Beiträge von Salamander

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    Ich empfehle auch den Kontakt zum Jugendamt.

    Bei uns hätte das Jugendamt überhaupt nichts damit zu tun. Bei uns ist die Gemeinde dafür zuständig und die wären mein Ansprechpartner in so einem Fall. Da würde ich mich erst mal schlau machen wie es bei Euch geregelt ist mit den übergeordneten Zuständigkeiten.

    Stimmt, weil es in den beiden Städten das JA war das zuständig ist, habe ich völlig vergessen, dass es hier die Gemeinde ist. Wobei ich vermute, dass eine nicht zuständige Stelle einen da an die zuständige verweisen kann und würde.

    Ich kenne ganz unterschiedliche Systeme zur Platzvergabe. So ein Punktesystem wie du erwähnst gab es in der Stadt, wo wir bis 2011 gewohnt haben. In der Stadt "danach" gab es kein einheitliches System. Eine Kita, in der wir waren entschied so wie Preschoolmum es beschreibt, eine andere sortierte nur nach Geschwister und Alter. D.h. erst wurden alle Kinder genommen, deren Geschwister schon in der Einrichtung waren und danach wurden die ältesten Kinder von der Liste genommen, bis alle Plätze belegt waren. Hier im Ort geht es angeblich (!) nur nach Anmeldedatum.


    Will sagen, es gibt Systeme mit ohne genaue Reihenfolge.


    Wie auch immer, das nützt euch jetzt gar nichts. Es ist mega blöd gelaufen euch. Da die anderen Familien die Verträge schon unterschrieben haben, steht ihr nun ohne Platz da. Ich empfehle auch den Kontakt zum Jugendamt. Anspruch auf einen Platz habt ihr und vielleicht kann tatsächlich ein zusätzlicher Platz geschaffen werden als Ausnahme.


    Und falls du noch mal in die Verlegenheit kommst: wenn möglich nichts absagen, bevor kein Vertrag unterschrieben ist.

    So, es hat sich geklärt. Der Leiter kam heute auf mich zu und hat gleich gesagt, es sei natürlich überhaupt kein Problem, dass B diese Woche nicht mehr in den Ruhebauwagen muss. Warum seine Mitarbeiterin das nicht einfach selbst entschieden hat, konnte er nicht nachvollziehen.


    Das generelle Thema stoße ich wie von Salino vorgeschlagen nächste Woche noch einmal an. Evtl auch über die Elternvertreterin.

    Wir hatten mal 2Jahre lang MIttagsschlafszwang, wenn du was ändern kannst, dann versuch es. Es war katastrophal nervig.

    Ich fand jetzt schon ein paar Monate super nervig. Daher pikst es mich auch so an, dass sie sich jetzt wegen einer Woche so anstellen.


    Für uns andere ich ja nichts mehr bzw. nur für die 3 Tage diese Woche noch - - nächste Woche ist das Kind dann 4 und damit offiziell berechtigt in die andere Mittagspause zu gehen.


    Aber prinzipiell würde ich gerne zum Nachdenken anregen. Denn eigentlich sind sie dort sehr kindorientiert eingestellt.

    Dann würde ich mich darauf beschränken und das schildern und nicht allgemein argumentieren.

    Das habe ich bereits im Dezember (und Januar und Februar) gemacht.

    Hmm, bei manchen Leuten zieht "mein Kinderarzt hat gesagt...". Wäre das eine Option, falls eine U-Untersuchung ansteht, das mal (suggestiv) anzusprechen dass Du Dir wegen Schlafmangel Sorgen machst?

    Es geht ja jetzt nur noch um eine Woche. Trotzdem würde ich gerne etwas darüber Nachdenken bewegen, weil ich diese altersabhängige Regel so bescheuert finde.

