Beiträge von Freda

    Sie ist zurück seit Dienstag.

    So schwer wie sie sich am Anfang mit dem Gedanken anfreunden konnte, allein zu fahren, so schwer ist ihr auch der Abschied von der Gruppe gefallen.

    Es war für sie auf jeden Fall eine gute Erfahrung. Und das Ergebnis ist auch wieder super: von 12 Grad auf 4 Grad hat sich die Skoliose in den 4 Wochen verbessert. Ich bin gespannt, wie gut sie das im Alltag halten kann. Jetzt muss sie sich erstmal wieder an die Schule gewöhnen. Sie war zwar sehr fleißig, aber allen Stoff konnte sie natürlich nicht bearbeiten. Gestern und heute hat sie schon gleich Arbeiten geschrieben, Rücksicht wird da nicht genommen. Aber letztlich sind die Noten auch egal, ich freue mich einfach für sie, dass die Reha ihr so gut getan hat.

    Mein Sohn musste mal im Technik und Computer-Unterricht einen Vortrag über die Funktionsweise eines Nadeldruckers halten #hammer. Als wenn es da nichts aktuelleres zu lernen gäbe.


    Hier gibt es für alle in den ersten 4 Jahre Werkunterricht, in der 5./6. Klasse "Technik und Computer" und danach Informatik. "Technik und Computer" enhält durchaus auch Sägen, Bohren etc., also die Anfertigung eines komplexeren Werkstückes. Ich fände es auch nicht schlecht, wenn es ein Handarbeits-Fach gäbe, denn viele Kinder können nicht mal einen Knopf annähen.


    Ich staune auch immer wieder, wenn berichtet wird, Mathe wäre nichts für Mädchen. Ich habe das in der Schule so nicht mitbekommen, war auch in der Mathematischen Schülergesellschaft (da war das Geschlechterverhältnis auch recht gleich). Und auch bei meinen Kindern ist mir das noch nicht untergekommen.

    Ich habe keine FB-Account, das wäre für mich keine Alternative und EKA nutze ich auch nicht.

    Ich will eigenlitch die Sachen in liebevolle Rabenhände weitergeben und keinen großen Gewinn rausholen. Aber eben zumindest ein bisschen die Kosten (z.B. bei selbstgenähten Sachen) und den Aufwand wertgeschätzt haben.

    Es wäre wirklich toll, wenn man gemeinsam wieder einen belebteren Ort schaffen könnte, das würde ja Käufern und Verkäufern nutzen.

    Ich habe bisher hauptsächlich verkauft im Flohmarkt. Es ist recht aufwändig, die Sachen zu fotografieren und einzustellen. Die Resonanz leider sehr gering. Deswegen schiebe ich es immer wieder vor mir her, wieder etwas einzustellen, obwohl ich hier in Sachen versinke. Aber Aufwand und Nutzen stehen im Moment leider für mich als Verkäufer in schlechtem Verhältnis.

    Ich nutze aber auch keine Alternative, sondern sammle allen Kram, weil ich einfach zu wenig Zeit habe, mich damit zu beschäftigen #angst.

    Wir hatten bei unserem Großen zuletzt folgendes Problem:

    Das Geld für die Mensa in der Schule mussten wir im Voraus einzahlen. Die Kinder konnten dann aber davon nicht nur das Mittagessen kaufen, sondern auch Dinge am Kiosk. Da kam es dann nicht nur einmal vor, dass kein Geld mehr da war, wenn ich Essen bestellen wollte, weil das Kind schon alles mögliche andere (wahrscheinlich v.a. Softgetränke) von diesem "frei verfügbaren" Geld gekauft hatte. Da waren dann schon mal 10 € am Tag weg.

    Auch mehrmaliges Besprechen, dass das so nicht geht, weil wir uns das nicht leisten können/wollen, hat nicht wirklich zur Einsicht geführt.

    Mit einer freien zugänglichen Kasse zu Hause hätten wir sicher das selbe Problem: Ist frei verfügbares Geld da, wird es ausgegeben von diesem Kind. Bei ihm ist es echt wichtig, einen Rahmen vorzugeben. Sein Taschengeld teilt er sich da ganz anders ein.


    Mein mittleres Kind ist übrigens ganz anders. Sie meinte gerade: Mama, von Euch wünsche ich mir nichts zu Weihnachten, ihr habt doch erst letztlich so viel Geld für xy ausgegeben. Das reicht mir. Bei ihr wäre eine offene Kasse sicher kein Problem, weil sie ganz genau überlegt, was mit dem Geld wird.


