Beiträge von amberstar

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    Diese Tussi aus Zuffenhausen geht mir irgendwie auf die Nerven. Jedes Jahr gibt es in Deutschland über 100.000 AbsolventInnen eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums. Die wenigsten davon arbeiten in der Automobilindustrie in Baden-Württemberg und verdienen 4.800 EUR als Einsteigerin für eine 35-Stunden-Woche.. Die meisten sitzen 40 Stunden die Woche für 4.000 Euro in irgendeiner Klitsche, legen Druckbehälter aus, konstruieren eine Maschine für die Produktion von RFID-Chips, berechnen die Statik des neuesten Immobilien-Investorentraums, entwickeln eine CNC-Software, berechnen Stromnetze oder planen die Fertigung von Spritzgussteilen.


    Ich finde sehr wohl, dass die Sozialpädagogin gut bezahlt werden sollte, aber bitte nicht immer mit der Tussi aus Zuffenhausen begründen.

    Genau das, danke.


    Wenn man danach geht, habe ich scheinbar auch das falsche studiert. Mit Informatik sind wir hier jedenfalls absolut im Bereich der Sozialpädagogin, erst recht, wenn man das auf 40 Stunden hoch rechnet (und sie bekommt doch nicht etwa auch noch Weihnachtsgeld?).


    Was das jetzt über technische vs. soziale Berufe aussagt, weiß ich auch nicht.

    Absolut, das finde ich auch total unfair.


    Mir ist auch rätselhaft, warum bei uns das eine beitragsfreie Kitajahr auf zwei ausgeweitet wurde. Am meisten sparen dadurch ja die Gutverdiener.

    Ich finde auch, es ist in vielen Fällen eher andersrum. Das Geld, das direkt durch die Arbeitskraft verdient wird, ist doch begrenzt. Durch den Markt, durch das, was die Kunden zahlen können. Mehr Gehalt bedeutet mehr Kosten und weniger Gewinn bei gleichbleibendem Umsatz.


    Wir rechnen (noch) überwiegend stundenweise ab und natürlich werden die Stundensätze regelmäßig erhöht.

    Dazu muss man erstmal in der Lage sein. Bei einem mittelständischen Dienstleistungs-Unternehrmen ist es so: wenn die Konkurrenz niedrigere Stundensätze hat, gibt keine Aufträge mehr.

    Vorstellbar wäre es auch andersrum. Jeder Euro, den ich einer/m Anwält*in in einer Kanzlei mit 100 davon gleich 100€. Bei einem Autohersteller muss ich bei den tausenden von Menschen in der Fertigung vielleicht um jeden Euro dort kämpfen, aber ob ich den paar Anwält*innen mehr bezahle, macht nicht viel aus.

    Ich finde auch, es ist in vielen Fällen eher andersrum. Das Geld, das direkt durch die Arbeitskraft verdient wird, ist doch begrenzt. Durch den Markt, durch das, was die Kunden zahlen können. Mehr Gehalt bedeutet mehr Kosten und weniger Gewinn bei gleichbleibendem Umsatz.

    Ich kann hier nur aus meiner Erfahrung im technischen Bereich ohne Tarifvertrag sprechen. Für eine Softwareentwicklerin in einem mittelständischen Unternehmen ist das Gehalt der oben genannten Ingenieurin völlig utopisch. Mit 10 Jahren Berufserfahrung, in einer Führungsposition und 40 Stunden Woche würde es passen.

    Ich hasse auch Sprachnachrichten. Das ist für mich irgendwie worst of both worlds, weil man weder direkt darauf reagieren kann noch schnell die wichtigsten Infos erfassen kann.


    Einfach so anrufen mache ich nur bei der Familie. Bei Freunden rufe ich mit Vorankündigung an, ansonsten kommuniziere ich nur über Textnachrichten.

    casa Mein Mann ist gerade seit einer halben Stunde damit beschäftigt, mit der Tochter ein Strategiespiel am Computer zu spielen. Es ist natürlich kein Brett zum anfassen und sie spielen nicht gegeneinander sondern miteinander, aber ansonsten sehe ich es ähnlich wie Schach. Sie sind sehr viel in Interaktion, unterhalten sich die ganze Zeit über die besten Strategien und sind beide emotional dabei, wenn etwas geklappt oder nicht geklappt hat. Ich kann darin nichts Negatives erkennen.

