Beiträge von Magorma

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    Und das stimmt halt einfach nicht! Nach 1949 in der DDR geborene Frauen sind kein „großer Teil“, sondern eine Minderheit - wie viele andere auch. Auch „die Frauen im Westen“ waren und sind keine homogene Gruppe.

    Wieso waren Frauen Minderheitrn in der DDR?

    Und Minderheit und homogene Gruppe sind für mich zwei unterschiedliche Definitionen.

    Ich verstehe diese Aussage so gar nicht.

    Frauen waren keine Minderheit in der DDR, aber Frauen, deren unmittelbare Lebensrealität die DDR war, sind in D eine Minderheit (als soziologischen Begriff verstanden). Wenn nun hier gefordert wird, ich müsse bei jedem Satz mit Fakten zu Frauen in D aber auch differenziert darstellen, dass es in der DDR anders war, weil sonst (Zitat) die „Lebenswirklichkeit von einem großen Teil der Frauen in diesem Land übergangen“ werde, dann ist die im Zitat getätigte Aussage de facto falsch. Und auch die Gruppe der Frauen „im Westen“ war und ist keine homogene Gruppe und müsste nach dieser Maßgabe differenziert dargestellt werden, was ja aber gar nicht mein Ansinnen ist, wenn ich spontan solcherlei „Bälle“ im Unterricht „annehme“ und „versenke“.

    Ernsthaft, hier zeigt sich gerade ganz wunderbar, warum es gar keine „alten, weißen Männer“ braucht, um dem Feminismus einen Bärendienst zu erweisen 🙄

    OT: Und tatsächlich fühle ich mich weder trotz noch wegen meiner Herkunft und Sozialisation in irgendeiner Weise verpflichtet, als „Botschafterin des Ostens“ durch mein Leben zu gehen und irgendetwas an der Zeit des Sozialismus verteidigen zu müssen!

    Nochmal: Wir reden über „Mikrofeminismus“ und ich wollte sagen, dass ich an vielen Stellen versuche, die Jugendlichen mit kleinen Fakten zu konfrontieren.

    Ich fände den Mehrwert, dass nicht schon wieder, die Lebenswirklichkeit von einem großen Teil der Frauen in diesem Land übergangen werden.

    Und das stimmt halt einfach nicht! Nach 1949 in der DDR geborene Frauen sind kein „großer Teil“, sondern eine Minderheit - wie viele andere auch. Auch „die Frauen im Westen“ waren und sind keine homogene Gruppe. Natürlich könnte ich auf die in der DDR eingehen, aber regional könnte ich eher auf den Vergleich mit der Türkei oder Italien eingehen, weil das einfach für die Jugendlichen viel lebensnäher ist als das für sie historische Konstrukt DDR.
    (Aber ich hatte meine Aussage ja gar nicht vergleichend angelegt.)

    In beiden deutschen Staaten war (und ist) die Herrschaftsstruktur männlich. Wenn durch meine kleinen Impulse jemand das Interesse am Thema entdeckt und dann etwas Weiterführendes machen möchte, ist eine vergleichende Perspektive mit der DDR ggf. angebracht. Allerdings halte ich nach wie vor dieses Gesetz nicht für ein geeignetes Beispiel dafür, dass Frauen in der DDR/im Osten als emanzipierter gelten. Meine Mutter hatte genauso wenig eine andere Wahl als DDR-Bürgerin arbeiten zu müssen als meine Schwiegermutter als Westdeutsche sie hatte, nur wenig bezahlt (!) zu arbeiten, weil die eine halt vom politischen System dazu gezwungen wurde und die andere von den fehlenden Strukturen. Ich bin froh, heute in einer Zeit zu leben, in der beides besser geworden ist.

    Weitere Diskussionen bitte im passenden Thread.

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du wirklich nicht verstehst, was das Problem ist... Was ich mit einem Ost-Hintergrund (ich nehme an, Deine Eltern haben da länger als 6 Jahre gewohnt), wirklich irritierend finde.

    Das geht mir auch so. Danke, dass du das so deutlich aufzeigst.

