Beiträge von Anaba

    Also ich hab diese Distanzierung von den ersten Folgen (die in erster Linie im Kopf der Kritiker geblieben waren) vor mehr als 10 Jahren mitbekommen. Eventuell 15? Und auch dass die Sendung sich nach der ersten Staffel enorm geändert hat und wie schon geschrieben Bedürfnisorientierung im Mittelpunkt stand mit viel Respekt für die Leistung die Eltern und Kinder tagtäglich hin kriegen, aber auch klarer Benennung von NoGo's.


    Das Thema Bloßstellung hat sie auch irgendwann mal in einem Interview begründet.
    Aus dem Kopf wiedergegeben: Die Familien in die sie gekommen ist hatten tagtäglich eine Hölle. Über Jahre. Sie hatte mit dem Stab an Mitarbeitern von RTL (Psychologen, andere Pädagogen) die Chance derartig intensiv in den Familien zu arbeiten (die auch alle sehr offen für die Arbeit waren - haben sie (=die Eltern) sich ja freiwillig gemeldet), die sie anders nie bekommen hätte. Die waren zwei Wochen am Stück(?) in einer Familie und haben auch mit den Jugendämtern Hilfen für danach in die Wege geleitet. Auch sah sei die Möglichkeit die Gesellschaft dafür zu öffnen sich in der Kindererziehung Unterstützung zu holen, wenn Gewalt als einziges Mittel gelebt wird. Dass der Gang zum Jugendamt oder der Erziehungsberatungsstelle etwas nötiges und Normales ist. Die Kinder waren NIE schuld und auch die bei den Eltern wurde deutlich, dass sie Opfer ihrer Umstände und eigenen Erziehung waren. Sie sah damals die Bloßstellung der Kinder gegen die Chancen die die Arbeit mit der Familie und damit Verbesserung für das Leben des Kindes langfristig mit sich brachte als geringer an. Einige Male wurde auch abgebrochen und eine Inobhutnahme in die Wege geleitet, weil klar war, dass nicht geholfen werden kann.

    Und nein, ich bin kein "Fan" von ihr, habe mich nur damals intensiv damit auseinandergesetzt, weil ich eben irgendwann zufällig wieder rein geschaltet hatte und sie so völlig anders arbeitete und ich verstehen wollte, warum mein Eindruck (erste drei Sendungen) so verurteilend ist während mir das, was ich sah gefiel und Worte für das gab, was ich in meiner Arbeit lebte. Wie das passen kann. Deshalb die Recherche damals. Der Prozess den sie beschrieb, hörte sich stimmig an. Das war schon weit bevor Bedürfnisorienterung (auch in den pädagogischen Einrichtungen in denen ich arbeitete) überhaupt ein Thema war. Geschweige denn in "Eltern", "Familie und co" usw.

    Pamela In den ersten Sendungen war das so. Irgendwann hat sie mal erzählt, das RTL das so gefordert hat, weil die Orignal-Nanny (England? USA? Australien?) so gearbeitet hat. Je länger sie die Sendung machte, um so mehr ist sie in Richtung Bedürfnisorientierung, Empathie bei den Eltern wecken, Therapie der Eltern um den Nöten der Kinder zu begegnen, Beziehung vor Erziehung usw. gegangen. Sie ist auch (nach der Sendung) auf einigen Unerzogen-Tagungen gewesen und ist schon lange für die Abschaffung von Strafen und gibt Beispiele über die Möglichkeiten der Umsetzung.
    Von daher: Ja, Du hast da was nicht mitbekommen ;)

    Ich konnte am Wochenende meinem Liebsten deutlich machen warum ich mich über Genderkacke so ärgere.

    Beide etwas beleibter und auf einer unbekannten Achterbahn. Bei dieser musste man sich mit einem Bauchgurt anschnallen. Beide hatten wir Probleme, obwohl das Teil knapp, aber lang genug war. Bei ihm wurde der kommentarlos geschlossen, bei mir kam, allerdings von einem anderen Mitarbeiter, der Spruch "Frauen und Technik".

    Da hat er das erste Mal bewusst die Ungleichbehandlung mit gekriegt.

    Warum Reiten nicht "männlich" sein soll, ist mir eh schleierhaft. Weiß jemand, warum das in unserem Kulturkreis so ist?

    Soweit ich weiß war das Reiten "männlich" bis es motorisierte Wagen gab. Ab da wurde der soziale Aspekt des Reitens hervorgehoben und "ein Mädchending". Die mehr PS waren dann den Jungen vorbehalten. Auch spannend ist in dem Zusammenhang, die Umdeutung: Bei Jungen war es das große, starke Pferd warum geritten wurde, bei Mädchen die Interaktion mit dem Tier und das Tier als Beschützer.

    Ich weiß leider die Quelle nicht mehr.

    Ich finde es tatsächlich schade, dass es nur "männliche" Probandennamen gab. Sehr interessant fände ich tatsächlich wie die Vorurteile bei Ayse und Mia daneben aussehen.

    Und: Die Vorurteile gegen "Türken" (werden ja verschiedenste Menschen in diese Schublade gepackt :( ) liegen mMn durchaus auch mit an Vorurteilen gegen bildungsferne Eltern/Kindern (aka Kevin, Jaqueline-Chantal). Da wir viele Gastarbeiter hatten, die für einfache Tätigkeiten gebraucht wurden ist die Bildungsferne mit an der staatlichen Zugehörigkeit festgemacht worden. Seit 9/11 haben die es vielfach schwerer, weil die Vorurteile und Angriffe aufgrund von Religionszugehörigkeit noch oben drauf kommen

    Dieser Artikel hat heute morgen meinen Blutdruck enorm in die Höhe gepuscht.

