Beiträge von Ghost

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    "Während die unter 30-Jährigen nur 15% der Wahlberechtigten sind, machen die über 60-Jährigen 38% aus. Deine Oma und Opa entscheiden also darüber, ob es eine Politik des „weiter so” oder eine Politik des klimagerechten Aufbruchs geben wird."


    Ich weiß, dass meine Eltern eher konservativ sind, ich weiß aber auch, dass sie ihre Enkelkinder alle sehr mögen. Wir reden normalerweise nicht über Politik, weil sich unsere Positionen deutlich unterscheiden. Trotzdem möchte ich ihnen sagen, dass sie auch eine Verantwortung der jüngeren Generation gegenüber haben, mein schlafmangelgeplagtes Hirn kriegt das aber nicht so schön hin, daher habe ich nach fertigen Briefen gesucht.

    https://www.enkelkinderbriefe.de/


    bietet hier einfach ein Baukasten-System, wo man solche Briefe entwerfen kann. Ich finde das sehr praktisch und wir werden an die Großeltern morgen noch Postkarten verschicken :)


    Die U30 und U40-jährigen werden diese Schicksalswahl nicht entscheiden. Das wird eine Entscheidung von Ü60 werden - und die haben zum Großteil Enkelkinder.

    Wir gucken in der Regel immer auf Stiftung Warentest oder Ökotest - was gibt es sonst noch so? Amazon Reviews kann man ja dank vielen Fake Bewertungen mittlerweile knicken.


    Bei Ökotest habe ich oft das Gefühl, dass gewisse Sachen einfach überzogen bewertet werden (z.B. Matschhosen, eine einzige befriedigend, alles andere schlechter, Testsieger eine Matschhose, die seit 2 Jahren aus dem Sortiment ist - was soll ich mit dieser Information anfangen?). Ja mir ist Schadstofffreiheit wichtig, aber z.B. bei Straßenmalkreide gefühlt alle als krebserregend zu brandmarken oder als nicht benutzbar, ebenso wie bei Buntmalstiften - ich weiß nicht. Ich höre mich jetzt an wie die, deren Aussage ich immer hasse, aber es kann doch nicht sein, dass "alles" schlecht ist / war? Bei den Buntmalstiften verwendet Ökotest z.B. eine Richtlinie für Textilien, bei der die Farben glaube ich erhitzt werden, etwas, das im normalen Alltag so eher nicht passieren wird.


    Ich mag Ökotest eigentlich und gerade bei Textilien finde ich das super, aber es ist auch einfach müßig, bei denen ständig das "Alles kacke, das hier könnt ihr nehmen" zu lesen.

    Wir hatten bevor wir ein Kind hatten edle Vorstellungen von vielen Sachen und dass wir ja einige Sachen anders machen wollen als das normalerweise gemacht wird. Nur um dann festzustellen: Nah, egal.


    Ein Schock Moment für mich als Nicht-Elter war, als mal eine Mutter einfach ihrem <1 Jahre alten Kind Pommes in die Hand gedrückt hat. Wir hatten uns eigentlich geschworen, dem Kind bevor es X Jahre alt ist keine Fastfood Pommes zu geben. Nach einem mega stressigen Tag in der Stadt gab es für uns, weil keiner Lust hatte zu kochen, auf dem Heimweg eine Currywurst. Blöderweise hatte das Kind nichts zu essen. Also ein paar Pommes noch ohne Salz geordert, die liebend gerne mit Ketchup gefuttert wurden. Klar, ist nur eine Ausnahme, aber trotzdem :D


    Wir sind auch erschrocken, wie entspannt das Zähneputzen geworden ist, seit der Nachwuchs dabei 4 Minuten Tiervideos auf dem Handy schauen darf. Wir dachten uns: Saubere Zähne > Videokonsum.


    Was waren eure liebsten aufgegebenen Vorsätze, wo ihr dann irgendwann dachtet. Ach.... Egal...