    Nein, ich verstehe das Problem wirklich nicht, tut mir leid.

    r "wenn ich 1977 hier gelebt hätte ... "

    Siehe vorherige Antwort von mir: Ich spreche immer von „hier“.

    Die Formulierung dagegen finde ich ziemlich daneben wenn du aus dem Osten kommst.

    Hä, geht’s noch? Was ist daran jetzt bitte daneben?

    Im übrigen habe ich den Großteil meines Lebens nicht im Osten verbracht, ich habe in verschiedenen Bundesländern in Ost und West gelebt, im Ausland, ich fühle mich nicht als Ossi (auch wenn ich bis zum Schulabschluss dort gelebt habe) und auch nicht als Wessi (auch wenn ich schon lange hier lebe), nicht als DDR-Bürgerin (Ich war 6!!! Jahre alt, als die Mauer fiel) und nicht mal als „Deutsche“. Aber hier geht es doch um Frauen und Feminismus und darum, was man im Kleinen so tut, und ich habe erzählt, dass ich mit dieser Art von Aussagen versuche Jugendliche zum Nachdenken und/oder zum Reden zu bringen.

    Ihr tut ja fast so, als sei es die Schuld der Frauen in der BRD gewesen, so lange mit diesen rechtlichen Einschränkungen gelebt haben zu müssen und ein explizites Verdienst der Frauen in der DDR, dass es dort anders war. Was soll der „Konkurrenzkampf“? Waren (und sind) nicht beide Gruppen in gewisser Weise Spielbälle patriarchalischer Herrschaftsvorstellungen und -strukturen?!?

    Jette Worin siehst du denn den Mehrwert, wenn meine SuS in dem Moment hören, dass das in der DDR anders war?

    Der Kontext war folgender: Ich wurde gefragt, was ich am Muttertag gemacht habe und ich sagte, dass ich auf einem Hock (typische Bezeichnung hier für eine lokale Veranstaltung, oft von einem Verein ausgerichtet und ehrenamtlich bewirtschaftet, bei dem es gesellig zugeht und bisweilen auch reichlich Alkohol getrunken wird) war und mich habe von Männern bewirten lassen, während mein Mann - nach seiner Schicht natürlich - auf die Kinder aufgepasst habe. Die SuS erkannten meine Ironisierung, fanden die „Muttertagshock“-Idee charmant (denn an Himmelfahrt aka Vatertag gibt es selbstredend in jedem Dorf einen Hock) und ein Schüler meinte dann - augenzwinkernd natürlich -, dass ich mich ja nicht beklagen müsse, ich dürfe ja immerhin arbeiten. Daraufhin habe ich gesagt, dass ich das tatsächlich seit nun mehr 1977 auch als Frau rechtlich fast uneingeschränkt tun dürfe, woraufhin ich in einige fragende Gesichter schaute und dann einen kurzen Exkurs - das Unterrichtsthema war ein völlig anderes - machte. Dann kam es zu einer kurzen Empörung, besonders auf Seiten der Mädchen. Wir konnten - und mussten - dann aber recht schnell zum eigentlichen Stundenthema zurückkehren.

    Es handelt sich um kurze Momente, die recht spontan einfließen und dadurch sicherlich auch bei dem einen oder der anderen hängenbleiben und sicherlich nicht immer multiperspektivisch und alle Ebenen durchdringend daherkommen, sondern eher emotionalisierend. Inwiefern da jetzt die Differenzierung zwischen BRD und DDR relevant ist, sehe ich jetzt nicht ganz. Also klar, kann man auch kurz bringen, aber ich könnte auch kurz bringen, wie es in Frankreich läuft oder in den skandinavischen Ländern oder wie in Afghanistan. Das sind ja auch (aktuelle) Beispiele, die einen deutlichen Unterschied zu (schwäbischen/bundesdeutschen) Selbstverständlichkeiten zeigen.


    Hier geht es ja um „Mikro“. Sicherlich wäre eine vergleichende Perspektive im Rahmen einer U-Einheit interessant. Ich nehme das gedanklich mal mit (unterrichte aber aktuell keine Geschichte).

