Beiträge von MamaHoch2

    Ich denke ihr habt Recht. Wir werden das bei der nächsten Tagespflegeperson ansprechen, aber wage bleiben. Das ganze wird dann ja auch schon wieder eine Weile her sein. Aber ja, ich würde es wohl als Betreuungsperson auch wissen wollen. #ja


    Hier ist es so, dass die meisten Tagespflegepersonen 5 Kinder nehmen. Es gab nur die eine, die weniger nimmt, die wir uns angesehen haben und eine andere hatte ein extra angemietete Wohnung. Grade entstehen aber immer mehr Großtagespflegestellen, also 2 Tagespflegepersonen auf max. 10 Kinder, die haben meist eigene Räume. Hier in der Stadt und im Landkreis gibts vom Jugendamt 5,50 Euro pro Stunde und Kind und noch nen Betrag fürs Essen, die Tagespflegeperson darf aber Zuschläge mit den Eltern aushandeln, bspw. für Bio-Essen oder so. Die Eltern zahlen genau wie für einen Krippenplatz gestaffelt nach Einkommen einen Betrag an die Stadt.

    Im angrenzenden Landkreis ist es aber wohl wieder ganz anders, da zahlt das Jugendamt nur die Stunden, die die Elternm arbeiten gehen auch als Betreuungsstunden. Also totales Chaos#haare

    Liebe Rab*innen,


    ich weiß viele hier reisen gern und vielleicht gibts ja auch ein paar "eingeborene" Würzburger-Rab*innen ;)


    Wir wollen noch vor Weihnachten einen guten Freund in Würzburg besuchen. #huepfÜbernachten werden wir vermutlich bei ihm in der Wohnung.

    Habt ihr Tipps, was wir an einem Wochenende mit unsere Räubertochter(16 Monate) dort machen können oder unbedingt sollten? Ich hab so gar keinen Schimmer. Es ist nochdazu unsere erste Übernachtung mit Kind außerhalb des eigenen Bettes. Wird also sicher aufregend.

    Wir werden kein Auto haben, es muss also mit Nahverkehr oder zu Fuß auch bei dem aktuellen Wetter erreichbar sein. Ach und das Töchtern läuft noch nicht, d.h. entweder matschfest/krabbelsicher oder aber wir tragen oder fahren sie rum.

    Gerne nehme ich auch Tipps für Erwachsene, lecker Essen zum Beispiel #super. Museen gehen auch.


    Danke schon mal für alle Anregungen #danke

    Ihr Lieben, vielen vielen Dank für eure Sicht und Tipps und Erfahrungen. Das öffnet uns grade echt so ein bisschen die Augen. #stirnIch glaube wir haben lange über einige Sachen hinweggelächelt, weil wir den Tagespapa so sympathisch fanden und seine Ideen gut fanden. Dass er immer weniger davon tatsächlich umgesetzt hat, hat sich irgendwie so eingeschlichen und jetzt auch mit Hilfe dieser Sicht von Außen bestätigt sich nochmal unser doofes Gefühl.


    Wir sind uns inzwischen sicher, dass wir den Platz kündigen werden. Irgendwie werden wir die Maus ein Weilchen zu Hause behalten. Ich studiere ja noch, das lässt sich noch ein bisschen ziehen und meine Frau schuat jetzt stärker nach einer Teilzeitstelle, sodass wir uns irgendwie aufteilen können. Wir wollen jetzt erstmal Ruhe einkehren lassen.#kerze Wir glauben nämlich auch, dass unsere Tochter schon auch mitbekommen hat (ähnlich wie Marienkaefer gesagt hat), dass der Tagespapa ihre Bedürfnisse oft übersehen hat und auch überfordert mit ihr war Auch wenn er uns immer versichert hat, dass alles kein Problem ist.


    Einen Neuanfang starten wir dann hoffentlich im Frühjahr oder Sommer bei einer Tagesmutter, bei der wir uns dieses Jahr schon vorgestellt hatten, die sich aber für ein älteres Kind entschieden hat, statt unsere zu nehmen. Damals hatte sie uns aber versprochen, dass, solten wir nächstes Jahr Interesse haben, sie uns bevorzugt nimmt. Bei ihr hatten wir ein sehr gutes Gefühl. Sie hat schon über 10 Jahre Erfahrung und nimmt auch nur 3 Vollzeit und 1 Teilzeit Kind ab einem Jahr. Sie hatte auch tolle Räume, einen der nur für die TaKis genutzt wird und arbeitet viel nach Pikler und Montessori. Wir melden uns wahrscheinlich gleich nächste Woche bei ihr.


