Beiträge von cashew

    Wir haben im Frühjahr manchmal als Familie geplant, von welchem geschlossenen Lokal das nächste Essen toll wäre. Dann spazieren zwei Personen dorthin und holen es ab. Immer wieder mal die Eltern/ein Elternteil ein Kind/oder ganz verwegen zwei Kinder zusammen rauszuschicken, ist sehr entspannend. (Bei uns hilft es, ein leckeres Ziel zu haben :) ).


    Eine Musiksoftware installieren, mit der die Kinder (mit Kopfhörern) selbst Sounds und Melodien kombinieren können. Nach einer Weile sich das als Mini-Konzert anhören.


    Anlässe schaffen, wo die Geschwister sich gegenseitig helfen können.


    Unser 13-jähriger hat neulich spontan für uns eine Art Schnitzeljagd/Exit-Game gebastelt. Die Rätsel waren super, weil meist ein Geschwister die Logik geknackt hat und dann zb. ich erst verstanden habe, wo wir nach dem nächsten Hinweis schauen müssen. War ein toller Team-Abend!


    Außerdem: gezielt Dinge tun, die sich für ein großes Rudel gar nicht eignen, zb. gekaufte Exit-Games (wie von Kosmos) sind am besten zu viert zu lösen. Mit mehr Leuten wird‘s schwierig, weil nicht alle das Material sehen.


    Mit dem Euch fehlenden Rudel werewolf online oder among us spielen oder über Zoom Karaoke, Montagsmaler o.ä. Teenager, die letztere peinlich finden, dürfen sich auch verkriechen ;)

    Die Wirtschaftsschule bei mir uns Eck ist in den oberen Klassen eigentlich auch voll. Es hilft nur, alle in Frage kommenden Schulen bald zu kontaktieren, denke ich. Letztlich würde ja der eine zufällig frei gewordene Platz reichen :)

    (Oder Französisch mit ner 5 durchzuziehen. In der 11. blühen dann viele leistungsmäßig auf, weil sie die verhasstesten Fächer los sind und die Kurse frisch durchmischt werden.)

    Klassenkameraden meiner Tochter haben in der 10. Französisch erfolgreich durch einen Auslandsaufenthalt vermieden, aber das ist im Moment ja leider noch schwieriger als sonst.

    Ich werde das mal für den Familienfilmabend vorschlagen (wir haben immerhin ein Kind mit Latein und Englisch ab 5. Klasse, es zählt die Jahre bis zum Abwählen ;) )

    Es geht um Bayern, Jette . Und auch hier in der Gegend, die die gleiche ist wie die von Basta5, haben die Realschulen nicht viele / keine freien Plätze. Man kann ja auch mit einer 5 in französisch bis zur 10. im Gymnasium kommen und es dann ablegen. Aber da darf halt keine zweite 5 dazukommen.

    Auf jeden Fall wichtig: schnell Kontakt mit in Frage kommenden Schulen aufnehmen. 15.12. ist Stichtag, an dem die Gymnasien entscheiden, wer von den wegen der Corona-Pause trotz unpassender Noten vorgerückten Schülern doch zurück gehen muss - ich vermute, dass da noch einige versuchen werden, auf Realschulen zu wechseln. Die Realschulen bei uns in der Stadt haben aber nur wenig Kapazitäten für Wechsler nach der 7. Klasse. Deswegen lieber schnell direkt dort erkundigen. (Oder versuchen, in F auf ne 5 zu kommen und noch das kommende Schuljahr so durchhalten.)

    Hier (Oberbayern Ost) haben zwei von drei Schulen eine geöffnete Mensa, aber das Prozedere ist für die Schüler wie bei Euch Nona, allerdings bisher ein Test für alle von den Schulen organisiert direkt am Tag nach der Quarantäne-Anordnung und ein zweiter an Tag 5-7. Was die Lehrer angeht, weiß ich nicht recht. Bisher waren noch nicht viele betroffen.

    Durchgängig Maskenpflicht, Stoßlüften, Desinfektionsmittel an den Eingängen und ein dauergelüftetes, eiskaltes Lehrerzimmer :)

    Wichtig wäre mir, in eine Praxis zu gehen, wo ich weiß, dass sie Routine mit verängstigten Kindern haben und wirklich oft und souverän Blut abnehmen. Keine Helferin in Ausbildung, die mal probiert, niemand, der zögert, niemand, der wenig Erfahrung hat.


    Wir lassen inzwischen nur noch beim Hausarzt Blut abnehmen, weil er das einfach gut kann und sonst nichts mit den Kindern zu tun hat. So können sie weiter (und die älteste: wieder) ohne das Schreckgespenst „Blutentnahme“ zur Kinderärztin gehen.


    Am besten fand mein damals 8-jähriger den Gastroenterologen, der sich mit ihm beim Pieksen angeregt darüber unterhalten hat, wie viel Blut er so im Körper hat und wieviel davon jetzt abgezapft wird. Da war das Kind mit Rechnen beschäftigt und erinnert sich fünf Jahre später noch gerne daran.