Beiträge von Anaba

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    Viper11 nee, die Apps sind mittlerweile sehr durchdrungen von InApp-Käufen und zwar unabhängig von der Plattform. Apple ist da nicht besser. MIt einem alten Handy sind die Spiele dann schlicht nicht installierbar, was das Problem dann nur nach noch weiter vorne schiebt, aber nicht verhindert.

    Und das hängt definitiv am Geschlecht - oder haltet Ihr es für Zufall, dass dies insbesondere in "Frauenberufen" der Fall ist. Frau macht sowas doch gerne und freiwillig und ist allein schon durchs helfen erfüllt genug. Da reicht Applaus und "Liebe" (also dass, was der Sender für Liebe hält)

    Ich hab nochwas nacheditiert #pfeif

    Was glaubst Du wie lang mein Mann und ich hin und her überlegt haben um aus dieser Selbstverständlichkeit raus zu kommen. Und auch wie sehr ich damit gehadert habe, dass mein Nachname tatsächlich schlicht schöner ist (ein Tier vs. Allerweltsmüller der Region), weil ich gerade als Feministin Angst hatte, dass das als "unter meiner Fittiche stehen" interpretiert wird. Durch Gespräche habe ich im Freundeskreis durchaus die Augen für diese "Selbstverständlichkeit" geöffnet und mir war es (mehr als meinem Mann) ein Bedürfniss da unseren gemeinsamen Prozess sehr transparent zu machen.

    Genau was Susan sagt.
    Es ist natürlich eine urgeigene Entscheidung, die für dieses Paar passen muss. Und ich kann auch MIT der gesellschaftlichen Prägung zu dem Ergebnis kommen es so zu leben, wie es gesellschaftlich "vorgegeben" ist. Aber es ist einfach sehr auffällig, dass der Grund, warum die Mutter zuhause bleibt/"bleiben muss" (sie verdient weniger), in Familien, wo die Frau mehr verdient überproportional häufig nicht dazu führt, dass der Mann zuhause bleibt und noch Gründe gesucht und gefunden werden, warum das nicht geht (meistens nennen sie nicht den Penis als Grund, sondern eher sowas wie "er ist so wichtig" oder "keiner macht das, dann hat er Nachteile im Beruf").
    Das Gleiche erlebe ich bei der Annahme des Nachnamens. Viele meiner Generation haben sich keine Gedanken gemacht oder nennen als Grund "sein Name war schöner" oder "wir haben gewürfelt". Da dies aber bei 90(?)% der Paare so zu sein scheint, muss da etwas anderes, unbewusstes mitspielen.
    Wenn ich darauf aufmerksam mache, geht es mir lediglich darum aufzuzeigen, dass die Entscheidung nicht unbedingt so "selbstgetroffen" ist, wie man meint und man vielleicht nochmal mit einem zusätzlichen, gesellschaftlich-feministischen Blickwinkel überlegen könnte. Einfach auch um wirklich frei zu werden in seiner Entscheidung.


    Edit: Zumal ich da auch sehr die Männer in der Pflicht sehe, ihr Leben mit Kindern zu erobern und sich zu holen, anstatt Beziehungsgestaltung alleinig der Frau zu überantworten. Mein persönliches Ideal mit Kindern wäre so höchstens 1 1/2 Stellen. Dafür muss jedoch auch die Frau auf 3/4 Kind verzichten, um dem Mann sein 3/4 zu ermöglichen. Da spielen viele, erlernte und vorgelebte "Idealvorstellungen" aka Prägung rein, gegen die man sich häufig bewusst entscheiden muss.

    Aber diese Geldprobleme spielen doch bei den Leuten, bei denen es um Karriere geht nicht wirklich eine Rolle? Also wer bei Siemens ins höhere Management aufsteigen will macht das wahrscheinlich nicht, weil sie erst dann in der Lage ist, ihre Familie zu ernähren, sondern weil sie den Job machen möchte.

    Die schrauben einfach ihre Ansprüche hoch und *zack* reicht das Geld auch nicht mehr...

