Beiträge von campari

    Sehr interessante Erfahrungen haben wir auch mit "Weihnachtsmarktgeld" gemacht. Früher, als wir alles bezahlt haben, war es immer ein riesiges Gequengel: Ich will noch das fahren, noch einen Kinderpunsch, noch eine Waffel ... Vor 2 Jahren haben wir "Weihnachtsmarktgeld" eingeführt. Jedes Kind bekommt Betrag x und darf es beliebig auf dem Weihnachtsmarkt ausgeben. Es war total interessant, wie die Kinder - ganz verschieden - ihre Prioritäten gesetzt, Preise verglichen und Entscheidungen getroffen haben, was sie wirklich (machen) wollen.

    Oooooh ja, das kenne ich auch. Seitdem wir das so regeln, gehe ich mit den Kindern auch wieder gerne auf den Hamburger Dom.

    Same here. #ja

    Bei uns ist es die Kirmes.

    Früher Dauergequengel und dazu noch meine eigene Wertung ob der Sinnhaftigkeit solcher Fahrgeschäfte, Losbuden, Greifautomaten etc.

    Jetzt bekommt jedes Kind 10€ und die dürfen sie ausgeben, wie sie wollen.

    Kind 1 kauft davon Accessoires auf dem dazugehörigen Markt.

    Kind 2 gibt sein Geld an der Losbude aus und gewinnt Schnaselkram.

    Kind 3 macht alles 1x...losen,fahren,süßes kaufen.

    Aurora.75

    Meine Tochter bekommt ein Budget für Kleidung und Schuhe, weil es ein ewiges Streitthema bei uns war. Mein Kleiderschrank ist winzig und meine Schuhe kann ich an einer Hand abzählen. Das ist aber MEINE minimalistische Art und die möchte ich ihr nicht aufdrängen. Ich mag aber auch nicht mehr über die Notwendigkeit des 5. Paars weiße Sneaker diskutieren, die für mich alle gleich aussehen. So kann sie selbst entscheiden und da sie nicht mehr wächst, braucht man nicht jede Saison 3 Paar neue Schuhe.


    Ich zahle mir selbst übrigens auch ein Taschengeld. Eben für Dinge, die ich nicht unbedingt brauche, aber mir gerne gönne. #ja

    In knappen Zeiten zahle ich zwar TG an meine Kinder, aber nicht mehr an mich.

    Aber meine Frage war ja, was waere wenn du halt einfach 5 Zeitschriften kaufen würdest ohne den Umweg uebers Taschengeld zu gehen? Du denkst, deine Kinder wuerde dann nie aufhören Zeitschriften zu wollen?

    Ich würde nicht eine kaufen - einfach, weil ich dafür kein Geld ausgeben will!

    Und genau diese Willkür hat mich als Kind wahnsinnig verletzt. Mutter entscheidet, das das Schrott ist und basta.

    Edit: Wenn ich mir etwas wünsche, was meine Mutter als "Schrott" bezeichnet, dann muss ich das auch so sehen, denn Eltern haben ja immer Recht (bis zu einem gewissen Alter). Dieser inner Zwiespalt ist es wohl, der mir da zu schaffen machte. #hmpf


    Jetzt bekommen sie Taschengeld und können dafür auch "Schrott" kaufen. Aber das Budget für Schrott wird von mir gedeckelt. Bei uns hat das die Lage entspannt. :)

    "die man nicht unbedingt braucht" und sie trotzdem haben möchte.

    klar, und wir reden darueber. Meine Kinder haben sehr viele sehr unnötige Dinge ;-)


    Wir reden auch darüber. Ich weiß jetzt nicht, was Du mir damit sagen willst.


    Ich selbst habe als Kind kein TG bekommen und fand das furchtbar. "Du kannst uns fragen, wenn Du etwas möchtest" und dann wurde entschieden, ob meine Eltern das für sinnvoll oder eben nicht erachteten. Manchmal wollte ich nämlich Dinge, die sinnlos sind und auch heute gibt es noch Dinge, "die man nicht unbedingt braucht" und sie trotzdem haben möchte. Darüber zu urteilen, was meine Kinder haben möchten, steht mir einfach nicht zu.

