Beiträge von enfj-a

    Ich muss auch mal ne Lanze für die Handwerker brechen, da wir ja reichlich mit ihnen zu tun haben. Meiner Erfahrung nach ist es eher so, dass - selbst wenn es anfänglich eine kurze Skepsis gibt - Handwerker sehr froh sind, wenn sie merken, dass "auch frau" sich inhaltlich mit den Arbeiten beschäftigt, Fragen dazu beantworten kann, interessiert an den Lösungsvorschlägen ist - und noch dazu ist es sehr erleichternd für deren Arbeit, wenn eben einer allein auch Entscheidungen treffen kann und nicht immer auf eine zweite Person gewartet, rückgefragt etc werden muss.

    Und die anfängliche Skepsis erkläre ich mir mit deren täglichem Erleben: ganz viele Frauen überlassen sowas ja einfach ihrem Mann und zucken gleich mit den Schultern. Selbst bei Paaren, die ähnlich weitreichende Renovierungsprojekte haben wie wir, gibt es Frauen, die sich da einfach so garnicht involvieren! Ich denke, das ist leider schon so häufig, dass der Handwerker auch oft erstmal von diesem Fall ausgeht.. aber wie gesagt, mir ist das noch nicht passiert, dass sich jemand nicht auf mich als Ansprechpartner eingelassen hat und das sogar gut fand.

    Polarlicht Danke für die Erklärung. Wenn das an den Händen so offensichtlich ist, dann hab ich da wohl nix #schäm Das mit den Sockenabdrücken beobachte ich mal. Und die Sache mit dem Eiweiß ist auch ein guter Hinweis! Die Schwangerschaft bestärkt mich eh in meinem Dpgma, dass Ernährung die halbe Miete ist, von allem. Ich glaube ich werde danach ein sehr unerträglicher Zeitgenosse, wenn es auf das Thema kommt...


    Schluesselblume Ich bin jetzt etwas verwirrt und habe gerade auch unsere ET-Liste nicht gefunden.. bist du nicht kurz vor mir dran im Juli? Und du schreibst, du hättest gerne, dass dein Körper Anziechen macht, dass es Richtung Geburt geht? Ich bin ja Neuling auf dem ganzen Gebiet :Daber kannst du mir das näher erklären, es ist doch noch voll früh.... also ich hab am 31.07. ET und ich bin noch so "Joa, das sind noch fast zwei Monate, die nächsten sechs Wochen kann alles mal schön unverändert so weiterlaufen!"

    Ok vielleicht liegt das auch an den Umständen, wegen derer ich gerne noch etwas Zeit hätte (die Sache mit der Plazenta, unser Badumbau der nur langsam voranschreitet...) aber ich fühl mich auch aktuell noch nicht wirklich bereit, gerade ist noch Bauchbaby-Zeit für mich. Auch wenn ich suuuuper neugierig bin langsam und mir ständig ausmale wie dann alles sein wird/könnte...

    Kam jetzt kurz ins Nachdenken wegen deiner Schilderung.

    Aber: gut zu hören, dass der Abstrich negativ war und auch sonst alles gut aussieht! Und wegen der Sache mit dem Gewicht: Ganz ehrlich, das finde ich ne unnötige Äußerung von der Ärztin. Na klar ist jetzt auch nicht der Moment gekommen um es völlig zu übertreiben, aber das hattest du sicherlich auch nicht vor! Und ich glaube du solltest das schnell wieder vergessen und dir da keinen Druvk machen, das mit viel Anstrengung umzulenken. Was jetzt drauf ist, ist halt drauf. Kannste dich danach drum kümmern! Aber du solltest dich jetzt nicht schlecht fühlen :(

    Habs gesehen und bin - erneut - angetan. Ich MAG einfach wenn jemand sich einem Thema widmet, seine Sichtweise darlegt und Behauptungen mit seinen Quellen hinterlegt. Und da sind wir auch schon beim Thema...

    Und wer "im Thema" ist und nicht zum ersten Mal über sowas nachdenkt, Seiten&Formate wie Bildblog oder Zapp sowieso konsumiert, für den war natürlich das erste Drittel vor allem nichts Neues. Jetzt bin ich aber altersmäßig wohl eher nicht so seine "Fanbase", deswegen begrüße ich auch das sehr, denn es kann mE dazu führen, dass sehr junge Leute eben auch mal auf diese Themen gestoßen werden und eine kritische Auseinandersetzung damit beginnt (oder ausgebaut wird). Ich glaube immer, diese Generation die ab 2000 geboren ist (mal grob gesagt) hat es schwerer als meine Generation (Handys waren ja quasi erst für die Masse zugänglich, da war ich schon mitten in der Pubertät, dann die Sache mit dem Internet.... *modemgeräuschenachmach*), ihr Verhältnis zu Medienkonsum zu reflektieren, weil ihr Erleben da ein anderes ist.


    Unterm Strich: Zustimmung dem Grunde nach für Rezos Positionen in dem Video. Aber ich denke es geht noch weiter und er hat da gradmal an der Oberfläche gekratzt, was den Zusammenhang zur fortschreitenden Popularität für "Verschwörungstheorien" angeht. Denn was Menschen, die solchen Gedanken etwas abgewinnen können, meiner Meinung nach zu Recht bemängeln, ist eine gewisse Voreingenommenheit der Medienmacher in manchen Themenbereichen, die auch mir immer mal wieder auffällt. Im Gegensatz glaube ich aber nicht, dass diese "Voreingenommenheiten" (ich wills mal so nennen, es ist vielleicht auch eher eine "Brille", die einige Journalisten so üblicherweise aufhaben, manchmal auch reine Unachtsamkeit, Unwissen,...) von jemandem "gesteuert" werden oder so - dennoch sind sie da und nehmen manchmal mehr Gewicht ein als gut ist und differenzierendere Artikel (sprich auch: längere, komplexere Berichterstattung) geht manchmal einfach unter. Das ist Wind unter die Flügel derer, die auf "Mainstreammedien" schimpfen. Und es ist mangelnder journalistischer Sorgfalt, fehlender Diversität in den Redaktionsstuben und Gewinnorientierung der Medienkonzerne geschuldet, meine ich.


    Dieser nächste Schritt fehlte mir bei Rezo noch, ähnlich ging es mir auch mit dem CDU Video damals. Aber für diesen sehr guten Anfang, den Anstoß und die Art wie er es umsetzt bin ich dankbar. Hoffe, er bleibt dabei und findet immer mal wieder ein Thema und begleitet einige Jahre lang die öffentliche Debatte- und hoffentlich findet seine Kritik auch mal anständige inhaltliche Resonanz bei den jeweils "Zerstörten".


    Wir brauchen also Journalismus, der sich Zeit nimmt, der divers ist (und das heißt für mich auch, dass man Standpunkte aushalten muss, die einem nicht schmecken, solange sie sich im Rahmen der Meinungsfreiheit bewegen), der möglichst unabhängig ist!


