Beiträge von Möwe

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    Kind meint, "Mama, mach bitte mein Fenster runter, ich möchte Sternenwind nochmal streicheln und anfeuern."

    Dann hatten wir also die ganze Fahrt ein Pferd neben uns, das immer einen Kopf Vorsprung hatte. Und ein Kind, das lauthals "Sternenwind! Sternenwind!" brüllte.

    Wir haben - mal wieder - die gesamte Umgebung erheitert.

    Ich finde die Theorie von jahrgangsübergreifendem Unterricht toll.

    Aber zu meiner Schulzeit waren die allermeisten Lehrer völlig überfordert davon, die Inhomogenitäten in einer Klasse abzudecken. Das dann noch über zwei Jahrgangsstufen - na super.

    Gartenprinzessin: So stimme ich zu.


    Und eine gewisse Flexibilität finde ich sinnvoll, die Eltern als alleinige Entscheider aber nicht.

    Dafür gibt es zu viele, finde ich, die “ihrem baby“ nichts zutrauen und in der Schule blüht es auf. Auf der anderen Seite die, die ihr Kind puschen. Hier haben Eltern ihr vor-kann-kind eingeklagt und 3 Jahre später auf rückstufung geklagt.

    Iverna: interessant, dass das schon so oft Thema war. Gibt aber in einem Forum immer wieder neue, die das noch nicht hatten.

    Ansonsten würde mich die von die beschriebene Art auch sehr nerven.

    Hier kommt dann meist höchsten ein erstauntes “oh“.

    Wut kann ich da auch nicht nachvollziehen.

    Mich hat es als Kind geärgert, für einen jungen gehalten zu werden.

    Für meine kleine nervt es mich und tut mir ein bisschen leid, wenn sie trotz langer haare und mädchenkleidung für einen jungen gehalten wird. Aber je nach Situation stelle ich das klar oder lasse es laufen. Und gut ist.

    Solange mir niemand widerspricht ...

    Und es gibt genug Fälle, wo ich die einordnung schwierig finde. Ist dann so.

    Gartenprinzessin: ich glaube, da würfelst du ein bisschen arg mit dem Alter und den zusammenhängen.

    Sicher zieht sich die Bandbreite vom Alter her durch sitzenbleiben auseinander, aber dass das nun unbedingt die seien, die früh eingeschult wurden, sehe ich nicht.

    Die, die ich kenne, die sitzengeblieben sind, waren bei Einschulung nicht die jüngsten.

    gibt es die kann-Kinder gar nicht überall?

    Hier werden Kinder vom 1.9. -31.8. zusammen eingeschult. Kinder, die vom 1.9.-31.11. geboren sind, können auf Antrag der Eltern Recht einfach ein Jahr früher gehen. Damit hat man ja eine gewisse Wahlmöglichkeit. Aber eben jenseits der Stichtage trotzdem wurde die kinder, für die der Stichtag genau zwei Wochen falsch liegt.

    Kind kommt traurig aus dem kiga, weil der Laster nur für die Jungs war.

    Grr.

    Aber dies mal hab ich es gleich angesprochen.


    Nachtkerze: doof ist es trotzdem. Solche einschlägige kommen von so viele Seiten und es ist gefühlt immer nur Mama, die dagegenhält. Irgendwie wirkt das doch, denke ich.

    Baobab: aber irgendwo muss auch bei einem Bereich die Grenze sein. Und dafür gibt es die kann-Kinder.

    Wichtiger ist wohl, dass die Anforderungen passen, so wie nachtkerze schreibt.

    Ein Stück weg von hier gibt es die verpflichtende nullte Klasse. Da lernen die Kinder wohl ähnlich wie von nachtkerze beschrieben - viele Pausen, kurze lerneinheiten, viel Bewegung, ...

    Vielleicht auch, weil mehr freiwillig war?

    Mit Ganztag ist einfach viel Zeit gebunden, die ich damals frei verplanen konnte. Und die ganzen Therapien sind auch nicht wirklich Freizeit. Aus meiner Kindheit kenne ich einzelne, die mal Krankengymnastik hatten. Jetzt sind wir die Ausnahme, mit bisher weder ergo, noch logo, noch kg, ...

    Trin: Ich stelle da die Gesundheit eindeutig über alles andere. Wenn es machbar ist für wie für Dein Kind, finde ich das sehr gut.

    Nimmt man eine kleine Schule (hier läuft das Essen über die Schule bzw. den Kindergarten, die wechseln da durchaus den Anbieter, ohne, dass ich das mitbekomme), die nur ein Essen anbietet, wird der mögliche Speiseplan sehr sehr klein, wenn man alle Sonderwünsche berücksichtigt (hängt Euch nicht an "Sonderwünsche" auf, das ist nicht abwertend gemeint), so dass alle mitessen können.