    Würdet ihr unser "Scheitern" bei ihr ansprechen oder lieber dazu schweigen? Ich hab Angst, dass wir dann in so eine Schublade für schwierige Eltern wandern. (Obwohl wir das sicher irgendwie auch sind #super)


    Preschoolmum : WOW. Ich hab den größten Respekt vor dir#flehan, 6 so kleine Kinder zu betreuen klingt für mich wahnsinnig herausfordernd. An deinem Beispiel sehe ich aber auch, wo es bei unserem Tagepapa hapert. Er hat scheinbar gar nicht mehr den Ergeiz allen Kindern gerecht zu werden. Zum Beispiel hat er vor ein paar Tagen erzählt, dass er jetzt dem 8 Monate alten Kind das Vormittagsschläfchen abgewöhnt weil es ihm zu anstrengend ist, sie hinzulegen wenn die anderen nicht schlafen. Die Kleine leidet aber schon um 10 Uhr merklich unter dem Schlafmangel.#weissnicht Irgendwie sind wir aber die einzigen, die nicht zu allem ja und Amen sagen, was er vorschlägt. Die anderen Eltern haben nichts an ihm auszusetzen. Deshalb wohl auch unsere Zweifel, ob eine Kündigung gerechtfertigt ist.


    Wenn wir uns aber unsere Tochter so angucken, dann ist es für sie grade eindeutig das Beste, dort nicht mehr hinzugehen und euere Beiträge haben uns Mut gemacht, zu unserer Position zu stehen. #danke#danke

    Ligretto

    Mein absolutes Lieblingsspiel. hat man mehrere Packs, kann man mit 12 Spieler*innen spielen und die Regeln lassen sich auch leicht varieren und dazu erfinden. Super Kartenspiel für alle, die Schnelligkeit mögen und gern zocken. Für Erwachsene und Kinder. In der Grundschule waren eine Freundin und ich quasi "süchtig" wir haben unsere kompletten Nachmittag und Wochenenden damit verbracht noch und noch eine Runde zu spielen. #top

    Nollaun : wir halten auch seit der Geburt ab, sonst trägt die Räubertochter aber Stoffys. Meistens setzen wir sie nach dem Schlafen, vor allem morgens aufs Töpfchen und das große Geschäft geht dann eigentlich zuverlässig rein.#applaus So war das auch als sie noch "leicht" genug war zum abhalten. Wenn wir sie nackt krabbeln lassen versuchen wir nach Intuition zu gehen, aber manchmal zeigt sie jetzt auch schon aufs Töpfchen und will drauf. Dann kommt zwar nicht immer was aber wir findens super, dass sie das Angebot so annimmt.


    Hier sind es immer Phasen, manchmal wissen wir einfach, jetzt muss sie und dann stimmts und manchmal ist es nur das eine Mal Timing morgens nach dem Aufwachen. Wir sehen das entspannt. Jede Windel weniger ist eine Gute :D

    Danke für deine Einschätzung und Fragen Nollaun.


    Naja, sie scheint schon früh in die Trotzphase gerutscht zu sein und mag grad nicht still liegen. Windet sich, schreit, tritt und ist einfach untröstlich.


    Wir hatten nach dem wir lange immer sehr ins Geschehen involviert waren, vor zwei Wochen angefangen uns (also die, die grad eben dabei ist, von uns Mamas) mehr rauszuhalten und so hat er eben auch gewickelt, zumindest Montag und Dienstag. Mittwoch und Donnerstag hab ich dann wieder selbst gewickelt, weil es davor so furchtbar war.


    Zur Zeit sind zwei Kinder Vollzeit da und die anderen zwei gar nicht (aus unterschiedlichen Gründen). Unsere Tochter ist eben mit uns ohne Trennung diese Woche etwa 2-3 Stunden am Vormittag bei ihm. Seine Frau arbeitet und ist manchmal da, wenn sie Urlaub hat oder krankgeschrieben ist. Dann agieren sie als Team. Sie bringt sich sehr stark ein, wenn sie da ist. Ist sie nicht dabei, dann fallen viele Dinge hinten rüber.


    Hallo ihr Lieben,


    jetzt nach etwas längerer Krankheitspause der Räubertochter mal ein Update:


    Irgendwie läuft grade alles schief.