    An der Stelle mache ich nochmal Werbung für Projekte wie "Krautreporter", die ich aus dieser Überzeugung heraus sehr gerne unterstütze und die darüber hinaus sogar sehr interaktiv sind und mit ihren Lesern und Genossenschaftsmitgliedern gemeinsam Inhalte erarbeiten.

    Schneller trockene Augen als üblich hatte ich auch über die bisherige Schwangerschaftszeit immer mal wieder.


    Ich finds auch schon zu warm, außerdem ist gerade irgendwie wieder ein "Schub", glaube ich, denn das Kind ist recht ruhig und ich ganz schön groggy.

    Kuekenmama Bei dir auch ein Schub? Ich glaub ja langsam das liegt an der Mondphase oder so... wer weiß.


    Auch meine Beine fühlen sich schwer an - ich seh aber nicht, dass da Wassereinlagerungen wären, wie beurteilt man denn sowas?!


    Hab jedenfalls beim Baumarkt (wo ich ja wegen unserer noch-Baustelle im Haus immer mal wieder hin muss, und die Blicke für eine Frau - noch dazu eine schwangere! - die eine Schlagbohrmaschine kauft, sind zu geil :P) also jedenfalls habe ich mir so eine Gartenliege gekauft, mit der man so mach hinten kippen kann - dann liege ich mit Beinen hoch, das tut echt gut!


    Und, ich melde Vollzug: habe heute den Gang gewagt und mich mit bequemen BHs, Bustiers, Stilltops, Unterhosen ausgestattet - das war vielleicht strange und unangenehm, in einem Einkaufszentrum zu sein... man wollte mich erst nicht direkt reinlassen, weil schon zu viele Leute drin waren #blink und Mundschutz, Anprobieren geht auch nicht... ich kann ja "shoppen" eh nicht leiden und vermeide das, wo es geht, aber wenn dann unter solchen Umständen da Leute durch den Laden bummeln... ich kann das nicht wirklich verstehen.

    Schluesselblume Keine Angst, du bist nicht allein #cool

    Heute ist wieder "Foto-Tag" (Dokumentation des Bauchwachstums zwecks Bilderversand an die ganzen corona-bedingt ausgehungerten Omas, Tanten etc). Dann werde ich das nochmal deutlich sehen... wenn ich den Tag über nicht an mir runtersehe, dann vergesse ich es manchmal. Und dann lauf ich am Spiegel vorbei und muss lachen #rolleyes Und es sind noch fast zwei Monate!!!


    Muss jetzt auch meine "Shopping"-Abneigung überwinden, weil ich neue Unterwäsche brauche. Ich würde eigentlich nicht sagen, dass ich sonst so zugenommen hätte- aber Höschen zwicken einfach übel und von allen BHs, Bustiers und sonst was fang ich garnicht erst an #blink Dachte ich kann das vermeiden, da ich ja ansonsten durchaus noch Klamotten habe, die über den Bauch passen (waren halt sonst immer arge Schlabberklamotten und jetzt... sitzen sie halt). Aber jetzt muss ich wohl doch los...

    ich bin nicht vom Fach, aber heißt "Haftbefehl" nicht, dass ein Haftgrund (Verdunklungsgefahr, Fluchtgefahr) vorliegen muss?! Damit z. B. U-Haft angeordnet werden kann. Wenn das nicht gegeben ist, wird ein Verdächtiger, auch in einem Tötungsdelikt, ja nicht standardmäßig eingesperrt!

    Dass also kein Haftbefehl erlassen wurde, ist also kein Zeichen dafür, dass da nicht ermittelt wird oder so.

    Für mich klingt es so, als wärst Du gut mit Deinen inneren Stimmen und Gefühlen im Kontakt - das finde ich tatsächlich eine super Voraussetzung!

    Das finde ich so gut formuliert und so richtig, dass ich das nochmal herausheben möchte - also läuft alles genau so wie es gut ist, liebe Kika!

    Kann auch Kuekenmamas Einladung in den Monatsthread nur unterschreiben!

    Aber lass dir einfach die Zeit, die das jetzt braucht. Der Körper ist vielleicht "von einem auf den anderen Moment" im Status "schwanger", aber der Kopf und die Seele gehen das in jeweils ihrem Tempo. Ich hab das (gerade mit Kind 1 in der 31. Woche) so deutlich an mir beobachtet, es hat mich sehr fasziniert und fasziniert mich auch immernoch - denn es entwickelt sich immernoch weiter.

    Ich hatte nur, im Gegensatz zu dir, vorher gar nicht so wirklich den Wunsch und wir wurden eher überrascht- und ich bin eher erstaunt darüber, wie das so allmählich kommt wo ich doch eigentlich immer jemand war, der sich das Muttersein garnicht vorstellen konnte - und bei dir gerade andersrum, möglicherweise kommt daher der Druck?

    Vielleicht kannst du dieses Gefühl annehmen als den "Shit test" deiner Seele dafür, dass du dich hineinfallen lassen kannst. Das hat schon seinen inneren Sinn und nichts an deinem Gefühl ist falsch #heilig

    Ich hoffe wir haben hier noch einen Experten/Expertin, denn das kann ich von mir nicht behaupten... aber ich meine, dass es damit zu tun hat, dass die Erkundung einer solchen Futterquelle zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfindet bzw auch von speziellen Ameisen (ältere Arbeiterinnen oder so) gemacht wird, die erstatten dann sozusagen Bericht und dann laufen die übrigen einfach nur anhand dieser Erkenntnis stumpf den Weg ab - und das machen sie bei euch vielleicht einfach immernoch und landen in der Sackgasse. Und leider war noch keine "Vorarbeiterin" abkömmlich, das mal zu checken und den Weg "stillzulegen".

    So in der Art (nur professioneller natürlich) wurde uns das mal erklärt, als wir nach dem Auftauchen von Ameisen in unserer Wohnung "erstmal abwarten" wollten und es hieß dann, dass wir gleich reagieren sollen, weil dann eben diese "Erkundungsameisen" direkt auch berichten, dass die Quelle nicht mehr erreichbar ist. Dann können sie für die Truppe auch noch was neues suchen. Aber eure haben vielleicht (wahrscheinlich?!) ja noch andere Anlaufstellen und werden insgesamt überleben, trotz eures "Embargos" :)

    Ja, als persönliche Geschichte der beiden und ihrer Erlebnisse kann ich es auch eine schöne Anekdote finden, das stimmt schon.