    Klar steckt da eine gewisse Wertung dahinter, aber dadurch, dass ich die Gesundheit höher werte als die Religion als Grund, werte ich nicht die Religion an sich ab. Ich sehe nur nicht, dass die Religion einzelner das Leben aller stark einschränken können sollte. - Und da ist es mir völlig egal, von welcher Religion wir reden.


    Allgemein kann ich dieses plötzliche Theater um das Hände schütteln in der Schule nicht nachvollziehen.

    Ich bin in Deutschland zur Schule gegangen, und mir hat 13 Jahre lang nicht ein Lehrer die Hand gegeben.

    Kann ich mich jetzt diskriminiert fühlen?

    Das habe ich auch nur als ein Beispiel verstanden. Und es ist doch hier absolut irrelevant, ob Dir in 13 Schuljahren in Deutschland ein Lehrer die Hand gegeben hat.

    Es geht um eine Situation, in der es nach den dortigen Gepflogenheiten wohl üblich gewesen wäre. Damit ist die Situation doch ganz anders.


    Eine Bekannte ist Lehrerin - die hat es häufiger (Brennpunktschule), dass Eltern zum Elterngespräch kommen, entsetzt feststellen, dass sie eine Frau ist, umdrehen und gehen und das Gespräch mit ihr verweigern. - Das würde mich ganz schön anpieksen.



    Zum Topic zurück: Für mich ist die Anzahl benötigter Essen relevant. Ausnahmen im Sinne von "bringt sich sein Essen mit und darf aus dem Vorhandenen, so bezahlt, gerne aussuchen" von mir aus immer gerne. Ausnahmen im Sinne von "muss die Schule / der Träger" für sorgen, finde ich für einzelne Essen nicht machbar und nicht erforderlich.

    Das Problem mit der Zugehörigkeit zur Gruppe muss einfach anders aufgefangen werden können, als jedem Sonderwunsch so zu begegnen, dass er erfüllt wird und am besten für niemanden erkennbar unterschiedlich von den anderen der Gruppe ist. Das müssen die Kinder auch lernen, dass eine Gruppe eine Gruppe sein kann und trotzdem inhomogen.

    Ist die Schule groß genug und es ist sinnvoll machbar, finde ich mehrere Essen zur Auswahl sehr gut.

    Hier gibt es ein Gericht. Das war schon im Kindergarten so. - Allerdings sind Ausnahmen möglich (Allergien, ...).

    Viele Ausnahmen treiben die Kosten in die Höhe. Dann lieber bessere Grundzutaten.

    Schokojunkie: Und ich schub's Dich rein und verriegel die Tür! Bei uns ist alles (eben fast ...) offen für alle, aber meist sind es die Mütter. Ich darf also beim Plätzchenbacken helfen, ich darf den Stockbrotteig machen. Ich darf auch die Waffeln backen und verkaufen. Ich darf auch beim Aufräumen helfen.

    Aber die coole Tankstelle bauen und streichen - das ist dann die Aktion für den Vater-Kind-Tag. Ich krieg jedes Mal einen Hass! - Ja, ist mir schon klar, dass man nur so die Väter kriegt. Aber jetzt werde ich auch noch bestraft dafür, dass ich mich auch an den Sachen beteilige, die ich auch nicht so toll finde. Und das Tolle darf ich dann wieder nicht.


    @Maline: Sorry fürs OT. - Ich würde mir etwas aussuchen, was Du gut kannst und Dir liegt, damit Du Dich sicher fühlst dabei.

    Mir haben die Sachen am meisten gebracht, die mir den Alltag meiner Kinder näherbrachten. - Da war der Elternabend, wo kleine Versuche aufgebaut waren, die sie mit den Kindern machen. Die durften wir dann auch machen. Oder etwas für den Kindergarten tun. Mich hinsetzen und ein Getränk gebracht bekommen wäre so was von nicht meins.

    Hast Du denn eine Ahnung, was in die Benotung einfließt und was dafür relevant ist? - Musst Du die Eltern zur Interaktion bringen? Muss etwas für den Kiga rauskommen?

    Gibt es im Kiga Erfahrungen von Vorjahren, was gemacht wurde und gut ankam?

    Du schriebst etwas von Bewegung - vielleicht ein Bewegungsparcours, den Eltern und Kind zusammen bewältigen müssen - manches geht nur durch den Erwachsenen und manches nur für das Kind?

    Zustimmung für Tinka.

    Die wandern von Kopf zu Kopf.

    Nicht in die Mütze, decke, bürste (mit normalen haarbürsten kann man sie auch nicht ausbürsten), ...

    Auch nicht in kuscheltiere - man kann den Kindern also auch den Stress sparen, noch die kuscheltiere abzugeben ...

    Bis das jucken kommt, können durchaus Wochen vergehen - also am besten einen läusekamm kaufen, haare mit spülung einsauen (soll sie besser auskämmbar machen), Lupe dazu und gründlich auskommen.

    Bei langen haaren zöpfe flechten und die Kinder sollen die Köpfe nicht so zusammenstecken.