Beiträge von Gänsiblümich

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Hier auch wach. (Ihr schlaft hoffentlich inzwischen alle tief und fest).


    Kindlein hatte wilde Alpträume, im Verlauf einer Stunde ein buntes, tränenreiches Programm: „Nochmal schaukeln. Mama. Heia machen. Ohneinohnein. Mama. Nach Hause. Trauben!!!“ nach einem halben Brötchen und Wasser schläft er nun wieder. Hoffentlich kommt das Kerlchen zur Ruhe🤫🥱🥱🥱.


    Zwischendurch kurz gewundert, wo mein Mann ist. Nach bis-in-die-Nacht-Freundesbesuch vorsichtshalber sofort ins Gästebett ungezogen. Weise Entscheidung.

    Liebe Denise, ganz lieben Dank nochmal für die Zeit!


    Bis jetzt funktioniert es sehr problemlos mit einem Lied oder einer Strophe. Sogar seit dem ersten Versuch. Er kommt nur danach langsamer zur Ruhe, weil kuscheln (noch) nicht so gut beruhigt wie die Brust. Doch bislang zumindest keine Tränen, keine Wut mehr, nur selten doch noch die Nachfrage, ob er nochmal darf. Mit mehr Stillen wäre es ihm eindeutig lieber, aber ganz so traurig wirkt er auch nicht mehr und kann tatsächlich stattdessen langsam auch ein wenig kuscheln, was er vorher nie ohne Stillen ausgehalten hat.

    Nur ohne stillen geht es absolut noch nicht - was gar nicht schlimm ist, das war ja nicht das Ziel 🙂.


    Nach allem, was wir zuvor probiert haben, ist es ein bisschen, als hätte er uns heimlich schlafend beim Telefonat zugehört und beschlossen: „ok, ich probiere das mal aus, ich bin wohl jetzt ein bisschen groß“. 🙂

    Jedenfalls haben wir so wohl für die jetzige Zeit etwas sehr Gutes für uns gefunden. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


    Dir alles Gute bei all Deinen laufenden Projekten! Und ganz lieben Dank nochmal! 🤗


    Liebe Grüße!

    Oh, lucky, ich hoffe, du konntest noch ein wenig Ruhe finden! Sorgen um einen Teenie hören sich schwer wegzustecken an 😕.


    Allen anderen heute dichte Windeln und nicht puckernde Zähnchen!


    Hier ist der kleine rüber in unser Bett gekrabbelt und war halb wach. Dann musste ich den Papa x-mal anstupsen, der zu schnarchen anfing (mal ok, aber bitte nicht, während ich gerade versuche, den Kindleinschlaf zum Frieden aller wiederherzustellen). Dann hat das einschlafende Kind angefangen, durch Rollen Papa zu verdrängen. Der schläft nun sauer im anderen Zimmer. Sauer, weil ich ihn geweckt habe 🤔🤷🏻‍♀️. Nun schlafen scheinbar alle wieder. Nur Mama nicht, die ist hellwach. Ein Klassiker unter den Familienbettnächten.

    Hier wach nach Besuch, der bis 1 blieb. Morgen nochmal anderer Besuch. Kindlein weinend erwacht, als ich gerade Gemüse und vorschnippeln und zwei Wäschen aufhängen wollte. Nun bin ich seit kurz nach 2 hier und kann nicht einschlafen. Voraussichtlich gegen 5-6 wird sich der Kleine eine Stunde unruhig wälzen und ich werde wieder wach sein. Oh weh…


    Windelunfälle nachts - oh wei…Bei uns laufen eher mal zu große Windeln aus, mangels Bündchenenge. Oder welche, die vor dem Hinlegen noch aus der Form geturnt und nicht nachgeschnallt wurden. Habt ihr es mal versucht mit aktivem Fragen, ob er noch pipi muss , so 15 min ?! Vor Schlafenszeit? Unserer hat mit Töpfchen noch nichts am Hut, kann aber manchmal trotzdem auf Nachfrage pipi machen. Vielleicht geht ja so schon mal eine Portion mit der Abendwindel weg,


    Und allen kranken Hühnchen noch gute Besserung!

