Beiträge von Hermine

    Na ja, aber das ist ja sein Recht tulan. Abgesehen von dem Fall wäre es ganz schon krass, wenn man mit höheren Strafen "bestraft" würde, wenn man sein Recht in Anspruch nimmt. Dann geht ja keiner mehr in Berufung und nicht alle Urteilssprüche von Amtsgerichten sind "gut".


    Ansonsten fand ich es auch erfreulich. V.a. der Hinweis, dass es im Grunde auch eine Vergewaltigung sei.

    Das handhabt jede Schule wie sie es für richtig hält (sind ja auch ganz unterschiedliche Bedingungen - bei uns steht im Falle einer Quarantäne halt gleich das Abi/die Abschlussprüfung einiger auf dem Spiel, in einer Grundschule sieht das sicher anders aus).


    Ich wollte nur sagen, dass ein Verbot der SL durchaus möglich ist.

    Wir haben hier die sehr klare Vorgabe bekommen, an keinerlei privaten Feiern teilzunehmen, solange die Schule noch läuft.


    Das Entscheidende ist ja, was passiert, wenn es bei so einer Feier zu einem Infektionsfall kommt. Dann hat die Teilnahme eines Lehrers im Zweifelsfall zur Folge, dass die Klasse/Schule schließen muss. Und das ist vermeidbar.

    Wir hatten im März auch das Verbot in das Elsass zu fahren. Erweiterte Dienstpflicht als Beamte. Kann man natürlich missachten, aber dann kann es entsprechende Folgen haben.

    Blumenkind: Was interessiert dich? Ich war Mitte der 80er an der Ostküste, in der Middle School, zuerst an einer öffentlichen und dann an einer Friends School.


    husky: Ich kann dir nur die Argumentation unseres Datenschutzbeauftragten wiedergeben: Noten sind personenbezogene Daten und dürfen nicht in einem Netz, das von außen zugänglich ist, auftauchen. Entsprechend sind die Verwaltungsnetze in den Schulen auch nicht von außen zugänglich.

    Vielen Dank ihr!

    mon bureau numerique ("mein digitales Büro", abgekürzt mbn). Die gehört zum normalen Alltag: Kind krank entschuldigen, mails an Lehrer schreiben, Hausaufgaben und Noten ansehen...

    Das hört sich super an - ein bisschen wie der Schulmanager oder WebUntis, nur dass wir hier weder Entschuldigungen auf diesem Weg annehmen dürfen noch Noten. Noten geht gar nicht - personenbezogene Daten.

    . Es ist freiwillig und die Lehrer müssen dadurch sowohl Präsenz- als auch Fernunterricht vorbereiten. Deswegen ist der Freitag bei uns für alle weiterhin Fernunterricht.

    Das finde ich eine gute Lösung. Dann hat man auch einen Ankertag, an dem man sich als Lehrer gut um die kümmern kann, die nicht an die Schule kommen.


    Und danke Blumenkind - das erinnert mich an meine Zeit in den USA, ich war zuerst in einer öffentlichen Schule in einem recht wohlhabenden Bezirk: und es waren eine Menge Kinder, die über "falsche" Anmeldungen bei uns waren. Aber da ist die amerikanische Gesellschaft eh ein bisschen schmerzbefreiter was unterschiedliche Ausgangschancen angeht...

    Blumenkind - das ist an sich die Definition von Föderalismus. Das Gegenteil wäre der Zentralismus, dann würde in Washington beschlossen, wie es in den Kommunen zu laufen hat. In Deutschland gibt es im Bildungsbereich (so zumindest meine Wahrnehmung) immer wieder die Diskussion, ob die föderale Struktur der Bildungslandschaft sinnvoll ist und ob es nicht besser wäre, wenn die Bildungsinhalte zentral in Berlin vorgeschrieben würden. Gibt es so eine Diskussion auch in den Staaten? Oder meinetwegen die Forderung nach mehr Abstimmung auf bundesstaatlicher Ebene? Oder ist das sehr deutsch, die Unzufriedenheit mit dem Föderalismus?

    Und beides gehört - mein Wissensstand - zu Deutschland #freu


    Den innerdeutschen (genauer: kommunalen) Flickenteppich kenne ich (gut). Ich finde es gerade spannend zu wissen, wie es in anderen Ländern (mit anderer Struktur) geregelt wird. Wobei die Schweiz und die USA ja einen stärker ausgeprägten Föderalismus haben als hier. Wird das eigentlich eher kritisch gesehen oder als Vorteil wahrgenommen? Talpa @littlebeeaver Arya  Blumenkind?


    Wie ist das in Frankreich? husky  Tobalenta ?


    (Danke für den Link zum Schulmanager, ich kannte bisher nur WebUntis)


    Danke littlebeaver das hört sich gut an. Weißt du, ob das schulintern abgesprochen/vorgegeben war? (Das mit den Dateien offensichtlich, aber das mit dem Telefonieren?)

    Also in der Schweiz kannst du dann gleich 26 Kategorien machen. ;)

    Kann ich als Deutsche so gar nicht nachvollziehen #pfeif (was ja auch das darüber reden immer schwierig macht). Aber ich bin ja gleichzeitig überzeugte Föderalistin und denke mir, zumindest hat man viel Vergleichs"material" #freu)


    Wie hat es bei euch dann geklappt littlebeaver ? Die Voraussetzungen waren ja eher mau....

    OneNote, dort gibt es digitale Klassenbücher, mit denen man sich sozusagen eigene digitalen Lehrbücher basteln

    Zur Terminologie: Klassenbücher sind hier die Teile, in denen vermerkt wird, was in welcher Unterrichtsstunde unterrichtet wurde und welche Schüler anwesend waren. Bei dir vermutlich nicht?


    Apropos OneNote und gemeinsam arbeiten - datenschutzrechtlich ist das kein Problem?

    Okay:


    Schweiz:

    • etwas bessere Ausstattung in den Klassenzimmern (wir haben einen Computer, aber auch Dokumentenkamera und Beamer - wie sieht es damit aus, Talpa?)
    • Tablets standardmäßig ab Klasse 5 (und damit die Möglichkeit der digitalen Schulbücher, die ganz anderes angereichert werden können)
    • standardmäßig Microsoft-Programme (da bin ich mir nicht sicher, ob ich das so gut finde, eigentlich finde ich OpenSource ziemlich prima)

    Norwegen:

    • Schul Emailadresse ab Klasse 1 (das finde ich super)
    • Office 356
    • Digitale Schulbücher (mit Differenzierungsmaterial)
    • Laptops an der Schule (modellmäßig auch Tablet)

    Ich bin hier gerade am rumüberlegen - digitale Lehrbücher gibt es ja schon. Gerade geschaut: Bei Klett kostet zum Beispiel das digitale Lehrbuch für ein Jahr (in Deutsch) 4.- Wenn man davon ausgeht, dass ein analoges Deutschbuch ca. 6-7 Jahre genutzt wird, sind das 24/28.- (und das analoge kostet tatsächlich 28.-). Sprich - was hier fehlt, warum wir das nicht machen ist, dass die SuS keine Tablets haben bzw. wir nicht zuverlässig davon ausgehen können. Und wenn sie die Tablet hätten, dann entstünden der ganze Rattenschwanz an Haftungsfragen und so weiter.

    Aber dafür gibt es ja an sich Lösungen...


    Freda - das kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber da gibt es inzwischen echt gute Angebote.