Beiträge von Hering

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Ich würde Stein und Bein schwören, dass meine Tochter den Virus im Schwimmen aufgeschnappt hat.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    So ging es mir auch. Wobei das sind mündliche Infos der Ärzte in unserer Umgebung. Quellen sagen auch direkter Kontakt. Hier im Dorf bekamen irgendwann alle schwimmenden Kinder Dellwarzen, wobei da auch reichlich Körperkontakt dabei war und sicher gegenseitiges Handtücherbenutzen.

    Jetzt, wo dieser Thread aufgetaucht ist, hätte ich doch gern gewusst, wie es weitergegangen ist.

    Yeza, magst Du berichten?


    Wir hatten aktuell genau das gleiche Problem. Bisher keine wirkliche Neurodermitis, sondern nur etwas trockene Haut. Dann kamen die Dellwarzen.


    Bei Dellwarzen haben die meisten Ärzte wenig Ahnung. Es gibt kein direktes Mittel dagegen. Dellwarzen sind das Problem der inkompetenten Immunantwort, die gibt es praktisch nur bei Kindern, weil deren Immunsystem noch nicht ganz ausgereift ist. Bei Erwachsenen gibt es die nur bei Immungeschwächten, Klassiker HIV-Kranke. (Aber natürlich nicht nur)


    Also muss im Grunde Immunsystem gestärkt werden. Neurodermitische Haut, habe ich erfahren, ist auch besonders anfällig. Aus beschriebenen Gründen würde ich kein Cortison auf Dellwarzen schmieren, denn die Immunantwort soll nicht geschwächt werden, sondern umgekehrt. Bevor ich in diesem Fall mit Cortison anfange, würde ich eine(n) wirklich in diesem Punkt erfahren(n) Ärztin/Arzt suchen.


    Hier half eine Kombination aus der bereits empfohlenen Creme (Mittagsblume von dr. H.) äußerlich und Einnahme von Aloe Vera Saft (morgens nüchtern 25 ml bei 6jährigem) geholfen. Und zwar das alles komplett ausgeheilt ist in etwa 4 Monaten, die erste entscheidende Besserung kam aber echt schnell, innerhalb 2-3 Wochen.


    Edit sagt: ich wundere mich sehr, dass Kind mit Dellwarzen in den Schwimmkurs darf. Sollte eigentlich nicht sein; Schwimmbad ist der klassische Verbreitungsweg dieser Viren bei Kindern und ansteckend sollte das Kind nicht hin.


    Ich würde nie im Leben den Weg gehen, Kind in den Buggy zu zwingen. Dann stünde auch nicht die Frage, wie es dazuzubringen ist, darin zu bleiben. Vielmehr befindet man sich doch dauernd im Gespräch mit Kind. Und ich würde Zeit investieren, mit Kind sprechen. Natürlich ist es eine ganz andere Nummer, wenn man 5 davon hat. Nichtsdestotrotz - auch im Monent des Geschehens, wenn man selbst nicht die Nerven verliert, ruhig mit dem Kind redet, macht das Kind, was Mutter sagt. Vielleicht soll man ihm ein Paar Minuten Zeit geben und ruhig zuwarten. Ich weiß nicht, hier hat es immer funktioniert.

    Das muss ich mal eine Runde hysterisch lachen. Glaubst Du ernsthaft, dass Mütter bei denen das Kind durchdreht, nur falsch oder nicht mit ihm reden? Ehrlich gesagt macht mich dieses Zitat oben richtig sauer.

    Tatsächlich erlebe ich sehr viele Eltern, die ihren Kindern die und jene Situationen nicht kommunizieren.


    Ich wollte niemanden verletzen. Ich selbst fand das Buch „so sage ich es meinem Kind“ sehr hilfreich und ganz toll. Aber vielleicht gibt es einfach andere Art Kinder, die ich nicht kenne. Dann ziehe ich mich einfach aus diesem Thread zurück. Sorry, das ist ein Problem für Fortgeschrittene, das sehe ich jetzt.

    Hering: cooler tip, haben bestimmt all die, die sich fragen, wie das gehen soll, noch nicht ausprobiert.

    - also anders: wie hält man ein Kind, das den gurt aufbekommt, das nicht im buggy sitzen will, drin? - ein Kind, das ausgeruht und gut gelaunt die schönsten Pläne mit dir schmiedet und tolle eigene Ideen dafür hat, in dem Moment nur leider darauf sch***, weil es null (!) Kapazitäten übrig hat? - von arme brechen und fesseln und knebeln wollte ich jedenfalls absehen.

