Beiträge von pikapina

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    Ich möchte euch einmal diesen tollen Artikel über den Rassismus in der covid Berichterstattung da lassen. Sprachlich ist er manchen vielleicht etwas zu sehr auf die Fresse, aber inhaltlich sehr lesenswert.

    Sorry, doppelt da Problem mit dem Editor.


    Grundsätzlich stimme ich der Aussage zu. Dass Entwicklungsländern oft seitens der Medien jegliche epidemiologische Kompetenz abgesprochen wird, und niedrige Covid Zahlen als Glück gehabt abgetan werden, ist mir auch schon negativ aufgefallen.


    Allerdings habe ich Einblick in die Situation der "Mekong-Länder", und ich kann definitiv sagen dass zumindest Lao und Kambodscha die Maßnahmen im Vergleich zu anderen Ländern nicht so toll sind, als dass sie die sehr niedrigen Zahlen alleine erklären würden. Vietnam, und mit Einschränkungen Thailand, sind da bestimmt organisierter unterwegs. Aber was für die zwei genannten zutrifft ist:

    - es wird extrem wenig getestet.

    - es wird selektiv getestet, dH vor allem Ausländer während der ersten Welle. Das könnte man auch als rassistische Kacke verbuchen - die offizielle Seite versucht (e) teilweise den Ausbruch den Ausländern in die Schuhe zu schieben. Trotzdem: während des ursprünglichen Ausbruchs in Wuhan gab es noch mehrmals täglich Direktflüge.

    - Leute mit Symptomen werden größtenteils nicht getestet, sondern haben halt ungetestet Influenza.

    - Das Gesundheitssystem in Lao und Kambodscha ist schlecht und das Meldewesen schlecht bis inexistent. Verstorbene werden selten obduziert und wenn dann mit begrenzter Diagnostik.

    - Es gibt Maßnahmen, aber verhältnismäßig wenige, teilweise chaotische und epidemiologisch fragwürdige. Ja, es gibt sehr rigide Einreiseregeln. Schulen, Fitnessstudios, etc waren lange zu oder sind es noch/wieder. Viele Leute tragen Maske, aber lange nicht alle. Aber insgesamt ist alles recht locker.


    Es gibt mit Sicherheit eine erhebliche Dunkelziffer! Komischerweise werden regelmäßig ausreisende Leute in den Ankunftsländern positiv getestet.


    Und trotzdem ist es nicht so, dass die Krankenhäuser überquellen würden. Es gibt keine belastbaren Statistiken zur Übersterblichkeit, aber es sieht aktuell zumindest nicht nach einer größeren Gesundheitskrise aus.

    Ich finde es nun wirklich nicht rassistisch, sich zu fragen warum das so ist. Neben bekannten Faktoren wie eine junge Bevölkerung, warme Temperaturen, viel soziales Leben im Freien.

    Es wird doch immer mal diskutiert, ob andere Coronaviren eine teilweise Kreuzimmunität gegen SARS Cov 2 verleihen könnten. Nun, Südostasien ist eine der Regionen mit den meisten Fledermausarten und auch sonst ein Biodiversitätshotspot. Die ländliche Bevölkerung kommt in Kontakt mit Wildtieren, die laufen über die Felder, und werden teilweise auch gefangen und gegessen oder gehalten. Fledermäuse bestäuben teilweise Nutzpflanzen wie etwa Papaya. Es gibt tausende unbeschriebene Coronaviren in Fledermäusen und anderen Wildtieren. Ich finde die Hypothese, dass eventuell in der Mekong-Region schon mal ein anderes, harmloseres Coronavirus durchgeseucht ist, nicht so abwegig und vor allem nicht rassistisch. Natürlich ist es nur eine Hypothese so lange das niemand untersucht.

