Beiträge von Hering

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Rabeneltern.org-Team

    Nova: es besteht die Möglichkeit, rückwirkende Feststellung zu beantragen; man muss es aber belegen können, Untersuchungen, Arztberichte etc. Wenn das Kind erstmal gar nicht auffällig war, besteht halt auch keine Behinderung ab Geburt.


    Spinosa: das muss leider alles irgendein Arzt oder Psychologe dokumentiert haben. Oder Gutachten des Arbeitsamtes, das sehe ich auch immer wieder. Oder Du gehst zu Deinem Hausarzt und erzählst alles und regst psychosomatische Reha oder Ähnliches an. Nach Rehabilitation muss zuständige/r Arzt/Arztin auch eine Einschätzung bezüglich Deiner Belastbarkeit für den allgemeinen Arbeitsmarkt abgeben.

    Liebe Spinosa,

    Ich arbeite fürs Land RLP und kann sein, dass Anträge woanders irgendwie ausführlicher sind; bei uns gibt es keinen Spielraum, was Du reinschreibst. Bei uns muss man einfach seine Erkrankungen auflisten und behandelnde Stellen.


    Dein Freitext zählt ehrlich gesagt gar nicht. Was zählt, ist, was Dein behandelnder Arzt/Psychologe schreibt. Wichtige Eckpunkte sind, wie bei allen anderen Erkrankungen psychischer Art, folgende Punkte: besuchte Schulart, Schulabschluss, Ausbildung, Berufstätigkeit. Und dann gibt es intakte Familie/ Partnerschaft, Kinder usw.
    Wenn Du eine weitgehend problemlose Schullaufbahn hattest, dann Ausbildung/Studium und in Deinem Beruf arbeitest, dazu Partnerschaft und Kinder, funktionierenden Alltag ( Kinder nicht in der Pflege oder keine Familienhilfe von JA usw,), dann ist Schwerbehinderteneigenschaft nicht gegeben. Das heißt Grad der Behinderung weniger als 50.


    50 und mehr gibt es, wenn Schulabschluss nicht erworben wird, Ausbildung oder Stidium nicht abgeschlossen und Mensch auch mit abgeschlossener beruflicher Bildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen kann, immer gekündigt wird usw. Oder keine funktionierende Beziehung, Kinder in Pflege oder im Heim oder ähnliche Probleme; oder beides natürlich.


    Die nächste Frage ist natürlich, 30 oder weniger. 30 gibt es bei einem im Alltag funktionierenden Menschen, wenn Erkrankung stationäre Aufenthalte oder Reha-Aufenthalte nötig gemacht hat, Medikamenteneinnahme, Psychotherapie, längere AU-Zeiten usw.


    Wenn das nicht zutrifft, 20. Wenn Diagnose gar keine Probleme bewirkt, kann es auch bei 0 rausgehen.

    Liebe Spinosa,


    Antrag findest Du normalerweise online, auf der Seite des Versorgungsamtes bzw. auf den Seiten Deines Bundeslandes. Du musst diesen Antrag nur ausfüllen. Begründen brauchst Du gar nichts. Wichtig ist, dass alles sorgfältig ausgefüllt ist und alle Ärzte, Psychologen und Kliniken, die Dich behandeln oder behandelt haben, auflistest. Antrag muss unterschrieben werden.

    Falls Du den Antrag online nicht findest, zuständiger Bürgerservice hat diese Anträge auch.

    Arztbriefe, die Du hast, Lege dem Antrag bei. Das ist alles.

    Ich diktiere immer „an die zuständige Hausarztpraxis“, wenn aus Unterlagen nicht klar ist, wer das sein soll. Meistens ist aber auf der Akte der Name der Hausärztin oder Hausarztes drauf, und dann diktiere ich „Brief an Hausarzt Dr. Müller“.

    Mein Sohn ist auch so ein „kleine-Portionen-Typ“.
    Ja, manchmal nervt das. Mich nervt es immer zu einem Zeitpunkt: abends so Stunde bis anderthalb nach dem Abendessen. Wir sind schon im Kinderzimmer, im Schlafanzug und ich lese vor. Zähne sind geputzt. Und dann hat er Hunger.


    Zu dieser Tageszeit gab es schon verschiedene Szenarien, je nachdem, wie müde ich bin und wie hungrig er.


