Beiträge von narzisse

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    Ich grätsche kurz rein.

    Ich denke auch, dass Veranlagung eine große Rolle spielt. Anders kann ich mir bspw. nicht erklären, wie mein Mann so ein extrem in sich ruhender, resilienter Mensch geworden ist und ich nicht.


    Er hatte wirklich schlechte Startbedingungen: Die ersten 3 Lebenswochen im Kinderheim, dann in eine Familie gegeben, die ihn adoptiert hat. Leider war seine Ad.-Mutter damals sehr mit sich beschäftigt (ich tippe im Nachhinein auf eine Depression), was dazu führte, dass mein Mann als Baby v.a. im Bett lag und einem Schrei-Programm unterzogen wurde, um nicht zu stören.

    Schläge waren an der Tagesordnung, ein liebloser Vater ebenso.

    Personen von außerhalb gab es erst ab 6, als er in die Schule kam.


    Ich hatte wesentlich bessere Startbedingungen (meine Eltern hatten auch einen Knall, aber wer hat den nicht? - in der Summe waren sie zugewandt, liebevoll und interessiert) und hätte gerne ein wenig von dem, was mein Mann an Urvertrauen ins Leben hat...

    Mir hat es geholfen, mich im Vierfüßler über das Kind zu begeben und das Kind die betroffene Brust trinken zu lassen, mit dem Kinn hin zum Stau.

    Ich habe erst die nicht betroffene Brust gegeben, bis der Milchspendereflex einsetzte, dann gewechselt und parallel dazu einen warmen Lappen auf die Brust gehalten und/oder mit der Hand noch zur Brustwarze hin ausgestrichen.


    Manchmal wurde das Baby auf diese Art geduscht, aber mir hat es immer geholfen.

    Mein Senf: genauso fing mein Rheuma an. Psoriasis arthritis. Nee, eigentlich fing es schon früher an, aber so machte es sich deutlich bemerkbar. Ich hatte Anlaufschmerzen selbst nach kurzem Sitzen. Stechende Schmerzen bei jedem Schritt. Ich bin die Treppe nur auf allen Vieren raufgekommen und runter ging es auf dem Popo - mit dem Baby im Arm. Weiter ging es mit den Händen. Ich konnte mir morgens keine Haare mehr bürsten und nur unter starken Schmerzen die Zähne putzen, weil ich nichts in der Hand halten konnte.


    Lass dich bitte gründlich durchchecken, am besten beim Rheumatologen. Nicht nur eine Blutuntersuchung, ob ein Rheumafaktor da. Rheuma gibt es auch in seronegativ, also ohne Rheumafaktor. Der CRP-Wert ist ein erster Anhaltspunkt, ob eine Entzündung im Körper vorliegt.

    Exakt so ging es mir bei gleicher Diagnose auch.


    Es gibt mittlerweile sogar eine Zweitdiagnose aus dem rheumatischen Spektrum (Morbus Bechterew), auch da bin ich seronegativ.

    Ganz kurze Rückmeldung:
    Nach 3,5 braven Wochen ohne Alkohol, zugesetzten Zucker, Fleisch und Alkohol hatte ich heute ein kleines Rumpsteak, einen Rosé und ein kleines Glas Sekt.

    Jetzt habe ich einen kleinen Schwips und es war richtig, richtig schön!



    Was ich am Dorfleben liebe: Wir haben Bekannte getroffen.
    Ich fühle mich manchmal wie im Feelgood-Roman.

    Man kennt viele, man schätzt viele im Ort (was nicht zwingend heiß, das man sich mag), es gibt ein Gefühl des Aufgehobenseins.


    Und jetzt verschwinde ich und genieße noch ein wenig Zweisamkeit.

    17 Jahre sind wir mittlerweile verheiratet, wir altes Gespann...

    Und weil hier gerade so viel Rabenkraft versammelt ist: Die Depression, das alte Arschloch, haucht mir gerade von hinten in den Nacken. Ich habe vor ein paar Wochen mein AD von 90 auf 60mg reduziert. Bisher lief es prima, seit zwei Tagen ist es schlecht. Ich glaube, dass das eine normale Absetzerscheinung, aber es ist wahnsinnig unangenehm.


    Dazu habe ich gerade noch die Ablehnung einer Bewerbung erhalten mit dem Hinweis auf zwei Flüchtigkeitsfehler, einen im Lebenslauf, einen im Anschreiben.