    Entweder habe ich es nicht verstanden, oder es ist sehr unfreundlich.


    Ich würde nie im Leben den Weg gehen, Kind in den Buggy zu zwingen. Dann stünde auch nicht die Frage, wie es dazuzubringen ist, darin zu bleiben. Vielmehr befindet man sich doch dauernd im Gespräch mit Kind. Und ich würde Zeit investieren, mit Kind sprechen. Natürlich ist es eine ganz andere Nummer, wenn man 5 davon hat. Nichtsdestotrotz - auch im Monent des Geschehens, wenn man selbst nicht die Nerven verliert, ruhig mit dem Kind redet, macht das Kind, was Mutter sagt. Vielleicht soll man ihm ein Paar Minuten Zeit geben und ruhig zuwarten. Ich weiß nicht, hier hat es immer funktioniert.

    Es tut mir wirklich Leid, es liest sich ganz schwierig.


    Auch hier eine Stimme fürs Liebhaben und netten Umgang mit dem schwierigen Kind.

    Ich durfte ein Paar „schwierige“ Kinder in der eigenen Familie erleben. (Eins ist schon groß und im Nachhinein, hatte es damals ganz andere und umfangreiche Unterstützung gebraucht.)


    Ich würde auf keinen Fall mit Belohnungen arbeiten und schon gar nicht Strafen! Entweder hat das Kind doch ein Handicap und KANN einfach nicht anders oder es hat aus irgendwelcher psychologischen Konstellation heraus beschlossen zu verweigern, und wenn er sich so entschieden das ganze in der Schule durchzieht, wird er für Belohnungen oder Strafen auch nicht einknicken. Das ist nicht zielführend.


    Ansonsten können wir hier das Ganze nicht entwirren, dafür wissen wir zu wenig. Wäre es mein Kind, würde ich versuchen, ganz eng mit ihm in Kontakt zu treten. Gespräche führen, viel zusammen machen, auch körperliche Nähe. Ich würde versuchen zu verstehen, wie das Kind tickt und was los ist.


    Und ich würde ihm unmissverständlich klar sagen, was ich erwarte. Nicht mit Erklärungen, das habt ihr ja schon alles erklärt, wie ich lese, sondern einfach sagen, was ich von ihm will.


    In jedem Fall alles Gute!

    Was ist so schwer daran, die Arbeit mit Office beizubringen?

    Also, das fängt damit an, das wir da aus Kostengründen die Software nicht haben und so Open- oder Libre-Office-Krams benutzen müssen.

    Und, wie gesagt, es bleibt nicht hängen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich habe den Eindruck, dass die frühen Digital Natives das mehr wollen und daher auch besser konnten als die SchülerInnen heute.


    Wegen meines Kunstunterrichts: Danke für die Blumen. Ich unterrichte SchülerInnen der Klassen 5 bis 10, Gesamtschule mit nicht zu wenigen I-Kindern. Die 6er sind die ersten, mit denen ich da an die Rechner gehe, die machen Fotos von sich, stellen sie frei und setzen sich dann in einen anderen Hintergrund. Einigen macht das echt Spaß und sie kommen auf tolle Bildideen (diese "Runde" standen dann Kinder auf Pilzen, ritten auf Hunden, saßen auf dem Schlitten von zwei kleinen Keramikschneemännern oder in der Mondsichel,... Klasse, echt!), aber der häufigste Satz, den ich höre, ist: "Das brauch ich nie wieder, wozu soll ich das lernen?". Es ist in Kunst echt frustrierend.

    Das liest sich irgendwie furchtbar traurig. Kein Spaßfaktor? Die Kinder, die ich hier so kenne, machen solche Sachen daheim freiwillig, gut, sind alles Mädchen, aber sie haben Spaß.

    Ja, natürlich. Deswegen soll das nicht völlig losgelöst stattfinden, sondern Arbeiten in allen Fächern teilweise digital erfolgen, damit Kinder das tagtäglich machen.


    Ich weiß nicht, manchmal überfliege ich amerikanische Teenagerbücher, um zu wissen, was mein Kind da so liest, und man gewinnt den Eindruck, die arbeiten in Schulen nur noch am PC und schreiben gar nichts mehr per Hand.

