Beiträge von Jaelle

    Bei Firmen ohne Tarifvertrag gibt in der Regel trotzdem eine Art Gehaltsgefüge, das kann man anfordern.

    Wenn es einen BR gibt, kann dieser weiterhelfen.

    Ansonsten kann man sich an den branchenüblichen Tarifen orientieren. Und es gibt einen Schutz vor zu geringer Eingruppierung im Gegensatz zu tarifierten Branchen.

    Lohnwucher ist hierzulande rechtlich anfechtbar. Die Fälle gewinne ich auch immer vor Gericht.

    Also so ganz ausgeliefert ist man da nicht.

    Aber das war ja auch nicht die ursprünglich gestellte Frage, die ist wohl ausgiebig beantwortet.

    Minijobber sind letztendlich einfach nur Teilzeitangestellte, die andere Begrifflichkeit ergibt sich nur durch die andere Versteuerung und Sozialversicherung.

    Gleicher Lohn ist immer in Bruttowerten erfaßt, der Nettowert ist ja nach Steuerklasse, Kirchenzugehörigkeit, Entgeltumwandlung, Kinderzuschläge, wasauchimmer.

    Ungerecht ist das nicht.

    Und klar, ein AN in hoher Position der 45 Euro die Stunde bekommt, müßte dafür nur 10 Stunden im Monat arbeiten. Sofern er weiterhin dieselbe Tätigkeit macht.

    Wird er zum Kopieren und Akten ablegen beschäftigt, wäre es mit Sicherheit entsprechend weniger. Aber nur aufgrund der Tätigkeit, nicht aufgrund der Zeitanteile.

    http://www.arbeit-gerecht.de/a…echt/rechte-beim-minijob/

    Bei mir war der durchschlagende Erfolg tatsächlich eine längere Krankschreibung, derweil das Kind ganztags in der Schule war und nach 3 Monaten dann eine 6wöchige Psychosomatische Reha. Danach konnte ich Bäume ausreißen, mir ging es gut, ich war endlich wieder glücklich. Da ich aus der Krankheit in die Reha bin, konnte ich danach auch nochmal krank geschrieben werden und so war ich ein halbes Jahr weg vom Job, 6 Wochen weg zuhause und konnte mich mit einer langsamen Wiedereingliederung wieder an mein Arbeitspenum gewöhnen.

    Das ist nun 8 Jahre her, seit 2 Jahren hab ich langsam wieder Symptome, die momentan wieder schlimmer werden.

    Die Streßerkrankungen durch mein schwieriges Kind werden sich nicht wieder auflösen, bzw. bis ich den aus dem Haus hab, hat sich das so manifestiert, das ich es nicht mehr losbringe.

    Mein Kind kostet mich deshalb auch einiges an Lebensjahren. Das kann ich nur einfach so hinnehmen.

    Insgesamt bin ich schon zufrieden damit, dass ich mich nun 8 Jahre gut und ohne AD gehalten hab. Ich nehm auch keine AD mehr, wenn ich im Herbst wieder in eine längere Krankenphase gehe. Meine Therapeutin unterstützt mich da sehr gut.

    Nein, das hat nicht nur was mit einem Tarifvertrag zu tun, nur sieht man es da am deutlichsten, weil es halt Regelungen gibt, festgeschrieben sind.

    Es gilt generell und für alle Jobs: Minijob = Teilzeit mit allen Rechten und Pflichten. Und nochmal: was hinten rauskommt als netto ist Steuerrecht, nicht Arbeitsrecht. Deshalb ist derselbe Stundenlohn davon nicht abhängig zu machen.

    Bei Betrieben ohne Tarifvertrag wissen die Minijobbler ja oft nicht, weil ein Vollzeitangestellter verdient und können daher nicht vergleichen.

    Man darf sich, egal in welcher Art Arbeitsverhältnis man steckt, immer die Entgeltregelungen aushändigen lassen, da hat man einen Anspruch drauf.

    Kein Beschäftigter darf gezwungen werden, über sein Entgelt Stillschweigen zu bewahren, also darf man auch jeden fragen.

    Im vorliegenden Fall: Exvollzeit wird Minijobbler, kann man sehr genau drauf schauen, ob der Stundenlohn derselbe ist (sofern die Tätigkeit dieselbe ist). Tätigkeiten die nicht so wertig sind, kann man natürlich auch geringer entlohnen, deshalb auch hier: Stellenbeschreibung zeigen lassen.

    Aber der Stundenlohn muss genauso sein, weil man ja für die Arbeit bezahlt wird, nicht für das was hinten raus kommt. Das ist eh für jeden anders, je nach Steuerklasse oder Kirchenzugehörigkeit.

    Tarifverträge sagen ganz deutlich, Minijob ist auch nur Teilzeit, da gibts auch jede Menge Urteile dazu.

    Das ist nicht korrekt. Ein Minijob hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Teilzeitjob.

    Dir steht dieselbe Eingruppierung zu, ebenso Urlaub, die Zuschläge wie alle anderen sie haben und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Ich würde verlangen dass der Arbeitsvertrag geändert wird. Und wenn nicht, dann dort nicht arbeiten. So ein Verhalten geht gar nicht.

    Die Vorteile sind nur steuerrechtlicher Art, der Arbeitgeber kann pauschal versteuern und Du kannst die Lohnsteuer umgehen, weil ein Minijob neben dem Hauptjob zulässig ist.

    Und Du müßtest entscheiden, ob Du den Minijob rentenrelevant haben möchtest.

    Wir fahren ab und nach Frankreich oder Italien, sind jeweils 6-8h.

    Wir hören Hörspiele, die alle mögen, Musik oder quatschen einfach. Langweilig war mir noch nie. Kann allerdings auch sein, dass ich zwischendrin mal ein Stündchen schlafe.

    Wir sind ja Dauercamper, die Kinder kennen sich seit 10 Jahren. Da gibts immer viel zu erzählen. Meiner darf gern auch mal länger bleiben als ich, bestimmt schon seit 2 Jahren oder so, jetzt ist er 15.

    Ich leg mich dann hin und sperr nicht ab, er kommt halt nach. Platzruhe ist um 22 Uhr, entweder sie sind dann nebenan im Segelvereinclubhaus oder hocken am See auf dem Steg. Mit den Rädern rumflitzen und spielen ist halt ab 22 Uhr nicht mehr. Ich seh das recht locker, wir sind hier auch sehr klein und familiär, Fremde verirren sich nur selten hierher.

    so, ich kann verkünden, ich bin offziell raus der Nummer.

    Bei uns hat es sich die letzten Wochen nochmal ziemlich hochgeschaukelt. Dieser Typ, der alles im Alleingang und ohne Absprachen gemacht hat, sich in interne Konflikte der Jugend einmischt hat uns als Ortsdelegierte am Tag vor der Sitzung mit Lügen total verleumdet in den Chatgruppen. Dann selber die Parents verlassen, um dann auf der Sitzung gestern aufzutauchen und den reuigen Sünder zu spielen, es wurde ihm vergeben und wir sollen uns mit ihm vertragen. Ich würde ihn lieber verklagen. Bundesorga hat uns auch nicht unterstützt, im Gegenteil. Damit sind wir aus allem raus.

    Die Jugend war ganz erschrocken und hat sich gleich gemeldet, die bekommen weiterhin Support von mir als ver.di wie bisher.