Beiträge von Solya

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    Ich hatte heute ein lustiges Gespräch mit meinem Großen. Ich muss dazu sagen, wir leben in Frankreich ;)


    Er muss für den Deutschunterricht in der Schule 5 Wörter, die mit dem Buchstaben A beginnen aufschreiben.


    "Mama, ich hab schon ganz viele! Ameise, Apfel, Ananas..."


    (Pause)


    Ich: "Denk mal an Tiere"


    Er: "Genau, Affe ... (Pause) ... Ase"




    Ja, wer kennt ihn nicht, den Osta-Ase...


    #kreischen#lol#lol#lol

    Danke für Deine Antwort! Ich kann das gut verstehen (habe selbst zwei Jahre minimalistisch im Bus auf Reisen gelebt). Meine Erfahrung war, dass es mit kleinen Kindern sehr gut geht, weil sie sehr viel mit dem spielen, was sie draußen finden. Jetzt sind meine größer und ich glaube, sie könnten es sich nicht mehr so gut vorstellen...


    Tendenziell hilft gegen zu viel Besitz nicht allzu spezielle Sachen anschaffen. Also vielleicht das gewünschte Piratenboot ja, aber ansonsten einfach Legosteine und Kaplas. Meine bauen sich allein mit dem Basismaterial die tollsten Welten. Also auf gut kombinierbares achten wäre mein Tip.

    Edit: und vom "Basismaterial" wirklich genug, damit viel Platz ist für Kreativität. Auch wenn es erstmal mehr Platz wegnimmt.

    Ich kenne eine Familie, die schenken grundsätzlich nur Selbstgemachtes. Also auch sich untereinander. Die haben tolle Ideen, sind aber auch alle sehr kreativ unterwegs. Ich selber finde es toll, könnte aber eine solche Begleitung (denn sie haben die Kinder natürlich begleitet bei der Vorbereitung) nicht leisten.


    Und ich hätte doch die Frage: geht es Dir um Besitz oder um das Schenken an sich?


    Bei mir ist es so, dass die Kinder (für meinen Geschmack viel zu große) Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke bekommen. Aber ich weiß auch, dass es ihnen eine Freude ist, sich monatelang zu überlegen, was sie möchten. Es gibt halt sonst unter dem Jahr selten was ... wenn das jetzt auch wegfallen würde, wäre das schwierig ... irgendwann war nämlich die Zeit vorbei, als sie nur mit Naturmaterialien spielen wollten (keine Kritik, ich vermute nur, Deine Kinder sind noch recht klein?)

    Liebe MaidenMotherCrone , erstmal: das IST ja auch hart! Und ganz normal, dass einem die Schicksale nachhängen. Ich habe selbst schon in einigen Bereichen der sozialen Arbeit gearbeitet, und Menschen in vielen, auch schweren Situationen begleitet ( schwere Mehrfachbehinderung, Fluchterfahrung, Jugendhilfe,...). Ich habe einen recht langen Arbeitsweg und gestehe mir auf dem auch " Grübelzeiten" zu. Bei mir ist die Grenze eine Brücke, symbolisch fahre ich dann in die andere Welt, also zum Beispiel heim zu den Kindern.


    Du klingst sehr feinfühlig, und das ist in diesem Bereich auch unverzichtbar finde ich. Es kann aber dann natürlich sein, dass frau die Schicksale zu sehr aufsaugt. Ich habe letztens einen tollen Podcast von Verena König gehört, in dem es um den Unterschied zwischen Empathie und Resonanz geht. Grob gesagt schwingst du bei der Empathie mit dem anderen mit - bleibst aber mit dir selbst verbunden. Bei der Resonanz schwingst du auch mit dem anderen mit, verlierst aber die Verbindung zu dir selbst. Dadurch können Gefühle von Überwältigtsein entstehen. Vielleicht interessiert dich ja diese Sichtweise, mir hilft das.


    Hier kann man reinhören:

    Hier auch eine Teilentfernung bei einem damals 8-jährigen. Hat alles gut geklappt und war super schnell verheilt, auch keine Nachblutungen. Hätte ich das gewusst, hätte ich es viel früher machen lassen (war mit 4 schon mal Thema). Er durfte am gleichen Tag nach Hause, wir haben halt Schmerzmedikation mitbekommen.

    Mal um die Ecke gedacht... Vielleicht blockiert ihn weniger das ' flattern' als das weghaben- wollen? Hilft es ihm, wenn man ihm erklärt, dass sein Körper da eine tolle Möglichkeit gefunden hat, die Freude rauszulassen und dass das nichts Schlimmes ist?

