Beiträge von enfj-a

    Falls das relevant ist - mir wurde gesagt, dass man das nur beantragen kann, wenn die Kinder in Deutschland geboren wurden und dort auch in den ersten 3 Lebensjahren lebten.

    Bin kein Experte, aber das ist, glaube ich, nicht korrekt. Ich hab schon für Personen, deren Kinder definitiv diese Kriterien nicht erfüllen, bei der Rentenversicherung die Anerkennung beantragt (bei 8 Kindern und der Anrechnung dieser Zeiten kann nämlich ein Anspruch rauskommen, selbst wenn keine Einzahlungen aus Erwerbstätigkeit vorlagen, was in meinen Fällen aber vor allem für die Frage der Krankenversicherung interessant war). Wenn du dazu mehr wissen möchtest, schreib mir, ich kann dann nochmal nachfragen.

    Ich fänds ja mal einen Ansatz, ICH würde immer mal direkt alle mich betreffenden Daten, Befunde, Werte etc selbst kriegen, ohne das jedes Mal explizit und gegen genervte Ärzte und Arzthelfer einfordern zu müssen (und jede Kopie selbst bezahlen, ist klar). Wenn ich dann endlich mal alle MEINE und MICH betreffenden Daten selbst habe, dann kann ich die nämlich auch selbst nutzen und (ganz analog) zugänglich machen.


    Okay, Rant Ende #rolleyes


    Zur ePA: Ich grusel mich nichtmal vor der Frage, wer da wann was einsehen kann und darf, ob das opt-in oder -out ist, freiwillig oder "obligatorisch". Für mich beginnt und endet die Debatte mit der nicht gewährleisteten und nicht zu gewährleistenden Datensicherheit, die ja am Ende bei der einzelnen Praxis liegt. Völlig sach- und fachfremde Menschen werden da mal wieder mit technischen Themen alleingelassen, man sieht ja beim Thema "Digitalisierung an Schulen", wie super sowas funktioniert...


    Wird die ePA eigentlich mit der Steuer-ID verknüpft?! (Okay, ich werde polemisch... #rolleyes)

    Danke für diesen Beitrag. Abgesehen davon, dass für mich damit 80% der Diskussionen in diesem Strang quasi erschlagen sind und mE der wichtigste Punkt festgehalten (alles andere dreht sich ja hier irgendwie als nur im Kreis), möchte ich deinen Post am liebsten ausdrucken, vervielfältigen und zahlreichen Menschen in die Hand drücken, damit sie endlich mal den Kopf aufmachen und mir nicht auf die Nerven gehen mit ihren Schubladen. Ich bin nämlich auch schwer einzuordnen und bin mich deswegen dauernd am erklären- dabei bin ich davon überzeugt, dass das im Grunde genommen ganz vielen denkenden Menschen so geht (und das sind sehr viele, leider wird immer so getan als wäre die Welt so einfach... wäre ja auch schön). Ich sehne mich nach einer Welt ohne "Filterblasen" und dazugehörigen Algorithmen, damit diese Feststellungen endlich mal wieder ins Bewusstsein der Menschen verrückt.


    Danke.

    nee nicht sexistisch, es fasst die Statistik zusammen.

    Welche? Die Aussage war ja recht pauschal und bezog sich auf nichts konkretes.

    Zahlen und Statistiken sind erstmal Fakten, die können selbst ja eh nicht sexistisch oder rassistisch sein. Sie können aber für solche Aussagen verwendet werden (selbst wenn sie die Aussage garnicht stützen, man kennt das ja aus zahlreichen Zusammenhängen).

    "Männer" hast du behalten. Damit ist es ja immerhin noch sexistisch.

    Nicht ganz, auch Frauen können sexualisierte Gewalt ausüben.

    Sorry da OT, aber das ist etwas, das ich nicht unkommentiert stehenlassen möchte, da es einfach zu oft übersehen wird.

    Mein Bauch hatte am Ende 117cm und heraus kam ein durchschnittliches kleines Mädchen von 3310g - und ich bin eigentlich sehr schlank. Ich glaub der Bauchumfang ist kein sehr nützlicher Indikator...

    Aber Polarlicht du klingst, als könntest du das jetzt auch einfsch annehmen und alles so kommen lassen, wie es eben kommt. Schön, dass es sich fpr sich jetzt nochmal so harmonisch in Richtung "Schwangerschaftsende" und Geburt entwickelt. Bestimmt hat die Hebamme da auch einen Anteil dran #top


    Kuekenmama wegen Rückbildung: ich hätte am 9.9. starten können, werde aber erst den nächsten Kurs nehmen, der im Oktober beginnt. Bei mir macht das dasselbe Familienzentrum, bei dem auch der Vorbereitungskurs war..

