Beiträge von Möwe

    Wenn Du zu den kleinen Lappen zum Stiefelputzen automatisch einen großen dazuholst. Weil Du weißt, dass die Kinder zum Putzen nasse Lappen nehmen werden (die Stiefel müssen blitzen, auch an der Sohle!), das mit dem Auswringen aber noch nicht draufhaben und eine schöne Spur vom Waschbecken zur Haustür legen.

    Mir fällt noch etwas ein: Wieviel Geld hat sie denn selbst? - Könntest Du Ihr einfach Zeit für eine Reise schenken? - Also jeder trägt seinen Teil der Kosten aber Du planst mehr in Absprache mit ihr? - Wenn Du überhaupt eine Reise mit ihr zusammen machen möchtest?

    lümi: Ach, Ihr seid schuld! ;)

    Im Hochdeutschen kursiert das Gerücht, das Schnaken stechen und deshalb werden die oft umgebracht.

    Dabei sind es die Mücken, die stechen. Die Schnacken stechen nicht. Die sind nur so langsam, dass sie so leicht gefangen werden können, die Armen!

    @zosa: Das hängt mit Sicherheit sehr davon ab, bei wem Ihr das macht. - Guck Dir die Organisation an, dann spricht nichts dagegen.

    Ein Gedanke allerdings: Man kann halb-anonym spenden, also so, dass Ihr spendet, aber keinen direkten Kontakt zu einem Kind habt. Oder Ihr bekommt "Euer" Kind, das schreibt Euch dann auch, Ihr schreibt dem Kind, oft wird das Kind über viele Jahre begleitet und besucht. - Wenn man sich nicht sicher ist, dass über viele Jahre hinweg leisten zu können / zu wollen, fände ich eine direkte Patenschaft schwierig. - Wenn Dein Kind (also Dein echtes) irgendwann das Interesse verliert; dann die Patenschaft zu stoppen, ist bestimmt sehr unschön für das andere Kind.

    selber eine Liste erstellen, wie oft ihr das Kind mit voller windel holt. Fotos vom Po machen (evtl auch von der Besserung übers we). Mit zum Gespräch nehmen.

    Und wenn alle anderen Kinder windelfrei sind, dann müssten sie eure trotzdem mnd. 1x zwischendurch wickeln.

    Nicht zum deeskalieren geeignet, aber deutlich: morgens die windel markieren, mittags anrufen, ob schon gewickelt wurde. Und einfach mal echt laut werden, wenn sie nachmittags noch die von euch markierte windel anhat.

    Jeden Druck vom Kindergarten verbitten. Deutlich machen, dass es zu Hause klappt. Aber ansonsten darauf pfeifen. Sie kann es zu Hause, sie wird es im kiga umsetzen, wenn sie so weit ist. Aber diese vernachlässigung geht gar nicht.


    Für den Po: ist die haut richtig angegriffen, oder regeneriert sie sich über Nacht? Wir hatten vom Arzt mal eine lilane tinktur, die hat uns gerettet.

    Frisch: ich finde ja, da müsste es Sprachkurse für geben.

    Eine alte Bekannte redet so. Da ist mir der Inhalt immer fast egal, ich mag einfach zuhören.


    Und auch in der fremde kann ich mir nicht verkneifen, dann mal los zu sollen oder Zahlen zu sollen.

    Da eine Reise ins Warme wohl zu teuer ist (?) - wie wäre es zumindest mit einem verlängerten Wochenende für Euch beide? - Mag sie so etwas wie Wellness-Hotels? Da ist es zumindest drinnen warm, auch jetzt im Winter.

    Oder - z.B. wenn der Sohn mitsoll - in so ein Spaßbad mit Hotel?

    Oder nach einer günstigen Reise suchen - 1 Woche Lanzarote, 1 Woche Marokko, ... - das ist teilweise gar nicht so teuer.

    Giraffe: Ich hätte luschern sollen, ich weiß es nämlich noch nicht. *gg*

    Gestern morgen habe ich aber ein selbstgemachtes Bilderbuch bekommen. Wirklich mit viel Arbeit und Liebe und Durchhaltevermögen und ganz allein. Da habe ich mich riesig drüber gefreut. Und hatte eine stolze Möwecita da stehen.

    Aber was sie mir an Kopf und Arm gehalten hat ???

    Aoife: persönliches Defizit, allerdings in ganz d verbreitet. ;) also technisch korrekt die Aussage, im allg. Sprachgebrauch aber beule für beides.


    Wenn ich mir so angucke, welche Worte ich kenne, habe ich Wörter aus ganz d dabei.


    Im pott tut man sich weh, wenn man vor (!) den Schrank fitscht.

    Wenn es plastert, dann regnet es heftig.


    Im Norden ist jemand plietsch, wenn er pfiffig ist, positiv.


    Und wer kennt die hier:

    Aggewars

    Leuwagen

    Schlatt

    Senkel (für einen Menschen)

    ... weil die Standardaussage meiner Großen heute ist (gebrüllt!) "Mama, Du darfst hier nicht rein!"

    Und kurz drauf kommt sie zu mir, sagt, ich soll die Augen zu machen und hält mir etwas an den Kopf oder den Arm und hüpft dann fröhlich lachend weg.

    Ich glaube, ich bekomme bald etwas geschenkt. Und ich freue mich wie ein Schneekönig und möchte eigentlich luschern.

    luxa-rosenburg: Das hängt wahrscheinlich ein bisschen davon ab, wie groß Dein Sendungsbewusstsein ist. ;)

    Sie ist erwachsen. Und Du wirst, wenn sie nicht anderer Überzeugung ist und das so mit sich machen lässt, da von außen nicht viel ausrichten.

