Beiträge von Freda

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    Ich finde gerade die letzte Spalte des Artikels echt schräg. Stillen als Vollzeitjob, aha. Braucht Stillen wirklich länger als Flaschenfütterung? Ich meine, ein nicht-gestilltes Kind muss doch genauso versorgt werden und ernährt sich nicht von allein.

    Außerdem werden nur nicht besonders viele Kinder über 1/2 Jahr ausschließlich gestillt, sodass sie natürlich auch vom Vater oder einer anderen Person betreut werden können, ohne dass abgestillt werden muss.

    Und Stillkinder jenseits des ersten Lebensjahres werden zum allergrößten Teil nicht mehr voll gestillt und können es gut stundenlang ohne Mutters Brust aushalten. Meine Kinder sind in dem Alter alle ca. 6 Stunden in der Krippe gewesen und wurden trotzdem noch gestillt, das ist doch kein Widerspruch.

    Den Gender-Pay-Gap mit dem Stillen zu begründen, finde ich echt hanebüchen. Das Problem sollte man da lieber wo anders suchen, z.B. dass der Mental Load und die Betreuungsverantwortung für Kinder bei den Müttern liegt, egal ob die Kinder gestillt wurden oder nicht und das weit über die Stillzeit hinaus.

    Ich sehe das völlig unabhängig von der schreibenden Personen.

    Stillen oder Nicht-stillen ist eine ganz persönliche Entscheidung in einer Mutter-Kind-Beziehung, die auf emotionaler und nicht auf ökonomischer Ebene getroffen werden sollte. Da überhaupt den Versuch zu unternehmen, diese Entscheidung ökonomisch zu bewerten, finde ich unmöglich. Im Gegenteil, man sollte Frauen ermutigen, ihren Weg zu gehen und sie ökonomisch dabei zu unterstützen, wie es z.B. mit der Elternzeit gemacht wird.

    Es geht ja, wenn ich das von den Kommentaren richtig verstanden habe, darum, dass stillende Frauen weniger ökonomischen Nutzen bringen, als nicht-stillende Frauen, v.a. im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit im Arbeitsmarkt (früher, in größerem Umfang).

    Da würden sich ja viele interessante Fragen stellen:

    - Nehmen stillende Frauen länger Elternzeit, als nicht-stillende Frauen?

    - Haben nicht-stillende Frauen eine höhere Arbeitszeit, als stillende?

    - Und v.a. hängt das eine mit dem anderen, nicht genau umgekehrt zusammen: Frauen stillen (länger), wenn sie keinen wirtschaftlichen Zwang haben, schnell/lange zu arbeiten?


    Da in Deutschland die wenigsten Frauen länger stillen, als die durchschnittliche Elternzeit ist, glaube ich nicht, dass es irgendeinen ökonomischen Einfluss hätte, wenn kürzer gestillt würde #weissnicht. Wenn dann eher die Unterstützung der Familien durch die Elternzeit, die ist ökonomisch ja völlig fatal.


    Ganz ketzerisch könnte man auch prüfen: Wenn nicht-stillende Frauen kürzer Elternzeit nehmen und dafür mehr Männer, die ja meist mehr verdienen, einen größeren Anteil Elternzeit nehmen, ist der ökonomische Effekt vielleicht sogar negativ?!

    Ja, das ist mir klar. Aber gerade wenn im Artikel über Akademikerinnen spricht, da ist das Problem wahrscheinlich weniger intensiv, als bei anderen Tätigkeiten.


    Aber ansich ist das auch völlig egal ob Stillen oder Nicht-Stillen. Die meisten Mütter wollen für ihre Kinder da sein und vielleicht auch Familie und Beruf gut unter einen Hut bringt. Dafür muss man Lösungen bieten, völlig unabhängig vom Stillen.

    Ich habe außer während des Mutterschutzes immer gearbeitet. Auch vor 17 Jahren schon größtenteils im Homeoffice. Meine Kinder sind alle mehr als 3 Jahre gestillt. Ich glaube nicht, dass mein Arbeitgeber mitbekommen hat, dass ich stille.

