Beiträge von Draussenkind

    Aviva , ich hoffe er ist wohlbehalten zurück!

    Ich habe beschlossen zwischen einschlafen und aufwachen nicht mehr zu stillen, diese war die erste Nacht und dementsprechend recht schlafarm für alle. Aber sehr viel weniger tränenreich als befürchtet!

    Ohje, euch allen gute Besserung und dir Yeza eine schnelle und positive Abklärung beim Arzt heute!

    Ich hatte heute Nacht Gedankenkarussell plus zahnendes Töchterchen, wir haben beide kaum ein Auge zugetan... Hab mir heute tatsächlich freigenommen, zum Glück ist man in meinem Beruf sehr leicht ersetzbar.

    Hallo, ich habe keine konkreten Tipps, möchte dir aber sagen dass jemand der mir sehr nahesteht aus einer ähnlichen Situation heraus diesen Neuanfang zweimal im letzten Jahrzehnt geschafft hat (sie ist jetzt Mitte 50), und zwar sehr erfolgreich. Es war alles andere als einfach und sie hat auch noch berufsbegleitend viele Weiterbildungen gemacht um dahin zu kommen wo sie jetzt ist, aber es hat geklappt. Sie hat beim ersten Wiedereinstieg auf ihrem "Erststudium" aufgebaut und dann im Job jedes Weiterbildungs-Angebot genutzt, das ihr auf dem Weg dahin half, wo sie hin wollte.


    Also es geht, nur Mut! #ja

    Hier auch Impfung in der Stillzeit, meine Frauenärztin meinte ich soll mich lieber jetzt impfen lassen als während der nächsten Schwangerschaft. Die Datenlage sei noch nicht so gut aber vielversprechend, vor allem für die mRNA-Impfstoffe.

    Liebe nearlyenoughcats , ich würde wahrscheinlich auch erstmal direkt einschlafstillen versuchen (unbedingt im liegen, das erleichtert so vieles!), das klingt als wäre dein Sohn noch nicht bereit darauf zu verzichten. Und nur weil es tagsüber schon anders klappt muss es abends nicht auch funktionieren (hier ist oft das Gegenteil der Fall).


    Ich bin auch recht frische Erstmama (habe dir ca. ein halbes Jahr voraus) und kann total gut nachvollziehen wie du dich fühlst.

    Ich bin auch manchmal innerlich total zerrissen zwischen "also eigentlich muss dein Kind in dem Alter ABC können/tun/lassen", "das kann doch nicht sein dass sie jetzt schon wieder XYZ will" uswusf...

    Letztendlich zeigen uns unsere Kinder aber glaube ich wirklich ganz genau was sie wann brauchen, und hier funktioniert es immer am besten wenn ich mich von allen anderen Gedanken ("ich müsste...", "sie sollte...") freimache.

    Meine Tochter ist 13 Monate und schläft abends am besten an der Brust ein. Bis sie schläft, wechseln wir aber bis zu viermal die Seite. Manchmal wacht sie nach 30 Minuten auf und will nochmal stillen.

    Ich denke, sie hat tatsächlich unglaublichen Durst, braucht aber auch die Geborgenheit des stillens um wieder einzuschlafen - was völlig normal und legitim ist, finde ich. Ich lese dann halt hier im Forum, solange sie trinkt :D#rabe

    Einmal hab ich mich von den ganzen "was, du stillst sie immer noch nachts???"-Stimmen einwickeln lassen, und es war die schrecklichste Woche in unserem Leben weil das Kind völlig verzweifelt war und jede Nacht mehrmals stundenlang geschuckelt werden musste, um wieder einzuschlafen. #rolleyes

    Andere Kinder brauchen vielleicht was ganz anderes, da gibt es natürlich auch große Unterschiede. Was ich sagen will, ist: manchmal hilft das Prinzip "Go with the flow" am besten. Lass dir von deinem Kind zeigen was es braucht, egal was du ihm laut Ratgeber XYZ oder Frau Mustermann von gegenüber angeblich alles an schlechten Gewohnheiten anerziehst und so weiter. Denn die meisten dieser Behauptungen sind genau das: Behauptungen ohne jegliche Grundlage.


    Ich hoffe es ist okay dass ich das geschrieben habe - wenn es dir ganz anders geht, verbuche es einfach unter "aha, das gibt's also auch" #schäm:)

    Und mein Kind ist kein Goldfisch

    #super (zum Glück, würd ich sagen!)


