Beiträge von Liv

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    blubbsinchen, ich zögere ja auch mit arztbesuchen, und denke, es würde schon allein weggehen. geht es auch manchmal. aber wenn mir etwas dauerhaft sorgen macht, dann geh ich. und ich denke, das ist jetzt auch dein zeitpunkt: geh hin und lass es abklären. die untersuchungen, die ich so für dich vermute, sind harmlos und nichts gegen die schmerzen, mit denen du dich gerade herumschlägst.

    und kontrastmittel kriege ich tatsächlich fast gern gespritzt. das tut nämlich nicht nur nicht weh, das ist sogar ein lustiges hui-warm-gefühl.

    ich nehme dich jetzt also gedanklich an die hand, wenn ich darf, und begleite dich zur praxis deines vertrauens!

    Ich würd mir ja wünschen, dass sich mehr Elter solche Gedanken machen (ich denke da an das schleimig hustende und rotzende Besuchskind, das mir zum Spielen gebracht wurde, mit "ach, das ist sicher nur ne Erklältung - ne, wir haben nicht getestet, wieso?").

    Ich geh mal in mich und weiß selbst nicht, ob ich eine PCR starten würde. Ich würde aber sicher an dem armen Kind mehrere Selbsttests verschiedener Hersteller verballern und das Kind morgen sicher noch zuhause lassen.

    Huhu, Vorweg eine große Tonne Mitgefühl. Ich hatte und habe ja auch so eine, die in dem Alter auf nicht mehr als 12 Stunden kam, eher 11, und anderthalb Stunden war genau die Zeit, die ich am Stück schlafen konnte. Für uns also völlig "normal", für andere Mütter eine augenbrauenhochziehende Horrorvorstellung, zumindest, wenn ich mal darüber sprach.


    Nur ob wir Ihre Bedürfnisse richtig sehen, interpretieren, das ist so der Gedanke um den es mir geht. Weil sie einfach nie von selbst deutliche Anzeichen macht, dass sie müde ist. Sie fährt nicht runter, sie wird nicht runter, eher im Gegenteil: wenn sie müde ist, dreht sie eher erstmal noch auf

    Das Aufdrehen, wenn der Punkt überschritten ist, kenne ich sehr gut und das macht unsere Achtjährige heute noch so, völlig aufgedreht aber superempfindlich. Allerdings gab es hier durchaus Anzeichen, zwei davon waren ziemlich eindeutig: Äuglein reiben und ans Ohr schlagen, wie ein Hündchen, das sich mit der Pfote hinterm Ohr kratzt. Ich weiß, dass ihr eure Kleine gut im Blick habt, aber vielleicht gibt es sowas bei euch auch, eine schneller Wischer übers Auge, Gezuppel am Ohr? Das war aber auch kein Geheimrezept fürs Schlafen. Das war nur sowas wie die vorsichtige Andeutung, dass man es jetzt mal probieren könnte.


    Zum nächtlichen Hinsetzen und Umsehen: Da würde ich tatsächlich mal Abwarten, was passiert, solange sie nicht weint. Unsere Kleine war nachts hochaktiv und hat sich durchs gesamte Bett gerollt, auch mit aufsetzen, in irgendeine Richtung wieder umkippen, weiterrollen, und auch weiter schlafen. Das war allerdings erst nach dem nächtlichen Abstillen so, vorher war ihr erster Instinkt nach dem Aufwachen, etwas zu trinken.


    Ich erinnere mich mit Grausen, wieviel Platz das Thema Schlaf mal in meinem Leben eingenommen hat. Es wird sich ändern, versprochen!

    Die Impfung gegen Gürtelrose wird älteren Menschen empfohlen unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder erkrankt waren. Gibt es überhaupt schon so alte Geimpfte?

    Damit nimmt man ja den Ungeimpften auch immer mehr die Chance, sich anzustecken und dann werden die Erkrankten immer älter.

    Die Chance?
    Ich war im Grundschulater, ungeimpft und hab diese "Chance" leider wahrgenommen und hätte zu gern darauf verzichtet, Windpocken waren die schlimmste Kinderkrankheit, an die ich mich erinnern kann, ich fand es ganz, ganz furchtbar.

