Beiträge von Franzi11

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    Hallo,

    ja hier im Ort ist das tatsächlich so. wir hatten eine Realschule und eine Hauptschule. In der Hauptschule gab es lange Zeit zwei Klassen. Seit es in Ba-Wü keine bindende Schulempfehlung mehr gibt, wurden kaum noch Kinder in die Hauptschule angemeldet. Im Nachbarort gibt es eine Gesamtschule. Aber der Ruf ist schlecht. Also wechseln einfach alle, die nicht ins Gymnasium gehen in die Realschule. Und die müssen dann mit der ganzen Bandbreite klar kommen. Ich meine, nach der 7.Klasse trennt sich das dann in Kinder, die nur einen Hauptschulabschluss machen und in einer speziellen Klasse unterrichtet werden und Kindern, die Realschulabschluss machen.

    Die Realschule musste anbauen, weil die Schule aus allen Nähten platzte. Aus der Hauptschule wurde ein Hort und Kindergarten.

    Anscheinend ist es hier in den staatlichen Gymnasien so, dass auch viele Kinder immer weiter mitgeschleift werden, weil Eltern immer weiter Hoffnung haben... das kenne ich aber auch nur vom HÖren-Sagen... Meine Beiden besuchen ein Privatgym, da ist das nicht so, dass viele Kinder wechseln müssen, weil sich die Schule ihre Schüler aussuchen kann.

    lene,

    finde es schwer, etwas zu raten, wenn es um ein anderes Bundesland geht. Dort kann ich nichts einschätzen.


    Das "sich unter Druck setzen" ist wirklich ein Thema. In der Klasse meines Kleinen ist ein Mädchen, als Klassenbeste gewechselt ins Gymnasium. nach der 5,Klasse wieder in die Realschule. Die Noten waren zwar okay, aber sie hat sich so unter Druck gesetzt, weil sie nicht mehr bei den Besten war und ihrem Gefühl nach für alles zu lange brauchte. Zuhause gab es nur noch Tränen.


    Meine Tochter dagegen war in der Grundschule auch sehr ehrgeizig, ebenfalls Klassenbeste. Braves angepasstes Mädchen, Musterschülerin. Nach ein paar Wochen Gymnasium hat sie mir erklärt, sie habe nun alles richtig gemacht, was sie in der Grundschule falsch gemacht habe. Sie hat mir erklärt, sie habe sich gleich von ihrer richtigen Seite gezeigt, sei frech und störe manchmal.... damit sie gar nicht in die Rolle der besonders tollen Schülerin kommt. #hammer auch zu unterschreibende MItteilungen , wegen nicht gemachter Hausaufgaben habe ich bekommen. usw. usw...


    was ich damit sagen will, die Entwicklung der lieben Kleinen kann einen manchmal schon überraschen.


    Aber ja, auch hier finde ich , das die Schule stellenweise viel zu viel Raum einnimmt. #stumm

    moose,

    an welchem Schultyp unterrichtest Du? Ich finde, das das Niveau an den Realschulen in Ba-Wü heftigst gesunken ist, seit wir hier ja keine Hauptschulen mehr haben/brauchen ;-), Du weißt, was ich meine.

    Habe hier etwas Einblick, weil meine Kinder fast 9 Jahre Altersunterschied haben.

    Viele MItschüler meines Großen sind "damals" trotz Gym-Empfehlung in die Realschule und das Niveau war ebenfalls hoch.

    Mittlerweile bekomme ich da mit, das man am Elternabend drüber diskutiert in Deutsch Literatur der 3.Klasse zu lesen, weil das dann jeder versteht.#stumm .... dann frage ich mich, ob da noch die nötige Grundlage fürs berufliche Gymnasium gelegt wird.

    Mein Großer hat vom allgemeinen ins berufliche Gym gewechselt. Dort hat in der 11.Klasse schon der überwiegende Teil der ehemaligen Realschüler wieder aufgegeben.

    Mag mir gar nicht ausmalen, wie das in ein paar Jahren aussehen wird.

