Beiträge von Möwe

    Das kann richtig Hunger oder Gewohnheit oder beides sein.

    Ich würde das aber so trotzdem nicht machen, das kostet doch jeden Abend nerven bei euch, Zeit und ist nicht gut für die Zähne.


    Ica s Vorschlag finde ich gut.


    Oder normal oder sogar früher Abendbrot Essen. Ganz entspannt, ohne Druck.

    Vor dem Zähneputzen dann mit ihm zusammen hinsetzen, gemütlich (Sofa, decke im Bad, ...), ohne ihn zu fragen, dann etwas zu essen anbieten (etwas, das er mag, aber vielleicht nicht so aufwändig ist?).

    Und dann Zähne putzen und danach gibt es nur noch Wasser.

    - Das vorher ganz in Ruhe mit ihm besprechen, mit ein paar Tagen Vorlauf.

    Je nachdem, ob er harte oder weiche Übergänge besser kann, für die Tage, wo es gar nicht geht, noch trockenes knäckebrot oder so geben.

    Magorma: Ich würde ihn jetzt ganz deutlich auf den Pott setzen, dass es da nichts gibt, das “man“ so macht.

    Dass das Ideen sind, Möglichkeiten. Aus denen sucht ihr euch raus, was ihr wollt. Und was geht mit dem Kind.

    Dem Mann würde ich auch ankündigen, dass du seine Eltern wahlweise vor die Tür setzt, wenn sie ohne deine Zustimmung kommen, oder du zur besten Freundin / deinen Eltern fährst.

    Und ihm ankündigen, dass du die Hebamme bittest, ihn während der Geburt vor die Tür zu setzen, wenn er das macht, wie man es seiner Meinung nach macht, und nicht so, wie du es während der Geburt brauchst / möchtest.


    enfj-a es gibt ja im Netz ganz viele Listen, die erstaunlich ähnlich sind. Aber was man davon braucht, ist sehr vom Kind abhängig. Du kannst jetzt nach Kind 1 die für dich perfekte Liste schreiben. Und die Chance ist recht hoch, dass du mit Kind 2 feststellst, dass sie unbrauchbar ist.

    Und zu den Warnungen: ich finde schon, dass man das eigentlich vorher weiß - es gibt genug Kommentare, Artikel, nebenbemerkungen zum Thema schlafmangel, hormoneinfluss, Zeitmangel, ... - Aber ich glaube, man ist vorher einfach nicht bereit und fähig, sich das auch nur annähernd vorzustellen. Und im Kopf für die eigene Zukunft so zu sehen.

    - Und das ist ja auch wieder extrem unterschiedlich, was davon wie ausgeprägt ist und dich wie doll beeinflusst.

    Eine Mutter möchte lange wochenbett haben und betüdelt werden, eine möchte lieber schnell wieder 15 Minuten alleine haben, um zu duschen und sich den Kaffee selbst einzuschütten. Eine hat ein Kind, das liegt ruhig auf dem rücken und guckt verzückt glucksend das mobile an. Eine andere hat eines, das gerät in Panik, wenn es auch nur für den klogang der Mutter kurz den menschlichen Kontakt verliert.

    Ich bin ganz froh, dass ich vorher vorsichtige Bemerkungen bekommen habe, aber keine horrorgeschichten, wie schlimm das Leben dann wirklich ist.

    Maja. Ich habe ja noch Grundschüler. Und denen möchte ich das gar nicht zumuten, darauf aufpassen zu müssen.

    Die Lehrerin hätte sich ja mit mir an der Grundstücksgrenze treffen können. Oder eine Videokonferenz, in der ich ihr den impfpass zeige.

    Mein Standpunkt war schlicht der, dass ich ihn nicht aus der Hand gebe.

    - Oder sie hätte ihre Planung im Griff haben können und darum bitten, dass man ihm zum Elternabend mitbringt.

    Das ging noch an den Kindern vorbei.

    Mit 14 will man sicher nicht aus dem rudel rausstehen.

    Bevor ich einen Führerschein hatte, durfte ich auch immer wieder mal mit dem Auto über Feldwege fahren. Konnte ich deshalb sicher Auto fahren?!

    Jetzt musste ich laut lachen - der Führerschein ist für mich die (fast) perfekte Analogie zum seepferdchen.

