Beiträge von narzisse

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    Hallo, danke erstmal.


    Ich habe gestern 2 mg in Tablettenform genommen (auf die Idee, nach einem Spray zu suchen, bin ich gar nicht gekommen) und ich bin vor Mitternacht eingeschlafen.

    Ich habe die Tabletten um 22.30 Uhr genommen, habe mich um 22.45 Uhr hingelegt, habe um 22.50 Uhr nochmal auf die Uhr geschaut und war weg.

    Geschlafen habe ich bis 4, da musste ich auf die Toilette, und dann nochmal bis 6.30 Uhr - da musste ich aufstehen.


    Das klappt auch "einfach so" manchmal, wenn ich müde genug bin nach vielen schlechten Nächten.


    Ich hatte erst 2 schlechte Nächte, insofern könnte es gewirkt haben.

    Ich probiere es heute wieder.

    Ich habe schon seit Jahren Probleme, abends einzuschlafen, weil ich eine Eule bin.
    Aber ein Eulendasein passt nicht zu meinem Beruf (Wechsel ausgeschlossen) und meinem Familienleben (Abschaffung ausgeschlossen).


    Jetzt war ich bei meinem Hausarzt aus anderen Gründen, gegen Ende sprach ich auch drüber, dass ich z.T. bis 2 oder 3 wach bin, um dann um 6 geweckt zu werden und mich dann wie eine Untote durch den Tag zu quälen.


    Ich habe aber auch gute Schlafphasen.


    Der Hausarzt jedenfalls riet mir, es mal mit Melatonin zu probieren, das gäbe es frei verkäuflich.

    Ich sollte 6 mg nehmen.

    Aber das sind 6 dieser Tabletten, das kommt mir viel vor.


    Ich werde mit ihm definitiv noch ausführlicher drüber reden, aber jetzt ist er im Urlaub.

    Das Gespräch hatte einen anderen Anlass als mein Einschlafen, das war mehr so der Rest des Arztbesuchs zw. Tür und Angel.


    Kann mir jemand was berichten?

    Hallo liddy und Jono , das Mädchen ist noch bei uns an der Schule. Ich bin nur am kommendem Schuljahr nur in einer anderen Jahrgangsstufe als Klassenleitung eingesetzt.


    Heute hatten wir unsere erste Dienstbesprechung, am Montag geht der Unterricht los.

    Ich habe eine unserer Schulsozialarbeiterinnen informiert. Sie wird am Montag auf das Mädchen und seine Geschwister (es sind 4 Kinder dieser Familie bei uns) zugehen und ein Angebot machen.

    Die Idee mit einer Organisation hatte sie auch; sie meinte, sie habe da jemanden im Hinterkopf, der mit dem Kind reden könnte.


    Die Schulleitung ist auch informiert.

    Sie hat nicht mal gemeckert, dass wir über Whatsapp schreiben, dabei wurde in der Dienstbesprechung mindestens 10x gesagt, dass uns dieser Kommunikationsweg verboten ist.


    Ich habe mit dem Mädchen auch heute ein wenig geschrieben.

    Das tut mir nicht weh, sie hat das Bedürfnis, als machen wir´s.

    Eine Schülerin, deren Klassenlehrerin ich bis vor 6 Wochen war, hat mir vor einigen Tagen geschrieben.

    Ihre Cousine, die in Afghanistan lebte, sei abends unterwegs gewesen und erschossen worden.

    Ihre Tante sei verschwunden.

    Ihr eigenen Vater sei "komisch". Die Mutter war wie immer: Fernsehend auf der Couch.


    Das Mädchen fragte mich, was es tun solle und wie ich ihr helfen könnte.

    Tja, was kann ich da tun? -- Nichts. Wir schreiben uns halt.

    Wir haben unseren Whatsapp-Kontakt (verbotenerweise) noch aus dem 1. Lockdown, weil ich ihn einfach vergessen habe.


    Heute - genauer genommen vor 15 Minuten - erreichte mich die Nachricht, dass die Tante des Mädchens wohl auch tot sei.

    Und wieder die frage: "Was kann ich machen? Können Sie helfen, Frau Narzisse?"


    Das Mädchen kannte niemanden wirklich von den beiden; das empfinde ich derzeit fast als Gnade.