    Huhu! Oh, ich habe gerade nochmal in die Termine geschaut, bei dir ist es ja gar nicht mehr lang hin 8o:)! Und ich hatte am Rande das mit dem Zahn mitbekommen 😟, aber es vor lauter Chaos hier nicht geschafft, etwas dazu zu sagen. Ich hoffe, die Zwischenlösung ist jetzt ok. Schmerzen können einen wirklich verrückt machen.


    Ich hatte heute den letzten Arbeitstag#applaus.


    Und ich bin immer gespannter, was das kleine neue Baby wohl für ein Kerlchen wird. Er strampelt nun auch stärker bzw. hat offensichtlich weniger Bewegungsfreiheit. Ganz langsam wäre ich bereit für ein kennenlernen. Seit heute haben wir auch die Klinik für die Geburtsanmeldung fix. Am Freitag lerne ich unsere Nachsorgehebamme kennen. Die Liste mit unbedingt-noch-erledigen wächst stetig, von der realistischerweise maximal 10% am Ende geschafft sein werden 8o. der Bauch wird dicker, die Rippenschmerzen kehren wieder, diverse Körperhaltungen gehen nicht mehr so gut und ich watschele wieder wie eine Ente. Der Kleine will bei Müdigkeit ständig stillen das war schon mal besser. Alles in allem etwas ermüdend. Aber ich freue mich sehr über die gewonnene Freiheit heute.


    Ebura, wie geht es dir denn?


    Liebe Grüße durch die Nacht!;

    Liebe Denise Both ,


    Unser Sohn ist im August 2 geworden, im November kommt ein Geschwisterchen und die Stillbeziehung läuft seit dem immer holpriger. Vielleicht hast du einen Tipp für uns, es zu entspannen.


    Die Milch blieb irgendwann weg, trotzdem wollte ich noch nicht mit dem Stillen aufhören, weil unser kleiner zum einen in der Phase einige Umbrüche meistern musste (Umzug etc.) und ich außerdem das Gefühl habe, es schenkt ihm noch viel Ruhe und Geborgenheit, etwa zum Mittagsschlaf oder abends zum einschlafen. Und ich stille im Grunde sehr gerne, doch die Kombi aus länger werdenden Zähnchen und wohl starker Schwangerschaftsempfindlichkeit macht es für mich teils kaum erträglich. Anzeichen für eine Infektion gibt es eigentlich nicht. Versucht haben wir schon, zumindest nachts abzustillen. Das hat nicht geklappt. Der Versuch momentan ist: kurz stillen, dann auf das Schnulli umzusteigen mit Kuscheln, und Stillen hauptsächlich zum Einschlafen. Das fing auch mal ganz gut an, aber im Moment geht es gar nicht mehr wirklich: er wartet dann kurz schuldbewusst und möchte dann bitte wieder. Was im Zweifel zu einem Kreislauf führt, bei dem ich ihn praktisch immer wieder zurückweisen muss, was ja auch nicht schön ist. Tags funktioniert es mit Konsequenz. Etwa zu sagen: nur kurz und dann machen wir etwas anderes. Sobald er müde ist, ist der Verstand dafür 100% ausgesetzt. Konsequent „nur einmal und kurz“ führt bei seinem nächsten Annäherungsversuch mit konsequentem nein zu bitterlichstem Weinen, wieder aufwachen, aufstehen. Inzwischen guckt er schon immer ganz traurig, wenn er stillen möchte - das macht mich selber so unglücklich, dass ich nun hier bei Dir doch noch im

    Rat Fragen möchte.


