Beiträge von Möwe

    Ohne ihn (bisher) gelesen zu haben, denke ich, dass die Verbraucher viel Verantwortung haben.

    In den 80ern war es in, Verpackung zu sparen. Viele Firmen reduzierten ihre Verpackungen, boten Nachfüllpacks an, ...

    Der Trend hat sich leider gedreht. Große schicke Hochglanzkartons werden gerne gekauft. Obst und Gemüse darf nicht die kleinste Stelle haben, dafür braucht man aber Verpackung. Das ist so schön, wenn die Creme auf der Haut glitzert, ...

    Mich ärgert ein pauschales “der Kunde will das so“ auch oft, weil ich da ganz viel nicht will. Aber der Kunde an und für sich hat durch sein Kaufverhalten durchaus Verantwortung und Macht.

    janos: Bei uns war es auch so - entweder man hatte den Führerschein, oder man hatte ein Problem. Trotzdem war einfach klar, dass ich den selbst bezahle, nicht meine Eltern.


    Mondschein: Das glaube ich Dir gerne. Aber Du hattest gefragt, warum das auf Kinderebene diskutiert wird. Und das ist hier einfach so, weil es nicht anders geht. Ich hoffe, dass meine Kinder, bis sie so groß sind wie Deine, das dann auch verinnerlicht haben und gut damit leben können. Aber im Moment sind sie soweit, dass Zahlen interessant sind und Geld sowieso. Oft wenn die Frage kommt nach unterschiedlichen Preisen oder einer-was-der-andere-nichts, antworten sie sich inzwischen selbst/gegenseitig. Aber thematisiert wird es.

    Das finde ich auch ok. Es wird nicht ewig hinterfragt, diskutiert, aufs Blut gekämpft, einfach nur im Zuge von "wie funktioniert unsere Welt" nachgefragt.

    Und wenn ich hier lese, wieviele verschiedene Methoden und Denkweisen es gibt, dann bin ich froh darum - so kann ich ihnen erklären, warum ich es so mache. Und kann hoffentlich die Angst im Hinterkopf abfangen, ich könnte doch die andere lieber haben und bevorzugen.

    Talpa: Re Typsache: Ich glaube, da spielt beides rein. Je nach Typ kommt der Futterneid vielleicht leichter, aber auch ein großzügiger Mensch ohne diese Tendenz kann sicherlich durch die Umstände dahingebracht werden, das zu entwickeln.


    Mondschein: Re Kleidung und Preise: Das ginge hier gar nicht - ich muss die Kinder mitnehmen zum Einkaufen, weil die beiden einfach sehr eigene Vorstellungen haben, was sie tragen und was nicht. Und da bleibt es nicht aus, dass sie mitbekommen (und inzwischen auch einfach selbst lesen), was die Kleidung kostet. Spätestens, wenn ein Kind einen Pullover bekommt und das andere nicht, kommt durchaus die Frage nach dem Warum. Das wird hier geklärt und alle sind zufrieden (ohne, dass ein Ausgleich fließt), aber das kann ich nicht komplett auf Elternebene lassen, das ziehen die Kinder von ganz alleine zu sich runter.


    Re Führerschein: Warum gehen eigentlich gefühlt alle davon aus, dass die Eltern den bezahlen? Der Beitrag meiner Eltern beschränkte sich auf Fahrdienste, weil ich zu den Zeiten sonst nie zur Fahrschule gekommen wäre. Jetzt ist der sicherlich teurer, aber noch sehe ich nicht, dass ich ihn meinen Kindern komplett bezahle.

    Gibt es denn ein objektives "fair"?

    Oder ist das einfach für jede Familie, für jeden Menschen anders?

    Bei mir ginge lesen und schreiben lernen ganz klar über das zweite Instrument, wenn da eine Entscheidung getroffen werden müsste.

    Sonst rede ich ganz viel auch mit den Kindern, wenn sie der Meinung sind, etwas ist unfair. Und bisher (sie sind allerdings noch nicht so groß) haben wir immer eine Lösung gefunden. Und die sieht manchmal durchaus so aus, dass ein Kind etwas bekommt und das andere gerade nicht, weil es das gerade nicht braucht. Ich dann aber klar sage, dass dafür ein anderes Mal das andere Kind alleine etwas bekommt, wenn es das braucht.