    Wir wollten ja gern ein Gespräch mit dem Tagespapa haben. Der ursprüngliche Termin musste verschoben werden weil unsere Maus krank war. Als es dann stattfand, hat der Tagespapa sich sehr zurückgehalten, seine Frau hatte aber viele tolle Ideen, was man noch ändern könnte (bspw. eine festere Tagesstruktur, Morgenkreis, etc., wenn der noch freie Platz besetzt wird, wäre vllt ein älteres Kind besser, uvm.). Außerdem haben wir überlegt, dass die Frau vom Tagespapa (zu der unsere Tochter von Anfang an sehr viel Vertrauen hatte) eine Brücke zu ihm schlagen könnte um zwischen ihr und dem Tagespapa eine bessere Beziehung aufzubauen. Viele von den Ideen hatten wir auch eingebracht. Er hat zu fast allem genickt, außer dass er lieber ein weiteres Kind U1 hätte, weil er meint, die seien leichter einzugewöhnen. Am Ende haben wir uns darauf geeinigt, dass wir so lange weiter machen, wie es allen, besonders aber der Räubertochter gut damit geht.


    Leider hat noch am selben Aben ein fieser Infekt unser Kind niedergestreckt, sodass sie erst diese Woche wieder hinkonnte. Und diese Woche war furchtbar.

    Der Tagespapa scheint sich gar keine Mühe mehr zu geben mit unserer Tochter. Er betreut vor allem die anderen Kinder und bietet ihr kaum noch Kontakt an. Ein paar Mal war er sehr streng zu ihr, wenn sie geweint hat und er sie nicht auf den Arm nehmen wollte, weil sie ja die "älteste" ist. Eine Tagesstruktur gibt es immer noch nicht, einzig ein zweites Frühstück hat er mittlerweile geschafft zu etablieren. Leider vergisst er immer noch, ihr etwas zu trinken anzubieten. Eine Situation war besonders schlimm: Das Wohnzimmer, in dem die Tagespflege vor allem stattfindet, ist noch nicht wirklich kindersicher und so hat die Räubertochter in einer Ecke eine relativ große Glasscherbe aufgegabelt und einige Minuten mit dieser gespielt, sie auch in dem Mund gesteckt. Der Tagespapa war zu dem Zeitpunkt schon seit einer Weile in der Küche und hat nicht mehr nach ihr gesehen. Meiner Frau (die sich eigentlich ja zurückhalten soll und gelesen hat) ist dann ein Klimpern aufgefallen und hat sie ihr dann weggenommen. Zum Glück hat sie sie nicht geschluckt. Der Tagespapa hat sich zwar entschuldigt und die Schuld dann auf seinen 6 Jährigen Sohn geschoben. #hmpf

    Auch war er jetzt seit dem Sommer nicht mehr mit den Kindern draußen. #weissnicht

    Unser gutes Gefühl, dass wir nach dem Gespräch eigentlich hatten, ist jetzt weg. Die Räubertochter zeigt leider mittlerweile sogar Angst und/oder Ablehnung im Umgang mit ihm (vielleicht weil er hauptsächlich zum Wickeln Kontakt aufnimmt und sie dann immer ausrastet, weil sie das gerade gar nicht mag...).

    Gestern habe ich ihn dann auf die vereinbarten Dinge angesprochen, Tagesstruktur, Draußen sein, sein Eindruck von der EIngewöhnungssituation. Er gibt zu, dass viele Dinge nicht laufen, meint aber, dass das eben so sei und dass sich das schon noch irgendwann entwickeln würde. Er findet außerdem schon, dass die Räubertochter eine gute Bindung zu ihm hat. Er hat dann außerdem erzählt, dass er sich tatsächlich für noch ein weiteres jüngeres Kind entschieden hat, dass dann im Februar kommen soll, dann hat er 5 Kinder unter 1,5, davon 3 unter 1.

    Für uns war diese Woche und seine Aussagen zur aktuellen Situation sehr erschreckend. Wir hatten ihneigentlich anders eingeschätzt (bedürfnisorientiert etc.). Wir fühlen uns hilflos, denn eigentlich brauchen wir den Platz, aber so ist das grade nicht akzeptabel. Wir denken jetzt an Kündigung, aber vielliecht gibt es ja noch eine Chance? Wenn wir nochmal das Gespräch suchen und nochmal sagen, was wir erwarten?