    Der einjährige Sohn hat das Wort "danke" entdeckt. Jetzt packt er sich regelmäßig Sachen, die er eigentlich nicht haben darf, läuft damit weg und bedankt sich dabei #freu

    Nägel schneiden, Haare bürsten, Zähne putzen, Füße waschen etc. machen wir hier nur, wenn das Kind freiwillig mitmacht. Da würde ich nicht festhalten.

    Wie ist das in eurem Fall praktikabel? Sohnemann kann Zähne putzen nicht leiden. Wenn es nur nach ihm ginge, würde es hier immer ausfallen. Aber es muss ja nun mal sein um Schäden an den Zähnen zu verhindern, einen Zahnarztbesuch würde er bestimmt auch nicht lustig finden. Natürlich versuche ich es so dramafrei wie möglich zu gestalten, mit viel ablenken, singen, selber vorher meine Zähne putzen und ihn dabei auf dem Arm halten, ihn selber die Bürste halten lassen... Aber ganz ohne Zwang funktioniert es nie. Mit Zwang meine ich jetzt so Sachen wie kurz seine Hand festhalten oder die Lippe hochziehen. Es ist nicht so, dass er das traumatisch zu finden scheint (er weint nie dabei oder wirkt verängstigt), er dreht halt den Kopf weg, presst den Mund zu, drückt die Bürste mit der Zunge raus... zeigt halt, dass er es blöd findet.

    Ich finde es auch blöd jeden Tag etwas gegen seinen Willen zu machen, aber was ist die Alternative? #confused

    Erklären warum es sein muss ist mit einem Jahr schwierig.


    Sorry für das off topic #schäm

    Danke für das Feedback! Ich sehe die Sache jetzt entspannter, ich dachte schon mein Sohn sei ein Einzelfall ^^

    Die genannten Tricks habe ich schon erfolglos probiert. Weißes Rauschen scheint ihn eher zu nerven. Und er schläft tagsüber sowieso mit seiner Kuscheldecke zugedeckt, die eigentlich auch nachts immer im Familienbett herum liegt. Da dürfte also genug "Nestgeruch" dran sein.


    Noch eine ganz doofe Frage: Tiefschlafphase. Wie erkenne ich die? #confused

    Danke für die Antworten! Es tut gut zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die neben Baby das Bett hütet. Bei den Müttern hier aus meinem Bekanntenkreis scheint das angeblich nicht so zu sein.

    #danke


    In einer Trage schläft Sohnemann grundsätzlich schon wenn er müde genug ist. Nur halt nicht im Haus. Da möchte er laufen und spielen, und wird in einer Trage nach wenigen Minuten quengelig (früher als er ganz klein war ging das noch, aber mittlerweile ist er ziemlich mobil und seitdem findet er es langweilig).

    Draußen kein Problem, da liebt er es. Ich gehe sowieso jeden Tag ein bis zwei Stunden lang mit ihm in der Trage spazieren, dabei schläft er auch mal, je nach Tagesform. Aber ehrlich gesagt, ich kann bzw. möchte nicht jeden Tag noch länger draußen herum laufen. Trotz bequemer Trage ist mein Rücken am Limit.

    Kinderwagen hat er nicht. Vielleicht sollte ich das zwecks Rückenschonung mal in Betracht ziehen.


    Interessant ist, er ist kein großer Kuschelfan. Wenn er schläft hält er manchmal mit einem Fuß oder Hand Kontakt, oft aber auch nicht. Er dreht sich sogar oft weg im Schlaf. Um Körperkontakt scheint es nicht zu gehen, ich muss beim schlafen einfach nur in der direkten Nähe sein.


    Abends stört es mich eigentlich nicht. Wir gehen eigentlich alle zusammen ins Bett. Das ist dann so gegen 9. Vorher wird Sohnemann auch nicht müde, er schläft dafür morgens relativ lang.

    Hallo,

    vielleicht hat ja jemand einen Tipp für dieses Problem.