    Von Süßigkeiten abgesehen waren das bei uns aber eh die Dinge, auf die sie mehrere Wochen oder gar Monate hätten sparen müssen. Also die Chance, die DInge auch tatsächlich zu bekommen waren größer, wenn sie uns fragten.

    Natürlich ist die Chance größer, das teure Dinge eher gekauft werden, wenn man weiß, die Eltern können mir das ja kaufen. Aber es gibt eben auch viel Gequengel und Gejammer. Auch meine Kinder würden in jedem Geschäft etwas finden, was sie unbedingt wollen. Durch das TG denken sie eher darüber nach, ob es das sein muss oder ob sie weitersparen. Und ich hab weniger Gequengel.

    Für teure Wünsche gibt es Geburtstag und Weihnachten, das man da mit 1 oder 3€ Taschengeld ewig spart, ist mir schon klar.


    Wahrscheinlich ist es auch einfach mein persönliches Ding, das sich das für mich als Kind nach Willkür/Abhängigkeit/Bittstellen angefühlt hat. Als ich mit den Kindern daheim war und kein Einkommen hatte, war auch mein Ex immer der Meinung "Du kannst ja fragen, wenn Du Geld brauchst, dann gebe ich Dir das." ICH finde es einfach furchtbar nach Geld fragen zu müssen, deswegen gibt es von mir Taschengeld.


    Es geht doch auch gar nicht darum, daß hier jeder sein Modell irgendwie "verteidigen" muss/soll. 100 Familien, 100 Versionen, so lange die Beteiligten es gut finden, passt das :)


    Meine Kinder wissen über die gesamten Familienfinanzen Bescheid. Ich führe akribisch Haushaltsbuch und die 2 älteren Kinder schauen mir da oft über die Schulter und ich erkläre und zeige.

    Taschengeld zu zahlen, reicht selbstverständlich nicht aus, um den Umgang mit Geld zu verstehen/lernen. Und das es verschiedene Charaktere gibt, was Sparen angeht, sehe ich bei meinen 3en sehr deutlich. #taetschel

    Meine Kinder bekommen Taschengeld und die Große (wird 14) bekommt ab nächsten Jahr Budgetgeld.

    Zu Geburtstagen oder Weihnachten wird hier selten Geld geschenkt. Das sind dann vielleicht mal 30€ oder ein Gutschein und die darf das Kind dann auch behalten.

    Süßigkeiten darf sich jedes Kind etwas wünschen und das kaufe ich dann beim Wocheneinkauf mit und sie bekommen es zur freien Verfügung. Das machen wir seit einem halben Jahr und es klappt prima. Kein Gejammer und Gefeilsche mehr. Isst ein Kind alles am Einkaufstag auf, hat es den Rest der Woche eben nix mehr.


    Ich selbst habe als Kind kein TG bekommen und fand das furchtbar. "Du kannst uns fragen, wenn Du etwas möchtest" und dann wurde entschieden, ob meine Eltern das für sinnvoll oder eben nicht erachteten. Manchmal wollte ich nämlich Dinge, die sinnlos sind und auch heute gibt es noch Dinge, "die man nicht unbedingt braucht" und sie trotzdem haben möchte. Darüber zu urteilen, was meine Kinder haben möchten, steht mir einfach nicht zu. Ausserdem finde ich es wichtig, daß man auch mal etwas kauft und im Nachhinein feststellt, daß war ein Fehlkauf. Das muss man aber lernen, wie man eine Kaufentscheidung trifft und wann klappt das besser, als in der Kindheit/Teenager Zeit, wenn die Eltern da noch im Hintergrund was abfedern können. Natürlich rede ich auch vorm Kauf mit dem Kind, was ich davon halte, aber wenn sie es unbedingt möchten, dann dürfen sie das kaufen.