    Zu den anderen Tageszeiten habe ich kein Problem damit. Er isst seit er angefangen hat zu essen schon immer mehrere kleine Portionen. Mein Mann betrachtet das auch als Unart und wirft mir oft vor, ich hätte ihn verzogen. Er ist aber auch so jemand, der großes Frühstück isst und dann erst Abendessen, dabei aber richtig reinhauen kann, da hat er wenig Verständnis. Ich bin aber so wie mein Sohn, ich mag nicht viel auf einmal, dafür halte ich es mit drei Hauptmahlzeiten nicht aus.


    Im Kindergarten ist er vormittags mit spielen zu beschäftigt, dann ist er mittags ausgehungert und isst meistens viel. Aber sonst nicht.


    Ungesund muss Snacks nicht sein. Kind kann nur das Essen, was da ist, was frau selbst eingekauft hat.

    Es tut mir furchtbar leid für Deine Tochter, Ebura.
    Ich würde zu der Lehrerin gehen und auf der Grundlage dessen, was Rattenkind schreibt, versuchen, im Guten mit ihr zu sprechen. Ich würde ihr die Situation des Kindes schildern und versuchen zu erreichen, dass sie sich in die Lage einfühlt und konstruktive Vorschläge macht. Es ist irgendwie dermaßen unfair. Mein Mann würde jetzt auch sagen, das sei unwichtig und nicht die Mühe wert, aber ich finde es schon ganz schön blöd.
    Alles gute für Deine Tochter!

    Irgendwo habe ich schon ma beschrieben, wie schlecht Fernsehen sich auf meinen Sohn auswirkte ( und wir haben nie „echt“ ferngeschaut, sondern ausgewählt Video oder Folgen im Internet usw.) Wir Erwachsene sehen hier nie fern. Wir haben dannn eine Zeit lang (1 Jahr) auch für Kind grundsätzlich jegliches Schauen eingestellt. Das war super. Mittlerweile darf er begrenzt. Selbstbestimmtes Fernsehen funktioniert hier bei meiner Tochter etwa ab weiterführende Schule. Und auch da muss mal eingegriffen und erinnert werden.


    Ich finde Deinen Sohn zu jung für lange Erklärungen. Würde ich gar nicht machen, einmal kurz erklärt und gut. Was ich noch wichtig finde, ist, ihn seinen Frust und seine Aggression ausleben zu lassen. Das ist für Dich. Vermutlich schlimm, aber für ihn auch wichtig, sich zu Ende auszutoben.


    Wenn es geht, würde ich aber auch Fernsehen ganz abschaffen.

    Liebe Johannemana,


    ich drücke Dir alle Daumen und wünsche gute und schnelle Besserung.

    Was zu Erfolgsberichten - ich beschäftige mich unter anderem mit Begutachtung nach Schwerbehindertenrecht und in den bald 10 Jahren, die ich es mache, sind unzählige Akten der Frauen durch meine Hände gegangen, die Brustkrebs erfolgreich überstanden hatten. Es gab höchstens ein Paar mit negativer Entwicklung.

    Ich könnte ziemlich früh selbst lesen und habe Max und Moritz und Struwwelpeter selbst gelesen bzw. angefangen und fand sie damals so sterbenslangweilig, dass ich nichts davon zu Ende gelesen habe. Angst hatte ich aber nicht. Da war ich vielleicht 6?

    In der Kindheit hat mir ein Buch wirklich Angst gemacht, das war Nussknacker von E. T. A. Hoffmann?. Ich habe es mit 11 in der Weihnachtszeit gelesen, abends, und dabei Angst gehabt, in die Zimmerecken zu schauen.

    Abschiedstrauer um einen Lebensplan fürs Kind.

    Meiner Meinung nach ist das zu dramatisch. Lebensplan? Nur anhand der Schulform? Nein, ganz sicher nicht. Ich bin der Meinung, dass wir uns auf dem Lebensweg nur vortasten können, die Zukunft ist nicht sichtbar; er hat das ausprobiert und es hat sich nicht als richtig herausgestellt; er findet seinen Weg ganz sicher.


    Ich würde mich entspannen und dem Kind Vertrauensvorschuss geben. Deinem Sohn wünsche ich einen guten Start in der neuen Schule!

    Metformin löst keine Unterzuckerung aus. Grundsätzlich nicht. Wenn, dann andere Nebenwirkungen, wie Nanababy beschrieben hat.


    Pflegedienst hat Unprofessionell beraten.

    Bei zu viel Medikament auf einmal eingenommen würde ich in jedem Fall ärztlichen Notdienst kontaktieren und im Zweifelsfall Giftnotrufzentrale, die haben absolut genaue Infos und sagen Dir klar, ob Dosis irgendwie bedenklich oder nicht.