Beiträge von nivanna

    Ich denke auch, dass man die Sitze länger verwenden kann, als in der Gebrauchsanweisung angegeben. Diese Angaben haben einen haftungsrechtlichen und wirtschaftlichen Hintergrund (die Hersteller sind ja daran interessiert, viel zu verkaufen) und schon alleine deswegen kann man davon ausgehen, dass der Nutzungszeitraum knapper bemessen ist, als wirklich notwendig. Vorausgesetzt natürlich, dass der Sitz nicht durchgehend staker Sonneneinstrahlung und Hitze ausgesetzt war.

    Ich glaub auch, dass man als Mutter einen schützenden Reflex hat.


    Das denke ich auch. Ich habe auch schon zweimal selber erlebt, dass man in diesem Moment nur daran denkt, dass dem Kind nichts passiert. Einmal bin ich gerade die Treppe im Treppenhaus mit Baby auf dem Arm runtergegangen, bin gestolpert und habe mich/uns mit dem Ellenbogen an der Rauputzwand abgefangen.
    Das andere Mal bin ich mit einjährigem Sohn auf dem Arm bei Aussteigen aus einem Reisebus gestolpert und habe mich mit meinem vollen Gewicht plus Kind auf meinen Fuß gesetzt, gerade auf die Kante einer metallarmierten Stufe. Im Nachhinein glaube ich, dass im Mittelfuß irgendein Knochen mindestens angebrochen war. Aber ich habe es nie abklären lassen.


    Ich habe mal gehört, dass Kinder erst ab einem Alter von ca. 10 Jahren zu diesem "Schutzreflex" in der Lage sind, dass sie also vorher eher sich selbst als das Baby schützen würden und man deshalb erst ab diesem Alter das Kind ein Baby tragen lassen sollte. Klang für mich einleuchtend, obwohl das natürlich auch sehr individuell ist.

    Das meinte ich mit "Privatschulen sind problematisch", weil es im Grunde keine offizielle Handhabe gegen solche Unsitten gibt - und als Eltern finanziert man das dann noch mit. Das ist ja nun wirklich krass, was Du da schilderst, chindsmagd. 8I


    Dieses Problem besteht aber nicht nur an Privatschulen. Auch die Qualität jeder staatliche Schule steht und fällt mit dem Umgang mit Konfilkten, mit Problemen und mit dem Engagement des Lehrpersonals. Da ändert die Staatlichkeit wenig dran.
    An unserer Waldorfschule erlebe ich zum Beispiel, dass die Eltern eine deutlich größere Chance haben, wirklich Einfluss zu nehmen, als an staatlichen Schulen, die ja sehr direktiv geführt sind.

    Bin jetzt beim 2. Zahnarzt hier, und es geht ungefähr so: erst macht sich der Dentalassistent sich einen Gesamteindruck, dann wird mit einem Instrument Zahnstein oder harte Beläge weggekratzt. Dann wird mit einer Paste glatt poliert. Bei meinem alten Zahnarzt gab es am Ende noch flouridspülung, der aktuelle sagt dass die wenig sinnvoll sei, wenn schon müsste man so ein Gel auftragen (ist eine extraleistung). Ganz am Ende kommt der Zahnarzt und schaut in den Mund rein.


    Das was du beschreibst, ist bei uns die Zahnsteinentfernung und wird bei dem jährlichen Prophylaxetermin mitgemacht. Bei der PZR wird mehr gemacht und mit (zumindest bei mir) immer SEHR schmerzhafte Prozeduren zwischen den Zähnen, am Zahnfleisch, an den Zahnhälsen. Selber sieht man es ja nicht, was genau sie womit machen. Trotz gesundem Zahnfleisch hat es danach immer an einigen Stellen geblutet und es fühlte sich irgendwie wund an. Das war mir deutlich zu invasiv.

    Danke nivanna!!! Soll man das Öl wirklich 20 MINUTEN (? - nicht Sekunden?) im Bund bewegen?


    Ich mache es 10-15 min (wenn ich mich morgens dusche und fertig mache).


    Ich habe den Eindruck, dass es unterschiedliche Vorgehensweisen gibt bei dieser Zahnreinigung. Denn das, was bei mir immer gemacht wurde, das würde man definitiv nich 2mal im Jahr, geschweige denn noch öfter, machen, so unangenehm war das jedesmal. Abgesehen mal von den Kosten.

    Bei mir war es so. Es gibt aber auch andere Erfahrungen. Tropfen kann nur der Augenarzt. Wenn das bei dir nur so geht, dann musst du wohl warten.


    Bei mir war die Sehstärke in der Stillzeit immer schlechter und wurde danach bzw. nach einigen Monaten wieder besser. Ich hatte das Gefühl, dass die Augen durch das ständige in nächster Nähe schauen so belastet waren, dass ich mich auf die Ferne nicht mehr richtig einstellen konnte.
    Wenn es nur um eine Ersatzbrille geht, dann würde ich wahrscheinlich eine ganz einfache Brille mit den alten Werten (falls du sie noch hast) machen lassen und nach der Stillzeit dann richtig ausmessen lassen.


