Beiträge von Anaba

    Intelligenztest wäre auch meine Frage. Und was er selbst sagt, warum er in der Schule so agiert, wie er es tut. Kommt er tatsächlich mit dem Stoff mit und es ist die pure Langeweile? Gibt es sonstiges, sozial auffälliges Verhalten außerhalb der Lernsituation?

    Fiawin : Leider letztens erst wieder in einer Impfdiskussion das unsägliche Argument "Autismus" gehabt. Damit habe ich mich aufgrund familiären Hintergrundes auseinandergesetzt und werde mittlerweile stellvertretendwütend (wie die Betroffenen in der angeheirateten Familie ebenfalls).


    Die "konkreten" Gründe waren neben dem Autismusargument eher naja und für mich als Impfkritikerin, die ich diese Dreifachzwangsimpfung aus den von Dir genannten Gründen und noch ein paar mehr seeeehr falsch finde, nicht wirklich griffig und nachvollziehbar.

    Mit (innerer) Übersetzung, weil ich mich mit den Argumenten auseinandergesetzt habe konnte ich verstehen was hinter den Naja-Gründen wahrscheinlich steckte. Aber ein konkretes Argument würde ich "Gift ins Kind pumpen" nun nicht nennen. Das war jedoch das, was hängen geblieben ist. Es war auch neben diesen zwei Sachen eine Diskussion, die mir keine neuen Erkenntnisse brachte. Und was blieb war, dass diese Eltern für ihre Kinder Masern völlig OK fanden (weil sie selbst es relativ easy durchgemacht haben), aber was das für das eventuell nicht impfen könnende Umfeld bedeutet war tatsächlich kein Thema. Und das ist ja das, was Schoko gerade ansprach.

    Es bleibt da auch tatsächlich ein Dilemma, wie sehr bin ich meinem Umfeld gegenüber verantwortlich, dass ich mein Kind etwas aussetze, was ich als potentiell gefährlicher, als die Krankheit sehe?


    Edit: Ich meine damit ausdrücklich NICHT bereits entstandene Impfreaktionen, die über das Maß hinaus gehen oder gar Impfschäden! Vor allem bei letzterem ist man ja auch bei Impfpflicht befreit. Schwierig bleibt natürlich, wenn der Impfschaden nicht anerkannt ist UND man keinen Arzt hat, der einen beim Nicht-Weiter-Impfen unterstützt.
    Das waren alles Leute (u.a. kam das Autismusargument von einer Hebamme #hmpf), die ihre Kinder gar nicht erst geimpft hatten.

    Ich wünschte wir wären in einer Gesellschaft in der das Versorgen von Kindern, alten und kranken Menschen nicht mehr als originäre Aufgabe der Frauen betrachtet würde, ich wahr zu behaupten, dass das auch Auswirkung auf die Bezahlung des Selben hätte.

    man könnte das aber auch anders sehen....

    Die Frau wählt das zu Hause bleiben wegen der Kinder, die werden groß also ist die Kapazität da um beide Elternpaare zu versorgen.

    Frau könnte ja auch nein sagen.

    Oder jemanden bezahlen. Sprich mehr Nachfrage, d.h. höhere Löhne.

    Nun ja, dann holen wir uns die Leute eben aus dem Ausland. Passiert doch gerade. Wir haben massiven Pfleger/innenmangel und, was passiert: Lasst uns die (häufig Frauen) billig aus Bulgarien, Polen, usw. oder aktuell wie Herr Spahn möchte, das Personal aus dem Mexico (oder wo war das?) holen.
    Wir haben zu wenige Erzieher_innen? Kein Problem, lasst uns Schlecker-Frauen in wenigen Monaten umschulen (hat ja keinen Grund, dass die Erzieher_innen-Ausbildung 4 bis 5 Jahre(!) dauert!

    Niemals, nie, nicht kommt man bei sozialen Berufen auf die Idee die Löhne zu erhöhen, die Arbeitsbedingungen angemessen zu gestalten (siehe Hebammen), damit die überwiegend Frauen sich vielleicht doch entscheiden können weiter in ihrem erlernten Beruf zu bleiben. Immer wird mit Angebot und Nachfrage argumentiert, aber bei Frauenberufen gilt das noch weniger, als sonst schon im Kapitalismus #motz#motz#motz

    Aber wehe das Automobilherstellungslaufband steht still. Ist ja viel wichtiger, als ein verschmutzter Hintern #sauer

    Immerhin mal thematisiert, dass Frauenhass ein Thema des rechten Spektrums ist. Irgendwie geht das sonst in den Mainstream-Medien erschreckend unter. Auch nach Halle war der Täter in den Nachrichten auf einmal nur noch Antisemit und Rassist aufgrund der Opfer, obwohl im Satz vorher der Antifeminismus thematisiert war UND auch eine Frau umgebracht worden war.