    Ich möchte hier keine Impfdiskussion lostreten, weil hier sich hier sicher alle so oder so längst ihre feste Meinung gebildet haben, ob eine Windpockenimpfung notwendig ist oder nicht, aber diese Krankheit, die mich so mitgenommen hat, eine Chance zu nennen, hat mich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen echt mal tief durchatmen lassen.

    Ja, die Chance. Wer nicht impft, spekuliert doch meines Erachtens darauf, dass Kind die Erkrankung früh durch macht und nicht nur auf späteres Impfen.

    Was der eine Chance nennt, nennt der andere Risiko. Ich denke, wir kommen hier weder im Wortgebrauch noch in der Kosten-Nutzen-Abwägung zusammen. Müssen wir auch nicht!


    Ich weiß nicht, ob jede, die ihr Kind nicht gegen Windpocken impft, die Hoffnung hat, dass es sich früh ansteckt und dem Kind die Impfung "erspart" bleibt. Ich kann mir vorstellen, dass es auch einige gibt, die ihr Kind nicht impfen und hoffen, dass es einfach gar nicht erkrankt, und andere, die ihr Kind nicht impfen können. Diese Gruppen würden vermutlich auch nicht von "Chance" sich anzustecken sprechen sondern von Risiko.


    Ich hüpfe aber dann mal hier heraus, ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung und eine nervenschonende Quarantänezeit!

    Ich kenne einen Fünfjährigen der Farben noch nicht sicher zuordnet und auch mal falsch benennt, und bei dem sehen das sowohl Erzieherinnen als auch der Kinderarzt entspannt.


    Um grundsätzlich zu gucken, ob Knautschi das Konzept Farbe verstanden hat, kannst du ja vielleicht mal den Tipp oben testen, und gucken, ob Knautschi Dinge gleicher Farben zuordnet. Legosteinchen zum Beispiel. Ich würde da drei Haufen aus Legosteinchen bilden, blau, gelb, rot, und dann dem Kind einen Stein in die Hand geben: Wo gehört der hin?

    Damit nimmt man ja den Ungeimpften auch immer mehr die Chance, sich anzustecken und dann werden die Erkrankten immer älter.

    Die Chance?
    Ich war im Grundschulater, ungeimpft und hab diese "Chance" leider wahrgenommen und hätte zu gern darauf verzichtet, Windpocken waren die schlimmste Kinderkrankheit, an die ich mich erinnern kann, ich fand es ganz, ganz furchtbar.

    Ich möchte hier keine Impfdiskussion lostreten, weil hier sich hier sicher alle so oder so längst ihre feste Meinung gebildet haben, ob eine Windpockenimpfung notwendig ist oder nicht, aber diese Krankheit, die mich so mitgenommen hat, eine Chance zu nennen, hat mich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen echt mal tief durchatmen lassen.

    Mir ist mal ein Steingutteller auf den großen Zehnagel gefallen, und der hat sich dann auch verabschiedet. Die Zwischenstadien sahen alle aus nach - kommt nichts neues - urks, was ist das denn - na der sieht ja aus - wo will der denn hinwachsen - und nach 2 Jahren war alles wie vorher, man sieht rein gar nichts.


    Falls dich dieser Erfahrungsbericht beruhigt :)

    Ich sehe den Punkt, an dem man ansetzen könnte, auch beim Mittagsschlaf, aus eigener Erfahrung. Es macht den Tag anstrengender, wenn der wegfällt, aber unsere Kleine ist zu diesen Zeiten bis 23 Uhr hier rumgesprungen, solange sie mittags noch schlief. Und morgens um 7 aufgestanden, wohlgemerkt.

    Hat die Kita Sommerferien, sodass ihr es mal über einen längeren Zeitraum probieren könntet? Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr es versuchen wollt, rate ich euch zu einem ernsten Gespräch mit der Kita. Die müssen das dann stemmen, und ja, es ist leichter, ein müdes Kind einfach hinzulegen als es aufzufangen, aber der schwarze Peter wird dann an euch Eltern geschoben, und das ist nicht in Ordnung.


