Beiträge von Hermine

    Ich hab Nr. 1 sechs Monate vollgestillt und mit ca. 10 Monaten abgestillt. Er hatte einen Schnuller. Meine Periode hab ich mit ca. 1 Jahr wieder bekommen. Bei den anderen beiden (ca. 3 Jahre gestillt), habe ich jeweils nach ca. 2,5 Jahren meine Tage.


    Ich glaub, das ist individuell einfach sehr, sehr unterschiedlich. Nur hätte ich vor ca. 20,000 Jahren (stimmt die Zeit Talpa ?) vermutlich einen gewissen Vorteil dir gegenüber gehabt.

    Meiner Tochter traue ich viel mehr zu... bei meinem Sohn bin ich eher die Löwenmutter, ihm helfe ich viel mehr und nehme mehr ab.

    Lustig. Geht mir mit meinen Kindern auch so, allerdings habe ich nur Jungs. Will sagen, es sind ja nicht DIE Jungs oder DIE Mädchen.


    Wobei ich das Gefühl, zu einem Mädchen eine "vertrautere" Beziehung zu haben - ähnlich wie happy spider es berichtet, sehr gut nachvollziehen kann.


    Erdbeerminze Das hast du schön geschrieben, und ich kann es ganz gut nachvollziehen. Es ist ja primär ein (eigenständiger) Mensch, der da in mir herangewachsen ist. Ein Individuum.

    Dazu kommt, dass es hier fast nur G8 Gymnasien gibt und ich - falls eines meiner Kinder aufs Gymnasium gehen sollte - mir echt Sorgen mache, dass sie dann keine Freizeit mehr haben.

    Nur kurz dazu: Hier drei Kinder auf G8, 5te, 7te und 10te. Der Große merkt jetzt allmählich ein bisschen, dass ab und zu was tun doch ganz gut wäre. Ansonsten sind sie immer schon mega gestresst, wenn sie mehr als eine Stunde Hausaufgaben machen. Nachmittagsunterricht in der Unterstufe - max. 1mal pro Woche, Mittelstufe max. 2mal pro Woche. Ansonsten bis 13 Uhr Schule.

    Wie gesagt, ab der 10ten zieht es dann an... aber dann sind sie auch schon etwas älter.


    Das soll kein Pro oder Contra sein, einfach mal als Einblick zu "keine Freizeit".

    Astarte : Es hat mir keine Ruhe gelassen und ich hab das hier gefunden. Ich vermute, dass wir damals tatsächlich die Ergebnisse der Helbig-Studien diskutiert hatten, ich hab 2009/10 studiert.


    Hier sein zentrales Fazit:


    Zitat

    Auch wenn in einigen wenigen empirischen Untersuchungen Belege für einen Zu- sammenhang zwischen dem Unterricht bei einer gleichgeschlechtlichen Lehrkraft und dem relativen Schulerfolg von Jungen und Mädchen gefunden wurden, so zeigt doch die überwiegende Mehrheit der Studien, dass das Geschlecht der Lehrkraft auf den Schulerfolg keine Auswirkungen hat. Insgesamt kann man sagen, dass die Fe- minisierung der Grundschule weder zu einem niedrigeren Schulerfolg der Jungen noch zu einem höheren bei den Mädchen geführt hat.

    Ich finde übrigens, die Zusammenfassung lohnt sich insgesamt zu lesen, es sind nur 12 Seiten.


    Marcel Helbig: Es sind nicht die Lehrerinnen. Empirische Belege zum Geschlecht der Lehrkraft und dem Schulerfolg der Kinder

    Astarte Nein - ich erinnere mich daran, dass es im Kontext der Fachdidaktik Deutsch war (wie motiviert man Jungs zum Lesen) und ich es damals doppelt interessant fand, da mein Großer gerade mit der Grundschule begonnen hatte. Und (natürlich :P) nur von Lehrerinnen unterrichtet wurde.


