Beiträge von Kirsi

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Rabeneltern.org-Team

    Bis vor ein paar Jahren war er mit total zuwider, ich und fand immer, daß Koriander nach etwas Nicht-Eßbarem schmeckt. Mein Geschmack hat sich aus unerfindlichen Gründen im Lauf der Zeit um 180° gedreht, jetzt liebe ich ihn. Frisches Curry mit Koriander...*hach*
    Definitiv ein "acquired taste" für mich.


    EDIT: Nachtkerze, ich hab Deinen Kommentar erst jetzt gelesen. Reich mir die Flosse! #freu

    Ich zitiere meinen Mann, der dieses Ereignis kürzlich auf social media geteilt hat:


    Unsere 5-jährige: "Also wenn ich in der Nacht nicht schlafen kann, dann gehe ich manchmal durchs Haus und höre an den Türen. Und wenn ich dann zu eurer Türe komme, dann ...."

    (sie macht eine dramatische Pause - die Eltern sehen sich an)

    ".... dann ist es da immer ganz, ganz still."

    (die Eltern merken, dass sie den Atem angehalten hatten und können wieder Luft holen)

    Ich bin als Jüngste von Dreien aufgewachsen, und für mich hat eine eigene Familie mit mehreren Kindern ohne groß darüber nachzudenken immer zum eher vagen Lebensplan dazugehört.


    Seltsamerweise hatte ich weder den großen Kinderwunsch, noch fand ich Babys süß, noch hatte ich je wirklich viel mit Kindern zu tun. Trotzdem hat es sich einfach richtig angefühlt, mit 27 und dem richtigen Mann dazu. Nach einer in vollen Zügen ausgekosteten Jungerwachsenen-Zeit hatte ich auch nicht das Gefühl, irgendwas versäumt oder ausgelassen zu haben und war bereit für ein Baby.


    Schrecklich naiv, im Nachhinein betrachtet. Ich war davon ausgegangen, daß das Leben halt so weitergeht wie bisher, und das Baby läuft nebenher mit #lol. Mir hat nie jemand gesagt, wie sehr ein Kind das Leben umkrempelt, vor allem ein Schreibaby als erstes. Trotzdem hat es mich nicht davon abgehalten, den Wahnsinn (diesmal wissentlich) weitere vier Mal mitzumachen, bis ich das Gefühl hatte, unsere Familie ist endlich komplett. Und ich kann sagen, jedes einzelne Kind ist anders. Eines hat ständig geschrien, eines konnte man nie ablegen, eines war ein Frühchen, eines war pflegeleicht und eines hat mich ein volles Jahr lang mehrmals täglich vollgekotzt. Und trotzdem fand ich die Babyzeiten schön, ich hab die Kinder fast permanent im Tuch getragen, hab tandemgestillt und es hat einfach gepaßt. Und ich bin froh, daß ich diese Baby- und Kleinkindphasen über einen so langen Zeitraum hatte. Und jetzt ist es gut, daß sie vorbei sind und auch die Jüngste bald ein Schulkind ist. Gelungen sind sie alle, ich bin von einem Haufen wirklich lieber Menschen umgeben, die mich oft an den Rand des Wahnsinns treiben.

    Trotz vielen körperlichen und emotionalen Aufs und Abs und nie erreichter elterlicher Perfektion glaube ich, daß dieses Universum das richtige für mich ist. Daß Mutter-Sein das Richtige für mich ist. In der alternativen Realität, wo ich kinderlos geblieben bin, würde mir definitiv etwas fehlen.

    Kann sich jemand erinnern? Vor einigen Jahren wurde hier eine Doku (ich glaube von einem Fernsehsender) verlinkt, in der ein Kamerateam Schüler einer Grundschulklasse eine Zeitlang begleitet hat. Es wurden ein paar Experimente zum Thema Gender/"geschlechtstypische" Eigenschaften gemacht, Interviews etc. Z.B. tauschten ein Junge und ein Mädchen probeweise ihr Hobby (Reiten vs. Kampfsport), es gab ein Fußballmatch Mädchen gegen Jungs, aber ein besonders interessanter Versuch war, als die Kinder ihre eigene Stärke einschätzen sollten, und anschließend die Stärke mit einem Hau-den-Lukas tatsächlich messen konnten, und die Mädchen sich vorher alle unterschätzt haben, während die Jungs da weniger Probleme hatten. Ich hab meiner Tochter heute davon erzählt, und würde ihr das gerne zeigen und konnte es nicht finden.

    Dein Problem schreit nach einer Rückentrage ;). Ohne die hätte ich mit meinen Klettenkindern auch nie was weitergebracht. So kriegen sie genug Körperkontakt, sind immer dabei, können auch schlafen, wenn der Bär los ist UND Du hast Auslauf.

    "Wunderbar! Man erfreut sich jedesmal, wenn man die Treppe runtergeht!"

    #herzen

    Die beiden würde ich nicht alleine miteinander lassen #angst


    Meinen Ohrwurm des Tages hab ich der Fünfjährigen zu verdanken: "What shall we do with the pumpkin sailor, what shall we do with the pumpkin sailor..." #hammer

    Zählt das als Kindermund? #gruebel


    Gestern kniee ich im Bad vor dem Heizkörper und wische mit dem Mikrofasertuch die horizontalen Sprossen ab.

    Kind (7) kommt vorbei, sieht mir kurz zu und fragt dann völlig entgeistert: "Was machst du da?"

    Putzen, gutes Kind, putzen nennt man das. Ich mache es vielleicht nicht so oft, wie ich sollte #pfeif, aber doch oft genug, daß es nicht ein komplett fremdes Konzept sein sollte...

    #wisch

    Midi (fast 3) sieht mir zu, wie ich Mini wickle.

    "Kaka, iiih, stinkt - kann man nicht essen!" #kreischen

    #freu


    Bei uns hieß das: "Kaka tschmeck nicht gut. Sagen BAH!" Monatelang. Bei jedem Mal Wickeln zuschauen.

    Ist mittlerweile ein running gag in der Familie.

    Der MP3-Player wird von der Jüngsten so konsequent "Empel-3-Player" genannt, daß ich es mittlerweile auch schon fast tue #freu

    Myrte

    #blink

    Ernsthaft?

    Ich finds prinzipiell keinen Fehler, wenn zwei Leute eines Haushalts bei sowas dabei sind (nach dem Motto vier Ohren hören mehr als zwei), aber bei der Aussage mit dem Nagellack disqualifiziert er sich echt...

    Zwei der Kinder kauen Nägel und wollen selber aufhören. Das Problem mit den Mitteln (Raylex und ???), die wir bisher hatten war, daß sie nicht nur bitter waren, sondern der Geschmack laut Kindern auch mit Ausspülen noch stundenlang im Mund blieb und z.T. sogar brechreizerregend war. Ergebnis = verzweifelte Kinder.


    Habt ihr den ulitimativen Tipp?

    Find ich gar nicht! hier in unsrem kiga gibts nur altersgemischte Gruppen von 1-6 Jahren. Allerdings gibts genügend Personal ( pro gruppe von 21 Kindern je 1x vz, 1x tz pädagogin und 1x englischsprachige helferin und diverse schülerInnen + zivi).

    Gerade das war bei uns leider nicht der Fall. Bei uns gibt es eine Kinderpädagogin, eine Helferin auf 20 Kinder, und es gibt nur einen einzigen Raum, in dem alles sehr kompakt untergebracht ist. Es kommt wohl immer auf die Gegebenheiten an.