Beiträge von Indian Summer

    Stimmt, es geht noch weiter: Als ich mit dem Studium angefangen habe, war ich endlich in der Lage, den Bassschlüssel absolut und ohne Umwege zu lesen. Das war super. Nach 4 Semestern habe ich das Hauptfach von Geige zu Bratsche gewechselt. Der Umstieg ging super, das Schlüssellesen hatte ich schnell raus. Aber dann hatte ich plötzlich Probleme beim Klavierspielen den Bassschlüssel zu lesen #haare#hammer


    Und jetzt ist es so: Geigennoten auf der Bratsche spielen ist kein Problem, aber Bratschennoten im Altschlüssel auf der Geige? Geht gar gar nicht 8o


    Wahrscheinlich sind alle Kapazitäten für die 3 Schlüssel und fürs Bratsche-, Klavier- und Geigespielen verbraucht. In meinen Streicherklassen brauche ich jetzt noch den Bassschlüssel fürs Cello und für die Bässe, die aber dummerweise in Quarten gestimmt sind und so merkwürdige (#zwinker  waschbär ) Fingersätze haben. Und die Töne von den leeren Saiten von der Bratsche im Altschlüssel und vom Cello (die gleichen leeren Saiten) im Bassschlüssel sehen immer so aus als wenn man sich um genau einen Ton irrt. Das verwirrt mich total.

    Da kann ich mich nicht noch in transponierende Bläser reindenken. Aber als kleines Rätsel heute war es mal ganz interessant.

    Narzisse das muss man als Bratscher auch können. Das ist ja aber kein transponieren (wovon uns hier gerade der Kopf schwirrt), sondern nur der Voilinschlüssel auf der Bratsche. Das lernt man durchaus im Bratschenunterricht, sollte man zumindest. Meine Schüler*innen lernen es.

    Und wenn sie vorher Geige gespielt haben, können sie es sowieso.


    Um es weiter zu spinnen: Woran ich verzweifle (und viele meiner Profi-Kollegen auch, sicherlich nicht alle, aber viele): Bassschlüssel auf der Bratsche spielen, das ist ganz fies. Und manchmal muss das dann (bei manchen Chorausgaben) oktaviert werden. Da verliere ich komplett die Orientierung. Aber das kommt echt selten vor.

    Ahhh, das wird ja immer chaotischer.... #haare Berichte mal vom ersten Zusammenspiel :D



    Drahtesel , ich glaube, Oboe und Fagott sind auch in C notiert.


    Also die C-Schlüssel bei den Streichern sind nicht ansatzweise so kompliziert. Wenn ein Kind gleich mit Bratsche anfängt, ist es kein Thema, da habe ich noch nie Kinder erlebt, die Schwierigkeiten hatte. Und wenn Cellisten irgendwann soweit sind, dass bei denen ein C-Schlüssel vorkommt, kriegen sie das auch schnell hin. Durch den Notenschlüssel ist ja eindeutig definiert, welcher Ton da steht und genau der muss da auch klingen.

    #freu ja, ich bin ganz froh über die Streichinstrumente hier im Haus.


    Kannst Du Dir vielleich eine Tabelle machen? Einmal die klingenden Tonarten und dann die Tonarten, die Du für die Instrumente der Kinder brauchst. Oder ein Notensatzprogramm, in dem man nur auf die richtige Tonart zu klicken braucht und dann auch gleich zur Probe hören kann, ob es richtig klingt #nägel

    Ich bin gespannt, was der Hornlehrer zu A-Dur sagt.

    Mal OT zu den blinden Menschen:

    An der Musikhochschule hatten wir einen blinden Kommilitonen, das fand ich super, dass der da studieren konnte.

    Und hier in der Zeitung habe ich vor einigen Jahren mal gelesen, dass irgendwo eine Fahrschule auf einem Verkehrsübungsplatz Fahrstunden für Blinde bzw. stark sehbehinderte Menschen angeboten hat. Der ist sehr gut angenommen worden. Einfach, damit die Menschen auch mal kennenlernen können, wie es ist, selbst Auto zu fahren.

    Hier gibt es jetzte eine Kita, in der die Kinder bis 20h bleiben können. Und dann morgens eben entsprechend später gebracht werden. Das hätte ich super gefunden bei den Jobs, die wir haben. Leider haben die erst geöffnet als unser jüngstes Kind im Vorschuljahr war. Und für Grundschulkinder gibt es so eine lange Betreuung schonmal gar nicht. Hortplätze sind hier so rar, das ist nicht feierlich. Wir haben zum Glück meine Eltern im Ort.

    Ich finde es für eine 6. Klasse auch zu früh. Dass das einzelne Kinder bestimmt schon lesen und verpacken können, bezweifel ich nicht. Aber generell für alle, finde ich das zu früh.


    Ich habe "Die Wolke" und "Die letzten Kinder von Schewenborn" jeweils nur angefangen zu lesen, ich glaube auch als ich 12 Jahre alt war. Auf jeden Fall vor Tschernobyl. Ich konnte nicht weiterlesen, weil ich es so schlimm fand. Dann hatten wir noch ein Taschenbuch mit Berichten von Kindern aus Hiroshima, darüber, wie sie den Atombombenabwurf erlebt und überlebt haben. Das war auch schlimm, aber das konnte ich irgendwie besser lesen.