    Wir hatten das Problem, dass das Kind irgendwie recht viel Brei gegessen hatte, vom einen Tag auf den anderen dann gar keinen Brei mehr. Und auch sonst recht wenig. Dafür hat er immer sehr ordentlich an der Brust getrunken.


    Irgendwann (ich glaube mit 12-14 Monaten) wurde dann ein starker Eisenmangel festgestellt, als er im Krankenhaus war. Dann haben wir täglich Ferro Sanol gegeben, um die Eisenspeicher wieder zu füllen. Mittlerweile isst er auch einigermaßen ok.


    Was uns nicht bewusst war: Sehr starker Eisenmangel kann zu Appetitlosigkeit führen. Wir haben das schlechte Essen einfach immer darauf geschoben, dass das Kind voll gestillt wird oder noch keine Lust auf feste Nahrung / brei mehr hatte und ihm immer Essen angeboten, auch wenn er es meistens verschmäht hatte. Ich vermute aber, dass bei der Appetitlosigkeit ddas mangelnde Eisen da auch mit reingespielt hat.

    "Der ist von rabeneltern.org und beschreibt ausführlich einen anderen Weg, als ihr gegangen seid." Das Problem dabei ist: Es ist nachts. Wir haben momentan keine Kraft, das nachts durchzuziehen, deswgen die Überlegung, beim Mittagsschlaf anzufangen, um dort positive Verändeurngen hinzubekommen, was sich hoffentlich dann auf die Nacht überträgt. Sobald wir aber wider nachts Energie haben, werden wir das glaube ich auch so machen, das klingt ganz gut.


    "Es wird besser! Die Zeit spielt für Euch, egal was ihr zwischendurch macht" Danke, das hilft ein bisschen :)


    "Ich denke auch dass euer Kind euch gerade deutlich zeigt, dass es noch nicht bereit ist ohne stillen einzuschlafen." Das Gefühl haben wir gerade auch, ja.


    "wenn sie ganz zuverlässig zu bestimmten Zeiten den kleinen Vampir los wird" Ja da müssen wir mal gucken, vielleicht kann ich einfach auch abends noch arbeiten.


    "Wie ist denn die Stillsituation nachts? Wo schläft das Kind? Wie beeinflussen die Schienen das Stillen? Stillt die Mutter im Liegen? Ist das bequem für sie? Kann sie dabei dösen bzw wieder einschlafen? Wenn nein, warum nicht?

    Was hat das nächtliche Stillen mit dem Arbeiten zu tun? Arbeitet die Mutter abends oder nachts?" Wie mehrfach geschrieben, das Kind schläft bei uns im Bett. Nachts alle 1-3 Stunden stillen. Schienen sorgen dafür, dass das Kind unbequemer schläft und dass sich das Kind nicht einfac bequem zur Mutter hinrollen kann. Mutter stillt teilweise im Liegen, teilweise nicht. Kann dabei nicht dösen / wieder einschlafen, weil sie davon wach wird. Nächtliches stillen ist - naja - nachts. D.h. nicht schlafen => am nächsten Tag nicht ausgeschlafen => schlechter arbeiten.


    Danke auch für den Zuspruch, dass das in der KIta plötzlich klappt, das tut gut, das zu hören :)


    "ich würde da wirklich eher an den abendlichen/nächtlichen Abläufen drehen, wenn bei euch der Wunsch besteht, dass sich nachts etwas ändert." und wurde geraden mittags anzufangen, weil sich das dann evtl auf die Nacht überträgt


    "doppelt so lange Schlafphase haben dürfen" => das besprechen wir mal, gute Idee :)


    "Ton, der Ghost entgegen wehte und zwar ab den ersten Posts, als sehr rau und verstehe ehrlich gesagt, nicht ganz warum." Danke für die Unterstützung. Ich weiß schon, wo der rauhe Wind herkommt und wie ich den einzusortieren habe, das passt schon. Ich kenne und mag das Forum ja v.a. für seine am Kind und an den Kinderbedürfnissen orientierte Einstellung, die mir schon sehr oft geholfen hat und einige Dinge, die ich geschrieben habe, vertragen sich damit nicht - was ich auch so sehe und wofür ich dankbar bin, dass das so klar angesprochen wird hier.


