Beiträge von Joole

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    Es geht ja auch nicht darum, ob auf Insulin eingestellt wird, sondern ob eine Diagnose gestellt wird. Ob ggf. ins DMP eingeschrieben wird und ob, wenn Medikamente wie Metformin eingesetzt werden, diese ohne Probleme verschrieben werden können oder nicht.


    Wenn man 75 g Glucose in einen Menschen reinschüttet, bei dem zumindest bereits eine Hypertonie besteht, dann sollte daraus mehr resultieren als ein erster Anhaltspunkt. Dafür ist mir ein oGTT dann doch zu "invasiv" ;)


    Sorry, ich finde, wenn man Diagnostik macht, sollte man sie auch gleich richtig machen und nicht nur halb. Und tatsächlich würden wir hier gestixte Werte niemals zur Diagnose heranziehen. Außer wir würden stixen und hätten Werte von 400 oder so.

    Ich ging jetzt im Rahmen einer deutschen Diagnostik von den Grenzwerten in Deutschland aus, folglich der DDG-Diabetesleitlinie.


    Und es gibt auch in Deutschland durchaus Stimmen, die den Grenzwert von 6,5 % für deutlich zu hoch angesetzt halten. Ehrlicherweise: Therapieziel ohne Insulin ist gerne ein Wert von 5,x, und Menschen mit einem 6,2%-Wert werden von mir beraten, als hätten sie einen diagnostizierten Diabetes, nur dass wir halt Medikamente u.U. nur offlabel einsetzen können.


    Wie alt ist denn die Person? Denn ich finde, wenn der HbA1c das schon hergibt, eine Diagnose zu stellen, braucht es nicht doppelt diese Belastung mit den 75 g Glucose.

    Einen ogtt macht man nie aus der Fingerbeere. Die Grenzwerte gelten für venöses Blut. Außerdem wird klassischerweise ein ogtt nur nüchtern und nach 2 h gemacht nach Leitlinie. Der 1h-Wert ist dann interessant, wenn parallel auch Insulin abgenommen wird, um die Insulinresistenz zu bestimmen, ob eine abnorme Insulinmenge ausgeschüttet wird (was ich hier übrigens vermute, das diese Person massiv insulinresistent ist. Da würde sich, auch wenn noch kein Diabetes vorliegen würde, auf jeden Fall eine Behandllung der Insulinresistenz anbieten, über die Ernährung).


    Da die Messmethode in diesem Fall schlicht nicht korrekt war, hätte der Test für mich keine diagnostische Aussagekraft, würde aber sehr schnelll wiederholt werden. Bitte nicht am nächsten Tag, denn 2 x hintereinander 75 g Zuckerlösung ist auch nicht korrrekt.


    Es gibt laut Leitlinie zur Diagnostik eines Diabetes mehrere Wege. Ein erhöhter Nüchternblutzucker von über 6,5 % erlaubt beereits die Diagnose. Zwischen 5,7 und 6,4 % spricht man offiziell von einem Prädiabetes, dann würde bei uns ein ogtt folgen. Ein Nüchternwert über 126 erlaubt wiederum die Diagnose, aber nur venös. Der 1 h Wert wird für die Diagnostik nicht herangezogen, ist aber in der Einstellung später relevant. Der 2h-Wert war hier in Ordnung


    (Während eines ogtt in der Schwangerschaft sieht das anders aus, da wird der 1h-Wert genommen).


    Ich finde das Vorgehen mit Kapillarblut aber nicht in Ordnung. Auch ein geeeichtes Testgerät darf über 100 mg/dl eine Abweichung von 15 % haben (und unter 100 mg/dl eine Abweichung von 15 mg/dl). Das ist zur Diagnostik zu viel. Ob man einen Nüchternwert von 110 hat oder 125, ist dann doch wesentlich.

    Ja, der Ball kam heute zurück, und es gab ein wenig Rumgeeiere (sorry für das deutliche Wort).


    Er gab zu, dass es ja EIGENTLICH nicht rechtens gewesen sei, aber er würde dazu stehen.

    Kein Wort der Entschuldigung aber. Gut, da stehen wir aber drüber.

    Dann, dass er den Ball ja hat einziehen MÜSSEN, um Schüler vor Verletzungen zu bewahren (richtig, einverstanden, aber behalten hätte er ihn deshalb nicht müssen).