    Irgendwie bekomme ich den Eindruck, IT wird absichtlich kompliziert gemacht. Natürlich bin ich keine Lehrerin und meine Tochter ist sicher nicht repräsentativ, aber trotzdem. Was ist so schwer daran, die Arbeit mit Office beizubringen? Das habe ich, null fachkundig, meinem Kind auch beigebracht.


    Das Argument, es wird nicht im Alltag gebraucht, finde ich schwach. Wo brauchen wir schon im Alltag Brüche und Wurzeln, geschweige von Integralen u. Co., aber niemand stellt Mathe in Frage oder hat Verständnis, dass Kinder es alles bis zu Arbeit vergessen haben.


    Grundsätzlich finde ich, man muss Grundlegendes beibringen, wie schon mal erwähnt:

    - zuerst schaue ich mich durch die geöffnete Seite durch und sehe, was wo drauf geschrieben steht: vieles erklärt sich dann von selbst

    Cave! Erst informieren, dann loslegen.

    - sinnverstehendes Lesen! Das ist eher Aufgabe der Grundschule, als PowerPoint

    - bevor man eine Arbeit beginnt, Ziele formulieren und Wege zu diesen Zielen festlegen. Anleitung zum selbständigen Lernen. Das muss nicht statt Inhalte stattfinden, sondern parallel. Natürlich brauchen Kinder erstmal überhaupt gewisses Grundwissen.


    Das sind einfache Skills, dafür braucht es keine Endgeräte und gar nichts. Ich glaube, das ist es, was der Professor X gemeint hat mit „Kompetenzen beibringen“. Und das kommt meiner Beobachtung nach in allen Schulen zu kurz. Hier musste ich das dem Kind beibringen.

    Dafür braucht es etwas Umdenken bezüglich Unterrichtsaufbau, viele gute Lehrer machen es schon, aber leider nicht die Mehrheit.

    Meine Tochter war als Baby nie so ruhig, dass wir Kinder beobachten könnten oder dass ich gar nähen könnte und sie wäre einfach dabei. Das war undenkbar. Sohn ähnlich.

    Daher war hier:

    - diese ganzen Körperspiele mit Baby, meistens gereimter Text - war immer lustig

    - Baby spielt auf Krabbeldecke, Mama liest nebenbei und kann immer hier und da eingreifen, neues Spielzeug geben usw.

    - tragen ohne Ende, dabei Hörbücher hören

    - Kangatraining ( einmal die Woche in der Gruppe, sonst zu Hause auf DVD, da wird ja auch Baby nebenbei bespaßt

    - Baden mit Baby


    Edit: Nachtrag: Bibliotheken haben hier so Vorlesestunden für ganz kleine angeboten, das ging auch ziemlich früh gut

    Liebe Anima,


    Ich würde meine 14jährigen auf keinen Fall ohne Not ( Verhütung) Pille nehmen lassen.


    Sie ist erst 14 und ihr Wachstum und auch weibliche hirmongesteuerte Entwicklung sind noch nicht abgeschlossen. Vor allem Hormone! In dem Alter fängt das erst an, viele Mädchen haben noch anovulatorische Zyklen ( ohne Eisprung), das weibliche Geschlechtssystem (Organe selbst, Zusammenspiel der Hormone) wird erst entwickelt, ist im Wachstum.

    Durch Pille wird diese Entwicklung unterbrochen.


    Ja, ich weiß, dass alle Frauenärzte Pille verschreiben. Und ich finde es ungut.


    Das ist natürlich Eure Entscheidung, ob ihr so weitermacht; würdest Du und Deine Tochter es anders, aus ganzheitlicher Sicht auf den Körper eines Mädchen probieren wollen, empfehle ich Bücher von Dr. L*ibby W*eawer , zum Beispiel Dein Schönheits*geheimnis, Stoffwechsel*geheimnis, vielleicht auch Energie*geladen statt dauer*müde.

    Da ist alles sehr klar und absolut wissenschaftlich (nichts alternatives) erklärt, mit Empfehlungen, was unternommen werden sollte.

    Alles gute!

    Wichtig ist der Befund, nicht CD voller Bilder

    Das sehe ich anders. Hier schreibt den Befund der Radiologe, nicht der Facharzt. Da helfen die Bilder schon sehr weit. Ich habe auch schon Bilder nach D geschickt

    Du bist vermutlich nicht in D? Hier geht kein Radiologischer Befund ohne Facharzt raus, höchstens vorläufiger.