    Ich habe auch schon mit ihm besprochen, warum es manchmal einfach nicht geht, dass es dann weh tut und unangenehm ist und die Brüste nur kurz stillen können. Ich glaube, grob versteht er es theoretisch, aber das hilft ihm nicht, sich wohl trotzdem vor den Kopf gestoßen zu fühlen.


    Ich verstehe, dass die Situation für ihn undurchsichtig ist. Ich möchte auch nicht, dass das weiter zu einer Art Machtfrage ausartet - „mal lässt mich die Mama richtig stillen, mal lässt sie mich und nimmt es dann weg. Wenn ich bettele, darf ich vielleicht doch nochmal“.


    Gibt es etwas, was ich besser machen könnte außer trösten und erklären?

    Oh wei, wegen chronischen Schlafmangels gucke ich auch immer mal hier rein. Mausehaken, ich halte auch die Daumen, dass es nun anschlägt und besser wird und der Arzt morgen helfen kann!

    Ja, ich glaube das inzwischen auch. Wir haben Phasen, da mag das Mäusle nachts lange rastlos nuckeln, aber inzwischen ohne Milch einfach nicht mehr zart, sondern unangenehm. Das war der eigentliche Auslöser für den Stoppversuch. Da dachte ich, nachts ohne ist die Lösung. Vielleicht ist es aber wirklich eher das schrittweise ausschleichen in einfacheren Momenten - und wenn es nachts doch mal wieder zu arg wird, kann ich immer noch entscheiden, dass ich zumindest das lange Nuckeln nach meinem Bedürfnis ablehne und im Zweifel mal sein Aufwachen in Kauf nehme. Zumal er es kennt, dass ich ihm auch tags sage, wenn es zu arg ist.

    Stillen mit so negativen Gefühlen wie beim starken Nuckeln möchte ich einfach auch nicht - da bin ich manchmal innerlich richtig grollend gegen den Kleinen und die Situation. Und es ist mir so unangenehm, solchen Groll zu entwickeln, dass ich denke, in solchen Momenten ist ein „nein, es geht gerade nicht“ besser. Das macht ihn betroffen und verunsichert, man merkt es richtig. Gut fühle ich mich mit Zurückweisungen also auch nicht, aber Aushalten bis fast zum wütend werden ist ja auch keine Lösung. Und deswegen abstillen irgendwie auch nicht - er ist ja auch oft zart. Und kann so gut beim stillen entspannen. Das zu wissen, tut mir wieder gut.


    Im Moment stillen wir nun nachts wieder kurz nach Bedarf - und ich glaube, das ist besser.


    Hach, es ist nicht einfach in Übergangsphasen.

    Huhu! Oh, gut, dass es mir der Borreliose zumindest glimpflich ausgeht!


    Und hei, das klingt aber auch nach wilden Nächten bei euch im Moment - für Papa und Murmelchen, als du ausgezogen warst - und jetzt weiter.


    Schlaf nachholen ist bei uns im Moment kaum drin. Ich hab bis Ende September noch eine halbe Stelle im Home Office, aber keinen Kitaplatz mehr und nur teilweise Familien-Ersatzbetreuung. Also arbeite ich bei seinem Mittagsschlaf, stehe früher auf. Lasse ihn mittags auch manchmal zu lang schlafen wegen der Arbeit und dann wird es abends natürlich noch später. Wochenends auch wenig, es sind noch diverse Umzugsbaustellen abzuarbeiten. Glücklicherweise habe ich seit heute unverhofft nur noch eine 4-Tage-Woche bis zum Mutterschutz. Heute konnte ich mich endlich mittags auch mal mit hinlegen.


