Beiträge von Hermine

    Bei uns gibt es im Anschluss an F4F Nachsitzen beim Schulleiter - der ist gleichzeitig Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer und diskutiert in der Zeit mit den SuS über Klimapolitik. Scheint eine nette Runde zu sein, in der sich die SuS recht ernst genommen fühlen. Ich weiß es aber nur vom Hörensagen, mein Sohn beteiligt sich nicht (und ich bin total hin- und hergerissen: Einerseits finde ich es doof, andererseits nötigt es mir einen gewissen Respekt ab, dass er da bei seiner Haltung bleibt, obwohl im die gesamte Umwelt: Eltern und Lehrer signalisieren, dass sie es total okay fänden, wenn er mitmachen würde. Auch eine Form von Protest...).

    Ich finde ja Hans Rosling dazu spannend und interessant.


    Fräulein Wunderbar Deinen Kommentar finde ich auch ziemlich erschreckend. Wenn es nur noch um "gefühlte Fakten" geht, dann braucht es echt nicht viel zu Fake News. Und ja, ich weiß auch, dass man mit Statistiken viel erzählen kann und das Forschugsdesign gut anpassen kann um gewollte Ergebnisse zu erreichen. Aber das spricht ja nicht gegen Fakten.

    Wobei die Bundesstaatsanwaltschaft doch ausdrücklich weitere Untersuchungen vornimmt und nicht von der These des Einzeltäters ausgeht?


    "Auch wird der Frage nachgegangen, ob bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren. Anhaltspunkte für eine mitgliedschaftliche Einbindung des Beschuldigten in eine terroristische Vereinigung liegen jedenfalls bislang nicht vor."


    Zum Beispiel in der Hintergrund-Sendung wird deutlich, dass die momentan herrschende Terrorismus-Definition nicht für rechtsextremen Terror greift (und oft auch nicht für islamistischen) - ich hoffe, dass sich da bald was in der Gesetzgebung ändern wird.

    Ich hab gerade erst reingelesen - soll ich den Thread verschieben?


    Und dann noch ein Link: https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=452002

    Ich fand die Zusammenfassung ganz interessant.


    Daraus: "12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2173 Brandanschläge, 229 Morde mit rechtsextremen Motiven seit 1971."


    weiter: "„Die Zahlen sind relativ das Minimum von dem Feld an rechtsextremen terroristischer Gewalt, das wir in Deutschland bekanntermaßen wissen. Ich gehe davon aus, dass das Dunkelfeld um einiges größer ist. Die Zahlen zeigen für mich auch auf, dass es in Deutschland eine lange, kontinuierliche Geschichte von rechtsterroristischer Gewalt, die eben nicht nur anhand einzelner Anschläge oder mal einzelner Gruppen sichtbar wird, sondern sich wie ein roter Faden durch Nachkriegsdeutschland zieht, bis heute hin, diese Gruppen auch voneinander lernen, die sich miteinander vernetzen teilweise, die sehr eng angebunden sind in die breitere rechtsextreme Bewegung, die Parteienlandschaft und auch die subkulturelle Szene. Also wir haben es mit einer äußerst gewalttätigen und gefährlichen Form von politischer Gewalt zu tun, die im Vergleich der Wahrnehmung, auch der wissenschaftlichen Bearbeitung, der juristischen Bearbeitung, massiv unterschätzt wird.“"

    Da versteh ich bis heute nicht, warum man die Straßen nicht unbenennt.

    Gibt es keine Diskussionen? Meist ist das ja inzwischen Gegenstand einer Kontroverse.


    Ich ergänze Kajaks Ausführungen noch um

    a) historische Straßennamen mit geographischer Bedeutung - die Straße in Richtung XY heißt XY-Straße (von Berlin Richtung Potsdam - Potsdamer Straße) - hier in der Gegend haben wir eine zwischen zwei aneinandergrenzenden Orten, die auf der Hälfte des Weges den Namen wechselt: Ort A und B - Straße aus Ort A raus in Richtung Ort B heißt B-Straße. Nach dem Ende des Ortes heißt sie dann A-Straße.


    b) Straßennamen nach der Geschichte des Stadtviertels - wir wohnen in der Nähe des Töpferwegs, eine Porzellanstraße ist auch da - ratet mal, was hier früher hergestellt wurde....

    Aber der Plan in punkto Abhörung hat doch nichts mit Rezo zu tun #gruebel

    Der kommt doch aus dem Innenministerium und ist - wenn es schon einen Referentenentwurf gibt - sicherlich älter als eine Woche.


    Versteht mich nicht falsch, ist gruselig und absolut nicht okay (und wundert mich wenig, wenn ich mir anschaue, aus welchem Haus er kommt), aber es hat doch nichts mit Rezo zu tun?

    Liebe Rabeneltern,


    unser Flyervorrat neigt sich dem Ende zu. Nachdem es aber im Forum und im Verein einige Veränderungen gegeben hat (etwa die Einstellung des RabenBranchenbuchs), sind unsere Flyer zudem nicht mehr aktuell. Nun stehen wir vor der Frage, ob wir neue drucken sollen oder ob diese Form der Werbung nicht allmählich etwas in die Jahre gekommen ist. Und wir dachten, wir greifen einfach mal euer Schwarmwissen ab :D


    Sagt uns doch bitte, ob ihr Flyer für sinnvoll haltet


    und


    welche anderen Werbestrategien ihr (zusätzlich) erfolgreich findet. (Sprich - ihr könnt zwei Antworten anklicken)


    Wir danken euch!!!!


    Euer RabenTeam

    Ich meine zunächst als ich auf der Suche nach einer Babytrage war, mit der man auch auf dem Rücken tragen kann. Was mit dem BB ja nicht ging :D #tuppern


    Und dann noch mal als Nepomuk in die Tageskindergroßpflegestelle (oder so) kam und ich verunsichert war, ob so frühe Fremdbetreuung gut ist. Damals gab es einen Artikel von Ines Gärtner auf der HP, indem das kritisch dargestellt wurde, im Forum kam es dann zu langen, wirklich langen Diskussionen. Inklusive Querverweise auf Selbstmordraten in Skandinavien und so. :D Genau. Und da bin ich hängengeblieben.


    rhcp - ich glaub, ganz so lange sind wir noch nicht im Team, ich meine erst deutlich nach der Geburt von Korbinian...

    Und wie kriegt man die Leute dazu, in die Parteien einzutreten? Oder neue zu gründen? Da kann man auf kommunaler Ebene ja recht schnell Erfolge haben.

    Es braucht halt echt Engagement (fasst sich an die eigene Nase), ich kenne einige die hier vor Ort im Ortschaftsrat sind - neben normaler Berufstätigkeit und Familie. Das schluckt echt Zeit. Und es handelt sich hier um einen piseligen Ortschaftsrat, noch nicht mal Gemeinderat.

    Freda - ist in Sachsen nicht auch das Problem, dass die anderen Parteien kaum noch in der Fläche präsent sind? Es also schlicht kaum jemanden gibt, der seinen Hintern hochkriegen kann?