    Sehr interessante Erfahrungen haben wir auch mit "Weihnachtsmarktgeld" gemacht. Früher, als wir alles bezahlt haben, war es immer ein riesiges Gequengel: Ich will noch das fahren, noch einen Kinderpunsch, noch eine Waffel ... Vor 2 Jahren haben wir "Weihnachtsmarktgeld" eingeführt. Jedes Kind bekommt Betrag x und darf es beliebig auf dem Weihnachtsmarkt ausgeben. Es war total interessant, wie die Kinder - ganz verschieden - ihre Prioritäten gesetzt, Preise verglichen und Entscheidungen getroffen haben, was sie wirklich (machen) wollen.

    Ich sehe es wie Ebura . Das gewählte System muss in einer Familie passen. Und bei keinem darf man die Erwartung haben, dass das Kinder in Zukunft finanzkompetent macht. Das hängt noch von so vielen anderen Faktoren ab.

    Wichtig ist doch auch, in der Familie immer wieder im Gespräch zu bleiben, was für Kosten für dieses und jenes anfallen, wieso man sich für oder gegen bestimmte Anschaffungen/Einkäufe entscheidet etc. Warum man sich z.B. bestimmte Dinge nicht leisten kann oder auch gar nicht leisten will, etc.

    Meine Kleine hat den Wecktrainer von Enutrain bekommen. Auf der Erklärung, wie es funktioniert, steht (für die Kinder geschrieben):

    "Mama bringt mich wie immer ins Bett ...", "Damit Mama mir in den ersten Wochen helfen kann, ...", "Mama und ich können gut schlafen. ...", "... Mama muss jetzt schnell aufstehen ...", "Im Badezimmer passt Mama auf ..."

    Ein Stress für Mama. Papa sitzt bestimmt derweil auf dem Sofa oder schläft schön tief, weil er ja am nächsten Tag wieder das Geld für die Familie verdienen muss #hammer. Ob es auch eine Papa-Ausgabe von diesem Flyer gibt?!

    Ich finde, das eine schließt das andere ja nicht aus.

    Ein gewisses eigenes Budget zu haben, das man ohne zu fragen nutzen kann, finde ich schon wichtig, das habe ich auch.

    Trotzdem kommen bei uns Dinge wie Schokolade oder Lieblingsduschbad mit auf den Einkaufszettel und werden mitgebracht.

    So oder so diskutiere ich auch bestimmte Ausgaben und begrenze sie ggf.


    Beispiel: Mein Sohn weiß, dass wir max. 100 € für Schuhe ausgeben, das ist das Budget. Wenn er kein eigenes Geld (mehr) hat, dann muss der Preis der Schuhe halt in diesem Budget liegen. Wenn er sich teurere wünscht, dann muss er etwas von seinem Ersparten hinzugeben. Wo das nun herkommt, ob von Geschenken oder Taschengeld oder, oder, ist dabei letztlich doch egal.

    Was machen denn die Kinder, die nicht mal eben Geld geschenkt bekommen? Das ist doch längst nicht selbstverständlich.

    Das Problem hier war wirklich, dass die Kinder in der Grundschule die Vokabeln nur gehört und gesprochen, aber fast nie geschrieben haben. Es gab keine Tests, in denen sie mal Vokabeln hätten schreiben müssen.

    In der 5. Klasse wird dann aber ein Grundwortschatz von ca. 300 Wörtern vorausgesetzt, mündlich und schriftlich.

    Schreib mal, ohne es gelernt zu haben die englischen Zahlen. Sagen kann die (fast) jedes Kind, aber schreiben?


    Mit meinem Sohn haben wir in den 8 Wochen bis zu den Herbstferien versucht, diese Lücke zu schließen, was zusammen mit dem allgemeinen Stress des Umstiegs an die weiterführende Schule echt ungünstig war.

    Deswegen war es echt eine große Erleichterung, dass wir mit unserer Mittleren das ganz in Ruhe in 2 Jahren aufgebaut hatten. Sie konnte dann zu Beginn der 5. Klasse ganz entspannt und mit ein bisschen Vorsprung in den anspruchsvolleren Fremdsprachenunterricht starten. Das war wirklich ein enormer Vorteil.


    Also wenn das Kind in der 3./4. Klasse so 2-4 Mal pro Woche 5 min z.B. mit memrise auch das Schreiben kontinuierlich übt, hat es echt eine sichere Basis.

    Das "Problem" ist doch, dass in Berlin der Wechsel von der Grundschule ins Gymnasium erst in der 7. Klasse erfolgt. Also "verlieren" die Kinder 2 Jahre Englischunterricht, wenn es in der Grundschule bis Klasse 6 spielerisch und ohne entsprechenden Zug gelehrt wird, im Gegensatz zu den Bundesländern, wo ab Klasse 5 systematisch die Fremdsprache aufgebaut wird.


