Beiträge von Solya

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    Hier auch eine Teilentfernung bei einem damals 8-jährigen. Hat alles gut geklappt und war super schnell verheilt, auch keine Nachblutungen. Hätte ich das gewusst, hätte ich es viel früher machen lassen (war mit 4 schon mal Thema). Er durfte am gleichen Tag nach Hause, wir haben halt Schmerzmedikation mitbekommen.

    Mal um die Ecke gedacht... Vielleicht blockiert ihn weniger das ' flattern' als das weghaben- wollen? Hilft es ihm, wenn man ihm erklärt, dass sein Körper da eine tolle Möglichkeit gefunden hat, die Freude rauszulassen und dass das nichts Schlimmes ist?

    Ich lese interessiert mit, bei meinem Sohn ist einiges ähnlich und dennoch auf der Verhaltensebene ganz anders.


    Gestolpert bin ich hierüber:

    er hat jetzt stark angedockt an einen freund in der nachbarschaft, der sehr kreativ und temperamentvoll ist. die beiden hängen nur noch zusammen ab. mein sohn nimmt zuweilen das verhalten und die ganze art, sogar die sprache dieses jungen an. er scheint komplett von ihm aufgesogen zu werden. es ist irgendwie ja auch schön für ihn, aber zugleich finde ich es ein bisschen bedenklich... naja.

    Das finde ich spricht tatsächlich ganz stark für sehr feine Antennen für andere. Gerade HSP sind oft mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit beim anderen, und müssen erst lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen (!) und in einem zweiten Schritt für sie einzustehen. Ich fände daher eine liebevolle Begleitung bei einer Therapeutin, die ihm hilft, gesunde Grenzen aufzubauen, in jedem Fall geeignet. Man kann ihn ja gleichzeitig immer noch psychiatrisch abklären lassen, das Geschilderte kann natürlich auch andere Ursachen haben. Vielleicht helfen ihm auch Entspannungstechniken für Kinder, also autogenes Training, Achtsamkeit, Klopftechniken etc. Du schriebst ja glaube ich auch von der Meditations-CD.


    Meine Erfahrung ist, dass bei so "durchlässigen" Kindern Medienzeit eher kontraproduktiv ist. Also vielleicht tasächlich lieber bündeln, und ihn dann an zwei bis drei Tagen in der Woche richtig lange spielen lassen. Ich habe hier gerade schlimmste Kämpfe deswegen, obwohl mein Sohn an sich ein totales Draussenkind ist/war #hmpf

    Meine Hebamme hat mir ganz pragmatisch empfohlen ein Tragetuch eng umzubinden. War ganz angenehm, aber ich hab es zum Glück eigentlich nicht gebraucht. Von daher kann ich nicht sagen, ob das bei rektusdiastase was taugt...

    Parasol ich finde Deinen Einwand richtig und überlegt. Dennoch denke ich, dass das bei vielen - unbewusst- mitschwingt. Diejenigen, die sich dieser Dimension bewusst sind haben eigentlich eher einen Vorteil beim auseinanderklamüsern um wen es eigentlich geht.


    Zum Thema, bei mir kam der Kinderwunsch erst mit Ende 20 aber mit einer Naturgewalt, die ich nie erwartet hätte. Das war ein richtig körperlicher Wunsch, ich habe das damals für mich als den 'Ruf des Lebens nach sich selbst' formuliert. Ich wollte Mutter sein, etwas weitergeben, ich wollte Teil dieses Kreislaufes sein. Und auch tatsächlich eine Schwangerschaft erleben, eine Geburt als absolute Grenzerfahrung des Lebens, alle Höhen und Tiefen mitnehmen... Wenn es heute mal schwierig ist denke ich genau daran, dass dieser Wunsch so unaufhaltsam groß war, dass ich ihn körperlich spüren konnte und ich ihn auch nie in Frage gestellt habe. Das hilft mir unglaublich. Und es ist losgelöst von einem süßen Baby, einfach weil ich weiß, es war eine Entscheidung mit Haut und Haaren. Was daraus wird wissen wir vorher ohnehin nie. Also von mir ein Plädoyer einfach diesen Moment zu leben. Ihr habt Euch für ein Kind entschieden, das ist wunderschön! Genießt das #love es ist ein ganz neues Kapitel. alles gute!

    Die Muffelpuffels sind jetzt 2 Jahre und 2,5 Monate alt. Ich gestehe, dass ich sie morgens beide einfach fix auf dem Wickeltisch angezogen habe. Wenn ich morgens zeitig los muss, müssen sie um 6 aufstehen und müssen geweckt werden. Sie sind dann noch so müde und ich mag sie nicht noch eher wecken eigentlich.

    Ich finde das genau richtig. Die sind doch noch müde. Und zu zweit! Ich würde mir keine Sorgen machen (ich gestehe aber, dass ich meinen fünfjährigen Morgenmuffel auch noch morgens kuschelnderweise anziehe ... und der kann das eigentlich sehr gut;)) Anziehen "üben" kann man auch mit Schlafanzug, oder am Wochenende... WIE man das übt kann ich Dir gerade leider auch nicht sagen ... meine konnten es irgendwann. Ich könnte Dir gerade gar nicht sagen, wie die sich genau anziehen, da hat aber glaube ich jedes Kind sein eigenes System ...

