Beiträge von Freda

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    Besuchskind (8) heute Morgen, als ich fragte, wie es geschlafen hat: „Da bin ich aufgewacht, aber meine Augen waren zu müde und sind einfach wieder eingeschlafen 😴!“

    Wir haben in den Ferien jetzt groß ausgemistet:

    - 6 Kartons Kinderkleidung und -schuhe ins Sozialkaufhaus gebracht

    - 3 Kartons Kinderbücher und -zeitschriften an die Grundschule gegeben

    - das Zimmer des Sohns entrümpelt

    - 15 Anzeigen bei EKA eingestellt

    Endlich ist mal wieder Platz in den Schränken und es stehen nicht mehr so viele Kartons und Boxen mit Kram herum #laola .

    Das erinnert mich an einen Artikel, der diese Woche hier in der Zeitung stand: Unsere Stadt hat 89 Ehrenbürger - keine einzige Frau #blink . Man ist wohl auf der Suche danach, hat sich aber noch auf keine Kandidatin einigen können #rolleyes . Problematisch auch: Die Ehrenbürgerwürde darf nur an lebende Personen vergeben werden, nicht posthum. Bin mal gespannt, wann es die erste Ehrenbürgerin geben wird.


    PS: Und so 30 Leute ohne Maske an einem Tisch sitzen zu sehen, ist irgendwie auch crazy, oder #nägel .

    Aber darum geht es doch gerade. Diese "Wirtschaftlichkeitsbetrachtung" die der Artikel anstellt, indem er sich speziell auf das Thema Stillen bezieht, ist in meinen Augen für keine Seite förderlich. Weil er darauf basiert, dass Stillen für die Mutter ökonomisch (deutlich) aufwendiger ist, als Nicht-Stillen. Damit reißt er einen Graben auf, wo es eigentlich gar keinen gibt.

    Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden, wie ein Baby versorgt wird, sowohl emotional als auch in allen anderen Bereichen. Die Behauptung, die der Artikel aufstellt, dass das Stillen ein ökonomischer Nachteil sein soll, finde ich eben sehr fragwürdig. Das ist eben sehr individuell und kann nicht in der Form verallgemeinert betrachtet werden.

    Ja, ein Baby zu versorgen ist ein Vollzeitjob. Aber doch nicht, weil es gestillt wird. Es ist genauso ein Vollzeitjob, wenn es die Flasche bekommt #weissnicht . Und Stillen ist auch kein Grund, warum man diesen Vollzeitjob nicht auf mehrere Schultern verteilen kann. Auch dann gibt es viele Dinge, die der Vater oder eine andere Bezugsperson übernehmen kann. Es kommt immer so rüber, als ob gestillte Kinder ausschließlich von der Mutter versorgt werden könnten, während das bei nicht-gestillten egal ist. Stimmt beides nicht.

    Ich finde gerade die letzte Spalte des Artikels echt schräg. Stillen als Vollzeitjob, aha. Braucht Stillen wirklich länger als Flaschenfütterung? Ich meine, ein nicht-gestilltes Kind muss doch genauso versorgt werden und ernährt sich nicht von allein.

    Außerdem werden nur nicht besonders viele Kinder über 1/2 Jahr ausschließlich gestillt, sodass sie natürlich auch vom Vater oder einer anderen Person betreut werden können, ohne dass abgestillt werden muss.

    Und Stillkinder jenseits des ersten Lebensjahres werden zum allergrößten Teil nicht mehr voll gestillt und können es gut stundenlang ohne Mutters Brust aushalten. Meine Kinder sind in dem Alter alle ca. 6 Stunden in der Krippe gewesen und wurden trotzdem noch gestillt, das ist doch kein Widerspruch.

    Den Gender-Pay-Gap mit dem Stillen zu begründen, finde ich echt hanebüchen. Das Problem sollte man da lieber wo anders suchen, z.B. dass der Mental Load und die Betreuungsverantwortung für Kinder bei den Müttern liegt, egal ob die Kinder gestillt wurden oder nicht und das weit über die Stillzeit hinaus.

    Ich sehe das völlig unabhängig von der schreibenden Personen.

    Stillen oder Nicht-stillen ist eine ganz persönliche Entscheidung in einer Mutter-Kind-Beziehung, die auf emotionaler und nicht auf ökonomischer Ebene getroffen werden sollte. Da überhaupt den Versuch zu unternehmen, diese Entscheidung ökonomisch zu bewerten, finde ich unmöglich. Im Gegenteil, man sollte Frauen ermutigen, ihren Weg zu gehen und sie ökonomisch dabei zu unterstützen, wie es z.B. mit der Elternzeit gemacht wird.