    Irgendwo im Keller müssten die Unterlagen sein - aber ich hab gerade wenig Lust, da durch zu wühlen #angst

    Aber grundsätzlich finde ich nichts Diskriminierendes daran, sich mehr männliche Grundschullehrer oder auch Erzieher zu wünschen. Z.B. schon allein aus Sicht meines Sohnes.

    Wobei Schüler von Lehrerinnen in der Regel positiver bewertet werden. Ich bin mir nicht so sicher, ob Jungen wirklich so fürchterlich unter der Feminisierung des Lehrberufs leiden (davon abgesehen, dass mich total ärgert, dass genau das Thema nie Gegenstand von Debatten war, solange Männer Mädchen unterrichtet haben. Irgendwie ist das nur ein Problem, wenn Frauen Jungs unterrichten - und eben ohne wissenschaftliche Grundlage).

    Zu k.o. nach den täglichen Wanderungen? #angst



    Ich brech mal ne Lanze für die Lehrer. Im Bildungsplan gibt es folgende Hinweise zu diesem Zeitabschnitt:

    Zitat

    Die Schülerinnen und Schüler können den historischen Zeitraum, der in den Klassen 5*/6 Gegenstand des Geschichtsunterrichts ist, anhand folgender Daten charakterisieren:

    10. Jt. v. Chr. Übergang von der Alt- zur Jungsteinzeit in Europa, ab 4. Jt. v. Chr. Ägyptische Hochkultur, 5. Jh. v. Chr. Athenische Demokratie, ab Ende des 1. Jh. v. Chr. Römische Kaiserzeit, 800 Kaiserkrönung Karls des Großen.


    *Anm. von mir: In Klasse 5 wird Geschichte nicht unterrichtet - es handelt sich also um den Stoff von einem Schuljahr.

    Daneben gilt es noch

    - Einführung in das Fach

    - Ägypten

    - Athen

    - Rom

    - Übergang Antike - Mittelalter bis Karl den Großen

    zu unterrichten.

    Und Kompetenzen (Karten und Texte lesen, Bilder interpretieren) zu vermitteln - das Ganze möglichst spielerisch mit viel offenen Lernmethoden.

    Zeit: Zwei Stunden pro Woche

    Die Konsequenz: "Die" Steinzeit wird in ca. 6-8 Stunden unterrichtet (immerhin ein Monat Schulunterricht). Und die wenigsten LuL haben in ihrem Studium die Frühgeschichte gelernt, da es nicht Teil des Geschichtsstudiums ist, sondern bei den Archäologen angesiedelt.


    Ja - und dann wird halt unterrichtet, dass die Entwicklung des Menschen eben eine sehr schön aufeinander abfolgende Sache ist. Nichts da mit: Neandertaler und Homo Sapiens haben parallel gelebt. H.S. ist zu unterschiedlichen Zeiten nach Europa gekommen und teils auch wieder verschwunden, es gibt unendlich viele Varianten des H.S. und des Neandertalers. Es ist eben kein Aufeinander, sondern ein Neben- und Miteinander, auch wenn vermutlich langfristig die Neandertaler verdrängt wurden. Und vor allen Dingen: Wir wissen wenig über die Zeit: Familienmodelle, Besitzverhältnisse, etc.

    Und es gibt eben nicht die ein Form - man muss sich ja nur mal anschauen, wie unterschiedlich die Frage des Erbens im Mittelalter gelöst wurde oder die Stellung der Frauen. Und da reden wir über ein Zeit, die einen weitgehend einheitlich Glauben teilte. Wenn ich das jetzt auf weitgehend separat lebende migrierende Gruppen übertrage - da ist es ja eher naheliegend, dass da noch mehr Diversität herrschte.

    Der - naheliegende - Verdacht ist, dass Temme die Bedeutung/Radikalität Stefan E.s heruntergespielt hat und so dazu mit beigetragen hat, dass dessen Akte unter Verschluss geriet. Und gleichzeitig zeigt es erneut die ganze Problematik der V-Leute, die selbst bis zum Hals in braunen Sumpf stecken, deren Vorgehen vom Verfassungsschutz aber nicht transparent gemacht wird. Damit gewährt man ihnen quasi einen Raum der Immunität, den sie definitiv a) ausnutzen und b) der ihnen nicht zusteht. Der Verfassungsschutz argumentiert (natürlich) damit, dass er seine Quellen schützen muss.