    Ich sehe diese "Verzögerung im 4. Akt" (so nenne ich das Plazenta-Problem mittlerweile) als rein dramaturgische Finesse, jedenfalls habe ich das gestern abend mit ein bisschen Weinen in der Badewanne so beschlossen und mit dem Kind besprochen. Es läuft alles so unglaublich glatt, schon die ganze Schwangerschaft, ich bin ja echt bilderbuch-schwanger und auch das Kind entwickelt sich exakt im Soll. Aber genau so war ja auch mein Leben nicht. Ich bin ja nur der Mensch der ich bin wegen all meiner Hindernisse und dem, was "schief gegangen" ist. Und genau deswegen würde es mir vielleicht am Ende doch Angst machen, wenn alles zu glatt läuft und ich das Gefühl hätte, ich wäre eben nicht auf alles vorbereitet. Und da ich die Alternativen oder auch Risiken bisher mehr so rein intellektuell betont, aber noch nicht tatsächlich "erfühlt" habe, ist das vielleicht jetzt genau das, was passieren soll.

    Ja, es kann sein, wir müssen ins Krankenhaus. Vielleicht sogar von vornherein. Weil es möglicherweise ein Risiko gibt, das wir nicht vertreten können. Hatte gestern mit Hebamme Nr. 1 telefoniert (wir haben ja zwei #rolleyes) und wir sind durchgegangen, was das an Komplikationen unter der Geburt bedeuten könnte und wie man jeweils darauf reagieren könnte/würde - daheim oder halt im Krankenhaus. Ich habe Angst, mich ins Krankenhaus zu begeben - der Ort wo ich möglichst nicht hinwollte! Und wo ich dann an einem stressigen Tag aufschlage, denen das CTG nicht passt und sie irgendwann entscheiden, wir müssen das Kind per Kaiserschnitt holen. Und ich habe keine Zeit, das nachzuvollziehen und zu akzeptieren. Und mein Mann steht hilflos nebendran. Das ist schon so ne Horrorvorstellung für mich. Aber von der muss ich jetzt runterkommen und versuchen, das ruhiger zu betrachten und mich zu fragen: Was kann ich tun, damit sich das nicht so nach Horror anfühlt, selbst wenn es so kommen sollte (was ja einfach nicht gesagt ist, aber besser hat man halt den worst case angesehen...). Mit den möglichen Komplikationen oder Besonderheiten einer Hausgeburt und so weiter haben wir uns ja schon eingehend auseinandergesetzt - und dabei die anderen Varianten einfach immer eher "links liegen lassen" oder einfach abgehandelt mit "naja, das wäre dann anders". Aber auch dieses "anders" müssen wir jetzt halt mal operationalisieren, imaginieren, an uns ranlassen.


    Gestern abend in der Wanne haben das Kind und ich darüber geredet. Ich habe meinem kleinen Kind erklärt, dass immernoch alles toll ist, dass es ganz toll weiterwachsen darf und ich mich ganz fürchterlich auf es freue. Und dass wir beide das schon machen werden, und der Papa ist dann auch da, und auch wenn es im Krankenhaus auf die Welt kommt werden wir trotzdem die ersten Tage seines/ihres Lebens damit verbringen zu kuscheln, zu essen, zu schlafen und zu kuscheln, so lange bis wir uns ganz schwindelig gekuschelt haben. Und dass die paar Stunden, die halt etwas anders als geplant waren, da garnicht schlimm sind, das wird niemandem schaden.

    Also, tatsächlich hab ich das natürlich weniger dem Kind erzählt, als vielmehr mir selbst...


    Lange habe ich dann noch mit meinem Mann gesprochen und ihm alles nochmal ganz genau erzählt, was die Ärztin erzählt hat (er durfte ja leider, Corona sei dank, bei diesem Teil der Untersuchung nicht mehr dabei sein #blink) und was ich mit der Hebamme in unserem sehr langen Telefonat besprochen habe. Die Ärztin hat übrigens (damit ich hier auch mal ihre Zunft positiv hervorhebe! :)) überhaupt kein Aufhebens darum gemacht und nur erneut betont, dass sich sowas mit dem noch anstehenden Wachstum der Gebärmutter noch vollständig erledigen kann. Sie hat - obwohl sie ja vom Hausgeburtsplan weiß - mit keiner Silbe erwähnt oder angemerkt, dass das den Plan vielleicht gefährdet. Das habe ich dann eigentlich eher im Gespräch mit der Hebamme erfahren. Ich konnte bisher noch nicht rausfinden, ob es da "harte Fakten" gibt, also ein Mindestabstand des äußeren Rands der Plazenta zum Muttermund oder so, oder ob das bei einer "marginalis" bzw. "tief sitzenden Plazenta" der Einschätzung der Hebamme (und/oder ggf. einem ok durch den Arzt) obliegt. Damit werde ich mich jetzt aber auch nicht näher befassen (ich könnte nur googeln, und googlen ist bekanntlich ungesund), sondern das Problem näher betrachten, wenn es sich erhärten sollte, also erst Ende Juni. Denn da ansonsten alles vorbildlich läuft (Blutdruck wie ein junges Reh, Eisenwert immernoch 13,5, keinerlei Beschwerden, Blutzucker super, Kind agil) und ich nichtmal Blutungen hatte (was ja hätte vorkommen können wegen der Plazentalage) gehe ich mal davon aus, dass das Kind seine Zeit in meinem Bauch voll auskostet und bis Ende Juli drin bleibt :)

    Ich habe mich jetzt innerlich jedoch drauf eingestellt, dass es - wenn dann mal richtige Übungswehen kommen?! - durchaus noch zu Blutungen kommen kann (ansonsten mach ich was körperliche Belastungen angeht schön langsam mittlerweile) und dass ich dann zur Abklärung wohl mal bei der Ärztin aufschlagen würde.


    Das klingt doch alles sehr vernünftig, oder? Naja um meine Vernunft mache ich mir auch keine Sorgen, es ist ja eher eine emotionale Sache gerade.. Das Runterschreiben hat mir auf jeden Fall gerade sehr geholfen. Ihr seid nicht persönlich involviert wie z. B. mein Mann, ihr seid nicht diejenigen, die mir Antworten geben sollt wie Ärztin oder Hebamme, ihr seid nicht wie meine Freundin, die natürlich alle ihre Antworten darauf ausrichtet, mich zu unterstützen und zu beruhigen- ihr seid die "neutralen" Leserinnen, denen ich das einfach darzulegen versuche - und dabei meine Gedanken sortieren kann.

    War schon ne gute Idee, sich hier anzumelden... danke euch!

    Kuekenmama Oh wow, lustig, dass du das Buch erwähnst! Ich hab das auch hier... also mittlerweile nicht mehr, denn ich habe es dann kopfschüttelnd weggeben, ich fand einige der Beiträge (vor allem die von ihm) tatsächlich eher... hohl. Von ihr waren ein paar ganz nette Ansätze dabei, aber teilweise (und ich halte von der Frau ansonsten viel) waren sie doch erschreckend naiv, fand ich... für eine Frau, die das, was ich da vor mir habe, schon zwei Mal hinter sich hat. Aber das klingt nach nem harten und überheblichen Urteil von mir... es hat jedenfalls meine Erwartungen nicht erfüllt, ich konnte da für mich nicht viel draus mitnehmen, leider.