    Habe schon alles notiert in den letzten Tagen, damit ich die Details nicht vergesse, und auch mit meinem Mann schon etwas rekapituliert. Er hat ja nochmal ne andere Perspektive auf das Geschehen gehabt und konnte meine Erinnerungen da noch ergänzen.


    Ich würde sagen: Wäre es nicht so unfassbar heiß gewesen und hätte mich das deswegen nicht so schrecklich viel Kraft gekostet - vor allem zwischendurch in der Wanne, die an sich ne gute Idee war, aber für die Presswehen war es da einfach zu heiß - die Geburt hätte in beeindruckend kurzer Zeit rum sein können. Das hätten wir auch zuhause super geschafft und vielleicht wäre es gegen Ende sogar etwas weniger holprig gewesen (kurz vor Schluss hatte die Kleine noch eine Hürde bei der Schulterentwicklung, die Hebamme hat mit Manualhilfe unterstützt), aber alles in allem war das super! Vor allem, weil wir einfach die ganze Schicht der Hebamme abgedeckt hatten und so auch nicht mehr wechseln mussten oder so! Was für ein Glück! Die Ärztin war uns unsympathisch, aber die war ja auch nur kurz involviert #rolleyes


    Aber die Nachgeburtsphase.... das wäre zuhause auch so gekommen und mehr als n Oxytropf hätte man da auch nicht machen können. Anderthalb Liter Blut, aber man weiß das ja nicht ab Beginn, also wären wir wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen ins Krankenhaus gefahren - und zwar in das näher gelegene, das ich so unschön fand. DAS wäre Stress gewesen... hätten die mich dann auch dort behalten? Hätten mein Mann und die Kleine bleiben dürfen?! Im Krankenhaus in dem wir waren, waren tatsächlich keine Familienzimmer mehr frei, aber man hat für uns trotzdem ein Zimmer aufgetrieben und es kurzerhand zu einem Familienzimmer erklärt! Da haben wir dann mitten in der Nacht auch noch was zu essen bekommen und die Kinderkrankenschwester kam nochmal runter wegen der ersten Stillversuche... Also, ich kann echt nur sagen: das ist so, so toll gelaufen! Wir sind überglücklich und stolz und vollkommen von den Socken!


    Ich bin noch geschwächt, aber so langsam komme ich kreislaufmäßig wieder auf die Beine. Dammriss knapp 2. Grades, der genäht wurde, macht aber keinerlei Probleme. Die Hebamme war gestern schon da und hat uns unter die Lupe genommen, mein Mann ist... der Wahnsinn!!! Ich glaub da muss ich irgendwann nochmal ne eigene Lobeshymne zu schreiben, allein was er mich unter der Geburt unterstützt hat! Und natürlich wie er jetzt vollkommen für uns da ist und manchmal halt etwas verwirrende Sachen brabbelt, weil er halt echt schockverliebt ist. Und das Kind ist so super und entspannt und hübsch und für uns zwei blutige Anfänger wirklich eine Wohltat - aber damit muss ich dann wohl bald mal umziehen Richtung "Krabbelgruppe" #zwinker


    Nicht ohne hier nochmal dazulassen: Danke für euer Dabei-sein in diesem Thread, für mich als Ersttäterin und Neu-Rabin war das wirklich eine Anlaufstelle und ein kleiner Fixpunkt, gerade auch in diesen Corona-bedingt zurückgezogenen Zeiten und mit den Fragen und Verwicklungen, die diese eigentlich so unproblematische Schwangerschaft dann doch hatte.


    Wir sehen uns auf der anderen Seite #cool

    Also, da hier jetzt gerade wieder jemand selig schläft, versuche ich das mal kurz zusammenzufassen...


    Mittwoch war mir ja nicht gut... ich hatte in einem letzten Anflug von Ehrgeiz den Nachmittag hochkonzentriert an der Nähmaschine verbracht - und vergessen zu essen. Folge war natürlich ein sehr niedriger Blutdruck, Kreislaufprobleme, bei dem Wetter... Kopfschmerzen hatte ich auch. Am frühen Abend war die Hebamme da und fand auch noch Eiweiße im Urin... kurz gefasst: wir waren mitten in der Nacht noch im Krankenhaus um eine Präeklampsie auszuschließen, weil es wirklich garnicht besser werden wollte... wurde es dann aber doch und die Blutwerte waren super. Der Weg war also umsonst. Wobei: so hatten wir auch endlich mal den Kreißsaal gesehen #rolleyes Und auf dem CTG, das die natürlich machen wollten, sah man sogar Wehen, die iuch kaum bemerkte und die recht regelmäßig zu sein schienen. Fruchtwassermenge fanden die auch noch toll, wir konnten also die nächste "über-ET-Kontrolle" auf Samstag hochhandeln.