    Psychische Krankheiten sind unglaublich anstrengend und kräftezehrend.

    Du hast mein Mitgefühl!

    Sowas, wie es dir passiert ist, kommt dir jetzt viel schlimmer vor, als es dir in stabileren Zeiten vorkäme.


    "Es ist mir ein Rätsel, wie Ihnen das entgehen konnte."

    Na, dann hat die Dame ja was zum Nachdenken übers Wochenende.

    Wird ihr wenigstens nicht langweilig.

    In was für ein Restaurant geht Ihr denn? Weinschorle vielleicht anstatt schweren Rotweins und etwas Leichtes essen? Und das nicht als Engstirnigkeit, sondern als einen Akt der Selbstliebe betrachten.


    Und: Glückwunsch zum Hochzeitstag!

    Wir gehen in ein ganz normales, nettes Restaurant hier im Ort.

    Nicht abgehoben, keine iPad-Geschichte, einfach nur gutbürgerlich.


    Ich habe mich jetzt ein wenig beruhigt.


    Ich bin echt keine Heldin.

    Ich war schon immer angezogen von totaler Regelmäßigkeit ohne Ausnahmen, ich habe immer ein wenig Respekt vor jedem Gang vor die Tür (nennt mich Heldin, dass ich Tag für Tag zur Arbeit gehe :S . Jeder Montag ist eine Überwindung.).


    Ich wollte mich erst durch die Karte ackern und mir was Vernünftiges aussuchen.

    Aber nach einer Runde durch den Wald sage ich mir: Ich bin doch nicht bekloppt. Ich war 3 Wochen brav, heute esse ich, was mir schmeckt, und wenn ich Lust auf einen Wein oder eine Weinschorle habe, dann trinke ich die.

    Ich mache gerade eine überraschende Erfahrung, und zwar seit Beginn der Fastenzeit und heute kommt noch eine obendrauf.


    Seit 2014 nutze ich die Fastenzeit, um Süßigkeiten/Chips u.ä./Alkohol wegzulassen und Kalorien zu reduzieren.

    Ich mache das einerseits, weil es gesund ist, und andererseits, um ein paar Kilo zu verlieren.


    Ich wog mal 93 Kilo, bin dann auf 68 Kilo, habe das 5 Jahre gehalten und dann kam 2020....
    Seitdem wiege ich um die 73 Kilo und mir ist klar, dass diese Fastenzeit nicht ausreichen wird, die 5 Kilo wieder zu verlieren.


    Mich hat das Thema jetzt über 1,5 Jahre gestresst inklusive Selbstabwertung, wie schwach ich bin, weil ich wieder "so dick" geworden bin.


    Seit über 3 Wochen schreibe ich auf, was ich esse.

    Seit einer Woche mache ich ganz konsequent Yoga täglich, aber nicht, weil ich muss, sondern, weil ich das Bedürfnis danach habe.

    Ich habe mich nicht gewogen seit Aschermittwoch.

    In den Jahren zuvor stand ich täglich auf der Waage um zu sehen, was sich tut.

    Überraschung: Ich fühle mich aktuell total wohl mit meiner Lebensweise und finde sogar mein Aussehen okay. Ich habe kein Interesse daran, was ich wiege.


    Und jetzt kommt mein Aber bzw. meine Überraschung:

    Heute Abend gehen wir essen.
    Die Fastenzeit ignoriere ich, denn wir hatten gestern Hochzeitstag und mein Mann möchte mich gerne ausführen.

    Problem dabei: Ich fühle mich mit dem Gedanken unwohl, mein derzeit so geregeltes, überschaubares Leben, das mir körperlich ein sehr angenehmes, beschwingtes Gefühl gibt, heute für einige Stunden abzugeben.

    Ich fühle mich sogar gestresst.

    Aber so engstirnig und zwanghaft will ich nicht sein!


    Wie kriege ich das heute Abend mit Spaß hin?

    Es ist doch nicht schlimm, dass ich mehr Kalorien oder Alkohol zu mir nehme. Das ist kein Drama, ich sollte mich freuen.

    Ich kann mir einen Teil denken, aber wissen tue ich nichts.

    Es ist auch nicht möglich, mit meiner Mutter über die Thematik zu sprechen.


