Beiträge von enfj-a

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    Ja, so sieht es hier in meinem Bekannten- und Freundeskreis auch aus :)

    Und dann sind ja immer auch so Sachen wie die oben erwähnte Querlage mit zu berücksichtigen.

    Und auch BEL ist für viele Frauen ein Grund für einen KS. Fließt alles mit ein...

    Komisch, dass man da keine Zahlen findet.


    Beim Rockenschaub gibt's noch Zahlen, das Buch hätte ich hier - aber letztendlich sagt der ja, gibt seiner Ansicht nach kaum wirklich handfeste KS-Gründe... und das ist ne sehr theoretische und idealistische Sicht auf die Sache, denn heute bzw real entscheidet das ja vor allem das Krankenhaus mit seinen Vorgehensweisen, Routinen, Vorkehrungen...


    Ich hab ja massive Vorbehalte gegen eine Geburt im Krankenhaus gehabt, weil ich in meiner Vorgeschichte ne Reihe von Gründen hatte.... Ein KS war dabei nur ein Randthema, eine mögliche weitere schlimme Ausprägung des an sich schon total unverkraftbar scheinenden Szenarios, mich in ein KH und in die Hände völlig fremder Menschen zu begeben (denen ich ein Handeln in meinem Sinne in der Frage nach einem KS ja gleich noch weniger zutrauen konnte...)


    Und dann habe ich zwei Wochen vor ET Bücher und Studien und Zahlen gewälzt, wie wahrscheinlich eine Plazentaimplantationsstörung und damit verbundene Risiken sind, Risiko für KS in dem Zusammenhang... und nix wirklich stichhaltiges gefunden natürlich. Was womit ich hätte arbeiten können...

    Gemeinsam mit meinem Mann habe ich entschieden, dass wir keine hausgeburt machen, auch wenn das Risiko eigentlich gering schien, dass es wirklich zu Komplikationen kommt... aber es war da und wir konnten offen üner unsere jeweiligen Ängste reden. Und wir konnten verabreden, was wir tun können, damit für mich/uns, diese KH Situation irgendwie bewältigbar wird... und eine Woche vor ET bin ich mit der Leiterin des Kreißsaals alles durchgegangen, sie hat sich tatsächlich zwei Stunden Zeit für mich genommen und alles notiert, es so aufgeschrieben dass es die diensthabenden Kolleginnen dann auch so vorfinden, dass sich denen erschließt was ich auf keinen Fall will etc... und wie unsere "Eskalationsdramaturgie" aussieht etc, bis hin zu Kaiserschnitt und dem was damit verbunden gewesen wäre.


    Das hat mir sehr geholfen. Mir hat auch sehr geholfen, dass mein Mann bis in die Details den Kenntnisstand hatte, den ich auch habe, und ich an meiner Seite jemanden habe von dem ich weiß, dass er die Nerven behält, für mich eintritt, dem das zuzutrauen ist.


    Und dann konnte ich mit aller übrigens Vorbereitung die ich hatte (bei mir im Kurs war KS übrigens Thema, die hat das sehr sehr toll gemacht!) in eine Geburt starten, eine Woche nach ET an einem tollen Sommertag und mit vile innerer Ruhe, weil ich wusste, dass ich alles getan habe, was ich hätte tun können, dass ich alles wusste, was mir eben möglich war zu wissen, dass es jetzt einfach nicht mehr in meiner Hand liegt, sondern ich und das Kind uns da tatsächlich einfach reinfallen lassen können.

    Und dann hatte ich ne wirklich tolle Geburt in diesem hebammengeleiteten Kreißsaal mit einer tollen jungen Hebamme, die genau "mein Typ" war und uns total damit unterstützt hat, dass sie uns klar vermittelt hat, dass wir scheinbar alles im Griff haben.

    Und am ende musste noch die Ärztin kommen wg schulterdystokie, die sich dann aber doch noch selbst löste, und dann hatten wir das tatsächlich geschafft.

    Und ich mit dieser riesigen Angst vorm KH und Interventionen etc.... hatte zwei Buscopan, das wars. Weil wir keine Angst hatten. Weil wir selbst beschlossen hatten, dass es so sein wird, nichts davon kam von außen.


