Beiträge von Gänsiblümich

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    buntgrün, was wäre denn das für Hilfe?


    Im Grunde ist das Problem, dass ich wegen jahrelanger kräftezehrender Krankheit, in der ich wegen Dauererschöpfung und chronischen Schmerzen so gerade eben meinen Alltag hinbekommen habe, nicht mehr stark genug war, Wünsche oder Vorstellungen zu äußern oder durchzusetzen. Ich habe einfach funktioniert und mich nicht gewehrt, war weich und lieb und angepasst, bisschen weinerlich und schwach, hab 100 % Mental load und Arbeit übernommen trotz Schmerzen (die zwar angeblich gesehen wurden, aber nichts unternommen wurde, da fragt man sich auch, inwieweit das Liebe oder Ausnutzung der Umstände war). Ansprechen hilft jedenfalls null. Mann sieht das Problem nicht, ist nur genervt von meinem Abnehmen, Energie und Forderungen.

    Ich würde mich auch mal nach einer Gesprächstherapie umsehen. Bei deiner Erschöpfung und Krankheitsvorgeschichte, wie es sich liest, hast du alle Gründe auf deiner Seite. Paartherapie - erst mal ist es bestimmt besser, wenn du dich um dich selbst kümmerst, Du brauchst ja neue Kraft ganz aus Dir heraus. Alleine dass schon jemand Zeit für dich hätte, um zuzuhören, deine Gedanken und Gefühle zu ordnen, das Erlebte zu verarbeiten und dich zu stärken. Und tatsächlich hat so jemand dann doch oft noch den einen oder anderen guten Gedankenanstoß und Kniff, der wirklich hilft. Es ist dann auch niemand, vor dem du dich rechtfertigen musst. Oder (ich weiß nicht, wie alt die Kinder sind) hast du schon über eine Kur nachgedacht, gibt es ja mit und ohne Kinder? Da geht es auch mal nur um Dich.

    Hier erst mal eine Portion Kraft für Deine neue Woche! #rose



    Bin seit 5 wach, weil sich Herr Racker auf meiner Bettseite ausgebreitet hat. Ich konnte nicht mehr schlafen. Vor 2 Nächten ist er um viertel vor 4 für 2 Stunden aufgestanden, und da durfte nur die Mama mit. Neulich um viertel nach 5, als ich noch bis 00:30 die Bude auf Vordermann gebracht hatte. Arbeiten kommt natürlich auch dazu und Hausbaustelle. Und schwanger Mein Leben wäre ohne Kaffee momentan schwierig 🥱...

    Da bin ich wieder - hier herrscht etwas Stress wegen Hausbau 🤪...


    Wegen dem nicht-liegen-können. Ich weiß nicht, ob das der Normalfall ist. Es gibt ja auch kleine Kerlchen, die sich auf wundersame Weise müde ins Bett legen (lassen) und in den Schlaf streicheln lassen. Bei Freunden von uns zum Beispiel, wenn die kleine müde ist. Nicht in unserem Hause. Gut zu wissen, dass wir nicht allein sind.


    Gesetzte Aufstehzeit - wegen Kita und Arbeit, ja. Die Kita-Eingangszeit reize ich schon immer ganz schön aus, je nach seiner Morgenstimmung. Ich lasse ihn morgens lieber ein bisschen machen, wenn die Zeiten nicht total aus dem Ruder laufen, als ihn mit Druck durchs Bad zu schleusen. Ich denke immer, das ist nicht wie bei uns Erwachsenen: möglichst schnell morgens durchs Bad kommen, um Zeit zu sparen. Es ist bei ihm eine Stunde des Tages, die er mit Mama verbringt. Wie andere Stunden auch. Bei der Kita soll er nur so früh sein, dass er vor dem Morgenkreis noch seine Zeit für ein Frühstück hat, weil er gerne dort frühstückt. Aber wenn ich nicht gegen 9+- wenigstens anfange zu arbeiten, komme ich einfach kaum auf 4:45 Std. bis zum Abholen, vor dem noch einen Moment Zeit sein muss, um den Proviant für die anschließenden Draussenstunden zu schnippeln und ein paar Sachen zu richten. Und ich möchte ihn nicht später als 14:30-45 abholen, er ist ja schon noch klein... mir kommt das schon zu lange vor. Also, insofern ist die Aufstehzeit gesetzt, maximal um 1/2 Stunde variabel. Ich finde, zwischen 10 nach 7 und 20 vor 8 aber zumindest auch noch recht human.


