Beiträge von Hermine

    Die Kinder hatten den tageweisen Wechsel (5., 7. und 10. Klasse), ich hatte den wochenweisen Wechsel.


    Und für die Kinder finde ich den tageweisen Wechsel besser:

    - mehr Struktur

    - Konzentration auf die Hauptfächer (war hier so und finde ich bei so wenig Präsenzunterricht sinnvoll) - dort war dann ein gute Lernfortschritt möglich

    - Schule bleibt präsenter, es ist eher ein Tagesrhythmus gegeben


    Aus Lehrersicht ist der tageweise Wechsel, glaube ich, anspruchsvoller. Und es fällt das Nebenfach tendenziell weg.


    Teilweise wurde der tageweise Wechsel unübersichtlich, wenn dann noch Stundenausfall dazukam, allerdings haben sie da inzwischen nachgerüstet und alle SuS auf Webuntis gepackt.

    Paula Green

    1) die meisten LuL die hier schreiben, fordern (so habe ich es zumindest wahrgenommen) nicht den Wechselunterricht für die GS oder die Unterstufe. Hier sind die Probleme einer Fernbeschulung sehr offensichtlich. Aber wenn am Gymnasium bspw. die Oberstufe im Wechselunterricht wäre, hätte man plötzlich Platz für geteilte Klassen und ähnliches.

    2) Wir haben uns so organisiert (mein Mann arbeitet in Präsenzoffice und ich war auch lange vor den Kindern wieder an der Schule - Oberstufe #rolleyes), dass Freunde zu uns gekommen sind, bzw. die Kinder zu Freunden gegangen sind - immer so ein bisschen reihum, wer gerade da war und aufpassen konnte. Und sie eben auch einen Nachmittag alleine zu Hause waren. Das waren außer uns 2 Familien, und so hat es gut geklappt.

    (vermutlich war unser beschauliches Schwerin selbst Bismarck zu langweilig #angst ).

    Unter Bismarck wurde es dann schon Teil des Deutschen Reichs... und vorher waren die Hohenzollern dafür verantwortlich. Wobei die Mecklenburger schon echt sture Köppe gewesen sein müssen, die hatten doch noch eine Landordnung aus dem Mittelalter, die bis 1871 galt? Irgendwie so und sehr, sehr abgefahren.


    *sorry fürs klugscheißen*

    Westen ist NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland,

    Ich hab immer noch nicht geklickt, Westen fühlt sich fürs Saarland nicht richtig an und Süden auch nicht. Wir brauchen noch den Südwesten in der Auswahl #ja #augen #freu!

    Lustig - ich will auch den Südwesten, finde aber, dass das Saarland ganz klar Westen ist. Beinah schon Frankreich #freu (dabei sind wir wahrscheinlich näher an der Grenze als ihr #zwinker)

    Trotzdem danke Nona - das sind alles noch böhmische Dörfer für mich :)


    Ich hoffe jetzt mal, dass das mit der KK etwas bringt.


    Und ja, das liest sich nach Phase D. Es ist vor allem das Bein (und etwas auch der rechte Arm, aber glücklicherweise ist sie Linkshänderin). Bisher konnten wir keinerlei Ausfälle in der Sprache oder auch im Gedächtnis bemerken: sie erinnert sich an alles, kann reden wie immer. Ich leite den Link an meine Eltern weiter, das liest sich ziemlich übersichtlich. Danke!

    Den Rollator braucht sie, da sie das rechte Bein noch nachzieht und den Fuss nicht ganz sicher aufsetzen kann. Und wohl immer noch ein Schwindelgefühl hat.


    AHB geht schneller, oder? Und da ist ja die Frage, ob eine schnelle, nicht ganz so "dickes" AHB nicht genauso viel bringt, wie eine Reha in ein paar Wochen...oder sehe ich das falsch?


    KK ist notiert, Sozialdienst auch.


    Danke!!

    Liebe Raben,


    meine Mutter hatte vor gut zwei Wochen einen leichten Schlaganfall. Sie war anschließend fünf Tage im KH und ist seit gut einer Woche wieder zu Hause (mit meinem fitten Vater und 300 km entfernt von mir). Zuerst hat das KH ewig gebraucht, das Reharezept zu schicken, jetzt hat ihr ihre bevorzugte Rehaeinrichtung gesagt, sie könne frühestens Ende Oktober einen Platz bekommen.


    Sie benötigt die Reha, da sie noch körperliche Folgen merkt - so benötigt sie nun einen Rollator, war aber am Morgen des Anfalls noch über 10km wandern. Der allgemeine Ärztetenor war, dass die Reha "zeitsensitiv" sei - also je schneller, desto besser.


    Habt ihr Tipps für uns, wie wir schnell einen Reha-Platz für sie finden? Wo ist ihr ziemlich egal, sie ist gesetzlich versichert.


    Wir als Familie haben keine Reha-Erfahrung, sprich keine Ahnung, was man machen muss.


    Was könnt ihr mir raten? Danke #blume

    Sorry, das war gerade nicht sehr zielführend. Ich ziehe mich wieder in die Pause zurück, das ist gerade besser. Und der Thread ist zu wichtig und hat zu viele gute Ideen, als dass es gut ist, ihn hier zu zerdiskutieren. Sorry.

    Ich finde die Idee mit den Teams und dem Teamspiel eigentlich ziemlich gut. Und würde erstmal davon ausgehen, dass eine Fachperson in der Lage ist zu unterscheiden, ob es sich um ein Kind mit ADHS, etc. handelt (für das man dann eine spezielle Rolle, etc. finden muss) oder um eine schwierige Klassensituation handelt.


    Rattenkind hat gerade echt zugewandt und liebevoll erzählt, wie sie mit nicht nur unkomplizierten Klassen umgeht - und als erstes wird gemäkelt. Anstatt dass davon ausgegangen wird, dass sie - die hier oft zugewandt von ihren Klassen berichtet - schon weiß, was sie macht. Das finde ich schade und auch frustrierend.

    Sport, Bewegung - das wäre jetzt meine Idee. Kannst du vielleicht einen Verein ins Boot holen? Sei es, dass sie Teamsport lernen oder auch Individual - aber halt abreagieren und gleichzeitig Regeln lernen. Geht da vielleicht etwas?


    Edit: Das, was Solya anspricht kenne ich als "Klassenrat" (https://www.derklassenrat.de). Das ist an sich eine super Sache, aber es erfordert, dass die Kinder über ein gewisses Maß an Kommunikationskompetenzen verfügen (eigene Probleme erkennen, formulieren, sich selbst zurücknehmen, während jemand anderes redet). Ohne das funktioniert es nicht so wirklich.

    Danke für den Tipp. Ich fand es, also den Podcast, spannend - und sitze ein bisschen zwischen den Stühlen. Als Lehrerin arbeite ich immer schon viel im HO, sehe aber gerade in unserem Bereich einen erheblichen Mehrgewinn darin, einen festen Arbeitsplatz und feste Arbeitszeiten an der Schule zu haben. Ich glaube, ohne solche Bedingungen wird es sehr, sehr schwer, das Lehrersein als Einzelkämpfertum zu durchbrechen. Aber - so ist es für den AG natürlich sehr viel günstiger. Zumindest auf den ersten Blick.


    Grundsätzlich finde ich den Gewinn (also jetzt gesamtgesellschaftlich) an Flexibilität gut. Aber die Entwicklung muss mMn sorgfältig begleitet werden, damit das nicht einfach ein Kosteneinsparungsmodell ist.