    Dass ich nicht Vollzeit gearbeitet habe und auch immer noch nicht arbeite, hat nichts mit Stillen zu tun, sondern damit, dass ich mehr Zeit für die Familie haben wollte und das finanziell möglich ist. Aber garantiert nichts mit dem Stillen ansich. Ich war auch auf Dienstreisen etc. Das ist alles machbar und mit gestillten älteren Kindern sowieso. Da ist Stillen ja dann nicht mehr die Hauptnahrungsquelle sondern einfach eine Form der Nähe.

    Wahrscheinlich haben sie noch nichts von Homeoffice gehört, da kann man problemlos während der Videokonferenz stillen #nägel .


    Nee, im Ernst. Als wenn das Stillen der Grund wäre, warum Frauen nicht mehr arbeiten #haare . Da sollte er wirklich lieber einen Artikel schreiben, dass es total unökonomisch ist, Kinder zu bekommen. Die binden Arbeitskraft, kosten viel Geld, sind umweltschädlich ... braucht echt keiner.

    Die Kleine (7) einer Bekannten heute: „Ich bin jetzt ganz schön geschafft!“ Ich: „Na dann wirst Du auf der Rückfahrt im Auto gut schlafen.“ Sie: „Das muss mein Körper entscheiden!“

    Wir sind gerade in der Jugendherberge in Schöneck im Vogtland. Die ist neu gebaut vor ca. 5 Jahren. Tolle Lage, Bahnstation wenige Minuten zu Fuß.

    Im Winter Langlaufloipeneinstieg ca. 600 m entfernt, ähnlich der Abfahrtshang und Skiverleih. Im Sommer kann man gut wandern oder MTB fahren.


    Personal ist freundlich, Essen ist gut (immer auch eine vegetarische Variante, glutenfrei kein Problem), Zimmer hell und freundlich eingerichtet, jedes mit eigenem Bad. Es gibt drei Aufgänge, so das die Gäste auch ein bisschen getrennt werden können, wenn z.B. Schulklassen da sind.

    Im Moment sind viele Familien da.


    Sehr empfehlenswert!

    NanaBaby : Diesen Vergleich mit dem was andere haben und bekommen hat man ja immer wieder, zu jeder Feierlichkeit oder auch zwischendurch, dass das in den Familien ganz unterschiedlich gehandhabt wird und auch die finanziellen Möglichkeiten in den Familien ganz verschieden sind. Das sehe ich ganz unabhängig von der Zeugnisfrage für ein Thema, dass man mit dem Kind besprechen und erklären muss, warum man wie diesbezüglich handelt.

    Ich sehe einen Unterschied zwischen "Leistung" (im Sinne des reinen Ergebnisses) belohnen oder Anstrengung/Aufwand der in so einem Zeugnis drinsteckt.


    Klar lernen sie für sich selbst und nicht für uns. Trotzdem ist es oft eine anstrengende, teilweise auch frustrierende Sache, Schule in der Form, wie sie an deutschen Regelschulen stattfindet, durchzuhalten und dranzubleiben. Die Kinder investieren wirklich sehr viel Zeit und Nerven in dieses "Projekt" und ich persönlich möchte ihnen schon vermitteln, dass ich es würdige und mich freue, wenn sie wieder einen Schritt Richtung Schulabschluss geschafft haben. Das muss ja nicht in teuren, materiellen Werten erfolgen. Aber dem Schritt Aufmerksamkeit schenken, darüber reden, gemeinsam zurückschauen, was gut und was nicht so gut lief und dem Kind das Gefühl geben, dass es etwas erreicht hat, das sehe ich durchaus positiv. So oft gibt es ja nun nicht Zeugnisse und ich finde das einen passenden Anlass.

