Beiträge von Franzi11

    Habe die Zwillinge auch pumpgestillt. Über ein Jahr. Also ab 6 Monate Beikost und immer mehr das Stillen reduziert. Die Zwillinge waren zu früh , außerdem anatomische Probleme bei mir, so bekam ich sie nicht ans die Brust. Ebenfalls mit der Medela Symphony (Doppelpumpsystem). Nach fast einem Jahr rief mal das Sanitätshaus an, ob cih die noch brauche. Die waren ganz erstaunt. ;)

    Wichtig war auch bei mir, ganz regelmäßig abzupumpen. Wenn ich das nicht gemacht habe, ging die Menge rasch zurück. Und der Aufwand , sie wieder zu steigern war groß. Allerdings musste es hier ja auch für zwei reichen. Nach 4 Monaten hab ich nachts nur noch 1 Mal abgepumpt und nach 6 Monaten gar nicht mehr nachts. Am Ende habe ich ganz viel eingefrorene Muttermilch weggeschüttet. #stumm

    Geholfen hat mir, mit Blick auf die Babies abzupumpen. Oder zumindest ein Bild von ihnen da zu haben. Ab und zu hab ich auch mal ein Baby angelegt. Ohne wirklichen Erfolg. Aber ich hatte immer das Gefühl, es hat die Milch besser fließen lassen. Mag auch nur Zufall gewesen sein.


    IMir war das Stillen aber sehr wichtig (für die Allergieprophylaxe wollte ich alles tun, was in meiner Macht stand). Habe dafür anderes zurückgestellt., bzw. musste mein Mann übernehmen. Hatte Unterstützung und das Geschwisterkind war auch nicht mehr so klein. Sonst weiß ich nicht, ob ich so lange durchgehalten hätte.

    Kajak,

    tja, wie gesagt, ich finde es auch schräg, wenn eine Schule wünscht, dass Kinder erst nach der Fahrradprüfung mti Rad kommen. Und dann legt man die ganze Fahrradausbildung Ende 4.Klasse. #confused

    Haben sich aber viele sowieso nicht dran gehalten. Kann man ja nun auch niemandem vorschreiben.

    Ab der 5.KLasse fahren hier sowieso die meisten Schüler mit dem Rad in den Nachbarort. Geht deutlich schneller als mit dem Bus.


    Xenia,

    ja genau, die Mamataxis, die die armen Kinderlein am liebsten ins KLassenzimmer gefahren hätten, die fand ich auch gefährlich.

    Magorma,

    hier ist von Seiten der Schule gewünscht, dass Kinder erst dann mit dem Rad zur Schule kommen, wenn die Fahrradprüfung bestanden wurde. Ist zwar auch etwas schräg, wenn man überlegt, wie spät diese stattfinden. ;) aber... zu dieser Aktion gäbe es da sicher KLärungsbedarf der Schule mit dem Veranstalter. ;)

    Da würde ich auch eure Schule in der Pflicht sehen.

    Hallo,

    ich habe mal einen Vormittag lang diese praktischen Stunden begleitet und fand das schon hilfreich. Durfte ausgerechnet die Gruppe der wilden Jungs begleiten ;) Für die war es schon sinnvoll, dass da ein Polizist erklärt, was wichtig ist und warum. Jeder musste dann unter seiner Aufsicht z.B: links abbiegen usw... da waren die jungen Wilden dann schon gezwungen, vorher zuzuhören, damit sie sich nicht blamieren.


    Also ja, ich hätte es sehr schade gefunden, w enn der praktische Teil weggefallen wäre.

    Franzi11 es ist doch aber nicht dasselbe. Jede hier wird ihr Kind schonmal hochgehoben haben zur sicherheit oder am Kragen gehalten oder an der Schulter.

    Ich fand die Leinen zwar auch immer gruselig, kann die aber noch nachvollziehen, bei zwei agilen kleinkindern erst recht.

    Aber ein tragegeschirr zum hochheben wie eine volle Tasche oder eine Marionette, wenn das kind noch nicht richtig laufen kann, finde ich extremst gruselig.