    Sohnemann, ein Jahr alt, schläft NUR neben mir oder neben meinem Mann. Nachts ist klar, Familienbett. Tagsüber ist es problematischer. Ich MUSS neben ihm liegen oder sitzen wie in der Nacht auch. Er schläft meistens an der Brust ein, dreht sich dann weg und schläft ohne viel Körperkontakt weiter. Aber sobald ich aufstehe wird er wach. Ich kann nicht mal auf die Toilette gehen, ohne dass der Mittagsschlaf beendet wird :wacko:.

    Aus dem Zimmer gehen geht gar nicht.

    Aufstehen und im Zimmer was anderes machen: leider Fehlanzeige.

    Maximal "darf" ich auf dem Bett sitzen und was am Laptop machen. Lesen, am Smartphone daddeln ist auch okay. Nur nichts lauteres und das Bett ist die Grenze. Wenn ich aufstehe, wird er nach vielleicht 30 Sekunden wach, und weint panisch wenn er mich nicht gleich sieht. Wenn er mich sieht, schläft er nicht weiter sondern möchte auf den Boden/zu mir und ist dann unwiederbringlich wach.


    Das bedeutet dann leider auch, dass ich zwei, drei Stunden täglich mehr oder weniger untätig auf dem Bett hocke. Das ist anstrengend und ich komm zu nichts. Manchmal ist es ganz schön zum selber ausruhen, aber eigentlich würde ich die Zeit lieber produktiver nutzen und mich frei in der Wohnung bewegen.


    Eigentlich ist er sonst gar nicht so "klettig". Ja, momentan wird noch gefremdelt, aber in vertrauten Umgebungen und Situationen klebt er nicht die ganze Zeit an mir. So lange ich in Sichtweite bin ist er eigentlich relativ "mutig", und er hält sich in der Wohnung auch mal freiwillig alleine im Nebenzimmer auf. Es ist wirklich nur beim schlafen.


    Mir ist klar, dass es normal ist beim schlafen noch mehr als sonst Nähe zu suchen. Aber es sitzen doch nicht alle Eltern beim Mittagsschlaf dauerhaft neben ihren Kleinkindern? #confused

    Spätestens wenn ein Geschwister da wäre, geht das doch gar nicht mehr.


    In der Trage schläft er nur draußen. Im Haus will er nicht mehr getragen werden, seitdem das Laufen klappt. Das hilft also auch nicht.


    Bin für alle Ideen dankbar...

    Ich kenne mehrere Leute die Covid hatten persönlich, mich mit eingeschlossen. Zum Glück alles nicht besonders schwere Verläufe, ein Krankenhausaufenthalt (die Person war weder alt noch vorerkrankt, zum Glück nur Normalstation). Aber diese Personen waren alle mehr als vier Tage ausser Gefecht gesetzt. Und nein, angenehm war das trotz mildem Verlauf nicht.

    Ich will deine Probleme mit dem Masken tragen nicht schmälern. Klar ist das unangenehm, und wenn sich das Problem nicht mit beispielsweise einer Maske aus einem anderen Material beheben lässt, steht es dir ja frei dich von der Maskenpflicht befreien zu lassen, für solche Fälle gibt es die Möglichkeit ja.

    Aber ich wage zu behaupten, dass die weitaus größte Mehrheit der Leute, die gegen Masken demonstrieren, KEINE objektiven gesundheitlichen Probleme durch Masken haben.

    Nennenswerte gesundheitliche Probleme durch Coronaviren sind da weiter verbreitet.

    Die Alltagsmaske verringert ja hauptsächlich die Menge an Viren, die man "abgibt". Bei Corona scheint ja auch die Infektionsdosis einen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung zu haben - wenn jemand mit Maske neben mir steht, oder ich selber Maske trage, stecke ich mich also vielleicht trotzdem an, aber habe bessere Chancen auf einen milden Verlauf.

    Dasselbe wird für andere Erreger auch gelten. Um das Immuntraining mache ich mir deswegen keine Sorgen, eine Maske schirmt ja nicht hermetisch ab.