    Ich weiß nicht, ob das im Falle KS auch geklappt hätte, ich denke aber schon. Zumindest wenn fremdbestimmung ein großer Aspekt deiner Ängste ist, dann kann das durchspielen, vorbereiten und vorab-beschließen bestimmter Szenarien eine Hilfe sein. Wenn man dann auf dich zukommt mit "wir würden jetzt zu einem KS raten", dann könntest du sagen "Ja, genau in einem solchen Falle habe ich vorher für mich festgelegt, dass das für mich dann die richtige Option wäre." Und dann ist es für dich okay, vielleicht, weil es eben DEINE Entscheidung war, dass das der Fall X ist in dem du das auch so siehst.



    Weiß nicht ob das hilfreich ist. Ist mitten in der Nacht...


    Aber wenn ich mich heute frage, ob es richtig war ins KH zu gehen oder ob zuhause nicht doch alles gut gegangen wäre, kann ich sagen: weiß ich nicht. Kann so sein, kann so sein. Wir haben es aber so entschieden, und damit ist es gut.

    Und ob ich einfach "Glück" hatte, dass es dann so gut lief? Nein ich glaub das war nicht mehr so viel Glück. Das war eine unkomplizierte Schwangerschaft einer gesunden etc Frau mit großartiger Unterstützung durch den Mann, in einem bewusst ausgewählten KH mit detaillierter Auseinandersetzung mit den geburtsmodi und den "inneren Dämonen"

    Ich hatte einfach keine Angst. Und deswegen war es gut! Die Angst ist der Feind. Nicht der Kaiserschnitt.

    Das mit der Forschung klingt ja unglaublich interessant, danke fürs berichten!!


    Und dann mag ich noch was da lassen, als Nicht-Betroffene die oft genug auch schon doofe Sachen zum Thema Diät und Co gesagt hat:


    Eine solche OP ist KEIN Cheat! Wer das denkt oder gar sagt ist.... dämlich. Sich dem Risiko einer Op und allem was im Speziellen in diesen Fällen noch damit verbunden ist, einzulassen, ist erstens mal alles andere als einfach!! Es erfordert AUCH Disziplin, und Mut, und sehr viel Kraft, auch in der Zeit danach. Und wer denkt, dass man bei einem Ausgangsgewicht wie dem, das man idR vor so einer OP hat, einfach nur mal die Arschbacken zusammenkneifen und mehr Salat essen müsste... also ehrlich. Es geht nicht um die letzten 10kg oder sowas!! Es geht darum, eine massive Hilfe für einen in absehbarer zeit sehr viel besseren Gesundheitszustand zu leisten, und das sollte man vor allem im Interesse der betreffenden Person ja wohl bitte sehr viel wichtiger finden, als dass man jemanden "zu mehr Disziplin anhält".

    Einfach nicht hinhören.


    So jetzt bin ich wieder raus und wünsche dir luzy alles Gute, aber vor allem erstmal, dass der Juli schnell da ist...

    Beruhigt mich aber, dass ihr das als Ausnahme trotzdem auch macht mit dem Stillen trotz "stillfreier Zeit" :-)

    Ich denke mir... Ein Kind ist ja kein Computer. Oder etwas ähnlich banales, das nur das auswirft, was "eingegeben" wurde. Es ist nicht so, dass eine "Abweichung" sofort die Routine gefährdet. Dass jede Ausnahme sofort zum Ausreißer wird.

    Sondern dass sie es ebenfalls sehr genau versteht, warum wir das jetzt doch machen. Dass es heute nacht eben doof ist und ich gesehen habe, dass es für uns beide besser ist, wenn wir "die Brust wecken". Aber normalerweise will die schon schlafen! Nur heute Nacht ist es halt doof und keiner tut ein Auge zu und dann muss die eben auch aufwachen...


    Hier waren die Nächte ja einfach über ein Jahr lang echt fürchterlich, mit max. 2 Stunden am Stück. Und jetzt haben wir es im so kurzer Zeit geschafft, dass sie länger am Stück schlafen kann! Oder beim aufwachen einfach garnicht viel braucht, selbst wenn sie motzend aufwacht, sobald ich kurz eine Zeile Lied anstimme wirft sie sich wieder hin und schläft sofort weiter!!


    Also SIE hat das geschafft! Ich hab ja nur die Entwicklungsmöglichkeit angeboten, so sehe ich das. Indem ich innerlich einen Schritt zurück gegangen bin und ihr ihren Schlaf selbst in die Hand gegeben habe (zu großen Teilen).