    Was meint ihr? Was würdet ihr in dieser Situation tun? #hilfe


    Danke für eure Einschätzung!

    hier noch eine Stimme für das mam-Tragecover, wir haben das Deluxe irgendwas, dass ist gefüttert und wasserdicht und unsere wirklich große 15-Monate alte Räubertochter passt da locker drunter und wird da mit Sicherheit noch ewig reinpassen. Ich trag dann mit Jacke offen vorne oder auf dem Rücken (im Onbu) über der Jacke. Anlegen ist beim mam-Cover auch hinten simpel finde ich.

    Zur Modelldiskussion:


    Bis zum Krippenstart hatte ich wenig Plan und auch im Studium war das nie Thema. Als wir von der Krippe dann diesen Flyer zum Berliner Modell gekriegt haben, haben wir ganz fix gegoogelt und fanden, dass es erstmal gut klang. Über den öffentlichen Bereich im Forum hier bin ich dann auch auf INFANs gestoßen. Im Vorgespräch mit der Erzieherin haben wir deshalb auch gefragt, ob sie denn auch vom Berliner Modell abweichen, wenn das Kind es braucht. Das wurde natürlicht bejaht, es sei hier alles ganz individuell machbar. Nach der gescheiterten Eingewöhnung war davon dann nicht mehr die Rede, im Gegenteil war unser Kind plötzlich schwierig und halt introvertiert und wir könnten ja nicht loslassen.

    Im Nachhinein erklär ich mir das so, der Träger der Einrichtung hat sich vermutlich gedacht: so Qualitätsstandards sind doch was feines lasst uns mal gucken, was es so an Modellen gibt. Guck mal, die machen alle was mit Berlin, das nehmen wir auch. Und zack gabs den Flyer und fertig.

    Wahrscheinlich keine Fortbildung, keine Mitbestimmung und alles lief weiter wie vor 20 Jahren nur mit neuem Stempel. Außer uns hat denen auch keiner widersprochen. (Es wurden noch zwei weitere Kinder gleichzeitig eingewöhnt. Die Mütter haben alle brav gemacht, was die Erzieherinnen gesagt haben.)


    Nach der Erfahrung haben wir dann beschlossen, dass jedes Modell/Werkzeug nur so gut ist, wie die, die es anwenden.


    niheito2012 : da hast du vermutlich Recht. Sie mag beim TaPa spielen und findet seinen Hund z.B. super, aber am liebsten mit Mama dabei. Diese Ambivalenz müssen wir alle, sie und wir Mamis jeweils auf die Reihe kriegen (lernen), dass stimmt.

    Richtig enge männliche Bezugspersonen hat sie nicht, aber Opa und Onkel sind ihr vertraut und bei beiden taut sie schnell auf, auch wenn sie sie länger nicht gesehen hat.



    Ohhhh so viele Antworten. Vielen Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen.


    Es tut gut zu hören und sich nochmal vor Augen zu führen, dass wir mit unseren Gedanken und Überlegungen nicht alleine sind und auch nicht die einzigen sind, die sich solche Fragen stellen. Ich komm mir oft wie ein Allien vor mit unserer Art Dinge zu regeln.


    Ich versuch mal alle Fragen und Einschätzungen zu beantworten. Seht es mir nach wenn ich was übersehe und weißt mich gern draufhin oder fragt nochmal.


    Zum TaPa: Neben unserer Tochter sind dort noch ein 7 Monate altes Baby (komplett eingewöhnt), 8 Monate altes (es bleibt etwa 1 1/2h allein, also noch am Anfang), ein 12 Monate altes Kind (bleibt 3-4h allein), dann kommt meine Tochter mit 15 Monaten und ein 17 Monate altes Kind( wie es da weiter geht ist unklar, möglicherweise brauchen die Eltern den Platz doch nicht).

    Auch wir fanden es nicht ideal, dass alle Kinder auf einmal eingewöhnt werden, aber da steht natürlich auch finanzieller Druck auf Seiten des TaPa dahinter, er muss ja von irgendwas leben. Wir haben das erstmal verbucht unter, eine Kröte muss man schlucken. Auch dass die Kinder alle so jung sind, macht es sicher schwierig und ist nicht ideal. Unter den Vorraussetzungen macht eine Pauser sicher Sinn. Dann ist unsere älter und die anderen auch, die dann u.U. sogar schon fertig eingewöhnt sind. :/

    Der TaPa gibt sich aber trotz dieser eher herausfordernden Umstände echt Mühe, er versucht immer wieder unsere Räubertochter aus der Reserve zu locken und ich versuche ebenfalls Situationen zu schaffen, in denen sie z.B. auch Körperkontakt aufnehmen können. (Mal ne Socke wieder anziehen lassen oder das Lieblingsbuch mitbringen und den TaPa vorlesene lassen usw.)


