Beiträge von Anaba

    Sehr gut angekommen ist bei einer 11jährigen der Aufruf im Freundeskreis ihr Geburtstagskarten zu schicken. Es ist wohl so viel zusammen gekommen, dass der Briefträger ziemlich beeindruckt war. Falls der eigene oder angrenzende (so war es im genannten Fall) klein ist, könnte man auch um Rabenpost bitten :)

    Ich werfe noch das kooperative Spiel Max, der Kater ins Rennen.

    Stone Age Junior würde ich eher etwas später spielen - es sei denn, das Kind wächst in einer Vielspielerfamilie mit eher komplexeren Spielen auf. Fünf ist da eine recht realistischen Empfehlung.

    Ich schau nachher mal in den Schrank. In welche Richtung spielt Ihr denn gerne? Eher Memory, eher (Vor-)Strategie, Bewegung, hektisch oder ruhig?

    Spiele an die Spielenden anzupassen ist ein wirklich toller Tip. Früher war ich da so gar nicht kreativ, weil Regeln ja Regeln sind und "man" das so macht #rolleyes. Aber seit ich viele Spiele und auch abseits des Mainstreamsangebots spiele, wurden die Varianten mehr und mehr. Wir passen die Regeln durchaus auch unter den Erwachsenen an. Wenn eine immer mit 20 Punkten Abstand bei einem Spiel gewinnt, weil sie die Art zu Denken eben verdammt gut drauf hat, dann kriegt sie eben ein Handycap oder wir einen Vorsprung - dann wird es für alle Beteiligten wieder spannend.

    In einer Spielregel stand sogar mal: "Es ist Ihr Spiel - spielen Sie doch so, wie es Ihnen Spaß macht!" #banane Dann gehen auch viele, sehr tolle Erwachsenenspiele schon.

    Ganz anderes Thema, weiß jemand, wie der Begriff „Bauherren“ gendergerecht ausgedrückt werden könnte?


    Der Begriff InvestorInnen/Investierende ist ausdrücklich nicht gewünscht.

    übliche Begriffe --------------------------------- gendergerechte Alternativen

    Bauherr -------------------------------------------- den Bau in Auftrag gebende Person

    Bauherren ---------------------------------------- Bauverantwortliche; den Bau in Auftrag gebende Personen

    ... Angebot für private Bauherren -------- ...Angebot für privat Bauende


    aus: https://geschicktgendern.de/

    Nochmals zu den Berufsbezeichnungen, weil ich da ständig drüber stolpere und das ja alles nicht so einfach ist. Ich bin ja Bauer (Betriebsleiterin), also nicht die Bäuerin (das bin ich auch, aber in meiner Freizeit) und werde dann immer angepflaumt, das das gendermässig ja gar nicht geht. Seit Herbst bezeichne ich mich jetzt als "die Bauer". ...oder habt ihr bessere Ideen?

    Ich würde entweder Bauerin (also ohne äu) oder "Betriebsleiterin auf dem Bau" nutzen um mich von der Landwirtschaft abzugrenzen.

    Ich kann es in so fern nachvollziehen, als dass es einen echt zerfleischt (, bzw. zerfleischen kann), wenn man die (häufig extremen, Existenz- und Persönlichkeitszerstörenden) Folgen der Taten eventuell gar tagtäglich erlebt und dabei permanent die feinen Herren in ihren Anzügen in gehobenen Positionen vor Augen geführt bekommt, die ihr Leben leben und überhaupt keinen Schaden zu nehmen scheinen.

    Wenn dieses, wie MMC richtig feststellte System mit "Rechtsstaatlichkeit am Arsch. Wenn es Sexualstraftäter betrifft ist Rechtsstaatlichkeit ein nichtfunktionierendes Prinzip wenn es gepaarr mit Partriarchat und gesellschaftlocher Misogynie ist." jemanden betrifft, wo dann laut "free xy" geschrien wird, dann kann einen da schon einmal die Wut überkommen, auch wenn man die anderen Aspekte die hier beschrieben werden (Folter) nicht gut heißt.


    Grundsätzlich glaube ich auch, dass es eine echte Rechtsstaatlichkeit bezüglich Sexualisierter Gewalt in diesem täterdurchtränkten, nie überarbeiteten Patriarchatssystem mit seiner Misogynie nur sehr, sehr, sehr, sehr schwer und mit viel Glück geben kann. Wobei das Glück ja die Rechtsstaatlichkeit wieder aushebelt, denn sowohl Opfer wie auch Täter haben einen fairen Prozess verdient. Nur leider finden die momentan nur sehr, sehr selten statt, weil viel Traumafachwissen schlicht nicht anerkannt ist und zum Wohle des Täters interpretiert wird.

    Ich habe MMC extra nur in "" zitiert, weil sie ja nicht mehr her gerufen werden mag.


    Aber genug des OT

    Ich finde es immer wieder ätzend, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Kinder immer dann besonders schlimm sind, wenn sie politisch genutzt werden können. Das finde ich tatsächlich verachtenswert, denn wäre Herr Assange nicht Herr Assange befürchte ich, dass es kein Schwein interessiert hätte und es auf jeden Fall nicht derartige Folgen nach sich gezogen hätte (ähnlich sehe ich Silvester `16).

    Hatten nicht die Schweden ein neutrales Geschlecht eingeführt? Wie hat sich das Sprachgefühl denn dort entwickelt? Und wurden diese Formen gesellschaftlich angenommen oder blieben sie in einer Filterblase hängen?

    Ich kann mir vorstellen, dass es vielen, die bisher mit Gender* und _ und Binnen-I Probleme/Unbehagen oder Sperrigkeitsgefühl hatten so geht wie mir. Ich habe das genutzt, weil ich es wichtig fand, aber der : fühlt sich total stimmig und gut und richtig an. Total toll umzusetzen und drückt aus, was ich will: Sichtbarwerdung!

    Dass er dazu noch Barrierefreiheit unterstützt ist doppelt gut! Ich bin gespannt, ob sich im Laufe der Zeit sinnvolle kritische Stimmen melden (wie ja z.B. auch beim von mir lange genutzen Binnen-I, weshalb ich zum _ gewechselt war). Mir fällt momenten keine sinnvolle ein.