    Mit führerschein ist man noch so dermaßen weit davon entfernt, ein sicherer Autofahrer zu sein, Autofahren “zu können“, der ist doch auch nur eine mindestanforderung. :)

    Runa: das kam, während ich geschrieben habe, reagiert habe ich auf den einen kurzen Satz weiter oben.

    Ich erinnere mich an deinen thread, hatte da, meine ich, auch was geschrieben.

    Weil es dann einfacher ist. und ihm jetzt noch mehr Spaß macht

    Das finde ich ganz wichtig. - an dem Punkt muss man aber auch erstmal sein. Stifthaltung war hier auch lange ein Problem. Jeder Versuch, da noch so vorsichtig etwas dran zu ändern, führte zu wutausbrüchen und verweigerung. - Als sie selbst den Anspruch hatte, Dinge zu malen, bei denen die korrekte stifthaltung half, ging es auf einmal. Da hat sie den Unterschied gemerkt und hatte Energie dafür, das richtig zu lernen.


    Ich finde das mit dem seepferdchen spannend - das ist für mich eine Mindestanforderung (ob nun das Abzeichen oder die entsprechenden Fähigkeiten). Auch hier in meiner blase sagt dann niemand, das Kind könne schwimmen. Eher anders “kann cy schwimmen?“ - “na ja, sie hat das seepferdchen.“

    Die Eltern hier entscheiden ganz klar, welchen anderen Eltern sie ihr Kind zum schwimmen mitgeben und welchen nicht, wenn das Kind erst seepferdchen hat.

    Das ist für mich ein Unterschied in der alarmbereitschaft, wenn ich fremde Kinder am beckenrand sehe oder ins Schwimmbad mitnehme. Muss ich damit rechnen, dass das Kind panisch wird oder wie ein Stein sinkt, oder kann ich erstmal annehmen, dass es vermutlich den Kopf wieder über Wasser bekommt und sich zum beckenrand orientieren und bewegen kann? Und dass es vielleicht die Abläufe im Schwimmbad schon kennt.

    Man guckt doch auch von Anfang an auf die Stifthaltung der Kinder, guckt, dass die Buchstaben richtig erlernt werden. Ich finde es viel schwieriger schlechte Technik zu korrigieren, als von Anfang richtig zu lernen, wie man es machen sollte.

    echt? Du korrigiert bei einem 1,5-jährigen, der anfängt zu malen, die stifthaltung?

    Technik ist bei vielen Dingen sinnvoll und toll und wichtig. Aber bisher ist mir nichts untergekommen, wo man sich Chancen vertan hat, wenn man die Grundzüge erstmal frei gelernt hat.

    Dagegen finde ich den Anfang bei vielen Dingen viel schöner, wenn nicht zu viel Technik vermittelt wird.

    Will ich mein Geld als laufprofi verdienen, werde ich wohl meine Gangart trainieren und optimieren. Aber ein laufanfänger darf erstmal selbst entdecken. Auf dem Klavier dürfen sie probieren, wie sie wollen. Stück für Stück zeige ich, wo welche Note liegt. Dass man mit allen fingern schönere klänge erzeugt als mit 2en. Dass die handhaltung dabei hilft. Und dann irgendwann auch, wie sinnvoll es ist, dafür auch noch richtig zu sitzen.

    Zeitmeisterin* ich schrieb nur nie, dass es explizit in diesem Forum so sei, dass das reihenweise passiert, ...

    Und ich glaube, auch Menschen mit starken inneren Grenzen und Überzeugungen können da durchaus beeinflusst werden. Das Unterbewusstsein und sein Einfluss auf die ach so rationalen Entscheidungen gebildeter Menschen ist oft unterschätzt.

    - Ich glaube, die, die am meisten gefährdet sind, sind die, die die Gefahr nicht kennen und sich da keine Gedanken machen, und die, die sich da zu sicher wähnen.

    Runa: ok, wenn eine Bahn schon erschöpfend ist, vielleicht wirklich besser anders. :) (finde ich spannend - für mich ist das gleiten etwas, das mit ein bisschen körpergefühl automatisch kommt. - Aber bei denen Beschreibungen gehe ich eigentlich davon aus, dass du das hast. :))

    Wenn ich es mit der Musik vergleiche - ich muss kein Pianist sein, um jemandem die ersten kleinen Stücke zu zeigen. Macht er weiter, dann am besten mit professioneller Anleitung. Aber die Feinheiten kommen eh nicht in den ersten Stunden.