    Vielleicht kam das missverständlich rüber: ich bin kein Freund einer dauerhaften uneingeschränkten Maskenpflicht für ab jetzt bis in alle Ewigkeiten. Ich finde sie aber in der jetzigen Situation mehr als sinnvoll, zumindest in Innenräumen und wo man keinen Abstand halten kann. Später wird Corona wahrscheinlich, ähnlich wie jetzt die Grippe, immer mal wieder in Wellen verlaufen. Ich hätte dann auch kein Problem mit zeitlich oder örtlich begrenzter Maskenpflicht, sofern sich das weiter als sinnvoll erweist. Und wenn es einfach normaler wird sich freiwillig eine Maske aufzusetzen falls man erkältet unter die Leute muss, fände ich das eher positiv.


    Ich hatte auch schon vorher hier geschrieben, dass Ausnahmen von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen möglich sein sollten. Das werden aber nicht so viele Menschen sein. Man sollte das aber auch in Relation setzen - ist beispielsweise gereizte Haut durch die Maske wirklich so schlimm, dass man dafür lieber Covid (bei anderen, im geringeren Maße bei sich selbst) riskiert?

    Natürlich ist keine Maske immer angenehmer als Maske. Aber sie ist doch verglichen zu anderen Einschränkungen ein ziemlich kleines "Opfer".

    Anschnallgurte können auch scheuern, drücken, unbequem sein, und in Einzelfällen es vielleicht sogar gefährlich erschweren einen Unfallwagen zu verlassen. Unterm Strich überwiegen aber die positiven Aspekte. Im Vergleich zu Masken schützen sie allerdings hauptsächlich den Nutzer und nicht seine Mitmenschen. Da kommt dann bei Masken eben auch noch der Aspekt der Rücksichtnahme dazu.


    Ich weiß nicht ob meine Beiträge gemeint waren, als angemerkt würde, dass der Ton hier aggressiv sei. Falls ja, war das nicht meine Intention. Ich will hier bestimmt niemanden persönlich angreifen.

    Wer spricht von dauerhaft und was ist daran unglaublich erschreckend?

    Erschrickt du dich auch jedesmal unglaublich, wenn du dich im Auto oder Flugzeug anschnallst oder im Auto nach einem Ortsschild abbremsen musst? Findest du es auch unglaublich erschreckend deine Kinder im Kindersitz transportieren zu müssen? Ist es unglaublich erschreckend, dass Läden i.d.R. nicht am Sonntag öffnen dürfen? Alles Zwänge, die irgendwann mal so beschlossen wurden.


    Corona hat sich niemand ausgesucht. Aber es ist jetzt nun mal da, und die Gesellschaft muss schauen wie man damit am besten leben kann. Wenn die wirklich kleine persönliche Einschränkung des Maskentragens dazu beiträgt, dann ist das halt jetzt mal so. Und sowieso ist alles dabei Versuch und Irrtum. Niemand weiß, was für Erkenntnisse zu Corona es in ein paar Wochen/Monaten/Jahren geben wird. Sollten neue Erkenntnisse zeigen, dass Masken nix bringen oder dass Covid halb so wild ist, bin ich die Erste die dafür ist Maskenpflicht wieder abzuschaffen. Momentan ist der Stand aber so, dass Masken etwas zu bringen scheinen, und dass sich Covid bei unkontrollierter Verbreitung durchaus zu einem ernstzunehmenden Problem entwickelt. Und gemessen an anderen Einschränkungen wie Schulschließungen oder gar genereller Lockdown ist eine Maskenpflicht ja wirklich für den Einzelnen problemlos zu ertragen.