    Aber spannenderweise nur wenn der Mann der besser verdienende ist. Wenn die Frau das ist, werden dennoch Argumente gefunden, warum denn die Frau zuhause bleiben muss (obwohl es vorher immer anders abgesprochen war) und dann kann auch "nur" ein Jahr zuhause geblieben werden, weil das Geld ja sonst nicht reicht. Wenn man da auf gesellschaftlich wirkende Mechanismen hinweist, ist man ebenso "böse", wie wenn man auf die "Zufälligkeit" der schöneren, männlichen Nachnamen hinweist. #weissnicht

    Bei Bacharach muss ich direkt an die Jugendherberge in unendlich weiter Höhe (zumindest mit Gepäck und untrainiert) denken #ja, aber dass dort auch den Raben gehuldigt wird? Großartig! #applaus#super#applaus

    Was genau willst Du thematisieren, außer, dass Frauen im Namen der Religion bei Extremisten auch heute immer wieder unterdrückt und zurück gedrängt werden sollen? (by the way: bei allen extremen Strömungen aller Religionen steht Frau kleinmachen ganz oben)

    Selbst die normalen Bretter für das IVAR waren letztens ausverkauft. Ebenso wie die großen Seitenteilen. Normalerweise ist beides immer Palettenweise vor Ort.

    Die Seitenteile habe ich dann am nächsten Tag im IKEA zwei Orte weiter geholt (gab es nur in einem von fünfen im erweiterten Umkreis) und die Bretter glücklicherweise gebraucht bekommen, da es die ausschließlich in Berlin gab. Bestellbar waren sie auch nicht.

    Aber klar. Wenn jetzt alle erzwungenermaßen Zeit zuhause verbringen, dann kommen die auf die gleiche Idee wie wir: Zimmer umgestalten, damit das Homeoffice weniger störend ist und/oder lange geschobene Projekte des Umräumens endlich umzusetzen.

    Wer den Fehler macht die Kommentare zu lesen weiß auch direkt woran das Ergebnis liest. Die Leute sind ja befragt worden und waren a) in der Mehrheit Menschen mit Migrationshintergrund und nur wenige Polizisten und b) wurde ja gar nicht überprüft, ob die die Wahrheit sagen #yoga

    Ängste sind schwierig. Einerseits unterstütz man sie, indem man zu sehr rumhampelt, andererseits auch, wenn man überrumpelt. #weissnicht


    Ich würde eine Kombi fahren. Einmal Aufklärung warum das nötig ist und was genau passieren wird. Wie groß der Wahrscheinliche Schmerzanteil ist, dass es möglichkeiten gibt diesen kleiner sein zu lassen (Ablenkung und Entspannung sind Punkte die helfen). Auch darüber unterhalten, was dem Kind helfen kann und wie es gemacht werden soll (eher morgens, eher nachmittags, auf dem Schoß, im Liegen usw.), aber gleichzeitig die innere Haltung haben, dass das OB nicht diskutiert wird. Da kann durchaus auch Bestechung ein Wie-Punkt sein. Durchaus auch Situationen durchgehen, wo das Kind dachte es schafft das nicht/Angst hatte und hinterher sehr stolz oder froh war es geschafft zu haben. Damit das Kind daran ankern kann. Und dann, wenn ich und das Kind bereit sind "einfach tun". Und hinterher darüber reden. Denn Ängste werden größer je mehr man sie meidet.

    Bei derart heftigen Symtpomen oder wenn ich nicht genügend innere Sicherheit hätte (und damit genügend Ruhe auststrahlen könnte) würde ich wohl noch jemand professionelles darauf schauen lassen (Kd-Psychologin, die auf Angst spezialisiert ist), aber grundsätzlich werden Ängst nur kleiner, indem man sich desensibilisiert. Also "einfach" tut. (Spricht die Frau, die Jahrelang nur in der Vermeidung und Angst steckte #angst)

    Das Frauenstimmrecht in der Schweiz (Stimm- und Wahlrecht) wurde durch eine eidgenössische Abstimmung am 7. Februar 1971 eingeführt. (Wikipedia)

    Edit: Noch schlimmer. 1990 #stumm

    Bis zur Einführung des Frauenstimmrechts in allen Kantonen vergingen allerdings noch weitere 20 Jahre: Am 27. November 1990 gab das Bundesgericht einer Klage von Frauen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden Recht und bestätigte damit die Verfassungswidrigkeit der Innerrhoder Kantonsverfassung in diesem Punkt.[1] So führte Appenzell Innerrhoden als letzter Kanton das Stimmrecht für Frauen auf kantonaler Ebene ein, entgegen einem Mehrheitsentscheid der Männer an der Landsgemeinde am 29. April 1990. (immer noch Wiki)