    Meine Erfahrung ist auch, dass die Umgebungssprache unglaublich dominant ist. Außerdem ist es kindabhängig - mein Großer spricht sehr gut, der Kleine (5) eigentlich gar nicht. Da glaube ich auch langsam, dass das nicht mehr kommt #crying


    Wegen "spätem" Sprechen, das hatte mein Großer auch. Ist auch völlig normal bei zweisprachigen Kindern. Dennoch kann es auch am Gehör liegen. Bei uns war der Kinderarzt dermassen entspannt, dass wir monatelang nicht darauf gekommen sind, dass das Kind nichts hört (Paukenergüsse). Nach der OP ist es dann explodiert. Das würde ich bei aller Entspannung im Auge behalten...

    so um die Wende herum, da war ich 10 Jahre alt, habe ich bereits von Nonnen (kannte ich in meiner bisherigen Welt nicht) und Huren gehört.


    oh. da fällt mir ein: zu meinem geburtstagsfest in der vierten klasse habe ich meine schulkamerad*innen mit einer selbstgestalteten einladung zu einer "orgie" eingeladen #blink#schäm. asterix lässt grüssen, das war für mich einfach gleichbedeutend mit "feier".


    (das habe ich glaubs ehrlich noch nie erzählt, ist mir irgendwie immer noch etwas peinlich ... #hammer)

    #freu#freu#freu ich finde das aus heutiger Sicht ja total niedlich, vor allem mit den selbst gebastelten Karten ! Was für ein kreatives und autonomes Kind !


    Als Kind wäre ich aber vermutlich gerne im Erdboden versunken in dem Moment als mir die wahre Bedeutung klar wurde #angst

    oolong ich finde es gut, dass Du hier gefragt hast - und Du hast ja auch ganz viele Antworten bekommen. Ich selbst erkenne mich sehr in Dir wieder, bevor ich die von Trin bereits wunderbar beschriebene Wendung genommen habe.

    Das kann bei Dir anders sein, aber Du musst das ja auch gar nicht jetzt und mit dem Kopf entscheiden. Lass Dir doch einfach noch ein bisschen Zeit, beobachte Deine Kinder und ich bin mir sicher, ihr werdet Euren Weg finden. Jetzt schon zu unken, dass Deine Kinder mal Außenseiter werden, weil sie keine Waffen haben ist vielleicht verfrüht - auf der anderen Seite kommen sie ganz sicher bei anderen in Kontakt, dass stimmt schon. Aber lasst Euch ruhig Zeit für einen gemeinsamen Weg. Und vielleicht erinnerst Du Dich dann an die Diskussion zurück, und dass von diesen Kindern viele schon groß sind, und keinen "Schaden" genommen haben. Ich lerne bei solchen Fragen immer ganz wunderbar, dass es nicht den einen Weg gibt #blume

    Ja, das stimmt natürlich Nachtkerze , falls Du mich meintest, ich halte sie auch gar nicht davon ab. Wenn Du die sehen würdest ...#freu also sie spielen prinzipiell sehr körperlich und ich muss mir da auch immer sagen, dass sie das brauchen, eben weil ich es nicht so kenne.


    Ich meine eher so Momente, wo schon eine Grundfrustration in der Luft liegt, Angespanntheit, Langeweile, Müdigkeit... in solchen Situationen drehen meine dann gerne total auf, und da reguliere ich (oder versuche es, klappt ja nicht immer #angst) weil das Grundbedürfnis in dem Moment nicht Rangeln/Sich Ausagieren/ Kontakt ist sondern oft eher Ruhe und Zuwendung. Ist also kein generelles "Spiel XY ist doof" sondern eher situationsbedingt eingeteilt in hilfreich oder nicht hilfreich.

    Ist das bei euch damit korreliert, ob mit Waffen gespielt wird oder nicht?

    Nein, natürlich nicht, wenn sich die Jungs streiten wollen, dann streiten sie sich, da kann dann auch Plätzchenbacken ausarten #hammerOder lustiges Rumtollen, was dann doch im Ringkampf endet.

    Aber wenn bereits so eine Stimmung herrscht, dann tragen Schwerter jetzt nicht unbedingt zur Entspannung bei ;)

    wenn sie dann mal mit anderen kumpels kämpfen haben sie oft keine freude dran,

    weil diese einfach nur wild um sich schlagen.

    Das kenne ich auch. Meine beiden haben einen gemeinsamen Freund, der auch gar nicht mehr rauskommt aus solchen Spielen. Da dosiere ich etwas, schlage also gleich Treffen draußen vor oder sage an manchen Tagen auch mal, dass er ohne Waffen kommen soll. Ich mag das Kind grundsätzlich total gerne, sein Spielverhalten fällt mir halt manchmal schwer, aber wie gesagt, das hat auch viel mit mir und meiner Lärmtoleranz zu tun #angst

    Ich finde es spannnend, wie unterschiedlich da auch die eigenen Erinnerungen an die Kindheit sind. Ich hab als Kind nie "geballert" und merke auch, dass ich da total unentspannt bin. Von daher macht es für mich auch einen Unterschied WIE mit den Waffen gespielt wird. Geballer/Kämpfen mit Stöcken oder Pistolen (wenn ein Besuchskind was dabei hat) etc halte ich tatsächlich nur kurz aus und lenke dann die Kinder auch auf andere Spiele, auch weil es über kurz oder lang bei uns immer in Tränen endet. Wenn die Waffen nur ein Teil in einem ansonsten konstruktiven Spiel sind macht mir das mittlerweile wenig aus (früher schon, das war auch ein großes Thema bei mir). Aber wie gesagt, da ist auch jeder anders, bei mir hat es sicher auch viel damit zu tun, dass ich es aus der Kindheit nicht kenne ...