    Ich habe am langen Wochenende meine Familie wieder sehen können, endlich. In "Etappen", um im Bereich des Legalen zu bleiben weil die Corona-Verordnungen ein Treffen auf einem Haufen nicht zugelassen hätten #hmpf Aber auch meine Oma habe ich gesehen und ich konnte nicht widerstehen, sie trotz Abstandsgebot und so weiter meinen Bauch streicheln zu lassen. Es ist ja nicht ihr erstes Urenkelkind, aber sie meinte, es sei das letzte, das sie anerkennt, denn auf eines von mir hätte sie insgeheim ja noch gehofft 8o#hammer


    Ansonsten bin ich gerade nicht sooo gut und sooo super optimistisch drauf wie sonst (es wird allerdings langsam schon wieder besser...), denn beim Frauenarzttermin letzte Woche zeigte sich ja, dass die Plazenta leider immernoch nicht aus dem Weg ist. Das hatte die Frauenärztin ja bereits bei dem Ultraschall vor ca 4 Wochen, bei dem ich mich so überrumpelt gefühlt hatte, festgestellt. Jetzt ist die Plazenta zwar seitdem gewandert, liegt aber immernoch (7mm!) auf dem inneren Muttermund. Wollen wir mal hoffen, dass sich das erledigt (wie auch immer genau "erledigt" definiert ist, 3 cm weit weg? Mehr?) und nicht am Ende den Plan einer Hausgeburt durchkreuzt... Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen, aber trotzdem langsam die Auseinandersetzung mit den Alternativen ernster zu nehmen. Krankenhaus ansehen und so... Ende Juni gibt es nun also doch noch einen weiteren Frauenarzttermin in der 36. Woche, wo wir das nochmal kontrollieren. Bis dahin... kann ich eh nur warten. Beeinflussen kann ich das nicht. Also immer mit der Ruhe *mantraartig-vor-mich-hinbet* #yoga

    Zephyr wegen des Eisens: Haferflocken sind bei mir ja fester Bestandteil des Frühstücks, ich habe sie aber in den letzten Monaten noch mehr schätzen gelernt, denn: wenn zwischendrin diese Hunger-Momente kommen, weil ich jetzt irgendwie spätestens alle vier Stunden scheinbar essen muss, dann kann ich mir schnell ne kleine Schüssel Haferflocken (mit Milch oder Wasser, theoretisch ginge ja auch ein Saft, was ja wg der zeitgleiche Vitamin C Aufnahme ganz gut wäre) machen. Morgens kommen sie bei mir zusammen mit nem geriebenen Apfel ins Müsli.

    Sodbrennen kenne ich nicht, habe aber gehört, dass manche Menschen gegen Sodbrennen einen Löffel Haferflocken essen, weil das die Säure bindet?!

    Gestern abend war der erste Geburtsvorbereitungskurs! Ist ein nettes Familienzentrum bei mir um die Ecke und die Kursleiterin ist mir schonmal sehr sympathisch. Und ich fand auch, dass die Stimmung gleich sehr nett war und auch einige der anderen werdenden Mamas sich recht offen eingebracht haben! Das hätte ich wirklich nach meinen Erfahrungen mit Gruppendynamiken echt nicht so schnell erwartet - aber ich glaube, es waren auch alle recht erleichert über diese Möglichkeit zum Austausch in Zeiten der Isolation. Die meisten sind mit Beschäftigungsverbot daheim oder im home office und die Kontakte zur Familie sind - wie auch bei mir - eher reduziert gewesen in den letzten Wochen. Wird auf jeden Falle eine besondere Gruppe, die erste "after-coronoa-lockdown"-Mamagruppe.

    Meine "Auffälligkeiten" ("äh, keine Klinik, wir werden zuhause..." und "Geschlecht wissen wir nicht, wollen wir auch nicht wissen") sind völlig unproblematisch aufgenommen worden, das hat mich etwas entspannt. Hatte befürchtet, das könnte im realen Leben, hier jenseits des "Speckgürtels", bei einer so zufälligen Gruppe von Menschen auf mehr Irritation stoßen.

    Da aufgrund der Platzverhältnisse die Männer nicht am Kurs teilnehmen können, gibt es für die einen "Einzeltermin". Meiner freut sich schon wie bolle, mit wildfremden anderen Männern.... nein, er freut sich nicht #augen Aber er will wohl trotzdem hingehen.


    Derweil komme ich in meinem persönlichen "Home office" gut voran, meine To do Liste ist schon um ein paar echte Brocken geschrumpft und so langsam, langsam nähere ich mich den Positionen, die da eh nur als "wäre nett" draufstehen. Ansonsten telefoniere ich dem Handwerker hinterher... #haare

    Und morgen ist 3. Ultraschalltermin und damit auch eigentlich der letzte Termin mit der Frauenärztin.

    Ist das schon Endspurt??? So langsam rutsche ich immer mehr in diese Schiene, alles wird irgendwie realer, die letzten Tage habe ich maschinenweise geschenkte Babyklamotten gewaschen. Zum ersten Mal so kleine Hemdchen in der Hand. Ist das winzig... Da kommen dann die Fragen nochmal "Kriegen wir das hin? Macht man da auch nichts kaputt? Was, wenn etwas schwierig wird? Kann ich denn eine Mama sein?" - aber ich kann die Fragen auch einfach wieder ziehen lassen. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich immernoch so voller Zutrauen und Ruhe bin.

    Schluesselblume Aber für deinen Mann beginnt die Elternzeit dann doch schon ab dem Tag der Geburt, da er ja keinen Mutterschutz hat! Dann müsste er tatsächlich 7 Wochen vor ET beantragen. Aber erst ab 8 Wochen vor ET gilt doch glaube ich der verstärkte Kündigungsschutz für Väter, war da nicht was? Es gibt also quasi genau ein Zeitfenster von einer Woche.

    Super spannend was ihr erzählt aus eurem Leben und Alltag, es gibt einfach so viele Leben und Lebensentwürfe und Familien und dann weiß man natürlich nicht, wie das Kind so ist... und entsprechend viele Lösungen gibt es auch für das Betreuungsproblem, Elternzeit etc.

    Man kann immer nur hoffen, dass man sich mit der Variante, die für einen selbst überhaupt (organisatorisch und finanziell) in Frage kommt, auch wohl fühlt, also alle gemeinsam.

