Eh läßt mich in seiner Playlist stöbern und sagt, das sei eine "Vertrauensbeweisung", weil ich damit "in seine geheime Seele hören kann".
Beiträge von Tikaani
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Jeh hat bei der Arbeit Bayrische Woche und macht "Fleischpflanzen mit Semmelknösel".
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Jeh beschreibt den Geschmack einer Sauce: "ein bißchen wie süß-sauer, aber sehr scharf"
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Angua jaaa, genau so, ich auch!

Meine Kinder finden mich seither ein bißchen anstrengend.

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Herr Tikaani spricht seit Tagen davon, sich demnächst vom Vermieter den Rasierapparat ausleihen zu wollen. Ich habe mich zwar etwas darüber gewundert, aber nicht weiter drüber nachgedacht. Heute präsentiert er mir dann stolz den frisch gemähten Rasen. Der Rasierapparat war der Rasenmäher.
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Eh öffnet ein Wassereis, ohne zu wissen, daß es ein saures ist (also das sieht aus wie ein gewöhnliches Wassereis, ist aber irgendwie mit dem Geschmack von so sauren Haribodingern eher säuerlich), und ruft mit raushängender Zunge: "Was ist das, das ist ja würghaft!"
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Spinosa ist bei Euch so viel Rauch, daß Ihr nicht raus könnt? Gibt es irgendwo ein Stückchen sicheren, grünen Wald, in den Du gehen kannst, oder einen Baum, an den Du Dich lehnen kannst? Ich mochte so sehr den Weg um den Laacher See mit Dir, wir haben gar nicht so viel geredet, aber es war so friedlich und angenehm mit Dir zu gehen. Davon zehre ich jetzt noch.
Heute habe ich allein einen sehr schönen, langen Waldspaziergang gemacht und an die brennenden Gegenden gedacht und ob es bald auch hier soweit sein wird?
Vor einiger Zeit habe ich Joanna Macy gelesen: daß die Trauer über zerstörte Natur eine gesunde und gute Reaktion ist auf das, was geschieht, und daß wir lernen sollten, diese Trauer zuzulassen. Auch wenns schwer ist. Und zugleich die Erfahrungen in und mit der Natur, die uns (noch) möglich sind, wahren wie Schätze, denn sie sind kostbar.

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Spinosa ja habe ich auch grade gedacht: Wasser und Feuer.

Wie geht es Euch, habt Ihr Angst, wenn das im Nachbarort ist?
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Jeh am Ende einer Aufzählung: "... etecera, etecera..."
Ich:

Jeh: "Ja, ich kann auch ein bißchen lateinisch!"
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Am PC klappt etwas nicht so, wie es soll, und Herr Tikaani seufzt: "Ach Mensch, wieso geht das nicht so wie im Film: ein Schnipp und schönes Gefunkel und alle Probleme gelöst?"
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Ana das ist super! Zur Aussage der MTA würde ich auch denken, das stimmt so nicht. Ich nehme das Eisenpräparat seit fast einem Jahr und hatte zwischendurch wieder sehr niedrige Hb Werte und der Speicher (Ferritin) füllt sich erst jetzt so langsam. Aber ich bin nicht vom Fach und wer weiß, was sie da im Kopf hatte.
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Eh hat endlich seinen Youtube Kanal und wir besprechen Regeln zu seiner Sicherheit.
Abschließend sage ich: "Achje, und trotzdem habe ich noch das Gefühl, ich lasse Dich in einen Dschungel ziehen, wo es vor lauter Tigern nur so wimmelt."
Eh strahlend und augenzwinkernd: "Juchu, endlich kann ich mit Katzen kuscheln!"
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Eh, als ich ihn heute morgen mit der Aussicht auf den Schulausflug ins Römermuseum weckte: "Ich bin ein unbeugsames gallisches Dorf."
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Ja genau, Trin das kenne ich auch. In der Grundschule war ich auch so ein Pufferkind.
Auch die Sprüche mit den starken Jungs usw. kenne ich. Ja, es bräuchte eine Gendersensibilisierung an Schulen, und ich hoffe, das kommt auch mit der Zeit. Es dauert halt. Und es machen nicht alle gleich gut mit, manche Erwachsene halten es für Quatsch oder für nicht wichtig genug. Meine Hoffnung ist, daß die junge Generation da schon viel weiter ist als wir es in dem Alter waren.
Geschlechtertrennung als "generelle Vorgabe von außen" finde ich auch nicht gut. Aber als Wahlmöglichkeit. Als Angebot. Wenn es das einfach öfter und selbstverständlicher gäbe, daß sich Jungsgruppen nicht nur zur Sexualkunde und zum Fußball treffen, sondern auch zu anderen Themen. Und Mädchengruppen nicht nur zum Selbstverteidigungskurs.
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neela Dieses Churermodell kannte ich nicht, danke für den Hinweis auf das Video!
So etwas Ähnliches macht unsere Waldorfschule als Testlauf (seit Ostern, bis zu den Sommerferien) mit den Klassen 5 bis 7. Also sie haben kurze Zeiten im im Kreis (rhythmischer Teil und Inhaltliches) und ziehen sich dann in selbstgewählten Gruppen oder, wenn gewünscht, auch einzeln zurück, in Sitzecken im Klassenzimmer oder draußen im großen Vorraum (wo sie auch auf Schüler*innen aus den anderen beiden Klassen treffen). Allerdings ohne Binnendifferenzierung in den Aufgaben. Für die Waldorflehrenden ist das ein Riesenschritt. Es bewährt sich bisher ganz gut.
Und ich habe gerade Eh gefragt: bei der freien Platz- und Gruppenwahl bilden sich fast immer dieselben fünf Gruppen: ein Mädchenpaar, zwei Jungsgruppen, zwei Mädchengruppen.
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Im Übrigen ging es im Ausgangspost um die Feststellung einer Person, die dann fragte,cwie wir das sehen. Da ging es genau um eine persönliche Meinung und die Frage nach persönlichen Meinungen dazu.
Danke, ja. Also ich habe nichts dagegen, wenn hier jemand Studien verlinken möchte, das kann ja auch interessant sein. Gefragt habe ich aber schon eher nach persönlichen Erfahrungen, "Anekdoten", oder einfach nur Gedanken dazu.
Es bildet nicht ab, das innerhalb dieser Gruppen ein weites Spektrum an Persönlichkeiten existiert. Es trennt Schüler:innen, die vielleicht lieber zusammen arbeiten würden, weil sie sich gut verstehen und einander beim Lernen gut tun. Es setzt andere zusammen, die vielleicht gerade eine Pause voneinander wünschen würden. Es zwingt junge Menschen, die vielleicht gerade auf der Suche nach der eigenen Identität sind, in eine Gruppe, zu der sie sich nicht oder nicht ausschließlich zugehörig fühlen – oder zwingt sie zu einem Outing, zu dem sie vielleicht eigentlich noch gar nicht bereit sind. Es spielt auch Strömungen in die Hände, die die Unterschiede zwischen den Geschlechtern festhämmern wollen.
Das sind zum Beispiel so Gedanken, die ich spannend finde und nachvollziehen kann.
Beim Nachdenken darüber fällt mir auf, daß ich das durchaus einsehe und trotzdem Mädchen- und Frauengruppen so angenehm finde, daß ich mir und anderen wünsche, zumindest die Möglichkeit dazu zu haben.
Die Mädchen waren alle sehr interessiert an Liebesbeziehungen. Und aus Mangel an einem gemischten Pool verliebten sie sich dann ineinander. Also - alles gut, sollen sie nur - nur dass die Zahl der gleichgeschlechtlichen Beziehungen in meinen Augen schon deswegen besonders hoch war.
Das finde ich eine gewagte These. Man könnte umgekehrt behaupten, die Zahl der hetero Beziehungen in gemischten Schulen sei aufgrund der Heteronormativität so hoch.
Die neu gebildete reine Jungenklasse meines Sohnes in Klasse 8 im Gymnasium ist grandios gescheitert.
Woran? Magst Du mehr dazu erzählen? Mich interessiert auch, warum dieser Versuch gestartet wurde.
