Beiträge von Noa S.

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Ich mache dem Zweieinhalbjährigen nach dem Baden die Ohren mit einem Wattestäbchen sauber.

    Fragt er mich: "Des ein Rona-Test?"

    Bei uns heißen aus dem Grund die Wattestäbchen Lolli #zwinker

    Bei uns nimmt man daher, wenn die Nase läuft, nicht etwa ein Taschentuch, sondern muss "tästn"

    Jeden Morgen muss ich ein Guten Morgen-Lied singen. Singe ich also:“Guten Morgen, ein neuer Tag beginnt, da freuen wir uns alle, dass wir beisammen sind.“

    Ich frage Kalaf, ob sie dieses Lied auch in der Kita zur Begrüßung singen.

    Antwort vom Fahrradsitz: „Natürlich nicht.“ #blink

    #freu was ist das auch für eine Frage!

    Echt ey! #freu

    Oje, euch alles Gute! Das klingt nach einem heftigen Infekt. Wie die ganz Kleinen einfach vieles einfach so annehmen können für sich und das ganz locker wegstecken. Aber wehe jemand kommt und will, dass der Schlafi angezogen wird 😉

    Die Lösung dafür ist doch aber, bei Vereinseintritt klar zu sagen, welche Pflichten man auch einbringen muss und von wem in welcher Form das erbracht werden kann. Im konkreten Beispiel haben sich die Umstände Vereinseintritt zu jetzt aber geändert. Jetzt gibt es dort einen aus meiner Sicht krassen Mehraufwand, der nicht mal ebenso geleistet werden kann. Da kann man um Mithilfe werben, aber doch mit Sicherheit nicht erwarten, dass für die nächsten 9 Wochen die Mamis alles stehen und liegen lassen... Jedes Wochenende!

    Ich wollte noch einen Aspekt schreiben, zu meinen Punkten eben. Nämlich, ob Magorma s Mann erwartet, dass sie Kuchen backt? Es klang etwas so. Weil, er kann ja nicht und kaufen gehört sich nicht. Das wäre ja auch noch so ein Punkt, der mal zu als Gender-Kacke hinterfragt werden könnte. Der mindestens aber in dieses Mischgefühl mit reinspielt, dass jemand da über ihre Zeit verfügt, ohne auch nur gefragt zu haben.


    bleibt das immer an den selben paar Familien hängen die das dann machen, weil halt kein anderer es macht.

    Vereine leben von Mitarbeit.

    Das ist auch interessant. Wir haben ja etwa zeitgleich geschrieben und beide diesen Punkt gebracht.

    Ich verstehe das Dilemma total, aber es ist eben unbezahlte Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft. Und die wird eben mit wenig Prestige oft einfach von Frauen gemacht. Da muss sich was ändern.


    Im konkreten Beispiel hat die Familie schon den Trainer gestellt. Das ist mehr als genug. Wenn jetzt alle glauben, das "Trainer Frauchen" backt dazu den Kuchen, ist das einfach krass dreist. Wenn der Trainer sich nun noch schämt, weil seine Emanzen-Frau einfach nicht will, was er indirekt als etwas empfindet, was "sich so gehört", dann hat man es schon echt schwer, die eigene Haltung durchzuziehen.


    Ich schreibe Mal dazu, dass ich hier bewusst überspitze und Magorma ja nix davon so gesagt hat. Es wird wohl daher in der Realität differenzierter sein.

    Jetzt haben die die Mannschaft inklusive Bambinis zum "Ligabetrieb" angemeldet.

    Es klingt so, als wüsstest du schon, was dich erwartet und das war vielleicht zu Beginn nicht der Deal? Du hast deine Kinder im Verein angemeldet, damit sie einmal die Woche machen, worauf sie Spaß haben und jetzt entwickelt sich daraus Leistungssport. Das wolltest du vielleicht weder für deine Kinder, noch für dich?!


    Wir - und da werden explizit die Mütter angesprochen - sollen bitte Kuchen spenden und helfen (Verkauf, Aufräumen, Trikots waschen)

    Das ist Gender-Kacke. Da gibt es überhaupt keinen Zweifel. Das boykottiere ich auch, wo es nur geht.