    Also ihn unbedingt überzeugen von Deinen Ansichten sehe ich als falschen und sinnlosen Ansatz.

    Aber Deine Meinung hinterm Berg halten musst Du auch nicht. Es ist eben Deine Meinung, Deine Erfahrungen, Deine Ansichten, Deine Argumente.

    Vielleicht hilft alleine das schon Deiner Freundin, wenn sie da Rückendeckung merkt. Und vielleicht bewegt es ja etwas bei ihm. Wenn Du das nichts zu sagt, wird sich jedenfalls nichts ändern.

    Und kann die Freundschaft kann trotzdem bleiben.
    Wir haben Freunde, die einen Erziehungsstil haben, der konträr zu unserem ist. Das funktioniert nur, weil wir nicht (so wenig wie möglich) in die Kompetenz des anderen reingrätschen. Es wurde manchmal schwierig, wenn er an meinen rumerzog, vor allem, wenn sie hier waren, da musste ich anfangs ein paar Mal was sagen. Hat sich eingependelt.

    Ansonsten gelten hier unsere Regeln, dort die dortigen. Und ansonsten gilt das von dem, der zuerst eingreift. Heißt, dass ich manchmal schlucke und sie machen lasse. Heißt, das sie manchmal zucken und mich machen lassen.

    Wir reden manchmal drüber, werden aber nie einer Meinung sein, was die richtige Erziehung ist.


    Nebengedanke: Wenn sie wieder arbeitet, hat sie ja wieder eigenes Geld für das Pferd, ne? Und wieder mehr Einfluss von außen. Und zumindest in D darf sie den Arbeitsvertrag sogar ohne sein Einverständnis unterschreiben, sogar ausdrücklich gegen seine Ablehnung.

    Trin: Entschuldige, wenn das so ankam bei Dir: Damit wollte ich nicht behaupten, Du hättest unsachlich argumentiert. - Das ging an alle, nicht an Dich explizit.

    Deine Aussage passte nur so als Vorlage.

    Es gab hier einige Beiträge an die Sommerzeitbefürworter nach dem Motto "jetzt stellt Euch mal nicht so an und seid nicht so egoistisch", die mich ziemlich angepikst haben. Und der Vorwurf, es hätte _keine_ Argumente für die Sommerzeit gegeben außer persönlichen Befindlichkeiten, ist auch nicht wahr, kam aber schon ein paar Mal.

    Obstsalat: Kenne ich zumindest so ähnlich. Bei uns hat geholfen, mich "einfach" zu entspannen und es ein Stück weit loszulassen.

    Mein Ziel: Ruhe einkehren zu lassen und dass die Kinder (endlich) einschlafen. Was fast nur mit mir daneben geht. Je angespannter ich war, desto mehr habe ich es herbeigesehnt, dass sie sich endlich beruhigen und einschlafen. - Klappt super, eine angespannte Mama, die "jetzt schlaf doch endlich!" faucht ...

    Wir hatten viele Abende, an denen geweint wurde und sie nach Trösten und Beruhigen sich an mich kuschelnd einschliefen.

    Fand ich ganz doof (also den Teil mit dem Weinen).

    Stück für Stück habe ich losgelassen und Zappeln und Hüpfen zugelassen.

    Sie hüpfen nochmal aus dem Bett, weil unbedingt noch ... Ich lasse sie einen Moment, rufe dann zurück. Sie springen im Bett nochmal auf, um an die Decke zu hüpfen. Danach fordere ich auf, sich wieder hinzulegen. Sie müssen noch einen Purzelbaum machen ... Kann an manchen Abenden lange dauern (und es dauert auch, bis so etwas klappt, am Anfang musste ich dann hinterher und sie zurückholen, inzwischen kommen sie oft von alleine). Ich reagiere immer weniger auf ihre Ansprachen, bis ich nur noch brumme. Sie dürfen bestimmen, wie ich neben ihnen liege (meine Hand auf dem Bauch oder nicht ...), aber ich bestimme, was mir nicht passt (Hände in meinen Haaren, zu dolle neben mir zappeln und mir wehtun dabei ...). Und ganz oft wird es inzwischen sehr schnell ruhig. Und ganz oft schlafen sie fast aus dem dollsten Zappeln heraus ein.

    Es hat auch geholfen, Bewegungsdrang vor dem Zubettgehen zuzulassen - nichts mit ruhigen Spielen in der letzten Stunde davor. Ich pusche sie nicht hoch, aber wenn sie noch eine Runde Springseil oder Fangen einfordern, dann bekommen sie sie, dann brauchen sie sie.

    Jono: Eine interessante Studie, aber die Zahlen sind kaum direkt übernehmbar aus genau dem Grund, den du schon selbst anbringt.


    Ansonsten ist bei ganz vielen AGs sicher nie wirklich gerechnet worden, da ist das Bauchgefühl, dass das so ist. Punkt.

    So, wie man im baumarkt den männlichen Mitarbeiter anspricht wegen Werkzeug und die weibliche für die badvorleger.


    Re Einarbeitung: hier sind das um die 6 Monate, die ein neuer Mitarbeiter braucht, um wirklich produktiv und eigenständig Arbeiten zu können. Davor braucht er viel Unterstützung und kostet eigentlich nur.


    Vielleicht ist ein Grund auch die unplanbarkeit des Verlaufs? Ein Mitarbeiter mit einem Unfall: da ist nach Bekanntwerden anzusehen, wie lange es dauert. Bei einer Schwangerschaft ist nicht abzusehen, wann die Mitarbeiterin wieder kommt. Und dann muss sie sich für 2 Jahre festlegen und kann dann das 3. Jahr spontan mit Vorlauf von 6 Wochen einreichen.