    Wie reagiert sie darauf? Das ist ja das verwirrende. Zwischendurch durfte er sie auf den Arm nehmen und mit ihr in die Küche gehen usw. Sie hat auch mit ihm gespielt und wenn ich nicht da war hat sie sich an ihn gekuschelt und sich von ihm trösten lassen, mit ihm zur Musik getanzt. (Das war besonders in der Woche vor den Herbstferien, als die Trennung gut geklappt hat. Da war ich auch tatsächlich überflüssig und hab sie allein mit meiner Präsenz vom Spielen abgelenkt. Das konnte man richtig spüren.

    Jetzt nach diesen vielen Unterbrechungen (übrigens grad wieder, weil sie krank ist) darf ich mich nicht mehr bewegen, sie klammert nur an mir und geht auf niemanden zu (maximal die anderen Mamas, wenn die ihre Kinder bringen, denen reicht sie auch mal ein Bilderbuch oder einen Fussel). Erst nach zwei Stunden traut sie sich dann kurz weg. Kommt aber sofort wieder, wenn sie merkt, dass mehr als 50cm zwischen uns liegen.


    Wie hab ich mich bis jetzt verhalten?

    Ich hab mich eigentlich immer mit auf den Boden gesetzt, damit mein Kind sich zwar sicher fühlt, aber auch mitten im Geschehen ist und erstmal von meinem Schoß aus Kontakt zu den anderen aufnehmen kann. Ich hab aber keine Spielangebote gemacht und Aufforderungen ihrerseits auch meistens konsequent an den TaPa deligiert. Oft hat sie dann aber das Buch bspw. nicht mehr lesen wollen, wenn er es genommen hat.

    Was ich tatsächlich noch nicht versucht hab, ist sie zu ignorieren, also zu lesen oder so. Irgendwie kam mir das gemein vor. Wenn ich auf Distanz gegangen bin, bspw. auf dem Sofa saß und nicht in der Spielecke, dann hat sie da immer an mir geklebt und wollte auf den Schoß. Aber vielleicht habt ihr Recht und das wäre noch eine Variante, mit der wir es probieren können, dass ich langweilig werde.


    Ihr etwas bekanntes mitzugeben, dass machen wir immer, meist haben wir ein mehr oder weniger geliebtes Stofftier und ein Lieblingsbuch (sie ist eine totale Leseratte) dabei. Grade das Buch hat ihr am Anfang sehr geholfen. Nach der Trennung hat der TaPa ihr dann vorgelesen. Hilft heute aber nicht mehr. Auch kein anderes Buch.


    Zur Situation zu Hause: Unsere Tochter wurde tatsächlich noch nie (außer vom TaPa) fremdbetreut. Familie ist nicht greifbar und in der Babyzeit ging aus verschiedenen Gründen nur Mama und Mami. Wenn aber Opa oder Onkel zu Besuch sind, dann geht sie nach kurzem Aufwärmen auch mit denen in ihr Zimmer, kuschelt auf dem Schoß und hat kein Problem wenn wir mal aufs Klo gehen. Genauso im Kindercafe, wenn eine von uns alleine mit ihr da ist und wir aufs Klo gehen und sie bei na Feundin mit Baby lassen, auch kein Problem. Sie ist also nicht generell ein Klammeräffchen.

    Zur Zeit ist sie aber sehr stark auf meine Frau fixiert, oft darf ich sie nicht auf den Arm nehmen ohne großes Geschrei, sie folgt ihr bis zum Klo. Generell kommt sie uns eher gestresst vor. So klammerig war sie zu Anfangszeit der Eingewöhnung schon mal. Zwischendruch war es besser, jetzt wieder schlimmer.


    Wir schieben dass auch gern auf die Lauflern-Klammerphase. Laufen kann sie noch nicht und macht grade auch keine Anstalten dazu. Klettern und Trepensteigen geht aber super.#herzen


    Ach so, was ich noch zu den Trennungen nach den Unterbrechungen sagen wollte. Wenn wir zum TaPa kommen, dann halte ich es immer so, dass ich gehe, wenn sie sich von mir löst. Nach den Unterbrechungen hat sie mich jeweils so stark bewacht, dass ich sie unter Tränen von mir hätte losreißen müssen. So bin ich eben geblieben.


