Beiträge von Mata non grata

    Moppi ist neulich von unserer Gartenzaunmauer gesprungen und hat sich - angeblich - dabei den Fuß verknackst.

    Angeblich, weil er nachdem wir ihn den Berg beim Spaziergang hochtragen mussten, wunderbar mit den anderen Kindern spielen konnte, um sich anschließend von uns wieder herabtragen zu lassen.


    Heute, 5 verletzungfreie Tage später, klebt morgens ein fachmännisch vom großen Bruder angebrachtes Piratenpflaster auf dem Fuß. Moppi schaut leidend drein.


    Ich: "Oje, tut der Fuß etwa wieder weh?"


    Moppi: "Jaaa. Ich weiß nur nicht welcher Fuß, aber es war dann schon zu spät, da hatten wir das Pflaster schon drauf."

    Freunde von uns haben auch ein moebelum und das war sehr teuer, ich kann da keine viertel Stunde drauf sitzen, weil es so unbequem ist und es sieht auch schon ein bisschen versifft aus.

    wir haben so viel rumprobiert und sind immer wieder bei Ikea gelandet. Die abnehmbaren und waschbaren Bezüge sind halt auch ein echt großes Argument für mich

    Dito. Je Sofa habe ich 4 verschiedene Bezüge, wenn die dreckig sind ab in die Waschmaschine und im Wohnzimmer darf dann wieder ein neues Design erstrahlen. Wir haben übrigens federkern.

    Beim aussortieren: wir haben es das letzte mal so gemacht, als sie Sachen aus dem Keller wollten, dass sie selber doppelt so viele Sachen aussortieren mussten und sich dafür was im Keller aussuchen konnten.

    Einiges davon haben wir einvernehmlich in einem Körbchen auf die Strasse gestellt, damit andere Kinder in Corona auch was zum spielen haben.

    Ja das ist gemischt, ich hatte ja auch nicht geschrieben, dass da alle Songs nicht gehen und ich hab auch als Kind die Ärzte gehört. Sonst würde ich die auch sperren.


    Aber Moppi hat neulich auch gemeint "Mama, warum mögen Frauen manchmal ein kleines bißchen Haue gern?"

    meine Kinder müssen alles selber aufräumen und zwar jeden Abend Punkt theoretisch haben sie speziell gekennzeichnete Kisten für verschiedene Spielsachen, in der Praxis wandert gelegentlich ein Teil in die falsche Kiste. Da bin ich auch nicht ganz so streng. wenn die Kinder nicht aufräumen weigere ich mich sie ins Bett zu bringen, weil ich keine Lust habe barfuß auf Legos zu treten.

    Alternativ biete ich auch an aufzuräumen, dann ist es aber weg.


    Das klingt jetzt sehr streng aber es gibt auch Ecken im Kinderzimmer wo natürlich Spielwelten aufgebaut werden dürfen und auch mal stehen bleiben dürfen.


    Generell räume ich aber auch viele Spielsachen in den Keller, die Playmos sind komplett bei meinen Eltern ausgelagert und generell hat Spielzeug in den anderen Stockwerken nichts verloren.

    Der Moppi hat auf der Alexa die Ärzte für sich entdeckt.

    Er mag allerdings überhaupt keine Art von Aggression, auch nicht unterschwellig verbal, weshalb er bisweilen Lieder umtexten muss.

    Beim Abendessen singt er also plötzlich los:

    "Und wie ich wieder ausseh

    hab gar nichts in der Hose..."

    "Weißt Du wie mein Lieblingsbroccoli heißt?"

    "Nein"

    "Blumenkohl!"

    "Ein Blumenkohl ist kein Broccoli. Die sind eher so wie Brüder, so wie Du und B."

    "... so wie Regenwürmer und Spaghetti."

    "Heute darfst du auch mal befiehlen, weil heute Muttertag ist, und du ein Mädchen bist. Aber morgen befiehlen wieder die Männer!"


    Ich hatte mich bis heute morgen eigentlich immer für relativ emanzipiert gehalten.

    Ich fühl mich jetzt noch undankbarer, wenn ich das so lese. Hier gab es jede Menge Aufwand für mich aber wie immer lauter Dinge, die beweisen, dass man mich irgendwie so gar nicht kennt, weil sie überhaupt nicht zu mir passen. Mich macht das echt traurig, zumal ich weil das ständig passiert genau gesagt habe, wie ich mir den tag heute vorstelle. Und das von Erwachsenen, von denen ich auch gar nichts erwarte, ich bin nicht ihre Mutter.


    Die Kinder haben gebastelt und gemalt, das hat mich gefreut.

    Hallo,


    hier (BW) gibt es die ersten Ideen, wie der Schulbetrieb wieder starten soll und ich bin etwas unglücklich.

    Vom Kultusministerium kam die Vorgabe, dass im wöchentlichen Wechsel die Klassen 1 und 3 bzw 2 und 4 (warum? ist das wegen Platz, Abstand oder wegen Lehrkräftemangel, weiß das wer?) in die Schule kommen sollen.

    Nun hat unsere Schule vorab das so ausgelegt, dass in den Wochen, in denen die Kinder kommen, jeweils nur die halbe Klasse kommt und da eben morgens 3h die erste Schicht und danach dann 3h Schicht 2. Somit wäre unser Kind statt 6h täglich nur 3h untergebracht und das auch nur jede zweite Woche. Von der Synchronisierung mit dem im völlig anderen Rhythmus stattfindenden Betrieb des Kindergartens brauchen wir gar nicht erst anfangen, schwierig wird es also für uns Eltern, jemals wieder auf der Arbeit präsent zu sein oder auch nur zuhause für ein paar Stunden in Ruhe zu arbeiten.


    Wollt Ihr mal ertzählen wie das Eure Grundschulen so planen und in welchem Bundesland?

    Bißchen zu viel Steinzeitbuch gelesen, Jono ?


    Wir haben seit heute im Garten ein "Schnecklein". Es ist ziemlich wunderlich und wirft die Kinder immer ab. Vielleicht kann Fiawin als Expertin den ein oder anderen Tipp geben?