    Darf ich fragen, was für OPs du hattest?
    Ich habe ebenfalls juvenile Parodontitis u. stehe vor einer Behandlung (vorher müssen noch ein paar kariöse Stellen behandelt werden). Mir hat man geraten mind. 3mal im Jahr zur Profilaxe zu gehen u. dann, abhängig von der Entwicklung der Parodontitis, die Spanne wieder auszuweiten.
    Vorallem sei wichtig täglich Zahnseide zu verwenden.


    Das ist jetzt schon 15 Jahre her und damals wurde das noch operiert (Aufschneiden des Zahnfleischs und säubern). Ich hatte aber auch sehr tiefe Taschen. Inzwischen hat sich bei der Behandlungsweise glaube ich einiges verändert.
    In deinem Fall ist die Zahnreinigung ja eher Therapie als Prophylaxe.
    Ich halte die eigene Zahn-/Mundpflege für die viel wichtigere und effektivere "Prophylaxe". Ich bin sehr penibel bei der Zahnpflege und nehme jeden Tag nach dem Zähneputzen Interdentalbürste und einmal am Tag Zahnseide. Außerdem spüle ich morgens meinen Mund mit Sonnenblumenöl. (Ölziehen - z.B. http://www.fitforfun.de/beauty…rch-oelziehen-158601.html ) Ich mache das seit 15 Jahren (seit meiner Parodontitis-Geschichte) und hatte seitdem nichts behandlungsbedürftiges mehr im Mund/an den Zähnen.

    Mir geht's eher wie Fia. Hatte mal eine Weile Zahnfleischbluten und Aphten (schreibt man das so?), das war nach der Reinigung alles weg.


    Vielleich sollte ich meine Aussage etwas konkretisieren. Diese Reinigung ist sicher ein sehr gutes Instrument, um Probleme zu beseitigen, sicher auch mehrmal in Wiederholung, bis das Problem beseitigt ist. Aber es ist meines Erachtens nach ein zu großer "Eingriff", um es jährich prophylaktisch durchführen zu lassen. Es kann damit eben auch Schaden zugefügt werden.

    Bei mir wurden die Zahnhälse von einigen Zähnen erst durch diese professionelle Zahnreinigung freigelegt, Stück für Stück, nach jeder mehr. Seitdem ich das festgestellt habe, gehe ich nicht mehr. Ich habe auch schon von Fällen (persönlich) gehört, bei denen erst durch die Reinigung Keime in die Taschen eingebracht wurden, die dann zu Entzündungen führten.
    Ich halte ehrlichgesagt nicht mehr so viel davon, gehe nicht mehr und habe trotzdem seit Jahren keine Probleme mehr. (Hatte juvenile Parodotitis, inclusive OPs).

    Ich hatte ja die anfangs Frage gestellt.... ohne meinen Mann zu fragen. Und er hat mir auch gesagt wir können einfach mit einem edding schreiben und müssen dafür nicht extra Geld ausgeben. Finde ich eeigentlich besser so...
    Ich dachte halt alle machen das so und deshalb"müssen" wir auch... #augen


    Ich beschrifte nur mit Edding. Das klappt prima.


    Ich hab als unerfahrene Neu-Kita-Mama neulich auch sämtliche Kleidungsstücke mit wasserfestem Marker beschriftet und das Ende vom Lied war: teils verlief die Farbe bereits beim auftragen auf die Wäscheschildchen (sah furchtbar aus) und beim ersten Waschen verfärbte sich gleich mal eine komplette Maschine heller Wäsche mit dunkelblauer Farbe #kreischen


    Komisch, damit hatte ich noch nie Probleme. #gruebel Ich markiere allerdings auch nicht alle Kleidungsstücke, sondern nur die, die in KiGa und Schule ausgezogen werden, wie Jacken und Matschhosen, Turnsachen. Meine beiden großen sind fast gleich groß und wenn ich ihnen mal die gleichen Sachen kaufe, dann beschrifte ich auch, damit die Besitzverhältnisse klar sind. Hat aber noch nie etwas ausgefärbt.

    1. stimmt es, daß an waldorfschulen nur mit pastellkreiden gemalt wird? und daß ohne die farbe schwarz gemalt werden soll? und daß das ganze blatt papier vollgemalt werden muß, bevor ein bild "fertig" ist? (letzteres wurde hier im forum mal irgendwo erwähnt...) - wenn ja, WARUM wird das so gehandhabt?


    Bei meinen Kindern wird mit Wachsamlkreide, Buntstiften, Wasserfarben, Seccorellfarben und auch mit Pastellkreiden gearbeitet.


    2. stimmt es, daß beim musizieren nur sanfte klänge erwünscht sind, also zum beispiel kein trommeln? wenn ja, wieso?