    Ich streue im Unterricht gern Fakten zur Gleichstellung (erst heute wieder: dass Frauen bis 1977 die oberste Pflicht hatten, den Haushalt zu führen und die Kinder zu erziehen und erst, wenn sie das erledigt hatten, das Recht hatten Geld zu verdienen)

    OT Ich hoffe, Du sagst dazu, dass das in der BRD so war, nicht aber in ganz Deutschland....

    Ich arbeite in der „BRD“ und spreche entsprechend über „hier“. Generell falle ich mit meiner Lebensrealität hier etwas aus dem Bilde, habe ich doch viele Kinder, eines noch recht jung. Dass ich trotzdem fast Vollzeit arbeite, fällt schon auch den älteren SuS auf. Ich erzähle dann auch, dass ich ost-sozialisiert bin.

    Allerdings würde ich die DDR auch nicht als Hort des Feminismus beschreiben. Frauen waren halt benötigte Arbeitskräfte. In vielen anderen Bereichen waren sie auch im Staatssozialismus nicht gleichgestellt.

    Ich streue im Unterricht gern Fakten zur Gleichstellung (erst heute wieder: dass Frauen bis 1977 die oberste Pflicht hatten, den Haushalt zu führen und die Kinder zu erziehen und erst, wenn sie das erledigt hatten, das Recht hatten Geld zu verdienen) oder „begehe“ historische Jahrestage (wie letzte Woche den 65. „Geburtstag“ der Antibabypille) mit einer Erwähnung und Einordnung. Vermutlich würde ich in der Schule in einer Kategorie wie „Feministin des Jahres“ recht weit vorn landen, weil ich dieses Thema schon sehr vor mir hertrage, auch bei der Auswahl von Literatur (oder dass ich auch einen Schwerpunkt auf die Frauenfiguren in Texten lege, bei denen es eigentlich um alte, weiße Männer geht), Texten oder Karikaturen. Habe auch auf meinem Laptop diverse große, bunte Sticker wie „Empowered women empower women“ oder „Fuck the Patriarchy“, worauf mich die SuS dann natürlich auch ansprechen und wir ins Gespräch kommen. Ich gendere Texte und Aufgabenstellungen im Unterricht konsequent, auch mündlich. Die Zeit nehme ich mir.


    Ich muss sagen, dass mir die Bezeichnung „Mikrofeminismus“ gefällt :)

    Bei Tochter steht auf der Negativliste ganz oben, dass man den Einsatzort zugewiesen bekommt. Ob Wünsche berüchsichtig werden ist unklar.

    Genau das selbe stand bei meiner Tochter auch ganz oben auf der Negativliste.

    Auch das ist wieder bundeslandabhängig. Ich habe mich in BaWü zum Beispiel schulscharf (also an der ausschreibenden Schule) beworben und auch meine Versetzung jetzt erfolgt an eine von mir namentlich genannte. Auch in Bayern hätte ich eine Stelle mitten in der Stadt bekommen, in der ich gewohnt hätte. Auch andere Bundesländer schreiben auch schulscharfe Stellen aus. Das hängt immer auch vom Bedarf, den Fächern und den Noten ab. Je besser die sind, desto weiter oben landet man im Ranking. Klar, eine Kollegin wurde über die Landesliste eingestellt und hängt nun 200km von ihrer Heimat entfernt fest und hat ohne Familienbindung auch kaum eine Chance, versetzt zu werden, da sie auch noch total überbelegte Fächer hat. Kann auch passieren. Muss aber nicht.


    Nur kann man das immer von heute aus nicht sagen. Mir wurde damals in der Studienberatung dringend von Lehramt und dann noch von meinen Wunschfächern abgeraten (weshalb ich erst mit einem anderen gestartet bin und dann noch gewechselt habe) und als ich nach 5 Jahren mit dem Studium und nach weitern zwei Jahren mit dem Ref fertig war, konnte ich mich vor Stellen gar nicht retten. Mittlerweile hätte ich sogar mehrfach in meine Heimat zurückgehen können, wo es wiederum vor 15 Jahren überhaupt keine Stellen gab.