    Und was wir jetzt haben ist alles noch sehr durcheinander etc, aber den Nächten (90%) ist gemeinsam, dass sie sehr viel besser sind als vorher. Und aktuell steckt sie auch in einem Schub, glauben wir, und in 4 Wochen sieht das nochmal anders aus. Und wir haben ja Zeit, noch ist sie keine 18 :P


    Aber der Leidensdruck war halt langsam echt hoch für mich, die Gelegenheit war günstig, die Kleine war grad in einer Entwicklungsphase wo ich das gut erklären und begleiten konnte... ich konzentriere mich auf diese positive Aspekte. Und auf sie Kommunikation mit dem Kind und dass wir das gerade etwas gemeinsam herausfinden, entwickeln- und nicht, dass ich dem Kind was "beibringen" oder es "trainieren" muss. Aber man hat halt solche Vorstellungen echt hartnäckig im Kopf, ich muss das auch auf ne bewusste Ebene zerren und angucken. Sonst ist mein erster Gedanke auch "oh nein! Was wenn das überhand nimmt, alles bisher erreichte zerstört?!?" - nein. Wird es nicht. #blume

    Ich verstehe dich vollkommen, geht mir ähnlich - schlimm finde ich es vor allem dann, wenn ich selbst müde bin und gern eine Mütze voll schlaf nehmen würde, aber das Kind eigentlich im Nuckelmodus vor sich hin dämmern würde und einfach nicht abgedockt werden will und das jedes Mal theater gibt.


    Bei uns heißt diese Situation kurz "Mittagsschlaf". Wir üben, aber an manchen Tagen bin ich, wenn sie sich dann endlich hat ablegen lassen, so in Rage, dass ich selbst nicht mehr schlafen kann...

    Abgesehen von der Stelle (wenn ein Schmerzrezeptor punktgenau getroffen wird, tut es weh) ist es bei mir auch zyklusbedingt, sehr stark sogar. Seit ich das kapiert habe, versuche ich die Dentalhygienetermine zu verschieben, wenn möglich.

    Danke, dass du mich auf die Idee bringst!!

    Wie heftig, dass ich da noch nie selbst drüber nachgedacht habe. Ich nehme Schmerzen irgendwie (zu?) sehr hin... aber man muss ja nicht, wenn man es vielleicht etwas beeinflussen kann.

    Wieso bin ich da nie drauf gekommen... danke Talpa!

    Uh, daran haben wir noch gar nicht gedacht, sehr spannend - ich habe es gleich meiner Frau weitergeschickt. Mit Windel abhalten wollen wir nicht, wenn dann "muss" er kurz auf's Töpfchen sitzen, das kann er ja schon.


    Sehr guter Hinweis, mal gucken, wie es heute Abend wird.


    Bei uns ähnlich, ich würde auch eher das Töpfchen nehmen... bei uns hieße das aber aktuell: morgens um 5.30 Uhr / 6.00 Uhr. Raus aus dem Schlafsack (so halb zumindest), raus aus der Windel, aufs Töpfchen.... ich hab die Befürchtung, dass sie dann viel zu wach wird, und ich sie dann so wach einfach nicht mehr im den Schlaf kriege, ohne Stillen (bei und ja bis 7 Uhr eigentlich..


    Aber so mitten in der Nacht würde uch den Versuch wagen...


    Kuekenmama Wann ist denn die letzte Kalorienaufnahme bei euch dann gewesen? Ich überlege auch ob es sp um halb sechs etwas Hunger ist. Nicht, dass sie davon aufwacht - aber dass es sie am wiedereinschlafen hindert. Ich kann so halb hungrig auch nicht gut einschlafen.

    Das klingt als wärst du genau die Unterstützung, die man bei sowas braucht #super Wir haben das hier ganz ähnlich gehandhabt (seit dieser Woche leider nicht mehr, der Urlaub ist vorbei, aber die Nächte werden ja besser und tagsüber mach ich nur das Nötigste, mein Mann den Rest, was Haushalt usw angeht).