    Und dann nochmal eine Diskussion, wo Fußballspielen erlaubt sei, und dass die Schüler sich bezüglich der Regeln auf dem Schulhof an den Schulleiter zu wenden haben.


    Das is t halt das Problem: Es gibt keine Regel, die das Fußballspielen einschränkt, außer natürlich im Gebäude. Und da kam dann heute die Aussage, selbst das sei ja okay, aber nur mit einem Softball.


    Ich hatte per Mail mehrfach darum gebeten, die aktuelllen Regelungen bzgl. Fußbällen zu erfahren, und ich vermute, es gibt schlicht keine.


    Wir lassen nun Gras drüber wachsen, aber ich muss sagen, ich fand es gut, dass ich dieses Mal deutlich geworden bin und nicht einmal mehr seine seltsame Handhabung mancer Dinge einfach geschluckt habe.

    Ich finde es übrigens total okay, den Kindern die erzieherischen Maßnahmen zu erläutern. Denn die Kinder sollen ja erzogen werden, nicht wahr?

    Uns Eltern die erzieherischen Maßnahmen zu erläutern, finde ich wenig zielführend, denn diese sind mir ja schon klar. Und da ich wenig Einfluss darauf habe, was mein Sohn in der Schule macht in solchen Dingen, finde ich das Vorgehen, das in der Klassenlehrerstunde anzusprechen tatsächlich sehr sinnvoll.

    (In der Hoffnung, dass das morgen ein konstruktives Klassengespräch wird und nicht nur ein vorgestelltes Droh- und Regelwerk, aber das will ich jetzt mal nicht annehmen).

    Sucres

    Wäre das der Klassenlehrer der 5. und 6. Klasse gewesen, wäre ich vermutlich auch sehr verärgert gewesen, aber nicht gleich auf 280 (180 hat nämlich nicht ganz gereicht). Meine erste Mail hatte ich nicht in cc an den Schulleiter geschrieben, sondern nur an den Klassenlehrer. Angefangen richtig zu ärgern habe ich mich erst nach der Gesprächsaufforderung.


    Ich merke sehr, wie viel es ausmacht, ob ich einen Klassenlehrer habe, dem ich grundsätzliches Wohlwollen unterstellen kann (was eigentlich bei jedem Lehrer erst mal der Fall ist, alle bekommen von mir Vertrauensvorschuss), oder ob es jemand ist, dermir bereits mehrfach aufgefallen ist, wie er abwertend und ja, auch machtmissbrauchend und beschimpfen unterwegs war. DANN ist bei mir auch die Zündschnur kürzer, und DESHALB habe ich auch die Elternvertreterin angerufen, denn mit dieser hatte ich wegen dem Lehrer sicher bereits 3-4 mal Kontakt. Das war quasi präventiv ohne direkten Auftrag, etwas zu tun.

    Okay, während ihr mir hier alle wirklich tolle deeskalierende Beiträge geschrieben habt, habe ich mit der Elternvertreterin telefoniert, die immer sehr geerdet ist, das Vorgehen auch nicht korrekt fand, und mir Unterstützung im Bedarfsfall zugesichtert hat. Fand ich nett. WÄHREND dieses Gesprächs sind dann zwei Mails eingetrudelt.


    1. vom Schulleiter, der in sehr kurzen und knappen Worten mitteilte, dass mit ihm nur das Konfiszieren, nicht aber das Einbehalten abgesprochen worden sei. Er hätte dies dem Klassenlehrer mitgeteilt und dieser würde sich mit mir in Verbindung setzen. Selbstverständlich bekäme mein Kind morgen seinen Ball wieder.


    2. eine Mail vom Klassenlehrer, dass er ja wisse, dass das Einbehalten über Schulschluss hinaus "nicht ganz korrekt sei", aber den Ball nicht kommentarlos wiedergeben wolle. Er würde morgen in der Klassenlehrerstunde

    "diese Thematik (erneut) aufgreifen und gemeinsam nach einer Lösung suchen und sicher auch finden, wie wir mit Ball - Schulgebäude - Schulgelände - Bewegung während des Schulalltages ohne Gefährdung von Inventar und unbeteiligten Personen umgehen können". (Zitat)


    Das hört sich ja auf einmal sehr verständig an. Ich habe den Eindruck, es gab Ärger von oben (in cc gesetzt hat der Klassenlehrer ihn ja zuerst, deshalb finde ich das grade richtig gut).


