Beiträge von Magorma

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    Ich war schon so oft in Norwegen, mit Kindern, ohne Kinder. Immer wieder schön.


    Dieses Jahr waren wir erstmals mit dem Zug und der Fähre und es war toll.

    Zug geht über Hamburg und Kopenhagen, dann kann man von Kopenhagen mit der Fähre nach Oslo fahren. Kreuzfahrtfeeling!

    (Wir sind noch nach Stockholm und dann nach Oslo mit dem Zug, auch klasse)

    Dann Bergensbahn über die Hardangervidda. Traumhaft!! Und mit kinderabteil zum Turnen und Klettern!! Man kann in Myrdal aussteigen und eins, zwei Tage bleiben, kleine Wanderungen machen. Dann wieder einsteigen und weiter nach Bergen.

    Dort ist es für Kinder eh toll.

    Von Bergen aus könnte man eine Fähre/Schnellboot nach Norden nehmen. Ich bin von da aus schon nach Florø gefahren und weiter nach Trondheim. Lofoten gehen natürlich auch.

    Oder nach Süden nach Stavanger. Dort kann man auch gut in die Fjorde starten, man kann ans Meer und untenrum zurück nach Oslo.

    Oder von Trondheim aus zurück mit dem Zug nach Oslo und zurück mit der Fähre, oder von Bergen oder Stavanger aus mit der Fähre zurück.


    Wir waren diesen Sommer in Dänemark, Schweden und Norwegen mit interrail unterwegs, sprich nur mit Öffentlichen. Auch viel Bus. Ging alles ganz wunderbar unkompliziert mit Apps.

    Übernachtet haben wir zumeist in Airbnbs. Ansonsten gibt es auch Jugendherberge und natürlich Hotels. Die sollen ja im Sommer verhältnismäßig "günstig" sein, weil die meisten Norweger im Sommer in ihren Hütten sind.


    Kinderfreundlich sind die Norweger ja ohnehin. Die Schul- und Kindergartenhöfe sind auch abends und am Wochenende offen und man kann da wunderbar spielen.


    So, jetzt will ich sofort wieder los.

    Für "mitten in der Nacht ausm Bett geholt werden um ein verunglückten Auto zu bergen/ ein Haus zu löschen / eine Ölspur zu beseitigen/ Erste Hilfe zu leisten" finde ich echt n deutlichen Unterschied zu "in relativ freier Zeiteinteilung Hilfsarbeiten in einer Bücherei" wahrnehmen. Von dem Eingriff ins eigene Leben, von der Selbstgefährdung, vom Anspruch an die Ausbildung usw...

    Ich schrieb eingangs ja auch extra, dass es mir überhaupt nicht darum geht etwas zu neiden. Eine Entschädigung ist ja keine Bezahlung. Aber genau darum geht es ja. Warum ist die Stunde im Einsatz als Feuerwehrmann, als Trainer oder als Ratsmitglied es wert entschädigt zu werden, der für eine Bücherei, die Begleitung von Flüchtlingen oder die Vertretung der Elternschaft aber nicht?


    Und gerade bei meinen drei genannten Aufgaben handelt es sich ja um welche, die staatlich angebunden sind und so sehr einfach entschädigbar wären.


    Ich bin mir daher nicht sicher, dass das Diskriminierung ist, vor allem vor dem Hintergrund, dass auch die Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder so gering ist - gerade das sind ja die Leute mit der "Macht".

    Sie ist keineswegs gering. Die Satzung dazu wurde vor fünf Jahren zuletzt geändert und der Stundensatz liegt noch immer über dem Mindestlohn. Das ersetzt zweifelsohne für die allermeisten im Rat nicht den wahren Verdienstausfall (so er denn überhaupt entsteht, die Sitzungen gehen ja erst 17 Uhr oder noch später los), wenig ist es aber nicht. Dazu kommt noch eine Pauschale im dreistelligen Bereich (wovon in den meisten Parteien ein Großteil an die Fraktion abzugeben ist).

    Das einzige, was ich wirklich niedrig finde, sind die 25€ pro Sitzungstag für die Kinderbetreuung.