    Wenn ich ihn wirklich wach lasse, bis er gar nicht mehr kann und fast umfällt, dann kommt er morgens nicht aus den Federn, hat mehr Schwierigkeiten mit der Morgenwäsche, will viel mehr im Arm sein und ist auch in der Kita beim abgeben stiller und ernst. Daraus schließe ich, dass er nicht ausgeschlafen ist und sich nicht wohl fühlt. Diese Anstrengung, sich müde in die Gruppe zu fügen, „alleine“ zu bewältigen, ohne Mama/Papa als Anker, das möchte ich eigentlich nicht für ihn. Insofern ist es mir wichtiger, dass der Nachtschlaf ausreichend erholsam für ihn ist als dass nur die Anzahl an Schlafstunden insgesamt gut erscheint.


    Freitag war er mal abends hundemüde, weil er in der Kita durch Geräusche vor der Zeit aufgewacht war. Und hat doch um viertel nach 8 selbst das Bett bestellt und um viertel vor 9 geschlafen. Allerdings auch mit einem Aufbäumen: wieder raus wollen, Papa unter Tränen verlangen, ohne dann etwas mit ihm machen zu wollen, dann in den Arm und schlafen. Gestern ging es trotz kurzem Mittagsschlaf und vorausgegangenem chaotischen Nachtschlaf wieder gar nicht gut. Er war offensichtlich hundemüde, wollte aber immer wieder aufstehen und immer wieder raus, das Zimmer verlassen. Ein, zweimal ok. Später Tränen. Schreien. Trotz oder gerade wegen der Müdigkeit. Das war nicht schön... Wir hatten die letzte Zeit leider auch mehrere solche Abende mit traurig-saurem Abschluss vor dem erschöpften Einschlafen, ich war schon ganz unglücklich.

    Heute hingegen kam er zwar auch erst 20 nach 9 zur Ruhe. Aber er war ganz niedlich, hat in diversen Positionen versucht selbst einzuschlafen, hat mir noch was aufs Ohr erzählt, ein bisschen gestillt und ist irgendwann ruhiger geworden und sogar neben statt auf mir eingeschlafen. und - was soll ich sagen - heute hatte er nur 2x15 Minuten Schlaf abbekommen.

    Eine richtige Regel gibt es also nicht, viel Kampf momentan auch, aber über den Mittagsschlaf scheint sich schon etwas machen zu lassen.


    Ja, und dann kommt nun immer nochmal neu dazu, dass er nachts weiter seltener aufwacht, dafür aber dann mal um 4 für 2 Stunden wach ist oder um viertel nach 5 die Nacht ganz beendet, weil er Hunger hat.


    Es ist vielleicht einfach auch wieder wirklich gerade viel im Umbruch und wird sich fügen...


    Ach, und x-Mail programmierern - nein 🤣, zumindest hat er mir davon nichts verraten. Mir hat er nur erzählt, dass die Glocken vom großen Turm bimbambum machen. 😄

    Zitat

    Gestern hat er dann einfach den Mittagsschlaf ausgelassen und ist ganz allein um 19 Uhr eingeschlafen.

    Heute morgen dann um ca. 6:30 aufgestanden.

    Um 10 hat er heute für ca. 45 min geschlafen.


    Jetzt bin ich gespannt auf heute Abend.


    @ Frau Fuchs - gestern ganz vergessen ich hoffe, bei euch geht es gut weiter, ich halte die Däumchen! 🦊 🛌 🙂 Ich finde das immer prima und so praktisch, wenn die Kinder selbst anzeigen, was sich ändern könnte.

    Hallo zusammen, danke für eure vielen Antworten und dass ihr euch Zeit genommen habt! Ich habe gestern alles gelesen.


