Beiträge von Solya

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    Ich würde das hier eh anders lösen, nämlich indem ich das "Du" komplett rausnehme, und das Verhalten beschreibe.


    Ich weiß, was Du meinst, dass es einen Unterschied macht, aber kommt der bei Kindern wirklich an? Ich geb Dir mal ein (extremeres) Beispiel, das ich erlebt habe:

    Kollegin (Jugendhilfe) sagt zu Jugendlichem: "Du verhältst Dich wie ein Arschloch" Der Jugendliche ist (ich finde zu Recht, auch wenn sein Verhalten unter aller Kanone war) verletzt, denn er hat nur "Arschloch" gehört. Die Kollegin ist sich keiner Schuld bewusst, denn sie hat es ja am Verhalten festgemacht (wir haben das genau so gelernt...). Die Situation wurde in der Supervision total auseinandergenommen, und wir waren uns alle einig, dass - je nach Vorerfahrung - beim Kind der Unterschied eben vielleicht doch nicht ankommt.


    Aber da fallen so viele Komponenten rein, dass ich es schwierig finde, das zu beurteilen - Mimik, Gestik, die Beziehung... Und "Arschloch" ist natürlich ein krassen Beispiel.


    Sorry, Du hattest explizit nach Artikeln gefragt, da habe ich gerade nichts, nur Richtungen. In der systemischen Theorie gibt es dazu Überlegungen, auch in Kommunikationstheorien könntest Du fündig werden. Aber ich glaube nicht, dass es explizit zu dem von Dir angesprochenen Inhalt Artikel gibt, da Kommunikation eben so viele Ebenen hat (Sender-Empfänger-Modell, Vier-Ohren-Modell nur mal als Beispiele...). Deshalb ist es auch schwierig, einzelne Sätze einfach umzuformulieren, weil da so viel mehr dahintersteht.


    Ich bin aber übrigens mit Dir einer Meinung, dass es einen Unterschied macht! Nur ist der reine Wortlaut nur eine Variable von vielen, weshalb ich denke, dass es schwierig sein wird, Literatur nur zum rein sprachlichen Aspekt zu finden. Bin aber gespannt, ob jemand etwas hat!

    Ich finde das auch ganz toll! Ich zum Beispiel gehe unglaublich gerne wandern, das mochte der Vater der Kinder nie. Ich würde unglaublich gern nochmal das Zentralmassiv überqueren, das war so schön da. Und denke seit Jahren, dass ich das super mit meinem großen Sohn machen könnte, der jetzt auch endlich groß genug wäre. Der Kleine läuft freiwillig keine zwei Schritte... und irgendwie kam bei bisherigen Wanderungen keiner auf seine Kosten... Mir war's nicht lang genug, dem Großen nicht schnell genug, der Kleine war genervt, weil er gar nicht laufen wollte, und der Vater brach dann halber unter dem Gewicht des nicht mehr laufen wollenden Kindes zusammen...

    Aber der Große und ich wären hier ein super Team ... ich muss mal planen #freu

    Da möchte ich mich anschließen!! Ich war ja auch picky eater, habe auch vorher schonmal geschrieben, dass ich mich noch gut an dieses Würgegefühl, dass ich einfach bei fast allen Lebensmitteln hatte, erinnere. Ich bin sehr dankbar, dass mich meine Eltern einfach jahrelang kommentarlos Nudeln und Kartofeln essen lassen haben ...


    Und heute bin ich die Mutter, die sich Sorgen macht, dass der Kleine nicht genug Nähstoffe bekommt ... da muss ich mich immer wieder an meine eigene Geschichte erinnern #yoga


    Gibt es eigentlich bei Euch auch Kinder, die nur zu Hause bzw. hauptsächlich zu Hause so picky sind? Mein Kleiner isst nämlich im Kindergarten fast alles ... inklusive Salat!! Er ist immer noch "komplizierter" als andere, aber weit nicht so wie zuhause...

    Bei mir zwei mal 1,5 Jahre. Beim Großen war es so, dass der Papa weggefahren ist und ich eine Prüfung vorbereitet hab. Beim Kleinen bin ich auf ein Seminar gefahren (aber privat). Für die Kinder war eine Woche zwar lang, aber es hat total gut geklappt und ich fahre regelmäßig einige Tage weg (aber so semi-beruflich, eine nicht unbedingt notwendige Weiterbildung).


    Ich brauche das und fühle mich kein bisschen schlecht deswegen. Eigentlich finde ich es sogar ein schönes Modell, wenn Eltern auch mal getrennt mit den Kindern wegfahren. Familienurlaub ist auch schön, aber ich mach gern spezielle nicht unbedingt kindtaugliche Sachen und finde es wunderbar, wenn ich mich mal nur um mich kümmern darf und einige Tage nur Frau/Freundin/Reisende/Lernende... sein kann. Das Muttersein wird dadurch ja nicht kleiner oder verschwindet auf einmal.


