Beiträge von Liv

    Bist du sicher, dass das "beste Leserin" eine extra Mädchenkategorie bedeutet? Ich erwarte eigentlich, dass eine Gewinnerin selbstverständlich als "beste Leserin" ausgezeichnet wird. Und nicht als "bester Leser". (wenn der Begriff überhaupt vorkommen muss, siehe Beitrag von Nachtkerze, das ist eh besser). Wenn ich als "bester Leser" ausgezeichnet würde, empfände ich es als falsch.

    Ein Mädchen wurde als beste Leserin ausgezeichnet, ein Junge als bester Leser - wenn es hier nur ums korrekte Gendern gegangen wäre, hätten beide ja nicht "beste, bester" sein können, sondern es wäre um Platz 1 und 2 gegangen #gruebel

    Tatsächlich wünsche ich mir seit Jahren, dass der Vorlesewettbewerb zwei Kinder unterschiedlichen Geschlechts prämiert.

    Mit fällt nämlich immer wieder auf, dass viele Jurymitglieder (ich bin da sehr oft Teil von) die Jungs besser bewertet als die Mädchen. Das spreche ich durchaus immer mal wieder an, hin und wieder wird dann offen gesagt: "Na ja, aber Jungs hören in dem Alter eben auch oft auf zu lesen (was statistisch gesehen tatsächlich stimmt) und man müsse sie doch motivieren."

    Darauf kann ich nicht neutral antworten, ich hab als Kind zweimal in Vorlesewettbewerben gegen (meiner Meinung nach völlig übertrieben vorlesende) Jungen verloren ;) #rolleyes

    Danke Leslie Winkle und Kalliope für eure Beispiele. Ich denke, da würde man noch vieles in der Art finden.


    Es ist ein zweischneidiges Schwert. Spontan finde ich, dass man Mädchen und Jungen in so etwas wie "Denksport" nicht trennen sollte. Ob es Lesen oder Mathe ist: Die Voraussetzungen sind - oder sollten! - für alle Geschlechter gleich sein. Und dann sollte man die Geschlechtertrennung nicht künstlich herbeiführen.

    Praktisch weiß ich, dass es leider nicht so ist, und das kekst mich an.


    Leslies Beispiel für die Schauspielleistung ist auch so eine harte Nuss. Wenn die Voraussetzungen für Männer und Frauen wirklich so verschieden sind, dass es z.B. viel weniger gute Frauenrollen als Männerrollen gibt, wie kann dann ein Wettbewerb noch geschlechterübergreifend gleiche Chancen bieten?


    So lange es Wettbewerbe gibt, kommt man wohl immer wieder vor diesen Knackpunkt...

    Die Tochter hat zum Ende des letzten Schuljahres überraschend eine Urkunde bekommen:


    "Beste Antolin-Leserin der Klasse 1".

    Der Junge mit den meisten Punkten hat eine ebensolche Urkunde bekommen: "Bester Antolin-Leser..."


    Es wurde also jeweils das beste Mädchen und der beste Junge ausgezeichnet, egal ob jetzt der zweitbeste Junge mehr Punkte hätte als das erstbeste Mädchen oder umgekehrt.


    Wie finde ich das denn jetzt? Ich komm da gedanklich auf keinen grünen Zweig. Spontan denke ich: Das ist doch doof. Und ungerecht. Und was soll das überhaupt.

    Ich vermute, dass die Lehrerin davon ausgegangen ist, dass Jungen eher weniger lesen und daher als gesonderte Gruppe angespornt werden müssten... aber ist das nicht ein Vorurteil? Ist das Fakt? Und selbst wenn: Bleibt eine getrennte Auszeichnung nicht trotzdem ungerecht? Wir sind doch hier nicht beim Hochleistungssport, bei dem Frauen physisch bedingt nicht so viele Muskeln aufbauen können und daher von Männern getrennte Wettbewerbe haben.


    Fragen über Fragen. Wäre lieb, wenn ihr mir mal beim einsortieren helfen könntet.

    Egal was dein Beruf ist, ich denke es ist halt wichtig sich gute Policen auszusuchen. Habt ihr irgendwelche Versicherungen mit der ihr selbst erfahrungen habt? Ich habe nicht viel Erfahrung aber trotzdem denke ****Werbung gelöscht*****

    Ist ja prima - beim Antworten wird einem angezeigt, dass der Beitrag schon so alt ist, dass keiner mehr drauf antworten wird . So wichtig ist die Info also, interessant. #nägel

    Ist der Nick, der für die Werbung erstellt wurde, dann für immer vergeben?