    Iverna : Da hast du Recht, dass hab ich unglücklich ausgedrückt. Sicher kann sie das nocht nicht aktiv beschliessen. Was ich damit eher sagen wollte ist, dass sie dieses Bedürfnis, nicht von uns getrennt zu sein, scheinbar deutlich lauter und vehementer zeigt als andere Kinder. Schon als Baby konnte man ihre Bedürnisse nicht übersehen, dass hat sie einfach nicht zugelassen und wir unterstützen das.

    Danke für den Imlau-Lesetipp. Ich schau mal rein.


    Wir denken jetzt erstmal über eure Tipps zum Thema Pause machen nach.

    Auch mit ihr zu mehr zu reden (ein bisschen hab ich ihr immer zwischendruch erklärt und versichert usw.)


    Und total wichtig, das geht irgendwie grade unter, der Hinweis von Miriam : Wie geht es uns dabei und was brauchen wir?

    Darüber muss ich mal nachdenken.


    Auch die Idee, mal einen ganzen Tag dabei zu sein, wenn auch langweilig in der Ecke lesend, finde ich spannend. Mal sehen, ob der TaPa da mitmacht.


    Und wenn tatsächlich nix klappt, dann hätten wir eben noch die TaMu für August 2019 in Reserve.


    Also erstmal tausend Dank an alle die uns hier helfen. #danke#danke#danke

    LG

    Hannah

    Ich kann eine Wrapconversion empfehlen. Quasi so als Mittelding zwischen Tuch und Tragehilfe. Gibts zum Beispiel von Kokadi (die haben wir).

    Der Unterschied zur normalen Tragehilfe ist, dass du als Schultergurte halbe Tuchstränge hast, die lassen sich wie ein Tuch festziehen und bei schweren Babys auch noch überm Po auffächern. Das unterstützt zusätzlich. Es braucht aber ein bisschen Übung. Damit kannst du vorm Bauch, auf dem Rücken und es geht wohl auch auf der Hüfte (wie das funktionieren soll, versteh ich aber nicht) tragen.


    Ein guter RingSling z.B. aus Leinen oder mit einem etwas höheren Flächengewicht geht vielleicht auch. Die Hüfte nimmt ja dann etwas Gewicht mit weg.

    Danke Myrte, für deine Einschätzung.


    Genau darüber diskutieren wir grade viel. Irgendwie ginge das. Ich würde dann irgendwo Nachtschichten machen ab April oder wir arbeiten beide Halbtags versetzt. Klingt alles nicht so ideal, aber wenn es wirklich nicht anders geht, dann findet sich immer eine Lösung.


    Der Tagespapa sagt, naja alle Kinder sind anders. Mit seiner ältesten Tochter ging U3 Betreuung gar nicht. Er hat die Vermutung geäußert, dass unsere Maus hochsensibel ist. Wir sind da eher skeptisch und finden das nicht so passend für sie. Wir beobachten eher, dass sie gerade jetzt besonder willensstark ist und vielleicht einfach beschlossen hat, dass sie nicht ohne uns sein will (wieso auch nicht, mit 15 Monaten muss man nicht von zu Hause weg wollen, nur weil die Mamas das für eine gute Idee halten #pfeif).

    Er bespricht sich auch viel mit seiner Beraterin vom Jugendamt, auch wegen der anderen Kinder. Aber da kamen noch keine wirklich neuen Ideen, außer Lieblingskuscheltier mitbringen und sowas hat sie (leider) nicht.


    Genau, in letzter Zeit sind wir immer so 2 bis 2,5h Stunden geblieben. in der letzten halben Stunde traut sie sich dann auch mehr, vielleicht auch weil sie weiß, dann geht Mama eh nicht mehr weg.


    Hach ja, als Baby war sie nur einmal krank, aber jetzt bahnt sich grade immer wieder was an. Ich fürchte du wirst da Recht haben. Aber dann sehe ich schwarz für unsere Eingewöhnung. Die Unterbrechungen werfen sie immer echt weit zurück.



    Jetzt ist sie 15 Monate alt.


    Ich glaube auch eine klare innere Haltung fehlt uns gerade.

