Beiträge von krapi

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    Brei mit Flocken funktioniert eh nicht, hatte ich versucht. Die Flocken lösen sich bei Muttermilch auf und man bekommt eine dünne Suppe. Brei wird das nur mit Pulvermilch.


    Ich hab viel eingefroren, weil ich früh wieder arbeiten war, damit mein Mann (Elternzeit), sich jederzeit bedienen konnte. War dann aber auch weit mehr, als gebraucht wurde und so hab ich die Reste verseift und Muttermilchseife damit gemacht.

    Mein Bruder hat den Pössl Vanster und ist recht zufrieden. Er ist analog dem Citroën Jumpy - ob das zu groß ist, müsst ihr schauen...

    Ich hatte Wimmelbücher gekauft, die PN mit der BV hatte ich noch gelesen, aber nicht sofort überwiesen, da ich sehr spät von einer Fete heimgekommen bin. Nun komme ich nicht mehr rein und den Nick weiß ich leider auch nicht mehr...

    Shakes, genau das ist der Punkt. Wenn man Arzneimittelforschung und Zulassungsverfahren an den Universitäten oder sonstigen staatlichen Institutionen machen würde, dann würde die Begründung wegfallen, wieso Pharmakonzerne sich "zu recht" dumm und duselig verdienen dürfen.

    Die Zulassung läuft über die Behörden der jeweiligen Länder, in denen der Wirkstoff zugelassen wird, die Parmafirma reicht "nur" die registrierrelevanten Unterlagen ein. Sie macht nicht das Zulassungsverfahren und genauso würde das auch eine Uni nicht machen (die zudem nicht für Produktion und Formulierung ausgerüstet ist, ebensowenig wie die meisten "kleinen Klitschen"). Das ist Behörden- und Ländersache. Zudem ist die Uni ein Ort der Grundlagenforschung. Dort ist die Zielsubstanz das gewünschte, nicht der Weg dorthin. Und man überlegt auch nicht, ob einem wegen dem verwendeten Lösungsmittel z. B. das Lufthygieneamt auf's Dach steigen könnte, weil das im mg-Maßstab im Reaktionskolben einfach niemanden interessiert...

    Deswegen glaube ich auch nicht, dass die großen Pharmakonzerne es wirklich schlecht finden, dass die Arzneimittelzulassung immer aufwendiger geworden ist. Eigentlich bin ich mir sogar ziemlich sicher, dass der "Verband der forschenden Arzneimittelhersteller" oder wie deren Lobbyorganisation genau heißt, sich für diese komplizierten Verfahren stark gemacht hat, um sich die Konkurzenz von kleinen Klitschen vom Hals zu halten.

    Und das groesste Hobby der Firmen sind wohl Behoerdenaudits, oder?!? ;)


    Ich wiederhole mich ungern, aber die ganz kleinen Klitschen sind schlicht nicht dafür ausgerüstet cGMP-konform in die Wirkstoffproduktion oder Formulierung einzusteigen. Sie entwickeln häufig bis Anfangs Spätphase und verticken den Wirkstoff dann, wenn er vielversprechende Resultate in den Studien bringt an eine groessere Bude. Und dabei machen sie wohl eher kein Verlustgeschäft (und spielen je nach Vertragweiterhin mit). Wenn die Studien schon sehr weit sind und die in die Entwicklung gesteckte(n) Erfahrung/Kosten nich so gigantisch, kauft die große Bude u.U. ein Verfahren, das stark verbesserungswürdig ist, an dem sie aber eher wenig ändern darf, weil PAR-Studien und Validierung und alles was dazugehört schon durch sind und die Änderungen relevant fuer die Zulassung wären...


    Ich glaube, ich klinke mich besser wieder aus.... (und nein, ich arbeite nicht in einem der erwähnten großen forschenden Pharmaunternehmen).

    also, den begriff der bösen pharmaindustrie hat, wenn ich mich recht entsinne kein skeptiker oder kritiker hier in den mund, bzw. auf die finger genommen. wie heißt es so schön: "das hast du jetzt gesagt."


    ;) - nein, bisher war das Wort "böse" vorne mit "p" geschrieben worden, aber bei dieser Schreibweise hat sowohl die Autokorrektur meines Handys als auch mein eigenes Sprachempfinden gestreikt. Ich dachte, das zweite "ö" im Wort und der Smiley sollten reichen, um zu verdeutlichen, wie der Satz gemeint ist.