    Ach so, hab es mir nun gar nicht so genau angesehen. Zum Hochheben... okay, da wäre ich auch bei meinen Zwillis nicht draufgekommen, dass man so was braucht. #confused

    Waaah, ich war auf der Amazon Seite des Walking Harness, so viel Absurdität auf einmal,


    Wie konnte ich meine Kinder und mich nur in derartige Gesundheitsgefahr bringen und sie beim Laufen lernen an der Hand halten. Ich schäme mich quasi rückwirkend #haare


    :P

    Naja, als Zwillingsmutter kann ich Dir sagen, ich hatte Geschirre für meine Beiden. Jetzt nicht solche. Aber solche Rucksacktierchen mit Leine dran. Erst dachte ich auch, das ist zu albern, das kann man nicht machen. Aber dann hab ich beiläufig in einer Talkshow von einer Zwillingsmutter gehört, der es passiert ist, dass sich ein Kind von der Hand losgerissen hat und auf die Straße gerannt ist. Auto kam... Kind querschnittsgelähmt. Und sie sagte, sie hatte Geschirre gewollt, aber nciht gekauft, weil sie ausgelacht wurde. Da war mir klar, mir ist egal, was andere sagen. meine bekommen solche dinger Meine haben ihre Rucksacktiere geliebt, die mussten mit ins Bett und überall hin. Einmal waren wir in der Stadt unterwegs und da hat mein Töchterchen die Leine aus dem Tierchen gekramt und mir in die Hand gegeben. Es gab ihnen wohl auch ein Gefühl der Sicherheit. ;)

    Warum haben eigentlich so viele Leute Angst, die Kinder könnten sich nach "unten" orientieren?

    In der Grundschule wurden eventuelle gute Leistungen doch auch in einer leistungsmäßig gemischten Gruppe erbracht. Warum sollte das dann ab der 5. plötzlich nicht mehr so sein?

    Die Gefahr habe ich allerdings bei meinen beiden Jungs tatsächlich gesehen. Sie sind nicht so ehrgeizig, wollen aber gerne in der Mitte mitschwimmen. Das ist dann im Gymnasium noch immer Gymnasialniveau. In der Gemeinschaftsschule war meine Sorge, dass es dann eben gerade in der pubertären Zeit so sein kann, dass dann die Leistungen eben nicht mehr gymnasialtauglich sind.


    Ich finde, es ist vorallem wichtig, wie sich KLassen zusammensetzen, damit man dann abschätzen kann, wie das Lernklima in der Klasse ist. Und wenn es dann eben so ist wie bei uns, dass jeder vermeidet, sein Kind, dem er den Realschulabschluss zutraut, dahinzuschicken, dann wird das mit dem förderlichen Lernklima eben schwierig. Die Gemeinschaftsschule hier hat das Problem, dass keinen Kilometer entfernt eine wirklich tolle Realschule ist.... dort weiß man, dass die Welt "in Ordnung ist" und es lassen sich eben wenige auf das "Experiment Gemeinschaftsschule" ein.


    shorty1208, da gebe ich Dir Recht. Es gibt im Rhein-Neckar-Kreis, oder wahrscheinilch in ganz Ba-Wü tolle berufliche Gymnasien. Sogar das sozialpädagogische Gymnasium gibt es nun ba-wü-weit ;) Und für meinen "Kleinen" technikaffinen Jungen liebäugle ich z.B. auch mit einem Wechsel ins TG (ggf Informatikschwerpunkt). Mein Großer hat auch nach der 10. vom allgemeinbildenden ins WG gewechselt. Allerdings ist der überwiegende Teil der Wechsler aus der Realschule vorzeitig aus dem WG abgegangen. Ich glaube, die Wechsler vom allgemeinbildenden Gym waren besser vorbereitet.

    Hallo Du,

    oh, Rhein-Neckar-Kreis ;-)


    Hier schicken die Eltern ihre Kinder auch ungerne auf die Gemeinschaftsschule. Es scheint hier wirklich so zu sein, dass alle auf die Realschule drängen und die Schülerschaft in der Gemeinschaftsschule eher etwas schwierig ist. Das mag sich vielleicht ändern, im Laufe der Zeit...