    Ich habe damals damit argumentiert, dass das Kind 2 Stunden weniger Schlaf hat, wenn er Mittagsschlaf macht und Abends weint und bis 23 Uhr nicht einschlafen kann. Deshalb habe ich der Krippe 'verboten', ihn zum Mittagsschlaf hinzulegen, da er bei 3 Krippentagen pro Woche so ein Schlafmanko von mindestens 6 Stunden pro Woche hat. Das ist schlecht für die kindliche Entwicklung. Die damalige Gruppenleiterin hat ihn deshalb immer bedauert (er war ja 'erst' 2.5 Jahre alt), aber es wurde akzeptiert.

    Ja, das habe ich auch schon vorgerechnet.


    Beim Mittelkind hatten wir das Thema auch in der Krippe, und der Argumentation wurde gefolgt. Aus dem Kindergartenbereich kannte ich das so gar nicht.

    Wegen der einen Woche würde ich jetzt ausschließlich mit der speziellen Pandemie-Situation argumentieren. Ohne das Problem grundsätzlich zu diskutieren. Da würde ich befürchten, dass sich das Ganze hinzieht und die Woche vorbei ist, bevor eine Entscheidung gefallen ist.

    Ja, so habe ich es jetzt in meiner Mail gemacht.


    Trotzdem würde ich gerne, wenn möglich, etwas bewegen für die nachfolgenden Kinder.

    Hier ist die Stimmung nachmittags super schlecht, wenn sie geschlafen hat und sie schläft erst spät ein und braucht ewig lange dazu (also sie ist müde, kann aber nicht einschlafen). Insgesamt schläft sie mit Mittagsschlaf ca. 2 Stunden weniger in 24 Stunden. Daswiederum führt dazu, dass sie mittags müde ist und einschläft...

    Dann würde ich mich darauf beschränken und das schildern und nicht allgemein argumentieren.

    Das habe ich bereits im Dezember (und Januar und Februar) gemacht.

    Schlafbedarf und Biorhythmus sind individuell. Außerdem halte ich es für sinnvoll, die Kinder in ihrer eigenen Wahrnehmung zu stärken und selbst darauf zu schauen, wann sie ruhebedürftig sind. Die Ruhebedürftigkeit hängt zudem von so vielen Faktoren ab, die nicht täglich gleich sind: Jahreszeit, Anstrengungen im Tagesverlauf, Gesundheit (Infekt im Anmarsch? Gerade genesen von einer Erkrankung?), schwer verdauliche Nahrung, psychische Belastungen usw.

    Ja, das sehe ich auch so. Unter anderem deswegen finde ich diese Altersregel so, äh, ungünstig.

    Sie schläft ein, meistens kurz bevor das Licht ausgeht. Wachhalten durch die Erzieher:innen ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die Argumentation ist "wer einschläft, braucht den Schlaf".


    Eine Ruhepause gibt es ja für die anderen Kinder auch. Nur ohne hinlegen und Abdunkeln und mit Beschäftigung, d.h. sehr viel weniger aufs einschlafen ausgerichtet.


    Hier ist die Stimmung nachmittags super schlecht, wenn sie geschlafen hat und sie schläft erst spät ein und braucht ewig lange dazu (also sie ist müde, kann aber nicht einschlafen). Insgesamt schläft sie mit Mittagsschlaf ca. 2 Stunden weniger in 24 Stunden. Daswiederum führt dazu, dass sie mittags müde ist und einschläft...

    In unserem Kindergarten (Waldkindergarten, Ganztagsgruppe) ist es so, dass alle Kinder, die noch nicht 4 Jahre alt sind, an der Mittagspause im Ruhebauwagen teilnehmen müssen, ältere Kinder können auch teilnehmen wenn entweder die Eltern es wünschen oder das jeweilige Kind sich am jeweiligen Tag dafür entscheidet.


    Die Mittagspause sieht so aus: Umziehen, in dem Schlafsack muckeln mit Kuscheltier o.ä., hinlegen, vorlesen und dann wird der Wagen komplett abgedunkelt und so eine Leuchte angemacht, die einen Sternenhimmel projeziert. Diese läuft ca. 20 oder 30 Minuten und geht dann per Zeitschaltuhr aus. Kinder, die bis dahin nicht eingeschlafen sind, dürfen aufstehen, alle anderen werden spätestens 2 Stunden nach Beginn der Pause geweckt.

