Beiträge von Mondenkind aus Phántasien

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    Ich bin an solchen Tagen auch in der abgedunkelten Wohnung, wenn ich nicht raus muss Mondenkind aus Phántasien .

    Zumindest zwischendurch wie gestern ist es angenehm frisch, das genieße ich dann total. Ich wünsche uns mehr solcher Tage!

    Ja, ich finde es okay, auch zu Hause zu sein.... aber ich will auch was in der Stadt erleben, der Winter in Berlin ist schon kacke..... jetzt gibt's im Sommer immer mehr unerträgliche Tage.... ich will das nicht mehr

    Ich jammer ja wenig über Hitze..... ich leide meist still vor mich hin.

    Ich find 25 grad und mehr schon blöd. Aber die Tage über 30 Grad gehen mir jetzt einfach nur auf den Senkel

    Ich habe in diesem Sommer so viele Höhlentage (bewusst nach 8 Uhr morgens die abgedunkelten Wohnung nicht verlassen) wie noch nie gemacht.

    Und der Sommer ist noch nicht vorbei.


    Kommendes Wochenende wieder Hitzetage. Und eigentlich wollte ich einige Veranstaltungen zum Mauerbau-Gedenken besuchen.


    Und ich weiß, dass ich auf hohem Niveau jammere, ich bin in Berlin, hier kommen die Hitzewellen abgeschwächt an, als im Westen und Südwesten Deutschlands.

    Es war wild...... die Menge an Kindern, mit den wir losgezockelt sind, wie lange das zählen braucht, das überprüfen der Listen, wenn die Zahl nicht stimmt. Die Kinder kennen sich untereinander kaum, so dass die auch nicht helfen können....

    Die Team war voll, obwohl wir die Gruppe geteilt haben. Dann wollten noch andere Schulen rein, das hat mich sehr gestresst. (Gruppen mischen - mein horror) wir waren wirklich viele Kolleginnen, teilweise auch neu, wie ich, aber alle gut erfahren, was ich so auf dem ersten Blick gesehen habe.


    Am Ziel angekommen, erst mal pipi pause, was echt lange gedauert wat, bis 20 Kinder auf 2 Toiletten gegangen sind. Währenddessen kam eine Familie aus meiner Kita, die dorthin einen familienausflug gemacht haben (20 km von der Kita entfernt) "mondenkind! Ich dachte, wir sehen Dich nie wieder"


    Und dann waren wir einige Stunden auf den Spielplatz, es war so toll. Die Horde hat sich verteilt und Ferien gehabt.


    Der Rückweg war noch mal mühsam, weil die Kinder erschöpft waren. Dafür sind einige in der Tram eingeschlafen.


    Und jetzt fahre ich zum nächsten Tag. Heute bekomme ich den Zugan zur digitalen Anwesenheitsliste, da muss ich mich einfuchsen. In der Kita hatten wir ne andere.

    Gestern der 1. Tag.


    Es war echt toll. Wild und so neu, aber echt großartig. Hier sind ja noch Ferien, Halbzeit erst, somit starte ich sanft mit Ferienspielen.

    Da ab August die neuen Erstklässler kommen können, war ich gestern nicht die Einzige, die ihren erst Tag hatte.

    So konnte ich genau mit diesem Satz an der Tür, das ein oder andere neu Kind trösten und motivieren mit mir zusammen den Raum zu erkunden.

    Und heute der erste Ausflug, bin gespannt.

    Die Kinder sind voll Zucker, habe total viel gespielt und gemalt und es gab wirklich sehr wenige Konflikte.

    Letztens in der S-Bahn.


    Eine kleine Gruppe weiblicher GenZler unterhalten sich:

    "Der Kalle hatte letztens ne Wette verloren und sollte Muttermilch trinken"

    "Immerhin gesunder als Kuhmilch"

    "Gibt ja auch Männer die die Milch ihrer Frau trinken."

    "Das ist nicht gut für das Baby, weil die Milch sich ja mit Mineralien und so an das Bsby anpasst"

    "Hä? Wie soll das denn gehen?"

    "Na durch die Nippel gibt es dann so Botenstoffe, und dann kriegt dann das arme Baby die falsche Milch"


    Ich habe dann später Gegoogelt, so ganz stimmt das nicht, was die jungen Frauen da erzählten, aber was ich so besonders finde:

    1. stillen als völlig normal zu besprechen- die GenZ muss oft erst gesagt bekommen, was für eine Errungenschaft sie von uns bekommen haben - unsere Mütter hatten extreme Tabuisierung erlebt.

    2. Kein "Kink-shaming" bezüglich. Muttermilch aus sexueller Lust trinken

    3. Kuhmilch und muttermilch vergleichen

    Ey, da finde ich den biologischen mumpitz fast vernachlässigbar.


    Umd S-Bahn Gespräche sind immer wieder gut

    Gestern wieder eine Erappe.

    Die Landschaft war die gleiche wie in der letzten Etappe, es war total schön dort, der Weg war easy. Wetter war herausfordernd mit 30 Grad und vertrocknet Flora.

    Ich war an der nordspitze des Weges und habe dann die Etappe beendet.


    Es sind noch ca 25 km , die ich laufe.....

    Ich muss das hier mal wieder hochholen..... dass da ein nickwechsel war, sollte niemanden stören....


    Ich bin bis letzten Sommer noch einige Etappen gelaufen...

    3 oder 4.


    Ich ärgere mich, dass ich das nicht weiter dokumentiert habe.

    Im letzten Sommer bin ich dann in Schönwalde, also am Spandauer Forst gelandet. Und ab da kommen jetzt sehr herausfordernde Etappen.