    Ich glaube, das geht nur dann, wenn man selber eine gute Technik hat und das Kind Lust, von den eigenen Eltern was zu lernen.

    Letzteres ist relevant.

    Ersteres nur, wenn es darum geht, dass das Kind auch eine gute Technik lernt. Wenn es nur darum geht, dass es ins Wasser fallen kann, ohne zu ertrinken, müssen die Eltern keine gute Technik haben.

    Nach meiner Erfahrung besteht diese Gefahr nicht. Egal, ob im sozialen Netzwerk oder im privaten Umfeld: Nach einem Anfangskontakt outen sie sich (absichtlich oder nicht), vielleicht auch, um zu testen, ob "man" "dazugehört". Beispiel aus RL "also, mich stören hier nicht nur die Flüchtlinge. Es sind auch die vielen Türken..." Und dann wird so ein Satz offengelassen. An der Stelle steige ich sofort aus - und ich denke, für die meisten der Rabinnen wäre der Kontakt an dieser Stelle beendet (oder sie würden, wenn sie nicht schon müde sind, Kontra geben).

    Das finde ich ganz toll, dass du da komplett ungefährdet bist. Und dich nie und nimmer beeinflussen lassen würdest, weil du das alles durchschaust.

    Es sind aber nicht alle Menschen so unabhängig oder so gebildet, um das zu durchschauen. Es hat auch nicht jede immer und überall die Kraft / den Mumm / die Gelegenheit, kontra zu geben.

    Und - vor allem - sind nicht alle Rechten so dumm und plump in ihren Methoden. Das geht doch viel subtiler.

    Sonja37: ja, ist es. - Und? - meinst du, sie ist deshalb harmlos?


    Staubflocke: ich weiß nicht, was es für Kiwi bedeutet. Für mich gar nicht so sehr etwas, was ich für andere tue, deren Eindruck von mir. Sondern meine eigene innere Haltung - mir klar zu werden, was mir wichtig ist und warum. Und auch, woher das kommt. (Ist das wirklich meine Meinung aufgrund von Informationen oder bin ich (unterbewusst) beeinflusst durch Vorbilder, Artikel, Foren?)


    Ich verstehe diverse Beiträge gerade nicht - woher kommt der hier unterstellte umkehrschluss von “Rechte versuchen, über Foren zu bedürfnisorientierter erziehung ihre Ideologie zu verbreiten“ zu “wer zu Hause bleibt, ist rechts“. - das hat niemand geschrieben. Das ist auch Blödsinn, das hat schlicht nichts miteinander zu tun.

    Das wäre ja wie:

    “Kinderschänder locken kinder oft mit süßigkeiten“ - “was für eine Frechheit! Meine Mutter hat schon Süßigkeiten an Kinder verschenkt, der jetzt zu unterstellen, sie sei ein Kinderschänder!“


    Und offenbar genauso auch online. In den sozialen Netzwerken entstehen ja Filterblasen, man dringt immer tiefer ein und das Weltbild verengt sich (bei vielen). Es kommt zu einer durch Algorithmen unterstützten Verfestigung der eigenen Meinung. Es ist bekannt, dass gerade die Rechten diese Mechanismen nutzen und es ist ein leichtes dann an der Stelle weitere Bausteine einer politischen Ideologie einfließen zu lassen.

    Danke, das hast du sehr gut ausgedrückt. Ich hab s angefangen und aufgegeben.

    Xenia: das passt beim Aufprall schon. Die Bewegungen, die danach passieren, sind nicht gleichgerichtet und noch heftig genug für schwere Verletzungen. - einfach mal Videos mit dummies ansehen.

    Und spätestens beim seitenaufprall ist das mit dem gleichgerichtet so eine Sache, wenn ein Kopf wegen Seitenwand nicht wegkann, aber der andere mit Schwung kommt.


    Bims: mit dem sitzverkleinerer brauchst du gerade keinen Helm.

    Ohne wird hier Helm getragen.