    Und gerade der hessische Verfassungsschutz hat sich bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Genauer gesagt wirkt er inzwischen so, als sei er entweder von rechts unterwandert oder auf dem rechten Auge blind.

    Spannend.


    Mein Gedanke wäre der von Hella - eine Situation mit dem Verb verbinden: okay, zu amare fallen mir Bilder ein, die sich ein Teenie vermutlich gut merken kann. Schwieriger wird es mit den 100-Formen des Tötens und Aus-dem-Hinterhalt hervorbrechen. Aber dann ist er immerhin im richtigen semantischen Feld unterwegs...

    Ich ruf mal Rafiki hier her, vielleicht hat sie eine gute Idee. Spontan wäre auch meine Idee, dass es die Vielzahl an Formen sind? Kannst du sein Problem genauer beschreiben? Erkennt er die konjugierten Formen nicht? Oder hat er das Problem auch mit der Grundform - also Grundform lernen und Grundform nicht wieder erkennen? Lernt er sehr bildhaft?

    Ich seh mehr Möglichkeiten, es über Zertifikate durchzusetzen, da man sich auf europäischer Ebene bereits darauf geeinigt hat (und im Zuge dessen auf Deutschland in den nächsten Jahren erhebliche (!) Strafzahlungen zukommen werden). Quasi in einem System bleiben.


    AM interessantesten fand ich eigentlich den Vorschlag jetzt erstmal Steuern einzuführen (schnell) und dann in ein Emissionshandel überzuführen. Machte u.a. der Zuständige für den europäischen Emissionshandel bei der Bundesregierung.


    Edit: Spannender Artikel, danke für den Link. Hast du das Gutachten von Edenhofer und den Wirtschaftsweisen gelesen? Das fand ich auch interessant.

    Danke für die Antwort.

    Die Diskussion auf welche Weise genau man jetzt die Bepreisung des CO2s macht finde ich eher uninteressant

    Das finde ich im Gegensatz ultra spannend, da davon mMn nach entscheidend abhängen wird, ob und wie es gelingen kann. Meine große Sorge bei einer Steuer ist, dass es (wieder einmal) 1001 Ausnahmen geben wird und so keine Anreize zu einem tatsächlichen Wandel gesetzt werden.

    Wie ermittelt man denn die Lebenserwartung in der Steinzeit? Gibt es so viele Skelettfunde, dass daraus eine Statistik erstellt werden kann?

    So und - so viel ich weiß - über Transferüberlegungen ausgehend von heutigen nichtsesshaften Völkern. Man findet einiges dazu bei Renz-Polster (Kinder verstehen, Born to bei wild), wobei ich nicht weiß, wie gesichert seine Informationen sind.

    Warum in Lektüren unbedingt hineingeschrieben werden muss, erschließt sich mir im Zeitalter von Post-its nicht wirklich.

    Nein. Wirklich nicht.

    1. Es wird nicht nur hineingeschrieben, es wird unterstrichen, möglicherweise in unterschiedlichen Farben, es gibt Randbemerkungen - dann fallen die Post-its ab, werden in der Schultasche rausgerissen.

    2. Ich bin mir sicher, dass min. 30% der SuS dann keine Post-its dabei haben. Und dann nicht mitschreiben und es garantiert vergessen... und ich hab eine weitere Sache, wegen der ich Druck mache(n muss): meine Erfahrung - keep it simple. Und es ist wesentlich einfacher, in ein Buch zu schreiben, als mit Post-its zu hantieren.


    Und ich verstehe nicht, warum die SuS die Lektüren nicht einfach behalten können. Das sind ja keine miesen Bücher, schadet ja nicht, einen Tell oder eine Funke im Regal zu haben. Aber da gibt es scheinbar juristische Gründe, die dem entgegenstehen. #weissnicht#hammer