Beiträge von Pony Hütchen

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    Guten Morgen, kann mir jemand lesen helfen?


    Wir haben einen Antikörpertest gemacht (die große Schwester hatte Antikörper und eine auf Corona beruhende Folgeerkrankung) Wir haben Gründe anzunehmen, dass das untersuchte Kind bereits im März 2020 infiziert war.


    Test Erwachsene: Polyvalent (ECLIA) Pfeil nach oben 2,0 COI<1,0 => fraglicher Nachweis

    Test Kind: Polyvalent (ECLIA) Pfeil nach oben Pfeil nach oben 221,0 COI<1,0 => Nachweis


    Ich weiß, dass man damit nichts weiß, aber ich würde es gern einordnen. Wir stehen beim Impfen ganz weit hinten und ein Minibissel Antikörperzeugs im Körper ist dann doch ganz nett.


    Vielen Dank!

    Ich möchte bei Frisby nochmal unterstreichen. Es geht um das Stadium, in dem der Sterbe!prozess absehbar ist.

    wir mussten eher darum kämpfen, dass die Verfügung meiner Oma befolgt wurde, die sollte nämlich sofort ins Krankenhaus, was erst mein Schwager mit ärtzlichem Machtwort verhindern konnte. Sie war da schon in einer Pflegeeinrichtung.


    Die Kardiologin meines Vertrauens sagte mir gerade, dass nicht alle alten Menschen an corona unter schrecklicher erstickung sterben. Die Sättigung ist nicht da und der Patient merkt es gar nicht. Es wird hinweggedämmert. Wahrscheinlich würde ich derzeit sogar versuchen einen Test zu verhindern, damit das furchtbare alleinsterben nicht geschieht.


    Lungenentzündung ist auch schon vor Corona eine sehr wahrscheinliche Todesursache. Man kann da auch jenseits beatmung mit Maßnahmen für Linderung sorgen.

    https://m.apotheken-umschau.de…iner-Beatmung-559219.html

    Hier auch ein Link, der bisschen erläutert. Ich war gerade mit meiner Tochter auf ITS. Sehr fitte 13jährige Leichtathletin. Nach nur 4 Tagen liegen (ohne großes Besteck, nur liegen und alle möglichen Zugänge) ist quasi Null Muskelmasse mehr da. Das ist wirklich extrem krass zu erleben.

    Man hört das immer, aber kann es sich nicht vorstellen.

    Auch das wirklich sofortige Entstehen von Druckstellen, wenn der Mensch sich nicht von allein bewegt.


    Also die baut wieder auf, aber das ist nun mal kein Vergleich mit älteren Menschen. Zumal wahrscheinlich auch der psych. Zustand mit reinspielt.

    meine Eltern haben explizit beatmung ausgeschlossen. Wir haben diverse Kardiologen in der Familie, die diese Entscheidung unterstützen.

    Wir reden über Intubation im künstlichen Koma. In sehr vielen Fällen verbleibt der alte Mensch in diesem Stadium.

    Wir reden nicht über Linderung von Symptomen.

    Das ist genau, was der Hausarzt sagt.


    Ansonsten muss ich MMC recht geben, das ist eine große Verantwortung, die man da übernimmt. Du musst das nicht. Das kann ggf auch ein Geschwister tun oder eine familienfremde Person. Gesundheitliche und finanzielle Vertretung können getrennt sein.

    lernen lernen vermitteln aber die Plattformen auch nicht.


    Klar sind die didaktisch sehr kreativ, aber so was wie Lernorga und überwinden von Tiefs und sich auch mal durchbeißen gibts dort auch nicht per Video.


    Ich plädiere für investieren in eine geschulte Nachhilfe. Tatsächlich nach Hause bestellen und nur 1:1. Das ist rasend teuer, aber lohnt sich. Wenn das auf persönlicher Ebene nicht stimmt, kann man ohne Probleme austauschen.

    Wir haben so eine ehemalige Grundschullehrerin gefunden. Alte Ostschule - das passt für uns prima. Kein chichi und sehr pragmatisch. Die kommt und es ist dann Lernzeit.

    Freunde von uns haben gute Erfahrung mit der schülerhilfe gemacht.


    Diese ganzen online Programme funktionieren gut bei Kindern, die spass am Konsum von lernstoff haben oder ein ziel vor Augen. Kinder, die den schulischen Kram öde aufbereitet finden.

    Alle anderen muss man früher oder später doch dazu bringen, sich dort zu betätigen und aktiv mit zu denken. Also wieder Elterneinsatz.

    also bei uns kommt die Nachhilfe 2x die Woche und arbeitet Mathe Deutsch auf. Den Rest versuchen wir Eltern abzufedern.