    Ich habe leider erst in der Lehre schmerzhaft erfahren müssen, das Geld auch einfach mal alle ist. Dadurch das ich immer nur nach Geld fragen musste, habe ich nicht gelernt, wie man es einteilt und wie man Prioritäten setzt. Mittlerweile kann ich das sehr gut, aber aufgrund meiner Erfahrung möchte ich meinen Kindern den Umgang mit Geld möglichst früh lernen. :)

    Danke für eure Antworten. :)


    Es gibt, wie befürchtet, 100 Ursachen. #freu


    Es wurde der einfache Pricktest gemacht.

    Den Schnupfen hatte sie wahrscheinlich schon seit letzten Winter, aber da dachten wir noch, es wäre Erkältung.

    Unsere Katzen lebten schon vor ihrer Geburt im Haus, mit denen ist sie quasi aufgewachsen. Zu Besuch bei tierlosen Freunden ändert sich nix am Schnupfen.

    In Räumen ist es schlimmer, als draussen. Jahreszeit ist dabei egal. Deswegen der Verdacht auf Hausstaub.


    Ob der HNO Allergologe ist, weiß ich nicht. Verschrieben hat er Nasonex.

    Hallo,


    Meine 13jährige leidet seit dem Frühjahr unter einer dauernd laufenden Nase und häufigem Niesen. Keine entzündeten Augen, kein Husten oder sonstiges. Riechen und Schmecken kann sie auch noch gut.


    Gestern waren wir beim HNO, um auf Allergien zu testen.

    Bäume, Gräser, Milben, Schimmelpilze, Katzen und NIX davon hat angeschlagen.

    Nun hat er ihr Nasenspray verschrieben und will sie im Januar wiedersehen.


    Kennt das jemand?

    Wir dachten wirklich, es wäre was Allergisches, aber nix. Der Arzt wirkte auch überrascht.

    Was könnte noch eine Ursache für die LaufeNase sein? #confused

    OT:

    Leben und leben lassen. Ich zum Beispiel kann dieses ganze Getue um Hochzeiten nicht nachvollziehen, diese Klischees, die oft schon bei der Farbe des Kleides anfängt. Und warum bitte keine Hose bei der Frau? Und warum wählen die meisten Frauen den Nachnamen des Mannes.


    schleierhaft. #confused

    Und dann soll es auch noch "der schönste Tag im Leben" werden?! Aha. Danach geht es also bergab. Für die Frau? Für den Mann? Oder für beide?

    Das ist mir wirklich schleierhaft.



    Zum Thema :

    Ich denke jeder darf feiern, was er will und wie er will und so rosa-blau-gegendert wie er mag. Mein Fall wäre es nicht.


    Ich wollte bei allen 3 Kindern nicht das Geschlecht wissen. Der Gedanke, "da wächst ein neuer Mensch in mir", war schon überwältigend genug.

    In den ersten beiden Schwangerschaften hatte ich anfangs immer das Gefühl, "das wird ein Junge" und je schwangerer ich wurde, desdo mehr fühlte es sich nach Mädchen an. Es wurden auch beide Male Mädchen.

    Als ich mit Nr. 3 schwanger war, hatte ich anfangs das Mädchen-Gefühl und kurz vor der Geburt dann "Oh mein Gott, das wird ein Junge... Was mache ich mit dem?!" #hmpf

    Es wurde ein Junge und ich kann ganz gut mit ihm #freu

    Da geht's mir wie Flickan ...

    Ich habe immer das Gefühl, er ist schutzbedürftiger und ich werde zur Furie, wenn ihm ein Leid geschieht. Bei meinen Mädels empfinde ich das weniger stark. Auch bei fremden Jungs (auf der Straße, Supermarkt, Spielplatz, Schule) habe ich oft so ein wehmütiges "sie tun so stark und sind doch so empfindlich" Gefühl.

    Keine Ahnung, warum Jungs das in mir wachrufen #weissnicht

    So ein bisschen gab es das ja schon wenn man auf den Mehrbedarf z. B. wegen Alleinerziehend verzichtet hat...


    Frau_Schröder

    Kannst Du mir die Auswirkungen des Verzicht erklären? Das verstehe ich nicht.


