Beiträge von Solya

    Was wäre denn Dein kleinster gemeinsamer Nenner? Also wo könntest Du noch Kompromisse machen? Sind z.B. Draußentreffen mit mehrern Kindern einer Kohorte für Dich noch ok oder schon nicht mehr?


    Ich habe es oben schon geschrieben, aber im dörflichen Kontext kann man sich ja vielleicht einfach mit den Nachbarn austauschen? Wenn es bisher Beobachtungen sind, weißt Du ja gar nicht, ob es ihnen tatsächlich egal ist? Vielleicht gibt es ja auch welche, die sich freuen, wenn jemand den Anstoß macht und ein Gespräch anregt. Gemeinsame Regeln sind für Kinder immer einfacher. Dass es dann immer noch Familien gibt, die intern nochmal andere Regelungen haben ist klar. Aber im Moment erinnert mich es ein bisschen an die Geschichte mit dem Hammer (von Watzlawick, kennst Du wahrscheinlich). Ich glaube, es würde Deine Entscheidung leichter machen, wenn Du die Beweggründe der Nachbarn kennst. Wenn Du dann entscheidest, dass es für Dich gar nicht geht, dann ist das natürlich saudoof, aber Du hast es versucht...

    Wenn sich die Nachbarn da tatsächlich keine Gedanken machen wird es schwer, da "Deine" Regeln umzusetzen, auch wenn sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Mein Weg wäre da tatsächlich das Gespräch: "Ich habe beobachtet ..." "ich fühle mich damit unwohl...", "ich möchte aber meinem Kind seine Kontakte nicht verbieten ..." und dann: "Finden wir einen gemeinsamen Nenner?"

    So lange ihr nicht gesprochen habt lässt es vielleicht jeder einfach laufen, weil er denkt, dem anderen sei es egal...

    Das klingt sehr anstrengend für Dich!


    Kannst Du mit den anderen Eltern sprechen und ihr findet gemeinsame Regeln für ale Kinder? Also draußen ja, drinnen nein oder nur zu zweit? Irgendwie so...


    Bzgl. Übernachtungsparty und Oma/Opa ist es natürlich doof für sie, aber das entscheiden eben die Eltern. Wie Süßigkeiten und Fernsehen und und und. Wenn aber den ganzen Tag Nachbarskinder vor ihrer Nase herumspringen finde ich das noch einmal schwieriger und würde mit den anderen Eltern das Gespräch suchen. Vielleicht geht es ja einigen ganz ähnlich und sie sind froh, wenn jemand die Diskussion anstößt!

    Danke Yeza :) ich hab's tatsächlich auch überall rumerzählt, obwohl es mir irgendwie auch peinlich war, aber wenn es andere von Dummheiten abhält ;)


    Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich die Dinger wegbekomme, abschneiden bringt bei mir irgendwie nicht den gewünschten Effekt, weil dann immer noch ein Stückchen absteht, dass mich wahnsinnig macht... (das ist glaube echt eine Art Tick #angst)

    ich kenne dafür auch keinen begriff, dafür hab ich das ab und an. allerdings hätte ich jetzt nicht an die weichen hautfetzen unterhalb des nagels gedacht (wie im bildchen) sondern wirklich so ein hartes dingens seitlich am nagel. ich zieh das meist raus, aber vermutlich sollte man das nicht... #angst

    Nein, das soll man nicht #finger Mir hat das vor ein paar Wochen eine richtig fiese Entzündung eingebracht mit ambulanter OP#stumm bei der mir der blöde Arzt seitlich ein Stück vom Fingernagel weggeschniten hat und behauptet hat, das wächst nach, aber ich hab nicht das Gefühl, dass da was nachkommt #kreischen


    Ich muss aber sagen, dass ich die Dinger (lustig, das Wort habe ich auch erst hier gelernt) seit Jaaaahren habe und immer rausgezogen hatte und nur ein Mal eine richtige Entzündung bekommen habe (da aber richtig)...


    Ich lese also interessiert mit für Tips, Vit B-mangel ist es nicht, das habe ich letztens in einem Blutbild eh abgeklärt.

    Ich würde nochmal mit der Logopädin sprechen. Bei meinem Sohn hatte ich das Gefühl, dass die Umerziehung falsch erlernter Schluck- und Atemmuster tatsächlich den Durchbruch gebracht hat. Und der konsequente Rausschmiss aller Teppiche (Hausstaubmilben).

    Aber das erste Jahr im Kindergarten ist tatsächlich einfach fies, es kann auch alles ziemlich normal sein...

    Wir müssen uns aber tatsächlich irgendwann mal fragen, in welcher Art von Gesellschaft wir leben wollen.

    Die Frage war schon vor Corona überfällig....

    Das finde ich auch #ja deshalb finde ich es aber auch schade, wenn es immer nur um Masken geht... Es versperrt den Blick auf das Wesentliche.