    Die armen Matthes dieser Welt, die rabig werden wollen... #knuddel

    Ich bin ja recht neu hier. Sind das Werbebots? Oder schlechtbezahlte Leute, die Werbung in Foren unterbringen sollen?

    Gute Frage. Stell ich mir auch immer mal wieder. Unser Technik-Profi ist leider nicht mehr da, die hätte das sicher gewusst. Ich weiß leider nicht, ob sich im Bereich Sozial-media IT noch jemand von den Raben gut auskennt. #gruebel

    Jetzt bin ich aber neugierig!

    Fast so neugierig wie, warum man den Schutz nur für "das erste Mal" besorgen sollte. Gewöhnt sich das Kind damach ans fallen? Ist der Schutz dann schon kaputt? Fällt es nach einem Mal nie wieder? Gibt man die nach dem ersten Sturz zur Adoption frei?

    Ich habe so viele Fragen...

    Ich habe die letzten drei Seiten nicht gelesen, falls der Vorschlag schon kam: Ich würde den Kindern ggf. ein, zwei Bilder zeigen und beobachten, und besprechen, wie es sich anfühlt. Vor Ort ist das allerdings nochmal eine ganz andere Nummer.

    Mit meiner Tochter wäre das nicht gegangen, würde auch jetzt noch nicht gehen und in absehbaren Jahren ebenfalls nicht. Da würde sich mir die Frage gar nicht stellen.

    Die Tochter scheute sich ebenfalls sehr vor Wasser in den Ohren, im Gesicht, Spritzer, nasse Haare... Schwimmkurs wollte sie auf GAR KEINEN FALL. Als sie 5 war, habe ich angefangen, mit ihr ins Schwimmbad zu gehen (das hätte ich früher machen können, finde ich im Nachhinein), und sie daran zu gewöhnen, dass sie Wasser ins Gesicht bekommt, wenn in der Nähe ein Kind planscht. Wasser am Rest des Körpers war kein Problem, das fand sie toll.


    Wir haben so alle 2-3 Wochen weiter gemacht, ein wenig im Wasser spielen, dann mit Schwimmkissen (die aus Stoff mit Band - klare Empfehlung!) Schwimmbewegungen üben, aber auch ganz viel spielen. Es hat etwa ein Jahr gedauert, da konnte sie schwimmen. Tauchen traut sie sich jetzt noch nicht, aber ich bin zuversichtlich, dass das wird, denn inzwischen findet sie es ganz ok, wenn das Wasser in die Ohren schwappt oder mal aus der Nase geprustet werden muss. Sie hatte jetzt, kurz nachdem sie es konnte, ein halbes Jahr Schwimmpause durch Corona und wie wir letzte Woche herausfanden, kann sie es noch und hat nichts verlernt. Das hat uns beide sehr gefreut. Auch wenns kein Seepferdchenniveau hat, sie bleibt erst mal oben, kommt gut vorwärts, fühlt sich gut - der Rest kommt dann schon.

    Also wir haben jetzt in den sauren Apfel gebissen und damit unsere Sorgen ein Ende haben, das Bett verkauft und uns auf Lattenrosten auf dem Boden einquartiert. Damit haben wir einen "nahtlosen" Übergang zum Babybett und falls es der Kleine schafft, sich rauszurobben, fällt er 3 cm tief in Mamas Arme :D

    :) Unser vorübergehendes Lattenrostbodenleben hat 5 Jahre gedauert, weil die Tochter sich als absoluter Rollmops herausstellte, die gerne nachts Wanderungen durchs Bett unternahm. Möge es bei euch ein klein wenig kürzer sein ;)

    Ich setz mich mal mit halber Popobacke zu euch, denn das Tochterkind (7) isst, tja, eintönigst, ihr kennt das. Nicht so heftig wenig, wie bei manchen von euch, aber weit entfernt von ""normal"". Ich habe hier unseren Familienkalender, in den habe ich notiert, wenn das Kind etwas Neues probiert hat. Es gibt so etwa drei Einträge pro Jahr. Nun gut.


    Aber heute, ich reibe mir immer noch ungläubig die Augen, war sie mit mir im Garten und kündigte an, probieren zu wollen: Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Tee aus diesen Pfefferminzblättern da und vielleicht, ganz vielleicht sogar ein Fitzelchen vom Salat. Bis auf eines hat sie es tatsächlich durchgezogen. Ganz freiwillig, überaus vorsichtig, hat sie daran herumgeknabbert und die Himbeeren sind jetzt auf den Speiseplan eingezogen. #flehan


    Juchuuu! #applaus

    Die hiesigen Grundschulkinder spielen sowas wie "einer macht Schritte/Bewegungen vor, die anderen spiegeln die". So etwa wie angelernten Tanzgruppen. Das könnte ich mir für mittelgroße Gruppen vorstellen oder als Spielidee für zwei.

