Beiträge von elly

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    claraluna

    Letzendlich sind wir alle Tiere. Und die ältesten Teile unseres Gehirns, die mit starken Emotionen verbunden sind, haben wir alle gemeinsam mit Reptilien etc.

    Und auch wenn wir bewusst z. B. keine Kinder wollen, spielt das bei der Auswahl eines Partners, beim Bauchgefühl, wahrscheinlich eher eine untergeordnete Rolle.


    Bei Tieren pflanzt sich auch nicht jedes einzelne Tier fort, das Überleben der Art ist aber das Wichtigste.

    wurschtel: Hast du da konkrete Ideen?

    Das würde mich sehr interessieren.


    Mich machen diese Infos auch fertig. Da die Kraft aufzubringen, immer wieder was zu tun, nicht nachzulassen, das ist so schwer.

    In der Zeit stand letzte Woche ein interessanter Artikel:


    "Besser spenden



    2016 hat Sebastian Schwiecker das teuerste Buch seines Lebens gekauft. Das Werk "Effektiver Altruismus" des australischen Philosophie- Professors Peter Singer hat ihn 21,99 Euro gekostet – aber es bewirkte, dass Schwiecker seitdem Jahr für Jahr zehn Prozent seines Einkommens spendet.


    Die Idee hinter dem »effektiven Altruismus« ist es, Spenden so zu verteilen, dass ihr sozialer Nutzen maximiert wird. Schwiecker war schon vor der Lektüre des Buches in der Entwicklungszusammenarbeit tätig, und dort will er beobachtet haben, dass viele staatliche und private Gelder vergleichsweise wenig Nutzen stiften.


    In Singers Buch las er, dass es anders geht: Er lernte darin Methoden, um Probleme wie Armut erst nach Prioritäten zu ordnen und dann nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Manche Hilfsorganisationen arbeiteten um ein Vielfaches effektiver als andere, sagt er.


    Inzwischen hat der 41-jährige Volkswirt die Spendenplattform http://www.effektiv-spenden.org gegründet. Dort zeigt er, welche Organisationen seinen Vorstellungen nach am effektivsten arbeiten - ob beim Klimaschutz, in der Entwicklungsarbeit oder beim Tierschutz. Schwiecker berät außerdem spendable Privatleute in dieser Frage.

    Quelle: Zeit Nr. 13 vom 25.3.21, S. 20"

    Offener Brief an die ARD:


    Statt "Börse vor 8" eine Sendung "Klima vor 8".


    https://klimavoracht.de/

    Ich unterschreibe mal bei Nele und Sama.


    Die Rabeneltern sind ein Forum, dass sich stark macht für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder. Und Klimakrise passt da sehr gut zum bedürfnisorientierten Umgang. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Fair Trade, Bioprodukte, Einsparen von CO2 sind hier immer wieder Thema.


    Richtig ist aber auch: Setzt man nur auf Einzelaktionen und individuelle Verhaltensänderungen, ohne auch die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu ändern, werden wir die Klimakatastrophe nicht verhindern können. Daher: Einflussnahme auf Politiker:innen ist wichtig, damit nachher nicht nur die finanzstarke Wirtschaftslobby unseren Weg bestimmt.

    Wenn es älter ist, müsste man zu den Kirchengemeinden, denn Standesämter gibt es erst seit dem Kaiserreich.

    Manchmal darf man da hin. Aber oft geben die die Kirchenbücher nicht aus der Hand.

    Außerdem: Die Handschrift ist ein Problem. Man sollte sich bei Originaldaten mit unterschiedlichen Formen der Kurrentschrift auskennen.

    Oft gibt es aber auch in Bibliotheken (Landesbibliotheken) Mikrofilm- oder Mikrofiche-Aufnahmen der Kirchenbücher.

    Wenn es in der Familie Wehrmachtssoldaten gibt: die brauchten auch einen Ariernachweis. Den habe ich z. B. von meinem Opa.

    Ica So erstaunlich finde ich das nicht. So viele Berufe gab es ja nicht.

    Und bevor es die Eisenbahn gab, mussten viele Leute zu Fuß ihre Wege erledigen. Da blieb man in der Gegend. Und in vielen Gegenden gab (und gibt es ja zum Teil heute noch) typische Berufe.

    In meiner Familie waren alles Bauern.

    Hermine, das stimmt schon auch, weil französisch auch Sprache am pompösesten deutschen Hof war und Sprache der Gelehrten, der Diplomatie (Friedrich II. konnte wohl besser französisch als deutsch). Aber die französische Besatzung hat sicher dazu geführt, dass es nicht nur Sprache der oberen 10.000 war, sondern auch die unteren sozialen Schichten damit mehr in Berührung kamen.

    In Teilen Norddeutschlands sind manche frz. Wörter präsenter als in Sachsen oder Thüringen.

    Für Deutschland kannst du hier kucken:


    https://gedbas.genealogy.net


    Das ist erstmal kostenlos.


    Hier gibt es eine Liste auch für andere Länder:


    https://de.m.wikipedia.org/wik…enealogischer_Datenbanken


    Wenn deine Vorfahren hauptsächlich aus einem Ort stammen, kann es sich auch lohnen, von dem Ort ein Ortsfamilenbuch (OFB) besorgen (in Print oder als CD-Rom). Das ist praktisch eine Übertragung aller Einträge von Geburts-, Sterbe-, Eheeinträgen aus den Kirchenbüchern in alphabetische Form.

    Das gibt es aber nicht von allen Orten, das wird in ehrenamtlicher Arbeit von Mitgliedern genealogischer Vereine gemacht.


    Havanna ist in dem Bereich auch sehr aktiv und kann Tipps geben.

    Das es im Rheinischen so viele französische angelehnte Wörter gibt, hängt sicher mit der napeleonischen Besatzung zusammen, das hat uns ja auch das Wort Tschüß gebracht.

    Bürgersteig mag ich. Wo ich jetzt wohne, sagen viele Gehweg, das passt gar nicht, weil ein Weg für mich eher in den Wald gehört.

    Necessaire ist bei mir nicht im aktiven Wortschatz. Ich sage Kulturbeutel oder Waschtasche. Kultur passt schon, finde ich.


    Zu Tracht: Das hat was. Ich mag die Wörter mit der alten Endung - t (Naht, Saat, Fahrt, Ankunft...)


    Wenn ich so die Beiträge lese, ist es faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Gefühle sind, die die Wörter auslösen können.

    Ti.na und wildfang

    Wikipedia-Einträge sind aber nicht Sache der Stadtverwaltung. Du könntest prinzipiell selber den Eintrag deiner Stadt bei Wikipedia erweitern.

    Anders wäre es, wenn die Stadt selbst auf ihrer Homepage eine Rubrik "Persönlichkeiten unserer Stadt" hätte.