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Die Mädchenschule, an der ich früher war, ist übrigens eine katholische Schule. Das war schon auch zu spüren und das war auch einer der Gründe, warum ich mich ab der Mittelschule dann so stark rebelliert habe. Damals (Anfang der 90er) war meine Liebesbeziehung zu einer Mitschülerin nicht gern an der Schule gesehen.
Inzwischen hat sich an dieser Schule vieles verändert und es gibt eine queere AG, wo u.a. überlegt wird, wie trans Personen an der Mädchenschule einen Platz finden können usw.
fair@school 2024: „Die Bunten Uschis” (St. Ursula Gymnasium, Freiburg)Trans* sein auf einer katholischen Mädchenschule? Dass das geht, zeigen „Die Bunten Uschis” des St. Ursula Gymnasiums in Freiburg. Schüler*innen der neunten ...www.youtube.comIch finde diesen kurzen Film sehr eindrücklich, wie es da offenbar gelingt, an einer Mädchenschule so beweglich und offen zu bleiben, daß es eben nicht um strikte Trennung, sondern um Schutzräume geht, die dann auch trans Personen einschließen.
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In weibliche Gruppen konnte ich mich sehr lange überhaupt nicht gut einbringen. So etwas ist von außen schwer wahrnehmbar, da ich nicht gestört habe, sondern in Deckung ging. Dann wirkt die Gruppe als ob sie gut arbeiten könne, aber innen drin hat jemand Angst.
Danke für diese Sichtweise (stellvertretend Dir auch für die anderen, die Ähnliches beschreiben).
7 Mädchen auf 300 Jungs. [...] Von den sieben Mädchen waren aber 4 von reinen Mädchenschulen,
War das im naturwissenschaftlichen Bereich?
Da ich aber diese Erfahrung, die sie beschreibt, eins zu eins im selben Setting kenne, möchte ich eine Lanze für sie brechen: Gruppen, Klassen, Familienevent... In der schieren Masse SIND sie das Klischee. Natürlich wissen wir, dass die Gruppen ais Individuen bestehen. Und natürlich versucht jede gute Vermittlerin das auch zu fördern und rauszukitzeln - aber in der Realität ist es halt so: Schulklassen sind erschreckend "gleich" in ihren Strukturen und Dynamiken.
Ich hatte Tikaani jetzt in keiner Weise so verstanden, als dass sie das Individuum nicht sehe, sondern ich denke, sie möchte diese Gruppendynamik diskutieren - die halt, aus Gründen, vom Klischee geprägt ist.
Ja danke, Talpa Du hast es viel besser ausgedrückt als ich.
Wir werden uns der patriarchalen Strukturieren immer mehr bewusst, das passiert nicht schlagartig, sondern Stück für Stück. Ich persönlich finde Räume genau dafür, zum Austausch unter Frauen, aber auch dem spüren, wer wir sind oder sein können, wenn kein Mann am Tisch sitzt so spannend.
Da scheint mir halt, das ist passé. Also mir persönlich ist das auch superwichtig und ich liebe es, aber so gesamtgesellschaftlich werden diese Räume immer weniger, oder?
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Im ersten Beitrag verstehe ich es so, dass deiner Meinung nach Gruppen nach Geschlecht getrennt besser sind, dazu zählst du eine Reihe von Klischees auf.
Ja. Ich finde getrennte Gruppen angenehmer. Ich sehe darin Freiräume und Schutzräume (erhebe aber keinen Anspruch darauf, daß das alle so empfinden, und will das nicht verpflichtend!)
Dann schreibst du das sei nicht deine Meinung, sondern die von anderen Pädagogen, die dir begegnen.
Nein. Die meisten Lehrenden, die mit ihren Klassen zu mir kommen, teilen ihre Klasse in zwei gemischte Gruppen und trennen dabei gezielt zusammenklüngelnde Jungsgruppen und ineinander eingehakelte Freundinnen. Oder, wenn die Gruppe an einer Station steht, schieben sie die Kinder / Jugendlichen herum und "verschachteln" die. So, wie es Jette oben beschrieben hat und wie ich es aus der Waldorfschule kenne: gemischte Gruppen nicht nach Neigung, sondern pädagogisch geordnet, die "Störenfriede" (meistens Jungs) getrennt durch eher unauffällige, ruhige Kinder (meistens Mädchen).
Und dann schreibst du es sei nicht deine Meinung, dass man Jungs und Mädchen unbedingt mischen soll.
Ja. Das ist nicht meine Meinung, sondern die von den meisten Lehrenden, die darauf bestehen, ihre Klassen gemischt zu teilen, s.o.
Ist es jetzt verständlich?
Vielleicht bin ich heute Abend auch zu müde und wirr.
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Inkognita ja genau, so habe ich das auch erlebt. Umso mehr wundert es mich jetzt, daß manche in der Trennung nicht den Freiraum und das Wegfallen der Geschlechterrollen, sondern eine Stereotypisierung sehen.
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Okay, vielleicht gelingt es mir nicht, es klar verständlich zu machen... Es ist nicht meine Meinung, daß man Jungs und Mädchen unbedingt mischen soll, weil sie sonst nur Unfug machen, wenn sie unter sich sind. Sondern es ist meine Meinung, daß geschlechtergetrennte Gruppen sich sehr gut selbst regulieren und die einzelnen Kinder darin unter Umständen besser wahrgenommen werden (bzw. daß ich sie besser wahrnehmen kann).
Ich würde vermuten, wenn die Kinder heimlich wählen könnten, würden geschlechtergemischte Gruppen entstehen. So ist vermutlich oft der "Gruppenzwang" dahinter.
Ich vermute und beobachte, daß es auf die Altersgruppe ankommt. In der Grundschule ist es selbstgewählt oft noch sehr gemischt, zum Beispiel auf dem Pausenhof, und ab Klasse 6 trennt es sich eher (mit Ausnahmen, ich meine nur so eine Tendenz wahrzunehmen), bevor es sich in der Oberstufe dann wieder mischt.
Aber gut, ich beharre da nicht drauf.