    So lange es nicht selbstverständlich ist, genauso völlig freiwillig aus Rücksicht die Verhaltensweise zu wählen die nach gegenwärtigen Wissensstand dazu beiträgt, dass ich meine Mitmenschen weniger wahrscheinlich mit Corona anstecke (also Maske zu tragen), ist eine Regulierung seitens "der Politik" anscheinend notwendig #weissnicht

    Und jeder Chirurg wird aus Erfahrung bestätigen, dass tägliches Maskentragen weder dumm noch krank macht, noch besonders unbequem ist so lange man mit dem Ding nicht gerade Hochleistungssport betreibt.

    Noch was zur Vergleichbarkeit mit freiwilligem Maskentragen: der Chirurg trägt auch keine Maske weil er unbedingt will und so gerne Maske trägt, sondern weil es sinnvoll und die Regel an seinem Arbeitsplatz ist. Der eine oder andere Tokioter in der U-Bahn vielleicht auch hauptsächlich, weil er von seinen Mitfahrern nicht für unhöflich gehalten werden will. Vieles, was wir in der Öffentlichkeit tun beruht auch ohne explizites Gesetz auf gesellschaftlichem Konsens und ist nicht unbedingt "freiwillig". Und niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, weil er sich mal für die Dauer einer Pandemie ein Stück Stoff vor den Riechkolben schnallt, was eventuell, nach momentanen Wissensstand, helfen könnte seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu bewahren - also durchaus in die Kategorie "im Zweifelsfall sinnvoll" fallen dürfte.

    Ich habe geschrieben, dass es sehr wohl ein Politikum ist, wenn die Maske von der Politik als verpflichtend eingeführt wird.

    Und das eben nicht damit zu vergleichen ist, dass überall auf der Welt Menschen freiwillig Masken tragen und das ja kein Problem sei...

    Nach der Logik wäre alles mögliche ein Politikum, wozu es irgendein Gesetz gibt.

    Ich darf auch nicht mit 60 durch die Spielstraße brettern, muss mich im Auto anschnallen und darf nicht nackt durch die Innenstadt flanieren. Außerdem darf ich nicht auf der Autobahn Rennen fahren, oder einen Tiger im Garten halten. Ich muss Steuern zahlen, den Müll trennen, und wenn ich eine Waffe haben will, muss ich einen Waffenschein machen. Das alles sind Punkte, die irgendwann mal von "der Politik" beschlossen wurden und an denen sich trotzdem einige Leute stören. Eine Gesellschaft funktioniert nun mal nicht ohne Regeln. Und zum Glück ist "die Politik" hierzulande so gestaltet, dass es jedem Bürger frei steht sich einzubringen. Sei es durch wählen gehen, oder auch selber politisch aktiv werden. Beim demokratischen Prinzip wird es immer einen Teil der Bevölkerung geben, dem die demokratische Mehrheitsentscheidung nicht passt. Das zum Ausdruck zu bringen ist auch völlig in Ordnung, aber irgendwie müssen die gesellschaftlichen Regeln ja beschlossen werden.

    Und in gewissen Situationen eine Maske tragen zu müssen ist ja wohl wirklich keine Zumutung, selbst wenn jemand das nicht für sinnvoll erachtet.

    Hier wechseln die Vorlieben auch dauernd. Hätte ich vor einem Monat ausgemistet, hätte ich das jetzige Lieblingsspielzeug vom Sohnemann entsorgt weil es damals noch völlig uninteressant war. Und umgekehrt, das damals heiß geliebte Stofftier wird jetzt ignoriert. Dafür ist ein anderes toll.

    Ich miste gerade gar nicht groß aus, was irgendwie kaputt ist kommt weg, ansonsten bleibt der Kram bis auf weiteres. Ich sehe das auch so, dass es ja nicht mein Spielzeug ist, und ich deswegen auch nicht eigenmächtig darüber entscheiden will. Sohn kann sich mit seinen 12 Monaten dazu ja noch nicht wirklich äußern und wechselt seine Vorlieben wie die Windeln.