    Ich sehe bei ihr sehr viele traurige Ereignisse in ihrer Lebensgeschichte und ganz wenig Handwerkszeug, sie zu verarbeiten plus einer riesigen Hemmung/Angst, sich Hilfe zu suchen.


    Lange habe ich damit gehadert, weil es weh mir tut, einen Menschen leiden zu sehen (körperlich wie seelisch), den ich sehr lieb habe.

    Mit dem Alter werde ich gnädiger.

    Ich habe nur eine Mutter, sie ist, wie sie ist, und es sind ihre Entscheidungen, die sie trifft und getroffen hat.


    Ich habe andere Aufgaben im Leben als die, meiner Mutter auf die Sprünge zu helfen, zumal sie gar nicht springen möchte. ;)

    Meine Mutter (63) ist nur 1,50m groß und war früher weiblich-schlank. Sie ist in den Wechseljahren etwas rundlicher geworden, aber immer noch absolut im Normbereich.

    Sie meinte mal zu mir:

    "Ich kann jetzt anfangen Kalorien zu zählen, mir viel Gutes verbieten und bleibe eine schlanke Frau, die griesgrämig ist, weil sie verzichtet. Oder ich werde halt ein bisschen runder und bin gut gelaunt."

    #freu

    Das ist schön! #herzen


    Mir wird immer etwas Angst und Bange, wenn die Mutter das ist, wohin es gehen könnte.


    Meine Mutter ist ca. 1,60 groß und wiegt ca. 150 Kilo.

    Wegen ihrer Adipositas hat sie mit ihren mittlerweile 75 Jahren viele Folgeerkrankungen.


    Mein ältestes Kind ist 2006 geboren. Mit diesem Kind ist sie mal 200 m mit dem Kinderwagen gelaufen, mehr hat sie nicht geschafft und bei den Folgekindern waren auch die 200 m nicht mehr drin.


    Ich bin mit Sicherheit mit keinem guten Ernährungsvorbild bzw. Genussvorbildern aufgewachsen (Übergewicht war das Laster meiner Mutter, Alkohol der meines Vaters), und ich mache damit so langsam mit Mitte 40 meinen Frieden.

    Ich habe viel aufgeholt, ich habe meine Hilfen da und dort, und ich merke, dass ich immer noch sehr zu verunsichern bin durch einen Satz wie deinen (ist kein Vorwurf an dich, sondern Selbsterkenntnis).


    Der Thread berührt mich irgendwie.

    Ich glaube, ich muss da nochmal hinschauen, wenn es um den Körper, die Ernährung, Fitness, Gewicht und all das geht.

    Da habe ich noch einiges zu verarbeiten und überdenken und bin gerade stolz auf mich, dass ich halbwegs genussvoll im Normbereich unterwegs bin und diszipliniert bin.

    Mit Essen nach Lust habe ich es auf 93 Kilo geschafft....


    Ich habe mich nichts verboten. Ich mag Chips, Kekse, Alkohol, Nudeln, Sahnesaucen etc.


    Mir war das irgendwann zu viel. Mir taten die Gelenke weh.

    Ich habe 25 Kilo mit Kalorienzählen abgenommen und dabei gelernt, was ich gerne esse, wie ich satt werden kann, ohne dass ich eine hohe Kaloriendichte koche, und wie wenig ich am Tag essen darf/sollte, um den Bedarf meines Körpers zu decken.


    Ich habe akzeptiert, dass ich ohne Disziplin beim Essen zunehme und mit Disziplin abnehmen bzw. mein Gewicht halten kann.

    Und ich habe weiterhin akzeptiert, dass ich offenbar kein gutes Gefühl dafür habe, was an Kalorien und Nährstoffen brauche, sondern extrem auf gewisse Lebensmittel abfahre, die meinem Gewicht nicht gut tun.


    Mittlerweile sollte ich aufs Gewicht achten, weil ich eine rheumatische Erkrankung habe.


    Ich zweifle nicht an, dass es Menschen gibt, die intuitiv das essen, was sie brauchen.

    Aber Übergewicht wäre keine Volkskrankheit, wenn das intuitive Essen so gut klappen würde...

    Danke schon mal! Ich weiß, dass man zum impfen nicht kranken versichert sein muss, aber wie sieht es aus mit der Staatsbürgerschaft? Sind die kostenfreien Impfungen für alle?

    Ich weiß, dass man im Impfzentrum in SB nix vorweisen muss und dass ausländische Familien (wir haben viele Familien aus anderen Ländern an der Schule) die Impung bekommen haben, auch kurz nach der Ankuft in D im Spätsommer.

