Beiträge von Muffelpuffels

    Aufgrund von Zeitmangel kann ich hier leider nicht jedem persönlich antworten, daher antworte ich hier allgemein. Falls das abgehackt klingt, liegt das nur am Zeitmangel. ;-)


    Ich nenne meine Kinder hier als Sammelbegriff, weil es mir an dieser Stelle beabsichtigt anonymer vorkommt. Wenn es um die einzelnen KInder geht, dann schreibe ich auch mit individuellen Namen von ihnen, hier im Forum. Außerdem empfinde ich es als ganz großen Unterschied, ob ich über sie rede, wenn sie nicht dabei sind, oder ob ich mit ihnen rede.


    Das Problem der Kleidung ist für mich bei weitem kein großes. Natürlich finde ich es nicht schön, wenn das KInd den womöglich schwitzigen Body oder die angeschwitzten Socken der Schwester trägt. Es geht hier nämlich ausschließlich um getragene Kleidung. Sie sind dankenswerter Weise aktuell die einzigen in dieser Größe, daher keine Kindergartenverwechslung ;-) Unsere Sachen sind außerdem alle markiert. Wie weiter oben beschrieben sind die Schuhe von innen auch mit Namen gekennzeichnet. Die Kinder haben unterschiedlich breite Füße, daher ist mir das auch (und gerade) in diesem Alter sehr wichtig.


    Ich habe mich nicht bei der Leitung über die Erzieherin beschwert, bevor ich sie kennengelernt habe. Ich habe lediglich in einem sowieso stattfindenden Gespräch meine Bauchschmerzen beschrieben.


    Die Kinder tragen immer komplett unterschiedlich farbige Klamotten. Ich weigere mich aber, jetzt nach Farben sortiert einkaufen zu gehen. Da werde ich arm, so viel Zeit hab ich außerdem nicht und - nö. Ich will das nicht.

    Ebenso werde ich niemandem die Haare abschneiden, damit eine Person sie auseinanderhalten kann, während es allen anderen gelingt. Das spricht an sich schon dafür, dass die Kinder durchaus zu unterscheiden sind. Und ehrlich - ich hab wirklich JEDES Verständnis dafür, wenn man sie nicht sofort auseinanderhält, die Namen verwechselt etc. Auch mir passiert das mal, ich vergucke mich auch mal.

    Bei einem Armband habe ich auch schon überlegt. Das Namensproblem löst es nicht wirklich, weil man das von etwas weiter weg nicht lesen kann. Und schon gar nicht das Folgende...


    Aber das Problem ist, wie viele hier auch angemerkt haben: es geht nicht um verwechselte Namen, verwechselte Klamotten etc. Es geht darum, dass nicht wahrgenommen wird, dass es zwei Kinder sind, zwei Individuen mit unterschiedlichen EIgenschaften, Verhaltensweisen, Wünschen, Nöten, .... (endlos fortsetzbar). Und es tut mir weh, dass das so ist. Sicher auch, weil ich das so verdammt gut kenne. Ich habe mich noch mit über 20 umgedreht, wenn man den Namen meiner Schwester hinter mir gerufen hat.


    Desto mehr ihr schreibt, desto mehr merke ich, dass ich das klären muss. Egal, ob und wieviele Gegenstimmen es hier gibt.

    Ich seh schon, ich bin da scheinbar empfindlich....


    (mit der Vorgeschichte, selbst Zwilling zu sein und in den ersten 18 Jahren meines Lebens nie als Einzelperson wahrgenommen worden zu sein.... das möchte ich den Muffelpuffels ersparen).


    Das Problem, Gesichter, Namen etc. zu lernen, kenne ich wie gesagt SEHR gut. Meine Schüler wissen das, ich sage ihnen, welche Strategien mir dabei helfen (die ersten Stunden nicht umsetzen, ergo wenig Gruppenarbeit mit Platzwechsel, keine Namensschilder, ...). Bei sechs Kindern (wovon nur meine beiden neu hinzugekommen sind vor einem dreiviertel Jahr) sehe ich das eben etwas anders. Und ja, sie sagt, dass ihr das Auseinanderhalten nicht so wichtig ist.



    Achso, es gibt noch einige andere Dinge, weshalb ich der Erzieherin da durchaus mangelnden Willen unterstelle und nicht ganz so wohlgesonnen bin bei sowas....