    Danke für euren Beistand heute abend. Puh.

    eines der beiden fußballspielenden Kinder war dabei, als mein Sohn nach seinem Fußball gefragt hat und hat auch nochmal gesagt, dass mein Sohn doch gar nicht mitgespielt hat. Das war eigentlich geklärt. Ich kann mich gar nicht beruhigen und finde es grade richtig gut, dass ihr das genauso seltsam findet wie ich, das erdet.

    Vielen Dank Exon!

    Inzwischen ist mein Mann auch im Bilde, und er regt sich auch sehr auf (obwohl er eigentlich eher der Typus ruhiger Beamter ist).


    doanka ich habe das grade erst gesehen, und ja, das hilft mir sehr. In erster Linie habe ich jetzt erst mal gar keine Lust, mir eine mündliche Belehrung am Freitag abzuholen, und immernoch denke ich, dass da grade der Falsche bestraft wird. Wobei ich auch die fußballspielenden Jungs natürlich ungern bestraft sehen will.


    Mein Sohn berichtete grade, dass da vier Fußbälle lagen, die heute eingezogen und nicht zurückgegeben wurden.


    Ich meine, wenn es eine neue Schulregel gibt, dann muss man die halt kommunizieren. Aber nicht so.

    Wir haben nur eine Interims-Schulleitung, den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter, und diese wurde von ihm bereits CC gesetzt. Der hat also bereits Kenntnis.


    Ich habe noch NIE irgendein böses Wort über mein Kind gehört. Er fühlt sich schnell ungerecht behandelt, aber im Grundsatz ist er ein fleißiger und guter Schüler, und kommt auch mit den meisten Menschen sehr gut aus. Und jetzt soll ICH antanzen, ich bin echt so grantig, weil ich mit den beide Kids gesprochen habe, die den Ball zum spielen genutzt haben, und die mir das auch ganz klat bestätigt haben. Die einzige Verfehlung war also, den Ball überhaupt mitzubringen, und nirgendwo in den Schulregeln steht, dass man das nicht darf.


    Ach, ich koche sehr.

    Hi!

    Mein 12jähriger Sohn (ziemlich angepasstes Kind, das zur Info) ist an einem Gynmasium in der 7. Klasse und hat ein bisschen Probleme mit dem Klassenlehrer. Dieser unterrichtet Mathe und Musik. Klassenlehrer ist er seit diesem Schuljahr, vorher hat er aber auch schon Musik unterrichtet. Hier kam es auch schon zu "Vorfällen", z.B. dass er eine Klassenarbeit, die mit einem Notenschnitt von 3,9 ausgefallen ist, zurück gibt und die ganze Klasse zusammenschreit, sie seien alles faule Säcke (und anderes).


    Nun ist der Mann seit diesem Schuljahr der Klassenlehrer. Abgesehen davon, dass er Klassenfahrtenrechnungen stellt, ohne vorher irgendeine Info herauszugeben, in Musik mündliche Noten für Spontan-Referate macht und dann allen Kindern Noten zwischen 4 und 6 gibt, uns mehr oder weniger vorschreibt, dass wir unseren Kindern Trekkingrucksäcke zu Weihnachten zu schenken haben (ich mag jetzt nicht den ganzen Elternabend rekapitulieren, aber es war schon echt frech, diese Grundannahme), hat er einige Jungs auf dem Kieker, zumindest ist das mein Eindruck.


    Heute gab es einen Vorfall: In der Schule ist Fußballspielen in den Pausen in einem Teil des Außengeländes erlaubt. Fußbälle müssen die Kinder aber selbst mitbringen, diese werden nicht gestellt. Mein Sohn hat heute morgen einen mitgebracht, der von zwei Jungen aus seiner Klasse genutzt wurde, um in den Gängen Fußball zu spielen. Meiner hat sich nicht beteiligt, sondern mit einem anderen Kind über etwas mit den Hausaufgaben geredet (das ist zweifellos so, weil ich das auch von den anderen Kindern bestätigt bekam). Der Klassenlehrer konfiszierte nun den Fußball und ging mit ihm davon. Mein Sohn fand das zwar kacke, aber er wusste auch, dass das halt so ist, dass es in den Gängen nicht erlaubt ist und war nur genervt davon, nun in der Pause nicht spielen zu dürfen. Am Ende des Schultages wollte er den Fußball wieder abholen. Der Klassenlehrer sagte zu ihm, er bekäme ihn nicht zurück, er hätte es dreimal gesagt, dass das nicht erlaubt sei, und der Fußball sei nun weg. Abgesehen davon wisse er gar nicht wo er ihn hingelegt hat. Sprachs und machte die Tür vom Lehrerzimmer zu.