    Ich beziehe Lastenzuschuß und dadurch auch BuT. Eigenheim mit vermieteter Einliegerwohnung.

    Durch Midijob und Mieteinnahmen habe ich auf jeden Fall die 600€ Einkommen. Antrag auf Kiz habe ich gestellt... Bin gespannt, was die errechnen. #angst

    Das war bei uns auch so.

    Die letzten 6 Wochen waren Ferien und alle 3 Kinder daheim und wir waren im Urlaub und dann noch ne große Einschulungsparty vorbereiten, während die 3 immer um mich rum waren. Definitiv kein Alltag. #kreischen


    Man müsste die Umfrage nach 6 Wochen Schulzeit /Alltag noch mal machen. #ja

    Ich kenne es von mir selbst.

    Als Kind waren wir 2 bis 3x im Jahr Freunde in Sachsen besuchen und da habe ich schlagartig perfekt gesächselt. Auch als Teenager noch. Meine Familie fand das urkomisch, ich selbst habe es erst bemerkt, nachdem sie mich drauf hingewiesen haben. #angst


    Von daher denke ich auch, es ist eine Phase :)

    Meine Tragzeit ist schon etwas länger her, aber ich hatte bei Nr. 2 und 3 anfangs ein elastisches Tuch.


    In der Trageberatung sagte man mir, das Vorbinden zwar immer als Vorteil gesehen wird, aber mit eher mittelmäßige Ergebnis.

    Ausserdem IMMER eine Bindetechnik mit 3 Bahnen ums Kind wählen. Känguru fällt damit raus und habe ich probehalber als instabil in Erinnerung.

    Ich habe also die ganz normale Wickelkreuztrage ums Kind gebunden und die noch einen Ticken fester als ein gewebtes Tuch.


    Das dein Tageskind allerdings immer im Hohlkreuz ist, ist komisch. Lässt das nach, wenn er eingebunden ist?

    Eins meiner Kinder hat sich auch immer erst so durchgestreckt, dann aber entspannt. Ihm gefiel wohl nur das "Gehändeltwerden" nicht so gut.


    Edit: Für das Kind, welches sich immer so durchdrückte, habe ich dann einen Onbuhimo zum Rückentragen gekauft. Das ging schneller und Kind war friedlich.

    und beim Zweiten kind hat man dann null zeit für das ganze Brimborium und komischerweise ist das zweite kind das, das viel unproblematischer ist in der Hinsicht #weissnicht

    Nö.

    Die älteren Mädels waren da pflegeleichter. Hier ist es Kind 3, der ab 4 Jahren solche Schwierigkeiten hatte.

    Ich bilde mir ein, gerade weil er so lange immer ungefragt überall mit hin musste, war diese ÜbergangsTrennungsSchwierigkeit besonders ausgeprägt. Alle von Möwe beschriebenen Methoden habe ich auch angewandt. Mal klappte es mehr, mal weniger gut.


    Dieses Jahr wird er eingeschult und es fällt ihm leichter sich umzustellen. Aber ab und an kommt es noch durch. #taetschel


    Edit:

    Eine große Wanduhr habe ich ihm vor knapp 2 Jahren gekauft. Da habe ich ihm dann immer gezeigt, "wenn der große Zeiger auf xyz steht, müssen wir los". Und trotzdem noch einen Puffer von 10min eingebaut. Pufferzeiten ist hier überhaupt das Lösungswort.

    Ich hab nur den Ausgangspost gelesen.


    Mein Jüngster (6) hat das auch phasenweise.

    Mittlerweile weiß ich, das er "Probleme" mit Übergängen hat. Trennungssituationen stressen ihn.

    Frühs nicht in den KiGa wollen, nachmittags nicht heim, daheim nicht zum Opa, vom Opa wieder heim. Und das sind alles Orte und Menschen, die er mag.

    Was hilft, ist die Gefühle benennen. Das es schwer ist, wegzugehen. Das man manchmal an beiden Orten gleichzeitig sein möchte und sich dann entscheiden MUSS. Das mir das auch manchmal schwer fällt. Fragen, wie es ihm leichter fallen würde.