    Ohnezahn Ich habe mich vor ca. 3 Jahren gegen Masern (bzw. den Dreifach-Impfstoff) impfen lassen, da musste ich nichts extra bezahlen. Meine Hausärztin hatte mir die Impfung empfohlen, weil ich mit Kindern arbeite und es zu der Zeit in unserer Region relativ viele Masernfälle gab. Als Kind wurde ich nicht geimpft (bin Mitte der 70er geboren) und ich hatte keine Masern.


    Die Impfpflicht finde ich jetzt aber auch völlig falsch.

    So ähnlich wie Runa es beschreibt war es bei uns auch. Und das war auch echt blöd und ich war froh, dass wir in einem Haus mit meinen Eltern gewohnt haben. Mein Mann hatte zwar schon Elternzeit abgesprochen, aber noch nicht beantragt. Und wenn, dann wäre das auch nicht passend gewesen, weil unser Kind knapp 10 Wochen zu früh geboren wurde.

    Er konnte zum Glück an dem Tag direkt nach der Geburt (die war am frühen Morgen) frei nehmen und am zweiten Tag auch noch. Aber dann musste er erstmal arbeiten. Ich bin zwischen zu Hause (großes Kind bei den Großeltern) und dem Kinderkrankenhaus gependelt. Da wäre ein Gegenstück zum Mutterschutz schön gewesen.

    Bin ich o.T. wenn ich berichte, dass ich vor einigen Tagen einen Ergo Carrier gesehen habe, in dem ein Kind vor dem Bauch mit Blick nach vorn transportiert wurde? Wie die Beinchen in der Hüfte nach hinten geknickt wurden, tat mir wirklich schon beim Zusehen weh. Das Kind wirkte aber ganz zufrieden.

    So einen Anblick finde ich auch immer heftig. Das habe ich auch schon oft gesehen.


    Aber ich würde nie etwas sagen.

    Meine Kinder mochten Tragetücher und den Ergocarrier überhaupt nicht. Sie waren total glücklich im Kinderwagen. Bei unserem 2. Kind haben mein Mann und ich immer gewitzelt, dass es tragen mit Blick nach vorn bestimmt super fände. Wir haben es aber nie ausprobiert. Im Kinderwagen hat sich dieses Kind ab einem Alter von 9 Monaten immer über den Rand gelehnt und nach vorn in die Fahrtrichtung geguckt und war sehr sauer wenn wir sie zurück gesetzt haben. Da haben wir dann relativ bald den Sitz umgedreht.

    Das ältere Kind sass bis sie 2 Jahre alt war fast immer mit Blick zu uns, als wir einmal im Urlaub nur den Buggy dabei hatten, fand sie das total blöd: neue Umgebung und dann noch nichtmal Mama und Papa im Blick.

    So unterschiedlich kann es sein.

    Ich habe nicht so viel USA-/Kanada-Erfahrung wie andere hier.

    Aber immerhin war ich, ebenfalls im Frühjahr, vor Ewigkeiten in diesen beiden Städten. Es war echt noch sehr kalt. Aber Toronto hat mir so unglaublich gut gefallen. Da würde ich so gerne nochmal hin!

    Was mich an Oktoberfesten an anderen Orten stört ist die Frage, warum die Gegenden nicht ihre Traditionen wieder aufleben lassen. Ich habe oft den Eindruck, dass in Bayern die Traditionen noch gelebt werden, während sie an anderen Orten einfach untergegangen sind. Trachten gab es ja überall.


    Hier gibt es die Oktoberfeste meist zusätzlich zu den regionalen Festen. In Hannover gibt es im Juli zum Beispiel das Schützenfest (eins der größten überhaupt) und zur Zeit auch ein Oktoberfest.

    Sonst habe ich hier in der Gegend eher von kleineren Oktoberfesten (nur an einem Wochenende, oder an einem Abend) gehört, aber meist in Orten, die im Frühsommer auch ein, eher kleineres, Schützenfest veranstalten. Wie es in anderen Orten ist, weiß ich natürlich nicht.

    Mich bringen keine 10 Pferde zu so einem Fest, egal wie es heißt.

    Die Schule meiner Kinder hat heute eine Information verteilt.

    Die Klassenlehrer*innen dürfen die Kinder auf Antrag der Eltern beurlauben, ich glaube, nach der 4. Unterrichtsstunde. Wenn in der Zeit keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Der versäumte Stoff muss dann nachgeholt werden.

    Ich überlege noch, ob ich allein in die nächstgrößere Stadt fahren oder ob die Kinder mitkommen. In ihren Klassen macht das wohl sonst eher keiner und es wäre ihnen ein wenig peinlich.

    Auf der Karte, die hier mal verlinkt war, war sogar eine Aktion hier in der Kleinstadt. Aber es gab keine näheren Angaben. Das fände ich ja mal super, wenn hier auch etwas geplant ist.

    Die Deichtorhallen wurden als Bahnhof gebaut, jetzt sind dort Ausstellungen für zeitgenössische Kunst und Fotografie.


    Ich finde den Hafen ja immer wieder beeindruckend und würde auch ohne Kinder eine Hafenrundfahrt machen. Und ist nicht der alte Elbtunnel auch gerade wieder restauriert?