    Ich finde das nett von dir, Fürchel .

    Und ich meine "nett" im Sinne von freundlich, mitfühlend, sozial.


    Wir haben Hühner.

    Ich nehme regelmäßig Eier mit zur Arbeit (ich bin Lehrerin) und das Geld, was mir dafür freiwillig bezahlt wird (hat sich so etabliert), spende ich.

    Seit dem Frühjahr ging es in den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung für freischaffende Künstler.


    Jetzt kommt der Bonus.
    Den behalte ich bzw. lade meine Kinder zum Essen ein oder schenke ihnen was.

    Für sie waren permanent gestresste Eltern auch kein Spaß (mein Mann hat den gleichen Job, was für eine Freude...).


    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so fertig war wie in den letzten beiden Jahren.

    Schule mit Corona ist kein Spaß, da stimme ich Aoife zu.

    Ich bin psychisch nicht ganz gesund, ich wurde im Herbst 2020 und im Frühling 2021 nochmal akut, was zum Glück ganz gut aufgefangen wurde von Profis.


    Unter Druck fühle ich mich nicht, weil ich wieder ziemlich stabil bin.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass ich mich vor einem Jahr angegriffen gefühlt hätte.

    Ich fühlte mich irgendwie permanent angegriffen, parallel dazu der leicht irrsinnige Schulalltag....


    Andere Meldungen als Corona auf Seite 1 der Zeitung habe ich mir gewünscht.

    Das, was nachkam, habe ich mir nicht gewünscht. Wer hat das schon?


    Über das Geld freue ich mich einfach.

    Ich finde, dass es durchaus auch an andere Menschen hätte gehen sollen.

    salido und Miriam verstehe ich da sehr gut!

    Ich finde die JH in Speyer sehr schön und das Silvesterprogramm soll schön sein, wurde mir berichtet.


    Die JH liegt recht zentral, das Städtchen ist nett, man ist mit dem Zug schnell in Mannheim, Heidelberg, Neustadt oder auch Frankfurt, Speyer selbst hat allerlei Sehenswürdigkeiten (Krippe im Dom, Gedächtniskirche, Dreifaltigkeitskirche, Altpörtel, historisches Museum mit zusätzlicher, wechselnder Kinderausstellung, das Judenbad, der Rhein, die Altstadt,...).


    Was ich an Speyer mit Kindern wirklich toll fand: Es gibt überall in der Stadt großartige Spielplätze mit Angeboten für alle Altersklassen.

    Dafür fahren Leute aus Ba-Wü extra rüber.


    EDIT: Link schnell nachschieben...

    Ich vermute, dass in Klasse 6 die gängigen Hits der Programmmusik gemeint sind, in der auch der Begriff "Programm" genutzt wurde.


    Natürlich gibt es noch viel, viel mehr.

    Mozart, Haydn, Vivaldi und andere haben schon Musik mit außermusikalischem Programm geschrieben.


    Ich tippe aber, dass das eher in höheren Klassen drankommt (zumindest wäre das an meiner Schulform das, was verlangt würde in Kl. 6).

    Was ich inhaltlich auf dem Plakat unterbringen würde (darfst gerne klauen):


    Es gibt Musik, die Bilder malen, Gegenden beschreiben oder Geschichten erzählen kann.

    Das passiert nur mit Instrumenten.

    Diese Musik nennt man Programmmusik.


    Berühmte Werke:

    "Die Moldau" von Bedrich Smetana (1874) - stellt den Verlauf eines Flusses dar mit ein paar Ereignissen

    "Bilder einer Ausstellung" von Modest P. Mussorgsky (1874) - der Gang durch eine Ausstellung wird dargestellt

    "Der Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saens (1886) - Tiere werden in 14 kurzen Stücken musikalisch dargestellt


    Programmmusik wurde vor allem in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts komponiert, also zwischen 1850 und 1899 (ich würde die Zahlen konkret nennen, weil die meisten Kinder erfahrungsgemäß das 19. Jh. mit "1900-1999" verbinden).



    Dann würde ich mir Bildchen und Lebensdaten der genannten Komponisten raussuchen, ausdrucken und aufkleben, den Titel des von ihnen komponierten Werkes ergänzen, ggf. was dazu malen und wäre fertig.