Beiträge von Noa S.

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Tuff Tuff Tuff die Eisenbahn. Wer will mit zur Oma fahrn. Alleine fahren mag ich nicht, dann nehme ich die [Name] mit... #love


    Ich stehe offenbar irgendwie im Weg und T. ruft im Marktschreier Ton: "Ey! Wegda!" Sie ist 2 und ich bin etwas überrascht von Wortwahl, Ton und Stimmlage und sage trotzdem sowas, wie "Aber da musst du bitte sagen!" Und sie antwortet zuckersüß und total gelassen: "Nein, das kann is noch nis!"


    Na, das kann ja was werden...

    Die Erbse, auf die Bitte, doch etwas höflicher zu sein als "Mach mir Hummus auf Brot!!!" "Is bin nis höflich. Is hab Hunger!!"

    Sohni sagt auch oft wenn ich ihn aufs Bitte hinweise: "Ich hab heute kein Bitte mehr".


    #top

    Alle lässige Kinder!


    Meine 10-jährige eben:


    "Mama, ich habe angefangen mein Zimmer aufzuräumen und dann ist mir was ganz ärgerliches passiert: Ich hatte plötzlich keine Lust mehr."


    🤷

    Dabei hatte alles so gut angefangen beim Aufstehen mit den besten Vorsätzen und dann sowas... Tja, kann man nix machen. Vielleicht klappt's ja morgen noch mal...#super

    Ich stehe offenbar irgendwie im Weg und T. ruft im Marktschreier Ton: "Ey! Wegda!" Sie ist 2 und ich bin etwas überrascht von Wortwahl, Ton und Stimmlage und sage trotzdem sowas, wie "Aber da musst du bitte sagen!" Und sie antwortet zuckersüß und total gelassen: "Nein, das kann is noch nis!"


    Na, das kann ja was werden...

    Kinder diskutieren im Badezimmer

    Sohn der 3 Jahre älter ist, aber nur 2cm größer sagt zur Schwester: "was hat dein Vater da nur groß gezogen?"

    Sie kontert: "stimmt. Mich hat er großgezogen. Aber dich hat er klein gezogen!"

    Geil! *Micdrop

    auch einen Corona-Kindermund:


    Der 9 Jährige klinkt sich ins Gespräch ein: "Mama, wie heißt nochmal die neue Corona-Variante? ..... Ah, jetzt fällts mir wieder ein: Unicorn!" Wir haben dann beschlossen, dass das viel schöner klingt.

    Find ich auch viel schöner! Als ich hier der 8 Jährigen die Sache mit den Virusvarianten erklärt habe, hat sie sich bei Omikron weggeschmissen vor Lachen, weil es wie ein Pokémon klingt.


    Die kleine war gestern Abend total übermüdet und jammert nur noch rum. Bei der Badroutine sage ich tröstend: "Ach Mensch kleine T. du bist total müde!" Sie brüllt zurück: "Is. Bin. Nis. Müde! Is. Bin. Ein. Affe!"

    OK...

    Ich habe sonstiges gewählt, weil ich so wechselhafte Gefühlszustände habe. Ich habe zwei Kinder beide ohne Nuckel. Diese Aggressivität kenne ich auch richtig krass, tauchte bei mir aber nicht bei jedem Mal auf. Die ist phasenweise so stark, dass ich manchmal dachte, es hat vielleicht mit dem Zyklus zu tun, oder irgendeine andere hormonelle Sache. Das fühlte sich so unvermittelt an, wie eine Naturgewalt, so wie eben auch die krassen Gefühlszustände, die Schwangerschaft und Geburt auslösen.

    Und dann genieße ich aber auch das Kuschel-stillen wieder so sehr und es ist Rückzugsraum und all das schöne mit kleinem Kind... Ich konnte daher für mein Handeln nie so eine klare Linie abstecken. Ich habe die Aggression oft mit viel Selbstbeherrschung ausgehalten, unterdrückt oder weggeatmet. Das ist nichts, was ich jetzt so uneingeschränkt empfehlen könnte. Wenn es ganz arg war, habe ich das Nuckel-Stillen aber auch mal von mir aus abgebrochen. Ansonsten war meine Entscheidung für das Nuckel-Stillen auch eher von patrick*star Begründungen geleitet.