    Danke, das tut einerseits gut zu lesen, dass es anderen ähnlich geht. Ich frage mich ja dann doch immer, ob ich wesentliche Punkte übersehen habe. Und andererseits bestärkt es mich darin, den Mittagsschlaf als Ansatzpunkt zu versuchen. Ohne schafft er es noch nicht, das weiß ich. Aber kürzer ist ja auch schon eine Möglichkeit (schade um die Kaffe- und Küche-wieder-begehbar-machen-Pause 😄. Na, man kann nicht alles haben). Zumindest an den Wochenenden können wir es steuern. Die Kita macht ja nicht mit (ich weiß, ich darf nicht zu sehr klagen, wenn ich die Aufgabe sozusagen unter der Woche fürs Arbeiten an andere abgebe. Dann gelten nicht nur meine Regeln. Das ist wohl der Preis...).


    Hörspiele sind auch noch eine gute Idee. Ich dachte bislang immer, das sei zu früh in dem Alter für Hörspiele am Abend. Aber warum nicht einfach ausprobieren. Er hört gerne Musik und Geschichten. Ich mache mich auf die Suche nach unaufgeregten Stücken für Kleinsten. Eine Freundin empfahl mir gerade z.B. die Vogelhochzeit. Peter und der Wolf hört er schon sehr gerne. Mit dem Karneval der Tiere kann ich ihn hingegen null begeistern. Bono Siebenschläfer habe ich mal versucht, aber die Stimmen waren fürchterlich. Soll natürlich seinem Geschmack entsprechen und nicht meinem. Aber unaufgeregt war das nicht.


    Hat noch jemand zufällig ein Kind, das im wachen Zustand in dem Alter nicht liegen konnte? 🤪 Er liegt praktisch nur beim Stillen.

    Er übt zwar gerade aus eigenem Antrieb auch liegen (wie wohl in der Kita), schafft das aber maximal 2 Minuten. Dann rollt er rum und sitzt wieder mit zwanghaftem Drang, das Zimmer zu verlassen, steht oder springt. Eigentlich ist es tatsächlich der schlimmste Fall, wenn er sich aus eigenem Antrieb hinlegen will, obwohl man ja meinen sollte, dass das gut ist. Aber wenn er sich selbst hinlegt, weiß ich, dass 2 Minuten später alle Anstrengung von vorher völlig zunichte gemacht ist. Wenn er nachts aufwacht, finde ich ihn auch in 99% der Fälle neben mir sitzend statt liegend vor. Er sitzt oder steht praktisch immer - außer wenn er schläft oder stillt Hmhmhm, wann sich das wohl geben wird...


    Ah, und eine Frage war noch - ja, ich stille noch teilweise.

    Hallo zusammen!

    Vielleicht hat jemand von euch noch einen Denkanstoß für mich. Unser kleiner Racker, im August wird er zwei, hat seit etwa 2 Wochen Schlafchaos. Meist geht es ja irgendwann wieder weg. Trotzdem suche ich gerade den Ausstieg aus dem Dreh.


    Normalerweise war‘s so: ab 20:00,/20:15 ins Bett bringen. Schlaf gegen 20:30 Uhr/20:45 Uhr. Aufstehzeit gegen 7:15 Uhr. Mittagsschlaf braucht er. Meist 1:15 - 2h, wobei 2h für den Abend zu viel sind, meist wecken wir dann früher, wenn der Vormittag nicht außergewöhnlich anstrengend war. Abendessen gegen 6/ halb 7. gegen 19:15 Uhr mit Papa Zähneputzen. Dann kann noch ein bisschen gespielt werden.Bücher gelesen werden zum Runterkommen. Dazwischen Windeln wechseln, Schlafanzügelein an. Meistens wurde er dann müde, irgendwann wird der Schnulli geholt. Dann gehen wir alle ins Schlafzimmer (gemeinsames Schlafzimmer, sein Bett an unseres angestellt, also kein Kinderzimmer), Papa legt noch seinen Anzug raus, lässt den Rollo runter und sagt gute Nacht. Einschlafstillen, ein bisschen über den Tag reden. Je nach Einschlafstimmung Lieder singen oder lieber nicht (manchmal regt das mehr auf, trotz monotoner Stimme). Ab und zu kann er dann doch noch nicht einschlafen. Meistens merkt man das an Zappelbeinen und wachen Augen. Es bringt nichts, ihn dann im Schlafzimmer festzuhalten, deshalb darf er dann noch mal los und ein Buch mit Papa lesen. Manchmal auch zweimal, irgendwann wird zurückgestiefelt und er ist doch müde. Ein Buch mit mir zum einschlafen, die klassische Vorstellung vom Abendritual-Buch, hat sich bei uns nicht bewährt. Eher der geregelte Ablauf. War schön so.


