Beiträge von Möwe

    Da eine Reise ins Warme wohl zu teuer ist (?) - wie wäre es zumindest mit einem verlängerten Wochenende für Euch beide? - Mag sie so etwas wie Wellness-Hotels? Da ist es zumindest drinnen warm, auch jetzt im Winter.

    Oder - z.B. wenn der Sohn mitsoll - in so ein Spaßbad mit Hotel?

    Oder nach einer günstigen Reise suchen - 1 Woche Lanzarote, 1 Woche Marokko, ... - das ist teilweise gar nicht so teuer.

    Giraffe: Ich hätte luschern sollen, ich weiß es nämlich noch nicht. *gg*

    Gestern morgen habe ich aber ein selbstgemachtes Bilderbuch bekommen. Wirklich mit viel Arbeit und Liebe und Durchhaltevermögen und ganz allein. Da habe ich mich riesig drüber gefreut. Und hatte eine stolze Möwecita da stehen.

    Aber was sie mir an Kopf und Arm gehalten hat ???

    Aoife: persönliches Defizit, allerdings in ganz d verbreitet. ;) also technisch korrekt die Aussage, im allg. Sprachgebrauch aber beule für beides.


    Wenn ich mir so angucke, welche Worte ich kenne, habe ich Wörter aus ganz d dabei.


    Im pott tut man sich weh, wenn man vor (!) den Schrank fitscht.

    Wenn es plastert, dann regnet es heftig.


    Im Norden ist jemand plietsch, wenn er pfiffig ist, positiv.


    Und wer kennt die hier:

    Aggewars

    Leuwagen

    Schlatt

    Senkel (für einen Menschen)

    ... weil die Standardaussage meiner Großen heute ist (gebrüllt!) "Mama, Du darfst hier nicht rein!"

    Und kurz drauf kommt sie zu mir, sagt, ich soll die Augen zu machen und hält mir etwas an den Kopf oder den Arm und hüpft dann fröhlich lachend weg.

    Ich glaube, ich bekomme bald etwas geschenkt. Und ich freue mich wie ein Schneekönig und möchte eigentlich luschern.

    luxa-rosenburg: Das hängt wahrscheinlich ein bisschen davon ab, wie groß Dein Sendungsbewusstsein ist. ;)

    Sie ist erwachsen. Und Du wirst, wenn sie nicht anderer Überzeugung ist und das so mit sich machen lässt, da von außen nicht viel ausrichten.

    Also ihn unbedingt überzeugen von Deinen Ansichten sehe ich als falschen und sinnlosen Ansatz.

    Aber Deine Meinung hinterm Berg halten musst Du auch nicht. Es ist eben Deine Meinung, Deine Erfahrungen, Deine Ansichten, Deine Argumente.

    Vielleicht hilft alleine das schon Deiner Freundin, wenn sie da Rückendeckung merkt. Und vielleicht bewegt es ja etwas bei ihm. Wenn Du das nichts zu sagt, wird sich jedenfalls nichts ändern.

    Und kann die Freundschaft kann trotzdem bleiben.
    Wir haben Freunde, die einen Erziehungsstil haben, der konträr zu unserem ist. Das funktioniert nur, weil wir nicht (so wenig wie möglich) in die Kompetenz des anderen reingrätschen. Es wurde manchmal schwierig, wenn er an meinen rumerzog, vor allem, wenn sie hier waren, da musste ich anfangs ein paar Mal was sagen. Hat sich eingependelt.

    Ansonsten gelten hier unsere Regeln, dort die dortigen. Und ansonsten gilt das von dem, der zuerst eingreift. Heißt, dass ich manchmal schlucke und sie machen lasse. Heißt, das sie manchmal zucken und mich machen lassen.

    Wir reden manchmal drüber, werden aber nie einer Meinung sein, was die richtige Erziehung ist.


    Nebengedanke: Wenn sie wieder arbeitet, hat sie ja wieder eigenes Geld für das Pferd, ne? Und wieder mehr Einfluss von außen. Und zumindest in D darf sie den Arbeitsvertrag sogar ohne sein Einverständnis unterschreiben, sogar ausdrücklich gegen seine Ablehnung.

