Beiträge von Hermine

    Papaya. Gerade gelernt. Nett fand ich Aiwangers Vergleicht, eine Koalition mit der CSU sei, wie mit einem Sumo-Ringer ins Bett zu gehen. Wobei der Sumo-Ringer gerade ein paar Kilo verloren hat...


    Aber ich denk schon, dass es eher auf CSU-FW hinauslaufen wird. Zwischen Grünen und CSU sind die Gräben schon arg tief in Bayern. Und die bayerischen Grünen haben keinen Kretschmann, der da eine Brücke bilden kann.

    Dann muss ich gucken, wie es mir wieder besser gehen kann. Und ichkann das auch mal der Bande sagen "Mir geht es nicht gut. Der Kleinscheiss nervt mich. Ich bin meckerig und will nicht so sein, bitte unterstützt mich, ich brauche eure Hilfe."

    was mir auffällt bei menschen, die mit kindern freundlich umgehen: sie lachen. sie sehen das lustige an den dingen, die schief gehen können. im fall von aufgegessenen lebensmitteln wäre es in etwa ein: und dann muss ich euch die leeren verpackungen von wurst und käse in die brotbox tun, die schmecken nciht so toll.

    Das.

    Und mir hilft es noch, gezielt positive Dinge mit den Kindern zu unternehmen. Also mit dem Kleinen zusammen ein Gesellschaftsspiel zu machen. Mit dem Großen shoppen gehen (bloß keine Kleider, da bekommen wir uns in die Haare - aber Fahrradschläuche oder so, das ist super). den Mittleren zum Tierarzt mitnehmen. Gemeinsam backen oder kochen. Das es halt neben den negativen auch positive Momente gibt.

    Ich verhütete vor den Kindern und vor meinem jetzigen Partner mit Diaphragma - ein Kind wäre damals nicht gut gewesen, aber die FÄ meinte, solange das Diaphragma während des Sex' tatsächlich verwendet würde, kenne sie keinen einzigen Fall, von Schwangerschaft. Das war auch mein damaliger Erkenntnisstand: Es ist sicher, wenn man es nutzt. Der schlechte PI erklärt sich demnach eher von Nutzerinnen, die es im Nachtschrank gelassen haben....


    Zu Caya selbst habe ich keine Erfahrung, aber ich lese mal interessiert mit.

    Ich mag für meine sehr trockenen Hände die Handcreme von L'Occitane mit shea butter. Nicht günstig, aber sehr ergiebig und nicht klebrig. Seit ich die regelmäßig verwendete, reißen meine Hände bei Kälte nicht mehr auf.

    Unterschreib. Die mag ich sehr. Und riecht lecker.

    Schäfchen, nicht gehen. Für mich gehörst du definitiv zum Forum. Ich erinnere mich noch gut, wie schwierig die Anfangszeit (Studentin, AE) war, was für eine tolle Studienfächerkombination du hast, und wie nett sich alles entwickelt hat.


    Bleib doch!

    Dann habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt. Mit strukturiert meinte ich klassische Methoden wie Präsentation, Üben, Anwenden. Das schließt entdeckendes Lernen und ähnliches aus. So weh es tut, laut Hattie und anderen Bildungsforschern sind genau diese Methoden diejenigen die sozial Benachteiligte nicht ausgrenzen etc.

    Danke, du hast meine Einwände schön auf den Punkt gebracht. Und ich finde es schon interessant, dass die Ergebnisse unterschiedlicher Studien, dass die untersuchten Kinder mit der Fibelmethode genauso gut bzw. mehr als mit der anderen Methode gelernt haben, einfach so als irrelevant vom Tisch gewischt werden.


    Kein Zweifel - an den unterschiedlichen Studiendesignen gibt es sicherlich Kritikpunkte. Aber offensichtlich gilt, dass in der Masse der Fälle die Kinder mit der Fibelmethode zuverlässiger Lesen und Schreiben lernen. Mehr nicht. Kein Zweifel daran, dass es mit guten Lehrkräften auch mit der anderen Methode klappt. Aber wenn davon ausgegangen wird, dass in beiden Gruppen vergleichbar viele gute und schlechte Lehrkräfte waren, dann scheint im Mittel die Fibelmethode zuverlässigere Resultate zu bieten. Das sind ja keine Fake News und es sollte schon in der Diskussion berücksichtigt werden *find*.