    Ich möchte, dass die Mitglieder meiner Kernfamilie zufrieden sind und sich niemand benachteiligt fühlt. Und da müssen wir für uns eine Lösung finden. Ob das jemand von außen dann unfair findet - sei es drum.

    Oh ja, Essenswünsche.
    Kind 1 wünscht sich Pfannkuchen, Kind 2 vehement Burger.

    Beides nicht möglich an dem Tag.

    Folgetag: Pfannkuchen - Kind 1 glücklich.

    Folgefolgetag: Burger: Kind 2 todunglücklich, das hätte sich Kind 1 gewünscht, es selber hätte nie im Leben ... (Katastrophenmodus), wusste aber auch nicht, was es sich denn gewünscht haben könnte.

    Folgefolgefolgetag, morgens, noch im Bett: Mama, ich will endlich mal wieder Burger essen! (Kind 2)

    Ar! gl!

    Re Taschenmesser: Ich habe immer eines dabei. Und brauche es auch ständig - zumal die Verpflegung ja auch daran angepasst wird, dass es eh da ist.

    Aber es war noch nie für den Erfolg der Wanderung oder unser Überleben erforderlich.


    Was - glaub ich - noch nicht genannt wurde: Vergiss Dein Handy nicht. Gerade bei kalten Temperaturen ist bei jedem Unfall (herbe verknackster Knöchel reicht ja schon) einfach die Auskühlung das größte Problem. Und wenn Du in Gegenden mit schlechtem Empfang bist, dann schicke SMS raus - die gehen rein technisch oft noch raus, wenn ein Gespräch nicht möglich ist.

    Spikes zum draufschnallen, wenn überhaupt. Die würdest du ja nur stellenweise brauchen. Ich hatte noch nie welche.

    Harz guck mal nach dem hexenstieg, der ist sehr schön. Aber guck gründlich, ich weiß nicht, ob der im Winter begehbar ist und die Unterkünfte alle offen haben.

    immer warmes Getränk dabei, eine Unterlage zum hinsetzen (zur Not ein Stück Pappe oder luftpolsterfolie), Mütze, Handschuhe.

    Keine Jeans.

    Zwiebelook - beim wandern wird es heiß, beim stehen kalt.

    Beim atmen möglichst auf geschlossenen Mund achten.

    Je nach Gegend sind manche Wanderwege im winter nicht begehbar oder nur sehr mühsam. Wenn man bei jedem Schritt bis zum Oberschenkel einsinkt, wird man langsam.

    Wenn du alleine oder zu zweit bist, melde dich ab und wieder an bei jemandem.

    Den richtigen weg zu finden, kann schwierig sein.

    Gute Kamera.

    Nollaun: Deshalb das "halb" beim "Automatismus". Die werden bei uns auch nicht unhinterfragt und unangefochten befolgt. Aber viele Dinge schleifen sich doch ein - Händewaschen beim Reinkommen, Schuhe aus, nicht erst durchs Haus laufen, Zähneputzen bald nach dem Abendessen, ... - das wird durchaus immer wieder diskutiert und mal verweigert. Aber oft läuft es und oft reicht eine Erinnerung. Und oft hilft es auch, das mal (!) einfach durchgehen zu lassen.


    Yvonne_M: Routine heißt nicht, dass etwas immer zur selben Zeit stattfindet. Und wenn Ihr ein Ritual habt und das Zähneputzen immer wieder verweigert wird, dann gehört das für ihn evtl. einfach zum Ritual dazu.

    Probiere es anders aus. Mach es eine Zeitlang jeden Tag anders - Zähneputzen direkt am Tisch nach dem Essen. Dann am Waschbecken in der Küche. Während Du ein Buch vorliest. Er gibt vor, welcher Zahn jetzt dran ist. Einfach die Routine, die Ihr habt, durchbrechen. Erstmal nur das Zähneputzen als Konstante haben. Und dann wieder eine neue Routine einführen.