    Hier gabs übrigens am Montag viel trauriges Gesicht als auf einmal nicht mehr den ganzen Tag Papa-Zeit war... wird vielleicht bei euch auch so sein ;)

    Ghost ist hier auch schon vorgekommen, ich konnte das einfach nicht mehr mit ansehen und gab dann früher wieder "erlaubt" - hatte hier keinen Effekt, heute nacht war sie ganz planvoll um 23.45 Uhr wach und wachte pünktlich um 6.45 Uhr auf... (dazwischen ein mal kurz wach, ich hab ihr Wasser gereicht und wir haben beide direkt weitergeschlafen. Ein Traum #cool).


    wie laufen die Vormittage? Kann deine Frau Erholung finden? Mir fiel das manchmal total schwer, einfach so am Vormittag zu schlafen.

    mal kurz aus unserer Ecke: hier pendelt sich gerade ein, dass sie tatsächlich um kurz vor 24 Uhr (Beginn der stillfreien Zeit) nochmal aufwacht, möglicherweise hat sie jetzt die Taktung verinnerlicht?! Und dann gibt es oft eine durchschlafphase bis ca 5.30 Uhr (ab und an wird sie dazwischen ein Mal kurz wach, aber das geht so schnell, dass ich mich kaum dran erinnere am Morgen).

    Um 5.30 Uhr wird es dann kompliziert - eigentlich müsste sie bis 7 Uhr noch schaffen. Wenn sie aber ne Stunde lang nicht schafft, wieder einzuschlafen (und sie gibt sich Mühe, sie will sich hinlegen und will einschlafen, aber kommt nicht zur Ruhe), dann "knicke ich ein", naja eine halbe Stunde vor der Zeit... ich hoffe es besser sich noch ein wenig, ich kann mir das aber aktuell auch erklären mit der aufregenden Phase, in der sie gerade steckt. Tagsüber ist Essen und auch stillen echt nebensächlich gerade, weil die Welt so spannend ist, da ist es vielleicht schwer, halb-hungrig wieder einzuschlafen nachdem die erste Erschöpfung behoben ist..


    Mit fünf Stunden Schlaf am Stück in manchen nächten sind wir einfach schon Welten besser dran als vorher. Insofern würde hier das zwischenfazit wohl lauten: leider keine acht Stunden Tiefschlaf für alle :P Aber es hat uns ein gutes Stück voran gebracht, das zu wagen. Und hat mich gelehrt, dass ich die Verantwortung jetzt auch schon ein Stück weit in die Hände meiner Tochter geben kann. Sie kann das selbst schaffen, ich bin nicht ihr schlafelixir, ich bin nur ihr Rahmen und ihr Trost. Und Trost braucht sie immer weniger.

    Ghost Das klingt wie unsere erste Nacht "ohne", bestimmt klappt es bei euch auch gut! Und wenn ihr jetzt ein bisschen erleichtert seid und so in die zweite Nacht geht, erst recht. Aber es ist - natürlich - kein linearer Verlauf, also nicht entmutigen lassen wenn eine Nacht doch wieder anstrengend ist. Ich versuche mir das auch jeden Tag wieder in Erinnerung zu rufen :D


    Ich fand es auch beeindruckend, wie klar meine Tochter das kapiert hat und angenommen. Ich hätte auch mit "Gegenwehr" gerechnet, war aber garnicht.

    Danke für eure Rückmeldungen.


    Tag 1 bis 3 waren in der Nacht unaufgeregt, er hat gleich gut / schlecht geschlafen wie immer.


    Heute ist die erste Nacht ohne Milch, ich kann gerne morgen berichten, wie es lief. Morgen ist erstmal Zoo + vorgekochtes Essen geplant, damit die Frau ausschlafen kann :)

    Toi toi toi, berichte mal!!


    Hier, nach fast zwei Wochen, hat das "Ich-wache-alle-zwei-Stunden-spätestens-auf"-Kind gerade siebeneinhalb Stunden geschlafen. Am Stück! Ohne stillen. Siebeneinhalb Stunden Schlaf, ich bin total happy!! Wenn ich nachts nicht dauernd ungläubig aufgewacht wäre, hätte ich jetzt auch ne erholsame Nacht hinter mir #rolleyes Aber wird.


    Ich drücke die Daumen, dass es bei euch ähnlich läuft.