    Andersherum: ohne Ehrenamt wäre dieser Bereich der Daseinsvorsorge unbezahlbar!

    Darum ging es in der Ratssitzung. Es gibt mittlerweile erste (Klein)städte, die komplett auf Berufsfeuerwehr umgestellt haben. Unbezahlbar ist es halt nur so lange, wie sich nicht dafür entschieden wird es zu bezahlen.


    Nochmal: Mir geht es nicht darum irgendwem etwas wegzunehmen. Mir ist nur aufgefallen, dass "weiblich dominierte" Ehrenämter eben nicht entschädigt werden.

    Meine Vermutung geht auch in die Richtung was mamaraupe sagt. Und weil wir Frauen auch irgendwie so erzogen sind Dinge für andere unbezahlt zu tun.

    Weiterhin bin ich ehrenamtlich im Team unserer Bücherei und leiste vier bis acht Dienstzeiten a zwei Stunden pro Jahr ab. Wir sind eine Zweigstelle der Stadtbücherei. Keine Entschädigung.

    DAS habe ich ja noch nie gehört. Seit wann werden Stadtbüchereien denn von Ehrenamtlern unterstützt? Das kenne ich nur mit Angestellten.


    Ansonsten - ja, da ist was wahres dran, dass es wohl unterschiedliche Arten von Ehrenämtern mit unterschiedlichen Entschädigungen gibt. Wobei ich Feuerwehr, THW u.ä. noch ein bisschen anders sehe als andere Ehrenämter - da wundert mich immer, dass man das heute überhaupt noch mit Ehrenämtern macht und machen kann.

    Aber ist bei uns so. Die Alternative wäre schließen gewesen. Da haben vor 30 Jahren einige Frauen gesagt sie führen es ehrenamtlich weiter und so ist das bis heute.


    enfj-a Vergleichbar ist das sicher nicht und ich missgönne auch keinem Feuerwehrmann oder ähnlichem die Aufwandsentschädigung, aber wenn wir halt die Bücherei nicht ehrenamtlich machen, dann wird sie halt geschlossen. Löscht zwar keine Häuser, die Bücherei, bildet aber Kinder und stellt Chancengleichheit her. Ist dann aber wohl nicht so viel wert.

    Mir ist etwas aufgefallen und bevor ich mich empöre ;), wüsste ich gern, ob meine Beobachtung richtig ist:


    In meiner kommunalpolitischen Sitzung gestern ging es um die Feuerwehr. Neuer Bedarfsplan, hauptamtliche Feuerwehr versus Ehrenamt. Bla bla, Männer und Frauen usw., das wurde sehr sachlich referiert. Dann habe ich gedacht, okay, belese ich mich mal dazu und stellte gerade fest, dass es in meiner Kommune eine umfangreiche Satzung über die Entschädigung ehrenamtlicher Feuerwehrleute gibt. Eine fest Monatspauschale, Stundensätze pro Einsatz sowie Entschädigungen für entfallenes Arbeitsentgelt. Summa summarum sicher nichts, wovon Feuerwehrmann leben könnte. Aber eben eine Entschädigung. 100 Euro hier, 15 Euro pro Stunde da, Speisen und Getränke, Bereitschaftspauschale, Entgeltersatz, Ausbildungskostenerstattung.

    Mein Mann ist ehrenamtlicher Fußballtrainer, wofür er eine Aufwandsentschädigung bekommt.

    Ich bekomme für mein politisches Ehrenamt eine monatliche Pauschale (von der ich einen guten Teil der Fraktion abgeben muss) sowie Sitzungsgeld je angefangenen Stunde Sitzung.


    Weiterhin bin ich ehrenamtlich im Team unserer Bücherei und leiste vier bis acht Dienstzeiten a zwei Stunden pro Jahr ab. Wir sind eine Zweigstelle der Stadtbücherei. Keine Entschädigung.

