Beiträge von Pony Hütchen

    bin keine Fachfrau, aber meine Weisheitszähne kamen zu spät raus, ewig nicht sichtbar, dann urplötzlich und haben nach vorn ordentlich mein Gebiss verschoben. Ich war Anfang 20 und habe es einfach verbasselt. Also so unlogisch klingt das nicht.

    Ich habe mir übrigens 4 auf einmal rausnehmen lassen und war abends tanzen, mitunter ist das auch ganz unkompliziert. Das sehen die Ärzte ja auf dem Röntgenbild

    Jette - ich habe überhaupt nichts gegen die Flexibilität - davon profitiere ich auch sehr. Der Sonntagabend hat hier komplett den Schrecken verloren, seitdem ich Montag nicht 6:00 Uhr das Haus verlassen muss.


    Aber - ich habe Sorge, wenn ich mir die Entwicklungen in der Arbeitswelt so anschaue. Wir leben meiner Meinung nach in einer zunehmend menschenfeindlichen Arbeitswelt, in Deutschland noch abgemildert durch alte Errungenschaften. Ich habe Freunde, die in durchaus hoher Position bei Unternehmen arbeiten mit amerikanischer Herkunft. Dort darf bspw. das Büro bis zum Ende des Jahres nicht betreten werden oder es wird gleich ganz aufgelöst und der Platz (mit etwas Ausstattungsgeld) ins Private verlagert. Das ist sicherlich für einige mit ausreichend Wohnraum kein Problem, aber wie geht das weiter?

    Wird irgendwann gefragt bei der Einstellung: Auf welche Co-Working-Plätze haben Sie Zugriff? / Welchen Arbeitsplatz bringen Sie mit? - entwickeln sich neue Voraussetzungen für einen Job? wer ist bereit, wie viel von seinem privat bezahltem Raum bereitzustellen?

    Bin ich bereit, mir optisch das Wohnzimmer zu verschandeln, um zu Hause gut zu arbeiten? Oder nehme ich "Rückenkrebs" in Kauf? Mein Mann hat sich mittlerweile im Schlafzimmer einen Platz eingerichtet, das geht natürlich, aber da hätte auch ein Schaukelstuhl Platz gehabt.


    Und da wird es spannend - mit Mobile Office und der derzeitigen Gesetzgebung ist der AG raus. Du brichst Dir das Bein aufm Weg zum Klo - im Büro bist Du da über Deine Berufsgenossenschaft perfekt abgesichert. Zu Hause hängst Du an Deiner normalen KV. (nicht jeder hat da ja das Optimum). Die BG zahlt Dir ggf. eine Umschulung, wenn die Verletzung so groß ist, dass Du nicht mehr tätig sein kannst im angestammten Beruf. Das läuft nicht über die normale KV.


    Man sollte diese Risiken gut im Auge behalten. Mit der gewonnenen Flexibilität lassen sich leicht Absicherungen der AN-seite aushöhlen. Ich hoffe sehr, Hr. Heil hat das im Griff und lässt sich nicht einlullen.

    Interessant ist auch, dass größtenteils eben nicht HOMEOFFICE verordnet wird, sondern MOBILE OFFICE, arbeitsrechtlich sehr verschiedene Dinge. Versicherungsschutz, Ausstattung liegt bei letzteren beim AN.


    Ich hoffe sehr, dass arbeitsrechtlich in bälde nachgerüstet wird.

    Ich war heute auf der Demo meiner Branche in Berlin und habe wieder deutlich gemerkt, dass online Netzwerken nicht den gleichen Effekt hat.

    Man sieht die Menschen nicht im ganzen, man wird nicht mal eben im vorbeigehen vorgestellt rangezogen etc. Alle Emotionen bleiben am Bildschirm eindimensional.


    Diese ganzen spielchen: zusammen Lunch, Kaffee etc ... Ja machen wir auch. Für mich kein Ersatz für ein richtiges kaffeekränzchen. Ich kann niemanden berühren, das fehlt mir auch. Damit fällt ein absolut wichtiger Kontaktpunkt raus.


    Mein Job ist Teil meines Lebens und das soll auf keinen Fall ein zu stark digital agierender Bereich werden.

    wir arbeiten uns derzeit aus 100% zu Hause wieder in die Normalität zurück. Diese heißt 20% HO Anteil. Bis März erstmal können wir das jetzt flexibel handhaben. Ich strebe für mich 3 Tage Präsenz, 2 Tage HO an.