    Rechtsextremismus - Feminismus als Feindbild


    Zitat:

    Frauen, Ausländer, Juden als Sündenböcke

    Der Berliner Rechtsextremismusforscher und Experte für Gender Studies Andreas Hechler sieht in diesen abgeschotteten Räumen eine große Gefahr. "In einem nennenswerten Ausmaß gibt es junge, heterosexuelle Männer, die der Ansicht sind, ihnen stünde etwas zu - etwa eine Freundin -, und die sich benachteiligt fühlen."

    Diese kämen dort in bestimmte Kreise, die ihnen sagten: "Ja genau, Schuld daran ist der Feminismus", sagt Hechler. Zugleich beobachtet er in diesen Foren auch einen sehr starken Rassismus. "Da wird geschrieben: Ja, du hast nicht nur keine Freundin, dein Leben sieht auch sonst nicht so gut aus. Schuld daran sind die Ausländer, Schuld daran sind Juden, die das alles irgendwie orchestrieren und managen." Nach und nach bilde sich so ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild heraus

    Die Logik der "unzufriedenen weißen Männer"

    Der Hass auf Frauen wirkt demnach also wie eine Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus, in diese Welt der Verschwörungen. Der Frust, keine Freundin zu haben, hat auch den Täter von Halle geprägt - und offenbar radikalisiert.

    Bei seiner Vernehmung beklagte er, dass Männer wie er auch deshalb keine Frau abbekämen, weil Ausländer sie ihm wegnehmen. Er sei ein "unzufriedener weißer Mann", gab er zu Protokoll. Er war sozial isoliert, oft tagelang im Netz abgetaucht. "Man sollte auch von antifeministischem Terror sprechen", sagt Hechler. Das werde in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen.


    (unterstrichen und fettdruck von mir)

    Mal ganz blöd.....wie wäre es denn, wenn wir die Zeit einfach einmalig 30 Minuten verschieben?

    Ich bin allerdings gerade unsicher, ob das gerade ein saudämlicher Gedanke ist oder ein think-outside-the-Box-Moment. Uhrzeit für mich sowieso ein von Menschen irgendwann mal festgelegtes Konstrukt und damit nichts endgültig Fixes, so dass eine einmalige Verschiebung um 30 Minuten für Europa eben so wäre. Wobei das natürlich für weltweite Terminabsprachen eventuell schwierig ist, aber im Zeitalter der Digitalisierung zumindest überdenkenswert?

    Nicht Genderkacke, aber ein weiteres Puzzlesteinchen, was deutlich macht, warum wir Frauen heute noch stehen wo wir stehen (nämlich weit ab der Gleichberechtigung).

    Die Frauen hinter dem Periodensystem


    Zitat

    Lang ist die Liste der Frauen, die das Periodensystem vervollständigt und wichtige Eigenschaften über chemische Elemente entdeckt haben, nicht. „Das hat natürlich damit zu tun, dass Frauen in Europa erst sehr spät zum Studium der Chemie und Physik zugelassen wurden. In Österreich ganz besonders“, erklärte der Wiener Chemiker und Historiker Rudolf Werner Soukup.


    Nach dem Studium wurden viele, wenn überhaupt, nur als wissenschaftliche Hilfskräfte angestellt, oftmals ohne Bezahlung. „Die normale wissenschaftliche Karriere war für Frauen nicht zugänglich. Wollte sich eine habilitieren, ist das sofort unterbunden worden. Ein Argument war, dass sie die Bedingungen für eine Habilitation nicht erfüllen würden. Die Arbeiten, die ich gelesen habe, entsprachen aber etwa dem, was damals üblicher Standard war“, erklärte der Chemiker. Trotz dieser Hindernisse gelang es einigen Frauen, neue Elemente zu entdecken und elementare Gesetzmäßigkeiten zu entschlüsseln. Ein paar seien hier nun kurz anlässlich des Jahres des Periodensystems vorgestellt.

    Sollte er nicht die nächste Einladung knicken können müssen? #flop

    Ich hoffe mal, dass das nur der Sprachlosigkeit Deiner Familie zu verdanken ist, sie aber insgeheim froh waren, dass jemand sich dagegen gestellt hat.

    Das/Ein Problem ist, dass rechte Netzwerke so häufig behaupten sie, aka FfF würde vorschreiben und verbieten und dies fleißig verbreiten, weil sie so gut vernetzt sind. Das wird so intensiv geteilt, dass es total schwer ist das zu trennen von dem, was FfF wirklich fordert (=Abkehr vom "weiter so" und hören auf die Wissenschaftler=Fachmenschen)

    Spannend dazu auch der Zusammenhang zwischen rechtem Frauenhass und Klimawandelleugnern

    Als Frau muss man theoretisch, egal wie uneinverstanden man mit der Politik ist, AfD und co meiden wie der Teufel das Weihwasser. Denn mit Rechten an der Macht kann es für uns Frauen nur wieder noch schlimmer werden. Als Objekt benutzt, gerne ("unsere" Frauen werden von "denen" angetatscht"), aber nur so lange es nutzt.....

    Konnte er Dir neben dem Rundmachen wenigstens helfen? Und wie geht es Dir jetzt?