    Ausziehen aus den Familienschlafzimmer wäre hier im Moment gar keine gute Idee. Urlaub ist viel durch den Umzug aufgebraucht und mein Mann geht so schon auf dem Zahnfleisch (musste viel vom Umzug und Renovierungsaufwand ohne mich schwangeren Kugelfisch stemmen). Noch mehr Nachtschichten bei frühem Aufstehen wären nur das richtige Mittel für einen Kollaps. Ich glaube, der Kleine versteht auch gar nicht ganz, was das nachts eigentlich soll…


    Im Moment denke ich langsam, er ist auch eher verunsichert. Nachts nicht mehr stillen, tags manchmal nur kurz (weil unangenehm/ ich übermüdet). Mama zuhause, aber gleichzeitig wenig Zeit (Home Office). bis Ende September keinen ganz so geregelten täglichen Rausgeh-Ablauf mehr wie vor dem Umzug (muss ja irgendwie mit dem Arbeiten und Kochen koordiniert sein, da bleibt weniger Zeit für ein geregeltes Ausflugsprogramm. Zu wenige Kontakte mit Kindern hat er dadurch auch. Papa ist nach Umzug und mit der ganzen Übergangssituation, den Nächten, den späten Abenden auch ko.

    Manchmal beim Stillen habe ich das Gefühl, der Kleine lauert richtig auf den Moment, in dem ich wieder sage, er soll bitte mal das Schnulli nehmen - nach dem Motto: „Wie lange ich heute wohl noch darf? Nimmt sie es mir gleich wieder weg?“. Und er kann dadurch nicht wirklich entspannen. Das nächtliche „Hungerhunger“ ist auch stärker geworden. Gestern Nacht war es besonders schlimm. Er hat teils echten Hunger, aber nun kann ich langsam Protesthunger nicht mehr von echtem Hunger unterscheiden.


    Ich frage mich langsam, ob wir für uns hier auf dem Holzweg 😔 sind und das Stillen vielleicht doch lieber ganz ausschleichen müssten, zu einem späteren Zeitpunkt, nach seinem Tempo, statt es in Teilzeit jetzt unbedingt schaffen zu wollen. Immerhin vergisst er manchmal inzwischen zu stillen und ist mittags auch schon mehrfach ganz ohne schlafen gegangen, insofern tut sich grundsätzlich wohl schon von selbst etwas, wenn auch in kleineren Schritten.

    Bin nicht glücklich mit der Lage… seufz….

    Jono das mit den mehr Konflikten und kürzeren Zündschnüren durch Pandemie glaube ich auch. Ich hoffe du hast noch Schlaf bekommen?

    Wegen deiner Konflikt Nachricht: kannst du in so einem Fall deine akuten Gedanken aufschreiben, damit du sie "losgeworden bist" und nicht zum weiterdenken festhalten brauchst und dann bewusst alles bis zum nächsten Tag zur Seite legen? Ich mach das auch nicht so oft wie ich sollte ;) Aber hab es als hilfreich erlebt , wenn Gedanken den Schlaf verhindern.

    Zimtstern und Joni, das hat mir auch schon mehrfach geholfen

    Oh, bei euch war ja auch noch was los! Elfchen, hoffentlich geht es dir besser! Habe jetzt nicht anderswo gelesen, was genau es ist und ob Besserung in Sicht Ist. Solche Schmerzen nachts braucht keiner 😟.


    Und das Ponybaby hatte hoffentlich noch mit dir ein bisschen Schlaf gefunden!


    Hier ging es noch bis kurz vor 3 und wir haben bis halb 8 verschlafen. Mann hektisch auf die Arbeit gestürzt, ich wie der Blitz in die Kleidung gesprungen, da Handwerker angekündigt. Jetzt sind wir alle wach. Nachts nicht mehr stillen ist wohl das Problem. uff…

    Hier ist der Kleine wegen frühen Morgen-Aufwachens „früh“ um 9 ins Bett. Dann aufgewacht um viertel nach 11. Dann halb 12: Hunger. Gegessen. Weiter geschlafen. Viertel vor 12: wieder aufgewacht, als ich gerade total KO schlafen gehen wollte. Einfach so. Seitdem lesen, lungern, Zahnbürste auf dem Badewannenrand ansaugen. Knäckebrot. Jetzt liest Papa mit ihm und ich kann trotzdem nicht schlafen - bin fürs Einschlafszenario in geschätzten 40-50 Minuten sowieso wieder gefragt. 😴😴😴 alles nur eine phase 🤔😟🥱😞…

    Hoffentlich habt ihr eine ruhigere Nacht!