    Ich habe mich seit 2015 im Patenkreis Asyl unserer Stadt engagiert, Sprachhilfe geleistet, zusammen mit anderen Kaffee-Treffen organisiert, mich um die Anmeldung für die Kitas gekümmert, viele Familien dabei begleitet. Keine Entschädigung, im Gegenteil, es entstanden Kosten, zum Beispiel für die Fahrten zu den Asylantragsgesprächen oder zu Arztterminen.

    Früher Elternbeirat Kita, jetzt Schule, Vorstand im Förderverein. Keine Entschädigung.

    Habe mit meinen Babys immer die Krabbelgruppe besucht, die ehrenamtlich geleitet wurde. Keine Entschädigung für die jeweilige Mutter in Teilzeit, die das übernimmt.


    Jetzt könnte man ja sagen: Augen auf bei der Auswahl der Ehrenämter.

    Aber: Bei der Feuerwehr meiner Stadt sind 92% Männer. Im Stadtrat 75%. Fußballtrainer 100%.


    In unserem Büchereiteam 100% Frauen, im Asylkreis hatten wir immerhin einen Mann dauerhaft dabei und einen sporadisch, der Rest Frauen. Der Elternbeirat ist männlich geführt, aber der Rest sind Frauen.


    Woran liegt das? Sind wir Frauen zu doof in unseren Ehrenämtern eine angemessene finanzielle Anerkennung (Entschädigung!) einzufordern und haben die Männer das einfach gemacht - weil sie ja ohnehin in den Positionen sind, in denen sie über Geld entscheiden (siehe Stadtrat) - oder sind wir Frauen zu altruistisch und uns ist das egal? Können wir nicht nein sagen, weshalb es gar keine Notwendigkeit gibt etwas daran zu ändern? Merken wir das eigentlich selbst nicht? Ich habe es ernsthaft nicht gewusst, für mich war Ehrenamt auch immer "unentgeltlich" und erst als mein Mann meinte er bekomme Geld für sein Traineramt, kam ich ins Grübeln. Oder vielleicht bin ich nur die letzte, der das aufgefallen ist, und ich hatte bisher einfach "Pech" mit meinen Ehrenämtern?!


    Übrigens stehen mir pro SitzungsTAG (!) - gestern gingen alle Sitzungen zusammen 4,5 Stunden - und auf gesondert begründeten Antrag beim Oberbürgermeister (!) für die Betreuung meiner Kinder (insgesamt!) 25 Euro zu. Pro Tag. Für 4 Kinder. Insgesamt. 25 Euro. (Ich sollte das mal in der Tageszeitung inserieren: "Gesucht wird für die Betreuung von vier Kindern zwischen 1 und xx Jahren ein*e zuverlässige*r flexible*r Babysitter*in für die Ausübung meines politischen Ehrenamtes im Stadtrat. 25 Euro Pauschale pro Tag")

    Wir haben ein verhältnismäßig kleines Auto, einen Citroen eC4. Na gut, Golfgröße etwa. Völlig ausreichend. Aber vorher hatten wir einen Van, einen Dacia Lodgy. Der Bestand rückblickend hauptsächlich aus Fenstern. In dem Citroen sehe ich nach hinten so gut wie nichts. Und Achtung: Der hat hinten noch nicht einmal einen Scheibenwischer!!! Mich macht das völlig irre. Hatte ich echt noch nie! Sogar mein Uralt-Fiesta hatte einen und ich brauche den auch, wenn es nass ist. Klar, wenn ich rückwärts fahre, hilft die Kamera, aber die hilft mir ja nichts, wenn ich fahre.


    Es gibt beeindruckende grafische Darstellungen darüber, wie sich die Größe der Fahrzeuge insgesamt in den letzten 40 Jahren verändert hat.

    Und ganz ehrlich, das klingt jetzt blöd, aber wir saßen zu fünft im 3er-Golf und sind in den Urlaub gefahren. Das war nicht komfortabel, aber es war einfach normal. Stellt mal heute einen 3er-Golf neben jedes andere neue Auto! Oder schaut euch mal den Mini an. Was ist daran noch Mini?!

    Wir waren letzte Woche in Köln. Dom rauf und runter fanden meine Kinder toll. Schatzkammer haben wir zeitlich nicht geschafft, dafür fahren wir nochmal hin.