    Nun gut, ich finds unmöglich, klar, ich koche (v.a. deshalb, weil ich den Mann sowieso nicht leiden kann, ist also schon vorbelastet, die Beziehung ;) ). Ich finds auch ein furchtbares Machhtgehabe und ich bin mir sicher, dass trotz Schulregeln Eigentumsrechte trotzdem wesentlich sind. Und es ist auch nicht "nur" ein Fußballl, weil ein guter Fußball kostet halt auch Geld (aber über daas Geld von Eltern zu verfügen, das kann er gut).


    Ich habe ihm jetzt eine Mail geschrieben und um Aufklärung des möglichen Missverständnisses gebeten.


    Antwort war, dass ich am Freitag persönlich vorstellig werden soll, damit er mir "erzieherische Maßnahmen erklären kann, er mag es nämlich nicht, diese schriftlich zu erklären". Er hätte dies auch heute morgen mit dem Schulleiter besprochen.


    Helft mir mal bitte runterzukommen, ich bin nämlich grantig grade. Egal was er mit dem Schulleiter besprochen hat, abgenommen hat er den Ball nicht meinem Sohn. Und meines Erachtens bleibt der Ball Eigentum von uns.

    Wir haben z.B. keine CD-Laufwerke mehr, und dürfen keine fremden Datenträger nutzen. Wir hatten ein einziges Mal einen Trojaner (der während eines Updates eingeschleust wurde, über den Server), und da war der Schaden immens, ging in die Millionenhöhe, BKA und Datenschutzbehörden waren eingeschaltet etc.pp - und das hatte selbst auf mich und meine Arbeit Auswirkung, mein komplett ausgebuchter Terminkalender war nämlich für immer verschwunden. Die drei Monate danach habe ich ungefährt 200 Überstunden gemacht. Das war furchtbarm in jeder Hinsicht.


    Wir freuen uns daher immer, wenn Bilder in einer Cloud liegen und wir diese mit Passwort und Link online angucken gehen dürfen. Ist am einfachsten. Braucht aber Ärzte, die das Datenschutzproblem kennen, Dinge in einer Cloud zu speichern, den Patienten darüber aufzuklären, sich unterschreiben zu lassen, dass sie aufgeklärt wurden, und einen entsprechenden Datenverarbeitungsvertrag haben.


    (Ansonsten werdet ihr nicht glauben, wie viele Dinge in vielen Praxen per Mail kommen, ausgedruckt werden, um dann wieder eingescannt zu werden, weil es keine Möglichkeit gibt, einen Dateianhang in der Patientenakte direkt zu speichern...).

    Ich arbeite ja in einer sowohl haus- als auch fachärztlichen Praxis und betreue chronisch kranke Menschen.


    Es ist KEIN Problem, ohne Karte ein Rezept auszustelllen. Es kann genauso gut die Mitgliedbescheinigung der KK vorgelegt werden, und diese wiederum können wir selbst anfordern. Nur steckt dahinter eben Aufwand (Anfrage an KK stellen, auf das Fax ;) warten, einscannen, Aufnahme nicht mit Karte machen, sondern über den umständlichen Weg). Also machen wir das durchaus in begründeten Ausnahmefällen, in den ersten 2 Coronajahren auf häufiger. Oder wenn Patient z.B. dringend ein Libre-Rezept braucht, weil Überblick verloren über noch vorrätige Sensoren, und da er dieses Rezept sowieso nur wegschicken müsste an ContraCare oder den Rezeptservice, können wir das ebensogut machen. Da muss Patient nicht persönlich kommen. Das regeln wir dann schon. Und wenn er dann eben 2 Wochen später kommt zum Karte einlesen. Ein gewisser, kleiner Prozentsatz nicht eingelesener Karten ist okay.