    Trin: Entschuldige, wenn das so ankam bei Dir: Damit wollte ich nicht behaupten, Du hättest unsachlich argumentiert. - Das ging an alle, nicht an Dich explizit.

    Deine Aussage passte nur so als Vorlage.

    Es gab hier einige Beiträge an die Sommerzeitbefürworter nach dem Motto "jetzt stellt Euch mal nicht so an und seid nicht so egoistisch", die mich ziemlich angepikst haben. Und der Vorwurf, es hätte _keine_ Argumente für die Sommerzeit gegeben außer persönlichen Befindlichkeiten, ist auch nicht wahr, kam aber schon ein paar Mal.

    Obstsalat: Kenne ich zumindest so ähnlich. Bei uns hat geholfen, mich "einfach" zu entspannen und es ein Stück weit loszulassen.

    Mein Ziel: Ruhe einkehren zu lassen und dass die Kinder (endlich) einschlafen. Was fast nur mit mir daneben geht. Je angespannter ich war, desto mehr habe ich es herbeigesehnt, dass sie sich endlich beruhigen und einschlafen. - Klappt super, eine angespannte Mama, die "jetzt schlaf doch endlich!" faucht ...

    Wir hatten viele Abende, an denen geweint wurde und sie nach Trösten und Beruhigen sich an mich kuschelnd einschliefen.

    Fand ich ganz doof (also den Teil mit dem Weinen).

    Stück für Stück habe ich losgelassen und Zappeln und Hüpfen zugelassen.

    Sie hüpfen nochmal aus dem Bett, weil unbedingt noch ... Ich lasse sie einen Moment, rufe dann zurück. Sie springen im Bett nochmal auf, um an die Decke zu hüpfen. Danach fordere ich auf, sich wieder hinzulegen. Sie müssen noch einen Purzelbaum machen ... Kann an manchen Abenden lange dauern (und es dauert auch, bis so etwas klappt, am Anfang musste ich dann hinterher und sie zurückholen, inzwischen kommen sie oft von alleine). Ich reagiere immer weniger auf ihre Ansprachen, bis ich nur noch brumme. Sie dürfen bestimmen, wie ich neben ihnen liege (meine Hand auf dem Bauch oder nicht ...), aber ich bestimme, was mir nicht passt (Hände in meinen Haaren, zu dolle neben mir zappeln und mir wehtun dabei ...). Und ganz oft wird es inzwischen sehr schnell ruhig. Und ganz oft schlafen sie fast aus dem dollsten Zappeln heraus ein.

    Es hat auch geholfen, Bewegungsdrang vor dem Zubettgehen zuzulassen - nichts mit ruhigen Spielen in der letzten Stunde davor. Ich pusche sie nicht hoch, aber wenn sie noch eine Runde Springseil oder Fangen einfordern, dann bekommen sie sie, dann brauchen sie sie.

    Jono: Eine interessante Studie, aber die Zahlen sind kaum direkt übernehmbar aus genau dem Grund, den du schon selbst anbringt.


    Ansonsten ist bei ganz vielen AGs sicher nie wirklich gerechnet worden, da ist das Bauchgefühl, dass das so ist. Punkt.

    So, wie man im baumarkt den männlichen Mitarbeiter anspricht wegen Werkzeug und die weibliche für die badvorleger.


    Re Einarbeitung: hier sind das um die 6 Monate, die ein neuer Mitarbeiter braucht, um wirklich produktiv und eigenständig Arbeiten zu können. Davor braucht er viel Unterstützung und kostet eigentlich nur.


    Vielleicht ist ein Grund auch die unplanbarkeit des Verlaufs? Ein Mitarbeiter mit einem Unfall: da ist nach Bekanntwerden anzusehen, wie lange es dauert. Bei einer Schwangerschaft ist nicht abzusehen, wann die Mitarbeiterin wieder kommt. Und dann muss sie sich für 2 Jahre festlegen und kann dann das 3. Jahr spontan mit Vorlauf von 6 Wochen einreichen.