    HO ist erst wieder gut, seitdem die Kinder regelmäßig in der Schule sind - an die Zeit März-Juli denke ich mit Grausen. (4 Pax - nicht genug Geräte, Plätze, absolute Mehrfachbelastung)


    Mir fehlt im HO der zufällige Austausch, Brainstorming an der Kaffeemaschine, zündende Ideen in der Kantine. Gerade projektübergreifend gibt es im HO bei uns wenig Berührungspunkte. Ich bin ein alter Hase bei uns, dh. ich weiß, wen ich wozu kontaktieren kann. Gerade neue Kolleg:innen ohne Netzwerk haben es durch HO schwer. Der persönliche Kontakt bei Schulungen fehlt mir auch.

    Einige Mitarbeiter:innen benötigen auch engere Führung, das ist leichter im persönlichen Austausch, ebenso gibt es Singles, die geradezu vereinsamt sind in der Hardcore Zeit.


    Wurde schon genannt, ich vermisse auch einen ergonomischen Arbeitsplatz. Ich kann mich nicht dazu durchringen, so einen an sich hässlichen Bürostuhl in meinem Wohnzimmer zu haben.

    Liebe MMC,

    mein zweiter Vorname fängt ja auch mit P an und lautet Plan. Ich gehe damit diversen menschen immer ziemlich auf den Zeiger, vielleicht nützen Dir aber meine Gedanken.


    Es gibt natürlich jede Menge Bücher und so. Tatsächlich hat eine "verpeilte" Kollegin von mir, aber mal ein Zeitmanagement Seminar gemacht (neben vielem anderen) und fand das am hilfreichsten. Mitunter ist es ja gar nicht der fehlende Plan, sondern mangelndes Management mit Ressourcen.


    Ich gehe davon aus, dass Du grundsätzlich Deine Aufgaben/Ziel, Deadlines etc. weißt und auch eine Art Jahreszyklus vorhanden ist. Sozusagen, es darum geht die tägliche Arbeit nachzuhalten. Richtig?


    Grundsätzlich erstellen wir - meine Projekte haben ja immer einen definierten Anfang und ein Ende - nach jedem Projekt eine große Übersicht (gegliedert bis zur Woche) wann was zu tun ist. Ich empfehle dies alternativ fürs Jahr zu tun. Daraus lassen sich schon erste Kickoffs/Deadlines erkennen bzw. Arbeitspakete zum Zeitpunkt X.


    Diese Termine übertrage ich in einen OutLook-Kalender für Arbeitspakete setze ich feste KickOff Termine (z.B. für Aufgaben, die bspw in 2 Monaten dran sind) persönliche Deadlines und Erinnerungen, ich blocke mir feste Zeiteinheiten zum Erledigen von Dingen. Je nach Persönlichkeit kannst Du Dir ja diverse Erinnerungen im Voraus einstellen. Parallel sind auch Aufgaben einstellen/zuweisen in Outlook möglich.

    Für die tägliche Arbeit arbeite ich mit EINER To-Do Liste, die ich handschriftlich ergänze und erledigtes wegstreiche (wird immer weiter fortgeschrieben) , mitunter komme ich nicht weiter und muss mit irgendwas pausieren, das kommt dann als Termin/Aufgabe in Outlook.


    Im Team arbeiten wir mit OneNote. Ein Tool, was ich wirklich schätze. Wir haben dort eine Art Wikipedia, schreiben aktuelle Stände nieder etc. Und wiederum ist dies mit Outlook verknüpft und ich kann Aufgaben zuweisen und digitale To Do Listen erstellen.


    Ich schaue Montags früh oder Sonntag (auch privat) eigentlich immer in alle Termine der Woche für den Überblick, dann springt mich nichts von hinten an.


    Was Du nicht vergessen darfst - Management/Organisation KOSTET ZEIT! Das muss so und Deine Arbeit muss diese Zeitspanne für Dich vorsehen.

    Es ist wie mit den Kindern, an der richtigen Stelle Zeit rein gegeben, erspart Dir am Ende das riesige Drama, was viel mehr Zeit kostet.