    Donnerstag hab ich mich erholt, in der Nacht zu Freitag bin ich um 3 Uhr nachts von Wehen aufgewacht! Den Morgen über kamen die auch recht regelmäßig und ich kam gut damit klar, am Mittag der "Wannen-Test": oh ja! Da wurde nix besser, ganz im Gegenteil, da waren wir mal zwischendrin bei zweieinhalb Minuten Abständen!

    Wir haben also auf die Wehenbegleitung mit der Hebamme dann eher verzichtet und sind direkt ins Krankenhaus #freu


    Da trafen wir dann um 15 Uhr auf eine nette junge Hebamme, ruhige und klare Person, mit der wir sehr gut zurecht kamen und die uns erstmal bestätigte, dass schon alles im Gange war: Muttermund bei 4cm. Und ein Köpfchen, das schon mächtig drückte! Es ging so stetig weiter und um 21.18 Uhr kam, nach einer bis auf zwei Buscopan interventionsfreien Geburt :P unser Möhrchen auf die Welt!


    Kurz danach problemlos und vollständig die sagenumwobene Plazenta! Von der sich herausstellte, dass sie einfach ungewöhnlich groß war!! Aber nix verwachsen oder so! Nur durch die Größe war auch die Stelle, an der sie angewachsen war, überdurchschnittlich groß und die Gebärmutter konnte sich so schnell gar nicht zurückziehen, trotz Oxytropf, und ich verlor, nach dieser wetterbedingt schon sehr anstrengenden Geburt, 1,3 Liter Blut. Wir entschieden dann, die Nacht nicht noch heim zu fahren sondern im KH zu bleiben, durften aber am nächsten Tag heim #blume

    Huhu!


    Ich sitze hier gerade mit dem schönsten Mädchen der Welt! Zuhause!


    Freitag um 21.18 Uhr war sie da, ich schreibe die nächsten Tage noch ein bisschen was dazu. So viel vorab: Es ist alles für was gut. Es kommt immer so, wie es soll, aber man versteht es einfach immer erst hinterher :)

    Die kümmern sich da gut, und ich kann deine Ängste wirklich nachvollziehen und bin drauf eingestellt, dass es mir vielleicht auch so gehen kann in de ersten Tagen und Wochen. Aber fühle dich gewappnet!! Du hast dei Handwerkszeug und den Rest machen dein Baby und du einfach zusammen, deine Angst ist nur eine Vorsichtsmaßnahme deiner psyche und nichts, was dich runterziehen muss! Nimm sie an und sehe, dass du sogar in dieser für dich kritischen Situation ja genau das Gute für dich tust: Es artikulieren, dir hilfen vorschlagen lassen, es annehmen und Unterstützung erbitten! Die verlängerte Phase der "Aufsicht" im Krankenhaus und der holprigen start haben jetzt nur ein wenig das verstärkt, was so so viele frauen schon erlebt haben und erleben werden, es ist NICHTS das du dir vorwerfen musst oder so! Es wird alles gut und Winter ist auch Kuschelzeit!

    Sei mal gedrückt!#knuddel

    Wir sind hier in der Klinik nur noch wenige Tage...!Erst war Freitag angedacht , aber da meine HEbamme erst übernächste Woche wieder aus dem Urlaub da ist , hoffe ich das wir noch bis Montag bleiben können.Hört sich zwar jetzt doof an aber ich werd immer unsicherer und lasse mich von Mutter und Schwiegermutter verunsichern , das es doch jetzt doch etwas schnell wäre das Krankenhaus zu verlassen... Das nervt mich...!Vom Gefühl her sind die Tage gut, nur Nachts bekomme ich innderlich die Krise...!

    Also so auch dem Bauch heraus kann ich das gut verstehen, dass du lieber bis Montag warten willst, das ist vielleicht auch garnicht so, dass du verunsichert wirst, sondern dass das mit Blick auf die Anwesenheit deiner Hebamme schon auch vernünftig ist. Dann weißt du, dass da dein "Backup" ist. Ihr hattet ja auch einen aufregenden und besonderen Start und auch wenn es sich super entwickelt hat, hat man ja bestimmt noch so ein Gefühl von Unsicherheit mit Blick auf "wir allein daheim", wo ihr bisher die Unterstützung des Krankenhauses ja brauchtet. Aber sieh es vielleicht so: Bald braucht ihr die eben nicht mehr, weil die Kleine super Fortschritte gemacht hat, dann reicht euch das Wissen, dass die Hebamme da ist!


    Wieso ist nachts noch Krise? Gibt es mit dem Atmen nachts noch Probleme oder sind es vor allem deine Gedanken, die da kreisen?

    enfj-a : Den #angst hast du gesehen?