    Jetzt:

    • Einschlafzeit zwischen 21:30 und 22:30. aufstehen kann ich wegen der Arbeit leider nicht noch später legen, max. auf 7:30, sonst könnte er wenigstens morgens den Nachtschlaf etwas ausdehnen.
    • Ich glaube, sein Mittagsschlafbedarf hat sich verkürzt. 1:00-1:15 würde reichen, alles darüber hinaus scheint gerade ungut.
    • Die neuesten Maschen allerdings:
    • 1) er legt sich hin, als wollte er ganz alleine einschlafen (vielleicht wirklich in guter Absicht) und dreht stattdessen total hohl, steht kurz drauf im Bett und hüpft am besten noch.
    • 2) er trinkt kurz und sagt dann: raus, was heißt, dass er nochmal ne Runde drehen muss, ein Buch mit Papa oder ähnliches. Das hatten wir bei Bedarf früher ja auch. Jetzt haben wir das allerdings nicht nur ein, zweimal, bis er müde ist. Und auch nicht nur gelegentlich. Sondern täglich. Und das x Mal bis zum umfallen, wie im Wahn. Das endet in Stress. Und er kommt nicht zur Ruhe.


    Wir haben schon probiert, ihn wahlweise wesentlich später ins Bett zu bringen oder ihn nach den ersten Schlafzimmerfluchten doch noch länger weiter spielen zu lassen, für den Fall: einfach noch nicht müde. Dann findet er jedoch auch kein Ende.

    Beim Wieder-Aufstehen gibt es normal ansonsten nur noch Bücher oder maximal Duplo (da ist er ruhiger als bei anderen Spielen) oder von Papa, eventuell auch mal Mama durch die Wohnung getragen werden.

    Manchmal sage ich, etwa bei der dritten Schlafzimmerflucht oder wenn er schon kaum noch geradeaus gucken kann: jetzt ist Schluss, es geht nicht 10 mal wieder raus aus dem Zimmer. Muss mich dann allerdings vor die Tür setzen, da er sie natürlich öffnen und gehen kann. Das endet mit Tränen, richtig wilder Aufregung und einem kleinen Aufgelösten Kerlchen, das nach Papa brüllt (was aber manchmal auch einfach raus ins Wohnzimmer heißen kann) oder Mama aufsteheeeen oder rausjaaa. Im besseren Fall ist der Ausraster der Umschalter zum Einschlafen und er schläft kurz darauf im Arm ein. Im schlechteren Fall ist er immer noch nicht bereit und mir bleibt nichts als ihn trotzdem ziehen zu lassen. In dem Fall war mein Durchgreif-Versuch umsonst und auch die Tränen waren völlig umsonst. Egal welcher der beiden Fälle - ich finde alle Tränen abends, egal welcher Anlass, traurig und überflüssig. Es muss doch irgendwie ohne Kummer gehen. Das ist ja auch kein schöner Ausstieg aus dem Tag. Gelegentlich hat er nun auch noch zwischen 8 und 9 richtig Hunger, wenn er nicht wie früher um die Zeit schläft, weil er beim eigentlichen Abendessen oft nur Kleinigkeiten isst. (Bekommt er aber nichts zum frühen Abendessenszeitpunkt, dreht er auch durch, Hunger ist bei ihm kein guter Zustand. Und da er kein guter Esser ist und wirklich nur nach Bedarf isst (solange es nicht um Süßes geht), verweigere ich ihm auch ungern einen späten Essenswunsch, weil ich davon ausgehen kann, dass er es mit dem Hunger ernst meint und keine Zeit schinden will).

    Papa im Schlafzimmer hilft nicht, schon versucht. Papa als Zubettbringer funktioniert auch nicht.


    Mittagsschlaf kürzen ist noch eine Option. Leider spielt da an 5 von 7 Tagen die Kita nicht mit. Ansonsten fällt mir wenig ein, wie wir einfach diesen Dreh wieder rauskriegen können, dass er momentan mit Heia praktisch schon das sofortige Wiederaufstehen verbindet. Er soll ja mit dem Bett lieber Hinlegen und ankuscheln und schlafen verbinden. Den Faktor Sommer mit späteren Zubettgehen habe ich gedanklich schon einkalkuliert.


