Beiträge von Hermine

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    Astarte hier ist es ein richtiges Problem, dass Schüler nicht mitfahren, weil sie es unattraktiv finden 🤷‍♀️

    Das bringt für die Schule ja auch organisatorische Probleme mit sich- wie werden die Schüler beschult, wenn die ganze Stufe weg ist, etc.

    Hätte, hätte.... so idealistisch bin ich nicht mehr. Ich will jetzt ein Lösung, die einigermaßen vertretbar ist.


    Eine Gruppe wurde hier übrigens noch gar nicht berücksichtigt: Die Eltern und SuS. Von denen wollen sehr viele nämlich sehr gerne die kostenintensiven Angebote. Das war ein Riesenthema bei unserer Stufe - was für ein "lahmes" Angebot fünf Tage MUC doch sind. Dass man dann lieber nicht mitfährt. Sprich - den Preis für Inklusion sind viele nicht bereit zu zahlen.

    Nein, ich bin für eine ganz andere Lösung. Die Ausflüge werden nicht von der Eltern finanziert. Es sollte einfach ein gewisses Budget für solche Aktionen geben.

    Das ist in meinen Augen keine Lösung, denn das wird nicht passieren. Überleg mal wie viele wirklich sinnvollen Sachen in der Bildung wegen Mittelknappheit nicht finanziert werden. Momentan werden ja noch nicht mal die Kosten der Lehrkräfte zu 100% übernommen.

    Ica - bin ich mir sicher. Der zweite Teil war eher mein persönlicher Rant nach der letzten Klassenfahrt. Im Prinzip ist es ja gut und richtig, dass die Fahrer regelmäßig Pausen machen müssen. Aber im konkreten Fall nervt es mich dann doch...

    Jella

    Hin- und Rückfahrt ist über Nacht - eine Nacht dann in der Jugendherberge. Ich bin vor 20 Jahren über die Sparkasse auch schon so nach London gefahren.

    Nicht toll - aber ansonsten wäre es wohl unbezahlbar für viele.

    Dann brauchen sie zwei Fahrer, oder? Ich finde ja bei den Busfahrten die ständigen Pausen immer nervig. Das letzte Mal mussten wir eine halbe Stunde vor unserem Ziel noch eine halbe (oder Viertelstunde?) Pause einlegen. Irgendwie waren da alle nur noch genervt.

    MUC - und dann pro Klasse verschiedene Veranstaltungen. Insgesamt ca. 4 pro Klasse - wobei da auch kostenfreie Sachen dabei sind. Die Schüler durften im Klassenverband entscheiden und hatten pro Person eine bestimmte Summe zur Verfügung. Und ging es darum, sie einzubinden, nachdem es dieses Jahr insgesamt wenig Spielraum gab.

    Kurzer Einwurf, da ich gerade am Organisieren bin: Billiger als 300€ mit Veranstaltungen und Halbpension bekommt man eine 5tägige Klassenfahrt innerhalb Deutschlands in eine Großstadt (mit Anreise) nicht hin. Wir haben echt viel versucht, um die Preise zu drücken, aber gleichzeitig muss eine Stornierung noch möglich sein (wink zu Corona). Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich stolz, unseren SuS eine Großstadt für den Preis und die Dauer anzubieten.

    Okay, ich habe hier Kinder, die mich im der Hälfte der Fälle nie darüber informiert haben (weil Zettel vergessen, sonst was). Irgendwie war es nie ein Thema, wenn jemand nicht mitmachen wollte und entsprechend gab es keinen Druck #weissnicht


    Ich finde es nur echt schade, wenn solche Veranstaltungen an Schulen nicht stattfinden können - für die Schulgemeinschaft geht etwas verloren.

    Wieso ist es so verkehrt, etwas für die Gemeinschaft zu machen? Das ist mein Ernst - warum ist das so schlimm?

    Weil sich möglicherweise nicht jede Familie das leisten kann, sowas zu finanzieren? Und es unter den Schülern dann verglichen wird, wer wieviel Kohle einläuft?

    Weil man anhand der Sponsorenzettel, auf den finanziellen Hintergrund der Familien schließen kann?