    Alternativ gibt es auf der anderen Seite des Rheins, direkt an der Hohenzollernbrücke, einen Turm mit Aussichtsplattform (Cologne View). Vorteil: Fahrstuhl und Blick auf den Dom.

    Wir waren in der Jugendherberge gleich daneben.

    Etwa 10 Minuten zu Fuß weiter in Deutz ist die Lanxess-Arena. Wir haben uns ein Spiel der Kölner Haie angeschaut.

    In Deutz sind auch die Studios von RTL. Da gibt es Führungen oder vielleicht auch die Möglichkeit im Publikum zu sitzen, falls etwas aufgezeichnet wird.

    Wir waren im Schokoladenmuseum und gleich daneben ist das Deutsche Sport- und Olympiamuseum. Da hatten wir richtig Spaß drin.

    Ansonsten kann man echt gut shoppen und es gibt unglaublich viele Kirchen und in jeder gab es sehr freundliches Personal und viele Informationen. Besonders hat mir die Antoniter Kirche gefallen.


    Ich glaub wir müssen nochmal nach Köln. Eine tolle Stadt.

    Wenn keine Klassenarbeit oder Klausur verpasst wurde, die dann mit "ungenügend" bewertet wird, ist das fehlende Attest doch völlig wumpe.

    In meinem Fall wurde uns vorgestern beim Elternabend mitgeteilt, dass man ab sofort ab dem 4. Tag Krankheit oder bei Fehlzeiten unmittelbar vor oder nach den Ferien ein ärztliches Attest bräuchte. Das ist in BaWü aber gar nicht zulässig. Abgesehen davon, dass ich das privat zahlen müsste. Deshalb ignoriere ich diese Regelung jetzt einfach. Was soll passieren?! Zumal es sich um eine Grundschule handelt #top

    Würdest du einfach kein Attest nehmen, wenn du es zahlen müsstest, CeraD ?


    Ich wüsste auch nicht, was passiert, wenn ich einfach keine Atteste abgebe (die in BaWü ja ohnehin nicht notwendig sind). Hier stehen ja Fehlzeiten nicht mal im Zeugnis, weder entschuldigte noch unentschuldigte.

    Ha ha, ich komme gerade vom Elternabend GS und jetzt sollen wir auch ab dem 4. Tag eine Krankschreibung vorlegen und auch wenn es unmittelbar vor oder nach den Ferien ist. Zum Glück bin ich im Elternbeirat, das Thema kommt sofort in die Schulkonferenz. So ein Schwachsinn und ohne rechtliche Grundlage. Das verweigere ich einfach. Laut Verordnung gilt das erst ab dem 11. Tag in BaWü. Das kann ich ja noch nachvollziehen. Aber sicher nicht ab dem 4.

    Möwe Das regelt ja nicht die Schule selbst, sondern die Gesetze. Offenbar halten sich die Schulen, an denen ich bisher gearbeitet habe und die meine Kinder besucht haben - und das sind nicht die gleichen - einfach dran :)


    Was machen denn die großen Schulen mit der Info von sagen wir 30 bis 60 morgens krank gemeldeten Schülerinnen und Schülern (Was ein bis zwei pro Klasse bedeutet - ich hatte heute übrigens keine Klasse, in der weniger als 5 gefehlt haben)? Kriegt die Info der Lehrer, der in der 1. Stunde unterrichtet? Der Klassenlehrer? Wofür? Wann beginnt das Sekretariat denn morgens zu arbeiten, um das abzuarbeiten?


    Wir (Lehrer) dürfen ausdrücklich keine Mails schicken, weil morgens auch mal das Internet nicht geht oder einfach so viel los ist, dass Mails nicht rechtzeitig gelesen werden. Wir müssen bis 7 Uhr angerufen haben. Aber selbst das ist oft schwierig, weil gern dauerbesetzt ist, weil doch einige Eltern ihre Kinder telefonisch krankmelden.

    Warum ist die AU-Bescheinigung für Arbeitnehmerinnen eigentlich kostenfrei für die Patientin, aber die Bescheinigung für Schülerinnen nicht (obwohl die ja ihren Job nichtmal kündigen können). Also wo ist da für die ärztliche Seite der Unterschied?