    Ich empfehle tatsächlich, das zu studieren, wonach einem der Sinn steht und nicht, was Berufsberater heute prophezeien.

    Jette LuL, die über die Sommerferien entlassen werden, sind eben nicht verbeamtet.

    Ich selbst würde mit meinem heutigen Wissen nicht nochmal Lehramt studieren, bin mir aber im Klären darüber, dass die finanzielle Entschädigung (mit meinen Fächern) ausgesprochen gut ist und ein Wechsel oder Neustart in meinem Alter und meiner Familiensituation nicht möglich ist. Es liegt auch nicht an der Schülerschaft oder der Digitalisierung, sondern an der weitgehenden Perspektivlosigkeit, jemals etwas anderes machen zu können, und dem fehlenden Leistungsprinzip. Außerdem ist das System so dermaßen starr und langsam, dass ich nicht glaube, dass sich vor meiner Pensionierung in 25 Jahren noch grundlegend etwas verändern wird.
    Ich bin frustriert und das schon länger.
    Bei mir klappt jetzt eine Versetzung und ich hoffe, dass ich so erstmal wieder ein paar Jahre mit mir zu tun habe und das ganze Drumherum ausblenden kann.

    Ich habe aber auch KuK, die seit 30 Jahren an der gleichen Schule sind, sogar welche, die selbst dort Schüler waren und Ref gemacht haben und glücklich bis an ihr berufliches Ende an der gleichen Stelle bleiben wollen. Es ist halt auch individuell.

    Gerade im GS-Bereich eröffnen sich vielleicht auch bessere Entfaltungsmöglichkeiten, weil da oft viele Leitungsstellen vakant sind.

    Wobei das halt auch Gründe hat.

    Ich habe die Tage „Das könnte Schule machen“ von Stefan Ruppaner gelesen, der eine GMS im Schwarzwald geleitet und völlig umgebaut hat. Leider ist diese Art der Gestaltung von Schule eher selten.

    L. (4) hat gestern etwas für mich Neues gesagt.
    Ich lag morgens um Bett und habe gelesen. Sie legte sich neben mich und ich fragte sie, ob ich noch kurz die Seite fertig lesen könne, bevor wir aufstünden?! Sie bejahte. Also las ich und sie lag da. Nach ein paar Augenblicken richtete sie sich auf und fragte: Wann liest du denn? Und ich so: Hä, ich lese doch?! Und sie: Aber ich höre doch gar keine Wörter!?

    #super


    Mir war wirklich noch nie bewusst, dass kleinen Kindern natürlich die Vorstellung fehlt, wie das Konzept „lesen im Kopf“ funktioniert. Gut, dass ich es beim vierten Kind dann mal geschnallt habe.

    Halle soll als Studienort richtig toll sein, hat mir eine frühere Kunststudentin zumindest berichtet

    Guck, so unterschiedlich kann es sein. Ich fand Halle als Studienort furchtbar und habe dann auch nach dem Grundstudium gewechselt.

    Besonders bei Lehramt muss man schauen, wie die Uni aufgebaut ist. In Halle gibt es keinen klassischen Campus, sprich man ist zwischen den Veranstaltungen im Zweifel unterwegs - wortwörtlich. Die Wege zwischen den Gebäuden für die einzelnen Fakultäten und Instituten sind zum Teil lang und nur mit ÖPNV/Auto/Fahrrad zu bewältigen. Dass man dort gut Kunst studieren kann, kann ich mir vorstellen, dass ist ja auch auf der Burg - da war auch die Psychologie in der Nähe. Nur verbringt man dann bei Wind und Wetter halt die halbe Stunde Pause zwischen den Veranstaltungen auf der Straße, wenn man danach in die Frankeschen Stiftungen muss. Fand ich echt nicht gut.

    Ich habe das Grundstudium in Sachsen-Anhalt gemacht, das Hauptstudium samt 1. StEx in Bayern, das Ref in Sachsen und arbeite in BaWü. Nichts davon war ein Problem. Sogar Bayern hätte mich nach dem Ref zurückgenommen, hatte auch ein Angebot aus Hamburg und eines aus Hessen.