    Oh, das ist wirklich sehr akut Parasol 🙈. Mensch, alle guten Wünsche für die kommenden Tage! Vielleicht ist das Mäuschen am Ende schon da.


    mausehaken82 bestimmt auch nicht ganz einfach, da Du Baustellen erwähnst. Ich kenne mich nicht gut aus, Autismus kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, glaube ich? Gerade in der Pubertät stelle ich mir das für alle samt Kind nochmal extra herausfordernd vor, die Gesellschaft hat ja auch so viele Erwartungen, wie man sein soll oder wie nicht, und das dann noch in Findungsphasen. Vielleicht stelle ich es mir aber auch ganz falsch vor und ihr seid im normalen, eingegroovten Alltag mit seinen üblichen kleinen Tücken, das wär natürlich prima :).


    2 Jahre - ja… Ein bisschen länger hätte ich gerne gewartet. Ich werde im Frühjahr 38 und holprig war der Weg schon bis zum 1. Kind. Ein Einzelkind sollte unser Rackerle nach Möglichkeit nicht bleiben. Also haben wir gedacht - lieber nicht zu spät wieder planen - nicht dass es dann vielleicht gar nicht mehr klappt. Muss gar nicht sein, kann ja aber sein. Ich kenne zu beidem so viele Geschichten. Man weiß es immer erst hinterher. Naja, in ein paar Jahren ist es für die zwei dann bestimmt ganz schön, ähnlich alt zu sein. So habe ich es mit meiner Schwester erlebt. Bis dahin gehe ich wohl ein bisschen auf dem Zahnfleisch 🤪🤪, aber was tut man nicht alles. Termin ist der 19.11., Ich bin mal gespannt, ob es dabei bleibt. Habe heute für den Oktober einen Tag ein paar Stunden bei der Familie frei für mich bestellt, damit ich nochmal wochentags ohne zu volle Geschäfte alleine bummeln kann (auch wenn Kleidung kaufen momentan keine gute Idee ist 🤣…). Keine Ahnung, wann ich so etwas zuletzt mal nur für mich gemacht habe und wann das mir zwei rackern wieder möglich sein wird.


    Und Bougainvilla, extra ohne @ - dann findest du es nur auf eigenen Wunsch ohne Benachrichtigung, falls du mal reinguckst, ohne Schreiben zu wollen: viele liebe Grüße und ich denk oft an Euch!

    Ach nee, alles gut :). Ich denk nur manchmal, man kann es ja oft erst im Zusammenhang ein bisschen einordnen. Zumal ich das beim Schreiben/ lesen ohnehin noch schwieriger finde als beim direkten sprechen. Und es tut ja auch mal gut, es sich von der Seele zu schreiben. :) So ganz glücklich sind wir mit der Lage schließlich auch nicht, irgendwie haben wir uns das - wie viele wahrscheinlich - „gleicher“ aufgeteilt gewünscht, zumindest für die Nachmittage /Abende. Dass das mit einem Vollzeitarbeitenden und einem in Teilzeit oder bald wieder zuhause schwer funktioniert und dann wirklich vom Kind abhängt, ist eigentlich logisch, aber wer lässt schon gern vorher die Logik über die Wunschvorstellung des Alltags siegen #freu...


    Wie lange hast du denn noch bis zum Termin? Das kann ja jetzt jeden Moment soweit sein? 8o^^

    Huhu! Ja, du hast schon recht.