    Alle Kinder, die nicht an dieser Ruhebauwagen-Mittagspause, haben ebenfalls eine Mittagspause im anderen Bauwagen mit Vorlesen, Bücher anschauen, Malen etc.


    Nun fände ich es absolut ok, wenn die Aufteilung auf diese beiden Mittagspause-Arten nicht altersabhängig wäre, sondern gemeinsam mit den Eltern auf die Kinder geschaut würde bzw. alle Kinder wie die älteren selbst entscheiden könnten. Die Erzieher beharren darauf, dass die Regelung "eben so sei" und es den anderen Kindern nicht zu vermitteln sei, wenn Ausnahmen gemacht werden.


    Die Frage, warum sie das alters- und nicht entwicklungsabhängig regeln habe ich erstmals im Dezember gestellt, da wurde mir gesagt, sie würden das im Team besprechen. Erneute Nachfragen im Januar und Februar ergaben nichts Neues.


    Seit gestern geht mein Kind nun nach10 Wochen Pause, in denen sie keinen Mittagsschlaf gemacht hat, wieder in den Kindergarten. Nächste Woche wird sie 4. Und allen Ernstes bestehen sie nun darauf, dass sie diese Woche noch in den Ruhebauwagen muss.


    Ich mag jetzt kein Fass aufmachen deswegen, werde aber eine freundliche Email an den Leiter schicken und um eine Ausnahme wegen der speziellen Situation der Pandemie-Pause bitten.


    Trotzdem hätte ich gerne mehr in der Hand als nur "ich finde Schlaf sollte bedürfnisorientiert / entwicklungsabhängig und nicht altersabhängig angeboten/ermöglicht werden"


    Kennt ihr einschlägige Artikel?

    Hier (BW) heute erster Tag reduzierter Regelbetrieb. Eltern sollen nicht in die Bauwägen und alle Erwachsenen halten Abstand von einander. Anders als sonst sind die Erzieher:innen fest einer Gruppe zugeordnet. Statt einer Wasserschale gibt es jetzt ein Waschbecken zum Händewaschen und sie haben eine Art Kläranlage für das Waschwasser gebaut, da sie nun "echte" Seife statt Outdoorseife ohne Tenside verwenden.


    Die Stimmung war entspannt, das Kind kam sehr gelöst zuhause an. Den Betreuungsschlüssel von 3:10 dürfte es auch sonst gerne geben.

    Hier (BW) gibt es keine spezielle Regel für Waldkindergärten. Seit heute darf ein reduzierter Regelbetrieb angeboten werden, bei dem bis zu 50% der Kinder gleichzeitig betreut werden dürfen (inkl der schon bisher betreuten Kinder der Notbetreuung).


    Aber die Kommunikation über die neue Regelung lief sehr schlecht und die entsprechende Verordnung wurde erst am Samstag veröffentlicht. Da sich er Träger (groß, Krippen, Kindergarten und Horte in vielen verschiedenen Kommunen in 2 Bundesländern) erst mit den Kommunen abstimmen muss, die einheitliche Kriterien für alle ihre Einrichtungen fördern, wird eine Öffnung fruehstens nächste Woche erfolgen.


    Da unsere Gruppe gerade eh nur zu 70 oder 75% besetzt ist und nur 3 Kinder notbetreut werden, hoffe ich sehr, dass B ab nächste oder übernächste Woche wieder teilweise in den Kindergarten gehen kann.

    Hm, kommt drauf an.


    Puzzle, Brettspiele etc werden sortiert, sprich aufgeräumt nach Benutzung. Lagerung im Wohnzimmer.


    Ansonsten wird nur in grobe Kategorien sortiert: Mal- und Bastelsachen, Puppen- und Küchensachen, Bücher, Bausteine, Duplo hat je einen designierten Ort. Beim Kinderzimmer bzw Wohnzimmer aufräumen wird das sortiert, was auf dem Boden liegt.