    Es geht ja, wenn ich das von den Kommentaren richtig verstanden habe, darum, dass stillende Frauen weniger ökonomischen Nutzen bringen, als nicht-stillende Frauen, v.a. im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit im Arbeitsmarkt (früher, in größerem Umfang).

    Da würden sich ja viele interessante Fragen stellen:

    - Nehmen stillende Frauen länger Elternzeit, als nicht-stillende Frauen?

    - Haben nicht-stillende Frauen eine höhere Arbeitszeit, als stillende?

    - Und v.a. hängt das eine mit dem anderen, nicht genau umgekehrt zusammen: Frauen stillen (länger), wenn sie keinen wirtschaftlichen Zwang haben, schnell/lange zu arbeiten?


    Da in Deutschland die wenigsten Frauen länger stillen, als die durchschnittliche Elternzeit ist, glaube ich nicht, dass es irgendeinen ökonomischen Einfluss hätte, wenn kürzer gestillt würde #weissnicht. Wenn dann eher die Unterstützung der Familien durch die Elternzeit, die ist ökonomisch ja völlig fatal.


    Ganz ketzerisch könnte man auch prüfen: Wenn nicht-stillende Frauen kürzer Elternzeit nehmen und dafür mehr Männer, die ja meist mehr verdienen, einen größeren Anteil Elternzeit nehmen, ist der ökonomische Effekt vielleicht sogar negativ?!

    Ja, das ist mir klar. Aber gerade wenn im Artikel über Akademikerinnen spricht, da ist das Problem wahrscheinlich weniger intensiv, als bei anderen Tätigkeiten.


    Aber ansich ist das auch völlig egal ob Stillen oder Nicht-Stillen. Die meisten Mütter wollen für ihre Kinder da sein und vielleicht auch Familie und Beruf gut unter einen Hut bringt. Dafür muss man Lösungen bieten, völlig unabhängig vom Stillen.

    Ich habe außer während des Mutterschutzes immer gearbeitet. Auch vor 17 Jahren schon größtenteils im Homeoffice. Meine Kinder sind alle mehr als 3 Jahre gestillt. Ich glaube nicht, dass mein Arbeitgeber mitbekommen hat, dass ich stille.

    Dass ich nicht Vollzeit gearbeitet habe und auch immer noch nicht arbeite, hat nichts mit Stillen zu tun, sondern damit, dass ich mehr Zeit für die Familie haben wollte und das finanziell möglich ist. Aber garantiert nichts mit dem Stillen ansich. Ich war auch auf Dienstreisen etc. Das ist alles machbar und mit gestillten älteren Kindern sowieso. Da ist Stillen ja dann nicht mehr die Hauptnahrungsquelle sondern einfach eine Form der Nähe.

    Wahrscheinlich haben sie noch nichts von Homeoffice gehört, da kann man problemlos während der Videokonferenz stillen #nägel .


    Nee, im Ernst. Als wenn das Stillen der Grund wäre, warum Frauen nicht mehr arbeiten #haare . Da sollte er wirklich lieber einen Artikel schreiben, dass es total unökonomisch ist, Kinder zu bekommen. Die binden Arbeitskraft, kosten viel Geld, sind umweltschädlich ... braucht echt keiner.

    Die Kleine (7) einer Bekannten heute: „Ich bin jetzt ganz schön geschafft!“ Ich: „Na dann wirst Du auf der Rückfahrt im Auto gut schlafen.“ Sie: „Das muss mein Körper entscheiden!“

    Wir sind gerade in der Jugendherberge in Schöneck im Vogtland. Die ist neu gebaut vor ca. 5 Jahren. Tolle Lage, Bahnstation wenige Minuten zu Fuß.

    Im Winter Langlaufloipeneinstieg ca. 600 m entfernt, ähnlich der Abfahrtshang und Skiverleih. Im Sommer kann man gut wandern oder MTB fahren.


    Personal ist freundlich, Essen ist gut (immer auch eine vegetarische Variante, glutenfrei kein Problem), Zimmer hell und freundlich eingerichtet, jedes mit eigenem Bad. Es gibt drei Aufgänge, so das die Gäste auch ein bisschen getrennt werden können, wenn z.B. Schulklassen da sind.

    Im Moment sind viele Familien da.


    Sehr empfehlenswert!