    "Noch ein Tipp: nachts nicht auf die Uhr schauen." Gute Idee, leite ich weiter. Das macht Frau glaube ich aber schon, am Anfang hatten wir mal noch die Schlafzeiten geloggt aber das wurde irgendwann zu deprimierend.


    bzgl. weniger / anderer Trost: Hat mittags leider nicht funktioniert.


    "das Abstillen eine Lösung für XY sei, finde ich weiterhin falsch." wir reden auch nicht über abstillen momentan, sondern über bewusstes nicht die Brust geben, dass das Kind lernt, dass es auch ohne kann - aber das ist, wie bereits ein paar mal hier von euch und mir geschrieben wurde, anscheinend gerade nicht zielführend



    Danke auch an alle, die hier trotz allem uns positiv zusprechen, Mut machen oder Trost spenden, das bedeutet uns viel #herz

    "warum um alles in der Welt willst du an einem gut funktionierenden System rumschrauben?" Alle 1-3 Stunden nachts aufwachen heisst, dass Mama auch immer wach ist und nie länger als 2-3 h am Stück geschlafen hat seit 1.5 Jahren und auf dem Zahnfleisch geht.


    "ebenfalls mit einem Finger zufrieden," => ne, leider nicht :(


    "Wenn das Kind beim Stillen schläft. Super. Wenn die Mama beim Stillen weiterschlafen kann nachts: Umso besser." => kann sie ja nicht. Alle 2 h wach.


    "2 Mittagsschlafe kommen mir mit 18 Monaten ziemlich viel vor." Er stellt glaube ich gerade auf 1 um, zumindest wird der Nachmittagsschlaf gerade konsequent verweigert.


    "wie das in der Fremdbetreuung wird ohne Stillen: Da wird das funktionieren. Kinder verstehen ganz gut, dass es bei der Mama die Brust gibt und bei anderen Personen nicht. Also ihr könnt bedenkenlos zu Hause zum Mittagsschlaf stillen und in der Kita wird das Kind einen anderen Weg finden zu schlafen." Klingt unvorstellbar, dass das funktioniert, aber wir sind bereit, uns da positiv überraschen zu lassen :)


    "Wer hat denn Leidensdruck und wer hat aus welchem Grund eine Empfehlung, dass sich etwas verändern sollte abgegeben?" Leidensdruck ist bei der Mutter, die momentan nicht mehr kann. Empfehlung kam vom Kinderarzt. Co leeping / Familienbett machen wir schon lange und das Kind wird auch im Liegen gestillt. Trotzdem wacht Frau davon immer richtig auf.


    "lest doch einfach mal auf rabeneltern.org ein bißchen queer." ja, haben wir. Mir sind die ganzen Konzepte schon vertraut und wir sind ja auf "eurer" Seite und orientieren und eigentlich auch immer an den Bedürfnissen des Kindes, aber es ist gerade einfach sehr schwierig mit so wenig Schlaf und die Tatsache, dass die Frau in einem halben Jahr wieder bei der Arbeit auf der Matte stehen soll, macht es auch nicht einfacher.


    "sind dann auch echte Stilljunkies, aber das ruckelt sich oft in den nächsten Monaten zurecht." Wir hoffen drauf :)


    "Das mag jetzt mit Schiene an den Füßen und Brust im Mund unvorstellbar sein, aber es kommt bald." Ja, es ist noch unvorstellbar, aber der Kleine hat sprachlich vor einiger Zeit so einen Riesensprung gemacht, da geht vielleicht auch irgendwann beim Schlafen was :-)


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    Wir sind momentan auf dem Stand, dass wir mit dem Einschlafstillen abgewöhnen morgen erstmal pausieren. Es ist für Eltern und Kind momentan deutlich komplizierter, auf dem Schlaf ohne Brust zu beharren als andersrum. Gerade weil die Nächte auch noch schlecht sind momentan. Dann lieber einen schönen Mittag und eine schlechte Nacht, als ein anstrengender Mittag und auch eine schlechte Nacht.