    Zumindest bei mir (privat) ist eine AU nicht kostenlos. Sie kostet 5,36€. Der Unterschied ist, dass die Kosten für meine AU von der Krankenkasse übernommen werden. Die für meine Kinder nicht. Es liegt also an der Kasse und nicht an Arzt.

    Genau so ist es. Wenn der morgige OP- Termin für Probleme mit der Schule gesorgt hätte, hätten wir ihn halt verschoben. Ist ein kleiner Eingriff, der keine extreme dringlichkeit hat. Die Schülerin von mir, die eine Wirbelsäulen-OP mit anschließender wochenlanger Genesung und Reha hatte, hat nicht gefragt, ob das terminlich passt - aber immerhin hat die Familie sehr kooperativ nach Lösungen für die verpasste Zeit gesucht.


    rheinländerin Dass ein Kind krank ist, melden wir bei uns nur an der Dorf-GS, weil die sonst anfangen würden zu suchen. Am Gymnasium ist es völlig unüblich morgens anzurufen. Da würde ja das Telefon im Sekretariat nicht mehr stillstehen! Ich erfahre meist von Mitschülern, dass XY krank ist. Die schriftliche Krankmeldung (kein Attest, nur in Ausnahmefällen) hat dann eben spätestens am 3. Tag vorzuliegen.

    Eigentlich ganz einfach, finde ich.

    Magorma: Das mit der 6 ist im zweifelsfall einfach weder zwingend noch haltbar. Wenn das auf Monate hinaus der einzige mögliche Termin ist, der seit Monaten feststeht, der Lehrer in der Woche vorher eine Arbeit ankündigt, dann kommt der mit einer 6 sicher nicht durch.

    Wenn ich die Diskussion richtig erinnere, stehen bei euch die Termine lange im voraus fest?

    (Und Lehrer haben sicherlich auch nie Bedarf an Terminen, die morgens sind? Oder ist das bei Lehrern dann nur was anderes?)

    Nein, ist es nicht, zumindest nicht in BaWü.

    Paragraph 4 Schulbesuchsordnung und Paragraph 8 Notenbildungsverordnung. Da steht ganz klar ein "wird die Note 6 erteilt".


    Wie gesagt, mein Kind hat morgen früh eine OP und nein, da kann ich nicht dabei sein, weil ich Unterricht habe. Ich hätte sicher, da morgen nichts Relevantes wie Konferenz oder Konvent ansteht, irgendwas mit meiner Schulleitung aushandeln können von wegen ich arbeite die Stunden nach, aber nein, einfach so für Termine werde ich natürlich nicht freigestellt.

    Es geht ja auch gar nicht darum, dass niemals beurlaubt wird. Wir beurlauben sehr viel und ohne Diskussion.

    Aber die Rechtslage ist klar: Über die Beurlaubung entscheidet der Fachlehrer/Klassenlehrer/Schulleiter und die Konsequenzen aus unentschuldigtem Fehlen - und nichts anderes ist eine fehlende Beurlaubung - sind auch klar.

    moose: Kann ich verstehen. Aber bei Arztterminen, die nur vormittags gehen, stelle ich keinen Antrag auf Beurlaubung. Die teile ich mit. Das dann aber so frühzeitig wie möglich.

    Führt halt zur Note 6, wenn der Lehrer das nicht kulanterweise anders macht.

    Mein Kind wird morgen operiert, heute war 9 Uhr Pcr und Vorgespräch. Die Schule hat ein Formular für die Beurlaubung, es wurde auch erst ab der 2. Stunde beurlaubt und musste nach dem Gespräch noch hin (Was ich völlig okay finde). Ob eine Arbeit ansteht, darüber haben wir uns vor der Terminvereinbarung schlau gemacht und mit dem einen Kollegen, dessen Vokabeltest es am Donnerstag dann trifft, im Vorfeld gesprochen.

    Das Thema hatten wir aber hier neulich schon mal.

