Beiträge von Linnea

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    Rom ist auf jeden Fall toll! Und wenn irgend möglich solltet ihr Pompei auch besuchen, dass war ein absolutes Highlight. Wir waren im Oktober da und wärmer hätte es für uns zum Besichtigen nicht sein dürfen. Allerdings würde ich persönlich erst mit etwas älteren Kindern fahren, so ab ca. 10 Jahre. Gewohnt haben wir in der Nähe des Collosseums, von da konnte man alles gut mit Bus und Bahn erreichen - aber die U-Bahn war v.a. zu Stoßzeiten extrem voll, das würde ich mit kleinen Kindern nicht machen wollen.

    Nur kurz hierzu: Diese Rechnung ist m.E. falsch, da man als Beamter eben in der GKV bisher keinen Arbeitgeberanteil bekommt und den vollen Betrag selbst bezahlen muss. D.h. dass :2 fällt weg und im Beispiel wären es monatliche Kosten von 608€ bzw. 544€.

    Also bei uns ist das Gucken der Harry Potter Filme an das vorherige Lesen der Bücher geknüpft. Und das gilt auch für andere Filme, z.B. Percy Jackson, wenn es ein Buch dazu gibt.

    Trin ich bin da ganz bei dir, dass wollte ich nochmal dalassen... Und vor allem deine Forderung, dass es einen guten und freiwilligen Hort geben sollte, möchte ich unterstreichen. Und ich meine auch sehr deutlich, dass Ganztagsschule Chancen nehmen kann, vor allem bei außerschulischen Begabungen. Wie soll denn dann noch irgendeine Form von Leistungstraining z.B. in Sport oder Musik möglich sein? Die für alle offene Fußballgruppe einer GTS kann bestimmt kein Kadertraining leisten. Oder Leistungsschwimmen. Gerade Vereine werden hierbei kaputtgemacht, besonders mit dem fadenscheinigen Argument, die Trainer sollten doch in die Schulen kommen.

    Ich sehe diese ganze Diskussion immer sehr kritisch, denn es ist für mich nicht logisch, wie eine solche "Gerechtigkeit" hergestellt werden könnte.
    Es entwickeln sich doch alle Kinder immer weiter und diese Kurven gehen immer stärker auseinander, weil das eine auf das andere aufbaut.
    Da wird immer gefordert, man müsste dann die schwächeren, weniger elterngeförderten Kinder in der Schule stärker fördern.
    Aber wie denn ohne gleichzeitig ungerecht zu den anderen zu sein? Diese sind doch weiter und haben auch Potenzial sich weiterzuentwickeln und es wäre ungerecht, wenn sie dies nicht könnten. Haben sie kein Recht auf eine genauso intensive Betreuung? Weil sie "besser" sind?
    Und auch wenn sie dann mit etwas vermeintlich "anderem" beschäftigt werden... Erstens haben sie dann eben auf diesem Gebiet einen Vorsprung und vor allem können sie meistens durch ihre Voraussetzungen auch viel mehr mitnehmen, sodass sie dann trotzdem einen höheren Lernstand haben.
    Das Ziel kann doch nicht sein, alle auf Mittelmaß zu bringen, sondern das Potential eines jeden möglichst voll auszuschöpfen.

    Die Frühlingssonne



    Christine Busta (geboren in Wien am 23.04.1915 - 3.12.1987)



    Unhörbar wie eine Katze



    kommt sie über die Dächer,



    springt in die Gassen hinunter,



    läuft durch Wiesen und Wald.
    _



    Oh, sie ist hungrig! Aus jedem



    verborgenen Winkel schleckt sie



    mit ihrer goldenen Zunge den Schnee.
    _



    Er schwindet dahin wie Milch



    in einer Katzenschüssel.



    Bald ist die Erde wieder blank.
    _



    Die Zwiebelchen unter dem Gras



    spüren die Wärme ihrer Pfoten



    und beginnen neugierig zu sprießen.
    _



    Eins nach dem andern blüht auf:



    Schneeglöckchen, Krokus und Tulpe,



    weiß, gelb, lila und rot.



    Die zufriedene Katze strahlt.




    Frühling






    Was rauschet, was rieselt, was rinnet
    so schnell?


    Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so
    hell?


    Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:


    "Der Frühling, der Frühling, der
    Frühling ist wach!"



    Was knospet, was keimet, was duftet so lind?


    Was grünet so fröhlich? Was flüstert
    im Wind?


    Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:


    "Der Frühling, der Frühling, der
    Frühling zieht ein!"


    Was klingelt, was klaget, was flötet so
    klar?


    Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?


    Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:


    "Der Frühling, der Frühling!" -
    da wußt' ich genug!


    (Heinrich Seidel)

    Thema: Hebammen in Deutschland von
    1950-1975 mit Ausblick auf heute


    Duden,Barbara: Der Frauenleib als öffentlicher Ort. Vom Mißbrauch des Begriffs Leben.
    München 1991.
    Baumgärtner,Barbara: Einfach schwanger? Wie erleben Frauen die Risikoorientierung in der
    ärztlichen Schwangerenvorsorge? Frankfurt am Main 2005.
    Rockenschaub,Alfred: Gebären ohne Aberglauben. Fibel und Plädoyer für die Hebammenkunst. 3.
    Auflage Wien 2005.
    Samerski,Silja: Die Freisetzung genetischer Begrifflichkeiten, oder: Wie genetische
    Beratung zum Risikomanagement verpflichtet. In: Berliner Blätter:
    Ethnographische und Ethnologische Beiträge. Heft 29 Münster 2003. S. 18-23.
    Schumann,Marion: Vom Dienst an Mutter und Kind zum Dienst nach Plan. Hebammen in der
    Bundesrepublik 1950-1975. Göttingen 2009.



    Ich habe das Thema auch mal in einer Prüfung gemacht. Vor allem Rockenschaub und Schumann kann ich dir empfehlen.