    Mit "der Thread wird interessant" meinte ich, dass es hier nicht die üblichen Wortgefechte gibt - mit Skeptikern auf der einen und Befürwortern auf der anderen Seite, sondern dass (was für solche Threads aus meiner Sicht eher ungewöhnlich ist) wirklich mal einigermassen reflektiert diskutiert wird. Meist ufern solche Threads aus und weder die eine, noch die andere Seite ist gewillt, das Thema differenziert zu betrachten - und wirklich informiert sind meist beide Seiten nicht. Die einen beziehen ihre Infos aus dem Hirte (und ja - ich habe ihn auch gelesen, denn man sollte wissen, worüber man schreibt) und zitieren diesen ohne zu hinterfragen, die anderen verlassen sich nur auf Impfkampagnen und das zugehörige "Material".



    Und so sinnvoll die eine Impfung ist, so unnötig kann die andere sein. Die jährliche Grippeimpfung würde ich beispielsweise (zumindest im "jetzt" - im Alter kann es anders aussehen) ebensowenig mitmachen, wie die Schweinegrippeimpfung. Und einen Vorrat an Tamiflu würde ich mir auch nicht anlegen. Impfungen gegen Kinderlähmung (und ich kenne sogar noch einen Betroffenen aus Kindertagen persönlich) o.ä. würde ich hingegen nicht weglassen. Und wie jemand sein Kind zu einer "Masernparty" schicken kann, werde ich auch nie nachvollziehen können. Aber letztendendes muss jeder seine eigene Meinung zu diesem Thema bilden und man muss diese Meinung auch akzeptieren können, wenn selbst eine andere hat.



    Zum Thema Homöopathie halte ich persönlich es wie eine der Anfangsposterinnen - in der Verdünnung, die dort angestrebt wird, muss man froh sein, wenn man noch ein wirksames Molekül auf dem Löffel hat und Wasser hat kein "Gedächtnis". Daher greife ich für mich selbst nicht auf Homöopathie zurück. Die Kids nehmen aber ganz gerne mal ein "Zauberkügelchen" (Arnika). Ich wettere aber auch nicht dagegen - denn jeder soll das machen, was er selbst für richtig hält (habe auch einige Studienkollegen, die in einem antroposophischen Unternehmen gelandet sind und entsprechend an der Herstellung von Homöopathika mitwirken und habe in der Pharma mehr Leute kennengelernt, die sich mit Schüsslersalzen und Globuli und auch dem Impfthema auseinandersetzen als in jedem anderen Bereich). Man muss einfach akzeptieren, dass die Homöpathie auch Grenzen hat - und eine Krebserkrankung nur mit einem Homöopath in Angriff zu nehmen (auch so ein Beispiel kenne ich leider) finde ich dann grob fahrlässig.



    Mit Zitaten, dass die von der Pharmaindustrie gesponserten Studien häufiger zum Erfolg führen, habe ich allerdings ein wenig Mühe. Die Pharmaindustrie besteht sicher nicht nur aus Gutmenschen, sonden will - wie jede andere wirtschaftlich orientierte Branche auch - Geld verdienen (wen wundert das?), aber dass diese Studien häufiger Erfolg haben, liegt mit Sicherheit auch daran, dass einfach ein Riesen-Apparat mit jeder Menge Erfahrung dahintersteckt. Dass Wirkstoffe, welche wenig vielversprechend erscheinen oft schon aussortiert werden, bevor sie in die klinischen Studien gehen. Dass von Anfang an sehr viel "wirtschaftlicher" entwickelt wird (in der Uni geht es darum, am Ende das gewünschte Molekül in Händen zu halten - wie man dorthin gekommen ist, sprich wie aufwendig und teuer die Aufreinigung und Isolation war und wie die Ausbeuten waren, ist relativ ega - in der Industrie zählt vor allem auch das Verfahren). Dass viele Start-Up-Unternehmen und ja - auch Unis - mit den grossen Pharmaunternehmen zusammenarbeiten bzw. (bei Start-Ups) die Wirkstoffe und Verfahren dann verkaufen, wenn es Richtung Spätphase (sprich klinische Phase 2 oder 3) und Commercial geht, u.a. weil Studien und vor allem dann die Registrierung von Wirkstoffen (inkl. allem was dran hängt, wie die Validierung des Verfahrens etc.) richtig teuer sind und weil die Start-Ups für die Produktion im grösseren kg-Massstab gar nicht ausgerüstet sind. Und weil Studien auch in Spätphasen sofort gestoppt werden, wenn etwas "aus der Reihe" läuft und das Produkt dann oft nie auf den Markt kommt. Und ja - das passiert auch bei Phase 3. "Aus der Reihe" ist da zwar nicht der oben zitierte "Schnupfen", denn das ist auch sehr überspitzt formuliert, sondern das ist im grössten Teil der Fälle eine gegenüber dem Placebo nicht signifikant höhere Wirksamkeit oder im Vergleich mit anderen bereits registrierten Wirkstoffen keine signifikant höhere Wirksamkeit oder eben eine "krassere" Nebenwirkung. Da kann sich im Nachhinein auch rausstellen, dass der Patient (bei Phase 3 wird am kranken Menschen getestet) noch diverse andere "Probleme" hatte und die Nebenwirkung nicht dem Medikament geschuldet ist - die Studie wird trotzdem sofort gestoppt. Bei späten Phasen/Registrierung dann auch direkt von der Behörde. Die Anforderungen der Behörde und die Anforderungen von GMP sind ohnehin sehr hoch - und das ist auch gut so.