    Kann man natürlich auch vorher nicht wissen, und gerade wenn die Betreuungssituation vor Ort eng ist, ist das sicherlich auch manchmal ein echtes Drama... Wir sind noch unschlüssig, wie genau das laufen soll, aber bei uns in der Ecke scheint es auch nicht soooo eng zu sein mit den Plätzen und es ist auch - zumindest nach meinem Gefühl - hier eher nicht wie in Berlin, hier kommen die Kinder eher später in Betreuung. So richtig schlau gemacht hab ich mich allerdings noch nicht. Ich bin durch Zufall auf eine Tagesmutter gestoßen, die fünf Kinder nimmt, die dann bei ihr auf dem Hof rumhüpfen (mit Tieren und Gemüsegarten und so). Das wär ja ein Traum #super Vielleicht gehen wir da einfach irgendwann mal vorbei, schauen uns das an und fragen mal, wann da wohl ein Platz frei wird... Bis dahin können wir die Betreuung dank Home-Office-Möglichkeiten und Teilzeit für beide wohl zwischen uns aufteilen. Und in ca 2,5 Jahren zieht die Schwiegermutter wohl noch hier ein, das ist natürlich ein schönes Backup. Möchte sie aber ungern fest einplanen, sie soll ja nicht als Nanny hier einziehen #rolleyes Na mal sehen. Ich bin bei dem Thema aktuell noch entspannt und hoffe nur, dass uns das nicht auf die Füße fällt.


    Aber musst du nicht ggf. an ET+2 nochmal zur Kontrolle für die außerklinische Geburt? Diese seltsame Regel wurde 2016 eingeführt, ich weiß aber nicht ob das noch aktuell ist.

    Müssen? #cool Also ja, sicherlich würde sie das gerne dann so machen und ab ET+3 braucht man wohl einen Schrieb oder sowas vom Arzt, dass weiterhin keine Bedenken gegen eine Hausgeburt bestehen. Ich bin mal gespannt, wie das dann läuft. Wenn ich aber einfach nicht hingehe? Und dann kommt das Kind und die Hebamme ist zufällig in der Nähe und hilft? Ich mein... wer will das verhindern? Mir ist klar, dass das auch eine versicherungsmäßige Frage ist für die Hebamme - aber genau deswegen ist für uns auch eher das Votum der Hebamme erstmal entscheidend, sollten wir über Termin gehen. Soweit meine theoretische Überlegung - ich weigere mich aktuell noch, mir da größer Gedanken zu machen, ist schließlich aktuell noch hypothetisch. Ich hab ja geträumt, dass das Kind am 3. August kommt (am 2. ging die Geburt los, am 3. war es da), das wäre ja noch verkraftbar ^^ Und bei dem Bewegungsdran, den das Kindchen da hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass es länger drin bleiben will als nötig #freu Bei den bisherigen Ultraschalluntersuchungen bewegte es sich wohl eher im oberen Bereich der Kurven, was Wachstum etc angeht, vielleicht ist es ja auch ne Woche früher "fertig". :P


    Mein Elternzeitantrag kam wieder zurück, es hieß, Elternzeit kann erst nach der Geburt beantragt werden. Ist das neu?

    ElternZEIT beim Arbeitgeber anmelden muss man doch 7 Wochen vor der Geburt?! Elterngeld kann man aber erst beantragen mit Geburt. Wenn ich jetzt nicht irre...

    Kuekenmama Ja sauber:) Das war ja mal ein super Zufall, dass der Termin vorgezogen und auf diese Art stattfinden konnte! Da kannst du dir mal auf die Schulter klopfen, dass du dich dort gemeldet hast um zu klären, dass du in Begleitung kommen darfst, und schwupps! Das Glück ist mit den Mutigen!

    Und noch dazu, dass du dir weniger Gedanken machen konntest und jetzt sogar noch alles gut ist! Dass du danach erstmal groggy warst, kann ich gut nachvollziehen, ich hoffe du fühlst dich jetzt umso befreiter und hast wieder mehr Zuversicht schöpfen können.#sonne


    Total gut finde ich auch, dass man mit dir/euch die Überlegungen zur außerklinischen so sachlich angeht. Nur so kannst du eine Entscheidung treffen mit der su ein gutes Gefühl hast, weil du sie freier treffen kannst - egal, welche Entscheidung das am Ende sein wird. Es ist sicher eine große Herausforderung auch für den Arzt, wenn er oder sie ja vielleicht Erfahrungen oder eine Meinung dazu hat, aber zugleich ja jeder Schwangeren ihre eigene Entscheidung zugestehen muss und die Rolle als informierende/aufklärende Instanz da einnimmt und ausfüllt. Meine Frauenärztin hat ja, ohne weiter nachzufragen oder ins Thema einzusteigen, nur gesagt sie "würde davon abraten" und bei einer zweiten Gelegenheit, sie "als Mutter dreier Kinder würde davon abraten". Das fand ich nicht so glücklich. Mehr hat sie allerdings auch nicht gesagt. Ich bin mal gespannt ob ds noch was kommt wenn ich ihr nächste Woche beim 3. Ultraschall ja nochmal vor Augen führe, dass es (hoffentlich/voraussichtlich) das letzte Mal sein wird, dass ich in der Praxis bin. Mal sehen was sie meint, wann und warum ich dann doch nochmal kommen sollte. Ich seh dann allerdings keinen Grund mehr (wenn die Plazenta brav war und schön weiter nach oben gewandert ist), solange die Hebamme nicht später noch irgendwas abklären lassen will.



    Bei uns ist es ganz klar aufgeteilt, dass ich für Kinder und Haushalt zuständig bin und Mein Mann das Geld verdient, wobei auch ich ein beträchtliches Einkommen hab im Vergleich.

    Und er mir halt in allen Bereichen nach Kapazität zur Hand geht

    Das geht wohl sicherlich auch nicht anders, wenn sich die Aufgaben um mehrere Kinder gehen. Das wäre auch Unsinn, da zwanghaft irgendwelche "gerechten" Aufteilungen durchsetzen zu wollen, weil eine tatsächliche Aufteilung einfach viel mehr im Sinne der Sache ist. Ich denke, von egalitären Vorstellungen in Sachen "häusliche Aufgabenverteilung" muss man sich so ungefähr mit dem 2. Kind spätestens verabschieden #rolleyes Was nicht heißt, dass (zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt) nicht auch der Mann sich für die Aufgaben zuhause entscheiden könnte - aber die "Zuständigkeitsbereiche" zu hälfteln geht dann eher nicht mehr oder nur bei sehr wenigen Familien.