    Für mich war der Knackpunkt, also im Mindest: Ich habe irgendwann geglaubt, dass sie das schafft mit dem Alleine-Wiedereinschlafen. Und deswegen recht entspannt erstmal n kleinen Moment warten können, wenn sie aufwachte. Ich denke, das spielt vielleicht eine Rolle. Ich habe sozusagen die Verantwortung für ihr wiedereinschlafen abgegeben, sie ihr über-geben. Und sie hat sie angenommen und sich selbst gekümmert und wusste aber, dass ich da bin, wenn sie doch Hilfe braucht.

    Vielleicht hilft euch so ein Gedankengang auch.

    Voll unpassend. An hundert Leute…

    Wenn dann eines mit Ankündigung… aber halt so ein typisches mit Strampler und so.

    Ich schüttel hier in Deutschland immer wieder den Kopf… Riesengeschrei über Datenschutz und dann digitale Bilder überall hinschicken wo man keine Kontrolle mehr hat was mit denen passiert

    Danke, war auch mein erster Gedanke.


    Muss ansonsten die Familie selbst wissen- ich würde noch drüber nachdenken, wie unangenehm es dem Kind vielleicht mal sein wird, aber die Wahrscheinlichkeit (ex-)Arbeitskollegen von den Eltern eines Tages zu treffen und drauf angesprochen zu werden ist na schon eher gering :P

    na hallo, hier läuft auch gerade abstillen nach Gordon und bis auf das Later des Kindes (sie ist fast 17 Monate) ist eigentlich alles genauso wie bei euch, in 17 Monaten hatte sie ungefähr 5 Mal oder so länger geschlafen als 2 Stunden...

    Was wir allerdings schon eine Weile nicht mehr haben: Genuckel. Ich hab irgendwann angefangen, sie abzudocken und abzulegen, wenn sie fertig war, recht schnell hat sie das dann slenst übernommen und wirft sich zurück, will hingelegt werden, wenn sie fertig ist.

    Tag 1-3 des Gordon-Plans konnten wir uns somit sparen, ein Startvorteil.


    Die entscheidende Änderung, die dann kommt, nämlich das stillfreie Zeitintervall (hier 24 bis 7 Uhr) hatte sie nach einer Nacht bzw kapiert und dann tatsächlich auch kaum noch danach "gefragt". Das hat mich erstaunt. Unser einziges Problem besteht aktuell darin, dass sie zwar auch anders in dem schlaf finden kann (ich trage nicht oder so, ich wollte kein neues einschlafritual anfangen, das ich dann nachts anbieten muss und mich Kraft kostet!) aber es fällt ihr am frühen morgen, so um fünf Uhr, doch zunehmend schwer. Dämmert weg, wacht wieder auf usw.


    Ich singe ein bisschen, dss mache uch generell wenn ich sie beruhigen will, kennt sie also. Ich lege ihr die Hand auf die Schulter (sie schläft immer auf der seite) und ggf auf den rücken, ich kuschel sie an mich (die ersten Nächte hab ich um kurz vor 12 das t-shirt gewechselt in dem ich schlafe, also das still-shirt ersetzt durch ein normales ohne "zugriff", auch um mich selbst ein bisschen damit psychologisch zu unterstützen - nach drei nächten hab ich das gelassen, war nicht nötig.


    In der zweiten Nacht schlief sie 4,5 Stunden. Am Stück. Das war unser persönlicher rekord!! Seitdem (jetzt etwas mehr als eine Woche) waren ein paar Nächte so, einmöqar Nächte anders. Wir machen das jetzt einfach so weiter, haben noch bis Anfang Januar Zeit, damit sie diesen neuen Rhythmus noch mehr kennenlernt und irgendwann auch über die frühen Morgenstunden kommt- ich denke, sie hat da halt schon Hüngerchen, denn eine so lange Mahlzeitenpause kannte sie ja bisher garnicht. Vol der plazenta-vollversorgung über drei Monate dauerstillen nach der Geburt bis hin zu dem, wo wir jetzt zuletzt waren, da gab es an einem aufregenden Tag mal 3 oder 4 nahurngsfreie stunden, aber eher als Ausnahme. D.h. ihr gesamter Organismus muss sich da auch erstmal dran gewöhnen..Deswegen gebe ich auch nachts/morgens derzeit nichts. Zum einen will ich ja nicht eine milchmahlzeit durch was anderes ersetzen, zum anderen ist mein Teil ja gerade diese Pause in der Nahrungsaufnahme, auch als Pause eben für den Körper, Blutzucker usw.


