Beiträge von Spinosa

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    Na ja unbequem deshalb, weil die Botschaft von der Menschwerdung Gottes mich verändern sollte, weil ich danach nicht einfach so weitermachen kann wie vorher oder als wenn ich nicht glauben würde.

    In der kleinen Dorfkirche hier gab es am Nachmittag eine Krippenfeier für Kinder, mit einem Krippenspiel das von den Kommunionkindern aufgeführt wurde. Da war die Kirche richtig voll, einige Leute mussten stehen. Nachts um 23 Uhr in der Christmette waren ca. 30% der Plätze leer. Wie voll es in dieser Kirche vor Corona war, weiß ich aber nicht, weil wir ja erst seit der Flut hier wohnen. Bei der Krippenfeier am Nachmittag gab es gar keine Predigt. Nachts in der Christmette ging es in der Predigt um Ehrfurcht und Demut und darum, dass Weihnachten unbequem sein muss.


    Ich war jetzt als Privatperson in der Kirche, weil ich an den Feiertagen frei hatte. Wenn ich selbst Gottesdienste leite und predige, geht es da durchaus auch um politische Themen, z.B. um Geflüchtete oder um die Klimakrise. Aber es ist mir immer wichtig, dass die Menschen durch die Predigt nicht deprimiert werden, sondern sich im Glauben gestärkt fühlen. Und dass die Predigt auf die biblischen Texte eingeht.

    Danke liebe Fiawin.

    Wunderschön glitzernde Feiertage wünsche auch ich der ganzen Rabenbande!


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    ich denke dafür müssen wir Eltern jetzt aktiv werden.

    Ich denke, dass es nicht ausreicht, wenn nur die Eltern aktiv werden. Und erst Recht nicht nur die Kleinkindeltern. Erst gestern habe ich eine Statistik gesehen, nach der nicht einmal in jedem vierten Haushalt Minderjährige leben. Und die Zahl der Haushalte mit Kleinkindern dürfte noch geringer sein. Die Politik wird erst dann gegensteuern, wenn die unmittelbar Betroffenen auch Verbündete in weiteren Teilen der Gesellschaft finden. Vor allem in der Wirtschaft. Die Unternehmen/ Betriebe/ Wirtschaftsverbände müssten ganz deutlich eine Verbesserung der frühkindlichen Bildung fordern. Nicht nur einen Ausbau der Betreuungszeiten fordern, damit die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Sondern vor allem eine qualitative Verbesserung der Betreuung und (frühkindlichen) Bildung, weil die Defizite der heutigen Kita - Kinder sich ja fortsetzen und sich in 15 Jahren in Form von schlecht ausgebildeten Schulabgängern rächen werden = weitere Verschärfung des Fachkräftemangels.


    Als Mutter denke ich natürlich, dass Kinderrechte und Menschenwürde Werte an sich sind und deshalb eine hochqualitative und kindgerechte Betreuung eine Selbstverständlichkeit sein müsste. Aber um politisches Handeln zu initiieren, ist erfahrungsgemäß kalte ökonomische Berechnung erfolgversprechender.

    Eisige Temperaturen sind auch hilfreich bei Hausstaubmilben - Allergie: Matratzen, Bettzeug, Sofakissen, große Plüschtiere etc. (alles was zu groß ist für den Gefrierschrank oder die Waschmaschine) für mehrere Stunden (oder noch besser, falls möglich, einen ganzen Tag lang) nach draußen stellen. Dann sterben die Milben.

    Ich bin auch Team "SUV - Hasser". In meinem kleinen Mitsubishi Space Star (in dem ich übrigens jeden Morgen mit 4 Kindern fahre, das geht schon) fühle ich mich auch immer unwohl zwischen diesen ganzen Schiffen. Ich glaube, dass der Trend zum SUV sich auch selbst verstärkt, weil wahrscheinlich viele Leute dann lieber selbst auch in so einem Schiff sitzen wollen, um sich im Kleinwagen nicht so ausgeliefert zu fühlen zwischen den vielen Riesen-Autos.

    Liese Die Prognosen für die Zukunft beruhen aber auf der Hochrechnung von Daten aus der Vergangenheit. Wenn es neue Erkenntnisse über die Klimavergangenheit gibt, müssen auch die Prognosen für die Zukunft angepasst werden. Dass Prof. Brauer sich noch vorsichtig ausdrückt liegt daran, dass er halt ein seriöser Wissenschaftler ist.


    Wir haben aktuell eine CO2 Konzentration in der Atmosphäre, die so hoch ist wie zuletzt vor 3 Millionen Jahren. Also so hoch wie noch niemals in der Geschichte der Menschheit. Nicht nur so hoch wie noch nie in der Geschichte der menschlichen Zivilisation, sondern überhaupt in der Menschheitsgeschichte. Und es kommt ja immer noch neues CO2 dazu. Ich finde da darf man sich schon mal Sorgen machen.

    Genau diese Fragen treiben mich seit gestern um.

    Hier kann man sich auf einer Zeitachse die Klimaschwankungen der letzten 12 000 Jahre anschauen, und in der Vergrößerung vor allem die der letzten 2000 Jahre. Da wird ziemlich deutlich, dass wir uns derzeit nicht in einem Rahmen bewegen wie die Klimaschwankungen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit, sondern eher so wie zum Ende der letzten Eiszeit. So etwas hat es in der Geschichte der menschlichen Zivilisation noch nicht gegeben:




    (Und man beachte, dass die Zeitachse da bei 1950 bzw. im Jahr 2000 endet, die aktuellsten Entwicklungen sind da noch nicht einmal abgebildet.)