    Wir schenken eigentlich nichts zum Zeugnis. Gehen aber durchaus zu Feier des Tages/Ferienanfang mal ein "zusätzliches" Eis essen oder suchen gemeinsam ein Buch aus.

    Die Kinder bekommen aber von den Großeltern fürs Zeugnis oft eine kleine finanzielle Zuwendung (5-10 €), völlig unabhängig von den Noten. Das finde ich auch nett, denn die Großeltern schenken nun mal gerne.

    Ich finde es durchaus nicht schlecht, wenn die Kinder eine "Sonderzahlung" für den Abschluss eines "Projekts" bekommen, darüber freuen wir Arbeitnehmer uns doch auch. Und Schule ist ja teilweise wirklich Schwerstarbeit für die Kinder.


    Weiß nicht, was ich ankreuzen soll.

    Wir hatten damals nicht einen Gedanken an die Schlüssel verschwendet, weil wir sie nie genutzt haben, sie waren halt beim Einzug da und damit "vergessen" #angst. Seitdem gibt es in unserer Wohnung keine Schlüssel mehr.

    Balkontüren kann man hier von außen nicht schließen, nur von innen.

    Man darf 2,5jährige nicht unterschätzen. Die können einen nämlich locker auf dem Balkon aussperren. Idealerweise ist es Winter und Manhattan nur ein T-Shirt an. Besonders beunruhigend ist es, wenn das Kind dann für längere Zeit aus dem Blickfeld verschwindet und es nicht die eigene Wohnung ist. Es war die meiner Schwester.


    Mit ganz viel Geduld und Gesäusel kann man es aber schaffen, das Kind zu motivieren, die Tür wieder zu entriegeln. Bestenfalls bevor man sich den Tod holt. Oder eine Lungenentzündung.

    Man sollte auch nicht vergessen, alle Zimmerschlüssel, die in der Wohnung stecken (und die man nie benutzt) wegzuräumen, bevor die Kinder auf die Idee kommen, sie zu benutzen. Als mein Großer 3 Jahre alt war, hat er sich selbst damit in unserem Schlafzimmer eingeschlossen und dabei den Schlüssel so verkantet, dass er ihn nicht mehr drehen oder rausziehen konnte. Letztendlich haben ihn nette Feuerwehrmänner befreit, die durch das zum Glück gekippte Fenster eingestiegen sind. Der kleine Kerl hat sich unter dem Bett versteckt, als die "schwarzen Männer" kamen. Aber spannend war es irgendwie schon #pfeif.

    Denn: Lernen macht Spaß. Etwas verstanden zu haben und neue Fähigkeiten erworben zu haben oder neue Welten zu entdecken. Das ist einfach ein geiles Gefühl. Und das wünsche ich jeden Kind. Das ist so viel Wert. Dieses Vertrauen, wenn ich mich anstrenge, kann ich Dinge lernen, die ich vorher noch nicht konnte. Handstand, Jonglieren, Blockflöte spielen oder den Satz des Pythagoras beweisen. Und auch: Dinge, die auf den ersten Blick langweilig sind, sind manchmal auf den zweiten oder dritten Blick richtig interessant.

    Genauso ist es!

    Das passt auch zu dem, was Magorma schreibt, dass Schule eigentlich neu gedacht werden muss. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Möglichkeiten verschiedene Themen in ihrer Vielfalt und Wissen so unglaublich divers ist, könnte man sich viel mehr an den Stärken der Kinder orientieren und sie individueller fördern. Um ihnen den Spaß am Lernen und an der eigenen Weiterentwicklung zu zeigen.

    Aber unser Schulsystem verharrt in vielen Bereichen auf dem Stand von vor 50 Jahren und es wird einfach allen alles eingetrichtert, was in teilweise extrem veralteten Lehrplänen steht.

    Ich würde mir spätestens in der weiterführenden Schule viel intensivere Profil-/Kursauswahlmöglichkeiten wünschen und weniger Überfrachtung in den Bereichen des "Grundwissens", das teilweise viel zu spezialisiert unterrichtet wird. Und wenn ein Kind halt Stärken in Musik/Kunst/Sport hat, dann kann es sich da verstärkt weiterbilden uns muss nicht unbedingt in abstrakte mathematische Kurvendiskussionen einsteigen z.B.