    Vielleicht löst sich das Problem in ein paar Wochen mal wieder in Luft auf. Vielleicht aber auch nicht und so bin ich für alle Anregungen dankbar. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen oder zu wirr geschrieben. :wacko:

    Man muss dazu sagen, dass beide - Osanit und Viburcol homöopathisch sind, das geht gerade bei Viburcol aus der Homepage nur am Rande hervor. Dazu kann man jetzt unterschiedliche Meinungen haben 🤷🏻‍♀️. Wichtig ist, dass man es weiß, finde ich, um zu entscheiden, ob man davon etwas gibt oder nicht.

    Huhu!


    Ich kenne das Thema auch, habe auch nur ein Einzelmeinung unserer Kinderärztin. Ich wollte selbiges testen lassen, weil der Racker ebenfalls auffällig lieber bei mir trank als zu essen, wenn ich alle rundum betrachtete. Blick auf die Gewichts- und Wachstumskurve - alles gut, Kind angeguckt - agil? Ja, auch alles gut.

    Dann piekse sie nicht, darunter leide das Kind in dem Fall unnötig. Wahrscheinlich käme obendrein ein niedriger Eisenwert heraus, der in dem Alter üblich wäre und sich allein wieder ausgleicht - und plötzlich gebe man Ergänzungen, obwohl nicht nötig. Kinder mit Mangel seien erkennbar teilnahmsloser. So die Beratung.


    🤷🏻‍♀️Habe aber von Stillberatern andererseits auch immer gelesen, man solle doch testen. Und vielleicht regt es ja wirklich den Appetit an, wenn das Level niedrig ist. Die Meinungen gehen wohl auseinander.


    Unser Freund der ständigen Stillens hier fängt nun erst mit 22 Monaten an, wesentlich mehr zu essen, wo die Milch wegen 2. Schwangerschaft weniger zu werden scheint. (Schwer messbar, aber div. Anzeichen.) Wahrscheinlich ziehen die Kleinen aus der Milch wirklich so viel heraus, dass es vorher bei mangelndem Interesse einfach nicht nötig ist, mehr zu essen.


    Recht entspannend fand ich das Buch „Mein Kind will nicht essen“. Auch wenn es für das Alter zwischen 1 und 2 nicht mehr so viel hergibt wie für das 1. Jahr. Gibt es gebraucht gut über Kleinanzeigen, es muss auch nicht die allerneueste Auflage sein, denke ich.


    Ich hoffe, ihr findet einen guten Weg! Ich war zeitweise extrem unentspannt und rückblickend hätten wir an vielen Tagen gelassener sein können.

    Danke zusammen! Doch, ich möchte lieber die Wahrheit hören. Danke für Eure Berichte! Wenn nichts hilft, dann hilft nichts. 🤷🏻‍♀️


    Kann das mit dem Pilz nur der Hautarzt rausfinden? Eigentlich sieht alles normal aus.


    Ich beschränke jetzt zumindest das Dauernuckeln und kneifen ein wenig. Ich sage ihm dann in x-facher Variante, dass er nun loslassen muss, den Schnulli nehmen soll etc. Führt auch zu Unmut, aber manchmal klappt es, wenn er schon lang genug durfte. Dann macht er sich lang und lässt sich ablegen. Wir sind dadurch alle etwas wacher - nach 20-facher Wiederholung ist teils der Sohnemann einverstanden, aber dafür mein Mann durch mich wachgeredet. Dann gibt es noch den Fall ständiger Seitenwechsel. Hört das gar nicht auf, ist es eher Durst und mit Wasser schnell zu lösen. Leider am liebsten aus dem Glas, das ich mir natürlich nicht ins Bett lege - weshalb mein Mann in dem Fall dann auch wach ist, als Wasserträger (aber wenn es dem nächtlichen Frieden dient...). Das hat Optimierungspotenzial mit dichter Wasserflasche und dem Rackerle genehmem Plastikbecher auf meiner Bettseite.

    Tageweise geht es so nun besser. Bei Tränen war ich auch noch nicht, nur bei Groll, es geht also auch schlimmer.

    Hm...


    Ich halte nun weiter durch und hoffe, dass meine Abdock-Kommandos beim Kleinen stärker in Fleisch und Blut übergehen.


