Beiträge von Freda

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    Sie hat jetzt schon viele interessante Dinge dank Eurer Unterstützung gefunden.

    Sie würde gerne ein historisches und ein modernes Video zeigen. Historisch wäre der Hexentanz von Wigman.


    Aber sie ist unsicher, was sie für eine aktuelle Choreographie zeigen könnte. Folgende Videos hat sie bei Youtube gefunden, ist sich aber sehr unsicher, ob das nun als moderner Ausdruckstanz zählt?




    Passt da eines davon? Oder habt Ihr Vorschläge, was stattdessen passen könnte?

    Es ist für das künstlerische Profil, in dem in diesem Halbjahr Tanz dran ist und offensichtlich jedes Kind über eine andere Art des Tanzes einen Vortrag halten muss. Für Modern Dance gibt es einen extra Vortrag eines anderen Kindes. Beispielfilmchen klingt gut, aber sie weiß nicht so richtig, wonach sie suchen soll, um das auch wirklich zu unterscheiden.


    Balettschule - schwierig. Wir haben jetzt Ferien und fahren noch in den Urlaub, danach ist sie schon direkt dran.

    Meine Tochter (8. Klasse) soll einen 15-minütigen Vortrag über o.g. Thema halten und ist ziemlich ratlos. Sie hat versucht im weiten Internet Informationen zu finden, hat sich auch schon einige Videos angeschaut, war auch schon erfolglos in der Bibliothek und steht immer noch weitestgehend ideenlos da. V.a. fällt ihr die Abgrenzung zu Modern Dance schwer.

    Wir Eltern haben null Ahnung von dem Thema.


    Gibt es Raben mit Wissen dazu? Wo kann man sich informieren, welche Quellen sind dazu frei verfügbar oder habt Ihr Tipps für Künstler, Aktionen, Videos, die sie sich dazu anschauen kann, um Dinge wie Entstehung, Verbreitung, wichtige Techniken, berühmte Vertreter etc. zu finden.

    Falls die Blutwerte in Richtung Zöliakie deuten bzw. die Beschwerden anhalten, würde ich Euch raten, einen Termin bei einem Kindergastroenterologen auszumachen.

    Hier gibt es eine Übersicht über Spezialisten dafür: https://www.gpge.eu/

    Vielleicht kann man ja auch als Thema den aktuellen Medizin-Nobelpreis anschauen, also die Bedeutung des Berührungssinns, die Historie der Forschung dazu und warum die Forscher für ihre neuen Erkenntnisse ausgezeichnet wurden.

    Wie traumhaft #love.

    Da ist man mal 2 Tage nicht da und dann das #hmpf.


    Ich denke an alle, die mit diesen Auseinandersetzungen überhaupt nichts zu tun haben und für aktuell schwierige Situationen hier einen virtuellen Hafen haben, um ihre Sorgen teilen zu können, der nun für eine Woche fehlt.

    Das kann dann sehr lang und schmerzhaft sein #knuddel.

    Ich finde die Entscheidung sehr schade!

    Betje : 6 Jahre ist tatsächlich relativ früh, aber mit einem mutigen, kletterbegeisterten Kind gehen sehr einfache Steige durchaus schon, da sollte man aber wirklich mit Schwierigkeit max. B anfangen.

    Kinder brauchen auch ein entsprechendes Kinder-Klettersteigset, das auch bei geringem Gewicht auslöst und ggf. sollte man ein Sicherungsseil dabei haben.

    Es gibt teilweise extra Übungsklettersteige, die für Kinder/Einsteiger gemacht sind. Ich habe das z.B. am Erlebnisberg Golm (Vorarlberg) gesehen, dass da eine Einsteigerroute ist.

    Ganz gut gehen mit Kindern auch Klettersteige am Wasserfall, also wo es nicht so sichtbar steil hinuntergeht. Da sind wir dieses Jahr z.B. diesen hier geklettert (meine Jüngste war 9): https://www.montafon.at/de/Mei…g-Roebischlucht_bba_71616 . Den hier habe ich mit meiner Mittleren mit 8 Jahren gemacht: https://www.oetztal.at/freizei…ersteige/stuibenfall.html .

    Aber wie gesagt, das geht schon in Richtung C.

    In Papier einschlagen ist zumindest ist den unteren Klassen verboten. "Weil die Kinder sonst nicht wissen welches Buch sie brauchen, wir zeigen vorne ja immer die Bücher welche sie rausholen sollen".