    Deshalb haben wir den Kleinen auch wieder ins Gymnasium geschickt (trotz Bedenken), ggf.wird auch er nach der 9. oder 10. ins berufliche Gym wechseln.

    Hallo,

    wenn in einem Takt vor einer Note ein b steht. wird diese einen halben Ton tiefer gespielt. Soweit klar. WEnn diese Note dann im Takt ein zweites Mal auftaucht, aber ohne b davor. wird sie dann erniedrigt gespielt oder nicht? #confused

    Hallo,

    hab die Frage nicht so ganz verstanden. Also meiner Meinung nach ist die Realschule dem Gymnasium nicht im Stoff voraus. Und eines der drei Wahlfächer Technik , Mensch und Umwelt oder Franz wählt man nach Neigung. Da ist jetzt nicht viel Vorbereitung in Klasse 5 und 6 gelaufen. Ich kenne es nur so von den Mädchen, die mit meiner Tochter im Turnen sind, dass die Realschülerinnen immer wesentlich früher mit Hausaufgaben und Lernen fertig sind. Denke nicht, dass ihr da nun etwas nachholen müsst. #confused

    Hier wechselte ein Mädchen nach Klasse 5 und war nach ein paar Wochen wieder wie ausgewechselt, weil einfach nicht mehr alles in so einem raschen Tempo verlangt wurde. Nach KLasse 10 habt ihr noch immer alle Wege offen, wir haben hier in Ba-Wü ja ein tolles System an beruflichen Gymnasien und Berufskollegs usw.

    wundere mich gerade, dass ihr alle schon so früh in die Abklärung gehen würdet #confused ich würde hier noch eine Weile zuwarten und ggf. mal mit der Lehrerin Rücksprache halten, wie sie das einschätzt.

    Leider sehr schlechte Erfahrung gemacht mit KiGa und GS-Lehrkräften, de viel zu lange gemeint haben, dass alles noch im grünen Bereich ist obwohl ich schon lange ein schlechtes-Bauchgefühl habe. Trotz Therapie ab Ende Klasse 2 kann das betreffende Kind auch in der 7. Klasse noch nicht wirklich lesbar schreiben. Aus heutiger Sicht hätte ich früher versucht, das Thema anzugehen.

    Jette,

    klar, da hast Du natürlich Recht, dass man sich nicht immer drauf verlassen kann, was Lehrer so einschätzen.


    Aber hier im Beispiel, ich denke, der Anteil der Kinder, die in der ersten Klasse kurz nach Weihnachten, flüssig lesen können, wird deutlich überschätzt. Deshalb würde ich hier einfach mal von der Lehrerin wissen wollen, wie sie den aktuellen Stand des Kindes einschätzt.

    Dann würde ich weitersehen, ob ich etwas abklären lasse oder nicht.

    Hallo,

    wundere mich gerade, dass ihr alle schon so früh in die Abklärung gehen würdet #confused ich würde hier noch eine Weile zuwarten und ggf. mal mit der Lehrerin Rücksprache halten, wie sie das einschätzt.

    Lesen lernen ist ein sehr komplexer Prozess für den Kinder unterschiedlich lange brauchen und er sollte bis Ende der zweiten Klasse abgeschlossen sein. Da würde ich mir also erst mal noch keine großen Sorgen machen. Das ist normal. Auch Buchstaben spiegelverkehrt schreiben ist normal.

    Meine Jungs hatten auch Probleme mit dem Lesenlernen und haben lieber mit diesem Buch geübt, als mit Schulmaterialien:


    https://www.amazon.de/lernen-l…+mo&qid=1610542109&sr=8-5


    es ist besonders Jungstauglich, weil Mo mag auch lieber alles andere als "Lesen lernen" usw...


    darin ist sehr gut dieses "Zusammenspuren der Buchstaben" erklärt. Das haben wir ein paar Tage so gemacht, danach wurde das Lesen wesentlich flüssiger.

    Hallo,

    wir haben den 12.Geburtstag auch nur in Familie gefeiert. Meine Beiden haben das gut akzeptieren können. Ging ja allen Freunden genau so. Habe mir viel Mühe beim Dekorieren und Geburtstagstorte gegeben. Abends gab es Wunschessen. Dazwischen viel Spielen, was sie eben wollten.