    Ich habe es gestern noch zu meiner Schwester gesagt. Zu Beginn des lockdowns gab es so viele gute Artikel ( ZEIT, den von Charles Eisenstein, ...) Kritische Artikel, über den Tod, über unseren Umgang mit Risiko, ... Wo sind die hin? Ich lese nur noch Fallzahlen, Verordnungen, Konflikte...

    Selbst hier im Forum habe ich das Gefühl, es werden oft halt die immer gleichen Argumente ausgetauscht ... dabei geht die wahre Diskussion ja weit über Masken hinaus. Selbst bei einem threadtitel wie diesem, ' was passiert eigentlich...?' - bei spätestens Seite drei sind wir in der Maskendiskussion.( Wobei ich sag nix ... Hab ja meinen ersten Beitrag zum Thema Maske auch hier geschrieben #stumm)

    Shevek , ich weiß schon... Ich bin tatsächlich auch gegen die Pflicht. Auf der anderen Seite weiß ich, dass die Leute hier in F rankreich nie nie nie niemals nicht so viel Maske tragen würden, wenn sie nicht müssten. In Deutschland sehe ich das ähnlich. In einer Situation mit exponentiellem Wachstum kann ich die Pflicht für einige Monate (!!!) schon verstehen. Wir müssen uns aber tatsächlich irgendwann mal fragen, in welcher Art von Gesellschaft wir leben wollen.

    Ich habe noch nie in Maskendiskussionen geschrieben, vielleicht, weil ich mir meiner eigenen Position gar nicht so sicher bin. Würde ich in Deutschland leben ... Vielleicht wäre ich auch dagegen. Nun hab ich den Beginn der Pandemie aber im E lsass miterlebt, habe miterlebt, wie in drei Wochen das Gesundheitssystem völlig zusammengebrochen ist. Meine eigenen Eltern wären hier aus Altersgründen nicht mehr behandelt worden. Hätte mein Kind in der Zeit einen Unfall gehabt, hätte es auf Intensiv einen Platz bekommen? Ich war nie panisch wenn meine Kinder Bäume hochkletterten, auf einmal wurde ich es. Man kann sich nicht vorstellen, was es bedeutet, um die Gesundheitsversorgung zu bangen, wenn man es nicht erlebt hat. Und damit meine ich nicht Reisen. Ich bin selbst durch Indien gereist, mit dem Wissen, dass mir dort ggf bei einem Unfall nicht geholfen werden kann. Aber das war eine bewusste Entscheidung.


    Klar kann man argumentieren, dass F rankreich nicht die gleiche Gesundheitsversorgung hat, das stimmt auch. Aber wir sind bei weitem auch kein Entwicklungsland.


    Während der ganz schlimmen Zeit hörte man krankenwagensirenen und Hubschrauber alle paar Minuten. Nein, ich hatte gar nicht so große Angst vor Corona. Aber auf einmal vor Unfällen mit dem Auto, Fahrrad oder im Haushalt. DAS heißen überfüllte Intensivstationen nämlich auch.


    Wenn Masken auch nur irgendwie davor schützen können, Verläufe abzumildern, dann finde ich es richtig, sie in gewissen Situationen verbindlich zu machen. Dass es vielleicht gerade übertrieben wird ( Stichwort Schule) finde ich auch. Vielleicht ist es nur ein verzweifelter Versuch irgendetwas tun zu können, vielleicht stellt sich irgendwann dich heraus, dass die Wirksamkeit überschätzt würde. Aber es ist ein Versuch...


    Ich wünsche Deutschland nicht, dass sich hier mal Szenen abspielen wie im e lsass, in i talien oder new york. Nur bitte behaltet alle im Kopf, dass Deutschland großes Glück hatte. Das hatten andere Länder nicht, und daher gibt es in frankreich zum Beispiel auch kaum Proteste ( und der durchschnittliche Franzose ist durchaus protestaffiner als der durchschnittliche deutsche ;))


    Mein Beitrag soll in keinster Weise jemanden angreifen. Er ist eine Schilderung meiner persönlichen Erfahrung. Diese ist gefärbt, durch das, was ich erlebt habe. Wie eben vielleicht auch maskenkritische Beiträge gefärbt sind davon, dass man eben genau das nicht miterlebt hat.


    Ich sende euch das übrigens aus einem völlig überfüllten ICE, in dem ich seit Stunden sitze. Mehrmals hatte ich das Gefühl, unter der Maske keine Luft mehr zu bekommen. Die Maske macht mir durchaus etwas aus. Ich habe erst heute festgestellt, dass ich auf einmal am Frankfurter Hauptbahnhof Angst hatte vor menschen. Nicht weil ich grundsätzlich so bin, aber weil ich sie ohne Mimik nicht einschätzen könnte. Ich sehe durchaus beide Seiten. Aber wenn ich mich daran erinnere, wie schlimm es bei uns am Anfang war, dann ist meine Entscheidung trotzdem klar pro Maske... Und genau diese Erfahrung hilft mir, mit der Einschränkung umgehen zu können ( denn als Einschränkung nehme ich die Maske tatsächlich wahr).