    Insgesamt klingt ihr sehr zugewandt, ihr findet eine Möglichkeit, das ruckelt sich wieder ein! (Ihr könnt es auch mit meiner Methode: Kind auf dem Arm tragen und singend im dunklen Flur hin- und herlaufen probieren, dann ablegen, wenn es eingepennt ist, aber ideal ist anders ;)

    Wenn ich mich recht erinnere, war Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung auch stark an unserer Sprachentwicklung beteiligt. Es gab damals diverse Dialekte, Niederdeutsch (Norden), Oberdeutsch (Süden) und Mitteldeusch (erklärt sich von selbst), und er musste eine Sprachform nehmen, die möglichst alle verstanden. Und diese Dialekte gab es überwiegend mündlich und mit schlichter Grammatik - also musste er sich da etwas zusammenstückeln.


    (Die Liste der Redewendungen, die er sich dabei ausgedacht hat, finde ich auch beeindruckend, ich meine mich zu erinnern dass sowas wie "Feuereifer", "auf Sand bauen", "Wissensdurst" dabei waren. )

    Bei Astra ist ein Abstand von 12 Wochen empfohlen. Wenn er den Termin um 6 (?) Wochen vorverlegt, dann reduziert sich der maximale Impfschutz. Er hat auch nicht wirklich einen Nutzen, vorher schnell eine Zweitimpfung durchführen zu lassen. Der Impfschutz baut sich kontinuierlich bis zu 12. Woche immer weiter auf, wird dann durch die Zweitimpfung nochmal ausgeweitet. Ich würde das allein schon deshalb nicht machen.


    https://www.br.de/nachrichten/…en-abstand-besser,SWiEvIO

    Ich unterschreibe mal hier, ich habe mir auch die 12 Wochen Abstand geben lassen, obwohl mir ein früherer Zweitimpftermin angeboten wurde.
    Falls verschieben aus irgendwelchen Gründen für euch nicht sinnvoll oder möglich ist: Die Reaktion bei der Zweitimpfung soll ja deutlich milder ausfallen, ich würde durch meine Sorgen vor der Reaktion keinen Urlaub verschieben sondern eher etwas Paracetamol einpacken.

    Ich sehe selbst bisweilen oft ziemlich verranzt aus, meine Lieblingsschuhe sind völlig zerfleddert, und gelegentlich denke ich nicht daran, mich nach einer Gartenaktion umzuziehen, wenn ich in die Öffentlichkeit gehe. Mein Kind sieht entweder aus wie aus dem Ei gepellt oder als hätten wir zuletzt vor 3 Jahren neu eingekleidet. Und auch sie bezahlt gerne eigene Dinge mit Kleingeld.


    Also auch hier eine Stimme dafür, den Impuls zu unterdrücken und kein Geld anzubieten. Lieber ein Lächeln, das gemeinsame Freude über das Kind zeigt.

    Liv , Kuekenmama und andere die mit Gordon Erfahrung haben. Wie wichtig findet ihr diesen ersten Schritt zwar noch zu stillen, aber nicht dabei einschlafen zu lassen? Ich weiß gar nicht wie das gehen soll, sie schläft ja normal eben an der Brust direkt wieder ein. #blink Für mich klingt es einfacher, direkt nur noch zu kuscheln. Aber ich will es ihr natürlich auch nicht noch schwerer machen als nötig...

    Ich habe das Kind nachts abgestillt, weil sie Kariesprobleme bekam, also war Einschlafstillen keine Option mehr. Fall es eine gewesen wäre: Ich hätte es gemacht, Gordon hin oder her. Denn meine Alternative, um das Kind in den Erstschlaf zu bekommen, war ein Eigentor: Ich hab sie hin- und hergetragen und dabei gesungen, bis sie müde wurde. Und dann vorsichtig abgelegt, was natürlich meist nicht gut geklappt hat, sodass ich wieder hin- und herlief (meine Kleine nannte das dann ganz schnell "herlaufen!" und forderte es vehement zu jedem Schlafen ein). Ich hätte viel, viel lieber zum Einschlafen gestillt, meist war ich nämlich viel müder als das Kind.

    Aber immerhin war dann, wenn das geschafft war, die Nacht ruhig... das hat viele Kräfte wiedergebracht, denn vorher ging ich auf dem Zahnfleisch.

    Liv , Kuekenmama und andere die mit Gordon Erfahrung haben. Wie wichtig findet ihr diesen ersten Schritt zwar noch zu stillen, aber nicht dabei einschlafen zu lassen? Ich weiß gar nicht wie das gehen soll, sie schläft ja normal eben an der Brust direkt wieder ein. #blink Für mich klingt es einfacher, direkt nur noch zu kuscheln. Aber ich will es ihr natürlich auch nicht noch schwerer machen als nötig...