    Auch gibt es dort keine gymnasiale Oberstufe, das heißt, wer dort war, kann danach realistischerweise nur auf ein berufliches Gymnasium.


    Und ich muss gestehen, mir als Mutter war das ganze System mit den Kursen in welchem Niveau und was man dann damit machen kann... so unübersichtlich....#augen ich hab es schlichtweg nicht verstanden #stumm

    Hallo,

    ja hier im Ort ist das tatsächlich so. wir hatten eine Realschule und eine Hauptschule. In der Hauptschule gab es lange Zeit zwei Klassen. Seit es in Ba-Wü keine bindende Schulempfehlung mehr gibt, wurden kaum noch Kinder in die Hauptschule angemeldet. Im Nachbarort gibt es eine Gesamtschule. Aber der Ruf ist schlecht. Also wechseln einfach alle, die nicht ins Gymnasium gehen in die Realschule. Und die müssen dann mit der ganzen Bandbreite klar kommen. Ich meine, nach der 7.Klasse trennt sich das dann in Kinder, die nur einen Hauptschulabschluss machen und in einer speziellen Klasse unterrichtet werden und Kindern, die Realschulabschluss machen.

    Die Realschule musste anbauen, weil die Schule aus allen Nähten platzte. Aus der Hauptschule wurde ein Hort und Kindergarten.

    Anscheinend ist es hier in den staatlichen Gymnasien so, dass auch viele Kinder immer weiter mitgeschleift werden, weil Eltern immer weiter Hoffnung haben... das kenne ich aber auch nur vom HÖren-Sagen... Meine Beiden besuchen ein Privatgym, da ist das nicht so, dass viele Kinder wechseln müssen, weil sich die Schule ihre Schüler aussuchen kann.

    lene,

    finde es schwer, etwas zu raten, wenn es um ein anderes Bundesland geht. Dort kann ich nichts einschätzen.


    Das "sich unter Druck setzen" ist wirklich ein Thema. In der Klasse meines Kleinen ist ein Mädchen, als Klassenbeste gewechselt ins Gymnasium. nach der 5,Klasse wieder in die Realschule. Die Noten waren zwar okay, aber sie hat sich so unter Druck gesetzt, weil sie nicht mehr bei den Besten war und ihrem Gefühl nach für alles zu lange brauchte. Zuhause gab es nur noch Tränen.


    Meine Tochter dagegen war in der Grundschule auch sehr ehrgeizig, ebenfalls Klassenbeste. Braves angepasstes Mädchen, Musterschülerin. Nach ein paar Wochen Gymnasium hat sie mir erklärt, sie habe nun alles richtig gemacht, was sie in der Grundschule falsch gemacht habe. Sie hat mir erklärt, sie habe sich gleich von ihrer richtigen Seite gezeigt, sei frech und störe manchmal.... damit sie gar nicht in die Rolle der besonders tollen Schülerin kommt. #hammer auch zu unterschreibende MItteilungen , wegen nicht gemachter Hausaufgaben habe ich bekommen. usw. usw...


    was ich damit sagen will, die Entwicklung der lieben Kleinen kann einen manchmal schon überraschen.


    Aber ja, auch hier finde ich , das die Schule stellenweise viel zu viel Raum einnimmt. #stumm

    moose,

    an welchem Schultyp unterrichtest Du? Ich finde, das das Niveau an den Realschulen in Ba-Wü heftigst gesunken ist, seit wir hier ja keine Hauptschulen mehr haben/brauchen ;-), Du weißt, was ich meine.

    Habe hier etwas Einblick, weil meine Kinder fast 9 Jahre Altersunterschied haben.

    Viele MItschüler meines Großen sind "damals" trotz Gym-Empfehlung in die Realschule und das Niveau war ebenfalls hoch.

    Mittlerweile bekomme ich da mit, das man am Elternabend drüber diskutiert in Deutsch Literatur der 3.Klasse zu lesen, weil das dann jeder versteht.#stumm .... dann frage ich mich, ob da noch die nötige Grundlage fürs berufliche Gymnasium gelegt wird.