    Ah, und da war noch die Frage, ob ich verschiedene Positionen versucht habe. ja, wir haben aber nicht so viele im Sortiment. Am besten klappt es im Sitzen, er lieg im Arm, was mich leider am stärksten aufweckt. Ungünstig ist es beim nebeneinander Liegen, da zieht er alles in die Länge. Noch ungünstiger für mich ist es, dann auch die obere Seite runterzureichen, da bekomme ich von der Schieflhaltung Kreuz- und Hüftschmerzen. Bäuchlings macht er nicht (ist vielleicht auch zu groß). Auf jeden Fall habe ich mir geschworen, mir von Anfang an mehr Stillpositionen und Lagerungen liegend von meiner neuen Hebamme zeigen zu lassen. Ich sehe sie leider erst ab August nach unserem Umzug.

    Hallo zusammen,


    Es steht ja oben - mir macht das nächtliche Stillen im Moment so keine Freude mehr, aber aufhören möchte ich auch noch nicht. Der Kleine 21-Monatige ist mir dafür zu oft wach und kann sich noch nicht selbst in den Schlaf beruhigen. Alles Mögliche schon versucht. Bei Mama sein hilft sehr.

    Wund an sich ist nichts, auch nicht schuppig, daher schließe ich Infektionen aus. Die Milch scheint weniger zu werden, manchmal weint und jammert er nach Wasser, das hat er früher nie gemacht. Und er saugt länger (was die Gemengelage zusätzlich verschlechtert) - mir kommt es vor, als wäre das der Versuch, mehr herauszubekommen.


    Ich habe gelesen, gegen schmerzende Brustwarzen in der Schwangerschaft kann man nicht viel machen, ist das auch eure Erfahrung? Muttermilch und Lanolin habe ich probiert, Erfolg mäßig. Nackt lassen - dafür ist es mir momentan zu kalt 🙈.


    Bin für jeden Tipp dankbar! (Auch wenn jemand einen alten Thread dazu kennt und verlinken kann. ich habe nichts gefunden, weil stillen und Schwangerschaft überall vorkommt.) Ich fange schon an, den Racker nachts anzupflaumen, obwohl das sonst nicht meine Art ist. Das kann so nicht weitergehen #hmpf...


    Liebe Grüße!

    Hallo und einen Schwung Energie für euch!

    Bei uns war das beim kleinen Racker auch so, eine Zeit lang. Wir sind abends kurzzeitig fast verzweifelt, weil er sich nicht beruhigen ließ. Mit Glück ist es nach ein paar Wochen von selbst vorbei. Es steht auch, meine ich, im Babyjahre-Buch, das ich gerne gelesen habe, dass weltweit die Babies abends unruhiger sind und öfter weinen. Das hat uns zumindest etwas über Wasser gehalten.

    Bei uns halfen je nach Phase unterschiedliche Dinge. Die Trage in Kombination mit Frischluft half hier etwas später, aber auch lange im jüngeren Alter, wenn gar nichts mehr ging. Da durfte sogar Papa manchmal losgehen, das hat er sehr genossen. Es gab herrliche Abendspaziergänge, die uns selbst den Kopf wieder frei geschaufelt haben.

    Singen - immer im Kreis dieselben Lieder - und schaukeln beim Stillen half oft. Mit langsamer werden und nur noch die letzte Strophe und letzten Zeilen wiederholen, wenn er ruhig wurde. Manchmal ging Singen gar nicht, aber sanft reden. Einschlafstillen fast immer, aber auch nicht immer. Einfach hinlegen wie beschrieben finde ich auch nen Versuch wert. ging bei uns nie, aber die Bandbreite ist so groß - und wenn es das ist, ist‘s doch super.

    Wenn nichts von allen Erfahrungsberichten hier hilft, dann hoffentlich ein wenig der Zuspruch. und das Mantra: „Es ist alles eine Phase. Es ist alles eine Phase...“

    Halte die Däumchen, dass es bald wieder besser wird!


    (Was bei uns übrigens nie funktioniert hat, ist die berühmte, romantische gute-Nacht-Geschichte mit Buch.)

    Ich kann keine Tipps geben, sehe aber, dass ich keinen neuen Beitrag rund um das Thema aufmachen muss und wir hier in bester Gesellschaft sind. #prost Und kann einen Lagebericht beisteuern, an dem man sieht, dass es anderswo nachts ebenfalls so unzufriedenstellend zugeht.


