Beiträge von Hermine

    Unsere Tour ist ins Wasser gefallen bzw. Großkind hatte am Tag vorher 38° und Halsschmerzen - beides zusammen war uns dann etwas heikel. Stattdessen haben wir eine vierstündige Tour mit ordentlich Höhenmetern gemacht, die wunderbar war - und wir sind klatschnass geworden. Also so richtig bis auf die Unterhose und das Wasser stand in meinen Stiefeln. Da war ich dann doch ganz froh, nicht am nächsten Tag in notdürftig getrocknete Schuhe steigen zu müssen.


    BTW - der Thread ist unangemeldet einsehbar HeikeNorge und Freda Und eure Bilder sind ne Wucht!!

    Ich setz dich gleich auf Pause. Pass gut auf dich auf und schreib uns ne Email, wenn du wieder freigeschaltet werden willst.

    außerdem gibt es zu wenig technische Gymnasien.

    Hierzu noch:


    Technische Gymnasien gibt es nicht ab Klasse 5.


    Die TGs zählen zu den beruflichen Gymnasien und die starten entweder (in wenigen Ausnahmefällen) mit der 8. Klasse oder (Regel) mit der 11. Klasse. Und sie bilden, wie Elektra oben erwähnt hat, eine der Möglichkeiten, das Abitur in neun Jahren zu erlangen. Ob es dann wirklich zu wenige in deiner Stadt gibt, weiß ich nicht, würde mich aber wundern. Die kämpfen zur Zeit auch mit schwindenden Schülerzahlen. Wenn es dann doch mehr Anmeldungen sind, freuen sie sich nen Bein aus und eröffnen eine weitere Klasse.

    Bei uns gibt es im Anschluss an F4F Nachsitzen beim Schulleiter - der ist gleichzeitig Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer und diskutiert in der Zeit mit den SuS über Klimapolitik. Scheint eine nette Runde zu sein, in der sich die SuS recht ernst genommen fühlen. Ich weiß es aber nur vom Hörensagen, mein Sohn beteiligt sich nicht (und ich bin total hin- und hergerissen: Einerseits finde ich es doof, andererseits nötigt es mir einen gewissen Respekt ab, dass er da bei seiner Haltung bleibt, obwohl im die gesamte Umwelt: Eltern und Lehrer signalisieren, dass sie es total okay fänden, wenn er mitmachen würde. Auch eine Form von Protest...).

    Ich finde ja Hans Rosling dazu spannend und interessant.


    Fräulein Wunderbar Deinen Kommentar finde ich auch ziemlich erschreckend. Wenn es nur noch um "gefühlte Fakten" geht, dann braucht es echt nicht viel zu Fake News. Und ja, ich weiß auch, dass man mit Statistiken viel erzählen kann und das Forschugsdesign gut anpassen kann um gewollte Ergebnisse zu erreichen. Aber das spricht ja nicht gegen Fakten.

    Wobei die Bundesstaatsanwaltschaft doch ausdrücklich weitere Untersuchungen vornimmt und nicht von der These des Einzeltäters ausgeht?


    "Auch wird der Frage nachgegangen, ob bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren. Anhaltspunkte für eine mitgliedschaftliche Einbindung des Beschuldigten in eine terroristische Vereinigung liegen jedenfalls bislang nicht vor."


    Zum Beispiel in der Hintergrund-Sendung wird deutlich, dass die momentan herrschende Terrorismus-Definition nicht für rechtsextremen Terror greift (und oft auch nicht für islamistischen) - ich hoffe, dass sich da bald was in der Gesetzgebung ändern wird.

    Ich hab gerade erst reingelesen - soll ich den Thread verschieben?


    Und dann noch ein Link: https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=452002

    Ich fand die Zusammenfassung ganz interessant.


    Daraus: "12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2173 Brandanschläge, 229 Morde mit rechtsextremen Motiven seit 1971."


    weiter: "„Die Zahlen sind relativ das Minimum von dem Feld an rechtsextremen terroristischer Gewalt, das wir in Deutschland bekanntermaßen wissen. Ich gehe davon aus, dass das Dunkelfeld um einiges größer ist. Die Zahlen zeigen für mich auch auf, dass es in Deutschland eine lange, kontinuierliche Geschichte von rechtsterroristischer Gewalt, die eben nicht nur anhand einzelner Anschläge oder mal einzelner Gruppen sichtbar wird, sondern sich wie ein roter Faden durch Nachkriegsdeutschland zieht, bis heute hin, diese Gruppen auch voneinander lernen, die sich miteinander vernetzen teilweise, die sehr eng angebunden sind in die breitere rechtsextreme Bewegung, die Parteienlandschaft und auch die subkulturelle Szene. Also wir haben es mit einer äußerst gewalttätigen und gefährlichen Form von politischer Gewalt zu tun, die im Vergleich der Wahrnehmung, auch der wissenschaftlichen Bearbeitung, der juristischen Bearbeitung, massiv unterschätzt wird.“"