    Wieviel Freiheit kannst Du ihm geben? - Nur zu sagen, dass sie putzen soll, aber selbst entscheiden soll, wann, hat bei uns nicht geklappt. Das klappt aber z.B. bei vielen anderen Dingen (Aufräumen von einzelnen Dingen, die herumliegen, Haare bürsten, ...). Sagen "jetzt" und sie schnappen hat zu massiver Gegenwehr geführt. Also Vorwarnung, aber nur einmal. Oft hilft es, ein Spiel draus zu machen, also auch schon aus dem Weg dahin. Fühlt sie Druck, verschwindet sie wieder (ein "jetzt _muss_ gemacht werden" wäre hier der Katastrophengarant). Bei manchen Kindern hilft Warten lassen - "es geht erst vom Waschbecken weg, wenn die Zähne geputzt sind".

    Oder fragen, ob er jetzt kommen kann zum Zähneputzen. Wenn Du etwas hast zum Locken, nutze es ruhig aus.

    Zähneputzen war bei der Kleinen lange so eine Katastrophe, dass ich da tatsächlich eingeknickt bin und es einen kurzen Film auf dem Handy gab. Und auch das zog nur ohne Druck.


    Aber ich finde die Beschreibung für das Alter eher normal.

    Yvonne_M: Bist Du Dir klar damit, wann er wie gut hören soll? Willst Du, dass er kommt, wenn Du das sagst? Oder willst Du, dass er seinen eigenen Kopf hat und viel bestimmen darf, er aber in wichtigen Situationen (Straße, ...) auf Dich hört? Aber manchmal wäre es halt doch schön, wenn er gerade jetzt einfach hört, obwohl er doch in der Situation sonst mitentscheiden darf? - Das ist für Kinder aber sehr schwer auseinander zu halten, wann jetzt was erwartet wird.

    Routinen helfen definitiv. Wenn etwas als Routine etabliert ist, läuft es halb als Automatismus und muss nicht immer wieder erklärt und durchgesetzt werden.


    Nachtkerze: deine Vorschläge unter 4. finde ich ganz schön schwer für ein Mindest(!)abzeichen.

    Meine kann keinen toten Mann, geht nicht. Bei mir übrigens auch nicht, wenn ich wieder 3kg abnehme, trotz richtiger atemtechnik. Langsam schwimmen ist viel leichter als auf der Stelle treten ...


    Für mich ist das seepferdchen ein Indiz für eine gewisse Fähigkeit, im Wasser mit dem Mund oben zu bleiben. Nehme ich fremde Kinder ohne mit, die mir versichern, ach so toll schwimmen zu können, bin ich sehr sehr vorsichtig. Haben sie es, bin ich nur noch sehr vorsichtig.

    Aber Alleine ins Schwimmbad ist doch nicht nur eine Frage des Könnens, sondern vor allem eine Frage von Vernunft und Alter.


    Aber zur eigentlichen Frage: in unserer Schule gibt es gegen Ende gs verpflichtenden schwimmunterricht.

    lilu: jetzt ja eigentlich alle schon genannt. Der Mazda 5 fällt mir noch ein.

    Alles, was höher ist als eine Limousine, verbraucht natürlich auch mehr.

    Und da lohnt sich dann auch jeweils der größere Motor, wenn man mal vom Fleck kommen möchte.

    Höhere sitzbank hinten ist angenehm, wenn die Kinder noch Hilfe brauchen.

    Der Caddy ist ja auch als Lastentier konzipiert und hat dann nur noch die Fahrgastvariante nachgepflegt bekommen.

    Alle "echten" Personenautos mit Schiebetür, die ich kenne, können hinten die Scheiben öffnen. Und das ist so megapraktisch in engen Parklücken.

    Und auch bei kleinen Kindern, wenn die die Türen selbst aufmachen - sie können sie gar nicht aus Versehen an das Nachbarauto knallen ...

    Re schwimmbrille: mit finde ich nicht nachvollziehbar. Das seepferdchen ist eine Mindestanforderung - letztlich sollen die Kinder zeigen, dass sie nicht in Panik geraten, wenn sie ins Wasser fallen und untergehen. Dazu ein Stück schwimmen und sich orientieren und an Land kommen. Meine hätten in der Situation wohl nicht zufällig eine schwimmbrille auf.


    Zum schwimmstil: der schwimmlehrer hat sich leicht über das lernresistente Kind beömmelt, das keinen richtigen schwimmzug hinbekam. Aber auch mit 25m hundepaddeln hat es sein seepferdchen bekommen.