    Mein zweites ist jetzt etwas über zwei Jahre alt und dieses ganz heftig abstoßende Gefühl ist immer weniger geworden und war dann irgendwann weg. Also, das beschreiben ja viele hier, auch unabhängig davon, ob das nuckeln Schmerzen bereitet. Ich frage mich immer noch,ob das eventuell so ein evolutionäres Ding ist. Ich finde, es fühlt sich jedenfalls sehr grundlegend und alt an, dieses Gefühl... (das ist ganz unesoterisch gemeint)

    Ach, eure Geschichten gehen runter wie Öl gerade. Obwohl ich das alles ja schonmal durch habe (angebrochene Kekse sind natürlich ungenießbar) und dadurch ab einem gewissen Alter schon ganz selbstverständlich gefragt habe, ob Brote als Viereck oder als Dreieck gegessen werden, habe ich mich beim zweiten Kind langsam schon gefragt, ob es noch im Rahmen ist, wenn hier Verzweiflung ausbricht, weil wir nicht auf dem richtigen Stuhl sitzen, um ein Foto anzugucken und hier jeder größerer Mensch im Haushalt ganz selbstverständlich jede Aktion erst einmal rückwärts ausführt bis zum Punkt der Verfehlung, um geläutert alles noch einmal in der richtigen Reihenfolge und Weise zu tun...


    Jetzt sagt mir doch bitte, dass eure Kinder auch vom An- und Ausziehen so wenig halten, dass eine kurze Kosten-Nutzen-Rechnung euch dazu bewegt, sie einfach zwei Tage lang nicht umzuziehen und sie deshalb gerade mit Fahrradhelm und/oder Regenanzug im Bett liegen!

    Oooh, ich freu mich immer, wenn hier viel los ist oder ich mal bisschen was aufholen kann. Mit Kindern zusammen zu leben, ist auch manchmal wie so eine real life sitcom

    Es kam bei uns zum sofortigen Putsch mit Absetzen der Königin, die sich inzwischen in der Schule befindet

    #freu


    Bei uns haben die Kinder in der Wanne gestern die neue Kinderimpfung entwickelt und dann Corona-Schutzimpfung gespielt #hammer

    Aber nur, wenn es eine Zeitschrift mit Spielzeug vorne drauf ist! ;)

    I. liest Detektiv Conan und fragt nach einem Wort, dass sie nicht lesen kann. Sie buchstabiert: b,r,i,k,e,t und t,h,e,r,d. Ich denke an einen englischen Namen und lese in Kopf bricket und therd. Es war dann doch ein Brikett - Herd.



    Und noch mal I.:

    "Die neue Nachbarin aus Amerika hat fast keinen Akzent. Nur wenn man ganz genau hinhört, hat sie soetwas wie eine bleierne Schwere in der Stimme." 😳🤷

    Meine Meldung hilft dir vielleicht nur, wegen der Solidaritätsbekundung 😉 Meine 8 Jährige Nachteule hat den Kopf auch immer voll. Hier werden auch Geschichten bevorzugt, die sprachlich herausfordern. Da ist es immer nicht so leicht, auch Geschichten zu finden, die inhaltlich nicht überfordern. Ich bin mittlerweile bei vielen Geschichten raus und kenne nicht mehr alle Inhalte, die konsumiert werden. Hier wird auch mal ein Wochenende lang 8 Stunden täglich ein Hörbuch durchgezogen. Es gibt in vielem nur das epische Maß 😊.

    Mit dem Schlafen hat das mE bei uns nichts zu tun. Mein Kind hat mit 2 den Mittagsschlaf abgeschafft und mit kurzen Ausnahmen trotzdem erst zu sehr späten Nachtzeiten erst geschlafen. Ja, wenn mein Alltag sehr fordernd ist, wünsche ich mir auch manchmal den Feierabend zur Erwachsenenzeit. Aber im Großen und Ganzen gibt es hier einfach keine Zubettgehzeiten. Sie hängt einfach mit mir auf dem Sofa rum, geht mit mir zusammen ins Bett, schläft bei mir im Familienbett... Das war mit Beginn der Schule kurz sehr anstrengend. Hat sich aber von selbst reguliert durch den anstrengenden Alltag. Ich habe hier auch noch eine Kleine, die ich ins Bett bringe und mit der ich unruhige Nächte habe. Dadurch finde ich es nicht schlimm, dass ich fast immer mit der Grundschülerin gemeinsam schlafen gehe, denn ich bin auch einfach sehr früh sehr müde. Ich habe also in den letzten Jahren meine Einstellung zum Schlafengehen an die Situation angepasst. Das ist für viele so gar nichts und ich rede da auch nicht mit jedem drüber. Allabendliches Aufreiben, der Frust, das Schimpfen...das hätte bei uns die Beziehung so viel mehr belastet. Das wollte ich nicht.