    Nur bei verkürztem Ref und der dualen Geschichte muss man wegen der Anerkennung aufpassen.

    Was Lina2 sagt, nicht alle Kombinationen gehen überall (bspw. braucht man in BW neben Politik ein "Hauptfach", also eine Sprache oder Mathe).

    Das stimmt aber nicht. Habe eine Kollegin mit Gk/Geschichte/Wirtschaft ohne Hauptfach und die Gk-Lehrerin meines Sohnes hat noch Ethik ohne Hauptfach.

    In Bayern gab es früher nur ganz feste Kombis, ich meine das wurde etwas aufgelockert?! Ist aber sicher nicht verkehrt zwecks Unterrichtseinsatz und Anzahl der Klassen.

    Wir sitzen am Esstisch bei geöffneter Terrassentür, draußen braut sich ein Gewitter zusammen. Die Kleine (4) isst gedankenversunken ihren Apfel und sagt beim ersten Donnern ohne aufzublicken: „Knurrt dein Bauch auch schon wieder, Papa?!“

    Hallo,


    vom Erasmus+-Programm der EU ist die neue Runde für DiscoverEU gestartet: https://youth.europa.eu/discovereu/rules_de


    Vielleicht hat ja jemand ein Kind in dem Alter oder möchte es anderweitig spreaden.

    Auch wenn die Gewinnchancen bei 1,4 Millionen Bewerbungen für 35.000 Tickets im letzten Jahr gering waren - von mir haben zwei Schülerinnen gewonnen und fahren nach dem Abi gemeinsam durch Nordeuropa.

    Wenn ich sie durch den Tipp zu überzeugteren Europäerinnen gemacht habe, dann habe ich ganz viel gewonnen ;)

    Hier nochmal der Ausschnitt aus der Zeitung etwas weiter gefasst: https://ibb.co/zVRyXqW9


    Und der Clou ist, dass das Bild in der Online-Ausgabe der Zeitung viel weitwinkeliger abgebildet ist, mit viel Platz links und rechts und oben und unten. Da könnte man bei dem Ausschnitt in der Zeitung fast den Verdacht hegen, er sei absichtlich so gemacht worden - denn nötig war er so nicht.

    Zeitungslektüre am Morgen - ich glaub ich seh nicht richtig 8o

    Ein Foto der Podiumsdiskussion zur OB-Wahl in einer Stadt hier im Landkreis. 8 männliche Kandidaten und eine weibliche. Schaut euch das Foto an. Die zwei stehenden Personen moderieren das ganze.

    https://ibb.co/svqnrqYY

    Was für eine Frechheit! War das Bild so abgeschnitten in der Zeitung? Warum sitzt überhaupt die einzige Frau soweit außen!

    Ja, genau so. Während man den Mann rechts noch mit ins Bild gequetscht hat, hat es bei der Frau nur noch für die Feinstrumpfhose gereicht.
    Mail ist schon raus.

    Darf ich die älteren unter Euch mit Ost-Sozialisation mal fragen, wie das in der DDR war? Mein Eindruck aus dem Bekanntenkreis ist, dass z.B. bei "Kranführer" selbstverständlich an Frauen und Männer gedacht wurde.

    Ich kenne niemanden, der oder die Kranführerin war oder ist.

    Aber: Ich hatte schon als Kind zwei Bauingenieurinnen und eine Architektin im Bekanntenkreis (Mütter von Schulfreundinnen) und keine männlichen Pendants dazu. Die (Selbst)Bezeichnung war auch grammatikalisch männlich. Bis heute sind sowohl Bauingenieure als auch Architekten in meinem Kopf immer weiblich. Gerade bei letzteren war und ist es für mich immer wieder überraschend, wenn da plötzlich ein Mann vor mir steht. Ich rechne da immer mit einer Frau.

    Hier (BaWü) ist eine Nachbarin Bauingenieurin, da meinte eine andere mal, das sei ja ein für eine Frau ungewöhnlicher Beruf. Da wurde mir das erst bewusst, dass ich das ganz anders empfinde. Für mich sind die, die die Planungen ausführen, Männer. Frauen sind die, die es planen ;)