    Und mein Gefühl ist, dass dieses ganze System auf dem schlechten Gewissen von Müttern beruht. "Wenn du nicht hilfst, dann können die Kinder leider keinen schönen Tag haben!"

    So ist das auch. Und da ist eben auch die Frage, was man aushalten kann. Dann haben die Kinder eben mal keinen schönen Tag. Ich würde es doch glatt mal darauf ankommen lassen, wie sehr die Kinder einen Kuchenbasar brauchen, oder wie viel davon die Gemeinschaft meint, gehöre sich einfach so, weil Frauen sich das immer auf den Tisch ziehen.

    Na klar, braucht es ehrenamtliches Engagement, damit die Vereinsarbeit läuft. Aber es sind auch immer die gleichen, die das am Ende erbringen. Wenn der Mann und der Kumpel entscheiden, den Ligabetrieb mit allen Konsequenzen aufzusetzen, dann sollten sie im Vorfeld auch abklopfen, ob das von allen Vereinsmitgliedern mitgetragen werden kann und ob es ausreichend Freiwillige gibt, die das leisten können und wollen. Wenn Kuchenbasar dazu gehört, trifft sich die Mannschaft vielleicht zusätzlich zum Training vorher noch zum Backen im Vereinshaus. Ich verstehe auch nicht, warum nicht jeder sein Trikot selbst waschen kann, aber ich habe mit so Sportvereinen gar nichts am Hut. Da gibt es vielleicht gute Gründe. Ich denke jedenfalls, dass zum Vereinssport dazu gehört, auch zu lernen, dass Engagement nötig ist. Es ist eben keine Dienstleistung, die man einkauft. Das gibt es nicht umsonst, auch nicht von den Vereinsmüttern.


    Ich helfe ganz viel, ich begleite unzählige Ehrenämter und ich möchte mir selbst raussuchen, wofür ich am Wochenende meine Zeit investiere

    Das ist dein gutes Recht. Selbst wenn du "deinen Beitrag" an Ehrenamt noch nicht irgendwo nachweisen könntest. Die Verantwortung liegt nicht nur bei dir.

    Ich habe die letzten Jahre oft in Gesprächen gesagt, dass ich glaube, dass mein Kind viele ihrer tollen Eigenschaften einfach mitgebracht hat. Ich bin überzeugt, dass ich es mit meinem Verhalten als Mutter vielleicht wenigstens nicht schlechter gemacht habe, aber das mein Kind so toll ist, hat nicht so viel mit mir zu tun und ich sehe es nicht als Erfolg meiner guten Leistung.

    Als Mutter zweier Töchter geht es mir nach 8 Jahren aber manchmal echt auf die Ketten, dass Verhalten xyz, welches als positiv gewertet wird, so abgewatscht wird: Tja, ist halt ein Mädchen. Dabei geht es um Ruhe, Konzentration, Kommunikation, Aufmerksamkeit und individuelle Interessen. Das ist einfach immer am Geschlecht gebunden. Ich halte überhaupt nix davon, das Verhalten von Kindern irgendwie zu werten und angebliches Fehlverhalten dann als Fehler der Eltern und ihrer Erziehung zu betrachten. Aber wenn ich mein tolles Kind sehe und ihre großartigen Eigenschaften, und dann kommt jemand mit so einem "na ihr habt ja auch Mädchen" Quatsch, da sage ich mittlerweile auch Mal einfach trotzig, dass wir sie eben anständig erzogen haben. 😈

    (Und hoffe, dass sie mich nicht hören, denn damit wäre die Große jedenfalls alles andere als einverstanden)

    😂 Feiere immernoch und Wisch mir Lachtränen weg. Aber so ist es wohl mit den Enten. Hab ich noch nie drüber nachgedacht. Bisher habe ich das nur Fischen unterstellt.

    Die Kleine (2) erzählt auf dem Fahrradsitz hinter mir vom Osterhasen. Ich meinte, da müssen wir noch ein bisschen warten, bis der kommt. Sagt sie "Wir können ja ein bisschen schneller warten"

    Meine beiden Jungs saßen gestern unten im Kleiderschrank und haben die Tür zu gemacht. Sie haben gespielt "Wir sind in Mama's Bauch". Ich war im Wohnzimmer, als der Große plötzlich rief: "Mamaaaa!!! Deine Fruchtblase ist geplatzt!!!" Und zack! Schiebetür auf und meine Babies waren geboren!

    oh man, das ist so niedlich und lustig zugleich.