    Im übrigen rede ich in stressigen Zeiten mit ihr auch darüber, dass auch ich Rückzug brauche, um dann wieder eine gute Mama sein zu können. Ich bespaße also abends nicht mehr und mache, sobald die kleine schläft, Dinge, die ich mag. Klar, Ü18 Filme wären jetzt nicht drin, aber das gehört auch eher selten zu meinen Freizeitbedürfnissen.


    Edit: ich erkläre ihr auch, wie viel Schlaf ihr Körper braucht, um gesund zu sein und damit sie sich gut fühlt. Wir rechnen dann gemeinsam, was das bedeutet und welche Uhrzeit sie dafür einhalten müsste. Das führt hin und wieder dazu, dass sie versucht, ganz diszipliniert zu sein. 😅 Und dann lässt das genauso wieder nach, wie, wenn ich versuche regelmäßig Sport zu treiben. 😉

    Ich muss ja sagen, dass unser Hausstand seit einem Jahr das erste mal von 3-5 profitiert... Also hoffe ich jedenfalls. Die erste Steuererklärung, die den Wechsel beinhaltet ist die nächste. Vorher haben mein Mann und ich etwa sogleich viel verdient. Jetzt ist er noch mal Stundent und ich habe die Gunst der Stunde direkt genutzt. Nun ja, erstmal abwarten.

    Es macht am Ende überhaupt keinen Unterschied, ob man 3/5 oder 4/4 hat. Bei ersterem hat man sofort mehr raus (und muss ggf. nachzahlen) und bei letzterem kriegt man es über die Steuererklärung wieder.


    Aus diesem kurzen Text geht für mich erstmal gar keine Veränderung hervor!?

    Der Unterschied zwischen 3/5 und 4/4 ist für viele eher psychologischer Natur oder eben Unwissen geschuldet. Und soweit ich mich erinnere gibt es auch ein Bundesverfassungsgerichtsurteil, das besagt, dass das Splitting an sich nicht abgeschafft werden darf.

    Für eine knappe Familienkasse macht das für den Cash-Flow schon einen erheblichen Unterschied, ob ich das Geld direkt jeden Monat in der Tasche habe, oder einmal im Jahr bekomme. Mag sein, dass ein psychologischer Effekt hinzukommt, der sagt: lieber haben, als drum bitten müssen... Wenn ich aber zum Beispiel im Januar eine außerordentliche Ausgabe tätigen muss, habe ich das Geld lieber, als es nach elf Monaten erstattet zu bekommen. Aber das ist ja hier gar nicht Thema, daher nur am Rande.

    Ich muss ja sagen, dass unser Hausstand seit einem Jahr das erste mal von 3-5 profitiert... Also hoffe ich jedenfalls. Die erste Steuererklärung, die den Wechsel beinhaltet ist die nächste. Vorher haben mein Mann und ich etwa sogleich viel verdient. Jetzt ist er noch mal Stundent und ich habe die Gunst der Stunde direkt genutzt. Nun ja, erstmal abwarten.

    Feuerwehr Einsatz vor unserem Haus. Beängstigend und faszinierend zugleich. Ich bin sehr dankbar grad, dass ich in einer Stadt lebe. Hier brennt es sicher öfter, aber dafür schauen mehr Augen aus den Fenstern und Hilfe ist nah.

    Keine Ahnung, ob Presse das nächst beste Mittel ist, was wirkungsvoll ist, aber auf jeden Fall weiter den Mund aufmachen und mutig bleiben!


    Ich habe im Anschluss an Personalgesprächen einem Vorgesetzten erklärt, dass es Frauen auf Grund ihrer Sozialisation oftmals nicht möglich ist bzw. sehr schwer fällt, ihre Gehaltsvorstellung auch nur auszusprechen. Allein die körperliche Abwehrreaktion auf diese Aussage sprach Bände. Ich konnte sehen, dass dieser Gedanke noch nie gedacht worden ist und wie weit dieser Umstand für einen Mann in Führungsposition entfernt von der eigenen Lebensrealität ist. Das war schlicht nicht vorstellbar für ihn. Diesen Umstand von mir als Frau zu hören, muss auch eine ganz eigene seltsame Wirkung haben.