    Ja, gerade deswegen habe ich mich dann doch entschlossen zu schreiben, wie ich das empfinden würde. Mir schien das so, als wärst du selbst am Zweifeln, wie das rüberkäme, deswegen wollte ich schreiben, wie das z. B. bei mir ankommen würde.

    Aber ich sehe, dass wir uns da auch grundsätzlich unterscheiden, mich würde das z. B. nicht wütend machen. Deswegen gehst du da sicher auch anders ran als ich. Ich geh halt einfach immer erstmal davon aus, dass solches Handeln mit Blindheit zu tun hat, statt mit Blödheit. Hätte ich das nicht vor ner ganzen Weile zu meiner Grundannahme gemacht, würde ich wahrscheinlich jeden Tag ausrasten #rolleyes

    Oder die Erzieherin konsequent mit dem Namen einer ihrer Kolleg*innen ansprechen, weil ist dir nicht so wichtig, sind doch alles Erzieher*innen? #angst

    Ich fürchte nämlich, dass das Erzählen eigener Kindheitserlebnisse bei dieser Person nichts bringt, so wie du sie hier schilderst.

    Ich würde mich da an Stelle der Erzieherin ganz schön passiv-aggressiv angegangen fühlen #eek Und dann wäre das auch nicht sehr erfolgversprechend und man hat vielleicht über Jahre schlechte Stimmung. Und wenn die Gesprächsebene gerade die ist, dass die Erzieherin gesagt hat, das Auseinanderhalten halte sie für nicht so wichtig, dann wäre das erstmal der Punkt, an dem ich ansetzen würde. Das ist der offizielle "Verhandlungsstand", alles was die ggf. mangelnde Motivation der Erzieherin angeht ist ja erstmal spekulativ (auch wenn Muffelpuffels schreibt, dass sie aufgrund mehrerer Indizien zu diesem Schluss kommt).

    Ich seh schon, ich bin da scheinbar empfindlich....


    (mit der Vorgeschichte, selbst Zwilling zu sein und in den ersten 18 Jahren meines Lebens nie als Einzelperson wahrgenommen worden zu sein.... das möchte ich den Muffelpuffels ersparen).

    Genau deswegen finde ich es garnicht empfindlich. Und vielleicht findest du einen Moment, in dem du der Erzieherin davon erzählen kannst? Vielleicht auch mit einer griffigen Anekdote, wo du mal wieder verwechselt wurdest und dich das verletzt hat?

    Das ist vielleicht einfach schwer nachzuvollziehen für Nicht-Zwillinge, die das als ein lustiges Phänomen ansehen und gerne dieses "beide gleich!" annehmen, weil sie es irgendwie schön finden.

    Ich bin kein Zwilling, hatte aber eine fast gleich alte Cousine, selbe Haarfarbe, aber sonst hatten wir echt nichts gemeinsam. Ein richtiges Mädchen mit Hang zu Ponys und Rosa. Und ich war mehr so der eigenbrötlerische Typ inmitten eines Lego-Chaos. Und ständig hat man uns aus der Verwandschaft heraus die gleichen Dige geschenkt - und ratet mal, welche das waren, wo wir doch die ersten Mädchen waren im Umfeld #rolleyes Meine Oma hat uns sogar die gleichen Faschingskostüme genäht - natürlich pinkes Prinzessinnenkleid, mit Krönchen und allem. Gibt nur verheulte Bilder von mir damit.

    Das meine ich mit Anekdote. Da wird das für jemanden, der sich jetzt von sich selbst heraus irgendwie nicht so einfühlen kann/will, manchmal plakativer.

    Einleitung ohne irgend einen kritischen Befund kommt bei mir einfach nicht in die Tüte, bumms aus. Isch bin zweiunverzisch Jahr und Elektroinscheniör (verzeiht, hessische Humorprägung), ich lass mich da nicht kirre machen an ET+7 oder 10. Ich werde sehr offen sein für alternative Vorschläge, die Hebammen im KH bieten ja vielleicht auch Akupunktur an oder wissen, wer das anbietet (meine glaube ich nicht, muss aber nochmal fragen), und nur die paar Tage drüber sind für mich nix pathologisches.

    Meine Hebammen werden mich erstmal fragen, was ich denn so bisher selbst anstupse (Treppensteigen ist in unserem Haus quasi eh nicht vermeidbar #freu), und aktuell bin ich, bis auf ein bisschen Spaziergänge, vor allem dabei, mich innerlich einzurichten und mit dem Kind zu kommunizieren, Ruhe zu suchen. Wenn es für uns passt, fallen mir da auch noch andere Sachen ein, bei denen ich aber männliche Unterstützung brauche #cool