    Die Geschenke fielen auch größer aus, dieses Jahr.

    Eventuell holen wir ein Fest im Sommer nach? Vielleicht aber auchnicht.

    Hallo,

    nicht als Kind, aber als junge (sportlich sehr aktive) Erwachsene hatte ich auch jahrelang Probleme mit der Ferse. Bis eine Orthopädin mir zu einer Bandage riet, die ich tragen sollte, sobald ich Schmerzen hatte oder gerne auch sowieso, wenn absehbar ist, dass ich große Strecken gehe und mehr...

    damit hab ich innerhalb von ein paar Monaten geschafft, dass die Ferse Ruhe gibt.

    Weiß natürlich nicht, ob das bei Kindern im Wachstum auch möglich ist, so eine Bandage zu tragen?

    Wenn es finanziell machbar ist, warum nicht.


    Für Lehramt würde ich dir empfehlen, mal ein paar Wochen zu hospitieren. Unterschätze nicht, wie anstrengend es ist, eine Klasse mlt 30-40 SuS im Griff zu behalten. Bei Waldorflehrkräften ist außerdem der geforderte Zeiteinsatz recht hoch.

    Das würde ich Dir unbedingt auch raten. Darf in meinem Job auch immer mal vor einer Klasse stehen und das ist schon ein enormes Stresslevel, den ganzen Laden im Griff/Blick zu haben und dabei noch Inhalte zu vermitteln.

    Bin dann immer froh, wenn ich wieder meine 1:1 Gespräche führen darf. ;)


    Aber vielleicht bist Du ein anderer Typ und es passt. Aber das merkt man wirklich erst, wenn man hospitiert.


    Bei mir ist es manchesmal der umgekehrte Gedanke. Bin direkt nach der Schule in den sozialen Bereich eingestiegen. Sicherlich total sinnvolll, was ich tue... aber es schlaucht mich manchesmal so sehr, dass ich so wenig Energie für die Familie habe... das ich schon manchesmal überlegt habe, so eine rein sachbearbeitende Tätigkeit...

    das durfte ich dann aber durch Corona im Frühjahr ausprobieren und musste feststellen... dafür bin ich nicht der Typ ;-)

    Joanna,

    allerdings finde ich die schwächere Rechtschreibung spricht wieder eher für Latein. Meinem Jüngsten habe ich aus diesem Grund zu Latein geraten.

    Lernintensiver finde ich Französisch auch. Mit meinem damals sehr dosierten Lerneinsatz kam ich in Latein besser durch. ;)


    Aber die Frage "Franz oder Latein" stellt sich glaube ich grad noch gar nicht, oder? Sie könnte später immer noch Franz nehmen, wenn sie wollte? Oder Spanisch... wurde das gesagt, welche Sprachen später och möglich wären. #confused

    jascha,

    ja, ich finde auch, dass es was gebracht hat. Man kann sich wirklich viele Fremdwörter herleiten. Bekommt allgemein ein gutes Gefühl für Sprache/Grammatik, lernt gründlich lesen...


    letzteres hat mir für mein Studium (viele Rechtsinhalte) sehr geholfen.


    Allerdings finde ich auch nicht, dass man dafür Latein bis zum großen Latinum braucht. Die Grundzüge reichen dafür auch ;)

    Hallo,

    ich würde das nur machen, wenn das Kind sehr leicht lernt.

    Es ist schon eine ganz ordentliche Umstellung von Grundschule auf Gymnasium. Dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll erst mal die Lebendige Fremdsprache intensiv anzupacken und nicht zu viel Stoff in die fünfte Klasse zu packen.


    Mein Großer hatte das zwangsläufig durch G 8, dass er in der fünften Klasse Englisch und Latein lernen musste. Das war schon viel.