    Hier: Racker ist 22 Monate alt, nachts ab etwa 12 alle 1 1/2-2 Stunden wach und nur durch Stillen zu beruhigen. Wird nicht gestillt, hält es bestenfalls 15 Minuten. Außerdem sitzt er dann gleich und rudert schlaftrunken mit den Ärmchen. Wieder umlegen wird entweder gar nicht akzeptiert oder sorgt auch nur für die 15 Minuten Ruhe bis zum nächsten Sitzen. Das eigentlich Anstrengende ist, dass er seit ein paar Monaten nicht einfach mal kurz 1-2 Seiten trinkt, sondern wahlweise vielfach die Seite wechseln will und sich auch nicht zum bleiben oder Schnulli überreden lässt. Oder dann doch gar nicht mehr loslässt und dauernuckeln will (ablösen wie früher auch nicht mehr ohne Kampf). Dazu kommt, dass seit der neuen Schwangerschaft (Termin soll im November sein) all das schmerzhafter ist. Insbesondere nachts und im Liegen dockt er noch dazu nicht mehr optimal an und zieht alles lang, egal, was ich mache. Im Sitzen geht es besser, aber ich will nicht die halbe Nacht sitzen, dazu fehlt mir die Energie. Beide Seiten geben, ohne den nuckelnden Racker auf die andere zu hieven, klappte mal ganz gut. Ist durch die neuen Schmerzen aber auch keine große Freude mehr. Außerdem bereitet mir die Technik nun im Fall von Dauernuckeln Hüftschmerzen. In fast allen lagen also momentan nachts schmerzhaft. Da kann ich auch nicht einfach selbst weiterschlafen.

    Je öfter ich ihn erfolglos bitte/auffordere, nach einer gewissen Zeit abzudocken, desto wacher wird er eher (es sei denn, er wäre eh gerade vor dem Einschlafen) und alles zieht sich in die Länge. Einvernehmliche Stillzeitverkürzung ist also auch nicht...

    Mehr Kissen im Bett für andere Lagerung - auch keine Lösung. Ich habe so schon kaum Platz bei 1,60m, wenn er sich aus dem Beistellbettchen rüberrollt. Mehr Platz ist erst ab Sommer in neuem Bett in Sicht - dann folgt aber auch bald Baby 2.

    Typ Gespräch und Verständnis für Stillpausen oder kürzeres Stillen ist der kleine Herr Racker auch nicht. Im Zweifel sagt er artig „ja!“ und brüllt sich wach, sobald er die tatsächlichen Folgen spürt.

    Papa ist ausschließlich eine kurzzeitige Alternative, wenn eh schon Hopfen und Malz verloren und der kleine richtig Kerl wach ist. Papa hat außerdem noch das Problem, dass er schlechter als ich wieder einschlafen kann, sodass er mit Pech die halbe Nacht wach liegt. Das Gästesofa hat aber derzeit Macken, Sodass dein Umzug auf das Gästebett auch nicht für wesentlich besseren Schlaf sorgt.


    Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende und die Augenringe werden tiefer. Ich frage mich, wie das erst mit zweien werden soll. Zumal tags mit dem Baby schlafen dann ja auch flach fällt, wenn der Große daheim ist. Insofern denke ich auch übers Abstillen nach, bin aber eigentlich nicht bereit, weil es ihn noch so sichtlich entspannt und er auch immer noch nicht wirklich mit Mampfbegeisterung isst.


    Hoffnung gibt mir, dass es bei manchen um 2 1/2 einen Wendepunkt gibt.


    Hach ja... #hammer Jedenfalls, Murmelchen, ich verstehe dich absolut und reiche ein paar Kilo Kaffee und Schokolade! Wenn du überzeugt bist, würde ich es mal mit einem sanften Nacht-Abgewöhnung probieren - es gibt ja Kinder, die nach 3 Tagen einverstanden sind. Wenn das nicht klappt, auf einen Dauerprotest rausläuft und man merkt, dass es für das Kind ein wirkliches Problem ist, würde ich dann aber auch wieder abbrechen, solange der Leidensdruck noch nicht groß genug ist. Das ist meine Quintessenz aus allem, was ich jetzt zum Thema gelesen habe.