    Nach schönwalde fährt am Wochenende kein Bus - ich musste also zwangsläufig einen Urlaubstag einplanen und dementsprechend eine Tagestour. Außerdem habe ich echt Mühe mit meinem Knie - Etappen mehr als 7-8 Kilometer will ich vermeiden.


    Also letzten Woche dann die Etappe von schönwalde nach Niederneuendorf, sehr waldig, wenig geschichtliche Dokumentationen, dafür kann man den Grenzturm Niederneuendorf besichtigen, war sehr interessant. Ich war dann am Oder-Havel-Kanal nach ca. 6 Kilometern erschöpft und musste erst nochmal nen weiteren Kilometer zur nächsten Bushaltestelle laufen um dann zur sbahn zu fahren, die ganz am nördlichsten Stadtrand liegt und dann durfte ich bis ganz nach unten im Süden fahren....


    Heute dann die nächste Etappe.

    Das mit der Planung ist nicht mehr fand so einfach, weil das Kartenmaterial halt auf Radfahrer ausgelegt ist und veraltet.

    Ich habe es so gemacht, dass ich nach 5km aufm Handy die nächste Bushaltestelle gesucht habe.

    Die Etappe war wunderschön. Am Kanal lang und dann mitten durch den Wald.... habe Rehe gesehen und Wildschweine gehört. Wetter ist großartig. Mittagsschläfchen mache ich nicht mehr im Liegen irgendwo - da werde ich immer geweckt, ich möchte die Leute auch nicht immer in Sorge versetzen. In Bussen oder an Haltestellen stört das niemanden.

    Meine Etappe endete heute fast am nördlichsten Ende von Berlin, musste nochmal einen Kilometer zur Bushaltestelle laufen) die nächste Etappe umlaufe ich die Berliner Nordspitze .

    Und dann sind es gar nicht mehr so viele Etappen bis zum Ziel.


    Wild war ja folgende Rechnung: um 8 Uhr losgefahren, um 10:15 Uhr am Anfang der Etappe angekommen, um 12:30 Uhr Etappe beendet (habe ne halbe Stunde Rast gemacht) und um 15 Uhr zu Hause angekommen (gut ich war noch ne halbe Stunde am Bahnhof Gesundbrunnen, einen Kaffee trinken)

    Leute, berlin ist riesig

    Ich weiß, dass Islamismus nicht gleich Faschismus ist.


    Faschismus und Islamusmus haben aber in ihrer Methodik Kernelemente , die in der Tat gestern deutlich wurden (unter Maßgabe, dass der mutmaßliche Täter aus islamistischen Beweggründen gehandelt hat)

    Ich meine mit den kernelementen in der Methodik:

    Feindbild-Denken, Unterdrückung von Minderheiten, Ablehnung von Pluralismus, Gewalt zur Durchsetzung


    Und ich habe die Befürchtung, dass das Attentat von Rechten, also den wirklichen Faschisten, instrumentalisiert wird.


    Die Trauerveranstaltung war gut, traurig und auch kämpferisch. Gute Reden.

    Mir geht's ähnlich..... ich wollte schlafen, und wurde dann gegen elf von WA von lieben Menschen geweckt, die sich Sorgen um mich machen.


    Und der Nachrichtenticker machts auch nicht besser.


    Heute ist am Brandenburger Tor eine Trauerveranstaltung.


    Ich überlege, ob ich da hin gehe.

    Ich war am Freitag zum Demokratiefest des CSD, gestern zur Parade. Beide Male aus Motivation der Haltung und Sichtbarkeit. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das heute genauso wichtig ist

    Ich hatte vor Jahren Schmerzen am Knie. Konnte nicht gescheit laufen. War eine Woche krank geschrieben, war beim Orthopäden.

    Nach ner Woche war am Montag und Dienstag teamtag in der Kita... theoretisches arbeiten, mit viel Sitzen und keine Verantwortung für Kinder.

    Nach Absprache mit der Leitung habe ich da teilgenommen. Am Mittwoch dann wieder beim Arzt. Der hat ne Folgebescheinigung ausgestellt.

    Und somit war ich Montag und Dienstag krankgeschrieben rückwirkend, und war auf Arbeit.


    Das gab echt Ärger.... im öffentlichen Dienst.

    Was ich mich frage.....

    Können die Arbeitgeber wirklich dazu verpflichtet werden, ab dem ersten Tag ne AU einzusammeln?

    Und was ist mit Wochenenden?

    Und nochmal zu arbeiten trotz AU

    Ich habe mehrmals das versucht zu arbeiten, obwohl ne AU. Die jeweiligen Vorgesetzten haben jedesmal gesagt, daß darf ich nicht. Aus Arbeitsschutz und auch versicherungstechnisch.


    In meiner Branche ist es üblich, dass ich und Kolleginnen bei AU wegen Mobilität, dann "heimlich" zu Hause arbeiten, vor und Nachbereitung, berichte etc. Aber das darf weder groß kommuniziert noch irgendwie dokumentiert werden

    Weil hier öfter geschrieben wurd, dass man trotz AU schon früher arbeiten gehen Jannik, wenn nan wieder fit ist.....


    Bei all meinen Arbeitgebern und auch denen von keinem Mann geht das nicht.

    Wer krankgeschrieben ist, darf nicht arbeiten, auch zu Hause nicht. Ich müsste ne gesundschreibung bringen..... noch mehr Verwaltung für die Arztpraxis....

    Wenn ich ne Erkältung habe und mein doc in der akte nachschaut und sieht, ich bin Erzieherin, dann schreibt der mich sofort ne Woche krank. So ist auch die Erfahrung meiner Kolleginnen