    Was für mich eigentlich nur für Erst- und Zweitklässler ein Argument ist. Wenn ich bei meinem Drittklässler draufschreib "Mathebuch" und in Deutsch "Lesebuch" , Deutschbuch und "Wörterbuch" (oder "Mimi", "Lesefreude" und "Rechtschreiben" o.ä.), dann kapiert der das genauso.

    Wir haben dieses Jahr ne komplett neue Lehrkraft, mal schauen ob man mit der verhandeln kann. An unsrer SChule gibts zumindest eine Lehrkraft, die extrem öko ist, bei der käme man mit so nem Wunsch bestimmt durch. Beim Rest eher nicht. Schauen wir mal wie der oder die neue ist.


    So ein Quatsch. Die meisten Kinder sind durchaus in der Lage ihre Bücher zu unterscheiden #hammer.Wir schlagen seit Jahren in Papier ein und es gab noch nie Beschwerden.

    Wir schlagen unsere Bücher nach dieser Anleitung ein, seit Jahren aus Kalenderblättern, die wir übers Jahr sammeln. Meine Kinder lieben ihre individuellen Umschläge. Die nutzen sie teilweise auch mehrere Jahre, denn die Bücher sind im Format ja meist gleich.


    Hier bekommen die Kinder alle Schulbücher von der Schule ausgeliehen, teilweise sind die seit 10 Jahren im Umlauf. Das ist sehr praktisch.

    Ich hoffe allerdings, dass sich irgendwann digitale Schulbücher durchsetzen und dann das Schulbuchgeschleppe aufhört und endlich auch aktuellste Inhalte in den Schulbüchern präsent sind.

    Im Title steht "Was würdet Ihr Euren Kindern unbedingt beibringen?" - also UNBEDINGT - ohne Bedingung.


    Ich habe aber das aufgeschrieben, was mir so eingefallen ist, was ich für meine Kinder wissens- bzw. könnenswert fände. Ich denke, bei den meisten, die sich hier beteiligt haben an der Ideensammlung, war das ähnlich. Die Vielzahl und Breite der genannten Themen, die wirklich viele gute Ansätze bieten, zeigt ja auch, dass es überhaupt nicht möglich ist, sich mit allem eingehend zu beschäftigen.


    Deswegen verwundert mich auch, warum ich wieder so angegangen wurde beim Thema Bewegung. In jeder Familie sieht die Prioritätenliste, mit welchen Schwerpunkten man in der Familie das gemeinsame Leben gestaltet anders. Bei uns hat das Thema Bewegung schon immer einen recht hohen Stellenwert. Dafür gibt es sicher andere Themen, bei denen wir wenig konsequent und "vorbildlich" sind. Das ist ja auch gar nicht schlimm, wäre ja langweilig, wenn alle das gleiche könnten oder die Interessen sehr einseitig wären.

    Aber natürlich bin ich - sind sicher alle Eltern - in gewisser Weise voreingenommen und vermitteln Werte, Wissen und Können v.a. in den Bereichen, die sie selbst aus irgendeinem Grund verinnerlicht haben. Und manchmal ist es nicht leicht, über den eigenen Schatten zu springen und für die Kinder den Angebotsfächer viel breiter zu gestalten und eigene Vorstellungen darüber, was das Kind doch interessieren/können sollte, über Bord zu werfen.

    Da sind Kinder, die einen sehr starken Willen haben ein guter Lehrmeister. Je älter sie werden, desto besser kann man sich mit ihnen auch darüber austauschen, was dahinter steht und damit auch den eigenen Horizont erweitern.


    Mein Mann und ich haben unsere Kindheit/Jugend auch mit einem speziellen Hobby verbracht (übrigens ein eher "unbewegtes") und verbinden damit sehr viele gute Erinnerungen und haben immer noch viele Freundschaften, die daher rühren. Keines unserer Kinder interessiert sich auch nur im Geringsten für diese Sache. Und das ist auch gut so. So können sie ganz unbelastet eigene Hobbies entwickeln und haben nicht die Eltern dahinter, die an dieser Stelle mit "Expertenwissen" glänzen könnten. Im Gegenteil, da lernen wir von ihnen. Und es sieht auch so aus, als ob sie sich beruflich für ganz andere Bereiche interessieren werden, als wir Eltern. Ich finde das schön zu beobachten.

    Das hast Du sehr schön geschrieben, Daroan #love. Es ist schon beeindruckend, wie viel Persönlichkeit so ein kleines Wesen mitbringt. So richtig einschätzen kann man das v.a. wenn man charakterlich sehr verschiedene Kinder hat, die trotzdem sie im gleichen Haushalt mit ähnlichen Voraussetzungen aufwachsen, sich ganz unterschiedlich entwickeln.