    Und unser Migrantenanteil ist enorm hoch, ca. 50% ... da gibt es natürlich Zusatzförderung.

    Okay, das finde ich echt beruhigend. Bei Kind eins wurde Lesen nach Schreiben in Ansätzen praktiziert und einige hatten enorme Probleme. Die anderen beiden haben nach einer Mischung aus Fibelmethode mit Anlauttabelle gelernt und es gut gelernt. Große Motivationsunterschiede habe ich nicht feststellen können - die Aussicht, freie Texte zu schreiben, hat hier keinen vom Hocker gehauen. Vielleicht erschließt sich mir deswegen das Motivationsargument auch nicht so.

    Und warum stellst du die Erfahrungen derer, bei deren Kindern es gut lief und wo es offenbar tatsächlich möglich war, beides zu haben, in Frage? Haben wir uns das nur eingebildet?

    Aber offensichtlich ist das doch eher die Ausnahme. So verstehe ich zumindest den Text. Deine Kinder waren/sind doch auf der Montessori-Schule, oder? Wie sieht es da mit Migrationsanteil aus? (Das soll keine böse Unterstellung sein, nur kenne ich Studien, dass auf Montessori-Schulen eher homogenere Schülergruppen sind.


    BTW auch in dem von mir verlinkten Artikel wird eindeutig für einen Methodenmix plädiert. Aber eben mit dem Schwerpunkt auf dem Rechtschreiberwerb (und damit eher Fibel und/oder Silbenmethode).

    Aber es gehört doch integral zur Reichen-Methode, Fehler nicht zu korrigieren. Wie soll ich da denn nebenbei Rechtschreibung unterrichten und den Kindern klarmachen, dass die wichtig ist - wenn es parallel, im gleichen Fach (!) total egal ist, wie man schreibt? Und Lesen durch Schreiben geht ja nicht ohne Schreiben.


    Edit: In der von mir verlinkten Studie wurde übrigens aus die Lesekompetenz untersucht. Und ich fand, dass insgesamt sehr ausgewogen berichtet wurde - du nicht?

    Trin : Es ist nicht eine Studie, es gibt bereits mehrere. Auf eine habe ich bereits vor #gruebel einigen Jahren hingewiesen (der Thread ist ja schon älter), hier: https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=295898


    Zentral ist für mich dabei diese Aussage: ""In Klassenstufe zwei bis vier ist es so, dass die 'Lesen durch Schreiben'-Klassen den 'Fibel-Klassen' signifikant unterlegen sind im Rechtschreiben. Anders sieht es aber aus, wenn man sich auf Studien konzentriert, in denen ausgeschlossen war, dass die Ergebnisse durch unterschiedliche Lernvoraussetzungen der Kinder beeinflusst waren. Wenn man sich also auf diese Studien beschränkt, dann gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen 'Lesen durch Schreiben'- und 'Fibel-Klassen' im Rechtschreiben in Klassenstufe zwei bis vier.

    Eine Gruppe - so zeigt die Metaanalyse - hat durch die Methode "Lesen durch Schreiben" massive Nachteile: die Migrantenkinder.

    "Man sollte diese Befunde, die es dazu gibt, sehr ernst nehmen. Die deuten in die Richtung, dass zweisprachige Schülerinnen und Schüler größere Schwierigkeiten haben mit 'Lesen durch Schreiben' als mit Fibel-Unterricht."

    Das betrifft insbesondere Kinder aus sozial schwächeren und bildungsfernen Bevölkerungskreisen."


    Das ist in meinen Augen ein starkes Argument, mindestens mit der Fibel-Methode anzufangen und möglichst nicht Reichen in Reinform (also keine Korrektur im ersten Lehrjahr) zu unterrichten.


    Passend ist gerade der neue Rechtschreiberahmen unseres Bundeslandes erschienen. Übrigens von Klasse 1-10.