    Hier kommt erstmal das Erste, und mir geht es bei der Auseinandersetzung mit den Rollen auch weniger um die - nennen wir es mal so - feministische Sichtweise auf Haushalts- und Kümmer"arbeit", sondern viel mehr um die Rolle im psychologischen, vielleicht auch soziologischen Sinn, also um eine Auseinanderdetzung mit meiner Ich-Definition und dem, wie diese veränderte Definition (ICH als Mutter!) mich auch in meinem sozialen Koordinatensystem verschiebt (und hier insbes. in meiner Partnerschaft). Und das ist natürlich ebenfalls sehr, sehr individuell und ich bin da vielleicht auch ein bisschen kopflastig und "vorbelastet", weil solche Rollen- und Identitätsfragen in meiner Lebensgeschichte immer wieder wichtig waren. Ich würde mir schon wünschen, da mit jemand eher fremden ausführlicher drüber reden zu können, denn das hilft einem ja manchmal beim Nachdenken. Vielleicht hab ich ja Glück und es findet sich jemand nettes nächste Woche im Geburtsvorbereitungskurs... auch wenn zum Glück unter meinen Freundinnen auch welche sind, mit denen ich ganz sicher auch noch gut reden kann, wenn ich (im Gegensatz zu ihnen) Mama bin :D Ist irgendwie kurios, dass man, wenn man Mitte 30 bisher keine Kinder hatte, auch fast automatisch nur (noch) Leute im Freundeskreis hat, die auch kinderlos sind. Die anderen sind irgendwann "verschwunden" - oder ich bin verschwunden...



    Wegen der Namen... ich teste im Kopf immer wieder Namen aus, häufig dieselben (mein Mann und ich hatten zu Anfang schonmal ein längeres Gespräch und uns dabei grob auf einen "Stil" verständigen können und ein paar Namen um uns geworfen, die wir beide durchaus gut fanden) und manchmal ein paar, die mir so unterkommen und mir spontan gefallen - die ich meistens spätestens dann verwerfe, wenn ich sie laut ausspreche. Und es handelt such bei all dem vorwiegend um Jungsnamen. Für Mädchen hingegen steht für mich ein Name langsam immer mehr fest, denn WENN es ein Mädchen ist, dann ist sie zumindest im Bauch echt stark und wild, da drängt sich der eine Name aus unserer "Namenswolke" schon sehr auf#freu Das sieht mein Mann ebenso.

    Aber irgendwie kann ich mich von diesem "Es-wird-ein-Junge"-Gefühl nach wie vor nicht lösen, und da sind es vor allem zwei Namen, die mir am nächsten sind. Aber bei beiden bin ich irgendwie noch nicht so sicher, ob ich wirklich mein Kind so nennen will, sein Leben lang. Das ist schon ne ganz schön schwerwiegende Entscheidung.

    Wir haben jetzt gesagt, wir entscheiden das in dem ersten Monat nach der Geburt. Wenn uns das direkt in den Tagen danach nicht sonnenklar ist, dann wird eben die Geburtsanmeldung ohne Namen gemacht und die anderen Anträge bleiben so lange liegen (sind übrigens seit gestern alle fertig und bereitgelegt und mit Kopien etc bestückt- jeder der das akribischer vorbereitet hat als ich sollte sich mal von nem Facharzt beraten lassen#augen:wacko:).


    Wir haben den Leuten in unserem Umfeld (die ja auch oft soooo gerne das Geschlecht wissen wollen und teilweise nicht glauben, dass wir es tatsächlich nicht kennen) schon beigebracht, dass es "Kind" heißt oder "Möhrchen", das muss dann halt noch ne Weile länger reichen #cool

    Ich komm auch dauernd nicht zum Schreiben, bin aber sehr dankbar für eure Erzählungen, gerade auch diejenigen, die das nicht zum ersten Mal machen! Das gibt mir noch mehr Sicherheit, dass schon alles so richtig ist und dass es sich eben von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterscheidet.


    So wie es aussieht, kann ich aber ab nächster Woche auch im realen Leben noch ein bisschen Austausch bekommen #superDank der Lockerung der Regelungen kann wohl der Geburtsvorbereitungskurs, den ich hier vor Ort besuchen wollte, doch wie geplant stattfinden. Aufgrund der Abstandsregeln und der Raumgröße wohl ohne Männer, aber meiner würde bei diesem Kurs sowieso eher nicht mitgehen. Wir kriegen ja noch "Privat-Einweisung" von den Hebammen und am wichtigsten ist mir eigentlich, mit meinem Mann zu besprechen, was ICH mir vorstelle, wo und wie er bei der Geburt da sein kann. Und um was er sich alles kümmern muss :)



    Ich streue mal eine sehr großzügige Portion Mitgefühl in die Runde für euch, die ihr euch mit Kompressionsstrümpfen oder gar Blutzucker rumschlagt... Schluesselblume Ich hoffe mal, das hat sich alles nur schön eingependelt bei dir und du kannst jetzt noch ein paar stabile und ruhige Wochen genießen. Ich finde, du solltest auch ein bisschen belohnt werden dafür, dass du das so toll hingekriegt hast mit dem Diabetes! :)


    Danke für eure Erzählungen zum Thema Kinderarzt. Ist wohl am Ende einfach Glückssache... Da mache ich mir einfach mal nicht so viele Gedanken und hoffe, dass die naheliegendste Lösung zufällig auch die passendste ist.



    Wow, greeneyed und Polarlicht , noch mehr Frauen mit Mini-Hochzeit :DWir waren damals auch zu zweit beim Standesamt, selbst die Standesbeamtin war etwas überrascht, hat uns dann aber 30 Minuten später verheiratet. Alle Familienmitglieder haben es danach erfahren (und waren völlig erstaunt - dabei hatten wir immer angekündigt, dass wir es mal so machen werden - hat uns nur keiner geglaubt :P). Von daher: Alles Gute für eure Formalität :) Und wenn irgendwann alles schön ist, kann man ja dann auch nochmal eine Party machen.


    Hab heute mit der Elterngeldstelle telefoniert und mir noch ein paar Sachen erklären lassen. Bin immer wieder fasziniert, wie schwer selbst mir das fällt, wo ich ja beruflich echt viel mit Anträgen und Fristen und dem ganzen Jargon zu tun habe - trotzdem steht man da manchmal wie Ochs vorm Berg und versteht nur Bahnhof. Meine Elternzeitanmeldung für meinen Arbeitgeber mache ich jetzt auch mal fertig. Ich finde das so komisch, jetzt Sachen zu regeln für ein Leben, das ich ja noch garnicht kenne... Mit Elternzeit und Urlaub und so weiter würde ich nächstes Jahr am 1. September wieder anfangen - wenn alles gut läuft. Oder wenn nicht doch die Dinge anders kommen. Wir werden sehen.