    Hildegard von Bingen hat nicht unbedingt eigene Beobachtungen aufgeschrieben, sondern Wissen zusammengetragen, das sie sich in verschiedenen Büchern angelesen hat. Wenn sie über Heilkräuter aus der Mittelmeerregion schreibt, bedeutet das also nicht, dass sie solche Pflanzen in Bingen beobachtet hat.


    Das Klima in Europa war im Mittelalter zwar relativ warm, ungefähr so warm wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber nicht so warm wie im Durchschnitt der Jahre 1991 - 2021.

    Wwnn Du schaust, was im Mittelalter zum Teil in welchen Regionen angebaut wurde - auch aus anderen Quellen - kommen wir von den Temperatuten erst jetzt wieder langsam dort an, dass das sinnvoller Weise möglich ist.

    Das mag sein. Dennoch gab es im ganzen Mittelalter never ever einen Temperaturanstieg um 4 - 5 °C , und schon gar nicht innerhalb von nur 20 Jahren. Nirgends auf diesem Planeten. Falls es jetzt zu einer so dramatischen Erwärmung kommt, werden wir eben nicht einfach nettes Mittelmeerklima und entsprechende Vegetation in Deutschland bekommen. Denn die Vegetation kann sich nicht so schnell anpassen. Sterbende Buchenwälder können nicht einfach innerhalb von 20 Jahren durch Olivenhaine ersetzt werden.

    Hildegard von Bingen hat nicht unbedingt eigene Beobachtungen aufgeschrieben, sondern Wissen zusammengetragen, das sie sich in verschiedenen Büchern angelesen hat. Wenn sie über Heilkräuter aus der Mittelmeerregion schreibt, bedeutet das also nicht, dass sie solche Pflanzen in Bingen beobachtet hat.


    Das Klima in Europa war im Mittelalter zwar relativ warm, ungefähr so warm wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber nicht so warm wie im Durchschnitt der Jahre 1991 - 2021.

    Astarte Na ja, "massiver Klimaumschwung" ist relativ. In biblischer und allgemein in historischer Zeit gab es niemals eine Klimaänderung von 4 - 5 °C. Sondern da reden wir von Änderungen um 0,5 - 1 °C. Und selbst DAS hatte, wie du sagst, ja schon dramatische Auswirkungen. Es ist aber nicht entfernt vergleichbar mit dem, was für das Ende der Eiszeit vor 10 000 Jahren jetzt ermittelt wurde und was uns möglicherweise jetzt bevorsteht.

    Im SWR Radio gab es heute einen Beitrag über erschreckende neue Erkenntnisse der Klimaforschung. Bisher ging man davon aus, dass frühere Klimaveränderungen in der Erdgeschichte sich immer langsam über Zeiträume von tausenden Jahren entwickelten. Jetzt zeigen aber die Sedimentbohrungen im Meerfelder Maar in der Eifel, dass es am Ende der letzten Eiszeit zu einer sprunghaften Erwärmung um 4 - 5 °C innerhalb von nur 15 bis 20 Jahren gekommen ist. Prof. Dr. Brauer, der die Bohrung geleitet hat, folgert daraus, dass wenn natürliche Klimaschwankungen schon so schnell ablaufen können, dass dies auf den menschengemachten Klimawandel erst Recht zutrifft, zumal wir ja auch immer noch weiter CO2 in die Atmosphäre pusten. Er schätzt, dass sich die Erde schon in 10 bis 15 Jahren um 3 bis 4 °C erwärmen könnte.


    Eifelmaare zeigen: Die Klimaerwärmung könnte schneller passieren als gedacht
    Die Eifelmaare gelten als Klimaarchive. Neueste Forschungen dort zeigen: Die weltweiten Temperaturen könnten sehr viel schneller sehr viel höher steigen, als…
    www.swr.de

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    Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt wenigstens ein paar Wochen lang morgens wieder im Hellen mit den Kindern losfahren kann. Es ist so furchtbar schwer, morgens aufzustehen und aktiv sein zu müssen, wenn es draußen noch stockdunkel ist. Während ich Dunkelheit am Abend gut finde, um innerlich zur Ruhe zu kommen.

    Ich bin in den Jahren 2007, 2010, 2012 und 2014 in den Genuss von Plazenta gekommen. War kein Problem, da alles Hausgeburten waren. Und ja, ich habe die Stücke einfach so gegessen, ohne irgendeine Zubereitung, roh. Habe auch gekaut. Jeweils mehrere Stückchen von der Größe eines Spielwürfels ungefähr. Mit Cola oder so nachspülen war nicht nötig, denn es war gar nicht eklig. Der Geschmack ist halt einfach, wie wenn man sich in den Finger geschnitten hat und das Blut ableckt. Stark nach Eisen. Also nicht superlecker, aber eben auch nicht eklig. Ich hatte bei allen 4 Geburten eine extrem schnelle Rückbildung und kaum Nachwehen. Einen Kausalzusammenhang mit dem Plazentaessen kann ich zwar nicht beweisen, vermute es aber.