    Aufschreiben war aber schon mal echt hilfreich und Input von außen hilft doppelt. Danke dir #danke


    LG

    Hannah

    Ihr Lieben,


    ich brauche eure Hilfe und Einschätzung zu unserer Eingewöhnung beim Tagespapa, denn wir sind mittlerweile ratlos.


    Ich fange mal vorne an:


    Wir wollten einen Platz in der Tagespflege für die Räubertochter und haben aber leider erstmal keinen bekommen. Dadurch, dass ich Studentin bin, gab es aber eine automatische Reservierung in der Uni-Krippe, die wohl auch einen guten Ruf hatte, über eine Rückbildungsmami kannten wir sogar die Leitung. Wir haben also den Platz in Anspruch genommen. Krippengruppe mit 15 Plätzen 2 Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin, die auf uns auch erstmal einen guten Eindruck machten. Wir hatten ein gutes Gefühl, zumal eins der Rückbildungsbabys in dieselbe Gruppe kommen sollte.

    Die Krippe warb außerdem mit dem Berliner-Modell zur Eingewöhnung und Musikförderung usw. Klang alles toll.


    Kurz nach dem ersten Geburtstag unsere Tochter haben wir die Eingewöhnung gestartet. Erster Tag war okay. Ihr war das aber verständlicherweise alles zu laut und zu neu, die Erzieherinnen haben keinen Kontakt zu ihr aufgenommen und kündigten auch sofort an, gleich morgen die erste Trennung für etwa eine halbe Stunde machen zu wollen. Meine Frau hat dann dort diskutiert, ist aber auf taube Ohren gestoßen. O-Ton: Wir machen das seit 20 Jahren so und das klappt immer.

    Sie hat sich dann auf eine viertel Stunde Trennung eingelassen, die von den Erzieherinnen auf 20 min ausgedehnt wurden. Die Räubertochter hat das leider nicht gut verkraftet. Hat zum Ende hin sehr geweint, wenn auch noch nicht verzweifelt, davor war sie wohl zunehmend unglücklich. Zu Hause ging dann aber gar nix mehr. Sie hat nur noch an meiner Frau gehangen (durchs stillen usw. ist ihre Bindung etwas enger als unsere) und viel geweint.
    Für den nächsten Tag hatten wir besprochen, dass meine Frau nochmal das Gespräch sucht und erklärt, dass wir eine langsamere Eingewöhnung wollen und dass sie erstmal dabei bleiben möchte bis die Räubertochter Kontakt aufnimmt und einen Bindung zu einer Erzieherin aufbauen konnte. Die Erzieherinnen hatten gar kein Verständnis und bestanden auf die Trennung (sogar länger als am Tag davor) und so haben wir nach drei Tagen Krippe den Vertrag gekündigt.

    Unserm Kind wollten wir auch erstmal wieder Sicherheit geben, da sie dieser erste Eingewöhnungsversuch echt mitgenommen hat.


    Und dann hatten wir eigentlich unfassbares Glück. Noch am selben Tag habe ich mit einem von 3 Tagespapas hier in der Stadt telefoniert, der grade neu angefangen hatte. Er war einfach die beste Wahl, eine Fachkraft mit Erfahrung, Heilerziehungspfleger und jahrelang Kinderdorfpapa gewesen. Ein kleiner Hund, selber hat er 2 Grundschulkinder, seine Frau ist ebenfalls Pädagogin und die beiden sind ziemlich rabig (stillen, tragen, Familienbett, in seinem Regal stehen die üblichen alternativen Erziehungsratgeber usw.) Wir waren sofort mit ihm auf einer Wellenlänge und haben dann auch zwei Wochen später die Eingewöhnung dort begonnen.

    Er wusste von Anfang an von unserem Fehlversuch mit der Krippe und war bereit sich und uns so lange Zeit zu geben, wie unsere Tochter braucht.