    Wir haben gerade eine ungünstige Konstellation, da kommen wir nur langsam raus. Kindlein immer schon ein Brustschläfer, nun so langsam gewöhnt er es sich etwas ab (nachts sind wir auch gerade am Projekt stillfrei). Da hatte ich Tipps und Tricks fürs mögliche Wegdämmern ohne Brust spät gefunden. Allein liegend oder im Arm einschlafen konnte er früher nie. Nur noch in der Trage, da hatte Papa aber auch manchmal den Kürzeren gezogen, bei aller Liebe und Mühe. Erst jetzt kann er manchmal liegend/kuscheln nur mit Handhalten einschlafen.

    Dazu Langzeitstiller in Snackportionen, er hatte ja ewig kaum festes Essen gegessen und dann immer wahnsinnig viel und oft gestillt, das ging nur - bei Mama. Fläschchen gingen nicht. Nach vielfachem Schreien und Würgen mangels zwingender Erfordernis aufgegeben.


    Dann kam nun im 2. Jahr der Haus(um)bau, mit einer Schwangeren. Da ist klar, wer das letzte halbe Jahr eher auf der Baustelle gestanden hat für Abstimmungen (mal eben schnell nach der Arbeit), kleinere Abbrucharbeiten, Schleifarbeiten, Lackierarbeiten, schwere Baumarkteinkäufe, Baustellenreinigung. Und wer entsprechend auf den Kleinen aufgepasst hat. Das hat nicht unbedingt zur gemeinsamen Freizeit für die beiden beigetragen. Umzug - auch kein guter Zeitpunkt für Abstillversuche. Jetzt der Monat Home Office mit Kind und Familiensupport - wer ist immer in Sichtweite? Die Mama...

    Die Herren Baden schon immer zusammen, da halte ich mich bis auf das Hasrewaschdrama (das für 5 Minuten 2 Erwachsene zur Bewältigung erfordert#hammer) raus, gehen spazieren/spielen/einkaufen, putzen jeden Abend Zähne zusammen, wickeln. Inzwischen darf auch Papa manchmal akzeptierterweise das Gutenachtbuch vor dem schlafen verlesen. Naja, wir versuchen es weiter. Ein paar Optimierungspotenziale sehe ich noch. Da führe ich den Papa langsam ran. Ihn hat das letzte Jahr so erschöpft, dass er für Veränderungen momentan nicht ganz so flexibel zu haben ist wie vorher.


    Hach ja... seufz...

    Und dann noch ein bisschen Quatsch, den Schwangerschaften so mit sich bringen: habe mich gefragt, warum mein eines Shirt braune Streifen unterm Bauch hat. Jetzt merke ich, dass das wohl die neue geölte Küchenplatte ist, an der ich neuerdings immer hängen bleibe. Und mein Bauch schaltet immer - dank Touch-Funktion statt Drehknöpfen - den gesamten Herd aus, wenn ich mich zum Topf hinten beuge. #freu

    mausehaken82 glücklicherweise nur noch 3 Wochen etwa. Ich bin aber auch bis auf wenige Tage nur im Home Office. Dadurch, dass ich nun vorher schon 3 Wochen Urlaub hatte, 50% arbeite und nur nochmal noch einen knappen Monat zurückkam, ist es zumindest überschaubar und absehbar. Aber eben seit dem Umzug ohne Kita-Support, provisorisch gelöst durch 2x Oma- und 1x Schwester-Unterstützung und kreative Arbeitszeiten zur Kindleinschlafenszeit... ich ziehe umso mehr den Hut vor allen, die in der Corona-Lockdownzeit Ähnliches mit weniger Support meistern mussten. Heute habe ich tatsächlich viel wegzuarbeiten und das Mäuschen war um 10 vor 5 kurz und dann viertel nach 5 bis halb 7 wach... Papa hat mal eine viertel Stunde Kuscheln übernommen, damit ich duschen konnte. Aber den Rest mache dann doch ich. Denke mir, ein voller Arbeitstag im Büro gegen 50% im Home Office - da bin eher ich dran, solange nicht krank oder völligst erschöpft...