    Da wir bei unserem großen Sohn schon die Erfahrung gemacht haben, dass die Lücke zwischen dem, was in der Grundschule (bis Klasse 4) gelehrt wird und dem, was das Gymnasium in Klasse 5 erwartet wird, sehr groß ist, haben wir bei unserer Mittleren (und werden das auch mit der Kleinen so machen), schon in Klasse 3 und 4 den Grundwortschatz an Vokabeln (das sind hier ca. 300-400) mit memrise lernen lassen. Das hat sich wirklich gelohnt, weil man das ganz in Ruhe über 2 Jahre damit beschäftigen konnte.

    Ich finde auch, 6 klingt nach Totalverweigerung. Gibt es denn keine Möglichkeit mit Zusatzaufgaben, z.B. etwas zu Hause auszuarbeiten, ausgleichende Noten zu bekommen oder mit Mitarbeit zu zeigen, dass sie sich engagiert?


    Ich würde, auch wenn es deutliche Lücken aus den vergangenen Schuljahren gibt, v.a. kurzfristig erstmal schauen, was aktuell gemacht wird. Denn das wird gezielt im Unterricht und in Arbeiten drankommen. Also wenn gerade Past Perfect dran ist, dann wirklich das lernen, auch wenn das Simple Past noch nicht sitzt.

    Die Texte, die aktuelle im Lehrbuch dran sind, versuchen zu verstehen. Wortschatz im gerade aktuellen Thema aufbauen, auch wenn es grundlegendere Lücken gibt, um in aktuellen Arbeiten zumindest auf 4 zu kommen.


    Und parallel ganz von vorne anfangen und das Grundwissen aufbauen, um nach und nach mittelfristig die Lücken zu schließen.

    Beim Vokabelnlernen hat sich hier Memrise bewährt, weil es geduldig nach dem Karteikasten-Prinzip den Wortschatz aufbaut. Wie gesagt, da würde ich parallel die aktuellsten Vokabeln 10 min/pro Tag + Grundwortschatz 10 min/pro Tag üben lassen (möglichst nicht direkt hintereinander.

    Danke, dass Ihr Euch so mit freut.

    Ja, die Durchmischung hat Vorteile und es scheint auch gut zu klappen. Sie ist auch mit ihrem Krankheitsbild nicht allein in der Gruppe, aktuell sind so viele Skoliosepatienten da, dass es sogar 2 Gruppen für die Behandlung gibt.

    Es ist für sie, als sehr zurückhaltendes, stilles Kind eine tolle Möglichkeit, Selbstbewusstsein zu tanken und Selbständigkeit zu erweitern.

    Sie sagte gestern: Weißt Du Mama, in der 5. Klasse lernt man so viel an Selbständigkeit, dass es in der 6. Klasse kein Problem mehr ist. Ich freue mich da echt total (auch wenn das Mamaherz manchmal ein bisschen piekt, wenn es heißt, ich fühle mich mit den anderen wohler #schäm).

    Vielleicht kannst Du es so einrichten, dass jedes Kind Teile eines "Puzzles" (oder der Aufgaben) mit sich führt, das an den verschiedenen Stationen benötigt wird, so dass sie dort immer zusammenkommen müssen, um die nächste Station zu ermitteln. Z.B. in Richtung Geocaching: Jedes Kind hat ein Teil des Rätsels, aus dem sich ein Teil der nächsten Koordinate (oder des Namens für die nächste Station) ergibt.

    Nun sind 10 Tage um und mittlerweile sagt sie, es ist gut, dass ich nicht als Begleitperson mit bin (ich bin zu langweilig 8o), in der Gruppe ist es viel cooler :D.

    Heute hatten wir sie zum Feiertag nach Hause geholt und waren, wie schon länger geplant in der Oper. Dafür haben die Erzieherinnen eine Ausnahme gemacht, weil sie relativ spät zurück ist.

    Ich bin froh, es war wirklich die richtige Entscheidung, es so zu machen. Sie versteht sich gut mit ihren Gruppen-Mädels, es sind einige Gleichaltrige da und die Jungs sind wohl zwar komisch, aber sonst ok.

    Steif heißt aufrecht und gerade Füße,.

    Eigentlich soll man nicht zu aufrecht und auch nicht steif fahren, sondern flexibel nach vorne gebeugt, weil man dann nicht so schmerzhaft auf den Po fällt. Beine schön parallel, Füße gerade und aufrecht, Knie gebeugt, Hände auf die Knie auflegen. Und dann das Kind schieben. Wenn es fällt, dann auf die natürlich vorhandene Schutzausrüstung mit Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handschützer. Das tut viel weniger weh, als nach hinten zu fallen. Und wenn es dann selbst die ersten Schritte macht, auch möglichst in "Fallrichtung" nach vorn. Gleiten kommt dann meist erst als nächster Schritt, wenn die Angst vorm Fallen weg ist und das geht auch viel besser in einer leichten Vorwärtsneigung.