    Ich habe das Kind nachts abgestillt, weil sie Kariesprobleme bekam, also war Einschlafstillen keine Option mehr. Fall es eine gewesen wäre: Ich hätte es gemacht, Gorden hin oder her. Denn meine Alternative, um das Kind in den Erstschlaf zu bekommen, war ein Eigentor: Ich hab sie hin- und hergetragen und dabei gesungen, bis sie müde wurde. Und dann vorsichtig abgelegt, was natürlich meist nicht gut geklappt hat, sodass ich wieder hin- und herlief (meine Kleine nannte das dann ganz schnell "herlaufen!" und forderte es vehement zu jedem Schlafen ein). Ich hätte viel, viel lieber zum Einschlafen gestillt, meist war ich nämlich viel müder als das Kind.

    Aber immerhin war dann, wenn das geschafft war, die Nacht ruhig... das hat viele Kräfte wiedergebracht, denn vorher ging ich auf dem Zahnfleisch.

    Liv Ist das quasi das hier, Abstillen nach Gordon? Das hab ich mir nämlich jetzt abgelesen und ins Auge gefasst für eines Tages, weil wir hier ja auch so ne anstrengende Nachtsituation haben, allerdings ist meine Maus ja erst 9 Monate alt, weswegen ich diesen Weg bisher noch nicht in Betracht ziehe.


    Ich setz mich hier auf jeden Fall mal dazu MurmelchenMama , dann kann ich aus deinem Weg vielleicht schon was für mich mitnehmen :)

    Hallo enfj-a :) Genau, Gordon habe ich mir als Vorbild genommen, es schien mir am machbarsten zu sein. Für uns hat es gepasst.

    Ich habe die Tochter nachts mit 18 Monaten abgestillt, und tagsüber stillten wir, bis sie dreeinhalb war (wenns nach ihr ginge, würde sie vermutlich heute noch stillen ;) . Das Abstillen war kein Spaß und es hat einige Nächte gedauert, bis sie es akzeptiert hat. Ich habe das mit ihr allein ausgemacht (also ohne Papa), das schien mir richtiger - ich wollte ja auch noch für sie da sein


    Ich kann dir berichten, wie ich es gemacht habe: Ich habe mir einen festen Zeitraum gesetzt, an dem ich nicht stillen wollte. Zunächst war das nicht die ganze Nacht, sondern zunächst von 10 bis 2. Das Tochterkind hat alle einandhalb Stunden gestillt, natürlich war da viel Wunsch von ihr in der Nacht... aber da ich für mich selbst so klar hatte, dass ich nachts abstillen wollte, ging das auch. Ich habe ihr immer wieder erklärt, die Brüste schlafen - wir schlafen jetzt auch, und morgen, wenn es wieder hell wird, sind auch die Brüste wieder wach. Die Trauer, die das ausgelöst hat, habe ich versucht, mit viel Kuscheln auszugleichen... das ging nicht so besonders gut, aber es ging irgendwie. In der nächsten Nacht hab ich den Zeitraum etwas erweitert, danach noch mehr, und nach einer Woche war das Thema ausgestanden, und, tatsächlich, mein Ständig-wach-Kind schlief jetzt mehrere Stunden am Stück, und auch ohne Brust wieder ein, es war ein Segen. Trotzdem war es hart, und ich wäre sicher eingeknickt, wenn ich nicht gute Gründe gehabt hätte.

    Ich möchte einwerfen, dass das Thema echt vorsichtig behandelt werden soll, weil es immer wieder Kinder geben kann, die sich dann ekeln, im schlimmsten Fall vor sich selbst, und den kleinen unsichtbaren Dingern auf ihrem Körper misstrauen. Bitte behalte im Kopf, dass es diese sensiblen Kleinen gibt, die sich dann still für sich einen Kopp machen, und eventuell zuhause heulend am Waschbecken stehen und sich die Hände wild schrubben, oder in Panik geraten, weil sie in einem unbedachten Moment an ihren "unsauberen" Fingern gelutscht haben. (Merkt man, ich spreche da aus Erfahrung).

    Danke fürs Mitbedenken!