    Naja und Disziplin braucht es auch, der Termin, den Du nicht einträgst, wird eben vergessen.

    Für den Anfang würde ich bspw. wöchentliche Zeitfenster "Planung+Orga" mehrmals die Woche festlegen und von dort aus anfangen.


    Ich hoffe, dass ist hilfreich.

    Schöne grüße

    PP

    DC hat sich verändert und auch hier ist Gentrifizierung ein Schlagwort. Hinter dem Capitol war es zu meiner Zeit sehr bunt und gemischt. Wir waren immer feiern in Adams Morgan und das war sozusagen alternativ.


    Die Museen sind ein Traum. Es war eine wirkliche Erfahrung für mich, dort toll konzipierte ausstellungen zu sehen - passender Zeitrahmen für die Mittagspause. Die Hürde in ein Museum zu gehen war so gering.

    in georgetown war meine damalige Arbeitsstätte. schwelg in Erinnerungen....

    also weststrand darss findet man immer was, für mich einer der schönsten Strände der Welt. Braucht ihr allerdings räder vor Ort.

    Die örtliche touriinfo vermittelt euch Quartier, nach meiner Erfahrung sind gerade günstigere Unterkünfte nicht auf den Portalen vertreten.

    Mein Favorit wäre Born.


    Anreise per Zug und Bus. Problemlos möglich.


    Ediert

    Born ibenhorst hat eine Jugendherberge und es gibt auch einen Zeltplatz.


    Ich hatte dort schon Unterkunft für 30€/ Nacht 2prs. 50 für 4 ist arg knapp, meist braucht es dann ja zwei Zimmer.

    700€ für 9 Leute? Das geht selbst in Tschechien nicht mehr. Wir zahlen pro Person 210€ 7 Übernachtungen.


    Die guten Hütten sind längst gebucht. Da sitzen feste Gruppen drin.

    Du könntest im Riesengebirge (harachov, pec, Spindlermühle letzte mag ich persönlich nicht und ist auch teuer) schlicht alles durchtelefonieren, vielleicht hat aufgrund Corona irgendwer wo abgesagt.


    Hohe tatra liegt ferner ab, da geht vielleicht noch was aber dein Budget ist wirklich klein.


    Dann guck eher Richtung Russland. Kaukasus oder Bulgarien.

    keine Ahnung, ne Zeitlang war es günstiger nicht zusammen veranlagt zu werden bzw. Gab es ja be Zeit vor der Heirat. Das checkt das Programm doch erst am Ende? Ich nutze die Software der akademischen Gesellschaft oder so ähnlich.

    Die Formulare sind doch völlig identisch bei zwei Berufstätigen.

    ich finde es arg sportlich in nur drei Wochen.

    Litauen ist nicht groß aber es gibt viel zu entdecken. Kuhrische nehrung haben wir frei gestanden auf einem strandparkplatz im Nationalpark. Achtung - Eintritt. Der Zeltplatz selbst ist megavoll. Ist eben das bisschen Meer was da halt ist. Richtung riga, ist es einfacher, mega Sandstrände.

    Die Memel ist auch toll, einfach entlang fahren und anhalten wo gefällt. Deutsche Spurensuche. Wir warten einmal auf einem Campingplatz "apfelinsel" ich Google nachher nochmal. Niederländ. Besitz sehr liebevoll gestaltet.

    http://www.appleisland.lt/lt


    Ich persönlich finde Polen ja eine eigene Reise wert. Hinter gdansk ist auch die Küste entspannt. Dort stehen die Polen auch alle frei aber Achtung, am Wochenende wird überall laut gefeiert.

    Elblang Kanal wäre noch ein interessanter Stopp.

    Seid auch vorbereitet auf recht sportliches Fahrverhalten, das ist mitunter sehr anstrengend. Unterschätzt die Straßen nicht gerade im tiefen Osten. Man braucht einfach ewig von den Masuren zurück. Hier empfehle ich euch übrigens "das grüne Pferd" - reiten, Kanu, nette Leute. Kleiner Campingplatz im off. (Bargeld und Essen ausreichend mitnehmen)


    https://masuren-reiten-urlaub.de/galerie/

    Man muss nicht reiten, ist einfach ein toller Ort direkt an einem See - der Unterricht ist aber tatsächlich sehr gut.