    In der Mittelstufe gibt es bei uns eine Percussiongruppe.


    Begonnen wird in der 1. und 2. Klasse mit der pentatonischen Flöte mit der Begründung, dass die schwebenden Klänge für diese Alterstufe der geeignete Impuls sind im Gegensatz zu den sehr festgelegten Dur-bzw. Mollklängen. Auf der pentatonischen Flöte kann man nicht "falsch" spielen, alle Tonfolgen klingen "richtig".


    3. was haben die waldörfler gegen fußball?


    Das ist nicht mehr so.


    4. gibt es irgendwo einen überblick über die verschiedenen entwicklungsstufen eines kindes? was geschieht mit einem kind, das aus diesem rahmen fällt? oder gibt es das nicht, daß das bei einem kind mal anders ist? ist dieses konzept der entwicklungsphasen vergleichbar mit dem continuum konzept?


    Meine zweite hat mit voller Unterstützung der betroffenen Lehrer (und der Mehrheit des Kollegiums) eine Klasse übersprungen. Also auch das ist möglich.


    5. warum diese großen klassen? gibt es dazu eine inhaltliche begründung oder sind die klassen gezwungenermaßen (wegen lehrermangel?) so groß?


    Nur im Hauptunterricht ist die gesamte Klasse zusammen (1,5 Stunden am Tag). Danach wird im Fachunterricht geteilt oder sogar gedrittelt. Der Vorteil ist, dass sich die Klasse als Einheit wahrnimmt und dadurch dass die Teilungen immer mal wieder geändert werden, entsteht keine Festlegung auf eine Gruppe (Wünsche darf es natürlich geben). Keine Ahnung, ob dahinter ein Konzept steht, aber ich erlebe das als Vorteil. Es entsteht eine große "Auswahl" an möglichen Freundschaften und es ist insgesamt mehr Flexibilität da. Vielleicht erlebe ich es auch deshalb so, weil ich selber als Schülerin unter diesen Festlegungen und zugeschriebenen Rollen innerhalb einer unveränderbaren, relativ kleinen Klasse sehr gelitten habe.


    ich finde, das liest sich bei Embryotox doch recht undramatisch.
    Auch wenn bei vaginaler Anwendung noch 60% resorbiert werden, so hast Du über sechs Tage nur jeweils 60mg im Blut und nicht 2000mg.
    Dein Kind ist kein Vollstillkind mehr.
    Und Metronidazol zerschießt die Darmflora nicht in dem Maße wie andere Antibiotika.


    Meine Tochter hat mit 16 Monaten diesen Wirkstoff oral als Medikament bekommen und gut vertragen.

    IBLC heisst das, sorry, ich schaffs nie, die Abkürzung beim ersten Mal richtig zu schreib


    IBCLC #angst
    Wobei ich nicht glaube, dass diese per se neutraler sind. Es kommt sehr auf die Haltung der einzelnen Beraterin an. Da kann man überall an solch eund solche geraten. Ich weiß zumindest, dass die ehrenamtlichen Beraterinnen, egal on AFS oder LLL, eine Mutter immer in dem unterstützen, was diese will, auch wenn es das Abstillen ist.


    Ja, Stillberatung ist sinnvoll und ich denke schon, dass man wohl noch die Kurve bekommen könnte. Aber dafür ist erstmal ein evtl. nicht unerheblicher Aufwand nötig. Stillberatung kontaktieren, Termin ausmachen (dauert ja alles ein paar Tage), sie kommt vorbei, schaut sich das an. Vermutlich wird es darauf hinauslaufen ihn noch mehr anzulegen, die Menge des Zufüttern zu reduzieren oder evtl. mit einem Brusternährungsset zu überbrücken. Das geht. Wenn man wirklich stillen möchte und bereit ist Zeit, Nerven und Energie zu investieren.


    Ja, da unterschreibe ich! Und wenn eine Mutter in sich hinein hört und zu dem Schluss kommt, dass sie dazu nicht bereit ist und sich viel wohler mit der Flasche fühlt, dann ist das für diese Mutter der richtige Weg.

    Ich habe zwar mit "Wir hatten beides und würden es uns wieder sagen lassen" geantwortet, aber eigentlich fehlt die Option, dass es die Elternteile unterschiedlich wolen. Mein Mann wollte es nie wissen und ich schon. Also habe ich die beiden Male, wo ich es wusste, niemandem etwas gesagt, weil es natürlich sonst auch mein Mann erfahren hätte.

    Vorgestern auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause. Eine ältere Dame kommt mit lautem Schnaufen relativ schnellen Schrittes an uns vorbei. Mein Kleiner (4) setzt an: "Die alte Oma..."
    ich unterbreche: "Die ältere Dame..."
    Er setzt neu an: "Also, die ältere Dame, die aussieht wie eine Oma, läuft ganz schön fleißig."