    Und: ich wollte nicht die Tage oder so an meinem Mann abgeben. Für meine Tochter, so wie ich sie kennengelernt habe, schien es mir keine gute Idee, ihr beides auf einmal "wegzunehmen", Mama UND Brust. Denn auch tagsüber ist stillen für sie kein Thema, wenn ich nicht da bin- aber sobald ich den Raum betrete möchte sie. Also war es mir wichtig, in der Nacht direkt ein "ich bin da, aber wir können nicht stillen" zu etablieren und nicht diesen- so empfinde ich das- Umweg zu gehen.




    Zu deiner eigentlichen Frage :D

    Wenn die Kleine dann morgens, nachdem sie nach dem ersten stillen nochmal schön weitergeschlafen hat, gegen 8.30 Uhr aufgesteht, übernimmt mein Mann, der die Nacht im Gästezimmer verbracht hat. Da hin ziehe ich dann um und leg mich direkt hin. Da wieder einzuschlafen fiel mir sie ersten tage nicht leicht, mein schlafrhythmus usw ist einfach zerschossen... die ersten tage habe ich auch massiv viel mlst geträumt (also wären die Träume "übrig" und hätten gewartet bis ich mal allein bin #haare)


    Mein Mann macht also den gesamten Vormittag inkl Mahlzeiten und ggf gehen sie raus, ist aber nicht nötig. Dass der Papa auf ein mal sooo viel Zeit hat (aktuell hat er Urlaub) ist so großartig, dass die Kleine nicht wirklich nach mir fragt 8o

    das Mittagessen haben wir, so wie wir das eh meistens machen, am Vortag schon zu grosne Teilen vorbereitet und wenn ich dann irgendwann runterkommen (mehr als drei Stunden Schlaf tun mir nicht gut, aber drei Stunden ALLEINE schlafen und das Kind so gut versorgt wissen ist hakt Schlaf von völlig anderer Qualität!) gehe ich in die Küche und kümmere mich ums Essen. Denn meike Tochter freut sich zwar, dass ich wieder auftauche, hat aber noch ne Menge dringende Sachen mit dem Papa zu spielen #cool Und so geht dann auch der Nachmittag meist dahin, und dass er die meiste Zeit nachm Kind guckt und ich nur "dabei bin" oder aber auch andere Sachen mache ist für mich eine riesengroße Erholung, und gibt mir Zeit tagsüber auch mal meine Gedanken schweifen zu lassen und zu reflektieren, was nachts passiert und wie ich vielleicht anders trösten beruhigen könnte etc... so Zeiten fehlen mir im Alltag ja oft. Wo man einfach mal seinen Gedanken nachgehen kann.


    Also mein Mann hat hier wirklich Action, aber die kleine liebt es, ich kann mich von den nächten erholen (denn mit voller Aufmerksamkeit und ohne "Tricks" wie stillen oder tragen ein Kind wieder in den Schlaf zu bringen, das erfordert hier schon wach-sein, Aufmerksam beobachten, durchhalten bis zu zwei Stunden... einfach anlegen und stillen ist da wesentlich entspannter!)


    Vielleicht hilft dir unser Erfahrungsbericht weiter. Bottom line: nee, viel mehr kannst du vermutlich nicht tun. Aber es IST verdammt viel und eine echt große Hilfe! Im Alltag kann mir mein Mann, der ja arbeitet, nämlich mach ner schlechten Nacht nicht dem Vormittag abnehmen, da muss ich allein durch (sie ist noch nicht in Betreuung).


    noch fragen? frag ruhig. :)


    sied zuversichtlich, es kann besser laufen als gedacht und ich war echt erstaunt, wie mein kind mit seinen wenigen Monaten echt schnell gecheckt hat, was los ist, und das okay fand. Wir haben nachts kein brüllen, nur ein bisschen weinen manchmal, aber das weniger wegen des "entzugs" der Brust als vielmehr wegen ihrer Frustration, wenn das wieder-einschlafen trotz Müdigkeit nicht so gut klappen will. Und da setze ich einfach auf den übungseffekt... das wird sie schon hinkriegen und zwei Nächte waren auch echt super (zwar alle drei Stunden aufgewacht - das ist bei uns aber schon ne unverschämt gute Nacht! - aber jedes mal innerhalb vom weniger als 10 min wieder eingeschlafen!)


    tschakka, ihr schafft das! :)