    Ich weiß nicht, wir hatten irgendwie die Hoffnung, dass einfach die "Selbstständigkeit" oder das Gefühl beim Kind fehlt, dass es auch ohne Brust geht und dass es dann nachts klick macht und das Kind auch weniger die Brust braucht - aber innerhalb von einer Woche hat sich da gar nichts getan, die Nächte sind eher schlechter geworden. Online habe ich gelesen, das bräuchte 2-4 Wochen, aber das Durchhalte-Vermögen haben wir glaube ich gerade auch nicht.

    Wir haben folgende Situation:


    - Baby wird noch gestillt, v.a. nachts zum Einschlafen

    - Frau kümmert sich nachts um das Kind

    - Baby muss nachts wegen seiner Füße eine Abduktionsschiene tragen (noch 2-12 Monate)

    - Kind wacht alle 1-3 Stunden auf

    - die Male, wo es länger als 4 h am Stück geschlafen hat in 1.5 Jahren lassen sich an einer Hand abzählen

    - Frau will, wenn das Baby 2 Jahre alt ist, wieder arbeiten gehen

    - Kind geht mit 2 Jahren in die Kita

    - Kind schläft nachts / abends nur mit Mama ein

    - Tagsüber schläft das Kind ohne Mama im Kinderwagen sehr gut, auf Papas Schoß liegend wenn vorgelesen wird manchmal tagsüber

    - Kind hat momentan noch 2 Mittagsschläfe


    Uns wurde empfohlen, zu versuchen dem Kind das Einschlafstillen tagsüber abzugewöhnen bzw. ihm beizubringen, dass es auch ohne an der Brust zu sein tagsüber einschlafen kann. Das geht ja mit Kinderwagen und Vorlesen auf Papa tagsüber schon. Abends hat das nie geklappt.


    Das Problem:

    - Das Kind verschiebt, wenn es keine Brust gibt, gerade seinen Mittagsschlaf immer weiter nach hinten: normalerweise: 10-11 Uhr, jetzt: 12-13 Uhr => einziger Schlaf am Tag

    - Kind darf in einem anderen Rauman der Brust trinken, aber nicht einschlafen

    - Das Kind wird sehr widerspenstig ohne Brust, obwohl es satt / nicht mehr hungrig ist

    - Das Kind schläft nachts schlecht bis sehr schlecht

    - Wir wissen nicht, wie dir diese Situation mit ohne Brust schlafen bringen / Brust "abgewöhnen" durchhalten sollen, wenn wir nicht wissen, ob es was bringt. Jetzt nach einer Woche sehen wir momentan nur negative Effekte. (schläft nur noch 1x, schläft nachts schlechter)

    - Baby bis kurz vor Einschlafen am Nippel lassen und dann Nippel durch Finger ersetzen - Klappt nicht, Kind wacht davon auf

    - "drowsy but awake" ablegen klappt beim allerbesten Willen nicht, das Kind dreht dadurch erst so richtig wieder auf


    Schlafzeiten sind abends von ca. 20-21 Uhr (ins Bett gehen: 19:00 bis 19:30) bis morgens ca. 06:30 - 08:00 mit 1-3 stündlichen Aufwach-Intervallen


    Was ich denke:

    - Ferber / Cry it out empfinden wir als grausam bzw. ist nichts für uns

    - Kind bekommt genug zu Essen / wird mittags vor dem ins Bett gehen in einem anderen Raum gestillt, wenn Bedarf besteht

    - wir wissen, dass wenn das Kind an der Brust immer einschläft, dass sich da eine Abhängigkeit / ein dauerhaftes Bedürfnis entwickeln kann oder auch schon hat. Wir empfinden das per se aber nicht als schlimm - nur kommt das jetzt mit Arbeit und mangelndem Schlaf in Konflikt.