    Die Renovierungen verlaufen hervorragend - soll heißen, mein Mann macht das ganz hervorragend. Gerade ist er dabei, Decke abzuhängen und Boden rauszureißen, also nichts mehr dabei, wo ich großartig helfen kann... Neue Badewanne ist bestellt, soll im Juni kommen - bis dahin wird das Bad wohl soweit fertig sein. Dann steht noch der "Umzug" an, vom 1. Stock in das Erdgeschoss. Und dann haben wir im Erdgeschoss erstmal das "Nest", Renovierung des 1. Stocks wird dann pausiert bis die neue kleine Familie sich sortiert und Kraft geschöpft hat #love


    Auch wenn ich bei den Arbeiten nicht helfen kann, versuche ich natürlich trotzdem, nützliche und notwendige Dinge zu tun. Meine To-do- und Telefonliste ist immernoch voll, ich finde mich mal wieder sehr ambitioniert... ich versuche, neben all dem die emotionale Seite nicht zu vergessen und in mich reinzuspüren. Ich merke aber immer mehr, wie das ganz von selbst von mir Besitz zu ergreifen scheint und ich immer ruhiger werde. Auch der Gedanke an unser Leben mit Kind ist immer stärker da und immer mehr etwas, auf das ich mich sehr freue.

    Ich hätte das nie gedacht. Wenn mir das einer vor 10 Jahren gesagt hätte.. #freu

    Meine Mama vermacht mir ihre oldschool-Singer-Nähmaschine, so dass ich ab nächster Woche hier mal anfangen werde, richtig "häuslich" zu werden :P und einen Wechsel-Kissenbezug für mein Seitenschläferkissten zu nähen. Und was mir sonst noch so einfällt. Dieser Rollenwechsel, in dem ich mich da gerade befinde, da denke ich schon viel drüber nach. Was mein Leben bisher war und wie ich mich bisher definiert habe wird jetzt so über den Haufen geworfen. Das ist sicherlich bei jedem anders, bei manchen fühlt es sich bestimmt auch nicht so wild an wie bei mir. Es ist nicht so, dass es mir Schwierigkeiten bereitet, aber es ist doch sehr einschneidend. Ich bin verwundert, aber auch froh, dass mein Umfeld diese Probleme zum größten Teil nicht zu haben scheint (auch wenn ein paar Leute etwas "schockiert" waren darüber, dass ich Mutter werde, aber das werte ich mal eher als Zeichen für deren geistige Unflexibilität :D). Und natürlich ist da nicht nur mein Rollenwechsel, sondern auch der Einfluss, den diese Veränderungen der Rollen jetzt auf unsere Partnerschaft haben. Ich hoffe, dass wir das gut hinkriegen. So richtig wissen wird man es wohl erst in der Rückschau Jahre und Jahrzehnte später und bis dahin bleibt immer nur: reflektieren, drüber reden, liebhaben.


    Alles wird gut #blume

    Schluesselblume

    Mir geht's die letzten zwei, drei Tage auch merkwürdig (morgen beginnt die 29. Woche bei mir)! Kopfschmerzen und ein bisschen Schwindel, schlechte Laune und schnell schlapp - dachte erst, ich hätte mich am Wochenende übernommen (waren im Baumarkt... wahnsinn #blink), aber ich glaube langsam auch, das ist das Wetter - und damit sicherlich der Blutdruck irgendwie beteiligt.

    Es ging mir schon ein paar mal so ähnlich, ich hab schon vermutet, dass das vielleicht auch einfach (Wachstums)Schübe sind vielleicht (der Bauch scheint gerade wieder zu explodieren) und da gerät dann das ganze System mit seinen Drücken mal kurz ausm Tritt. Und ob der Mond da vielleicht auch seine Finger im Spiel hat?? So erkläre ich mir das, dann kann ich das einfach hinnehmen und mich ein paar Tage schonen und mach mich nicht verrückt.

    Kuekenmama Danke, ich wär da echt nicht sicher, wie viel ich da überhaupt "auswählen" kann. Das mit dem Impfen ist natürlich vielleicht ein Thema, aber auch nur eines von vielen, und es gäbe natürlich - wie bei jedem Arzt - schon Dinge, die wir ganz gut finden würden als Ansatz/Philosophie. Aber naja... vielleicht nehmen wir diesen nächstbesten (der nächste ist mehrere Orte weiter...), wenn er für die U2 käme, und falls nicht, dann suchen wir mal...

    Wenn das mit dem Charakter stimmt, dann bekomme ich ein Kind, das für zwei reicht #rolleyes#freu Bei dem was da unten immer los ist.. man merkt, dass es so langsam enger wird und das Kleine wohl nicht mehr so einfach Purzelbäume machen kann - versucht sich aber trotzdem durchzukämpfen und ich muss mich dann anders hinsetzen. Das wird ein Charakter... Ich bin gespannt #freu


    Polarlicht

    Ich bin ein schlimmer Kopfmensch, jedenfalls habe ich das so erlernt. Und das tut mir nicht immer gut, weil es viel Ausdruck von einem Kontrollbedürfnis ist, das ich mir so angewöhnt habe, als ich klein war. Um Halt zu haben. Und auch wenn ich diesen Halt heute nicht mehr brauche, weil ich viel, viel gelernt und verstanden habe und mir selbst Halt geben kann, ist diese erlernte Tendenz, alles mit dem Kopf erfassen und regeln zu wollen, natürlich immernoch da. Ich versuche, das jedes Mal zu reflektieren und mich entweder "kontrollieren" zu lassen, wenn es sich um ein Thema handelt, das eben am besten mit dem Verstand angegangen wird oder es unschädlich ist, das mit dem Kopf zu bearbeiten.

    Aber gerade bei diesen "basalen" Dingen, bei dem was mit meinem Körper zu tun hat und eng mit meinen Gefühlen verknüpft ist, versuche ich ganz bewusst, den Schwerpunkt auf mein Gefühl zu legen. Mein liebstes Beispiel war dafür immer: Sex. Ganz offensichtlich, da hat man das Hirn besser aus :D Aber tatsächlich ist es mit dem Schwanger-Sein auch so. Nur funktioniert unsere Welt hier so, dass dieses Intuitive am Thema irgendwie garnicht richtig kommuniziert wird und man dazu ermutigt wird (was ja auch schwer ist, wenn man vorher bereits nicht so einen guten Zugang zu sich hat), sondern dass die Welt da draußen dieses Schwangersein sehr in diese Schemata packt. Es gibt Monate und Wochen, die man Zählen kann, es gibt Tabellen für alle möglichen Gewichtsentwicklungen, es gibt tausend Ratschläge, viele Studien und viel Halbwissen und man kann sich daran so lang hangeln. Aber eigentlich sollte man 40 Wochen lang versuchen, die Zahlen und die Warnungen für nicht so wichtig zu halten, in sich reinzuhören und das "System Medizin" nur dann anzusprechen, wenn es einem tatsächlich helfen kann (etwas abzuklären, das sich komisch anfühlt, bei einer Beschwerde zu unterstützten etc). Aber irgendwie fühlt es sich an, als wäre es genau umgekehrt: Sicherheit und Kontrolle wird einem versprochen, wenn man immer schon zu den vorgesehenen Terminen die vorgesehenen Dinge tut (nicht nur beim Arzt, auch die ganzen Checklisten und so) - und wenn man dann trotzdem ängstlich ist oder so, dann befürchtet man, dass man etwas nicht richtig macht. Statt dass man darin bestärkt wird, dass die Angst ganz normal ist und auch völlig okay. Dass es aber genauso okay wäre, keine Angst zu haben. Und wenn sie da ist, dass man sie ansehen kann, dass man über sie sprechen kann - dafür ist beim Arzt aber leider oft nicht die Zeit.