    Die Kleinen , dank G9 haben die zweite Fremdsprache nun erst in der 6.Klasse, das reicht allemal.


    ich selbst hatte damals erst ab der 7.Klasse Latein und ab Klasse 9 Französisch. Fand ich sogar noch besser. Allerdings fand ich Latein auch ziemlich öde und hab es so schnell wie möglich wieder abgewählt. ;)

    Wobei das mit dem heutigen Lateinunterricht nicht mehr zu vergleichen ist. Der ist viel kindgerechter und mit viel geschichtlichen Bezügen.


    Vielleicht ist das bei Euch aber auch anders? Ein Kin, das Englisch versteht und lesen kann, hat natürlich in der fünften Klasse weniger Aufwand mit Englisch.


    Gibt es dieses Jahr gar keine Infoveranstaltungen der weiterführenden Schulen #confused dort gab es immer auch so Probestunden in Latein und Franz, damit man für sich klären konnte, welche Sprache man lieber möchte.


    Und ja, in Latein braucht man keine Rechtschreibung. Man übersetzt nur von Latein ins Deutsch. Das macht für Kinder die es nicht so mit REchtschreibung haben, wesentlich einfacher. ;)

    "eigentlich waren sie fit" Die Geburt ist am 15.12. schon 12 Jahre her ;-)


    Ich bin in die Uniklinik, weil klar war, das wird nichts mit schöner Spontangeburt. Sie kamen mit 47 cm und 2200 Gramm(er) und 2500Gramm (sie) . Haben beide spontan geatmet, brauchten überhaupt keine Unterstützung. Man wollte die Beiden zur Überwachung eine Nacht auf die Kinderintensiv mitnehmen, sehen ob sie Temperatur halten können usw.... meine Tochter bekam ich aber schon drei Stunden nach der Geburt. Meinen Sohn auch schon wieder am nächsten Morgen.

    Mein Sohn war etwas trinkschwach... die Oberschwester etwas ungeduldig. ich weiß es noch wie heute, da war so eine ältere Schwester mit russischem Akzent, sie sagte immer "Moooorgen er trinkt" Und tatsächlich bei ihr und einer Hebammenschülerin hat mein Sohn schön getrunken. Bei den restlichen Schwestern nicht.

    Also wurden er nach 2 Tagen in die Kinderklinik verlegt. Und ich und die Zwillingsschwester sind als Begleitpersonen mit. Dort ist es üblich, dass die begleitenden Zwillingskinder ebenfalls an den Monitor angeschlossen werden. Das war so ein bischen unser Pech ;-) Jedenfalls haben die Beiden mit Unterstützung der Schwestern gut versorgt bekommen. Er trank zwar etwas schwach und musste etwas genötigt werden. aber ging schon . Und so hätte am 23.12. nach Hause gedurft.. ich saß schon auf gepackten Koffern und wartete nur noch auf die abschließende Visite...

    da gab es plötzlich großen Aufruhr im Zimmer. Man schob einen weiteren Monitor hinein. Und da merkte ich ,es geht gar nicht um ihn, sondern um sie.

    Madamchen hatte Herzrhythmus-STörungen. Daraufhin wurde er entlassen, sie in die Herzstation aufgenommen. Und nun waren der Bub und ich wieder Begleitpersonen. Das bescherte uns einen weiteren Aufenthalt bis 7.Januar.

    Bei einer Kontrolle ein viertel Jahr später stellte man fest, dass sich das Mädel so propper entwickelt hatte, dass sie aus der Medikamantendosierung längst herausgewachsen war und nichts mehr brauchte.

    Wäre sie nicht am Monitor gewesen, hätte sich das wohl auch so einfach gegeben... hätte keiner gemerkt.


    Natürlich hätte ich Weihnachten und Sylvester gerne zu Hause verbracht. Aber egal... rückblickend alles nicht schlimm.


    Er war weiterhin etwas trinkfaul. Das ist einfach seine Art Wenn er nicht will, dann isst er nicht. Ist heute noch nicht anders. Stillen hat leider nicht geklappt...


    das sind so die Dinge, die einfach besser laufen, wenn sie reifer geboren werden.


    Dass Du so weit gekommen bist ist toll, "quasi Pflicht" und alles was Du jetzt noch an Entwicklungszeit rausschinden kannst, ist super "quasi Kür" ;)