    Splendor (geht hier auch schon gut mit der 6-Jährigen, dafür müssen sie aber schon irgendwie zahlen- und logikaffin sein) - kein schnelles Spiel mit vielen Lachsalven. Eher ruhiger, mit etwas Überlegung, aber kein Strategiespiel


    Codenames - aber das ist mit Teams (2er-Teams reichen durchaus)

    Wenn möglich, dem Kindergarten nochmal aufs Dach steigen.

    Und ihr erklären, dass das zu Hause ganz anders ist als im Kindergarten. Um ihr da anderes Verhalten zu ermöglichen.

    Wenn das für sie selbst Thema ist, würde ich mich da ganz drauf verlassen - nichtmal die Windel weglassen wollen wegen der Haut. Einfach auf sie warten.

    Wenn sie fragt - antworten. das Bad immer so haben, dass sie draufkann (nutzt Ihr einen Sitzverkleinerer -> den immer drauf haben, wenn Ihr nicht gerade selbst drauf seid), Licht an (oder macht sie es selbst gerne an?).

    Die Phase "habe ich eine Windel an" hattten wir auch. Sie hat es offensichtlich gemerkt. Ob es da schon gereicht hätte, noch rechtzeitig aufs Klo zu kommen, weiß ich nicht. Und sie wollte die Windel noch. Dann mal eine Weile nicht mehr. Der Kindergarten fand's toll. Dann wollte sie wieder eine. Und der Kindergarten meinte, das sei aber verwirrend für sie, wenn sie mal eine hätte, mal nicht. Zeitweise war es tagesweise unterschiedlich. - Aber es hat genau gepasst für sie. Sie hat entschieden, wann sie eine wollte und wann nicht. Und kam gut klar damit.
    Dann kam die Phase, in der sie zu Hause als erstes die Windel auszog. Immer heimlich in einer Ecke. Da musste ich manchmal aufpassen - damit ich die Windel entsorgen konnte. Und damit ich sie erinnern konnte. Wenn ich Zeichen bemerkt habe, habe ich gefragt, ob sie mal muss? Mehr durfte ich auf keinen Fall machen. Also sie bitten, ihre Blase zu fragen, aber ohne jedes Insistieren, dass sie aber besser ...

    Und dann wollte sie ohne Windel, komplett. Und es klappt.

    Ich kenne mehrere, bei denen es im Kindergarten und zu Hause ganz unterschiedlich schnell geklappt hat. Das können viele Kinder trennen.

    Und sie hat noch Zeit.

    Trin: Das war nur ein Rumblödeln auf Dein: (Zitat)

    "Jep, und dann liest man im Rabenforum wieder Postings, in denen Eltern erklären wie unhöflich und unverschämt Hefteintragungen ohne Anrede und Abschlussformel doch sind. :D

    (Die hab ich mir seit dem tatsächlich angewöhnt, aber es vermindert die Zusatzarbeit nicht wirklich,"


    Ansonsten fände ich gut formulierte Hefteinträge auch klasse und rege mich wunderbar über Mails auf, die nicht ein Mindestmaß an Höflichkeit beinhalten. Aber bei solchen Hefteinträgen geht doch jede Floskel von der Zeit ab, die die Lehrkraft für die Kinder hat. Ne, da kann ich auf Form verzichten und bitte um Inhalt, wenn denn erforderlich.

    Trin: Das ist mit Sicherheit nicht leicht. Und man wird es auch hier sicherlich nicht allen recht machen können. Auf der einen Seite die, die gar nichts wissen wollen, weil es lästig ist, ständig angerufen zu werden. Die, die den Bericht mit 3 Durchschlägen haben wollen, wenn das Kind sich den Schnellhefter auf den Finger hat fallen lassen, auf der anderen Seite. Und ganz viele irgendwo dazwischen.

    _Mir_ würde einfach der kurze Vermerk im Heft reichen "Kind 1, Kopf gestoßen" oder "Schürfwunde versorgt" (die bekomme ich teilweise auch nur zufällig einen Tag später zu sehen). Dann könnte ich nachfragen beim Kind und das Kind beobachten. Und bei Bedarf in der Schule nachfragen und mich um Eintragung ins Verletzungsbuch kümmern.