    Der Kleine schläft also wieder und ich fange gleich an zu arbeiten, drücke mich aber noch, weil der Föhn so schön warm pustet und gleich dann der ganze Trubel hereinbricht :sleeping:...


    Wegen dem Alter - er ist gerade 2 geworden. Da fängt es ein wenig mit eigenem Spielen an, aber eigentlich bin ich doch ständig gefragt. Wenn ich nicht aktiv mitspielen soll, so ist es doch immer Mama mitkommen, Mama guck. Und ich kann es auch verstehen, er mag eben seine Erlebnisse teilen, zumal er nun weniger Abwechslung hat als zu vor morgens mit den Kitakindern und mehr auf Spielplätzen. Er freut sich auch immer so auf Oma und Tante, er hat richtig Sehnsucht nach viel Aufmerksamkeit und Austausch, denke ich manchmal.

    Nachts geht auch nur die Mama, nach wie vor. Insofern ist im Moment wenig Entspannung angesagt. Ab Oktober werde ich mich zu ihm zum Mittagsschlaf wenigstens ein halbes Stündchen dazulegen, habe ich beschlossen. Dann bleibt halt was liegen. In der ersten Schwangerschaft war natürlich wesentlich mehr Jobtätigkeit und dadurch auch Anstrengung, aber da konnte ich trotzdem abends mal buchstäblich die Füße hochlegen und musste für nichts mehr verfügbar sein. Oder konnte wochenends wann immer nötig ein Nickerchen machen etc. Das ist jetzt nicht mehr so einfach und schlaucht mich schon ganz schön.


    Und Ebura - ich habe an anderer Stelle gesehen, dass ihr eine recht hohe Pflegestufe habt. Nur weil man keinen Arbeitsvertrag hat, denke ich immer, heißt das noch lange nicht, dass man weniger zu leisten hat. Ob körperlich oder auch emotional. Auch schon die Auswirkung von ständiger Verfügbarkeit wird oft verkannt, finde ich. Habt ihr denn ein bisschen Unterstützung von außen? Ich weiß nicht, wie Intensiv bei euch die Pflege ist.


    Ganz anderes Thema - erinnerst du dich noch, wie es bei deinen beiden Großen war, mit Kind und Baby? Da waren die beiden ja auch 2 Jahre auseinander? Ich habe ganz schön Respekt vor dem kommenden Jahr, zumal ich mir immer 100 Köpfe mache, wie ich dem Kind - zukünftig zweien - überhaupt gerecht werden kann, während sich gleichzeitig der innere Freiheitsdrang immer wieder meldet und sagt: „mir jetzt bitte schnellstmöglich mal Freiräume und Schlaf schaffen!!“ Die geborene glückselige Mama, die ihre Energie unentwegt aus den Fortschritten und Freuden ihrer Kinder zieht, bin ich wohl nicht (ich weiß, das ist auch nicht der Standard, aber ich kenne so eine Mutter. Na, man soll sich nicht vergleichen ...)

    Mit meinem Mann muss ich das Leben dann auch noch neu sortieren, damit wir uns nicht anfangen zu zanken. Er ist ko nach Arbeitstagen, nach denen zuhause das Programm gleich weitergeht, und wo er sich beim Kleinen dennoch ständig gegen Mamamama behaupten muss. Ich habe theoretisch das Privileg, die Zeit „gemütlich“ mit dem Kleinen zu verbringen, bin aber nach einem ganzen Tag Aufmerksamkeit, Essen jonglieren, Höschen machen, ausschließlich Kindergespräche führen etc. auch einfach reif für eine Pause, zumal der Abend mit dem Mäuschen momentan ja bis halb 10/10 geht... Jetzt würde mancher sagen - dann darf man keine Kinder haben, aber das ist ja auch nicht die Lösung. Es ist schön und fürchterlich anstrengend zugleich...