    - wir wissen / gehen davon aus, dass das Kind natürliche Bedürfnisse hat und wenn die nicht mehr da sind, dass es sich diese dann abgewöhnt, z.B. nächtliches Aufwachen / gestillt werden wollen bzw. sich irgendwann von selbst ein Durchschlafen einstellt

    - wir wissen, dass das bis zu 3-5 Jahre dauern kann - so lange reicht unser Durchhaltevermögen nicht


    Habt ihr Tips, Gedanken oder Empfehlungen, was wir machen könnten?

    Welche Webseiten wie die hier: https://www.sensorylifestyle.c…ies-20-month-old-toddler/


    gibt es in Deutsch? An der englischen Seite gefällt mir, dass manche Aktivitäten bebildert sind und dass die Fähigkeiten und Kompetenzen betont werden. Wichtig ist mir, dass die Seiten einigermaßen kompakt sind, d.h. Literaturempfehlungen bringen mir an der Stelle wenig, keine Zeit und Lust auf Bücher lesen #pfeif


    In Deutsch stoße ich häufig auf solche Amazon-Werbe-Webseiten, die ich einfach nur furchtbar finde, wie z.B. https://www.asherfergusson.com/activities-for-20-month-olds/

    Also hier noch meine Recherche Links, falls jemand auch mal in die Situation kommt / ähnliche Anforderungen hat.


    Gesucht:

    - Reboarder

    - stadtmobil-tauglich

    - gute Ruheposition

    - i-size (einheitsgröße)

    - isofix (Befestigung)

    - sicher nach irgendwelchen Standards (näheres s.u.)


    Gefunden: Zwischen Besafe Izi kid X3 und Concord Reverso Plus geschwankt. Für Izi Kid 3 entschieden weil:

    - etwas bessere Sicherheit

    - mehr Beinfreiheit

    - evtl. ein bisschen besserer Wiederverkaufswert in 3 Jahren, weil "nur" 3-4 Jahre alt dann vergleichen mit 8 Jahre wie der Concord Reverso Plus


    Nachteile:

    - leider deutlich schwerer


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    Erkenntnisse / Recherche:

    - Wir waren uns zuerst unsicher, ob Reboarder oder nicht.



    Das hat uns sehr schnell zu Reboardern überzeugt.


    - Diese Reboarder Vergleichsübersicht fand ich sehr hilfreich: https://kindersitzreboard.de/reboarder-vergleich/

    - Wir wollten, dass der schwedische Plus-Test von unserem Kindersitz bestanden wurde. Hier findet man die, die bestanden haben und Gründe für Reboarder: https://www.familiebaer.com/sh…est-kindersitze-crashtest

    - Prinzipiell fand ich es wichtig, dass sowohl beim ADAC, als auch bei Stiftung Warentest der Kindersitz einigermaßen gut abschneidet als auch den Plus Test bestanden hat

    - Passt der Reboarder in unseren kleinen VW Up? => https://www.zwergperten-shop.d…sitz-in-mein-kleines-auto Jup.

    - Wenn ich einen alten Sitz, wie den Concord Reverso Plus nehme - hat das Plastik nach 5-6 Jahren rumliegen nicht Materialermüdungserscheinungen? Hier kann man die Lebensspanne und Verwendungsdauer eures potentiellen Sitzes überprüfen: https://www.familiebaer.com/al…ersitz-materialermuedung/

    - Jeder Kindersitz hat eine Fahrzeugliste im Netz. Wenn man Stadtmobil hat schaut man sich einfach "Letzte Fahrten" beim eigenen Stadtmobil durch, notiert sich alle Autos und geht die in der Fahrzeugliste durch. Da der Izi Kid X3 ein sehr populärer Sitz ist, passt der auch überall rein.