    Mathematik und Musik und auch Kunst und Mathmatik haben teilweise richtig viel miteinander zu tun. Da gibt es faszinierende Zusammenhänge, wenn man sich da mal näher damit beschäftigt. Das kann richtig Spaß machen, da die Zusammenhänge kennenzulernen!

    Ein Kind, dass Bruchrechnung nicht versteht, wird aber z.B. auch Probleme mit Notenwerten haben.


    Für Mathe und Deutsch gibt es halt anerkannte Diagnosen wie Dyskalkulie oder LRS, das gibt es für Kinder mit musikalischen oder sportlichen Einschränkungen eher nicht.

    Ich habe gerade wieder gelesen, dass ca. jedes 10. Kind nach der Grundschule nicht richtig lesen kann, trotzdem Deutsch ja nun ein Fach ist, dem in der Grundschule viel Zeit gewidmet wird. Ich nehme mal an, mit dem Grundrechnen sieht es nicht viel anders aus. Das Schlimme für diese Kinder ist, dass sie die Folgen in fast allen anderen Fächern spüren und somit es in der Schule insgesamt oft sehr schwer haben.


    Selbstverständlich kann man in Sport und Musik mit der richtigen Übung ganz viel lernen und "trainieren". Ich dachte früher auch, ich hätte überhaupt kein Rhythmusgefühl und könne nicht tanzen. Mittlerweile kann ich das wunderbar. Und auch viele andere Dinge in dem Bereich habe ich durch Üben gelernt. Das dauert halt auch.


    Was war mein großes Kind froh, als es nach der 10. Klasse die 2. Fremdsprache abwählen konnte. Die hat ihm so richtig die Lust am Fremdsprachenlernen vergält, was eine Quälerei ... Und bei Bio war er auch heilfroh, das interessiert ihn nicht die Bohne. Dafür ist es sportlich #weissnicht.

    In der Klasse meiner Mittleren beschweren sich viele Eltern über den Mathe-, Bio- und Chemieunterricht, weil die Lehrkräfte die Inhalte so schlecht erklären und so hohe Anforderungen stellen. Über Musik oder Kunst habe ich da noch keine Beschwerden gehört.

    So unterschiedlich ist das.

    Natürlich muss Schulstoff aufeinander aufbauend vermittelt werden, in allen Fächern. Das ist meiner Meinung eben auch ein schulpolitisches Problem, dass in diesen Fächern gern gespart wird und später trotzdem Voraussetzungen angenommen werden.


    Ohnezahn : Für mich sind Zahlen extrem wichtig. Sogar in der Musik, da zähle ich auch alles. Ich würde schon sagen, dass Zahlen für mich das sind, was für andere Kunst ist.

    gerbera : Ich finde, man sollte die Frage auch andersherum stellen dürfen: Warum müssen gerade Sport, Musik und Kunst Spaß machen, alle anderen Fächer aber nicht? Warum setzt man die Erwartungen da so unterschiedlich? Es ist doch total cool, wenn Mathe Spaß macht oder Chemie. Aber da akzeptiert man "sinnloses Ausweniglernen" viel eher, als wenn es um Noten geht. Warum muss ich chemische Formeln lernen, aber Noten sind unzumutbar?


    In meinen Augen ist das so, weil wir die Fächer Sport, Kunst, Musik nicht als ebenso "wertvoll" ansehen im Rahmen der Allgemeinbildung, wie die anderen, "richtigen" Unterrichtsfächer. In diesen "Lückenfüllern" sollen die Kinder sich ausruhen können, nicht anstrengen müssen. Deswegen fallen sie auch viel schneller unter den Tisch. Sehr frustrierend für Kinder, die kein Mathe können, aber musisch begabt sind, z.B.