    Huhu! Jetzt schaffe ich es auch hier wieder. Oh wei, da habt Ihr ja auch eine ganz schöne Geschichte hinter euch (oder noch am laufen). Ließ es sich denn gut behandeln, geht es den Umständen entsprechend gut?


    Und dann erst mal - wie schön! #knuddelich halte die Daumen, dass alles gut weiter läuft! 🙂🙂


    Die Schwangerschaftsauswirkungen sind hier ein bisschen besser geworden. Es ist weniger schmerzhaft. Aber unangenehm ist es oft trotzdem noch. Ich glaube, es liegt auch dran, dass der Kleine, wenn er nicht am zarten Einschlafnuckeln ist, inzwischen richtig fest saugt. Manchmal will er dann auch wirklich etwas trinken und nach einem angebotenen Wasser wird es sanfter. Aber leider nicht immer. Am problematischsten für mich ist es, wenn er noch rastlos ist, dann nuckelt er extrem, aber es beruhigt dennoch noch nicht und ist dann unangenehm ohne einen wirklich positiv Ruhe stiftenden Nebeneffekt .


    Was toll ist: irgendwann um August hat er angefangen, gelegentlich durchzuschlafen. Vielleicht jede zweite oder dritte Nacht, kurze Aufwacher am späten Abend nicht mitgezählt, während wir gerade noch so wach sind. Was wiederum nicht so toll ist, ist, dass wir jetzt wieder eine Phase haben, in der er alle paar Nächte zwar nur einmal aufwacht, dafür aber 1/2 (selten) bis eher zwei volle Stunden am Stück(Regelfall). Er weint manchmal am Anfang, manchmal nicht. Hat meist früher oder später Hunger. Ist dann durchweg ganz niedlich, möchte Bücher lesen. Nur liegenbleiben geht nicht. Was will man machen.


    Das nächtliche Nicht-Stillen klappt bei den kleineren Aufwachern in der frühen Nacht besser als ich es gedacht hätte. Wir haben darüber geredet, dass ich das gerade nicht schaffe und die Brüste mal Pause brauchen, wenn wir alle schlafen, damit es am Tag und zum einschlafen auch noch schön für uns beide ist. Er hat schon drüber nachgedacht, was das heissen solll, glaube ich. Wenige Male gab es verzweifelten Protest, dann ging es recht gut.


    Was aber nicht gut geht ist, wenn er rastlos aufwacht und dann noch nicht zur Brust darf und nur den Schnuller bekommt . Ein Drama - und es folgt sicher das „Mama - Aufstehen!“ Szenario, mitten in der Nacht. Da das nächtliche Aufstehen ja aber auch passierte, als es noch das Nachtstillen gab, sind nicht alle größeren Aufwacher darauf zurückzuführen. Also bleibe ich erst mal konsequent. Mit Verknusperung kleinerer, kurzer Weinattacken oder Unruhe. Nur gestern früh nach 5 bin ich einmal schwach geworden, als er nach 2 Stunden endlich wieder schlafen wollte, aber nicht konnte. Im selben Moment habe ich noch über meine Inkonsequenz geflucht und es nach kurzem mit Schnullertausch beendet.

    Auf jeden Fall braucht er wesentlichen länger zum einschlafen ohne Brust. Und tastet mich unentwegt von Kopf bis Bauch ab. Das ist für beide nicht optimal, aber wir sind ja erst in Woche 1. Heute Morgen hat er sich eine Stunde gewälzt, eine halbe Banane im Halbschlaf verputzt, ist mir kuscheln immer wieder kurz eingeschlafen und hat dann doch wieder kurz darauf im Bett gesessen. Um 7 hab ich ihn dann beim 3. oder vierten aufwachen zum Aufstehen geholt. Stillen zum guten Morgen, wie vereinbart. Joa, sobald das möglich war - sofort tief eingeschlafen 😟. Hm... so ganz funktioniert das also momentan nicht.

    Nun ja, mal sehen, wie es weitergeht, wir sind ja noch in der ersten Woche.