    Den Stiftung Warentest Kindersitz Artikel Abo-Zugang kann man sich sparen, die Testergebnisse der Sitze findet man auch überall im Netz.


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    Ja es wird mega nervig, das 15 kg Ding durch die Gegend zu wuchten, aber wir werden sowieso dank Stadtmobil nie "spontan" mal schnell irgendwie Auto fahren, daher können wir das auch arrangieren, dass wir zu zweit ins Auto gehen, einer nimmt das Kind, der andere den Kindersitz.


    Ja, der Kindersitz ist sehr teuer, aber es gibt ein paar Punkte im Leben, wo ich keine Kompromisse machen will, wenn ich es mir leisten kann und da gerade Ostern war und der Osterhase großzügig war, kostet uns dieser Kindersitz auch gar nicht mehr so viel ;)

    Kuekenmama: Ja, ich habe unsere Top 5 Autos mal gecheckt bei unseren Top 3 Sitzen aus der näheren Auswahl, alle unterstützt. Das ist sehr entspannt. Ich bin überrascht, warum wir "nur" am Anfang eine Babyschalte gekauft haben und nicht gleich einen 0-4 Jahre Sitz. Wahrscheinlich damals gedacht hui 300-500 € ist viel zu teuer, so viel geben wir nicht aus. Oder nicht gewusst, dass Stadtmobil durchgehend Isofix hat, ich weiß es nicht. Doppelte Arbeit jetzt :(


    @Kännchen: Ja, aber Service in Anspruch nehmen ohne dort zu kaufen finde ich immer etwas räudig und versuche ich mittlerweile zu lassen. Und ich würde sicher nicht dort kaufen, wenn es den Sitz irgendwo günstiger gibt :(


    Kitia: Ich teile deine Ansicht bezüglich "10-20 Fahrten in den ca. 2 Jahren" zu beinahe vollkommen, an dieser Stelle kommt mein aber: Ich fahre seit mittlerweile 20+ Jahren komplett unfallfrei. Ich gehe nicht davon aus, dass ich demnächst einen Unfall haben werde. Das Problem bin aber nicht ich. Das Problem sind die anderen :D Einen Unfall kann ich nicht kalkulieren oder vermeiden. Und nachdem ich einen Vergleich zwischen der Belastung des Kindes bei einem Unfall mit einem "normalen" Sitz und einem Reboarder gesehen habe, war das Thema Nicht-Reboarder für mich sofort komplett vom Tisch. Ich schreibe noch ein ausführliches Fazit, sobald unser Sitz da ist und sich bewährt hat inklusive aller Recherche Links. Das soll jetzt kein Angriff gegen eure Entscheidung sein. Ich lebe nach Pareto Prinzip und 80% reichen mir fast immer im Leben aus. Allerdings gibt es gewisse Bereiche im Leben, wo das nicht so ist. Der Kindersitz gehört dazu. Ich meine die normalen Kindersitze, wenn ich die einschätzen müsste, wären die zu 90-95% sicher gefühlt und ich hätte wenige Probleme mit bei Stiftung Warentest / ADAC als "gut" getesteten. In diesem speziellen Fall mit Kindersitz will ich haber die Extra-Prozentchen Sicherheit durch den Reboarder haben. Aber das ist eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen muss, wie gesagt, ich bin auch der Überzeugung, dass der Großteil der Autositze sicher ist, sonst wären sie nicht auf dem Markt.

    Wir hatten direkt einen Sitz ohne Isofix gekauft und dann einfach angeschnallt, weil uns das flexibler vorkam.

    Ist / war es auch flexibler?


    @ Kontextfrei: Heisst Isofix nicht automatisch, dass man den Standfuß o.ä. immer korrekt verwenden kann? D.h. kann ein Auto mit Isofix auch ein Fach am Boden haben, sodass man auf dieses Top Tethering zurückgreifen muss und der Standfuß nicht geht?