    Es sind aber schon mal zwei verschiedene Dinge, ob ich ein Rezept ausstelle ohne Karte und zur Abholung bereit lege ohne Karte, und dann nur noch beim Abholen die Karte einlesen muss. Das geht nämlich sehr wohl, ist auch einfach, und dass das bei dir nicht geht, ist Unwillen. Sie könnten alle Unterlagen fertig machen auch unterschrieben, aber eben erst gegen Karte rausgeben. Dann hättest du aber schon mal keine Wartezeit mehr. Finde ich unmöglich, dass das bei dir nicht geht.

    Wir hatten das Problem auch, und gelöst haben wir es mit wechselnden Schienbeinschonern, von denen alle maschinenwaschbar waren und keiner mit innnen Schaumgummi. Und solche, die nena verlinkt hatte. Wir haben zwischen zwei mal tragen immer mindestens 2 Wochen Pause gemacht, und damit ging es dann.


    Wir hatten auch sehr tolle von perfoam solo, die wurden wirklich jedes Mal gewaschen (da war ich vorher nicht ganz so hinterher), saßen hervorragend, aber tatsächlich nicht einengend, und die wurden auch vertragen.


    Laut ebenfalls ekzemgeplagen Fußballtrainer ist das eine Mischung aus Schweiß, Bakterien, trockener, sowieso gereizter Haut, und Salz. Das Gemisch bekommt man aus vielen Schonern nicht mehr raus, v.a. dann, wenn regelmäßig frischer Schweiß wieder dran kommt.


    Was auch geholfen hat, war die Schienbeine besonders gut zu pflegen, also mit Hautcremes. Also täglich.


    Es hat sich aber auch ein wenig verwachsen, bei meinem inzwischen D1-Jugend-Kind tritt das Problem nicht mehr auf.

    Zur Flächendesinfektion? Es gibt von Sagrotan verschiedene Produkte, und auf der Dosenflasche (die wie Haarspray aussieht) steht ausdrücklich drauf, dass Noro mitvernichtet wird. Die Zusammensetzung ist anders als bei anderen Flächendesinfektionen.


    Zur Händedesinfektion das weiße Sterilium, ja. :(

    Hier sollen wir auch grundlos ab Tag 3 (also nicht ab Tag 4) ein Attest liefern vom Kinderarzt. Dieses Attest kostet 10 Euro, der Kinderarzt ist wie jeder andere Kinderarzt hier auch wegen Personalmangel und Überarbeitung nicht erreichbar.



    Die Klassenlehrerin war voller Verständnis, als sie beim Elternabend ankündigte, von jedem Kind für die Klassenkasse 10 Euro einsammeln zu wollenn, und dass sie natürlich wüsste, dass dies nicht bei allen Familien möglich sei, man solle sie bitte ansprechen. Das fand ich sehr freundlich.


    Nur als ich ihr sagte, dass aber die Atteste nicht umsonst seien, war sie gänzlich verständnislos. Sie behauptet auch, das sei immer schon so an dieser Schule, sie würde darauf bestehen. Doch die ersten beiden Schuljahre bei anderer Klassenlehrerin mussten wir das nicht.


    Ich glaube tatsächlich, dass es durchaus Lehrer gibt, die wissen was abgeht, die Verständnis haben oder das in Relation setzen. Aber ich weiß auch, dass manche Lehrer (und insbesondere unsere) von sich selbst ausgehen. Als Privatversicherte können sie normalerweise Attestkosten bei der Beihilfe einreichen (zumindest für meine Kinder hat das Beihilfe oder PKV das übernommen), es ist ihnen also anscheinend oder vielleicht nicht bewusst, dass das bei GKV-Patienten NICHT übernommen wird, und auch Kinderatteste Geld kosten, und dass ein Kinderattest keine Arbeitnehmer-AU ist. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, dass zwar Bewusstsein dafür da ist, dass 10 Euro für die Klassenkasse schwierig sind, aber 10 Euro für ein Attest, bei mehreren Kindern dann entsprechend mehr, ebenso wenig stemmbar sein dürfte.


    (Und ich brauche nie eine kindkrankschreibung, weil mir das sowieso nix bringt. Kind in PKV, ich in GKV. Kindkrank decke ich mit Überstunden ab.)

    Noro wird nicht von jedem Desinfektionsmittel erfasst, darauf muss man achten.


    Wir hatten Ende 2016 eine riesige Noro-Welle mitgenommen, bei der Schulen und Kita geschlossen wurden. Damals habe ich Elektrolyte gebraucht, die Kinder auch. Und das echte Sagrotan, weil die DM-Variante nicht wirksam war.