    Mein Großer hat vom allgemeinen ins berufliche Gym gewechselt. Dort hat in der 11.Klasse schon der überwiegende Teil der ehemaligen Realschüler wieder aufgegeben.

    Mag mir gar nicht ausmalen, wie das in ein paar Jahren aussehen wird.

    Deshalb haben wir den Kleinen auch wieder ins Gymnasium geschickt (trotz Bedenken), ggf.wird auch er nach der 9. oder 10. ins berufliche Gym wechseln.

    Hallo,

    wenn in einem Takt vor einer Note ein b steht. wird diese einen halben Ton tiefer gespielt. Soweit klar. WEnn diese Note dann im Takt ein zweites Mal auftaucht, aber ohne b davor. wird sie dann erniedrigt gespielt oder nicht? #confused

    Hallo,

    hab die Frage nicht so ganz verstanden. Also meiner Meinung nach ist die Realschule dem Gymnasium nicht im Stoff voraus. Und eines der drei Wahlfächer Technik , Mensch und Umwelt oder Franz wählt man nach Neigung. Da ist jetzt nicht viel Vorbereitung in Klasse 5 und 6 gelaufen. Ich kenne es nur so von den Mädchen, die mit meiner Tochter im Turnen sind, dass die Realschülerinnen immer wesentlich früher mit Hausaufgaben und Lernen fertig sind. Denke nicht, dass ihr da nun etwas nachholen müsst. #confused

    Hier wechselte ein Mädchen nach Klasse 5 und war nach ein paar Wochen wieder wie ausgewechselt, weil einfach nicht mehr alles in so einem raschen Tempo verlangt wurde. Nach KLasse 10 habt ihr noch immer alle Wege offen, wir haben hier in Ba-Wü ja ein tolles System an beruflichen Gymnasien und Berufskollegs usw.

    wundere mich gerade, dass ihr alle schon so früh in die Abklärung gehen würdet #confused ich würde hier noch eine Weile zuwarten und ggf. mal mit der Lehrerin Rücksprache halten, wie sie das einschätzt.

    Leider sehr schlechte Erfahrung gemacht mit KiGa und GS-Lehrkräften, de viel zu lange gemeint haben, dass alles noch im grünen Bereich ist obwohl ich schon lange ein schlechtes-Bauchgefühl habe. Trotz Therapie ab Ende Klasse 2 kann das betreffende Kind auch in der 7. Klasse noch nicht wirklich lesbar schreiben. Aus heutiger Sicht hätte ich früher versucht, das Thema anzugehen.

    Jette,

    klar, da hast Du natürlich Recht, dass man sich nicht immer drauf verlassen kann, was Lehrer so einschätzen.


    Aber hier im Beispiel, ich denke, der Anteil der Kinder, die in der ersten Klasse kurz nach Weihnachten, flüssig lesen können, wird deutlich überschätzt. Deshalb würde ich hier einfach mal von der Lehrerin wissen wollen, wie sie den aktuellen Stand des Kindes einschätzt.

    Dann würde ich weitersehen, ob ich etwas abklären lasse oder nicht.

    Hallo,

    wundere mich gerade, dass ihr alle schon so früh in die Abklärung gehen würdet #confused ich würde hier noch eine Weile zuwarten und ggf. mal mit der Lehrerin Rücksprache halten, wie sie das einschätzt.

    Lesen lernen ist ein sehr komplexer Prozess für den Kinder unterschiedlich lange brauchen und er sollte bis Ende der zweiten Klasse abgeschlossen sein. Da würde ich mir also erst mal noch keine großen Sorgen machen. Das ist normal. Auch Buchstaben spiegelverkehrt schreiben ist normal.

    Meine Jungs hatten auch Probleme mit dem Lesenlernen und haben lieber mit diesem Buch geübt, als mit Schulmaterialien:


    https://www.amazon.de/lernen-l…+mo&qid=1610542109&sr=8-5


    es ist besonders Jungstauglich, weil Mo mag auch lieber alles andere als "Lesen lernen" usw...


    darin ist sehr gut dieses "Zusammenspuren der Buchstaben" erklärt. Das haben wir ein paar Tage so gemacht, danach wurde das Lesen wesentlich flüssiger.