    Find ich sehr schlüssig, deine Argumentation. Ich bewundere deine Geduld auch schon lange, und ich freue mich dass ihr doch etwas Entspannung in die Situation habt reinbringen können!

    Die Schlafsituation tagsüber und nachts waren hier bei uns immer zwei völlig verschiedene Dinge, ich würde da wirklich eher an den abendlichen/nächtlichen Abläufen drehen, wenn bei euch der Wunsch besteht, dass sich nachts etwas ändert.

    *unterschreib*


    ...wenn das bei mir so rüber kam dass aushalten die einzige Option ist: war so nicht gemeint.

    Ich persönlich hab bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass es für mich wesentlich stressfreier ist dem Kind weiter die Brust zu geben als den Versuch des nächtlichen abstillens zu unternehmen (das war schon einmal erfolglos). Aber ich werde auch nur halb wach wenn ich sie nachts anlege und die Phasen, in denen sie an der Brust gerissen hat weil sie so sehr rumhampelte, waren hier bisher zum Glück sehr kurz und schnell vorbei. Kann also durchaus verstehen dass es anderen Mamas anders geht #ja

    Hier noch eine Stimme für "ruhig Blut". Bis zum deiner Frau in den Beruf ist noch so viel Zeit.

    Meine Tochter ist erst 13 Monate, geht aber inzwischen schon seit fast einem halben Jahr in die Kita. Ich hatte mir davor auch totale Gedanken gemacht wie das mit dem Schlafen wohl funktionieren soll - zu Hause geht (immer noch) nur tragen oder stillen... In der Kita schläft sie problemlos im Bettchen, ohne dass wir ihr groß irgendwas angewöhnen mussten.

    Will sagen: vertraut eurem Kind, es wird einen Weg finden wenn es soweit ist. Aber wahrscheinlich keinen Tag früher.


    Ich denke auch dass euer Kind euch gerade deutlich zeigt, dass es noch nicht bereit ist ohne stillen einzuschlafen. Bevor ich da versuchen würde auf biegen und brechen das abstillen durchzusetzen, würde ich deshalb eher nach anderen Wegen suchen um den Leidensdruck bei deiner Frau zu verringern.

    Denn dass sie auf dem Zahnfleisch geht, kann ich mir vorstellen...


    In besonders schweren Phasen übernimmt mein Liebster hier die komplette Abend-Routine im Haushalt (also Chaos vom Abendbrot wegräumen, Spüler, evtl Wäsche aufhängen usw), damit ich einfach mit der Kleinen liegen bleiben kann und so mehr Schlaf bekomme. Sie hat auch meist einen längeren Schlafblock am Anfang der Nacht, wenn das bei euch auch so ist könnte das deiner Frau vllt helfen, wenn sie die Zeit auch für sich zum schlafen nutzen kann. Also vielleicht kannst du sie ja so entlasten dass das möglich wird?

    Oder sie macht mit dem Kind Mittagsschlaf.

    Oder du übernimmst am Wochenende mindestens an einem Morgen das Kind und lässt deine Frau ausschlafen (darf ich hier jedes Wochenende einmal, herrlich!)


    Ich wünsche euch dass ihr eine Lösung findet!

    Das Gedankenkarussell kenn ich auch, enfj-a ... (Und ich hab mein Töchterchen letzte Nacht nur im Body schlafen lassen, mit dem Ergebnis dass sie bitterlich weinend und viel zu kalt aufwachte #crying#rolleyes)

    enfj-a das klingt doch aber schonmal nach einer Verbesserung! Hier war die letzte Nacht auch besser. Es schien tatsächlich am Koffein in der Mittagsschlaf-Milch zu liegen am Wochenende 8o


    BeautyOfMars mich beruhigt es ja immer sehr zu wissen (oder zu glauben dass ich weiß) woran es liegt #freu ...und das gute an solchen Schüben ist ja: sie gehen vorbei! #yoga


    Off-Topic:

    Oh nein... Meine Grafik ging nur bis zwei Jahre #eek

    Mama-Phase ist hier auch grad total, Muffelpuffels : gestern hat sie wirklich geschrien wie am Spieß und ihren Papa gar nicht wiedererkannt, der sie beruhigen wollte während ich eine dringende Pipipause machte... #crying