Beiträge von Ebura

    Ja. Weil sie so angestrengt geatmet hat und da da the ich, schau ich mal. Dabei ist das wahrscheinlich immer so, wenn sie gerade krank ist. Geht ihr ja nicht schlechter als sonst bei Krankheit.

    Alba meine Antwort sollte nicht anzweifeln, dass du da für dein Kind gerade Probleme hast, sondern eher aufzeigen, dass es da scheinbar keine Allgemeingültigkeit „Regel“ gibt, bzw. dass es grundsätzlich möglich ist.


    „Einfach so“ ist es natürlich trotzdem nicht, die Indikation sind Depression mit Angststörung und massiven Schlafstörungen, wobei die Diagnosen nicht an die Kasse gingen, bzw die stehen auf dem Rezept vom Psychiater nicht drauf.

    (Ich hatte mich tatsächlich schon auf Diskussionen mit der Kasse eingestellt, bei meiner anderen Tochter brauchte es eine schriftliche Begründung für die Rheumamedikamente; daher war ich verwundert, dass es da jetzt null Probleme gab.)


    Ich würde also wohl nochmal nachhaken oder mir im Zweifelsfall eine andere Meinung einholen. Es scheint jedenfalls kein festgelegtes „wird nur bei xy übernommen“ zu geben

    Meine Tochter bekommt Circadin verschrieben und das wird ganz problemlos von unserer Krankenkasse genommen. Sie hat weder ADHS noch Autismus.

    Sie nimmt abends 4mg und konnte damit von ihrem richtigen Schlafmittel wegkommen, was mich echt freut, da es so viel weniger Nebenwirkungen gibt.


    Ich kannte es bisher nur gegen Jetlag, habe mir immer aus USA die großen Flaschen mitgebracht.

    claraluna ich finde nicht dich bescheuert -wie käme ich dazu, sondern die Reaktion (und dachte in meinem Kopf gerade auch, du wärst nicht die einzige gewesen, die es so ähnlich geschrieben hat) - warum also gleich persönlich werden (ich mochte dich mal, aber jetzt finde ich dich blöd - zumindest nehm ich es so wahr)? Es tut mir im Gegenzug leid, wenn du das bescheuert als persönlichen Angriff auf deine Person empfunden hast.


    Aber back to topic: ja, ich finde es bescheuert/doof/verletzend/zu kurz gedacht, von der Beschreibung der Lebensumstände zu urteilen, dass sie ja wohl gar nicht feministisch sein könne. Ich empfand das so kurz dahingeworfen als extrem abwertend und habe mich davon auch selbst angegriffen gefühlt.


    Weil wir nämlich in einer ähnlichen Situation leben und ich es eigentlich erfrischend finde, von anderen zu lesen, die ähnlich leben und trotzdem feministische Gedanken haben und nicht nur konservatives „das gehört so“. Und schon scheint das aber weniger wert. Das finde ich schade.

    Also ich finde es reichlich bescheuert, jemand die feministischen Ansichten absprechen zu wollen, weil die Person gerade so lebt, wie es nicht ins eigene Bild passt. Das hat doch erstmal gar nichts damit zu tun.


    Mein Idealbild war es auch nicht, so zu leben, wie ich es gerade tu. Tja, das Leben passiert aber - manchmal auch anders als geplant. Darf ich jetzt keine feministischen Einstellungen mehr haben, weil ich gerade nicht arbeite (<— ahahahahaha, der größte Witz überhaupt)?


    Und ja, klingt verrückt, aber auch wenn ich eigentlich andere Vorstellungen hatte und es gewisse Dinge gibt, wo ich sage „müsste ich mal“, bin ich derzeit mit dem Modell im reinen, weil es das ist, was angesichts der Situation noch am besten für alle läuft.

    Hier wäre es fast egal, die große hätte dank wechselunterricht in der Woche eh keine Schule mehr, die kleine einen Tag #weissnicht macht also nicht so wirklich Unterschied.


    Wobei ich mir ein großes Familienweihnachten trotzdem gerade nicht vorstellen kann.

    Ich habe einfach massive Bedenken, dass es bei dieser Zweiteilung bleibt und an den weiterführenden Schulen nicht zwischen Unter-, Mittel,- und Oberstufe differenziert wird.

    Hier läuft ja schon wieder Wechselmodell und es ist ganz klar unterteilt.

    Grundschule und Unterstufe läuft komplett normal (also den Umständen entsprechend).

    Teilung erst ab 7. Klasse.

    7.-10. Klasse haben im tageweisen Wechsel Unterricht, Oberstufe wöchentlicher Wechsel.

    Ich finde beides ok mit leichter Tendenz zum wöchentlichen Wechsel, da sie dann hier besser in einen Flow kommen. Etwas nervig ist nur, dass ich in beiden Stufen Kinder habe, so dass ich mir echt einen Plan machen muss.


    Aber ansonsten bin ich da wirklich nicht groß involviert. Technisch sind sie fast versierter, die Große ist seit 8:45 (mit Pause) im onlineunterricht, ich musste nichts machen, außer wecken.

    Das wäre natürlich in Grundschule oder Mittelstufe noch ganz anders. Aber ich glaube auch tatsächlich, dass man das auf dem Schirm hat und hier stand das bislang auch nicht zur Debatte.

    Vielleicht nimmt es deine Sorge etwas?

    Ich wollte nur anmerken, dass selbst wenn es jetzt mal mit „Gewalt“ und Tränen abläuft, das nicht zwangsläufig zu einer für immer andauernden Phobie werden muss.


    Meine Tochter hatte lang ihre Ruhe vor Blutabnahmen, Spritzen und co. Mit 13 dann eine Blutabnahme mit viel Schreien, um sich schlagen, zu zweit festhalten und co. Arzt, Helferin, Kind und ich waren hinterher fertig mit den Nerven. 3 Wochen später die nächste Blutentnahme, wir hatten alle schon Angst, es war auch nicht entspannt, aber zumindest ohne Schlagen und co. Seitdem 1-2x pro Monat und inzwischen ist es so belanglos wie sonstwas. Gleiches mit Spritzen: Impfung mit viel Theater. Die ersten Spritzen zu Hause ein Riesen Ding, es dauerte eine Stunde bevor wir überhaupt spritzen konnten. Inzwischen ist die tägliche Spritze so Routine wie Zähneputzen und Händewaschen.


    Das nur zur Beruhigung, dass man nicht zwangsweise ein schlimmes Trauma herbeiführt, wenn es mal so läuft.

    die.lumme  Aoife

    Eure Beschreibungen waren sehr überzeugend- Termin ist gebucht #super Freitag Mittag nach der Vollversammlung (brauchen die auch ein Hygienekonzept? #gruebel ) dürfen sich alle Beschäftigten des Immunsystems dann ans Werk machen