    Um hier wieder den Bogen zur Ausgangsfrage zu schlagen: daher ist diese Frage "Was würdet Ihr Euren Kindern unbedingt beibringen?" ja schon "falsch" gestellt. Denn wenn wir festgestellt haben, dass Kinder oft genau wissen was sie wollen und was nicht, dann kann ich nur ein Angebot machen und das mehr oder weniger intensiv dem Kind offerieren. Und muss auch akzeptieren, wenn es sagt: Nein, interessiert mich nicht, will ich nicht.


    Ich habe das Problem auch bei meiner Kleinen (kommt jetzt in die 4. Klasse), die nicht gut liest, also immer noch sehr oberflächlich und oft einfach falsch. Ich habe da echt Sorge, dass sich das negativ in den verschiedensten Bereichen auswirkt.

    Hier kam ja auch der Punkt "anstrengungsfreies Lesen" - ja, das wüsste ich gerne und würde es ihr gerne ermöglichen. Aber es ist schon oft eher in Kampf/Krampf ausgeartet, wenn wir z.B. mit regelmäßigen Lesezeiten da versucht haben, mehr Routine zu bekommen #weissnicht. Im Moment habe ich das erstmal auf Eis gelegt und versuche zumindest, ihr regelmäßig vorzulesen.

    Wir haben hier auch ein paar Tauben im Innenhof, die in den Bäumen brüten. Sie versuchen auch immer wieder in mein Mini-Vogelfutterhaus zu kommen mit den komischsten Verrenkungen. Ich habe da mittlerweile eine Barriere drumherum gebaut. Sie verschlingen wirklich Unmengen Futter verschlingen und für die anderen Vögel nichts übrigbleibt.

    Ich habe mittlerweile einiges zum Thema Tauben gelesen und sie haben eigentlich ein zu Unrecht so schlechten Ruf.

    https://www.nabu.de/tiere-und-…/voegel/helfen/05991.html

    https://www.tierschutzbund.de/…tz/taubenschutz-kampagne/

    https://www.tierschutzbund.de/…oegel/stadttauben/#c31369

    Mein Sohn überragt mich um einen Kopf und wenn er, der Leistungssport macht, mich umarmt und festhält, muss ich betteln, dass er mich bitte wieder loslässt.

    Ich bin ihm körperlich weit unterlegen, schon seit mind. 2 Jahren. Wenn er etwas nicht will, was ich ihm sage, dann macht er das auch nicht.

    Ab einem gewissen Alter hilft wirklich nur, dass ich versuche, ihn verbal zu erreichen. Ansonsten muss er eben mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zurecht kommen. Und ich muss für mich einen Weg finden, damit umzugehen.


    Dass Vorleben nicht unbedingt den gewünschten Effekt hat und auch zur Anti-Haltung führen kann, haben wir bei ihm in gewissen Bereichen auch. Ein Beispiel ist das Lesen/Bücher. Ich habe ihm lange regelmäßig vorgelesen und da hat er auch immer gerne zugehört. Aber mittlerweile hasst er alles, was mit Büchern zu tun hat #weissnicht. Joa, mit Faust ist er trotzdem irgendwie zurecht gekommen letztes Jahr. Und ansonsten ist er eben eher der audiovisuelle Lerntyp.

    Ich weiß, dass es Themen gibt, bei denen man einem unkooperativen Kind nicht beikommt. Wenn ein großes Kind zu bestimmten Dingen einfach "Nein" sagt und da ganz sicher in seiner Haltung ist, dann machst Du als Eltern nix. Wir haben das bei unserem großen Sohn in anderen Themen. Da könnte man noch so viel belohnen oder drohen oder strafen oder mit Engelszungen reden oder ... bringt alles nix.


    Ich glaube es gibt nur zwei Wege, wie man da gegensteuern kann:

    - vorbeugend, indem schon in jungen Jahren bestimmte Routinen/Rituale/Interessen konsequent etabliert werden, so dass sie einfach selbstverständlich sind, wenn es in Richtung Pubertät geht. Dabei konsequent selbst vorleben, was man auch vom Kind gerne erwarten würde. Ist natürlich auch kein Garant, aber zumindest einen Versuch wert.

    - später dann die eigenen Grenzen zu wahren suchen bei strittigen Themen und darauf warten, dass irgendwann die Argumente in Einsicht münden und das Kind seinen eigenen gesunden/verträglichen Weg findet, sodass man hoffentlich einigermaßen versöhnt damit sein kann oder einen Kompromiss findet. Das ist schon teilweise echt schwer auszuhalten.