    Dazu muss ich aber sagen, dass er nicht sooo viel Spielzeug hat. Eine kleine Kiste voll, inklusive ein paar größere Stofftiere. Das ist also auch unter Minimalismus Gesichtspunkten noch verschmerzbar :D

    Ich befürchte, dass wir mit dauerhaften Einschränkungen leben müssen.

    Davor habe ich Angst.

    Wenn ich die Maskengegner sehe, dann habe ich bei dauerhaften, lebenslangen Einschränkungen Angst vor Revolten und Bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

    Tut mir leid, dass ich so pessimistisch bin.

    Die Maskengegner sind mir sowieso völlig unverständlich. Wirklich, ich verstehe es nicht. Wie kann man um so etwas banales wie ne Maske so ein Bohei machen. Masken wurden schon vor Corona weltweit täglich millionenfach getragen, von ganzen Berufsgruppen, aber auch auf der Straße in asiatischen Ländern. Niemand von diesen Millionen Leuten verdummt deswegen aufgrund von Sauerstoffmangel. Im Ernst, es ist nur ein Stück Stoff, eigentlich kein Politikum... Und der momentane Wissenstand weist nun mal darauf hin, dass Masken hilfreich sind um die Übertragung von Corona zu reduzieren. Sollte sich später wider Erwarten herausstellen, dass Masken doch nichts bringen - dann legt man sie halt wieder ab und gut ist. Niemand verliert wegen einer Maske seine Existenz, seinen Job, oder wird ernsthaft in seinem Alltag behindert. Selbst wenn sie nur ein bisschen was bringen, was ist so schlimm daran sie einfach zu tragen?

    Ich meine jetzt keine Leute die aufgrund von Traumata oder ähnlichem keine Maske ertragen können. Für die gibt es ja auch Sonderregelungen. Aber wie viele von denen auf den Demos sind das bitte?


    Ich verstehe, dass die Verhältnismäßigkeit von einschneidenden Maßnahmen hinterfragt wird (auch wenn viele davon nach gegenwärtigen Wissenstand m.E. Sinn machen). Aber wenn man sich die Proteste anschaut, scheinen sich viele Demonstranten in erster Linie an den Masken zu stören:/

    Ich gehe schon davon aus, dass es einen Impfstoff geben wird, aber das wird nicht der große Durchbruch sein den sich viele erhoffen. Erst mal ist es unmöglich so viel auf einmal davon zu produzieren, wie eigentlich gebraucht wird um die Pandemie zu stoppen. Zum anderen wird er keine 100% Immunität verleihen (oder auch nur 90%), das wird ja jetzt schon seitens der Hersteller so kommuniziert. Drittens ist es sowieso illusorisch die Krankheit auszurotten. Gegen Masern gibt's zum Beispiel sehr effektive Impfstoffe, die Immunität hält lebenslang, und nicht mal da gelingt es aus den verschiedensten Gründen.

    Covid-19 wird's wohl ab jetzt immer geben #weissnicht

    Ich nehme an ein Impfstoff wird vieles erleichtern, hinsichtlich Reisefreiheit, Quarantäne und sonstigen Beschränkungen, und wird es hoffentlich ermöglichen Risikogruppen besser zu schützen. So gesehen wird die Sache ihren Schrecken verlieren, aber ich denke, dass sich die Gesellschaft weltweit dauerhaft darauf einstellen muss/wird, dass Coronaviren eben jetzt zirkulieren und auch immer mal Leute daran erkranken und leider auch sterben. So wie schon immer die Grippe, mit dem Unterschied, dass Covid eine höhere Todesrate zu haben scheint. Ich denke Masken werden noch länger oder dauerhaft Teil des Alltags bleiben, zumindest in Risikosituationen wie volle U-Bahnen oder so. Letztendlich ist das in vielen asiatischen Ländern auf freiwilliger Basis schon seit Jahren so, und es stört keinen.


    Aber genau weiß natürlich niemand, wie es weiter geht.

    Ich hoffe es ist okay, wenn ich den Thread hier noch mal hoch hole.