    Ich sehe das bei uns relativ entspannt, obwohl meine 5jährige für ihr Alter recht viel Zeit mit Medien verbringt. Sie macht aber auch so viel anderes, dass ich mir da keine Sorgen mache. Und sie braucht wenig Schlaf - die Zeit, die andere Kinder zusätzlich schlafen, verbringt sie zusätzlich mit dem Tablet und hat dann trotzdem genau so viel Zeit zum analogen Spielen.


    Zeitliche Beschränkungen haben wir letztes Jahr im ersten Lockdown aufgehoben und es seitdem so beibehalten. Ich sage, wenn es mir zu viel scheint und schlage Alternativen vor, die dann auch angenommen werden. Die Zeit schwankt von Tag zu Tag, manchmal geht sie auch einen Tag lang gar nicht ans Tablet.


    Aber das ist jetzt wahrscheinlich nicht so hilfreich für andere Kinder, die ganz anders sind. Ich kann mir schon vorstellen, dass es auch Kinder gibt, die ohne Beschränkung gar nichts anderes mehr machen würden.

    Ich finde 2,5 auch sehr früh. Bei uns gab es irgendwann ab 3 eine sehr lange Phase, wo sie sich alleine anziehen konnte, aber partout nicht wollte. Inzwischen geht es wunderbar alleine, aber auch mit 5,5 helfe ich morgens meistens und halte den Pulli hin, damit es schneller geht.

    Da mein Kind letztes Jahr an Karneval krank war, wird es wohl das Kostüm anziehen, das eigentlich für letztes Jahr geplant war und damit am Rosenmontag in die Kita gehen. Ich weiß nicht, ob da irgendwas an Karnevalsfeier gemacht wird.


    Für Zuhause dann noch ein paar Luftschlangen und ein bisschen Musik und zusammen tanzen, das hatten wir letztes Jahr auch so gemacht.

    Klingt gut, einen 10jährigen, der gern allein ist, würde ich gern nehmen. Bei uns hätte er auch viel Ruhe und keine lästigen Geschwisterkinder. Ein bisschen Bewachen wäre kein Problem


    Das Alter für deinen Tauschwunsch passt nur leider nicht. Lego und Brettspiele passt, Quasselstrippe auch, aber sie ist erst 5. Und man muss wissen, dass sie hat eine Vorliebe für ausführliche Rollenspiele hat, in die alles und jeder eingebunden wird.

    Jetzt bin ich schon die dritte Nacht hintereinander vor 4 Uhr aufgewacht. Ich mag nicht mehr. Ich wollte doch heute Abend mal das Kind ins Bett bringen, nachdem das die letzten Tage immer der Mann übernehmen musste, weil ich so müde war.

    enfj-a Oh je, das klingt sehr anstrengend! #knuddel

    Lass dir bitte nicht einreden, auch nicht vin dir selbst, dass du eine schlechte Mutter wärst! Du machst das alles super!

    Diese Phasen mit dem häufigen Aufwachen kenne ich auch, das war bei uns auch mit ungefähr 6 Monaten. Ich hatte die Zähne im Verdacht, mehr habe ich nie rausfinden können. Hier half nur immer und immer wieder in den Schlaf tragen oder schaukeln.

    Oh, ich habe seit einer Weile das My Little Pony Regelwerk hier rumliegen und bin noch nicht zum Lesen gekommen. Letztens hatten wir "So nicht, Schurke" ausprobiert, und das Kind war begeistert.

    Ich kenne Drynites nicht, was wäre denn der Unterschied zu den Pampers? Wären die Pampers zum Kleben?


    Wir hatten ab Beginn des Trockenwerdens immer Höschenwindeln von Pampers. Zu Klebewindeln zu wechseln, fände ich kontraproduktiv. Das Ziel ist doch, dass er irgendwann aufwacht, wenn er muss und dann soll er doch einfach aufs Klo gehen können. Und sich alleine schnell ein neues Höschen anziehen können, wenn was drin ist.


    Ich verstehe nicht ganz, warum es zu bequem sein kann. Entweder wacht er gar nicht auf, dann hat es ja mit Bequemlichkeit nichts zu tun. Oder er wacht auf und ist zu bequem, zur Toilette zu gehen, weil er weiß, dass er eine Windel anhat. Das hat dann aber ja nichts mit der Art der Windel zu tun.


    Ich würde einfach weiter abwarten, wenn alles abgeklärt ist. Zumindest hat es so bei uns geklappt.