Beiträge von Zephyr

    Oh, das ist ja schade. Aber das erklärt auch, warum ich auf der Homepage nirgendwo einen Hinweis gefunden habe.

    Gibt es hier denn dann vielleicht jemanden, der sich vorstellen könnte, sein Exemplar zu verleihen?

    Ich habe mich auch gerade gefragt, ob es mittlerweile wieder eine Möglichkeit gibt, die "neuen" Briefe zu bekommen. Weiß jemand was darüber?

    Oder würde jemand seine verleihen?

    Die Alternative wäre in meinen Augen, dass beide Elternteile 25 bis 30 Stunden reduzieren. In der Zeit angemessene Kinderbetreuung da ist, auch in der Schule und dass natürlich die Gehälter dann auch so sind, dass Familien davon leben können.

    Beim zweiten Satz stimme ich dir völlig zu, den ersten finde ich schwierig zu verallgemeinern. Denn ich tue alles, was so nebenher anfällt (Einkaufen, kochen, Wäsche, Spieledates oder andere Kindertermine (allerdings defintiv nicht putzen! #flop)) einfach deutlich lieber als mein Freund. Da bin ich dann gerne diejenige, die weniger arbeitet und weiß, dass mein Freund das im Umkehrschluss genauso sieht. Und damit sind wir dann beide relativ glücklich, zumal mein Job sicher ist und es ohnehin keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt.


    Allerdings, und da geht es mir dann genauso wie Calypso1981 , ist es gerade zu viel und ich müsste bei unserer derzeitigen Aufgabenteilung eigentlich weniger arbeiten, um mit meinen Kapazitäten gut haushalten zu können. Ich kann den Job nicht einfach wechseln (und will ich eigentlich auch nicht) aber wenn es möglich wäre, mein Aufgabenfeld zu verändern, wäre ich da sofort für zu haben.

    Ich wüsste einfach nicht, wie dieses Klientel erreicht werden könnte.

    Meine frühere Krankenkasse hatte ein Bonusprogramm. Man musste einmal im Jahr abstempeln lassen, dass der Impfstatus aktuell ist, man beim Zahnarzt und als Frau beim Gynäkologen war (die haben mir dann ggf. auch gleich den Impfstatus mit abgestempelt) - dann hat man 40€ seiner Beiträge zurückbekommen. Ich könnte mir vorstellen, dass man damit eine Menge Leute erreichen könnte und es trotzdem noch vergleichsweise günstig wäre.

    Trin Ich glaube auch, dass da einiges dran ist und ich bin mir sehr sicher, dass die Möglichkeit für mehr Individualität allen gut tun würde.


    Zu den Mathegeschichten kann ich leider gar nichts sagen, dafür aber zur Methodenvielfalt. In den Lehrplänen steht, welche Methoden wann erlernt sein müssen und teilweise wird im Kerncurriculum mehr Wert auf die Methode (bzw. eine Vielfalt an Methoden) als auf die Inhalte gelegt. Wenn mir als Lehrerin das nicht gefällt, habe ich genau gar keine Handhabe. Denn wenn ich es den Schüler*innen nicht beibringe, bekommen sie spätestens ein Jahr später ein Problem, wenn es erwartet wird. Auch da sitzen die Verursacher der Schwierigkeiten nicht in der Schule, sondern gemütlich weit weg.

    Jetzt sind meine ganzen zusammengesuchten Zitate weg... naja, egal.


    Hier (Gymnasium, norddeutsches Bundesland) ist es so, dass Rechtschreibung und Grammatik nach Klasse 9 als abgeschlossen gilt und nicht mehr im Lehrplan vorkommt. Bis zu dem Zeitpunkt wird in jedem Schuljahr zu unterschiedlichen Schwerpunkten gearbeitet. Nichtsdestotrotz werden natürlich bestimmte Sachen irgendwann vorausgesetzt und es fehlt die Zeit, ganz grundlegende Dinge ausführlich zu wiederholen.


    Das Grundproblem, das hier von vielen angesprochen wird, liegt doch aber nicht in der Schule bzw. bei den Lehrkräften, sondern auf einer viel höheren Ebene. Natürlich wäre es schön, wenn Lehrkräfte die Zeit hätten, sich den individuellen Sorgen, Nöten und Problemen all ihrer Schüler*innen adäquat widmen zu können Kajak . Dass sie diese nicht haben, ist doch aber nicht die Schuld der Lehrkräfte und auch nicht die Schuld der Schulen, sondern die Schuld der Kultusministerien. Und das ist unheimlich praktisch, weil sich betroffene Eltern über die Lehrkräfte ihrer Kinder aufregen und sich ggf. noch bei der Schule beschweren aber kaum jemand seinen Unmut an die jeweiligen Landesschulbehörden bzw. Kultusministerien richtet. Also dürfen sich die Schulen vor Ort mit der Wut der Eltern herumschlagen und die höheren und verantwortlichen Ebenen sind fein raus.

    Ich bin mir sehr sicher, dass sehr viele (mit Sicherheit nicht alle) Probleme sich durch viel mehr Geld im System lösen lassen würden. Mehr Lehrkräfte, mehr unterstützdendes Personal, mehr individuelle Förderung und auch mehr Fortbildungen für Lehrkräfte, die "Lesen durch Schreiben" unterrichten müssen, obwohl sie niemals die Zeit bekommen haben, sich mit dem System ausführlich auseinanderzusetzen. Ich persönlich mag diese Methode nämlich sehr gerne und habe das Gefühl, dass sie oft einfach nur nicht mit all ihren Konsequenzen unterrichtet wird bzw. werden kann und dann entstehen natürlich eine Menge Probleme.

    Ich kannte es auch schon und habe mich für die "vergessene Option" entschieden. Allerdings meine ich mich zu erinnern, dass ich nicht auf die Lösung gekommen bin, als ich das Rätsel als Teenager das erste Mal (auf deutsch) gehört habe.