    Ganz ähnlich wie bei den vorschreiberinnen. Tatsächlich bekommt Minimalismus mit Kind eine andere Dimension... Wenn ich geahnt hätte, dass die Beissringe nur die Vorhut sind ... danach kam dann die Phase, wo sie anfingen zu sammeln ( Stöcke, Steine, Kastanien .... Kiste vor der Wohnung hat sich bewährt ;)), danach Playmobil und Lego....


    Das wolltest Du jetzt wahrscheinlich nicht hören #angst

    Aber miste ruhig beherzt aus, ich musste das erst lernen. Meist ist Babyspielzeug eh nur kurz interessant. Babys und Kleinkinder spielen ja auch gern mit Naturmaterialien oder Haushaltsgegenständen ( Tupperdosen ein- und ausräumen, Wasser, Linsen schütten...) Du wirst eigentlich nie zu wenige Spielsachen haben ;)

    Ich mag am liebsten warmes Essen, mache aber auch manchmal wie oben beschrieben Salate, oder overnight oats.


    Kalt geht ansonsten auch gut:

    - selbstgemachte Pizza

    - Quiche

    - spanisches Omelette (tortilla)

    - Polentaschnitten

    - Crèperöllchen mit Frischkäse

    - Sushi :D

    - herzhafte Muffins


    Süßes: Apfel-Quark-Auflauf, Griesbrei

    Vielen Dank für die vielen Tips, ich lese hier ja interessiert mit. Meiner hat genau die gleichen Maße wie das Kind von Runa ;)


    Slimfit und die extraschmalen Hosen von Vertbaudet haben bei uns leider nicht funktioniert ... das Kind hat zu große Füße! (Schuhgröße 32 bei Hosenweite 104 #ja da blieb der Fuß stecken... und so ganz elastisch ist meistens nicht reißfest genug)

    Zum Glück näht die Oma immer mal wieder Pumphosen und den Clip Ho - Gürtel werde ich auch mal probieren, danke für den Tip!

    Psychotherapeut kann meines Wissens nach nur werden wer ein abgeschlossenes Medizin oder Psychologie Studium mitbringt.

    Ein kleines Wörtchen gehört noch davor, psychologischer Psychotherapeut. Dazu braucht man o.g. Studium UND eine mehrjährige Weiterbildung in einer der anerkannten Fachrichtungen (Psychoanalyse, Tiefenpsychologie, Verhaltensteherapie und neu die systemische Therapie). Psychologische Psychotherapeuten dürfen als Einzige mit der Kasse abrechnen. Dafür sind die Weiterbildungen aber lang und sehr teuer (20 000€ können da schon einmal zusammen kommen, auch wenn ein Teil durch Therapien refinanziert wird).


    Psychotherapeuten dürfen sich auch die nennen, die zum Beispiel den Heilpraktiker für Psychotherapie gemacht haben oder eine andere Ausbildung (wobei ich glaube, der Begriff ist gar nicht geschützt #gruebel). Dann behandelst Du aber reine Selbstzahler.


    Therapeutisch arbeiten dürfen auch Heilpädagogen und Sozialpädagogen mit entsprechender Weiterbildung. Das entspricht dann aber nicht der klassischen Psychotherapie, sondern ist oft auf bestimmte Gruppen beschränkt (Heilpädagogen dürfen z.B. nur mit Kindern arbeiten).


    Ich würde Dir den Rat geben, am besten schonmal zu überlegen, in welchem Feld Du gerne arbeiten möchtest. Psychologe in eigener Praxis, in der Klinik, in der Psychiatrie? Dann ist der Weg der oben beschriebene über das Studium und die Weiterbildung.


    Mit einem Psychologiestudium kann man auch in der Wirtschaft arbeiten oder als Arbeitspsychologe, dann braucht man die teure Weiterbildung nicht. Das Studium braucht man trotzdem.


    Wer gerne in einer Beratungsstelle arbeiten möchte kann auch soziale Arbeit studieren und zum Beispiel eine systemische Weiterbildung draufsetzen. Da sind die Zugangshürden zum Studium niedriger und die Berufsaussichten breiter.


    Nicht immer muss es der "Königsweg" des Psychologie- oder Medizinstudiums sein. Man braucht es für manche Bereiche zwingend, für andere nicht unbedingt. Alles hängt davon ab, wo man später hinwill. Wenn es allerdings wirklich der Traum ist, würde ich mich auch vom NC nicht abhalten lassen...