Beiträge von elly

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    Wenn es älter ist, müsste man zu den Kirchengemeinden, denn Standesämter gibt es erst seit dem Kaiserreich.

    Manchmal darf man da hin. Aber oft geben die die Kirchenbücher nicht aus der Hand.

    Außerdem: Die Handschrift ist ein Problem. Man sollte sich bei Originaldaten mit unterschiedlichen Formen der Kurrentschrift auskennen.

    Oft gibt es aber auch in Bibliotheken (Landesbibliotheken) Mikrofilm- oder Mikrofiche-Aufnahmen der Kirchenbücher.

    Wenn es in der Familie Wehrmachtssoldaten gibt: die brauchten auch einen Ariernachweis. Den habe ich z. B. von meinem Opa.

    Ica So erstaunlich finde ich das nicht. So viele Berufe gab es ja nicht.

    Und bevor es die Eisenbahn gab, mussten viele Leute zu Fuß ihre Wege erledigen. Da blieb man in der Gegend. Und in vielen Gegenden gab (und gibt es ja zum Teil heute noch) typische Berufe.

    In meiner Familie waren alles Bauern.

    Hermine, das stimmt schon auch, weil französisch auch Sprache am pompösesten deutschen Hof war und Sprache der Gelehrten, der Diplomatie (Friedrich II. konnte wohl besser französisch als deutsch). Aber die französische Besatzung hat sicher dazu geführt, dass es nicht nur Sprache der oberen 10.000 war, sondern auch die unteren sozialen Schichten damit mehr in Berührung kamen.

    In Teilen Norddeutschlands sind manche frz. Wörter präsenter als in Sachsen oder Thüringen.

    Für Deutschland kannst du hier kucken:


    https://gedbas.genealogy.net


    Das ist erstmal kostenlos.


    Hier gibt es eine Liste auch für andere Länder:


    https://de.m.wikipedia.org/wik…enealogischer_Datenbanken


    Wenn deine Vorfahren hauptsächlich aus einem Ort stammen, kann es sich auch lohnen, von dem Ort ein Ortsfamilenbuch (OFB) besorgen (in Print oder als CD-Rom). Das ist praktisch eine Übertragung aller Einträge von Geburts-, Sterbe-, Eheeinträgen aus den Kirchenbüchern in alphabetische Form.

    Das gibt es aber nicht von allen Orten, das wird in ehrenamtlicher Arbeit von Mitgliedern genealogischer Vereine gemacht.


    Havanna ist in dem Bereich auch sehr aktiv und kann Tipps geben.

    Das es im Rheinischen so viele französische angelehnte Wörter gibt, hängt sicher mit der napeleonischen Besatzung zusammen, das hat uns ja auch das Wort Tschüß gebracht.

    Bürgersteig mag ich. Wo ich jetzt wohne, sagen viele Gehweg, das passt gar nicht, weil ein Weg für mich eher in den Wald gehört.

    Necessaire ist bei mir nicht im aktiven Wortschatz. Ich sage Kulturbeutel oder Waschtasche. Kultur passt schon, finde ich.


    Zu Tracht: Das hat was. Ich mag die Wörter mit der alten Endung - t (Naht, Saat, Fahrt, Ankunft...)


    Wenn ich so die Beiträge lese, ist es faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Gefühle sind, die die Wörter auslösen können.

    Ti.na und wildfang

    Wikipedia-Einträge sind aber nicht Sache der Stadtverwaltung. Du könntest prinzipiell selber den Eintrag deiner Stadt bei Wikipedia erweitern.

    Anders wäre es, wenn die Stadt selbst auf ihrer Homepage eine Rubrik "Persönlichkeiten unserer Stadt" hätte.

    Ich hasse das Wort Mutti! #kreischen

    Das ist wirklich ganz schlimm.

    Mutti hat für mich so was Kittelschürzenmäßiges.


    Und ich mag das Wort gucken nicht. Ich kucke!


    Ich komme aus NW-Niedersachsen, da sagt man auch Schlüpfer.

    Diese bayrischen Begriffe für schriftliche Leistungskontrollen verwirren mich auch sehr, aber ich stehe denen neutral gegenüber.


    Was ich auch nicht mag und in letzter Zeit oft im Radio höre:

    "Wir haben jetzt eine Telefonschalte zu unserer Korrespondentin in Brüssel."

    Für mich ist das eine Telefonschaltung

    Apropos andere Familien. Wir hatten wegen Landwirtschaft immer sehr regelmäßige Essenszeiten. Mittag gab es z. B. immer um zwölf.

    Ich konnte es gar nicht fassen, als ich mal eine Grundschulfreundin besuchte. Ich war da nach der Schule um drei und die Mutter fing gerade an zu kochen. Das kam mir vor, als hätte sie gegen ein Naturgesetz verstoßen.

    Meine Eltern hatten einen Bauernhof mir Milchvieh. Und hinten im GArten stand ein riesiger Kastanienbaum. Ich war ganz lange davon überzeugt, dass wir den Baum nur haben, weil die Kühe jedes Jahr neue Augen bekommen und dass das die Kastanien sind.


    Ich habe auch immer gedacht, dass ich erwachsen bin, wenn mir irgendwann Bier schmecken sollte. Wenn es danach geht, bin ich immer noch nicht erwachsen. #zwinker

    Petition für die Absetzung des homophoben Pastors Olaf Latzel in Bremen.

    https://www.change.org/p/bek-b…gten-setzen-sie-latzel-ab

    Zitat

    Olaf Latzel ist evangelischer Pastor in der St. Martini Gemeinde in Bremen - und fällt seit Jahren für seine extremen Äußerungen gegenüber Frauen, Religionen und Homosexuellen auf.

    Erst verweigerte er einer Pastorin in seiner Kirchengemeinde zu predigen, da Frauen seiner Meinung nach nicht in Pastorenamt gehören. Dann bezeichnete er andere Religionen als "falsche" Religionen und sagt ganz klar, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Zuletzt machte er Schlagzeilen, als er in einem Eheseminar davon sprach, dass "überall diese Verbrecher vom Christopher Street Day rum laufen". Weiter sprach er dort von einer „teuflischen Homo-Lobby“, die Einfluss auf die Gesellschaft und Kirche nähme.

    Auf Grund seiner homofeindlichen Äußerungen, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Auch die evangelische Kirche erwägt ein Disziplinarverfahren gegen ihn einzuleiten.(1) Nun hat sich aber auch eine Gegenbewegung formiert, welche fordert, dass die bremische evangelische Kirche ihn nicht suspendiert. Ich meine, dass Pastor Latzel in jedem Fall seines Amtes enthoben werden muss!

    Auf dem Hof gibt es prinzipiell zwei Ausbildungen:


    Landwirtschaft (Acker, Vieh mit allem was dazu gehört) . Die Bereiche Obst und Gemüse haben - soweit ich weiß - eigene Ausbildungen.

    Hauswirtschaft: Kochen, Garten, Wäsche mit allen Bereichen.

    Das ist traditionell sicher gemäß den Geschlechtergrenzen männlich bzw. weiblich besetzt.


    Der Beruf dazu heißt: Landwirtschaftsgehilf:in bzw. Hauswirtschaftsgehilf:in.

    Nach Abschluss der Meisterprüfung: Landwirtschaftsmeister:in, Hauswirtschaftsmeister:in.


    Mein Vater hat den Begriff Bauer mehr emotional verwendet, wenn es um seine Beziehung zu Tieren und dem Boden ging (dann auch eher auf platt "Buur").

    Beruflich gesehen war er Landwirt.

    So heißen ja auch die Studiengänge oder die Fachschulen.