    Also ganz klar Daumen hoch für Dein Projekt und viel Spaß!

    Beim Großen waren es in dem Alter auch nur noch zwei Tagschläfchen, immer ganz genau 50 Minuten. Uff ... das war ganz schön wenig, nachts ist er nämlich auch ca alle 50 min aufgewacht. Ich kann mir vorstellen, wie es Dir gerade geht ...


    Hast Du mal versucht ihn auch tagsüber einzukuscheln zum Schlafen? Dann könntest Du Dich nämlich zumindest mit ausruhen... ich bin am Anfang auch immer gelaufen, auch weil ich sehr gerne spazieren gehe. Dann war es aber halt so, dass wir daheim ankamen, ich mich eigentlich gern ein paar Minuten aufs Sofa gelegt hätte, das Kind aber komplett wach und in bester Spiellaune war ... klar, der war ja ausgeruht #hammerAlso vielleicht was am Ritual drehen, so dass Du mitschlafen kannst und dann lieber mit wachem Kind spazieren gehen?


    Ansonsten ist vier Monate noch echt klein. Da kann sich auch ganz schnell noch unglaublich viel ändern. Bei den meisten Kindern stellt sich zumindest tagsüber von alleine ein stabiler Schlafrythmus ein. Nachts finde ich das schwieriger vorhersehbar.


    Hast Du mal versucht ihn abzuhalten? Vielleicht wir er wach, weil er pinkeln muss. Über Abhalten/Windelfrei findest Du hier viele Infos. Das hat bei mir auch geholfen.

    Ich merke auch gerade, wie viele dieser Strukturen unbewusst auch bei mir wirken ... eine dieser Strukturen war: nach dem Judo den Müll rausstellen... Ratet mal, wie oft ich den die letzten Wochen vergessen habe... #angst Nur "dienstag" funktioniert irgendwie nicht...

    Meines? Dem ist das egal, der macht sich absolut keinen Stress :) Wir haben nie den geringsten Druck gemacht, und irgendwann mit 4 meinte er dann er lässt die Tagwindel weg. Er hätte gemerkt, dass die anderen in seinem Alter keine mehr tragen, er dachte halt das sei irgendwie später mit dem Windel weglassen #freu Hat uns damals echt zum Lachen gebracht!

    Bei mir ist der Große das extrem willenststarke Kind... und der isst extrem unkompliziert.


    Der Kleine isst ... Schokomüsli, Joghurt, Kartoffeln, Nudeln, Reis ... so mal auf die Schnelle aufgeführt #kreischen

    Ich war allerdings auch so, und esse heute alles. Ich erkläre es mir mit einer extrem hohen Sensibilität ggü Geschmäckern und Konsistenzen. Als Kind hat mich ganz viel sofort zum Würgen gebracht, da erinnere ich mich noch lebhaft dran. Ich befürchte, man kann gar nicht so viel ändern #angst

    Was erwartest Du denn davon, dass das "Laufenlassen" bewirkt?

    Das war nur ein Wortspiel im Sinne von "lass das Kind älter werden und behalte die Windel, die Zeit wird es richten"...


    Ich glaube auch, dass ein nasses Bett nur Extrafrustration reinbringt (das schreiben hier ja auch alle)


    Da ich ja vor der gleichen Frage stehe (Kind wird fünf und ist tags zuverlässig trocken): Es gab einige, die sagten, man kann (irgendwann) körperliche Ursachen abklären. Könnt ihr Euch eine körperliche (im Sinne von urologische) Ursache vorstellen, warum ein Kind tags trocken ist und nachts nicht? Ich hätte gesagt, dass dann eben keine urologische Ursache vorliegen kann sondern wie hier auch schon erwähnt mangelnde Hirnreife, zu fester Schlaf ,... Würde mich interessieren, ob ich nicht doch was übersehe...

    Ich habe ganz gute Erfahrungen mit einfach "laufen lassen". Der Große war spät, aber von heute auf morgen Tag und Nacht trocken, und hatte glaube ich keinen einzigen Unfall. Beim Kleinen ist es gerade ähnlich wie bei Dir ... spät tags trocken, aber auf einmal (auch kurz vor dem vierten Geburtstag). Nachts hat er jetzt, fast 5, noch eine Windel. Ein paar Wochen war die immer trocken, da hätte ich sie fast schon weggelassen. Dann kam Corona, seitdem ist sie wieder voll. Ich lasse ihn jetzt mit Windel ... bin aber auch jemand, der nachts sehr sehr ungern Betten neu bezieht #angst


    Ich denke, wenn ein Kind tagsüber trocken ist, gibt es ja wahrscheinlich keinen körperlichen Hintergrund. Daher warte ich lieber ab., finde das für alle stressfreier.