    Ich habe ein ähnliches Problem, und es sind definitiv die Zähne, denn sie machen Abdrücke.

    Sohnemann ist jetzt knapp ein Jahr alt, und seitdem er Zähne hat ist das ein Problem. Allerdings nur nachts (Familienbett). Tagsüber kann ich die Position ganz gut korrigieren wenn es zwickt, aber nachts im Halbschlaf eben nicht. Leider ist er momentan extrem "nuckelig" und hängt die halbe Nacht an der Quelle. Ich werde dann wach, weil es irgendwann anfängt weh zu tun X/

    Wenn ich ihn dann zurecht rücke, schläft er irgendwann wieder halb ein und rutscht wieder in eine ungünstige Position.

    Doof. Er hatte allerdings schon mal ruhigere Nächte wo er weniger stillen wollte, deswegen hoffe ich auf nur eine Phase.

    Was mir super gut gegen wunde Brustwarzen hilft sind die Multi-Mam Kompressen. Besser als Lanolin.

    Danke für die Antworten!

    Jette das ist halt nicht ganz klar. Vorhandene TPO Antikörper hatte ich schon vor Jahren, als die anderen Werte noch normal waren (also vor der Schwangerschaft). Familiäre Vorbelastung bezüglich Hashimoto ist da. Ultraschall (ein paar Jahre) vor der Schwangerschaft war normal, jetzt noch nicht wiederholt. Da die Unterfunktion nach der Schwangerschaft aufgetreten ist, läuft es per Definition als postpartale Hypothyreose - aber der Übergang zu Hashi ist ja fließend. Während der Schwangerschaft war TSH noch okay. Kurz nach der Geburt hatte ich immer Händezittern und Herzklopfen, ich dachte das sei einfach Stress aber im Nachhinein war es vielleicht die hyperthyreote Phase.

    Ultraschall und noch mal Antikörper bestimmen will ich jetzt angehen, aber bin noch auf Arztsuche.

    Hallo,

    Ich klinke mich auch man in den Thread ein. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

    Ich glaube ich habe Hashimoto, sicher weiß ich es nicht. Es gibt eine familiäre Vorbelastung (so gut wie alle Frauen in meiner Familie mütterlicherseits), bei mir war aber immer alles okay - bis nach der Schwangerschaft. 6 Monate nach der Geburt plötzlich Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen, super trockene Haut, geschwollene Zunge, aufgedunsenes Gesicht, mir war irgendwie alles zuviel.

    TSH bei 8, t3 und t4 im Keller. Habe dann mit Thyroxin 50 mg angefangen. Seitdem geht's mir VIEL besser, eigentlich sind alle Symptome weg bis auf die 8 zusätzlichen Kilos, aber zumindest nehme ich nicht weiter zu #weissnicht

    So vom Gefühl her würde ich sagen die Dosis passt, mir geht's ja gut damit. Hyperthyreose-Symptome habe ich nicht. Aber bei der Nachkontrolle nach 6 Wochen war TSH bei 1, t3 und t4 im Normbereich. Also eigentlich wäre die Dosis zu hoch.

    Ich mache jetzt trotzdem erst mal so weiter und soll in ein paar Wochen noch mal kontrollieren.

    Kennt das jemand, mit dem niedrigen TSH? Kann das in der Einstellungsphase vorkommen und sich bei der nächsten Kontrolle eingependelt haben?

    Und es steht halt im Raum, dass es "nur" eine postpartale Hypothyreose ist. Ist ja ähnlich wie Hashimoto, auch autoimmun, kann aber von selber wieder werden. Aber wie kommt man da wieder raus? Einfach irgendwann Thyroxin absetzen und mal schauen? Mir ging's echt nicht gut mit der Unterfunktion, möchte da eigentlich keine Experimente machen #hmpf

    Arztwechsel steht an, der jetzige ist wenig hilfreich. Ich hoffe ich finde einen der sich auskennt.