    Es fing alles ganz gut an. Zu Anfang haben meine Frau und ich uns abgewechselt mit der Eingewöhnung. Wir waren jeden Tag 1h- 1 1/2h bei ihm. Nach den ersten Trennungsversuchen (etwa nach einer Woche), wurde klar, dass sich unsere Tochter besser von mir lösen kann, als von meiner Frau, also habe ich die Eingewöhnung übernommen. Die ersten Versuche waren aber insgesammt nicht gut, sie hat sehr verzweifelt geweint, sodass wir einmal nach 10 min und sonst direkt abrechen mussten. Dann war ich nochmal 2 Wochen dabei. Der nächste Versuch war gut, sie hat beim Verabschieden kurz geweint und sich dann aber schnell vom Tagespapa trösten lassen. Beim Abholen hat sie dann wieder geweint, so als sei ihr dann plötzlich eingefallen, dass ich ja zwischendurch nicht da war. Dazwischen hat sie gespielt und war zufrieden, wurde sie traurig, ist sie zum Tagespapa und wollte auf den Arm, hat sich trösten lassen. Also richtig gut. So konnten wir das ganze auf 1h Trennung ausweiten. Das war der Stand nach 6 Wochen.


    Dann kamen die Herbstferien, 2 Wochen Pause und danach haben wir quasi von vorne angefangen. etwa 1 Woche war ich wieder komplett dabei, weil sie sich gar nicht von mir lösen wollte. Sie hat mich regelrecht bewacht, sobald ich mich bewegt hab, hat sie angefangen zu weinen und hatte Angst, dass ich gehe. So nach einer Woche ging es dann aber wieder. Wir haben wieder langsam angefangen und konnten dann innerhalb einer Woche auf fast 1 1/2 Stunden ausdehnen. Sie war super happy und hat sogar ein paar Mal nicht geweint beim abholen. Beim verabschieden aber immer.


    Leider ist sie dann krank geworden. Eine Woche waren wir hier mit blöder Erkältung alle zu Hause. Und danach ging beim Tagespapa nix mehr. Die Trennung direkt nach der Krankheit ging gar nicht, sie war fas die ganze Zeit unglücklich, zwar auf seinem Arm, aber nur unglücklich und geweint. Ein bisschen hat sie wohl gespielt, aber auch dabei immer wider geweint. Als ich das gehört habe, haben wir beschlossen, dass ich wieder die ganze Zeit dabei bleibe. Das geht jetzt seit drei Tagen so und eine Verbesserung ist nicht in Sicht.


    Im Gegenteil haben wir das Gefühl, dass sie zunhemend gestresster ist. Auch zu Hause. Klar, Zähne etc. immer mal ein bisschen verschnupft und so. Aber gefühlt ist ihr grade alles zu viel und sie klammert sehr an meiner Frau.


    Zur generellen Einschätzung: Zum Tagespapa nimmt sie vor allem dann Kontakt auf, wenn wir nicht da sind. Wenn ab und zu seine Frau zu Hause ist, dann darf die sie auch in meinem Beisein auf den Arm nehmen, seine Kinder findet sie auch toll und den Hund sowieso. Etwas schwierig ist die Situation auch deshalb, da der Tagespapa neu angefangen hat und deshalb quasi 5 Kinder auf einmal eingewöhnt werden. Das älteste ist 3 Monate älter als unsere Maus. Das jüngste ist jetzt 7 Monate. Einen richtigen Rythmus gibt es deshalb noch nicht, weil alle eben in unterschiedlichen Stadien der Eingewöhnung stecken.


    Jetzt haben wir das ganze Wochenende überlegt, wie wir weiter vorgehen sollen.


    - wieder von vorne anfangen und hoffen dass es irgendwann klappt? Aber sie kommt uns grad so gestresst vor und auch uns streßt diese Ungewissheit.


    - Pause machen? Aber wie lange, bald sind dann ja schon wieder Weihnachtsferien, also schon wieder eine Unterbrechung? #haare


    - Abbrechen und im nächsten Jahr einen neuen Platz suchen? Das wäre die letzte Option, denn eigentlich muss ich endlich fertig studieren, weil ich nur noch Geld bis März hab. Aber wenn es für die Räubertochter besser wäre, dann würden wir das irgendwie hinkriegen. Wir hätten auch bei einer anderen Tagesmutter noch einen Platz ab nächstem Jahr reserviert, weil sie uns dieses Jahr nicht genommen hat. Aber wer sagt mir, dass es dann besser wird? #kreischen


    Ach je. Wie ich zu Beginn sagte, wir sind ratlos und brauchen Input. Wir sind echt für jeden Kommentar und jede Frage dankbar. Am Donnerstag haben wir nochmal ein ausführliches Gepräch mit dem Tagespapa um zu beratschlagen wies weitergehen soll. Er ist da total cool, weiß aber glaube ich auch nicht mehr weiter.#weissnicht


    Vielen Dank fürs Lesen dieses Romans und einen schönen Abend #danke