    Schwarze Schafe gab es und wird es immer geben. Wenn ich mir alleine am Beispiel des simplen generischen Wirkstoffs Acetylsalicylsäure (besser bekannt als Aspirin) anschaue, wieviele Neuregistrierungen bei den Behörden eingingen und wieviele Dossiers dann wieder entzogen und eingestampft wurden, wird mir manchmal ganz anders. Sobald ein Wirkstoff generisch wird, darf den "jeder" produzieren und da er entsprechend im Preis massiv sinkt, läuft die Produktion dann oft in Fernost, wo manchmal GMP noch nicht ganz so genau genommen wird. Ob die Liste an Nebenwirkungen dann noch vom Wirkstoff selbst kommt, oder von möglicherweise eingeschleppten Verunreinigungen, sei mal dahingestellt.



    Letztenendes ist die Pharma weder nut "gut" noch nur "böse" - sie ist aber auf jeden Fall in vielen Fällen lebensrettend und das darf eben auch nicht vergessen werden.



    Und ansonsten finde ich toll, was hier geschrieben wurde - denn es trägt zur eigenen Meinungsbildung bei... Es ist eben kein nur "schwarz/weiss" und nur "pro/kontra", sondern ein differenziertes Denken. Und letztendes gilt bei allem - bei Hirte ebenso wie bei Werbekampagnen, dass man *ironiemoduson* "nur einer Statistik glauben sollte, die man selbst gefälscht hat".

    ;) ich kann auch gerne mehreren abgeben... meiner ist gerade ohnehin wieder recht stark gewachsen und ich wollte demnächst einen Teil entsorgen. Schreibt ihr mir bitte PN's? Dann geht es sicher nicht unter.

    Falls Du noch suchst - ich hätte übrig. Hab auch im alten Forum schon mal verteilt, ist aber schon bestimmt 2-3 Jahre her. ;) Am besten per PN melden, sonst kann es sein, dass es vergessen geht.

    Bei uns laeuft das unter "familiärerer Notstand" und man bekommt frei, muss aber, um den Tag gutgeschrieben zu bekommen eine ärztliche Bescheinigung (vom Kind oder vom Partner) einreichen. Ohne Nachfrage akzeptiert werden bei uns im Betrieb bis zu zwei Tage in Folge, danach wird eigentlich erwartet, dass man privat eine andere Loesung findet (Omabetreuung, etc.)...

    Wir haben einen MilaMai, der geht wegen Tunnelsystem und verstellbarem Steg auch recht lange. Ergo habe ich bei der Großen (absolutes Arme-raus-Kind) viel getragen, Manduca war mir persönlich nicht bequem. Bei einem gut gepolsterten MeiTai hat man auch einen guten Tragekomfort, wenn man das Gewicht gern auf der Hüfte hat, gibt es die Halfbuckles oder Modelle mit rel. starren und dicken Polstern.


    Aber am Ende hilft wohl nur Ausprobieren.