    Zumindest in BaWü sind die Regeln diesbezüglich klar. Wenn man sich nicht daran hält, hat das halt im Zweifel die nachzulesenden Konsequenzen. Ich verhandle da nicht mehr. Wer zur Arbeit unentschuldigt fehlt, kriegt eine 6. Fertig.

    Wenn die Schulen das verlangen, müssten die das dann nicht auch bezahlen? Also sprich: was sagt die Schule zu den Kosten?

    Nein.

    Ich hatte das Problem umgekehrt: Das Land (mein AG) wollte immer ein Attest für kranke Kinder haben und die pkv und die Beihilfe zahlen den Krankenschein nicht. Das waren immer mehr als 5€. Der AG zahlt es auch nicht, habe noch schlau gemacht.

    Mittlerweile wurde das bei uns zum Glück geändert und wenn es nicht länger als 5 Tage ist, braucht es kein Attest.

    Meine eigenen Atteste muss ich auch selbst bezahlen. Zum Glück bin ich so gut wie nie über 5 Tage am Stück krank (und bei Corona brauchten wir es nicht).


    Finde anlasslose Attestpflicht auch unnötig und würde dagegen auf die Barrikaden gehen!

    Ich war heute das erste Mal dabei. Wir waren etwa 200 Leute jeden Alters. Das fand ich sehr schön. Am schönsten fand ich, dass wegen uns ein riesiger Jeep, der sich gerade durch den verkehrsberuhigten Bereich der Innenstadt schob, wegen uns 20 Minuten warten musste. Schade fand ich, dass weder unser Grüner OB noch andere "Polit-Prominenz" dabei war.

    Ich wurde von einer Freundin nach ihrer Trennung immer wieder für Dinge rangeholt, zum Beispiel den Pool auf- oder abbauen, einen Schrank auseinander oder den Zaun vom Hasenstall richten. Sie sei ja nicht auf einen Mann angewiesen, das schafften wir Frauen (sic!) schon alleine. Also ich habe es halt geschafft. Als es dann um irgendwas am Fahrrad ging, hab ich gesagt ich hab keine Zeit und sie solle sich ein YouTube dazu anschauen. So lerne ich vieles ja auch, was ich noch nicht kann. Keine halbe Stunde später war der Mann einer anderen Freundin da und hat es erledigt #haare

    Klar habe ich die "ich kann das nicht ich bin eine Frau"-Karte auch schon ausgespielt. Besonders bei Autopannen war ich gut darin und habe den ein oder anderen Euro gespart. Aber generell versuche ich das meiste erst einmal selbst und sonst frage ich nach. Dafür bin ich mir auch nicht zu schade.

    Bei uns ist das unter der aktuellen Konstellation nicht langwierig, sondern unmöglich #haare Übernächstes Jahr sind Neuwahlen, mal schauen, ob sich dann was ändert.

    Weil sie politischer Entscheidungen bedürfen.

    Da wo die Mehrheiten so sind, dass Fahrverbote umgesetzt und Parkgebühren erhöht werden, wird das ja auch gemacht. Siehe zum Beispiel Tübingen oder Freiburg i.B.

    In meiner Kommune gibt es einen mehrheitlich bürgerlich-konservativ besetzten Gemeinderat und da geht kein Weg rein, dass die Einkaufsstraße autofrei wird ("Aber die Einzelhändler!") oder Anwohnerparken teurer wird als 30€ pro Jahr (!).

    Naja, hier wurden sogar große alte Bäume auf dem Bahnhofsvorplatz weggemacht, weil man ein Parkhaus darunter gebaut hat...

    Und der letzte Lärmentwicklungsplan hätte es ermöglicht alle ortsdurchfahrten bei uns auf 30 zu setzen - das ist in Kommunen tatsächlich nicht so einfach möglich, wenn es Landesstraßen betrifft -, aber da hat unser GR auch dagegen gestimmt und stattdessen durften sich die Anwohner Lärmschutzfenster einbauen und einen Teil (!) von der Kommune erstatten lassen.


    Die Kommune kann viel machen - wenn die politisch Verantwortlichen es wollen!