    Bei uns gibt es jeden Mittwoch das gleiche Mittagessen, ursprünglich aus Zeitmangel, weil Schule früh fertig... aber sie lieben es so dermassen (Fertigkartoffelbrei, Tiefkühlerbsen und Würstchen oder Fischstäbchen) #schäm und wehe, man will an einem Mittwoch etwas anderes auf den Tisch bringen, auch in den Ferien ...#yoga Ich fand's erst total befremdlich, weil ich am liebsten komplett in den Tag hineinlebe, aber es vereinfacht die Dinge echt enorm ...


    Medienzeit wird hier auch nach Tagen geregelt, und an diesen auch eingefordert ...

    Kopfkino ist ganz normal #liebdrück Du bist ja erst im zweiten Drittel, glücklicherweise geht eine Schwangerschaft ja (meist) über 40 Wochen ... da tut sich noch viel! Und der Hormoncocktail nach der Geburt tut auch nochmal sein Übrigens. Und wenn auch dann noch ein Unsicherheitsgefühl da ist kannst Du Dir Hilfe holen, und überhaupt ist Mutter-Sein ohnehin eine Rolle, in die man immer wieder neu hineinwächst :)


    Für mich klingt es so, als wärst Du gut mit Deinen inneren Stimmen und Gefühlen im Kontakt - das finde ich tatsächlich eine super Voraussetzung!


    Ich habe mich in meiner ersten Schwangerschaft mit einem tollen Buch vorbereitet: Birthing from Within von Pam England (gibt es leider nur auf englisch). Sie sieht Geburt als Übergangsritual von einer Welt in eine andere.


    Spannend daran ist, dass sie ihren Ansatz aus ihren eigenen Erfahrungen entwickelt hat. Sie ist Hebamme und fühlte sich daher sehr gut auf die Geburt ihres ersten Kindes vorbereitet. Dann ging aber ziemlich vieles schief, was sie total aus der Bahn geworfen hat, da sie eben genau hiermit nie gerechnet hätte. So kann es also auch gehen...


    Ängste sind nicht unbedingt etwas negatives, sondern etwas, was dazugehört und da sein darf.

    Wenn sie Dich nehmen sind sie ja auch irgendwie selbst in der Verantwortung ... das fehlende Studium wirst Du ihnen ja nicht vorgaukeln und sich (wahrheitsgetreu) aber selbstbewusst zu verkaufen ist sicher nichts, wofür man sich schämen sollte.


    Gut überlegen würde ich allerdings immer, ob eine große Herausforderung und die Gegebenheiten der Stelle in Deine jeweilige aktuelle Situation passen. Also zum Beispiel, die Stelle ist inhaltlich anspruchsvoll und Vollzeit aber Du bist eigentlich schon Teilzeit am Anschlag ... dann ist das vielleicht eine Herausforderung, die man lieber nicht (sofort) annehmen sollte.


    Ich mach mir tatsächlich selbst immer mal wieder Pläne, ganz klassisch, wo sehe ich mich in 5 Jahren, wo in 10 (wobei ich immer wieder inhaltlich wechsele und daher keine Karriereleitern erklimme#schäm). Wie passt die Stelle in solche Gedanken? Ist es das, was Du möchtest?

    Ich kann praktischerweise gleich bei Runa unterschreiben... Der Große schlief als Baby immer im Tuch, ich hatte meinen "normalen" Abend. Ich habe damals aber auch noch in einer WG mit viel Besuch gewohnt, alleine beim Baby zu bleiben hätte mich wahnsinnig gemacht. Meine Kinder liessen sich praktischerweise immer gut ablegen (dafür war das Einschlafen lang ...#warte)


    Ich brauche auch heute noch meine 2 Stunden am Abend nur für mich, ganz dringend sogar. Wenn es aber für Euch passt, dann ist doch alles gut :) Ich fand solche Momente, wenn sie vorkamen immer sehr schön #love Sie werden so schnell groß.


    Der Schlaf wird mit der Zeit von alleine fester, ich hätte auch gesagt so mit 2.

    Mir hilft ein bestimmtes Bild, über das ich eine Zeitlang jeden Morgen meditiert habe (5 min): Auf dem Grund des Ozeans ist das Wasser immer ruhig. Egal wie hoch sich die Wogen türmen, ob Sturm ist, auf dem Grund ist es ruhig und still.


    So ist es auch mit unseren Gedanken.


    Dadurch dass ich eine regelmäßige Meditationspraxis zu diesem Bild hatte hilft es in Stresssituationen schnell. Dazu ruhig ein- und ausatmen.


    Zu den Atemtechniken fällt mir noch die Wechselatmung ein: zB rechts beginnen einzuatmen, dabei linkes Nasenloch zuhalten - Atempause mit beiden Nasenlöchern zu - links ausatmen. Links einatmen mit rechtem Nasenloch zu - Atempause - rechts ausatmen... usw


    Klingt kompliziert, ist aber ganz leicht zu erlernen und sehr beruhigend