    Manchmal glaube ich, dass es für Dich echt hilfreich wäre zu solchen Terminen jemanden unbeteiligtes (sprich, nicht Tochter oder Mann) mitzunehmen, der Dich schützt vor solchen idiotischen Sprüchen. Die dann für Dich aufstehen und einstehen kann, damit die Ursachen nicht vor lauter "versteh ich nicht, also ist die Patientin falsch" übersehen werden.

    Wenn einmal so viel schief gelaufen ist, wie es bei Dir der Fall ist und so viele körperliche Symptome zusammen kommen, neigen manche Ärzt*innen leider dazu, die Patientin nicht mehr ernst zu nehmen. Da kann dann jemand der mit Dir gemeinsam versucht einen Überblick zu kriegen und das für den/die Ärzt*in sortieren kann und vor allem STOP sagt, wenn das Gegenüber unverschämt wird oder auf dem falschen Gleis unterwegs ist, echt hilfreich sein.

    Zu der Zeit: Das macht ja ein Stück weit Fridays for Future aus. Es geht darum zu streiken, sprich, den normalen Alltag hinten an zu stellen, weil es den, wenn es keine (Klima-)Zukunft gibt, schlicht nicht mehr gibt. Hätte sich Greta einmal die Woche nachmittags/während sie schulfrei hattte vor's Parlament gesetzt und es ihr andere Schüler_innen nach gemacht, hätte es kein Schwein interessiert. Gerade das eigenmächtige Aussetzen der Schulpflicht, plus die immer größer werdende Anzahl an Kids, die sich Greta angeschlossen hatten, war ja DAS Thema in der Presse, bevor die Inhalte endlich mal thematisiert wurden. Von daher ist es aus meiner Sicht nur folgerichtig, dies auch dann weiter zu verfolgen, wenn die Erwachsenen ins Boot geholt werden sollen.

    Zu Grundschulkindern: Ich würde mein Kind abholen. Idealerweise mit Erklärung, dass das Kind FFF unterstützt und für seine Zukunft streiken möchte und ich dies für wichtig und richtig halte und es deshalb in seinem Tun unterstütze und von der Schule befreie. Im Zweifelsfall hat das Kind dort unentschuldigte Fehlstunden, was für mich wiederum völlig OK wäre, denn manche Schulleiter_innen gehen so mit FFF um.

    Ich hatte, aufgrund von bestehenden, leider weiterhin unerfüllten, Kinderwunsch eine Konisation, wo so wenig wie nötig abgenommen wurde. Das war überhaupt kein Problem.


    Die Sexualität hat sich nach dem verheilen bei mir nicht geändert. Zwar ein kleiner Kegel, aber vielleicht hilft auch diese Rückmeldung ein wenig?

    Kennst Du das oder das inhaltlich schon für Deine Linkshändertochter? Oder eine Schreibunterlage? Achtet die Lehrerin darauf, dass Deine Tochter in der Schule links sitzt, so dass sich die Kinder beim Schreiben nicht ins Gehege kommen?

    Mehrere Freundinnen haben bis heute als Linkshänderinnen so ihre Schwierigkeiten, weil sie sich intuitiv an die Rechtshänderwelt angepasst haben ohne zu wissen, dass es Besonderheiten gibt, auf die sie achten sollten.

    Bei begleitetem fahren darf man keinen Punkt haben.


    Grad heute hat es meinen Mann erwischt, mal sehen ob es für einen Monat Radfahrern reicht *ironie*


    Und da haben wir uns unterhalten wenn es meinem Sohn passieren würde, würde ich es bis zu einem gewissen Maß auf mich nehmen damit er keine nachschulung machen muss ( also bei kleineren Verstößen, wenn also nur eine Zahlungsaufforderung kommt, und da alle Autos eh auf mich angemeldet sind würde es eh zu mir kommen- bei gröberen Verstößen nicht da er es dann eben dadurch lernen muss

    Ähm, wieso würdest Du das auf Dich nehmen? Das finde ich total schräg.

    Gerade bei Fahranfängern ist es MIR wichtig, dass er oder sie lernt sich LANGSAM an die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten heran zu tasten. Eben weil das Auto auch eine Waffe sein kann und dementsprechend umsichtig gehändelt werden muss. Der Umgang damit muss gelernt werden. Wenn ich schon x-tausend Kilometer und viele verschiedene Situationen gemeistert habe, kann ich die Gesamtsituation und das Fahrverhalten besser einschätzen und trotzdem das Knöllchen zu recht zahlen.


    Wenn es bei einem Fahranfänger so viel Fehlverhalten ist, dass eine Nachschulung nötig wäre, wäre es mir also wichtig, dass die Konsequenzen getragen werden. Alles andere wäre irgendwie so, als würde ich kleiner Stürze beim Laufen lernen immer verhindern und auffangen, aber wenn das Kind so richtig übermütig wird, weil es ja nie fällt (was ich anerzogen habe), zulassen, dass es böse stürzt.

    Deine Logik erschließt sich mir also so gar nicht. #weissnicht