    *seufzend die Kinder in die Kita bringe

    Naja, die Erzieherin sieht einfach kein Problem darin, wenn sie das Kind nicht mit Namen ansprechen kann. Und es ist aus ihrer SIcht auch kein Problem, wenn das Kind die Schuhe und die Kleidung der Schwester trägt (ich finde das bei schon getragener Kleidung durchaus unangenehm, von Schuhen ganz zu schweigen...).

    Ich möchte auf jeden Fall nochmal mit ihr reden, wie ich ihr das Auseinanderhalten erleichtern kann....

    Die Kinder sehen sich ähnlich, ja, aber SO ähnlich auch wieder nicht. Auch Nachbarn, die die Kinder lange nicht gesehen haben, unterscheiden sie problemlos. Während das Knautschi beispielsweise ein sehr rundes Gesicht hat, hat das Flöhchen einen ganz schmalen Kopf, ist auch so deutlich schlanker etc.

    Liebe Raben,

    die Muffelpuffels sind nun 20 Monate alt und seit ihrem ersten Geburtstag in der Krippe. Zum Februar wechselte dann noch einmal ihre Erzieherin, weil unsere vorherige leider die Kita verließ.

    Die Erzieherin, die dann zu uns wechselte, war den Kindern schon bekannt, da sie die Nachbargruppe mitbetreute und auch in der Gruppe der Muffelpuffels regelmäßig aushalf.

    Immer, wenn besagte Erzieherin in der Gruppe Dienst hatte, häufte es sich massiv, dass die Kinder Schuhe und getragene Kleidung der Schwester trugen. Abgesehen davon, dass ich es auch bei der Kleidung nicht gut finde und bei den Schuhen fürchterlich, liegt das Problem vermutlich eher darin, dass die Erzieherin die Kinder nicht auseinanderhalten will. Ja, sie sehen sich sehr ähnlich, aber selbst Erzieher, die sie nur morgens in der Sammelgruppe sehen oder recht neu sind, können die Muffelpuffels problemlos auseinanderhalten. Ich hatte meine Bedenken schon vor Gruppenleitungswechsel bei der Kitaleitung angesprochen, wurde aber nicht recht erhört. Sie versprach aber, dass die Kinder wenigstens die richtigen Schuhe bekommen....

    Nun sind die Kinder auch seit Mai mit SOmmerferienunterbrechung in der Kita gewesen, lange Abstinenz lasse ich also nicht als Ausrede gelten.

    Gestern holte ich die Kinder ab, da waren sie gerade draußen und spielten mit dem Rücken zu mir im Sand. SIe wurden von der Erzieherin gerufen (mit beiden Namen), mir wurde schon gesagt, sie hätte sie evtl. falsch angezogen. Neulich bei der Übergabe hieß es schon "sie (mit dem Finger aufs KInd zeigend)"....

    Ich hab da ein echtes Problem mit. Die Kinder sind zwei ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, sprechen und spielen anders. Sie tragen bewusst unterschiedliche Kleidung, verschiedenfarbige Schuhe, die auch mit Namen gekennzeichnet sind. Gestern hieß es, sie trügen ja auch das gleiche Haargummi.... nun ja, das machen die KInder ab und an auch raus....

    Bin ich kleinlich? Ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht mehr, wie ich der Erzieherin deutlich machen kann, wer wer ist.

    Ich habe beruflich auch viel mit Menschen zu tun, bin unglaublich schlecht im Gesichterkennen und noch schlechter im Namenmerken, aber bei mir sind es um die 200 Namen, die ich nach den SOmmerferien im blödesten Fall lerne - innerhalb von etwa 3 Wochen.... Die Erzieherin hat 6 KInder.....

    Könnt ihr mir mal eure Meinung sagen?#angst#danke

    Wir haben nach einigem Durchgeteste das Thermoval babysense von Hartmann. Wir haben eine längere Zeit sowohl rektal mit einem anderen Thermometer und mit diesem vergleichend gemessen (also nacheinander). Es ist ein Stirnthermometer und wir haben in der Regel eine Abweichung von maximal 0,2 Grad (die das STirnthermometer mit einer ENtfernung von etwa 2cm weniger hat).

    vielen vielen Dank euch!

    Mein Partner und ich haben jetzt vereinbart, dass wir nach einer Zweitmeinung gucken.

    Unabhängig davon wollen wir regelmäßig neu überlegen, aber gerade bleibt dabei tagsüber ohne, im Bett verfügbar. Die Mädels haben in der letzten Nacht recht eindrucksvoll demonstriert, dass sie ihn nachts brauchen.