    Ich kann jetzt nur für die beiden Schulen reden, die ich von innen kenne: Weder hat es irgendjemanden interessiert, wer wie viel gespendet hat, noch ist es irgendwo namentlich publik gemacht worden.


    Die Sponsorennzettel sieht doch bestenfalls der Lehrer - und ganz ehrlich, der berühmte Sack Reis in China interessiert mich mehr als die finanziellen Verhältnisse meiner Schüler.


    Habt mehr Mut, einfach nicht mitzumachen, wenn ihr es doof/verkehrt findet. Es gibt durchaus welche, die nicht mitmachen.


    Aber das Ganze bleibenzulassen, nur weil man vielleicht jemanden damit - ja was - in eine Erklärungslage gegenüber den eigenen Kindern bringt? Und damit vielen anderen ein für sie schönes Ereignis nehmen? Das finde ich unverhältnismäßig.

    Gibt es bei uns auch, es wurde für ein Kinderhospiz gesammelt, die Verwendung fand ich gut.


    Hier war es von einem Seminarkurs der Oberstufe organisiert, also ein Projekt, dass von den SchülerInnen von Anfang bis Ende durchgeplant worden war. Die meisten Schülerinnen sind da gerne mit gelaufen, wir Lehrer übrigens auch. Allerdings gab es keinen Klassenpreis.


    Und nein, die meisten bringen nicht dutzendweise Zettel mit, sondern einen, auf dem die Eltern, vielleicht noch die Großeltern unterschrieben haben - die Spendenkultur ist in Deutschland einfach ganz anders ausgeprägt als etwa in den USA.


    Du merkst schon - ich finde es gut. An einer anderen Schule haben die Schülerinnen beispielsweise an einem 24_Stunde-Lauf teilgenommen, da wurde auf dem Sportplatz übernachtet und die Spenden gingen auch an kinderbezogene Projekte. Für das Gemeinschaftsgefühl der Schule - zumindest der Schülerinnen, die beteiligt waren - war das immer eine wirklich gute Erfahrung. Ähnlich wie eine Theateraufführung in einer TheaterAG.

    Ihr kommt durch das Elsass, da könntet ihr euch überlegen, schon in Freiburg auf die franz. Seite zu wechseln und euch Colmar anzuschauen. Wobei Freiburg auch nett ist.


    Dann würde ich - glaube ich - über Dijon fahren, das Burgund ist mMn landschaftlich wunderschön und Dijon ist eine echt hübsche Stadt. Alternativ ist Braune auch nett. Und Cluny ist ein bisschen weiter im Süden, die Stadt ist - schon wegen der historischen Bedeutung der Cluniszienser (wird das so geschrieben?) auch einen Umweg wert. (Ein bisschen weiter ist Paray-le-Monial, da finde ich die Kathedrale gigantisch - aber das ist ein ziemlicher Umweg, da muss man Kirchen schon gerne mögen...)

    Für den Hinweg habt ihre eine Übernachtung geplant, oder? Die würde ich in der Gegend machen. Und dann weiter fahren, vielleicht mit Zwischenstopp in Lyon.


    Beim Rückweg (da habt ihr mehr Zeit, oder?) würde ich den ersten Zwischenstopp in Avignon oder Nimes machen, Nimes habe ich als richtig schön in Erinnerung. Und dann in Lyon übernachten. Weiter über das Burgund und im Elsass übernachten? Oder im Schwarzwald?

    Ich glaube Trin? hatte die gigantische Idee, KM/Zeit-Päckchen zu machen. Ein kleines Paket mit irgendwas (Essen, etwas Spannendes zu befühlen - keine "Werte", sondern einfach eine Abwechslung), die alle 50 km, alle 30 min geöffnet werden durften.

    Dadurch wird die Fahrt für die Kinder sehr übersichtlich (noch 4 Pakete) und es sind Einheiten, die leichter fassbar sind als der ganze Weg.


    Ansonsten war hier Musik ganz wichtig - zwischendurch laut hören, alle Fenster auf und mitsingen. Hörspiele? Auch wenn nicht alles verstanden wird, hat es den Vorleseeffekt.


    Und ja, wir sind - gerade in dem Alter - eher mit der Kombi Bahn + (Miet-)Auto gefahren. Aber das geht ja nicht immer.