    Es geht nur in der direkten 1:1 Ansprache.

    Das liegt aber eben auch am Stoff und der Art wie in Deutschland gelehrt wird.

    Damit das funktioniert, braucht mein Kind auch das Setting Schule.

    ich hatte im ersten lockdown sofatutor und lernattack.


    Nichts hat mich und die Kinder nachhaltig überzeugt. Wenn die Motivation nicht da ist, dann nützt die beste Aufmachung nichts.


    Mein kleines Kind lernt in Beziehung zur Lehrerin, weil es nicht schlechter aussehen will die Freundin, weil es alle gerade machen, weil es im Unterricht nichts anderes zu tun gibt.


    All das kann Homeschooling nicht darstellen. Der linear aufgebaute schulstofff funktioniert nicht.

    Meine große ist über Video call gut an ihre Lehrer und ihre Klasse angebunden. Sie hat Lust auf Entwicklung und investiert eben dann auch in lernen. Da braucht es dann diese Portale nicht, es gibt ja ne Menge auch so im Netz verfügbar.

    wir haben einen indischen Untermieter, der mir ähnliches berichtet - siehe verlinkten Artikel.

    https://www.familienkost.de/aroundtheworld_finnland.php


    Ich kenne es weiterhin aus Südostasien, das männer und Frauen nicht zusammen essen. Zudem habe ich erlebt, dass man dort nicht diese strikten Zeiten hatte, man aß individuell wenn hunger aufkam.


    Nichtsdestotrotz gibt es rituelle gemeinsame Begegnungen auch mit Essen, aber nicht täglich.

    vielleicht hilft auch das Wissen, dass in anderen Kulturen dieses "gemeinsame mahlzeiten Ding" nicht so hoch gehängt ist?


    Ich finde die Idee des gemeinsamen Essens sehr schön, in der Realität klappt das bei uns auch mit größeren Kindern sehr selten. (Anekdote: Raclette gerade dieser Tage - das wird ja oft mit stundenlangem Zusammensein verbunden - bei uns sind alle so hungrig, das wir in kürzester Zeit pappsatt und fertig sind)

    Ich vermute, dass wir zudem auch werbeopfer sind, dort wird das ja immer extrem zelebriert. Dann gibt es diese Vision der kultivierten tischgespräche (hahaha - ich habe teilweise redeminuten zugeteilt und irgendwie hat immer ein Kind geheult )


    Ich habe irgendwann Essen und Mahlzeiten für mich entmystifiziert. Es geht am Ende nur um Zuführung von Energie. Das entspannt.


    ... und tatsächlich mehren sich jetzt (Kinder sind 10 und 13) Situationen, in denen wir beim Frühstück verweilen oder mit Freunden ewig am tisch mit den Kindern sitzen.

    eben in der abendschau gehört:


    Die feinkostabteilung im kdw ist geöffnet, das wird unser nächster Ausflug. Entspannter Bummel über den kudamm mit Gedächtniskirche und dann eine Mini Kleinigkeit für jeden im berühmten Kaufhaus. Die haben traditionell ja auch immer irre dekorierte Fenster.

    ich hole das mal hoch, vielleicht brauchen ein paar Berliner Familien auch noch Anregungen


    Nach kurzer Idee wegzuflieh(g)en, bleiben wir hier. Ich habe quasi Geld gespart und für 100€ bastelkram bei butinette gekauft bzw. noch zwei Experimentierkästen in der Hinterhand.


    Aber eigentlich sind das meine Hinweise, einiges haben wir jetzt schon an den Adventswochenenden ausprobiert

    - späthsche baumschule hat einen Mini "weihnachtsmarkt" im kräutergarten - verkauft auch Bäume

    - kunstwanderung 9km #steineohnegrenzen im Norden

    - audiowalk "stand by your art" friedrichshagen (endet am Müggelsee und dort jede Menge Glühwein togo) und schöneweide

    - besuch im Zoo ist möglich

    - panoramaweg buckow märk. Schweiz - togo am Markt in vielfältiger Weise

    - ich habe noch "stadtverführung" schnitzeljagd durch Berlin fertig konzipiert angefragt ob das ohne Einkehr möglich ist und warte auf Antwort.


    Aber damit fühl ich mich ganz gut gerüstet, auch wenn es bis zum 10.1. dauert mit den Ferien.


    Vielleicht hat ja noch jemand Entdeckungen aus der Nachbarschaft und mag teilen?