    Vielen lieben Dank euch für euren ganzen Input!!!

    Auch ich kenne es so, dass die Empfehlung ist, dass der Schnuller bis spätestens 2 Jahre weg ist. Man sieht das einigen Kindern auch Deutlich an, dass sie viel nuckeln und genuckelt haben. Zahnspangen sind auch nicht billig und nicht immer klappt es so toll, die Fehlstellungen zu korrigieren. Kassenleistungen sind nicht so einfach zu bekommen, da gibt es strikte Regelungen dann zahlt ihr aus eigener Tasche und auch da gilt Disziplin beim Tragen.


    Andererseits scheinst du selbst ja doch recht fest überzeugt zu sein, dass es ohne Schnuller nicht geht. Wenn du selbst nicht dahinterstehst, wird es nich viel schwieriger.

    Tagsüber den Schnuller abgewöhnen sind wir schon vor dem Zahnarzttermin angegangen und auch ganz unabhängig davon. Die Gründe hatte ich ja oben schon angesprochen.

    Nachts hab ich aber tatsächlich Angst davor, ja. Sie schlafen beide in einem Zimmer und lassen sich auch durch Kuscheln, ihr Lieblingsplüschi (was ebenso mit im Bett schlafen muss), singen, ... nicht beruhigen. Wenn sie nachts aufwachen, dann nehmen sie den Schnuller im Halbschlaf, nuckeln zwei, drei Mal, er fällt wieder raus, wenn sie weiterschlafen. Ist der nicht da, dann werden sie eben so richtig wach und das Schwesterchen dann auch.

    Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht, wie ich das angehen soll, ihnen den nachts abzugewöhnen, weil die Alternativen, die mir einfallen, eben nicht zu helfen scheinen.

    (Und ja, weil ich es nicht leisten kann, nachts nur 2 Stunden zu schlafen).


    Zweitmeinung bespreche ich mal mit meinem Mann, ob ihm da jemand für einfällt :-)


    Ich bin eigentlich niemand, der Arztmeinungen in Frage stellt. Über alles dogmatische stolpere ich aber - Die Schwester sagte schon im Wartezimmer, dass es die Empfehlung geben wird, den Schnuller abzugewöhnen.

    Liebe #rabe,

    darf ich mal euer Schwarmwissen anzapfen?


    Die Muffelpuffels hatten ihren ersten Zahnarzttermin, den sie ganz prima gemeistert haben. Die Zahnärztin sagte sofort, dass wir den Nuckel zeitnah abgewöhnen sollten. Komplett. Grund sei, dass die Zähne vorne nicht aufeinanderstoßen und auch bei einer kurzen Nutzdauer jedes Mal auseinandergedrückt werden, sodass nichts heilen kann (das Wort fiel). Kieferorthopädische Korrekturen seien die Notwendigkeit, wenn der Nuckel nicht am besten gestern weggelassen wird. Der Oberkiefer könnte dann deutlich weiter vorstehen, sodass die Kinder dümmlich aussehen. Das waren so die Aussagen.


    Der aktuelle Stand ist, dass die Muffelpuffels ihre Nuckel lieben (wir haben die Soothie von Avent, nehmen allerdings die ganz weichen). Sobald ein Nuckel irgendwo in Sichtweite ist, möchten sie den gern haben. Da aktuell aber tagsüber ganz gute Laune herrscht und sie gerade sprachlich Fortschritte machen, die ich dadurch nicht behindern möchte, haben sie tagsüber in der Regel keinen Nuckel zur Verfügung. Ausnahme sind Autofahrten und der Mittagsschlaf. Sie brauchen ihren Nuckel zum Einschlafen, auch nachts. Da haben sie zwei Nuckel jeder im Bett. Nach dem Einschlafen fällt er oft von allein aus dem Mund. Sie schlafen nachts auch allein wieder ein, wenn sie aufgewacht sind, aber eben nur und ausschließlich mit Nuckel. Sobald kein Nuckel im Bett ist, sind sie völlig verzweifelt und nicht zu beruhigen.


    Mir macht die Aussage der Zahnärztin Angst. Und irgendwie kann ich mir auch schlecht vorstellen, dass alle Nuckelkinder eine kieferortopädische Behandlung brauchen. Ich kann mir gerade überhaupt nicht vorstellen, dass die Muffelpuffels nachts ohne ihre Nuckel sind. Sie sind jetzt 19 Monate alt.

    Was haben eure Zahnärzte gesagt bei Nuckelkind und Zahnschiefstellung?