Beiträge von Freda

    Im Lehrplan Sachsen nimmt allein der Grammatikteil in der 5. Klasse 40 UStd. ein, in der 6. und 7. Klasse 24 Ustd. Und es sind auch jedes Jahr mehrere Rechtschreibthemen enthalten. In der 8. Klasse gibt es auch noch einen Übungsteil Rechtschreibung und 20 Ustd. Grammatik. Also es ist nicht vorgesehen, dass es "aufhört".


    Mein Großer (14, 8. Klasse) hat sich jetzt endlich tatsächlich verbessert und schreibt keine 6er mehr, sondern ist jetzt bei 3- in der Rechtschreibung angekommen. Aber für ein ordentliches Bewerbungsschreiben reicht das noch lange nicht.


    Es sollte ein kontinuierlicher Prozess sein, der in der 1. Klasse beginnt und immer im Auge behalten wird.

    Es geht mir echt nicht ums "Schreibenlernen", sondern um Regelvermittlung und -kontrolle.

    Ich glaube nicht, dass Kinder erst mit 10 Jahren Rechtschreibregeln sinnvoll anwenden können, auch wenn sie die Theorie dahinter erst später wirklich verstehen können.

    Unsere Kinder sind ständig dabei neue Regeln zu lernen, seien es Spielregeln, Umgangsformen, Rechenregeln, Fremdsprachen, Noten, Verkehrsregeln ...

    Sie lernen unsere Sprache sprechen mit ganz viel "Gefühl" und ohne die Regeln dahinter analytisch zu verstehen. Das ist auch vorerst gar nicht nötig, ein ausführliches Verständnis für die Theorie zu entwickeln. Außerdem gibt es ja auch ganz viele Wörter, die keinen Regeln folgen und früher oder später eh auswendig gelernt werden müssen.


    Ich denke schon, dass Kinder mit 10 Jahren Texte mit ihren Regeln theoretisch besser verstehen, aber man fängt ja z.B. bei Kindern auch nicht erst an, die Einhaltung von Verkehrsregeln zu lehren, wenn sie den Inhalt der StVO verstehen #weissnicht oder erst dann ein Instrument zu spielen, wenn sie die Notenlehre verstehen können.

    Es ist doch in vielen Bereichen so, dass Kinder Regeln in der Praxis anwenden und diese später (in der Schule) mit Theorie hinterlegt werden.

    Rechtschreibung zu lernen ist harte, eintönige, zeitaufwändiger Arbeit, die keinerlei Kreativität zulässt. Und es ist ein großer Aufwand, ständige Kontrollen durchzuführen.

    Früher wurde das allen Kindern ab der ersten Klasse „zugemutet“. Nun wurde es lange Zeit infrage gestellt und zugunsten anderer Fähigkeiten aufgeschoben oder ganz gecancelt.


    Meine Kleine (1.Klasse) schreibt regelmäßig Diktate und Groß- und Kleinschreibung wird bereits bewertet. Das finde ich echt gut.


    Ich habe mit ihr parallel, weil sie Lust hatte, mit den ersten Karteikarten aus dem Rechtschreibtraining angefangen, weil ich bei meinen beiden Großen das Gefühl hatte, dass 3. Klasse schon zu spät ist.

    Es ist spannend zu sehen, wie sie jetzt schon erste Regeln auf neue Worte überträgt.

    Oh ja, wir hatten dieses Jahr schon Wettkampf-Premiere mit Schnee (hatten wir noch nie), ein Mal Dauerregen und ein Mal ein kräftiger Regenschauer. Hier kommt noch dazu, dass wir bei den Wettkämpfen ganztags draußen sind (ein Zelt als Schutz) und dass die Sportgeräte aufwendig gesäubert werden müssen, das kostet nach jedem Regenwettkampf/-training nochmal 2-3 h.

    Die Kinder lassen sich aber die Laune davon nicht verderben.

    Tja, ein Preis unter 200 € die Woche ist nur machbar, wenn die Betreuung ehrenamtlich gemacht wird und/oder keine bzw. nur geringe Übernachtungskosten anfallen #weissnicht. Das geht ja dann meist nur über Vereine bzw. gemeinnützige Träger.

    Selbst Fahrten über den DJH-Verband oder über die KieZ- Einrichtungen sind deutlich über 200 €.


    Hier in der Stadt gibt es auch immer günstigere Fahrten über den Ferienpass. Ich weiß allerdings nicht, wie man das herausbekommt.

    Meine Tochter hat jetzt Bilder ausgesucht: erwartungsgemäß junge, schlanke, sportliche, gesunde, "makellose" Menschen. Ich habe mit ihr darüber gesprochen und bin gespannt, was die Lehrerin daraus macht.


    Was den Ost-West-Unterschied angeht: Ich denke schon, dass auch von vielen Frauen im Osten aufs Aussehen wert gelegt wurde. Meine Mama hat sich immer geschminkt und auch meine ältere Schwester. Wenn "Dauerwelle" in war, dann haben viele sie getragen etc.

    Aber es war halt nicht kommerzialisiert. Es gab keine Werbung dafür und auch keinen Berg Klatsch- und Beauty-Zeitschriften. Die Auswahl an Produkten war nicht so sehr groß. Dadurch war das Thema halt deutlich weniger präsent.