    Deswegen Sonnenblume84 kann ich dein Bedürfnis nach einer "weiblichen Sicht", einer Hebamme, sehr gut verstehen. Mir tun diese Besuche der Hebammen immer total gut und ich merke auch jedes Mal, dass ich die ersten 20 Minuten noch voll im "Rapport"-Modus bin und erst nach einer Weile anfange, auf meine Gefühle zu sprechen zu kommen, oder Dinge die ich glaube zu spüren und nicht so sicher bin.

    Mir tut es übrigens auch total gut, in diesen eeeeewig langen Postings #rolleyes#schäm die ich hier schreibe, das alles für mich auch nochmal zu formulieren. Also danke auch an euch hier #heilig



    Das mit dem Obst meinte ich mehr in Bezug auf die Ersatzhandlung. Man muss eben das hinterfragen, was einen dazu führt, und nicht die Sache an sich - die ist nur Symptom, meistens. Symptom z. B. für eine zu oft nötige Kurz-Befriedigung, weil man sich eben nicht genug gehaltvollere Dinge gönnt, mit denen der Körper beschäftigt bleiben - oder eben aus der Seele heraus, man braucht vielleicht Trost oder etwas Schönes, und kompensiert das über diesen schnellen Weg. Da wäre Obst dann unter Umständen genauso kontraproduktiv, weil man sich die dahinterstehende Frage wieder nicht stellt.

    Ansonsten verzichte ich keineswegs auf Obst, wenn ich was frisch und gut kriege. Und es gibt ein paar Sachen wie z. B. Avocados, die ich einfach super gerne mag (auch wenn ich beim Einkaufen jedes Mal tief Luftholen muss...).

    Heute gab es: Zum Frühstück Kaffee mit Hafermilch (ich mag keine Milch als Trinkmilch mehr, schmeckt mir irgendwie nicht mehr), ein Müsli (das heißt natürlich: kein gekauftes! Ich nehm zwei Datteln, reibe einen Apfel, schmeiß Haferflocken dazu und gehackte Haselnüsse. Mit Joghurt. Das ess ich eigentlich so vier Mal in der Woche. Daher kommt bestimmt auch teilweise der super Eisenwert, Haferflocken und der Apfel zusammen). Mittags heute nur einen Shake (Avocado, Hafermilch). Heute abend vermutlich das Gemüse, das muss mal verarbeitet werden (Paprika, Zucchini, paar Tomaten und dann müssen noch n paar Ecken Kartoffeln dran sonst krieg ich so schnell wieder Hunger, dazu selbst gemachte Sour Cream). Mein Mann kann das alles auch Essen - er hätte halt gerne noch Fleisch dazu. Das geht mir ja irgendwie total ab die ganze Schwangerschaft über, hab ich so gar keine Lust drauf. Vielleicht, weil ichs auch nicht "brauche", denn eigentlich wäre es ja höchstens für Eisen interessant (und B12).


    Ich finde halt wichtig: Zucker in seiner industriellen Form (und dabei insbesondere auch, wenn er in Getränken daherkommt oder in verarbeiteten Lebensmitteln drin ist, ohne dass man das manchmal vermuten würde) und Industrie-Backwaren vermeiden, das hilft schonmal viel. Überhaupt wird man dann merken (so war das bei mir), dass man irgendwie total abhängig ist von Produkten, die fertig verkauft werden - weil man nicht kochen kann (oder sich die Zeit nicht nimmt - bei mir wars früher ganz klar ein Problem mangelnder Kompetenz :D Ich konnte grad mal Nudeln machen). Wenn man versucht, ohne die zu leben, dann isst man vielleicht immer noch nicht super, aber man hat schonmal mehr Einfluss darauf, was man so zu sich nimmt und was drin ist. Und ab da fing es bei mir auch an, Spaß zu machen. Aber dann nimmt Essen und Kochen halt auch Raum ein im Leben, und das ist für die meisten Menschen das Problem, weil sie es unwichtig finden, weil sie es mit ihrem Alltag nicht vereinbart kriegen (das finde ich schlimm, das darf eigentlich nicht sein) oder weil Beschäftigung mit dem Thema Essen für sie ein mentales Problem ist.


    Bin mal gespannt, wie das im "Leben mit Kind" dann wird. Erstmal wird es vielleicht einfach sein, so lange das Kind selbst noch keine größeren Ansprüche stellt und ich noch zuhause bin. Aber wenn es dann mit dem Arbeiten wieder losgeht, dann wirds spannend.



    "Corona sei Dank" bin ich jetzt ja zuhause und habe viel Zeit, ich glaub ich bin mit ein paar Dingen echt schon sehr früh dran: Elterngeldantrag bereite ich die Tage vor (habe mir das jetzt ne Weile angeguckt... Aber letztlich sind alle die ausgefuchsten Modelle, die man machen könnte, für uns einfach unattraktiv oder sogar komplizierter/einengender - aber gut, dass es das gibt, ist schon ne Stange Geld). Antrag auf Familienversicherung und alles, was ich mit Arbeitgeber und Krankenversicherung noch so klären muss, liegt dann alles schon fertig in einer Mappe und muss nur noch mit der Geburtsurkunde zusammen losgeschickt werden. Ich bin so ein Streber.

    Weil das erste Kind ein guter Anlass für sowas ist (und man ja trotz aller Vernunft scheinbar immer einen Tritt in den Hintern braucht bei diesen Themen) wollten wir uns dann auch nochmal mit den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Organspende, "Ehevertrag" befassen (also ich, ich arbeite da mal was aus und dann präsentiere ich das meinem Mann und wir entscheiden zusammen - unsere Rollenaufteilung ist irgendwie so, dass ich die juristische Fachberatung bin :P Mein Mann ist dafür der, der sich um Produkttestungen, Vergleiche, Bezugsquellen und sowas kümmert und hat deswegen den "Autokindersitz"-Auftrag und solche Sachen).


    Was ist mit Kinderarzt? Ich hörte, die Neugeborenen nehmen die Kinderärzte sowieso (unter Umständen nur die aus ihrer Stadt, aber wir hätten hier einen fußläufig). Sollte man da vorher anrufen? Was, wenn der mir nicht passt? Man hat wahrscheinlich keine Wahl... wegen der Hausgeburt hätte ich ja gerne auch jemanden, der für die U2-Untersuchung dann einen Hausbesuch macht... Oder ist das jetzt arg zu früh,wenn ich jetzt schon da anrufe??