    Liebe Svenja (ich hab mir mal die Leerstellen vollgepuzzelt),


    ans genaue Schlafverhalten mit 4 Monaten erinnere ich mich nicht mehr, ich war zu müde, um mir irgendwas zu merken. Ich weiß aber ganz genau, dass die Mini-Tochter nie, nix, niemals länger als 1,5 Stunden am Stück geschlafen hat, weder tags noch nachts. Und nur einschlief durch Stillen (aber dann durfte man sich nicht wegschleichen, weil sonst Alarm Alarm...) oder durchs Herumtragen. Andere Optionen gab es nicht. Ich habe also tiefes Verständnis und Mitgefühl für dich. Ich behaupte jetzt nicht, dass das bald besser geworden wäre, aber bei uns WURDE es besser.. und diese Nichtschläferin pennt nun seit Jahren die Nächte durch. Mag es sich wie eine Ewigkeit ohne Schlaf anfühlen, es geht vorbei. Jede schlechte Nacht bringt dich einer guten eine Nacht näher!

    Ich kann Tip Toi empfehlen, wenn die Bücher länger mal weggelegt werden, sind sie (bislang, Kind ist 7) immer mal wieder interessant. Ausleihen würde ich kaufen aber vorziehen, bis auf die Monsterstarke Musikschule: Die wird hier seit zwei Jahren immer wieder rausgeholt.

    Hier sind schon gute Dinge geschrieben worden.


    Die Tochter hatte auch mal so eine Phase, in der sie sich immer selbst überhöhen musste, um ihr Selbstwertgefühl aufzupeppen. Sowas wie "ich konnte das in dem Alter schon", oder "die kann noch gar nicht so gut... wie ich", wurden von mir nicht unkommentiert stehen gelassen, jedenfalls nicht, wenn es sich in dieser Phase gehäuft hat. Man kann sich auch toll finden, ohne der/die Tollste sein zu müssen. Ich hab dann bewusst immer wieder darauf hingewiesen, dass ja, sie konnte xy schon in dem Alter, aber vielleicht kann das andere Kind ja etwas anderes gut, (was meinem Kind vielleicht eher schwer fällt, oder mühsamer gelernt wurde.) Wir hatten sehr viele Gespräche in dieser Richtung. Und ich erwähne im Alltag auch immer wieder, wenn ich etwas nicht kann und wobei ich selbst üben musste, damit es fürs Kind ganz normal vorgelebt wird, dass man nicht perfekt sein muss und jeder in etwas anderem gut ist. Die Phase ging vorbei und ist bisher auch nicht zurückgekommen. Und ich merke, dass die Tochter sich so einige aus diesen ganzen Gesprächen herausgezogen hat und die Welt nicht mehr so in schwarz und weiß einteilt.


    Was das Vollabern von Erwachsenen angeht: Die meisten Erwachsenen lassen schon deutlich erkennen, wann es ihnen zuviel wird, aber für manche Kinder sind diese Zeichen noch nicht gut genug lesbar. Ich würde wohl versuchen, deinen Sohn spätestens im Nachhinein darauf hinzuweisen... "Guck mal, der hat jetzt schon zweimal versucht, tschüss zu sagen... schau mal, der hat immer wieder die Hand an die Klinke gelegt... du hast ihn da unterbrochen... er hat xxx gesagt und wollte damit darauf hinweisen, dass er jetzt weiter gehen möchte..."


    Du schriebst, dass dein Sohn von dir seine Erklärungen bestätigt haben möchte. Das stelle ich mir sehr anstrengend vor. Mir fällt da nur ein, zusammen nachzulesen, was die richtige Erklärung ist (wenn möglich), und das Weltbild wieder etwas gerade zu rücken. Lustigerweise hatte ich mit der Tochter gestern beim Abendspaziergang die Unterhaltung darüber, dass so RICHTIG schlaue Menschen es ruhig zugeben, wenn sie etwas nicht wissen, und diejenigen, die NIE zugeben, wenn sie etwas nicht wissen, sind gar nicht wirklich schlau. Das war so die Zusammenfassung meiner Tochter. Und die hätte sie im Jahr davor noch nicht so formuliert... im Gegenteil.

    Die Logik dahinter, Kindkrank von diesem System auszunehmen, erschließt sich mir auch nicht.
    Eventuell wird befürchtet, dass Eltern dies ausnutzen, oder Kinder nicht mehr vorstellen, die vorgestellt gehören. Ich kann da nur spekulieren (und die Augen verdrehen).