    Das Bild der Frau in der Gesellschaft war aber ein deutlich anderes: volle Berufstätigkeit wurde im Prinzip erwartet von Männern und Frauen. Das Muttersein war eher nebensächlich. Dafür spielte auch der Beziehungsstatus keine große Rolle.

    Hier habe ich einen interessanten Artikel dazu gefunden: https://www.bpb.de/geschichte/…-im-geteilten-deutschland

    Da passt ganz gut dazu: Meine Tochter, 5. Klasse soll für den Sexualkundeunterricht je ein Bild von einer Frau und einem Mann mitbringen, deren/dessen Aussehen ihr gefällt/nicht gefällt und sie sollen beschreiben, warum.

    Da versucht man den Kindern klar zu machen, dass sie nicht über Äußerlichkeiten urteilen sollen und dann werden sie im Zusammenhang mit Sexualkunde dazu aufgefordert #hmpf.

    Ich hatte den Herpes Zoster wirklich nur einmalig, das ist nun fast 10 Jahre her.

    Es ist ja eine Krankheit, die ausbricht, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Da kann es verschiedenste Auslöser geben. Bei mir war es damals wohl eine Borrelien-Infektion.

    Also alles, was das Immunsystem stärkt, hilft, die Erreger in Schach zu halten.


    Gute Besserung weiterhin #sonne!

    Ich habe wegen Herpes Zoster (mit halbseitigerGesichtslähmung) Aciclovir bekommen, als meine Mittlere 1 1/2 Jahre alt war. Ich war damals sogar eine Woche im Krankenhaus und habe es, wenn ich mich recht erinnere sogar intravenös bekommen?!

    Abstillen musste ich nicht, Kind durfte bei mir übernachten und hat noch viel gestillt.


    Ich wünsche Dir gute Besserung, das ist wirklich eine superblöde Sache.

    Wir machen schon auch eine Zeiterfassung, aber die beruht ja auf Vertrauen, wenn ich im Homeoffice arbeite. Wir müssen immer nur eine Summe pro Tag erfassen.

    Das mit der App werde ich mal probieren.

    Aber das ist ja auch eingeplant, indem nur 80% "produktive" Arbeit erwartet werden.

    Ich finde es aber ungemein wertvoll für mich, so im Team eingebunden zu sein und nicht nur meinen Teil, sondern das große Ganze zu verstehen. Und der Austausch bringt ja oft auch Ideen und ermutigt, zu fragen, wenn mal was unklar ist.

    Ich mache das ja schon seit vielen Jahren und es kann klappen.

    Wichtig finde ich, sowohl für die eigene Motivation als auch für die Nachweisbarkeit, eine recht detaillierte Planung.

    Also nicht: Hier ist das Arbeitspaket und in 4 Wochen muss das Ergebnis fertig sein.

    Sondern eine Aufteilung in kleinere, messbare/dokumentierbare Arbeitspakete und regelmäßiges Feedback.


    In meinem aktuellen Projekt ist es so, dass wir fast täglich in größerer Runde (ca. 20-30 Personen) eine Runde machen (telefonisch oder vor Ort), in der jeder kurz sagt, was er heute tun will und wessen Unterstützung er ggf. benötigt - dauert ca. 15 min - und 2 Mal pro Woche im engeren Team (ca. 5 Personen) ca. eine Stunde den Fortschritt der Arbeitspakete, die das Team bearbeitet, besprechen. Jedes Arbeitspaket wird dokumentiert. Und aller drei Wochen stellen die Teams ihre Arbeitsergebnisse des letzten Zeitraums in großer Runde (möglichst vor Ort) ausführlich vor (dauert ca. 3 h).

    Die Planung für den nächsten Zeitraum wird dann wieder im Team für die nächsten 3 Wochen vorgenommen. Wobei jeder sagt, wieviele Tage/Stunden er dann Zeit haben wird. Davon werden 80% für die nächsten Arbeitspakete geplant, 20 % für die Abstimmungen.

    Wichtig ist natürlich zu bedenken, dass auch noch Zeit benötigt wird, für Themen außerhalb des Projektes (z.B. administrative Tätigkeiten, Weiterbildung, Fahrtzeiten ...). Die muss man natürlich vom "Projektzeit-Budget" vorher abziehen.


    Mal konkret: Ich habe eine 30-h-Woche. Davon plane ich 20 h für das Projekt, die restlichen 10 h für ein anderes Projekt, Administration, Fahrzeiten und Weiterbildung. Das ist so mit meiner Chefin abgesprochen. Die 20 h entsprechen (in "Vollzeittagen") 2,5 Tagen. Davon können 80 % für die Aufgaben verplant werden, also 2 normale "Personentage". Mir werden also pro Woche Aufgaben mit dem Aufwand von 2 Personentagen für das Projekt zugewiesen und die muss ich versuchen zu schaffen. Das klappt zumeist gut. Wenn es größere Probleme dabei gibt, spreche ich das zeitnah im Team an und wir schieben sie ggf. in den nächsten Zeitraum oder teilen sie im Team neu auf.


    Trotzdem mache ich im Moment etwas mehr als die 30 h. Das liegt aber daran, dass ich mich gerade thematisch umorientiere und viel Schulungsmaterial aufsauge. Das mache ich aber gerne, weil ich die Themen total spannend finde.