    Die Schülerin ist 13 (oder 14? - ich weiß es gar nicht genau). Sie ist laut, unangepasst, setzt sich für Schwächere ein, intelligent, geht offen in Konflikte (auch in aussichtslose und wissentlich sowie willentlich herbeigeführte Konflikte), fürsorglich und übernimmt gerne Verantwortung.

    Ihre Eltern sind aus Afghanistan geflohen, als das Kind 2 Jahre alt war. Danach lebten sie ~5 Jahre in einem Lager in Afghanistan, seitdem dann in meiner Ecke.


    Mich lässt das nicht los.

    Und wir sind so hilflos...


    Mein Mann schläft, aber ich muss das irgendwo loswerden.

    Pinguini

    Mir kommt das leider bekannt vor.


    Ich bin rheumatisch erkrankt. Seitdem ich gut eingestellt bin, kann ich sowas wie Yoga oder sonstwas gewinnbringend nutzen.
    Vorher war es nur eine Qual und ich fühlte mich fast defizitär, weil ich das, was den meisten Menschen hilft, nur als schmerzverstärkend erlebt hatte.


    Ich wünsche dir, dass du Hilfe bekommst!

    Ich habe mich schon oft gefragt, auf wieviele Minuten man denn käme, wenn man sich an all die guten Empfehlungen halten würde


    Also angefangen mit den 7 Stunden Schlaf über die in Ruhe einzunehmenden 5 Mahlzeiten und dem dreimal täglichen Zähneputzen und die halbe Stunde Entspannungsübungen sowie der täglichen „Zeit für sich“, dem Gespräch mit dem Lebenspartner, welches auch täglich erfolgen sollte sowie „10 Minuten lesen üben“ mit dem Erstklässler und was es sonst so alles an guten Ratschlägen gibt.

    Du hast den Sex vergessen, das Wochenende mit der Freundin (von den regelmäßigen Mädelsabenden will ich gar nicht sprechen) und die Kultur. Such dir aus, ob Kino, Ausstellung oder Konzert.


    Ach ja, und das Hobby nur für dich!

    Mein Fitnesstracker kann mehr, als ich wusste.

    Ich habe mich eben mit dem Ding beschäftigt und erfahren, dass ich im Schnitt 45 Minuten am Tag trainiere.

    Ab einer gewissen Pulsfrequenz springt das Ding an und zählt meine Bewegung als Sport.


    Ich würde bspw. das E-Bike-Fahren nie rechnen, aber es könnte doch Sport sein.
    Hier ist es nicht flach und ich strenge mich mit E-Bike mehr an als damals bei meinen Eltern mit dem 3-Gang-Rad. Dort war halt alles eben, hier ist es hügelig, ich schalte auch nicht viel Antrieb zu.


    Egal.

    Ich mache das alles, weil es mir deutlich besser geht körperlich und psychisch, wenn ich mich bewege.

    Joggen hasse ich auch, mache ich nicht, auch wenn das vielleicht noch niedrigschwellig ist. Wann geht ihr denn joggen oder anderen Sport machen? Ich müsste die Zeit halt noch von der Zeit mit meinem Kind nach der Arbeit abknapsen. Früher aufstehen geht auf gar keinen Fall. 8o

    Ich mache das abends, z.T. im Dunkeln - Winterhalbjahr halt.


    Ich habe lange gedacht, ich hätte keine Zeit.

    Bis mir Körper und Psyche gezeigt haben, dass ich die Zeit haben muss.


    Durch die Teilzeit habe ich einen Tag in der Woche frei, sodass ich an dem Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, eine kleine Yoga-Runde einlege.

    Am Vortag überlasse ich die Kinder meinem Mann und gehe früher raus, weil ich nichts dringend vorbereiten muss für den Folgetag.


    Allerdings habe wir Glück, wir sind beide im Lehramt tätig und daher haben wir viele Tage, an denen wir uns die Zeit ab dem späteren Nachmittag freier einteilen können.

    Ich mache im Schnitt 13.700 Schritte im Jahr, sagt mein Fitnesstracker.


    Ich mache keinen Sport im klassischen Sinne, aber ich bin täglich mind. 1,5 spazierend unterwegs.

    Mal flotter, mal nicht so flott.


    Ich tippe, dass ich auf die empfohlene Zeit komme (wenn ich mal schnell unterwegs bin - ist das dann Walken mit moderarter Intensität?), weiß es aber nicht genau.