    Angefangen bei der Überschrift (Was wollen Frauen denn noch? - mit dem Hinweis innerhalb des Textes(!), dass es dieses Argument schon immer gab), über Zahlen die Folgen, die einfach zeigen, dass Gleichberechtigung eben NICHT erreicht ist und einzelne Frauen die es in Spitzenpositionen geschafft haben werden hervor gehoben. Beim Zitat: "Es ist schlicht „nur die Hälfte der Macht, eine faire und gleichwertige Bezahlung und ein gewaltfreies Leben ohne sexuelle Übergriffe“, beantwortet die Grüne Gallina abschließend die Frage, was Frauen noch wollen." (hier musste ich an ein Kuchenbeispiel denken. Wie Unverschämt, dass Frauen, die mehr als die Hälfte der Gäste ausmachen, tatsächlich 50% des Kuchens wollen!!!).
    Beim Abschlussatz hätte ich k****n können:
    "Es ist also noch nicht genug, darin sind sich Hamburgs Spitzenpolitikerinnen parteiübergreifend einig. Vielleicht hilft ihnen beim letzten Schritt, weitere Frauen zu stärken, mehr Gelassenheit statt Kampf. Die britische Schriftstellerin Mary Wollstonecraft, sie lebte im 18.Jahrhundert, sagte: „Ich wünsche mir nicht, dass Frauen Macht über Männer haben, sondern über sich selbst.“

    Wieso verdammt noch eins fällt den Leuten nicht auf, dass, wenn Frauen FÜNFZIG!!! Prozent Macht fordern, diese nicht Macht über Männer haben wollen, sondern schlicht Macht über sich selbst!!!!! #hammer#stirn#yoga Sollen diese nervigen, renitenten Frauen sollen doch gefälligst wieder ruhig sein und sich mit ihrem kleinen Stückchen Kuchen (das sie sich auch erkämpft haben!) zufrieden geben #kreischen#stumm:stupid::stupid::stupid::stupid::stupid::stupid: Hätten die Frauen das nach (zeitlich) diseser Wollstonecraft auch getan, gäbe es bis heute kein Wahlrecht, keine Ärztinnen und die armen Abiturienten müssten wenigstens nicht mit den Abiturientinnen konkurrieren, um dann an den besseren vorbei befördert zu werden.
    Und nein, bloß nicht die Kommentare lesen (oder sich anmelden und eine vernünftige Meinung da lassen).

    Der ganze Text ist doch voll tendenziös oder überlese ich vor lauter Wut den Sarkasmus? (bitte, bitte, bitte #flehan#flehan#flehan)

    Ich habe mir letztens den Geratherm Ovu Control bestellt. Mit den Ovus komme ich nicht klar, bzw. bin selbst zu wenig hinterher oder es fällt mir immer dann ein, wenn ich gerade nicht auf Toilette kann oder schon war #rolleyes. Speicheltest geht da hoffe ich einfacher.

    Dann ist ihr Wissen im Enteffekt persönliche Meinung, bzw. Laienwissen.

    Ich würde mich da eher auf die Fachleute verlassen. Insbesondere auf die, die mich von Innen gesehen haben :D#zwinker

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser Shitstorm NICHT eingerechnet war. Einfach weil es bis vor kurzem noch total in Ordnung war Frauen derartig zu verunglimpfen und nur ein paar sich aufgeregt haben über die man hinweg sehen konnte. Sexismus als Problem wird ja weiterhin negiert (wie es auch die FB-Schreiberlinge von Lidl getan haben).

    Anders, aber irgendwie ähnliches Beispiel, dass sich die Wahrnehmung früher einfach gar nicht vorhanden war und teils noch nicht ist:
    Gestern noch beim WDR eine Sendung über Lieder der 70er gesehen. Ein absoluter HIt vom Zander (irgendwas mit Susi) handelt

    Mir ist fast alles aus dem Gesicht gefallen, als ich das gehört habe und es immer heftiger wurde. Dass das heute noch im Sender unkommentiert(!!!) gezeigt wird. Alles auf hih und lustig, aber kein Wort davon, dass es da in diesem Lied um die Selbstverständlichkeit geht, dass 14jährige Mädels für Männer zur Verfügung zu stehen haben....und dass man heute erkannt hätte, wie falsch das ist!

    Sexismus sehe ich da ähnlich als blinden Fleck eines großen Teils der Menschen. Einfach weil es früher noch viel schlimmer und selbstverständlicher war.

    Vermelde hier. Wir basteln seit vier Jahren und ich hatte auch schon eine ICSI. Weniger wegen meines Alters, mehr wegen schlechten Spermiogramm meines Liebstens. Dann haben die Kosten uns gestoppt.

    Ich werde dieses Jahr 43 und wir sind momentan nochmal intensiv mit dem Thema dran. Ob nochmal eine oder zwei ICSIS (da müssten wir "nur" Nebenkosten und Medikamente zahlen) oder mit "natürlicher" Unterstützung. Aktuell pimpen wir seine Spermien und üben uns in Entspannung ;).