    Wenn mir ein Patient bei Aufnahme CD in die Hand drückt, kann ich sie zwar in die radiologische Abteilung geben mit der Bitte, einzulesen ( und zu befunden), das dauert aber bis zum nächsten Werktag. Grundsätzlich ist es nicht falsch, klar, die CDs mit Bilder zu haben, für die Sitzation bei Aufnahme sind sie aber nicht hilfreich.


    Klar kann man auch Bilder bei Bedarf von woanders bestellen. Im weiteren Verlauf.

    Die Gedanken zum Taschengeld fand ich, na ja, im Grunde gut, aber nicht gegen Taschengeld sprechend, sondern eher, dass man den eigenen Umgang mit Kinder grundsätzlich hinterfragen sollte.


    Hier gibt es Taschengeld nach Jugendamttabelle und wir es sicher auch weiter geben. Es wird nicht als Druck- oder Strafmittel benutzt. Es gibt das unabhängig von Nöten, Verhalten usw. Immer.


    Noten werden nicht bezahlt. Ebenso Haushaltsarbeit. Ich vertrete die Meinung, dass es unter anderem eine Familie ausmacht, dass alle mit anpacken. Sonst wäre Haushalt quasi nur reine Erwachsenenaufgabe, das will ich so nicht haben. Wir leben alle hier, mein Mann und ich sind nicht Dienstboten der Kinder. So würde ich mich aber fühlen, wenn Haushaltstätigkeiten nur meine Pflicht wären. Daher sind sie gemeinsame Pflicht und keiner wird dafür bezahlt.


    Darüber hinaus ist es selbstverständlich so, dass geht es uns finanziell gut, teilen wir es mit Kindern. Beim Einkaufen dürfen alle mitwünschen und ich lege höchstens bei ungesunden Sachen, die ich auf keinen Fall oder nur sehr begrenzt kaufen will, Veto ein. Wenn Spielzeug oder Klamotten gewünscht werden, bekommt Kind das, wenn es drin ist.


    Darüber hinaus bin ich mir ziemlich sicher, dass wenn jemand in reichen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat er grundsätzlich andere Erwartungen und anderen Umgang mit Geld, als jemand, der Knappheit kennt. Künstlich knapp halten, damit Kind es lernt, halte ich für unschön.

    Mir - ganz persönliche Meinung - ist es lieber, Patient bringt sein Ordner mit, ich schaue da schnell durch und sage, was ich kopiert haben möchte. Oft können Leute gar nicht selbst beurteilen, was wichtig ist. Wenn jemand mit chronischer Darmerkrankung, zum Beispiel, deswegen in der Notaufnahme landet und letzten Entlassingsbrief der Unfallchirurgie nach Schenkelhalsbruch dabei hat (alles schon genau so erlebt), hilft mir das oft null weiter.

    Wenn die Akte für den weiterbehandelnden Arzt informativ sein soll: Entlassungsbriefe aus Krankenhausaufenthalten nachrichtlich auch an sich schicken lassen und abheften. Laborwerte sich kopieren lassen und abheften. Berichte der Fachärzte, die man besucht, sich auch schicken lassen oder gleich mitgeben lassen und auch abheften. Das Gleiche mit Röntgen- und ähnlichen Befunden. Wichtig ist der Befund, nicht CD voller Bilder. Alles in einen Ordner. Oder entsprechend digitalisieren, wobei ich persönlich Ordner für an sinnvollsten halte, aktuell zumindest noch. Medikamentenliste vom Handy kann man noch in die Akte übertragen, nicht aber die ganze Vorgeschichte. Krankenhausdrucker drucken nicht von Privatsmartphones und meistens besteht in den Notaufnahmen keine Möglichkeit, private CDs einzulesen. Aber kopieren oder scannen geht immer.


    Bei einer Vorgeschichte ist es wichtig, dass sie in der jeweiligen Akte landet, nicht nur dem aufnehmenden Arzt erzählt wird. Ärzte wechseln heutzutage häufig.


    Röntgenpass bei wiederholten Untersuchungen ist auch wichtig. Und hilfreich.


    Ich selbst würde unter heutigen Umständen einen Teufel tun, meine Krankengeschichte in eine App einzugeben.


    Wenn Krankenhaus oder Arzt Dir einen Bericht verweigert, lass Dich nicht verunsichern. Patient hat gesetzliches Recht auf alle seine Unterlagen, Recht, Arztbriefe zu bekommen und jederzeit seine Akte einsehen.