    Ich lese interessiert mit, bei meinem Sohn ist einiges ähnlich und dennoch auf der Verhaltensebene ganz anders.


    Gestolpert bin ich hierüber:

    er hat jetzt stark angedockt an einen freund in der nachbarschaft, der sehr kreativ und temperamentvoll ist. die beiden hängen nur noch zusammen ab. mein sohn nimmt zuweilen das verhalten und die ganze art, sogar die sprache dieses jungen an. er scheint komplett von ihm aufgesogen zu werden. es ist irgendwie ja auch schön für ihn, aber zugleich finde ich es ein bisschen bedenklich... naja.

    Das finde ich spricht tatsächlich ganz stark für sehr feine Antennen für andere. Gerade HSP sind oft mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim anderen, und müssen erst lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen (!) und in einem zweiten Schritt für sie einzustehen. Ich fände daher eine liebevolle Begleitung bei einer Therapeutin, die ihm hilft, gesunde Grenzen aufzubauen, in jedem Fall geeignet. Man kann ihn ja gleichzeitig immer noch psychiatrisch abklären lassen, das Geschilderte kann natürlich auch andere Ursachen haben. Vielleicht helfen ihm auch Entspannungstechniken für Kinder, also autogenes Training, Achtsamkeit, Klopftechniken etc. Du schriebst ja glaube ich auch von der Meditations-CD.


    Meine Erfahrung ist, dass bei so "durchlässigen" Kindern Medienzeit eher kontraproduktiv ist. Also vielleicht tasächlich lieber bündeln, und ihn dann an zwei bis drei Tagen in der Woche richtig lange spielen lassen. Ich habe hier gerade schlimmste Kämpfe deswegen, obwohl mein Sohn an sich ein totales Draussenkind ist/war #hmpf

    Meine Hebamme hat mir ganz pragmatisch empfohlen ein Tragetuch eng umzubinden. War ganz angenehm, aber ich hab es zum Glück eigentlich nicht gebraucht. Von daher kann ich nicht sagen, ob das bei rektusdiastase was taugt...

    Parasol ich finde Deinen Einwand richtig und überlegt. Dennoch denke ich, dass das bei vielen - unbewusst- mitschwingt. Diejenigen, die sich dieser Dimension bewusst sind haben eigentlich eher einen Vorteil beim auseinanderklamüsern um wen es eigentlich geht.


    Zum Thema, bei mir kam der Kinderwunsch erst mit Ende 20 aber mit einer Naturgewalt, die ich nie erwartet hätte. Das war ein richtig körperlicher Wunsch, ich habe das damals für mich als den 'Ruf des Lebens nach sich selbst' formuliert. Ich wollte Mutter sein, etwas weitergeben, ich wollte Teil dieses Kreislaufes sein. Und auch tatsächlich eine Schwangerschaft erleben, eine Geburt als absolute Grenzerfahrung des Lebens, alle Höhen und Tiefen mitnehmen... Wenn es heute mal schwierig ist denke ich genau daran, dass dieser Wunsch so unaufhaltsam groß war, dass ich ihn körperlich spüren konnte und ich ihn auch nie in Frage gestellt habe. Das hilft mir unglaublich. Und es ist losgelöst von einem süßen Baby, einfach weil ich weiß, es war eine Entscheidung mit Haut und Haaren. Was daraus wird wissen wir vorher ohnehin nie. Also von mir ein Plädoyer einfach diesen Moment zu leben. Ihr habt Euch für ein Kind entschieden, das ist wunderschön! Genießt das #love es ist ein ganz neues Kapitel. alles gute!

    Die Muffelpuffels sind jetzt 2 Jahre und 2,5 Monate alt. Ich gestehe, dass ich sie morgens beide einfach fix auf dem Wickeltisch angezogen habe. Wenn ich morgens zeitig los muss, müssen sie um 6 aufstehen und müssen geweckt werden. Sie sind dann noch so müde und ich mag sie nicht noch eher wecken eigentlich.

    Ich finde das genau richtig. Die sind doch noch müde. Und zu zweit! Ich würde mir keine Sorgen machen (ich gestehe aber, dass ich meinen fünfjährigen Morgenmuffel auch noch morgens kuschelnderweise anziehe ... und der kann das eigentlich sehr gut;)) Anziehen "üben" kann man auch mit Schlafanzug, oder am Wochenende... WIE man das übt kann ich Dir gerade leider auch nicht sagen ... meine konnten es irgendwann. Ich könnte Dir gerade gar nicht sagen, wie die sich genau anziehen, da hat aber glaube ich jedes Kind sein eigenes System ...