    Danke für eure Worte! Ich kann das so gut nachvollziehen, wie tief drin das angelegt ist. Wie man so jahrelang diese Fremdsicht auch völlig unhinterfragt sich annimmt und vielleicht nur vage ahnt, dass das gar nicht so richtig passen will. Und die Selbstzweifel, die wahrscheinlich auch immer irgendwie bleiben werden. Ich wünsche Jedem und Jeder, dass es gelingt, ein solches Bild auch nochmal echt ins wanken zu bringen und sich am Ende so zu mögen, wie man ist #liebdrück

    Beim letzten Absatz möchte ich unterschreiben. Ich hatte nur leider von zu Hause nicht diese Rückenstärkung. Da war immer klar, wenn es irgendwo Diskussionen gab: "du wirst schon was gemacht haben, was das rechtfertigt."... " Dich hört man, bevor man dich sieht" ... "Wenn du im Dorf die Straße lang gehst, wissen alle Bescheid, dass du kommst"... Das waren Sätze, die ich regelmäßig gehört habe von meiner Mutter, die mich dafür auch ausgeschimpft hat. Als ich in der Schulküche Mal zu Mittag aß (kleines Dorf, dort aßen oft auch Erwachsene Landwirte aus der Umgebung) und ich einfach nur höflich sein wollte (ich war da nicht oft) habe ich es den erwachsenen Männern nachgemacht und bin mit einem kräftigen "Mahlzeit!" als Gruß in den Essensaal gekommen. Das wurde mir, schmunzelnd zwar, aber von den Männern direkt als ungewöhnlich gespiegelt und hing mir so lange nach, dass ich als Erwachsene Frau davon im Forum schreiben kann.

    Mir war immer klar: ich bin unangenehm, so wie ich bin. Selbst als junge Erwachsene habe ich manchmal verzweifelt versucht herauszufinden, wann ich zu laut bin. Ich habe lange Zeit sogar vermutet, ob ich eventuell nicht richtig hören kann, weil mir dauerhaft das Feedback gegeben wurde, dass meine "Stimme zu kräftig" ist. (Ich wurde mit Bezug auf meine Stimme auch schon als "Machtmensch" in eine Schublade gesteckt).

    Mit meiner 8 jährigen Tochter passiert bereits dasselbe.


    Mittlerweile sage ich selbstbewusst: "Soll ich dein Kind rufen? Ich bin mit einem kräftigen Organ gesegnet" oder auch "Wir sind eben laut" so als Familien Zusammengehörigkeitsding. Einfach auch, damit mein Kind es nicht als Makel wahrnimmt, wenn sie ihre Redeanteile einfordert, wenn sie leidenschaftlich diskutiert oder einfach auch mal eine gute Idee hat in einer Gruppe und das gewürdigt wissen will.

    Ich weiß immer noch nicht, ob ich wirklich laut, klotzig, ungeschickt und polterig bin oder wirkte. Meine Selbstwahrnehmung ist eigentlich eine ganz andere und meine Intention auch - immer! Aber wenn man das so oft hört... Man denkt ja schon, da muss ja was dran sein. Daher habe ich irgendwann als Teenie angefangen, wann immer ich spüre, dass ich engagiert oder emotional werde im Reden, die Kraft in der Stimme mindestens zu halbieren. Hat in der Wahrnehmung bei anderen irgendwie keinen Unterschied gemacht. Ich ecke trotzdem oft an. Mittlerweile bin ich in meinem Job als Führungskraft jedoch eher erfolgreich, auch weil ich mich durchsetzen kann. Zum Glück war ich all die Jahre innerlich irgendwie auch trotzig genug, dem Umfeld irgendwie nicht so richtig trauen zu können in ihrer Einschätzung. Das passte bei aller Selbstkritik nicht zu meinem Inneren. Und dass ich heute einfach offen sage "halt dir bitte kurz die Ohren zu, ich muss meine Kinder rufen" versöhnt mich ein bisschen mit der Gesamtlage.