    Ich habe in einer solchen Situation meiner damals fast vierjährigen Tochter aus Versehen ihren ersten "deine Mutter" Spruch beigebracht 😬 da kamen zwei kleine Jungs, die glaube ich kaum wussten, dass sie Jungs sind und haben zu meiner Tochter,die gerade erst festgestellt hat, dass sie dauerhaft ein Mädchen ist, gesagt, Mädchen können dieses oder jenes nicht und deshalb nicht mitspielen und Mädchen sind doof. Ja und da sagte ich meiner entrüsteten Tochter, sie solle den Jungs doch Mal sagen: eure Mamas sind Mädchen. Die beiden taten mir dann fast ein bisschen leid. Gefühlt waren die gerade erst abgestillt, als sie feststellten, was sie dort scheinbar über ihre Mama sagen. Die sind förmlich eingefroren und man hörte die Grillen zirpen, als sie versuchten, das übereinander zu legen.

    Meine eigentlich schon länger abgestillte 2jährige Tochter war vorgestern Abend ziemlich verzweifelt und weshalb ich sie etwas nuckeln ließ.

    Sie dockte dann ab und meinte: „Da ist Alkohol drin!“ 🤪

    Gab ja nen Grund, warum ihr abgestillt habt 😅

    Jedes Kind ist anders...

    Eine weitere große Erkenntnis, je länger ich Mutter bin 😊.

    Der Satz vom TS "bei den anderen muss es doch auch gehen" klang nur so ein bisschen nach selbst gemachtem Druck. Es geht halt bei allen irgendwie und bei jedem anders und erst Recht nicht in die selbe Richtung.

    Dieses Unsägliche Durchschlafen ist ja einer von den großen Mythen (um nicht zu sagen Ammenmärchen 😉) an dem sich scheinbar manchmal misst, wie gut die Elternleistung ist, die man so erbringt.

    Ich lese hier ja immer mal rein, weil ich es zwischenzeitlich bei uns auch echt mal wieder hart fand, das Stillen nachts, aber aus verschiedenen Gründen dann doch nicht abstillen mag.

    Jedenfalls wollte ich diesen Punkt noch mal herauskramen und sagen: Schlaf gewöhnt man sich einfach ab. Ich habe bei beiden Kindern nach einem Jahr wieder gearbeitet (arbeiten müssen). Das ist dem Kleinkind ziemlich egal hinsichtlich seiner Schlafroutine. Beim ersten Kind war das einer meiner großen Aha-Momente: ja, alle erwarten, dass du nach einem Jahr wieder zurück kommst und ja, alle wissen, dass ein Kind nicht urplötzlich zum ersten Geburtstag durchschläft, ist aber allen egal. Abgestillt haben deswegen hier zuerst die Mütter, die Nachtdienste arbeiten müssen.

    Aus meiner Erfahrung und aus dem Umfeld heraus, sorgt Abstillen eigentlich gar nicht für besseren Schlaf beim Kind, sondern höchstens dafür, dass die stillende Mutter, sofern sie woanders schlafen kann, die Nachtaufsicht abgeben könnte, um selbst zu schlafen.


    Mein zweites ist vom Oktober 2019 und damit ja ganz ähnlich alt. Da die Nächte an mir hängen, weil der Papa da arbeitet, würde ich im Traum nicht abstillen grad, weil ich dann noch weniger Schlaf bekäme und eine Möglichkeit weniger zur Beruhigung hätte. Das achtjährige schläft aber seit drei Jahren nachts durch 😁 neben mir... Wenn wir gemeinsam halb zehn ins Bett gehen. Also, da ist viel Spielraum beim Thema Schlafen. Ich habe für uns das Thema einfach zu den Akten gelegt. Wer müde ist schläft, sobald er kann, wer übermüdet ist, schreit oder hat wenigstens schlechte Laune. Wenn man muss oder will, steht man auf, egal wie wenig Schlaf man hatte. Das gilt hier einfach für alle Familienmitglieder - mit und ohne Job 😉